Eier aus Käfighaltung
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![]() Mitglied seit 26.10.2006 |
diese Hühnerhaltung ist ja mittlerweile eigentlich EU-weit verboten.....trotzdem werden sie noch millionenfach, auch in D, verkauft. BG Hinnerk |
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![]() Mitglied seit 20.11.2008 |
Hallo,
ich kann das nicht nachvollziehen, das ist einfach nur grausam! Ich kauf meine Eier nur noch beim Hofladen meines Vertrauens, da laufen die Hühner frei rum! `LG hexerl |
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![]() Mitglied seit 29.10.2007 |
Hi Hinnerk,
Käfighaltung ist genauso schlimm wie Bodenhaltung, haste mal in einen solchen Stall hineingeschaut?? Ich ja, grauenvoll. Da kommt mir nur Freilandhaltung auf den Tisch. Soweit ich weiß gibt es leider noch Übergangsregelungen. VG Jule |
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![]() Mitglied seit 24.09.2010 |
Hallo,
das Problem liegt dabei nicht unbedingt bei den gekauften Eiern, da hat man es ja selber mehr oder weniger unter Kontrolle was man kauft. Sondern bei den Backmischungen, Keksen und allem wo sonst noch Eier drin verarbeitet sind. Da werden fast nur Käfig-Eier verwendet da diese am billigsten sind |
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![]() Mitglied seit 20.11.2008 |
Hallo,
Julau, da geb ich dir vollkommen recht, drum versuch ich solche Produkte falls es irgendwie geht zu meiden! Neulich war ein Bericht im Fernsehen, dass sogar Bäckereien, die Eierscheiben auf ihre belegten Semmeln legen und damit werben dass sie Boden-bzw. Freilandeier benutzen, trotzdem Käfigeier verwenden! LG |
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![]() Mitglied seit 11.12.2005 |
Hallo zusammen!
Und bei Freilandhaltung kann auch betrogen werden. Da werden die Käfige dann rausgestellt?? Liebe Grüße Emmy - Ly Eine gute Köchin hat mehr Fett an den Händen als auf den Hüften! |
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![]() Mitglied seit 01.12.2011 |
Bei Eiern kaufe ich nur noch Bio oder vom Bauer direkt wo ich den Stall kenne, zum Glück bekomme ich die hier bei uns im Ort in fast jedem Laden.
LG Aquis |
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![]() Mitglied seit 05.10.2010 |
Es gibt laufend Tests (zumindest bei uns in Österreich durch den Verein "4 Pfoten"), bei dem die Eier darauf getestet werden, ob sie nicht doch aus Käfighaltung sind. Man kann über speziellem Licht das Käfiggitter sichtbar machen, über welches ein Ei im Käfig abrollen würde. Es gib in Österreich schon lange keine Eier mehr aus Käfighaltung in Supermärkten zu kaufen .
Bei Freilandhaltung gibt es keine Käfige. Da werden die Hühner über Nacht in einen Stall gesperrt, in welchem sie NICHT in Käfigen die Nacht verbringen. Da gibts es Sprossen, auf denen die Hühner sitzen und Nester, in denen die Eier abgelegt werden. Den ganzen Tag über wird auf sehr großen Flächen gescharrt. Wie es für ein normales Hühnerleben vorgesehn ist. |
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![]() Mitglied seit 26.10.2006 |
Interessant dabei ist, was unsere "Verbraucherschutzministerin" auf die Frage eines Journalisten , ob man denn nicht darauf dringen könne, diese Eier als Käfigeier auf den Verpackungen der entsprechenden Produkte auch zu deklarieren, antwortete.
Nein, das ginge eben nicht, so Frau Ministerin Aigner, da man ja nicht etwas an sich Illegales deklarieren könne. Auch eine Logik, nicht wahr? BG Hinnerk |
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![]() Mitglied seit 24.09.2010 |
Häää?? Was ist das denn für eine Aussage???
Aber verkaufen darf man Illegales oder was? Müsste man mal den Drogendealern erzählen... |
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![]() Mitglied seit 28.05.2009 |
Grüße Rolf
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![]() Mitglied seit 08.05.2004 |
Es gibt aber leider auch in Österreich (für .de weiß ich es nicht) noch Betriebe mit Käfighaltung wo einfach die Übergangsfristen bis zu letzt ausgenutzt, verlängert und umgangen werden (Quelle: Schwarzbuch Landwirtschaft)
Aufgeregt hat mich dieser Eiertest auf Bauernmärkten, wo man draufkam, dass dort oft zugekaufte Käfigeier als Eier mit Bauernhofgarantie verkauft werden. |
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![]() Mitglied seit 18.06.2005 |
Hallo!
Betrogen wird auch noch ganz anders: Ein Freund ist LKW-Fahrer. Der transportiert auch manchmal ne Ladung Eier, noch bis letztes Jahr (obs dieses Jahr so weitergeht, weiß ich noch nicht) nicht selten ungestempelte Käfigeier aus den Niederlanden ... damit fährt er dann vorm "Stempel-Zentrum" vor ... dann soll er etwas warten, bis "die Eier dann als Billig-Bodenhaltungseier frisch gelegt werden" - also eben den entsprechenden Stempel bekommen ... und nimmt sie dann wieder mit. Gegen diesen Betrug ist die Tatsache, dass die Eier dann schon 2-4 Tage älter sind, als der Stempel vorgibt, geradezu Peanuts ... Sonnige Grüße vom Bäumchen
Herzlich Willkommen in der Gruppe der Kräuterbegeisterten (+ Gewürze, Wildfrüchte, Blüten)
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![]() Mitglied seit 11.12.2005 |
Hallo zusammen!
In Europa gibt es eben noch Käfighaltung. Und in Deutschland sogar diese "Kleinvolierenhaltung", das soll sogar noch drastischer sein als die alte "Käfighaltung" - und ist legal. Liebe Grüße Emmy - Ly Eine gute Köchin hat mehr Fett an den Händen als auf den Hüften! |
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![]() Mitglied seit 09.08.2009 |
Hallo zusammen,
ich bin selber leidenschaftliche Hühnerhalterin und finde es einfach grausam, was hier noch immer tag täglich geschieht. Es gehört ein für alle mal ein Riegel vor Käfighaltung geschoben. Wenn es sein muss, okey, dann lasse ich mir Bodenhaltung gerade noch so gefallen aber man muss bedenken, diese Tiere sehen nie das Tageslicht! Hier zählt nur Profit!! Ich kenn mich mittlerweile ganz gut mit dem Huhn an sich aus, es sind keine dummen Legemaschinen sondern meines Erachtens durchaus schlaue Tiere, sie haben es nicht verdient, so gequält zu werden, das hat es kein Tier auf dieser Welt. Was erlaubt sich der Mensch eigentlich, welche Arroganz legt er an den Tag, mit Tier und Natur so umzugehen!?!? Ich könnt jetzt schon wieder nur kotzen!! Sorry aber da kann ich einfach nicht anders. LG Oberhuhn |
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![]() Mitglied seit 18.06.2010 |
Schnell einen Riegel Scho-Ka-Kola!!¡¡ |
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![]() Mitglied seit 18.06.2010 |
Sorry, einen Beitrag zu langsam, ich musste erst schauen wie man Scho-Ka-Kola schreibt.
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![]() Mitglied seit 05.10.2010 |
Es liegt aber auch am Konsumenten selber, dass er keine Eier aus Käfighaltung kauft. Die Eier sind gestempelt, zumindest ist das bei uns so, und die ersten Ziffern sagen aus, welche Eier das sind.
