Deutsche Pute
Galbani
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Rama Cremefine
Toppits|
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Hallo,
für alle, die es interessiert: Morgen um 21:00 Uhr auf ARD bei "hart aber fair" mit Frank Plasberg ist "Lügen satt - was ist noch echt an unserem Essen?" das Thema. Plasbergs Gäste sind: - Björn Freitag, Sternekoch; testet Lebensmittel in der WDR-Sendung "Der Vorkoster" - Thilo Bode, Gründer und Geschäftsführer Verbraucherschutzorganisation "foodwatch" - Monika Hohlmeier, CSU, Mitglied des Europäischen Parlaments, leidet unter einer Lebensmittelunverträglichkeit - Alfred Hagen Meyer, Anwalt für Lebensmittelrecht; Mitglied des Rechtsausschusses des Bundes für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde (BLL) - Dr. Werner Bartens, Wissenschaftsredakteur "Süddeutsche Zeitung", Buchautor "Glücksmedizin" Das kann recht spannend werden. Zumal Plasberg nicht gerade Samthandschuhe anhat. (Wobei ich dazu sagen muss, dass er als die Sendung noch im WDR lief noch "frecher" war...) LG Margie |
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Guten Morgen!
Margie, das klingt tatsächlich interessant! Danke dir für diesen Tipp - habs mir schon notiert und werds mir bestimmt anschauen! Ich seh die Sendung immer wieder, weil der Plasberg wie du sagst keine Samthandschuhe anhat. Liebe Grüße Kity |
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Hallo Margie,
auch von mir Danke für den Hinweis. Schade nur, dass kein Vertreter aus den Reihen Nestlé, Kraft Foods oder Unilever zugegen sein wird LG Cathy |
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Hallo,
wahrscheinlich kann ich die Sendung nicht sehen, aber ich kenne Dr. Bartens aus vielen Artikeln im Wissensteil der SZ und schätze seine Beiträge sehr; sehr fundierte, gut recherchierte Artikel. Ich kenne ihn vor allem als Autor sehr kritischer Artikel hinsichtlich "Alternativmedizin" und Homöopathie. Von ihm stammt auch der Artikel "Du bist Dreck" , in dem er das heute so beliebte "Volksport Fasten" und die Begriffe "Entgiften, Entschlacken und Übersäuern" sehr kritisch analysiert und beleuchtet (um nicht zu sagen, als Unsinn nachweist).(SZ -Wissen- unter Suche "Du bist Dreck" eingeben) Wird sicher eine sehr interessante Diskussion LG Anne Courage ist gut, aber Ausdauer ist besser. Theodor Fontane |
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Hallo
das hört sich echt interessant an LG (: |
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naja, ich glaube fast, dass der Gegenpol zu den Teilnehmern, dieser Rechtsanwalt ist.
DAS schau ich mir garantiert an. Und ich weiss jetzt schon, ohne hellseherische Fähigkeiten zu besitzen, dass ich mich fürchterlich aufregen werde. lG Gaggerla |
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In meinem Newsletter hatte ich noch folgende Infos zu den Wiederholungen:
Wenn Sie "hart aber fair" verpasst haben sollten, gibt es zudem folgende Wiederholungen: 12.06.2012 Das Erste 03:05 Uhr WDR 08:45 Uhr 3sat 10:15 Uhr Tagesschau24 20:15 Uhr 13.06.2012 Tagesschau24 07.45 Uhr |
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Moin!
DAS entscheidet jede/r selbst. zumindest überwiegend. Indem er schlicht und simpel wo immer möglich unbearbeitete Produkte kauft. Gruesse, nick67 |
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Na ja, im Grunde genommen wird es doch sicher so aussehen, dass ohnehin die "falschen" Leute sich das ansehen werden.
