Magen-Aufräumen nach den Feiertagen -> man nehme Radicchio al forno
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![]() Mitglied seit 18.04.2006 |
Radicchio al forno (2 Personen) 4 Stauden Radicchio tardivo (circa 400 g) Olivenöl Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer 125 g Pecorino ( ein etwas süßlich schmeckender, junger bis mittelalter Höhlenkäse schmeckt auch sehr gut dazu) Der Käse sollte herzhaft, aber nicht zu lange gereift sein, so dass er gut im Backofen zerläuft, im Original-Rezept nimmt man jungen italienischen Kuhmilchkäse z.B. einen Asagio. Die Radicchiostauden sollten sehr frisch sein, so dass man möglichst wenig Blätter entfernen muss, sondern nur die Staude gut wäscht und von der bereits spitz zugeschnittenen Wurzel die äußere verfärbte Schicht dünn abschält. Die Stauden längs vierteln, so dass die Blätter an der Wurzel hängen bleiben und die Staudenviertel in eine flache Auflaufschale legen. Dabei die Stauden in abwechselnder Richtung eng aneinander legen, maximal 1 bis 1 1/2 Lagen bilden. Nun gut salzen und leicht pfeffern und etwas großzügiger mit Olivenöl beträufeln ( circa 3-4 Esslöffel). Die Auflaufschale in den auf 180 Grad vorgeheizten Backofen schieben (Ober- und Unterhitze, keine Umluft, mittlere Schiene) und 10 Minuten backen. Mit einem großen scharfen Messer die Rinde vom Käse schneiden, anschließend den Käse in feine Scheiben und dann in feine Stifte schneiden (bei so kleinen Mengen benutze ich ungern die Käsereibe). Die Auflaufschale aus dem Ofen nehmen, die Stauden in ihrem eigenen Saft und dem Olivenöl etwas wenden, dann den Käse darauf verteilen und bei gleicher Hitze weitere 10 Minuten überbacken. Der Käse sollte nur zerlaufen und nicht stark bräunen. Wer es herzhafter mag kann vor dem Servieren noch einmal mit der Pfeffermühle über den Käse gehen. Man kann auch runde Radicchio-Köpfe nehmen, diese müssen dann in Achtel geschnitten werden. Dazu kann man einen cremiges Risotto servieren, z.B.: Risotto di mele (2 Personen) 50 g Coppa di Parma (war noch vom Raclette übrig) 1 kleine Zwiebel 1 großer Boskop-Apfel (ca. 200 g) 20 g Butter 200 g Risotto-Reis 1/ 8 ltr Weißwein 500 ml Gemüsebrühe etwas Petersilie Salz und Pfeffer Coppa fein würfeln, die Zwiebel schälen und ebenfalls fein würfeln. Den Apfel schälen, halbieren, den Kern herausschneiden, die Hälften längs zweimal durchschneiden, dann würfeln. Die Butter schmelzen lassen, Coppa und Zwiebelwürfel darin glasig andünsten, dann den Reis mit den Apfelwürfeln zufügen und so lange rühren bis alles von dem Fettfilm überzogen ist. Den Wein angießen und unter Rühren verdampfen lassen. Anschließend Risotto kochen, d.h. 2 Schöpfer Brühe zufügen und bei reduzierter Hitze, bei regelmäßigem Rühren und offenem Topf in circa 20 Minuten bissfest garen lassen. Dabei immer wieder die restliche Brühe zufügen damit der Reis nicht anbrennt, der Reis soll sämig und nicht trocken werden. Die Geschmackskombination leicht bitter (Raddicchio) und leicht süß (Apfel-Risotto) ist etwas außergewöhnlich, aber nach Weihnachts-Ente, üppigem Raclette und Weihnachtsplätzchen pure Absicht. Viel Spaß beim Nachkochen. Für alle die Italienisch verstehen die Webseite zum Gemüse: www.kucinare.it/user/leggi_articolo.aspx?idarticolo=57 AnnaMaria |
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![]() Mitglied seit 19.10.2006 |
Hallo AnnaMaria,
erstens danke für den schönen Link (auch wenn ich mich mit der Sprache etwas quäle). Und zweitens: das Rezept für den Radiccho kenne ich auch; sehr lecker und magenfreundlich lg und guten Rutsch allspice |
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![]() Mitglied seit 08.12.2002 |
Hallo AnnaMaria,
schon immer brate ich geviertelte oder geachtelte Radicchio in der Pfanne scharf in Olivenöl, wir lieben das. Dein Rezept kommt uns da sehr entgegen, danke für das Rezept, das mach ich nächstens. Geht sicher auch mit normalem Radicchio - den Treviso krieg ich hier nur sehr selten. Liebe Grüße, Schasti |
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