0 = Biofreilandhaltung 1 = Freilandhaltung 2 = Bodenhaltung 3 = Käfighaltung Ich schau mir die Zahlen an. |
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![]() Mitglied seit 19.08.2008 |
Hallo,
bin ich froh so einen guten Bauern zu haben, wo ich sogar oft helfe, helfen darf. Daher bekomme ich auch den guten Spargel und die frischen Erdbeeren. Lg Ute |
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![]() Mitglied seit 10.05.2005 |
Den Beitrag von BAumfrau kann ich nur bestätigen. Der Landwird hält eine größere Hühnerschar ordnungsgem. für Bio, sagen wir mal ca 300 Stck Federvieh (Zahl von mir angenommen) Einmal die Woche kommt ein LKW und liefert Tausenden von Billigeiern. Diese werden dann erst als Bioeier gestempelt und verkauft. Es fällt keinem auf, dass dann die Hühner mind. 3 Eier pro Tag legen müssten...Kein Einzelfall. Man sieht die freilaufenden Hühner und denkt: alles ok da kann ich kaufen. Lieber Gruß aus Nordhessen Ursula1
Heiterkeit ist eine Form von geistiger Gesundheit |
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![]() Mitglied seit 13.06.2008 |
Hallöchen
ich brauche keine Eier zu kaufen wir haben unsere eigenen Hühner im Garten laufen und darauf möchte ich auch nicht verzichten LG Ulrike |
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![]() Mitglied seit 26.10.2006 |
Das geht aber nur bei Eiern, die Du selbst aussuchst! Doch was packt der Bäcker in den Kuchen, womit kocht der Koch im Restaurant? Als Konsequenz bliebe also nur ein klare Deklarationspflicht für alle Eierhaltigen Produkte.....oder alles selbst hestellen und nicht mehr essen gehen. BG Hinnerk |
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![]() Mitglied seit 05.08.2007 |
Hallo Oberhuhn
Ich habe auch 6 Stück. Die sind nicht doof. Die kommen wenn ich sie rufe. Ok - meistens habe ich dann auch Futter dabei. Sie können im Staub baden, fliegen locker über den Zaun zum Nachbarn, denn hinter dem Zaun ist das Gras immer grüner. Bei Regen sind sie gerne draußen und werden dann patschnaß. Egal - unterstellen ist doof. Wenn ich sie morgens raus lasse rennen sie verspielt flatternd durch den Garten. Ich habe keinen Hahn und sie legen trotzdem Eier. Ich war als Kind in einer Legebatterie und konnte mir das ansehen. Das ist grausam. VG diemitdersonnekocht |
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![]() Mitglied seit 21.07.2011 |
Tja, auch immer interessant im SB-Markt zu beobachten, dass alle Sorten Hühnereier (Bio, Freiland, Boden-/Käfighaltung) vom selben Hof abstammen... Ein Schelm, wer Böses denkt. Bspw. habe ich Käfigeier zusammen mit Bio-Eiern gekauft und verglichen. Angeblich ist der hellgelbe Dotter der Beweis, dass es sich um ein Bio-Ei handelt. Blöd nur, dass die Eier in beiden Packungen unterschiedliche Dotterfarben (von hellgelb bis rotgelb) enthielten...
Meine Tante hat selbst Hühner gehalten (ca. 10-15 Stück), und es gab durchaus Zeiten, wo die Hühner "legefaul" waren - aus welchen Gründen auch immer. Darüber wird nie berichtet bzw. alle Sorten Eier sind jederzeit verfügbar, insbesondere an Ostern. Ja, ja, der gute Hühnerbauer, wo die Eier immer BIO sind - auch hier ist mir zu Ohren gekommen, dass einige Bauern durchaus Eier hinzukaufen, die nicht vom Biobauern stammen. Anstatt zuzugeben, dass die Hühner weniger Eier legen und das Angebot eben begrenzt ist, wird geschummelt. Ich kaufe durchaus -manchmal- diese Käfigeier, weil ich eben davon überzeugt bin, dass der Verbraucher bewußt aus Profitgründen getäuscht wird. Unseren gewählten "Volksvertretern" geht der Verbraucherwille und die Gesundheit der Bevölkerung doch letztlich am A.....h vorbei. Sorry, für meine Ausdrucksweise, aber ist doch so. Liebe Grüße |
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![]() Mitglied seit 21.07.2011 |
Sehe gerade, Ursula war schneller.... Nun ja.
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![]() Mitglied seit 21.07.2011 |
@Dirndlträgerin,
und WER stempelt die Eier ??? In jedem Stempelladen könnte ich mir solche Stempel besorgen... |
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![]() Mitglied seit 16.06.2011 |
Trotz aller Widrigkeiten, muss man ja zumindestens feststellen, daß sich im Bereich Käfighaltung schon viel getan hat.
In D sind schon alle Betriebe auf mindestens Kleingruppenhaltung umgestellt und die anderen EU Länder folgen, teilweise mit erheblichen Widerstend, aber es ändert sich anscheinend . Wennn wir ehrlich sind, ist das wohl der grösste Erfolg den wir im Bereich Massentierhaltung in letzter Zeit zu verzeichnen hatten. Das muss man auch honorieren. In demokratischen Systemen geht es meist nur über kleine Schritte vorwärts, aber wenn man am Ball bleibt, so wie bei der Hühnerhaltung, dann kann man was erreichen. Ich würde sogar behaupten, diese EU Verordnung hat für die Tiere quantitativ mehr gebracht als die ohnehin umgestellte Eierproduktion durch eine veränderte Verbrauchernachfrage, jetzt werden bald auch die Volleiproduzenten auf Kleingruppenhaltung umstellen müssen. Eigentlich sollte das eine Motivation sein auch andere Bereiche der Massentierhaltung Stück für Stück zu verbessern anstatt nur zu kritisieren. Herr_Mahlzahn |
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![]() Mitglied seit 05.10.2010 |
Dass die dunkle Farbe des Dotters beweist, dass es sich um ein Bioei handelt, ist ein altes Märchen.
@hinnerk: da hast Du schon Recht. Die Betriebe dürfen nämlich munter weiter die billigen Eier aus dem Ausland beziehen. Aber erstens kaufe ich nichts beim Bäcker. Ich bin die Bäckerin, uns wenn wir essen gehn, dann in ausgesuchte Gastbetriebe, welche ihre Produkte aus der Region beziehen und die Lieferanten namentlich auf der Speisekarte nennen. Trotzdem wird sicher das Eine oder Andere Ei noch durchrutschen. Da kannst Du Gift drauf nehmen. Aber was die Kontrolle der Eier in den Supermärkten betrifft, die funkioniert. |
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![]() Mitglied seit 26.10.2006 |
quantitativ mehr gebracht... Und was bitte war für die Tiere "quantitativ mehr" BG Hinnerk |
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![]() Mitglied seit 16.06.2011 |
@Hinnerk
Die Umstellung von der Käfighaltung auf Kleingruppenhaltung, scheint ja auch von Dir positiv bewertet zu sein, sonst hättest du den Thread ja gar nicht eröffnen müssen. Dannn könnte es dir ja egal sein ob es nun Käfigeier aus dem Ausland sind oder Kleingruppeneier aus dem Inland. Ich bin kein Freud von Kleingruppenhaltung, aber ich finde gerade in der Hühnerhaltung hat sich dank der EU Politik viel getan, daß ist für mich ein positives Beispiel. Herr_Mahlzahn |
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![]() Mitglied seit 21.07.2011 |
@Herr Mahlzahn,
die EU-Verordnung wäre ein Erfolg, wenn gleichzeitig mehr Kontrolleure eingestellt würden und bei Verstößen saftig hohe Geldstrafen ausgesprochen werden. Das ist bekannterweise nicht der Fall - und die wenig Erwischten zahlen die niedrigen Bußgelder aus der Portokosse und machen lustig weiter (nach einer kurzen Pause und unter anderem Namen). Na klar, die EU-Verordnungen bewirken etwas - und wenn es nur das ist, dass die Eier demnächst über die Türkei, China etc. eben über außereuropäische Länder, eingeführt werden. |
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![]() Mitglied seit 14.07.2005 |
@Italy-fan2: Und was sagt uns das jetzt? Dass man doch besser auf Regelungen verzichten sollte, weil sie gern umgangen werden?