Oder? |
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Hallo
...und wer ist Deiner Meinung nach "falsch"? |
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Hallo,
Ja warscheinlich die die sowieso darauf achten was und wo sie kaufen... so Diskusionen bewirken ja leider nie viel....naja aber interessant ist es trotzdem...ich werd mal rein schauen LG |
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Bartens von der SZ ist schon ein guter Journalist - aber er neigt auch gelegentlich zur Einseitigkeit und Provokation. Der langweilt sich halt ein wenig in der dienenden Rolle als bloßer Wissenschaftsberichterstatter.
LG mitternacht |
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Moin!
Margie meint dass die eh schon ernährungsbewußten sich solche Beiträge anschauen, während die Convenience-food-fraktion wenig Interesse dran hat zu erfahren welchen Müll sie sich reinpfeifen. Läßt sich auf jedes beliebige Thema übertragen. Gruesse, nick67 |
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.........ja, leider ist das wohl so.....
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Das gilt aber bei so ziemlich jedem Problemthema. Die, die es eigentlich betrifft, erreicht man nur, wenn man ihnen die Informationen direkt auf die Stirn tackert.
Wir leben zwar im Informationszeitalter, aber das ist bei der Gesellschaft leider noch nicht angekommen... Danke jedenfalls für den Hinweis. :) Vielleicht wird das endlich mal eine Gescheite Diskussion. Die bisherigen bei stern-tv und Co. waren ja ziemlich lahm... |
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Moin!
Das ist ne Frage der selektiven Wahrnehmung. Unerwünschte Info wird ignoriert oder ausgeblendet. Und Du hast recht: man kann das auf jede beliebige Thematik übertragen. Gruesse, nick67 |
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Hallo,
danke, für den Tipp. Das werde ich mir anschauen. LG Pralinchen |
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Momentan läuft auf WDR auch "Der Vorkoster", Thema "Unser täglich Brot".
btw: Der Themenname ist ganz frech von einer Reportage geklaut, die auch sehr empfehlenswert ist. Gibts auf DVD. :) |
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Na ja, "Unser täglich Brot" wurde glaub ursprünglich schon mal wo anders geklaut....
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Danke für den Hinweis, ich werde es mir auch ansehen.
Auf Thilo Bode könnte ich allerdings verzichten, der ist mir zu einseitig und dogmatisch. - Foodwatch dagegen halte ich für eine wichtige Institution, lese auch regelmäßig den Newsletter. In ähnlichen Diskussionsrunden habe ich den Herrn Bode schon erlebt und war eigentlich immer etwas genervt. Der Rest klingt recht interessant. Gruß Turi |
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Hallo,
dieses Thema ist doch mittlerweile so abgedroschen, was soll da schon Neues bei rauskommen? Das wird nicht interessanter, als wenn eine Sendung über Massentierhaltung und Qualzucht gezeigt würde. Jeder weiß es und die, die es nicht kratzt, schalten gar nicht erst ein. Liebe Grüße Tatzlwurm _______________________________________________________________ "Glaubet den Lehrern nicht, glaubet den Büchern nicht, glaubet auch mir nicht - glaubet nur das, was ihr selbst sorgfältig geprüft und als euch und anderen zum Wohle erkannt habt." Buddha |
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Hallo und guten Abend,
was ist bei Euch denn noch "echt" im Essen? Bei mir ist es immer wieder die Liebe, mit der ich koche, backe, brutzle etc. Ob ich's mir anschaue ... mal sehen. Bis dann, Mangocurry |
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@ zinemin: Stimmt! Amen.
@ Tatzlwurm: Bei solche Diskussionen kommt idR nie "was raus". Ist aber trotzdem interessant - zumindest für mich, denn die bisherigen Diskussionen zu dem Thema fand ich recht "billig"... Und auch wenn das Thema schon ausgelutscht ist - je öfter sowas kommt, desto größer ist die Chance, dass sich auch desinteressierte Menschen mal drauf einlassen. |
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Super... der Herr Anwalt hat schon mit den ersten Sätzen verschissen. Gleich rauswerfen.