Dass die Eu für alle Bereiche, in denen sie etwas regelt, Massen von Überwachungsorganen einstellen - und bezahlen - sollte? Ich fürchte, wie so oft, wird sich halt nur schrittweise etwas zum Besseren verändern lassen und ein Mix aus rechtlichen Regeln und verändertem Konsumverhalten bewirkt zumindest eine gewisse Verbesserung. Kein Trost für die Hühner, die in Batterien sitzen müssen, aber gut für diejenigen Hühner, denen das erspart bleibt. LG Seketa |
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![]() Mitglied seit 06.04.2010 |
Hallo
In der Schweiz müssen Eier aus Käfighaltung ganz klar deklariert werden mit der Bezeichnung "aus in der Schweiz nicht zugelassener Käfighaltung". Dies gilt sowohl für Frischeier wie auch für verarbeitete Produkte (Teigwaren, Backwaren usw.) Gruzz - Zinemin |
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![]() Mitglied seit 26.10.2006 |
@ Mahlzahn
Das sind aber sehr gewagte Schlussfolgerungen. Zu Teil 1: Wo habe ich die Kleingruppenhaltung positiv bewertet? Der einzige Unterschied zur Käfighaltung besteht doch nur darin, dass die Kleingruppenhaltung legal und die Käfighaltung (vorgeblich) illegal ist. Eine Billigung oder gar positive Bewertung dieser Art der Haltung ist das nicht, und kann auch nicht hinein interpretiert werden. Zu Teil 2: Strunks! Siehe Teil 1 Eigentlich wollte ich von Dir wissen, was Du mit dem schönfärberischen "quantitativ mehr" ausdrücken wolltest. Die paar cm² mehr, die die Hühner damit zur Verfügung haben? Ob das tatsächlich dann auch ein Mehr an Qualität für die Tiere ist, wage ich zu bezweifeln. BG Hinnerk |
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![]() Mitglied seit 16.06.2011 |
Denk Dir doch mal das ganze Eierregal im Laden, ohne die Einteilungen in Haltungsformen.
Dann gäbe es nur Käfigeier, ohne die EU Kennzeichnungen hätten nie so viele Betriebe auf Bodenhaltung oder gar Freilandhaltung umgestellt. Für solche solche grossen Investitionen braucht es eben Rechtssicherheit. Und letzendlich hätte es nur durch den Verbraucher niemals den Wechsel von der Kääfig zur Kleingruppenhaltung gegeben, da der sich schon längst für andere Haltungsformen entschieden hat. Der grossteil der Käfig/Kleingruppenhaltungseier geht eben in die Industrielle Verarbeitung. Da sehe ich im übrigen einen weiteren Schritt zur Verbesserung der Lage. Man sollte auch auf den Zutatenlisten der fertigen Produkte wie Kuchen oder Mayonaise die Haltungsform deklarieren. Herr_Mahlzahn |
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![]() Mitglied seit 16.06.2011 |
Was bedeutet "strunks"?
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![]() Mitglied seit 14.07.2005 |
Ich denke doch, dass weder Hinnerk noch Herr Mahlzahn die Kleingruppenhaltung für wirklich "gut" halten wird. Nur Herr Mahlzahn sieht darin offenbar eine Verbesserung im Vergleich zur Käfighaltung. Da bin ich eher unsicher.
Ich persönlich finde ausschließlich tierschutzüberprüfte Freilandhaltung akzeptabel, aber dahin ist es offenbar leider noch ein weiter Weg (genau wie hinsichtlich der grausigen Praktiken beim Sexen der Küken und und und LG Seketa |
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![]() Mitglied seit 21.07.2011 |
@Seketa,
Regelungen einzuführen - und dann niemand (zu wenige), der für deren Einhaltung sorgt, ist was denn, bitteschön ? Massen von Übrerwachungsorganen - übertreibst Du nicht etwas ? Wenn ich für ein Bio-Ei ca. 40-60 Cent bezahlen muss, dann möchte ich auch ein Bio-Ei (wichtig für meine Gesundheit!) erhalten und nicht besch...en werden. Der höhere Preis wird mit höheren Kosten/Aufwand etc. begründet. Wo ist der höhere Aufwand, wenn das Bio-Ei aus einer Käfighaltung (außerhalb Europas) stammt ? Das Konsumverhalten der Verbraucher würde sich noch weiter verbessern, wenn er für das was er MEHR zu bezahlen bereit ist, auch an Qualität (wie vorgegeben) erhalten würde. Und da gehören verbesserte Kontrollen einfach dazu - alles andere ist Augenwischerei. Solange Käfig-Eier weiterhin angeboten werden, ändert sich für die betroffenen Hühner rein garnichts. |
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![]() Mitglied seit 16.06.2011 |
"Ich persönlich finde ausschließlich tierschutzüberprüfte Freilandhaltung akzeptabel" Ich sehe es ähnlich aber eine EU weite Durchsetzung ist dann doch eher Verbraucherbevormundung, was ich widerum ablehne.
Man muss irgendwie den Mittelweg finden zwischen Mindeststandards im Sinne des Tierschutzes und möglichst viel Freiheit bei den Entscheidungen der Verbraucher und aber auch bei den Produzenten. Herr_Mahlzahn |
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![]() Mitglied seit 14.07.2005 |
@Italy-Fan: ich bin ja durchaus deiner Meinung, dass mit Bioprodukten kein Schindluder getrieben werden sollte und auch, dass Regelungen durchgesetzt gehören. Aber wenn das nur schrittweise und nicht ideal umsetzbar ist, ist mir das immer noch lieber, als wenn gar nichts passiert. Schlimm wäre es nur, wenn Regelungen ausschließlich zur Gewissensberuhigung erlassen würden.
Übrigens: Grüße Seketa |
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![]() Mitglied seit 15.05.2007 |
Hi,
ich habe fuer mich das Problem erledigt: Bei mir gibt's keine Eier mehr. LG Margie |
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![]() Mitglied seit 21.07.2011 |
@Seketa,
stimmt, es geht in die richtige Richtung - aber mir entschieden zu langsam. Und was die Sex- Auswahl der Küken angeht, bin ich völlig Deiner Meinung, auch dass tierschutzgeprüfte Freilandhaltung die einzig richtige Hühnerhaltung beinhaltet - man wird ja wohl mal' träumen dürfen. Liebe Grüße zurück - bin jetzt weg, muss noch etwas tun. |
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![]() Mitglied seit 14.08.2006 |
Hi,
so wie ich es sehe, hat jeder die Wahl zwischen drei Möglichkeiten: - entweder man sagt: 'Eigentlich tun mir die Viecher schon leid, aber auf [die Mayo]* von Xy möchte ich trotzdem nicht verzichten.' *= bitte fallweise ersetzen durch: 'die Kekse', 'den Kuchen', 'die Spätzle', 'die Nudeln' oder was auch immer - oder man verzichtet auf alle eihaltigen Produkte zweifelhafter Herkunft - oder man schreibt dem Hersteller der Lieblingsmayo (oder was auch immer) einen Brief. So in der Art, dass man zukünftig ungern auf das Produkt verzichten würde, und auch gerne bereit wäre mehr Geld dafür auszugeben, wenn anstatt der Käfigeiger, Freilandeier verwendet würden. Falls das nicht funktioniert, bleibt immer noch Plan A oder B. viele Grüße Schneckentier |
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![]() Mitglied seit 10.05.2005 |
Ach was hatten es unsere Hühner früher noch so gut... die kannten nur ihren Stall und die Legenester und den Garten. Die Würmer und Schnecken wurden von mir als Kind "frei Gehege" geliefert und sie konnen gackern und scharren und Staubbäder nehmen wie sie wollten. Und einen Hahn gab es manchmal auch... Und dumm sind die Viecher auch nicht... Naja, das war in der "Steinzeit", bis Anfang der 70iger, dann bekamen die letzten 5 "Mistkratzer" ihr Gnadenbrot... Lieber Gruß aus Nordhessen Ursula1
Heiterkeit ist eine Form von geistiger Gesundheit |
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![]() Mitglied seit 24.09.2010 |
Guten Morgen,
wusstet ihr, dass auch bei Bio-Eiern die männlichen Küken oft brutal und massenhaft getöten werden? Zitat aus der Zeit: Danach kräht kein Hahn In Europa werden jährlich mehr als 300 Millionen Küken vernichtet – weil Eierproduzenten nur die Hennen brauchen. Deshalb suchen Forscher und Züchter nach Verfahren zur frühen Geschlechtsbestimmung Hennen für die Eierproduktion sind auf Legeleistung getrimmt. Männliche Küken aus diesen Zuchten taugen nicht zum Hähnchen Die Biohühner auf dem Gallina-Hühnerhof bei Göttingen haben ein feines Leben. Sie scharren und picken artgerecht unter freiem Himmel auf der Wiese, ruhen nachts fuchssicher auf Stangen in luftiger Höhe und legen gesunde Eier für die Ökobewussten im Land. Die Idylle trügt jedoch. 40 Millionen Küken sterben jährlich allein in deutschen Vermehrungsbetrieben, weil sie das falsche Geschlecht haben. Denn bei der Vermehrung von Legehennen für die Eierproduktion ist naturgemäß die Hälfte der ausgebrüteten Küken männlich. Die Hähne, von der Natur nicht zum Eierlegen bestimmt, taugen auch nicht zur Fleischmast, weil das Federvieh auf Legeleistung getrimmt ist. Die Hahnenküken sind für die Brütereien schlicht Abfall. Sie werden mit Kohlendioxid vergast oder lebendig im »Homogenisator«, einer Maschine mit rotierenden Messern, zu Brei zermatscht. EU-weit entsorgen Legehennen-Produzenten so jährlich rund 300 Millionen »Eintagsküken«. |
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![]() Mitglied seit 15.05.2007 |
Das ist der Hauptgrund warum ich gesagt habe:
Fuer mich keine Eier mehr! Gar keine! Auch und schon gar keine Versteckten!! |
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![]() Mitglied seit 24.09.2010 |
Ich auch so wenig wie möglich
Diese "Mischungen" ersetzen bei mir in bestimmen Gerichten das Ei : 3 EL Leinsamen fein mahlen und mit 150ml mixen bis die Masse schleimig und schaumig ist = 2 Eier (ideal für Waffeln Nudeln und Pfannkuchen 1/2 zerdrückte Banane = 1 Ei für ( div Rührkuchenrezepte ) 1 EL Kichererbsenmehl + 1 EL Wasser = 1 Ei (nur für pikantes Gebäck) 1 EL Pflanzenöl + 1 TL Backpulver + 2 EL Wasser = 1 Ei (für süßes Kleingebäck z. B Muffins ) Mürbe-, Strudel-, Nudel- und Hefeteig kommen ohne Eier aus. Wenn in den Rezepten Eier verlangt werden, dann meist nur 1 oder 2 und die können einfach weggelassen werden. Die Flüssigkeitsmenge muss evtl angepasst werden. |
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![]() Mitglied seit 23.07.2008 |
Guten Morgen,
ich reibe mir immer die Augen wenn ich im Supermarkt sehe das es nurnoch Bodenhaltung und Freilandeier gibt. Sag mir mal einer wo die ganzen Kleingruppeneier sind....ganz lustig (im negativen Sinne) sind auch die Preise. jetzt sind plötzlich überall Eier aus Bodenhaltung für 1,09€ bis 1,39€ im 10er Pack zu bekommen. das geht so nicht. Um ein Ei zu erzeugen bedaarf es Futtermittel im "Wert" von 6 Cent. Dazu die Hühnerkosten, Flächenkosten, Transportkosten, Verpackungskosten, Mehrwertsteuer und Gewinnspannen. Ich hab da meine Befürchtungen. In Rumänien gibt es die Käfighaltung noch und zwsr unter Bedingungen die hier so niemals gegangen wären. Einer durch die Gegend karren und zu Packstationen bringen (Stempelstellen) ist ja ein beliebtes Spiel. Die Stempelnummer kann aber im Net eingegeben werden, dann wir ersicthlich wo von wem (zumindest in der Theorie) die Eier stammen. LG Vini Frau Eigner ist echt der Hammer, ich hab das gesehen wie sie das (ziemlich aufbrausend) zum besten gegeben hat. Die Frau ist untragbar! Aus einem schlechten Koch kann noch etwas werden, aus schlechten Produkten kann niemals etwas werden! Donnerstag ist Veggiday - für den Klimaschutz KLICK MICH Carpe diem et carpe noctum! |
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![]() Mitglied seit 26.10.2006 |
Frau Aigner ist das beste Beispiel für den erfolgreichen Einsatz von Paarhufern in der Pflanzenpflege!
Was die männlichen Küken angeht: wenn die Tötung auf anständige Art erfolgt, und sie anschließend an andere Tiere verfüttert werden, ist daran nichts auszusetzen. BG Hinnerk |
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![]() Mitglied seit 24.09.2010 |
Findest du?
Das hier auch? Findest du das anständig? |
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![]() Mitglied seit 15.05.2007 |
Toll!
Und woher weiss ich, dass der Bruder der Mutter meines Ei verfuettert und nicht geschreddert wurde? |
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![]() Mitglied seit 15.05.2007 |
Das ging "natuerlich" an Hinnerk.
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![]() Mitglied seit 26.10.2006 |
Schreib doch nicht so einen Schmarrn, Julau, und - vor Allem - unterstell mir nicht Dinge, die ich so nicht geschrieben habe!
Oder kapierst Du den Satzteil > wenn die Tötung auf anständige Weise erfolgt< nicht? Diese Art, andere Produzenten zu diskreditieren, nur weil es tatsächlich schwarze Schafe in der Branche gibt - auch in der Pflanzenproduktion (!) - finde ich schlicht und ergreifend zum Kotzen. BG Hinnerk |
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![]() Mitglied seit 24.09.2010 |
Hallo Hinnerk,
ich wollte ja nur darauf aufmerksam machen, dass eine "anständige Tötung" leider fast nie stattfindet... Und wie will man das wissen? Dafür gibt es ja keine Markierung auf den Eiern (und selbst wenn wird ja auch da viel geschummelt) Wenn man einen vertrauenswürdigen Bauern kennt vielleicht, aber sonst...? Gruß J |
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![]() Mitglied seit 06.04.2010 |
Hallo
Wie sähe denn eurer Meinung nach eine "anständige Tötung" von Eintagesküken aus? Einzelne Betäubung und dann ein Kehlschnitt, oder was? Der Hochgeschwindigkeitsmixer hört sich extrem brutal an, ist aber tatsächlich die einzig vernünftige Methode bei so kleinen Tieren. Das dauert keine Sekunde bis die Tiere tot sind, die Geräte sind entsprechend gebaut und eingestelt. Aus genau diesem Grund ist es auch in der Tierschutzgesetzgebung zugelassen und auch für Bio-Betriebe (!) erlaubt. Mir scheint, hier werden einfach zu viele Emotionen reingesetzt ohne wirklich die Fakten oder Alternativen zu kennen. Gruzz - Zinemin |
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![]() Mitglied seit 24.09.2010 |
Mir wird bei der Vorstellung trotzdem schlecht
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![]() Mitglied seit 06.04.2010 |
Ja, das verstehe ich auch - die VORSTELLUNG ist zugegebenermassen nicht schön - aber trotzdem ist es die vernünftigste Lösung! Realität und Vorstellung weichen nun halt mal manchmal etwas voneinander ab....