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Ok, war eine ziemlich schlechte Diskussionsrunde. Um es zusammenzufassen:
Herr Foodwatch: "Wenn etwas legal ist, ist es noch lange nicht rechtens." Herr Anwalt: "Wir wollen doch nur Spaß haben." Herr Koch: "Für Gulasch brauchts kein Tütchen." Herr Doktor: Mag weder die bescheißende Lebensmittelindustrie, noch die übersteigerten Öko-Gesundheits-Fritzen. Frau Verbraucherschutzministerin: Hat eine Lebensmittelunverträglichkeit. Im Grunde kann man die Ergüsse auf wenige Zeilen reduzieren, der Rest bestand nur aus den Versuchen, die ganze Sendung zu einem Monolog im Kanzelstil zu machen und seine teils total pauschalisierte und einseitige Meinung kund zu tun. Achja - und Fragen auszuweichen. Herr Anwalt hat gezeigt, wie sehr die Industrie auf die Kunden scheißt - das war aber zugegebenermaßen recht witzig. Und bei der Sache mit dem Ketchup muss ich ihm auch zustimmen. Die Marke gibts schon ewig und irgendwo muss der Kunde auch mal etwas sein verkümmertes Hirn nutzen. Herr Foodwatch hat allgemein natürlich recht und ich schätze seine Bemühungen, aber in einer öffentlichen Diskussion dieser Art nur ständig Vorwürfe in die Massen zu schleudern und auf seinem perfekt durchdachten Standpunkt zu bestehen, ist schon etwas daneben. Herr Koch war nur Statist, der mal ganz nebenbei zu Lebensmitteln befragt wurde. Herr Doktor hat sich zurückgehalten und auch sachlich (und ohne Dramatik) und themenbezogen argumentiert. Und auch nur so viel geredet, wie nötig. Er hat wohl heimlich nach "Diskussion" gegooglet. Hat auch seit langem mal wieder neue Aspekte in den Topf geworfen. Darf wiederkommen! Frau Dingsbums war auch eher Deko... Insgesamt: Laaaaaangweilig. Schlechter als erwartet. |
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Na dann habe ich ja nicht viel verpasst!
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Ich hatte auch mehr erwartet - oder vielleicht auch nicht...
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Was soll da auch anderes bei rauskommen? Die Lebensmittelindustrie wird immer mit geschickten Marketingstrategien erlaubte Lücken finden, egal wie detailliert das Regelwerk ausgefeilt wird, denn das Ziel ist ja ganz klar: Die Produktionskosten sollen niedrig sein und der Verbraucher soll viel davon kaufen, damit ordentlich Gewinn unterm Strich übrig bleibt. Und je mehr die Verbraucher auf gesunde Inhaltstoffe etc. achten, umso mehr Anregungen bekommen die Werbefuzzis für ihre Präsentation.
Bei einer ähnlichen Diskussionsrunde vor einigen Wochen hat sich die Moderatorin doch tatsächlich darüber aufgeregt, dass ein Fertiggericht - Roulade, Kartoffelbrei und Rotkraut - nach Öffnen der Packung nicht so aussah, wie auf dem hübschen Foto auf dem Umkarton, sondern ziemlich unappetitlich. Sowas finde ich dann auch wieder sehr naiv. Und damit ist die andere Seite dieser Sache angesprochen: der "mündige" Verbraucher. Niemand MUSS auf das Marketing reinfallen, niemand muss alles glauben, was da versprochen wird. Und wenn man ganz genau hinsieht, das Kleingedruckte alles liest und die geschickten Formulierungen auf der Zunge zergehen lässt, kann man die Täuschungen leicht durchschauen. In den Augen der Lebensmittelindustrie ist also der Verbraucher, der sich nicht stundenlang mit den allen Aspekten des Produkts beschäftigt, einfach zu dumm, selbst dran schuld. Dagegen lässt sich sehr schwer argumentieren. Und mit gesetzlichen Regelungen, von denen foodwatch immer noch mehr und noch mehr fordert, kommt man auch nicht weiter. Dilemma? Wenn was nach Dilemma aussieht, sollte man immer einen großen Schritt zurücktreten und nach ganz anderen Wegen suchen. Zum Beispiel (Achtung: Nicht zu Ende gedacht!) könnten Regierungen, statt zu versuchen, das Marketing zu kontrollieren, dem Handel auftragen, für jedes konventionelle Produkt im Regal direkt daneben eine wirklich gesunde, mindestens aber ehrlich deklarierte Bio-Alternative anzubieten. Dann würde man auch sehen, ob die "dummen" Verbraucher wirklich immer nur das Billigste kaufen. Denn leider ist die einzige echte Alternative zu den umstrittenen Convenience-Produkten das Selberkochen aus frischen, bewusst eingekauften - oder selbst produzierten - Grundzutaten. Und das ist eigentlich nicht mehr zeitgemäß, sondern ein schönes Hobby. Berufstätige Großstadtmenschen sollten durchaus die Möglichkeit haben, sich mit gesunden Halbfertig- und Fertigprodukten die Ernährung zu erleichtern, ohne jedes Mal einen gewaltigen Chemiecocktail zu schlucken, dessen gesundheitliche Wirkungen irgendwo im Nebel stecken. Zu erschwinglichen Preisen, versteht sich. Aber wenn ich durch den nächsten Supermarkt an den Produkten vorbei gehe, sind davon gut 80 % Dinge, die ich niemals in Erwägung ziehen würde. Unter den übrigen 20 % fehlt mir aber nicht selten die Auswahl. Die Folge ist, dass ich noch einen weiteren Laden - und noch einen und noch einen... - aufsuchen muss, bis ich meinen Kram zusammen habe. Thilo Bode fand ich heute ein kleines bisschen weniger nervig, als sonst. Der realistische, pragmatische Standpunkt von Monika Hohlmeier hat mir im Großen und Ganzen gut gefallen; sie war in meinen Augen näher am Durchschnittsverbraucher, als Bode. Von Björn Freitag hätte ich mehr erwartet, aber der Moderator hat ihm keine gescheite Vorlage gegeben, vom Anwalt der Lebensmittelindustrie war nichts anderes zu erwarten. Und von dem Dr. Bartens hätte ich gerne mehr gehört, da werde ich mich mal an die Lesetips von Anne halten. Gruß Turi |
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Moin!
Einspruch, euer Ehren Für die Zubereitung eines Fertigproduktfreien Essens braucht man nicht länger als ne halbe Stunde, max 45 Minunten. Wir reden ja nicht davon, auch noch gekörnte Brühe selbst herzustellen, passierte Tomaten, Butter... Gruesse, nick67 |
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Guten Morgen,