Logisch, die tierfreundlichste Lösung wäre die Hähne in Freilaufhaltung zu halten, bis sie eines natürlichen Todes sterben, aber das wird wohl auch etwas schwierig werden.... |
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![]() Mitglied seit 05.08.2007 |
Hallo
Bei den Legehennen werden die Hähne geschrettert. Bei den Masthähnen die Hennen. Die Lösung sind Zwiehühner. Alte Rassen. Es gibt sie noch und es sind keine Hybridhühner. VG diemitdersonnekocht |
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![]() Mitglied seit 06.04.2010 |
Und man muss ja auch bedenken, dass Tiere kein Vorstellungsvermögen haben im Sinne von "Oh mein Gott, jetzt komme ich dann gleich in den Mixer.... Noch 10 Sekunden, noch 5, noch 4.....!"
Die realisieren gar nichts in dieser Art (klar, ganz stressfrei fahren sie auch nicht über die Förderbänder) und plötzlich sind sie innerhalb von weniger als einer Sekunde tot. |
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![]() Mitglied seit 06.04.2010 |
DAS wäre wirklich die optimale Lösung! Aber die Brütereien (riesige Weltkonzerne!) sträuben sich ja offensichtlich dagegen und behaupten, das wäre wirtschaftlich nicht möglich. Aber ich bin überzeugt, dass die ein wirtschaftlich nutzbares Mehrnutzenhuhn züchten könnten, wenn sie denn nur wollten. Aber da geht es wohl um sehr viel Geld und um Marktanteile... |
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![]() Mitglied seit 06.04.2010 |
Das stimmt übrigens in der Regel nicht. Auch die Hennen der Mastsorten werden gemästet und kommen als "Hähnchen" in den Verkauf - das ist nicht wirklich eine geschlechtsspezifische Bezeichnung! |
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![]() Mitglied seit 24.09.2010 |
Ich finde es auch brutal, dass sie nur geschlachtet werden weil sie "unökonomisch" sind und nicht genug Fleisch liefern.
@diemitdersonnekocht Aber Hühnerfleisch schmeckt doch genauso gut? Ob Hühnchen oder Hähnchen ist doch bei den Masttieren egal, dachte ich. Warum müssen wir Mutter Natur derart manipulieren und warum gibt es bitte keine Zwiehuhn-Bauern?? (jedenfalls nicht, dass ich wüsste) |
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![]() Mitglied seit 06.04.2010 |
P.S. Ich wollte nur noch zu meinem Background etwas sagen: Ich habe mich einmal sehr intensiv mit diesem Thema beschäftigt und während dieser Arbeit auch einige Betriebe besucht, sowohl Lege- wie auch Mastbetriebe mit den verschiedensten in der Schweiz erlaubten Haltungsformen. Ausserdem war ich auch in Geflügelschlachthöfen und habe die gesamten Prozesse gesehen.
Daher kann ich sagen: Ich kaufe mit gutem Gewissen Schweizer Geflügel und Eier, und zwar nicht nur aus Freilandhaltung. (Wie die gesetzliche Lage zu den Haltungabedingungen in Deutschland resp. der EU genau sind, weiss ich nicht. Ich weiss nur, dass sie viel weniger auf das Tierwohl ausgerichtet sind als in der Schweiz.) |
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![]() Mitglied seit 26.10.2006 |
Die Bezeichnung "Hähnchen" und "Poularde" beziehen sich nicht auf das Geschlecht der Hühner, sondern auf ihr Gewicht.
BG Hinnerk |
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![]() Mitglied seit 06.04.2010 |
@Julau: Viele Bauern, die Hühner "nur so nebenbei" halten und auch viele Liebhaber-Züchter halten keine Hybridhühner, sondern die alten Rassen, welche sowohl für Fleisch und Eier gezüchtet wurden.
Leider ist aus wirtschaftlicher Sicht so ein Huhn aber nur "von beidem etwas, aber nichts richtiges", so dass es in Grossbetrieben viel effizienter ist, sich entweder nur auf Fleisch oder nur auf Eier zu spezialisieren. Auf diese Weise bekommt man halt pro Huhn mehr Eier ODER mehr Fleisch, aber nicht von beidem ein bisschen. Ja, im Prinzip ist das sehr traurig oder sogar beschämend. |
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![]() Mitglied seit 14.07.2005 |
Hallo,
irgendwie habe ich ja immer das Gefühl, dass uns das Töten von Küken auch deshalb so schlimm anmutet, weil die halt so unheimlich niedlich ausschauen. Ich weiß nicht, ob es den Leuten auch so zu Herzen ginge, wenn sie beispielsweise wie Kakerlaken ausschauen würden. Ratlose Grüße, Seketa |
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![]() Mitglied seit 06.04.2010 |
Nur der Kapaun, der war definitiv einmal ein Hahn.
(mit Betonung auf WAR!) |
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![]() Mitglied seit 15.05.2007 |
@Zinmin: Na ja, Unterschiede gibt es durchaus.
Bei Kohlenmonoxid schlafen die Kueken ein. Bei Kohelndioxid ersticken sie. Oder sie werden geschreddert. Oder sie ertrinken beim Transport ueber Foerderbaender. |
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![]() Mitglied seit 26.10.2006 |
....und "keine Eier"
BG Hinnerk |
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![]() Mitglied seit 06.04.2010 |
Ja, Seketa, da hast du wahrscheinlich recht! Oder wenn es Mäuse wären, wäre die Entsetzung wohl auch nur halb so gross....
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![]() Mitglied seit 11.07.2010 |
Jetzt häng ich mich auch mal in Diskussion ein...
Schon mal überlegt, warum wir gewohnheitsmäßig von "Hähnchen" sprechen, wenn es um das Fleisch geht? Vielleicht, weil man früher aus jedem vorhanden Küken etwas gemacht hat. Damit meine ich nicht, dass man sie aus Tierliebe zu Tode geschmust hat, sondern der Bauer hat sich gesagt: Wenn du keine Eier legen kannst, ergibst du wenigstens einen guten Braten Dass man heute einfach die Hälfte aller geschlüpften Küken entsorgt, als wären sie ein schiefgangenes Experiment, zeigt in meinen Augen nur, wie wenig Wert so ein Tier hat. Sowohl im marktwirtschaftlichen Sinn als auch im Sinne des Anstands. |
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![]() Mitglied seit 11.07.2010 |
ui - vor lauter Wut den Gruß vergessen
wird hiermit nachgeholt LG die Rike |
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![]() Mitglied seit 25.11.2007 |
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![]() Mitglied seit 15.05.2007 |
Für die Leute, die das so handhaben, sind sie das wohl. Die Eier legenden Teilühner sind der gelungene Teil davon. Es ist zum Heulen! |
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![]() Mitglied seit 13.01.2009 |
ich kaufe NIE Eier aus Bodenhaltung und Käfig schon mal gar nicht wobei weder R*we noch AL*I haben Käfighaltungseier im Sortiment (Gott sei Dank) !