ich hab nicht die ganze Sendung gesehen. Björn Freitag fand ich ziemlich öde. So eine Art Lückenfüller. Von ihm hätte ich da echt mehr erwartet. herr Bode war schon nervig. Erwachsene menschen sollten doch hin und wieder in der Lage sein andere mal ausreden zu lassen. Letztlch wird auch diese Sendung nichts ändern. In der Masse werden die ganzen Tütchen und Päckchen, die Fertigsößchen aus der Flasche ect. weiter die 1. Wahl bleiben. Einer großen Masse scheint es vollkommen egal zu sein was sie sich da reinschaufeln. Einheitsgeschmack und angeblich schneller fertig. Halte ich für absoluten Blödsinn,aber des Menschen Wille ist sein Himmelreich. Ich frag mich nur ob es immer nur Bequemlichkeit ist oder ob so viele Menschen wirklich nicht mehr in der Lage sind vernünftig zu kochen. Ist da wirklich in den letzten 30 - 40 Jahren soviel Wissen verloren gegangen? Hat die Industrie endgültig die Macht über den essenden Menschen erhalten? Ich hab ehr das Gefühl das bei den Jüngeren schon interesse da ist an guten Lebensmitteln und dem selbstständigen zubreiten von Speisen. Nur das ganze Getue um, das musst Du so oft essen und das solltest Du nur dann und dann essen und das nur mit diesem zusammen, das scheint gewaltig zu nerven. Bei von mir faufgesuchten Hofläden, Landmetzgern und Käserei sehe ich vor allem junge Familien einkaufen. Dagegen ist die Altersklasse ü60 dort kaum anzutreffen. LG Vini Aus einem schlechten Koch kann noch etwas werden, aus schlechten Produkten kann niemals etwas werden! Donnerstag ist Veggiday - für den Klimaschutz KLICK MICH Carpe diem et carpe noctum! |
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Hallo Vini
Als Vertreterin der Ü60 kann ich nur sagen, wir haben noch gelernt selber zu kochen. Wir brauchen das fertige Zeug nicht. Wennn Kinder aber schon aus Unverständnis der Eltern, mit Industrieprodukten gefüttert werden, wundert mich das Fertigtütenessen nicht. Die Werbung tut auch das Ihrige dazu. Ich lasse auch nicht gelten, "ich habe keine Zeit die Inhaltstoffe auf den Verpackungen zu lesen", wie gestern eine Zuschauerin geschrieben hatte. Man braucht dieses nur einmal lesen, dann gehe man zukünftig an diesen Produkten vorbei. Kindern in der Schule gesundes Essen nahe zu bringen ist nach meiner Meinung vergeblich. Die Mütter müssen geschult werden. Und wenn auch nur im lesen der Inhaltsangaben. Liebe Grüße Alegretto Nr.118 der SHGdBS Das Leben ist zu kurz um schlecht zu essen |
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Doch, ich schon auch. Klar kann man in kurzer Zeit eine Mahlzeit zubereiten ohne irgendwelchen Conveniencekram, aber eben nicht alles, worauf man Lust hat. Der Zeitgeist geht doch in allen Bereichen dahin, den Menschen "Mühe" abzunehmen und die Dinge zu vereinfachen. Nur beim Essen geht das nicht ohne ekliges Panschen. Ich bin überzeugt, dass das nicht zuletzt eingefahrene Denkrichtungen sind, die eben nicht nur etwas bequemer machen wollen (was ich durchaus für legitim halte und nicht für unmoralisch!), sondern es muss auch immer gleich "kinderleicht" sein. Das Bild der Industrie vom Verbraucher ist eben schon immer das eines Idioten, und nicht nur von den Marketingfuzzis, sondern schon in der Produktentwicklung. Ein Beispiel: Heute kann man frischen Spargel schon geschält kaufen (mach ich nicht, ich liebe das Schälen). Das ist auch eine Bequemlichkeit, gegen die aber nichts einzuwenden ist, wenn das Gemüse frisch ist und sofort verarbeitet wird. Bestimmt könnte man in dieser Richtung auch noch andere Bequemlichkeiten anbieten. Ja, das glaube ich schon. Die Generation der jetzt jungen Erwachsenen hatte oft Mütter, die in den 70er/80er Jahren mit Freuden - und damals kaum mal kritisch bewertet - gerne das Selberkochen sein ließen zugunsten der schnellen Mitnehmmahlzeit, der Tiefkühlpizzen usw. Es haben sich damals ja auch die Essgewohnheiten verändert, deutsche bürgerliche Küche hatte man allenfalls beim Besuch der Oma oder bei Familienfeiern, in der übrigen Zeit war es wesentlich 'cooler' schnell bei irgendeinem Mac-Drive-In vorbeizufahren. Die ersten Convenienceprodukte kamen ja schon in den 50ern (noch sehr wenige) und 60er Jahren aus Amerika zu uns und wurden damals als Errungenschaft des modernen Menschen hoch gelobt und gerne angenommen. - Sogar meine Großmutter, die sich sehr viel auf ihre Kochkünste einbildete (nicht ganz zu Unrecht *gg*) und eine sehr gute und hochwertige Küche pflegte, nahm begeistert neue Geschmacksrichtungen beim Puddingpulver auf (sie konnte sehr wohl Pudding ohne sowas kochen). Oder nachdem sie in den 60ern einen Kühlschrank hatte, gab es so ähnliche Pulver, aus denen man im Eiswürfelfach "Eis" machen konnte.... Sich über gesunde Ernährung Gedanken zu machen, ist auch eine neuere Entwicklung, nicht zuletzt angestoßen von der Lebensmittelindustrie selbst, die ihren Margarineabsatz wieder stark machen wollte (als die Wohlstandsdeutschen sich wieder Butter leisten konnten). Vorher ging man davon aus, dass wenn Essen krank macht, das nur daran liegen kann, dass jemand zu wenig zu essen hat (war ja die Erfahrung der Nachkriegsjahre). Als das Wirtschaftswunder dann auch dicke Bäuche produzierte, bekam man die Idee, zu viel sei auch nicht gesund. - Aber weiter ins Detail ist man damals kaum gegangen. Und soviel, wie wir heute über Ernährung wissen, wussten damals nur die Mediziner. Wobei das "Wissen" sowieso nicht automatisch das Handeln beeinflusst. Ich bin der Meinung, dass man dieses Thema nicht isoliert von der gesellschaftlichen Situation betrachten kann. Fertigzeugs zuhause im Schrank zu haben, macht es möglich, dass jeder im Haushalt sich mal eben schnell was zu Essen machen kann, wenn er Appetit hat, ohne auf die anderen zu warten oder eine gemeinsame Mahlzeit nach deren Geschmack teilen zu müssen. Ein Umfrage vor ein paar Jahren ergab, dass in mehr als 70 % der Familien nicht häufiger als 1-2 mal pro Woche alle zusammen am Esstisch sitzen. Das muss doch zwangsläufig ein anderes Essen sein. Niemand wird für Papa Rouladen mit Rotkraut und Püree kochen, für Mama Pichelsteiner Eintopf, für Junior ne selbstgemachte Pizza und für die Kleine Spaghetti Bolognese, nur weil diese heute gerade Appetit darauf haben. Mit Fertiggerichten ist das aber möglich, sogar gleichzeitig, aber das braucht es ja gar nicht. Dazu gehört auch die Flexibilität, die heute in der Arbeitswelt gefordert ist. Leute, die täglich von 8 bis 17 Uhr arbeiten, werden immer weniger. Gemeinsame Familienmahlzeiten sind so immer schwerer zu organisieren. Deshalb verlagern die Menschen heute auch zunehmend ihre Hauptmahlzeit in den Abend, denn dass wie im vorigen Jahrhundert mittags alle am Tisch sitzen, geht schon lange nicht mehr. Für mich gehört das alles zusammen, Essen, Einkaufen, Arbeiten, Familie pflegen... Lediglich was an den industriellen Lebensmitteln zu verändern, bringt gar nichts. LG Turi |
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hallo,
es ist unbestritten, dass ein Volk welches das kochen verlernt oder nicht pflegt, auch seine Kultur verliert. Es ist nun leider mal so, dass der "Schachtelwirt" oder der Dr aus Bielefeld Einzug in den meisten Küchen gehalten hat. Trotzdem ist es ne Gemeinheit, dass die Leute mit diesem Fertigzeug so hinters Licht geführt werden. Mir pers. gehts nich mal drum ob das Zeug ungesund ist oder nicht, aber es sollte beim Namen genannt und nich was anderes suggeriert werden. Wo Mist drinne is, muss auch Mist draufstehn. Aber solange unsere Gesetze dies anders ermöglichen, haben solche Typen wie dieser aalglatte RA in o.g. Sendung noch reichlich zu tun. lG Gaggerla |
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Hallo