Bodenhaltung finde ich auch schlimm, sollte auch verboten werden! Für 30ct. mehr beim AL*I bekommt man Freiland bio Eier.. Liebe Grüße, Natalia |
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![]() Mitglied seit 04.05.2011 |
Wobei ich mich allerdings frage, wo diese ganzen Freilandhaltungseier alle herkommen sollen. Ich kaufe auch nur Freilandeier, habe selbst aber Misstrauen, ob die wirklich aus dem Freiland kommen. Wüsste ich eine gute und zuverlässige Bauernhofquelle, würde ich meine Eier nur da kaufen. (Aber auch nur Freiland). Dafür würde ich natürlich auch mehr Geld ausgeben.
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![]() Mitglied seit 03.11.2009 |
hallo,
ich habe mal gehört, dass der pro Kopf Verbrauch in D bei 280 Eiern jährlich liegt. Angebl. soll ein Huhn jährlich auch ca 280 Eier legen. Da frage ich mich, wo man diese Hühner alle unterbringen sollte um Freilandhaltung zu haben. Ich kaufe meine Eier auch im Hofladen beim Buern mit kleiner Geflügelhaltung und die Dotter sind in der Tat was ganz anderes als diese blassen, hellgelben vom Supermarkt. Auch das Eiweiss "steht wie eine Eins" um den Dotter und fliesst nich weg wie Wasser. 10 Eier in XL Grösse kosten da 2.50 € pro Packung und das ist es mir allemal wert. Und den Supermärkten, sowie den Discountern trau ich keinen Meter übern Weg - egal was die auf die Packungen schreiben. Noch dazu gabs vor Jahren mal im TV (Report oder ähnliche Sendung) einen Bericht, was hinter den angebl. Freilandeiern wirklich steckt. Da wurde sogar ein sehr berühmter und bekannter Markt in Bayern unter die Lupe genommen. Mittels einer Lampe (ultraviolett oä.) in dunklen Hausfluren, hatte damals ein Reporter die Eier im wahrsten Sinne des Wortes beleuchtet und die Abdrücke der Gitter sichtbar gemacht. 4 von 5 Proben war Beschiss. lG Gaggerla |
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![]() Mitglied seit 26.10.2006 |
Die Farbe der Dotter hängt davon ab, ob, bzw. wieviel Karotinoide im Futter enthalten sind, oder nicht. Das hat weniger mit Art der Haltung zu tun. Durch Paprika im Futter können auch Käfigeier dunkelgelb werden, aber genau so auch Bioeier. Das feste Eiweiß ist ein Indiz für Frische. Je älter das Ei desto dünnflüssiger das Eiweiß. Hat aber auch keinen direkten Bezug zu der Tierhaltung. Also hilft auch hier leider nur das Vertrauen in den Hühnerhalter. BG Hinnerk |
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![]() Mitglied seit 03.11.2009 |
Hinnerk,
das sind ja nich mal Bioeier, sondern stinknormale "Bauerneier". Is n rel. kleiner Hof und dessen Geflügel und auch Teile davon, sind ruck zuck ausverkauft. Donnerstags gibts da immer Frischware und da fahr ich gerne die ca 15 km hin. Leider haben in meiner Wohngegend alle vernünftigen Metzger und auch Bäcker, zugemacht. Es wimmelt aber vor Aldis, Rewes, Lidls, Normas ect. und Backshops mit Fönsemmeln. Für mein Fleisch und evtl mal Wurst, fahr ich in die entgegen gesetzte Richtung, ca 25 km und kauf beim Landmetzger ein. Wursten kann ich nicht und das rentiert sich für 2 Leute auch nicht, aber Brot und alles andere mach ich selber. lG Gaggerla |
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![]() Mitglied seit 11.07.2010 |
Wenn also nur Vetrauen bleibt, man aber keinen Verkäufer oder Produzenten hat, dem man vertrauen kann, was bleibt einem übrig? Vegan werden oder selbst Hühner aufm Balkon halten???
Ich denke hier gilt, steter Tropfen höhlt den Stein, irgendwann wird sich durch die stete Nachfrage und hartnäckiges Nachforschen Bio-Qualität durchsetzen (und zwar die richtige!). Auch wenn bis dorthin jedes geschredderte Hahnenküken eines zuviel ist... LG DieRike |
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![]() Mitglied seit 24.09.2010 |
Drücken wir die Daumen
Aber auch die Bio-Bauern schreddern, bzw. vergasen die männl. Küken, das kommt ja noch hinzu Also ich ersetze wenn es irgend geht Eier, aber geht halt auch nicht immer... LG J |
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![]() Mitglied seit 26.10.2006 |
Ich bin nicht masochistisch veranlagt. Vegan fällt also für mich flach. Hühner auf dem Balkon dürfte auch nicht gerade als artgerecht einzustufen sein. Übrigens steht auf jedem Ei eine Nummer, über die jeder den Produzenten ausfindig machen kann. Und wenn jetzt eine/r kommt und sagt: aber die Nummer kann man auch fälschen, dem sage ich: Paranoia allein ist keine Garantie nicht verfolgt zu werden BG Hinnerk |
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![]() Mitglied seit 15.05.2007 |
Man muss doch nicht gleich auf vegan gehen.
Ich lasse seit 1,5 oder 2 Jahren einfach die Eier weg. LG Margie |
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![]() Mitglied seit 03.11.2009 |
sorry, aber Rühreier ohne Eier bekomm ich nich hin
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![]() Mitglied seit 24.09.2010 |
Geht auch mit Seitan
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![]() Mitglied seit 01.03.2010 |
Es gibt so Momente in meinem Leben, die mich sehr glücklich machen! Aus dem einfachen Grund - ich wohne sehr ländlich und kann Eier von sehr glücklichen Hühnern täglich bekommen! Auch wenn die mir manchmal auf die Nerven gehen, weil sie auf Bäumen sitzen und hin und wieder mein Gemüsebeet verwüsten, aber sie sind gesund, werden vernünftig gefüttert und leben frei!
LG Ute
Das Leben kann so schön sein, wenn man es schafft, mindestens einmal am Tag zu lachen! |
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![]() Mitglied seit 15.05.2007 |
Tja Ute, und was ist mit den Bruedern deiner Eier legenden Huehner passiert?
Siehe Julau um 09:27 Uhr. Das ist naemlich der Grund dafuer, dass ich als Konsequenz gesagt habe "Keine Eier mehr fuer mich". |
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![]() Mitglied seit 20.09.2011 |
Hallo!
Tiere bekommen nichts mit? weh weh weh. radioberg.de/berg/rb/693333/programm/am_nachmittag Fand ich schon sehr beeindruckend. Liebe Grüße SelfEsteem |
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![]() Mitglied seit 14.07.2005 |
@Margie: Mal ganz blöd gefragt: Was passiert mit allen Hühnern, wenn niemand mehr Eier und Hendeln nachfragt? Sterben die dann aus? Oder werden in Zoos gehalten?
Das war jetzt wirklich nicht zynisch gemeint. LG Seketa |
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![]() Mitglied seit 15.05.2007 |
Ganz einfach: Die werden erst gar nicht gezuechtet.
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![]() Mitglied seit 14.07.2005 |
Eben und dann?
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![]() Mitglied seit 15.05.2007 |
Auch nicht zynisch gemeint.
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![]() Mitglied seit 01.03.2010 |
Margie - das ist wirklich sehr übel und eben auch ein Grund dafür, dass ich nur Eier von Bauerhöfen kaufe, wo die Welt noch in Ordnung ist. Denen nehme ich auch mit Kusshand ihren Überfluss der Brüder von den Eierlegern ab! Dafür zahle ich auch gerne ein bisschen mehr, wie sonst üblich! Aber auf Eier möchte ich nicht verzichten müssen, das würde mir persönlich sehr schwer fallen!
LG Ute
Das Leben kann so schön sein, wenn man es schafft, mindestens einmal am Tag zu lachen! |
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![]() Mitglied seit 14.07.2005 |
Nein, nicht zynisch gemeint. Ich denke nur, dass sich die Menschheit entweder ganz von Nutztierhaltung verabschieden müsste (und dann würden gewisse Tierarten/Rassen eventuell aussterben), oder man macht - so häßlich das klingt - Kompromisse und bemüht sich, aus bestmöglichen Haltungsbedingungen zu kaufen. Dabei muss einem aber klar sein, dass auch die oft nicht ideal sind.
LG Seketa |
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![]() Mitglied seit 15.05.2007 |
Sorry Seketa, das hat sich ueberschnitten. Mein "Auch nicht zynisch gemeint" bezog sich auf meine Aussage, dass sie eben einfach gar nicht erst gezuechtet wuerden.
Es waere sicher immerhin ein Ansatz, keine "spezialisierte" Sorten zu zuechten. In dem Fall sind das Lege"maschinen", von denen die Jungs einfach nicht gebraucht werden weil sie sich nicht zum Verzehr eigenen. Diese Haehne will kein Mensch auf dem Teller. Wenn man einfach nur urspruengliche Sorten naehme, die einfach normale Eiermengen legen und von denen die Haehne gegessen werden koennen, waeren wir schon mal ein Stueckchen weiter. Ich hoffe, dass das verstaendlich ist. |
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![]() Mitglied seit 14.07.2005 |
Margie, da stimme ich Dir zu. Das hätte zudem den Vorteil, dass Hendlfleisch und Eier deutlich teurer wären und daher nicht so inflationär konsumiert würden. Bei alten Rassen, wie zB dem Sulmtaler Huhn werden Hennen, Hähen und Kapaune in Freilandhaltung ziemlich artgerecht gehalten, die sind aber auch sehr teuer, was ich ok finde (zumal die Qualität unvergleichlich besser ist).
Ein Problem bekommt man allerdings sicher mit den ganzen industriell gefertigten Produkten, für die Eier verarbeitet werden. LG Seketa |
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![]() Mitglied seit 26.10.2006 |
Wenn eine 13-Jährige Formulierungen gebraucht, wie "Brüder der Hennen", dann ist das altersgerecht.
Ansonsten finde ich diese Neigung, Tiere derartig eng mit den menschlichen Verhaltenmustern in Verbindung zu bringen doch sehr naiv. Man kann durchaus auf sachlicher Ebene über artgerechte Haltung diskutieren, die den tierischen Bedürfnisssen weitestgehend Rechnung trägt, ohne sie zu vermenschlichen. Humanität heißt nicht, sich mit den Tieren auf gleiche Stufe zu stellen. Ich habe letztens mal in eine Sendung 'reingesehen, die sich mit Notfallhelfern für Tiere befasste. Ich dachte, ich höre falsch. Da sprach doch tatsächlich jemand über einen toten Hund als "der Verstorbene". Sowas geht gar nicht, das ist eine Pietät- und Respektlosigkeit sondergleichen gegenüber Trauernden, die einen Menschen verloren haben. BG Hinnerk |
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![]() Mitglied seit 15.05.2007 |
@Seketa: So war es gemeint.
@Hinnerk: So war es nicht gemeint. Ich wollte mir die Sache nur vereinfachen. Schade, dass du mir deswegen gleich ne Menge Naivitaet unterstellst. Und DU bist dadurch der, der unsachlich wird. |
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![]() Mitglied seit 26.10.2006 |
Da ist keine Vereinfachung, das ist auf kindliches Niveau gebracht. Und genau das habe ich kritisiert. Was ist daran bitte unsachlich? Wenn Du jedwede - und dazu noch moderat vorgetragene - Kritik als unsachlich bezeichnest, dann brauchen wir nicht weiter zu diskutieren. BG Hinnerk |
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![]() Mitglied seit 05.01.2012 |
Also ich steh auf Käfighaltung gegenüber Freiland. Man muß aber unterscheiden und wissen, daß Käfighaltung nicht gleich Käfighaltung ist. Dieses Thema ist aber sehr komplex und in den Medien wird dieses leider nur negativ geschürt um den "Dummen Bürger" wieder mal an der Nase zu verarschen.
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![]() Mitglied seit 04.08.2008 |
Du bist für mich nur ein Provokateur, su-chef.
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![]() Mitglied seit 05.01.2012 |
Leider stimmt es aber @skippy
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![]() Mitglied seit 14.07.2005 |
Ach Buberl, geh doch bitte wo anders spielen!
Seketa |
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![]() Mitglied seit 04.08.2008 |
Su-chef,
Wer so einen Schmarrn postet, den kann ich nicht ernst nehmen. Oder eben so wie oben... |
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![]() Mitglied seit 04.05.2011 |
Nun ja, wenn Du einwirfst, dass Du auf Käfighaltung stehst, @Su-chef, würden mich Deine Argumente, welche dafür sprechen, aber wirklich interessieren. Das "es" nur stimmt, reicht mir als Argument erstmal nicht aus, um es gut zu finden
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![]() Mitglied seit 04.01.2009 |
Su-chef
Dir wünsch ich, im nächsten Leben Huhn zu sein ....... aber bitte im Käfig. Fenji
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![]() Mitglied seit 15.05.2007 |
Wenn er maennlich wiedergeboren wird, wird er geschreddert bevor er im Kaefig landet.
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![]() Mitglied seit 22.06.2011 |
Oh... jetzt könnte es hier doch noch interessant werden.
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![]() Mitglied seit 05.09.2010 |
So, jetzt habe ich mich durch eure Diskussion gelesen und das erste, was mir dazu einfällt:
Im Gegensatz zu früher wird wenigstens schonmal darüber geredet. Die Zeiten, in denen ohne Rücksicht auf Verlust konsumiert wurde, sind für viele vorbei. Und nur wenn man die Menschen für ein Thema sensibilisiert, wird sich etwas ändern. Das wird wohl nicht von heute auf morgen gehen, aber ein Anfang ist schonmal gemacht. Wir leben auf dem Land, die eier bekomme ich von meinen Eltern. Auch habe ich die Zeit, selbst zu backen, angefangen von Brot über Kuchen und Gebäck. Ich bin aber nicht lebensfremd und weiß auch, das viele Leute gerne glauben, dass für Bodenhaltungseier keine Tiere gequält werden. Schließlich ist es ja auch eine Geldfrage. |
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![]() Mitglied seit 12.04.2008 |
Hallo,
@Hinnerk Es mag ja sein, daß manche ihre Tiere zu sehr vermenscheln. Andererseits sind Tiere für manche Menschen mitunter die einzigsten, echten, wahren Freunde auf dieser kalten egozentrischen Welt, die sie haben. Und ob da nun der Dackel Waldemar gemeint ist oder der Basketball namens "Wilson" (castaway - Du erinnerst Dich?), ist völlig egal. Die Trauer kann ebenso tief sein wie bei verstorbenen Menschen. Daß die, ich sag mal Entsorgungsfirma, zur Sicherheit sich ein passendes Vokabular zugelegt hat, würde ich nicht so dermaßen überbewerten. |
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![]() Mitglied seit 12.02.2002 |
Das stimmt! Meine Mutter wurde damals so in den 80er Jahren dank Infomaterials eines gewissen "Vereins gegen tierquälerischen Massenhaltung" auf Batterieeier aufmerksam - und beschloss fortan, keine mehr zu kaufen. Aber als sie dieses Thema dann einmal in ihrer Kirchengemeinde ansprach, wurde sie von den meisten nur groß angesehen, so nach dem Motto: "Aber wer will denn schon wirklich mehr Geld pro Ei bezahlen???" Heute horchen zum Glück mehr Leute auf. LG Angie |
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![]() Mitglied seit 05.01.2012 |
Also ich versuche mal meine Ansicht zu erklären.