Ich möchte mich noch einmal melden. @Turandot, Als meine Mutter ihren Kühlschrank bekam, das war so Mitte-Ende 50iger. Ich war damals so zwischen 12-14 Jahre. Ich kann mich auch noch gut an das Pulver erinnern aus den dann im Eisfach "Eis" hergestellt wurde. Es war eine Zeit in der alle hurra Chemie gerufen haben. E605, heute längst verboten, wurde ohne Bedenken auf die Felder gestreut. Müll einfach in die alten Bombenkrater oder sonstige Löcher in der Landschaft gekippt. Das Chemie auch schaden kann, auf die Idee kam niemand. Das Gemüse kam zum großen Teil aus dem Garten, in den Läden gab es nur deutsche Saisonware. Hollandtomaten kamen erst stäter, so in den 70igern. Erdbeeren zu Weihnachten? da hätte jeder gelacht. Dafür wusten wir wie eine reife Erdbeere schmeckt. 1965 habe ich nach Dänemark geheiratet. Ein Land dessen Sprache ich nicht konnte. Meine Schima sprach Deutsch und nahm mich unter ihre Fittiche. Schon damals war es in Dänemark normal das die Inhaltsstoffe auf der Verpackung standen. Ich lernte von meiner Schwima also die Namen und die Inhaltstoffe zu lesen. Ich musste mich ja informieren ob ich auch das bekam was ich wollte. Als ich Anfang der 70iger wieder nach Deutschland kam, Inhaltstoffe?? auf der Verpackung in Deutschland?? Fehlanzeige. Das muss so Ende der 70iger gewesen sein, das die Deklaration auch in Deutschland Pflicht wurde. Ich habe noch den Handel im Ohr, der laut "Weltuntergang" rief. Die Welt ist nicht untergegangen, aber wer lesen kann ist echt im Vorteil. Vielleicht hat meine Generation es sich zu leicht gemacht, oder ich bin durch die Schule meiner Schwima gewohnt erst zu lesen dann zu entscheiden, und eine Ausnahme. Wenn ich ein neues Produkt sehe, lese ich erst was ist das. Nicht die Bilder, die Buchstaben auf der Rück-oder Unterseite. Meistens landet es wieder im Regal und nehme es nicht ein zweites Mal in die Hand. @Gaggerla, ich kann die Reaktion von "aalglatten RA" verstehen. Ich habe nichts anderes erwartet. Er hat nicht direkt, aber schön blumig verpackt gesagt, lesen sollte man können. Wo Mist drin ist, steht auch Mist drauf. Lesen muss man halt selber. Die Urlaubsprospekte werden genauer gelesen als die Inhaltsangaben auf unserm Essen. Analogkäse, Klebefleisch war nie ein Thema. Steht doch auf der Verpackung. Liebe Grüße Alegretto Nr.118 der SHGdBS Das Leben ist zu kurz um schlecht zu essen |
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Definitiv. Ich kenne nur sehr wenige Menschen in meinem Alter, die eigenständig Nahrung zubereiten können. Einige schaffen es sogar, Wasser anbrennen zu lassen... Es ist wie bei fast jedam anderen Thema: Der Mensch ist mit dem ganzen "Fortschritt" einfach überfordert und Intellekt/Intelligenz verkümmern immer mehr... |
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Hallo alegretto,
ich habe ja nicht gesagt das die Alterklasse ü60 bei den kleinen direktvermarktern nicht anzutreffen ist, ich habe nur den Eindruck das gerade junge familien dort erheblich häufiger vertreten sind und ich deshalb den Eindruck habe das es doch langsam zu einem Umdenken kommt. Sicher nicht bei allen. Wer allerdings in einer familie aufgewachsen ist wo Ernährung nur Futteraufnahme war, wird sich kaum umstellen zumal bei diesen leutchen der geschmack einfach so verändert ist, dass echte Lebensmittel einfach nicht schmecken. da hat Glutamat doch sehr wirkungsvoll zugeschlagen. LEIDER! LG Vini Aus einem schlechten Koch kann noch etwas werden, aus schlechten Produkten kann niemals etwas werden! Donnerstag ist Veggiday - für den Klimaschutz KLICK MICH Carpe diem et carpe noctum! |
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Mahlzeit,
ich habe mir die Sendung angesehen und ganz ehrlich ... sorry, das war der bekannte Satz mit "X". Am Anfang ging's ja noch, aber nach 5 oder 10 Minuten war's einfach nur laaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaangweilig. Jetzt weiß ich auch wieder, warum ich solche Talkshows seit Jahren nicht mehr gesehen habe. Mangocurry |
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Ich hab nach ner halben Stunde aufgegeben.
Einer der Gruende war, dass einfach nur diese fuenf fuer den Windbeutel vorgeschlagenen Produkte "durchgenommen" wurden. Das war ziemlich oede, denn darueber kannte ich alles. Der Hauptgrund war mal wieder der Plasberg, der mir ueberhaupt nicht mehr gefaellt seit er die Sendung auf ARD macht. Man hay ihm dort so einiges an Zaehnen gezogen, sodass einfach der Biss fehlt. Und das war das was mir immer so gut daran gefallen hat. Ich hatte das schon beim Wechsel damals befuerchtet. Und werde wohl meine Meinung nie aendern: Waere Plasberg mit seiner Sendung doch bloss auf WDR geblieben! Traurige Gruesse Margie |
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Ich fand die Talkshow wirklich interessant.
Leider habe ich nicht von Anfang an sehen können, habe mir den Rest (also den Anfang) dann aber in der Mediathek vom Sender angesehen. Ich fand es schon erstaunlich, wie sehr der Käufer auf diese dümmliche wenn man richtig zuhört auch ehrliche Vorzüge des Produktes Anspringt. . Sport und Aktivia k ö n n e n die Abwehrstoffe aktivieren. Mit keiner Silbe wird gesagt, das das Produkt es auch tut. ...Youguette schmeckt himmlisch joghurtleicht. Kein Wort davon, dass es sich hier um ein kalorienarmes Produkt handelt Mars bringt verbrauchte Energie sofort zurück. Energie ist Zucker, und wenn es den sofort zurückbringt, dann enthält es natürlich eine Menge davon . Katjes Weingummi. 100% ohne Fett. Klar, ist ja auch nur Zucker und Gelantine drin. Man Leute. Wenn die Käufer so einen geballten Mist glauben ohne darüber nachzudenken, dann kann ich der Lebensmittelindustrie keinen Vorwurf machen, dass sie die Blödheit ausnutzt Wir haben von unseren Eltern auch immer wieder gehört Kind, iss Salat, der ist gesund .. Jeder normaldenken Mensch kann sich vorstellen, dass in dem Grünzeug nicht wirklich viel drin ist. Da hatte der Dr in der Talkshow schon Recht wenn er sagt, ob sie einen grünen Salatessen essen, oder ein Päckchen Tempotücher, das kommt aus Gleiche raus.. Es ist oft nicht die Industrie die unwahres draufschreibt. Es ist der Verbraucher der es nicht versteht oder nicht darüber nachdenken will. Viele Grüße Achim *************************************************************** Viele Breie verderben den Koch |
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Deswegen war auch genau dieser Mensch mein "Highlight" in der Sendung. Endlich mal jemand, der nicht so übertrieben einseitig argumentiert hat. Und wie gesagt - er wusste auch, wie man sich in einer ernstzunehmenden "Diskussion" verhält. |
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