Ich habe früher meine Eier immer beim Biobauern gekauft, der allerdings Käfighaltung hatte. Die Eier waren im Geschmack und in der Farbe und Konsistenz hervorragend. Der Bauer hat sein eigenes Futter angebaut und kam zudem mit sehr wenig Kunstdünger aus. Die Hüner waren Antibiotikafrei und sahen sehr Gesund aus. Dann kam die neue EU-Verordnung, die alle Käfighaltungen jeglicher Art verbot und die Eierbauern auf "Freiland" zwang. Soweit so gut. Bis dato war ich auch der Ansicht, das Freilandhaltung das Optimalste wäre,da die Hüner ja dann gute Bewegung und Auslauf hätten. Ich habe mich mit der Mutter des Bauern immer sehr gut verstanden und Zeit zum Plaudern war auch immer da. So kam dann das Thema Freilandhaltung Pro gen Contra Käfighaltung auch zur Diskussion. Die "alte Dame", schon knappe 80 Jahre alt, hat 60 Jahre Hühnerzuchterfahrung und erklärte mir erst einmal, daß Käfig nicht gleich Käfig ist. Diese "Käfigzuchten" wie man sie ständig im Fernseher zu sehen bekommt entspricht einer Massentierhaltung unter widrigsten Bedingungen, die dem Volk immer als normale Nutztierhaltung verkauft wurde. Das ist schlimm und nicht tragbar. Aber es gibt auch andere Eierfarmen die mit sogenannten 5er-Käfigen arbeiten, d.h. Platz für 5 Hühner aber nur mit 4 belegt. 5 Hüner haben ausreichend Platz in einem Käfig, der aber nur mit 4 belegt wird, damit sie noch mehr Platz haben. Mit weniger als 4 funktioniert es aber nicht, da sie sich sonst gegenseitig zerhacken. Ist leider so. Ein Huhn ist ein sehr sensibles Tier, das nicht sofort und überall Eier legt, somit ist es im Freiland schwierig die gleiche Menge Ei wie im Käfig zu erziehlen. In den 5er Käfigen sei die Eimenge am Höchsten. Dort fallen sie auch gleich in eine Auffangrinne ohne das das Huhn ran kommt. Im Freiland fangen die Hühner gleich das Brüten an, was einen großen Personalbedarf erfordert um dies zu Unterbinden - Kosten. Desweiteren sind Hühner Allesfresser und töten sofort kranke Artgenossen und fressen diese auf. Somit verbreiten sich Hühnerkrankheiten schneller und man hat viel schlechtere Kontrolle diese im Griff zu halten. Was oftmals zu einer kompletten Bestandsvernichtung zu Folge hat, nur wegen der Vorsorge um eine Epidemi einzudämmen. Was macht man? Genau - Einsatz von Massenantibiotika um die Hühner resistenter zu machen. Im Käfig können sich Krankheiten fast gar nicht verbreiten, da es immer nur 4 Hühner betrifft. Gesundheitsüberprüfungen sind auch viel einfacher und schneller. Und man kann Krankheiten noch vor größerem Aufkommen behandeln und somit mit wenig bis keine Antibiotika auskommen. Genau das versuche ich beim Konsum zu vermeiden! Natürlich wäre es wünschenswert Freilandgehege ganz ohne Antibiotika zu betreiben, aber dafür reicht unsere Landesfläche leider nicht aus, wenn man weiterhin die große Nachfrage decken möchte. Und somit komme ich zu dieser Meinung, wie ich sie oben beschrieben habe. Viele Grüße Su-Chef |
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![]() Mitglied seit 15.05.2007 |
Fazit: Wie hole ich mit möglichst wenig Aufwand möglichst viel raus.
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![]() Mitglied seit 16.02.2005 |
Hallo, Ihr Lieben !
Wir haben das große Glück und bekommen die Eier von Bekannten die Hühner halten und von einem Bauern in der nähe, bei dem die Hühner einfach so rumlaufen dürfen. Aber, in dem Stadtteil, in dem meine Eltern wohnen, dort wohnen sehr viele ältere Leute. Dort kommt immer der Eiermann, ein Bauer, der verkauft laut Aufschrift "leckere Eier von glücklichen Hühnern" (so steht es auf seinem Wagen). Und alle kaufen bei Ihm ihre Eier und sind ruhigen Gewissens, "gute" Eier zu kaufen. Nachdem ich mir die Eier meiner Eltern einmal angesehen hatte, habe ich festgestellt die verkaufen Käfigeier. Die machen sich nichtmal die Mühe ihren Betrug zu vertuschen. So, den nächsten Dienstag, ich zu meinen Eltern und mit auf den Eiermann gewartet. Ich habe dann gefragt, was das denn für Eier wären. "Bioeier vom Bauernhof". Auf meine Frage warum die denn mit einer 3 gekennzeichnet sind, kam die Anwort, 3 bedeutet Bioeier. Nee hab ich gesagt, das sind Käfigeier. Der meinte dann ich wäre dumm und hätte keine Ahnung. Meine Mutter schimpft auch noch mit mir, ich würde mich immer nur anlegen wollen, und außerdem wären daß die besten Eier die man bekommen kann!!!! Dann habe ich das Gewerbeaufsichtsamt angerufen, aber das interessierte nicht. Das heißt doch, man kann ohne Konsequenzen betuppen......und diesen Eiermann würde ich so gerne das Handwerk legen und anscheißen. Ich bin aber auch sooooo böse. Es regt mich so auf, das da alle betuppt werden. Und die Eier sind auch noch teuer, da bezahlt man für Größe M 30 Eurocent das Stück. Liebe Grüße vom
Kaffeeluder Kochkunst ist..... die ebenso angenehme wie heimtückische Methode, Muskelfleisch in Bauchspeck zu verwandeln. |
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![]() Mitglied seit 16.06.2011 |
Aber wenn es einem der Verbraucher so leicht macht, wie in diesem Fall, was soll man da machen?
Mein Vater hat immer gesagt: "Jeden Morgen steht ein Dummer auf, man muss ihn nur finden!" - Was hab ich ihn dafür verachtet, aber wenn man sowas liest.... Herr_Mahlzahn |
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![]() Mitglied seit 15.05.2007 |
Hm....
Ausser dass er die gutglaeubigen Leute ausnutzt ist doch alles ok fuer die Gewerbeaufsicht: Die Kennzeichnung 3 ist richtig. Vom Bauernhof ist richtig. Die Bezeichnung "Bio" ist so alleine stehend nicht geschuetzt und bedeutet gar nix und somit auch nichts Verbotenes. Und dass die Huehner ungluecklich sind koennte auch niemand nachweisen. Was sollte die Gewerbeaufsicht denn tun? Und fuer's Aufklaeren der gutglaeubigen Menschen sind andere "zustaendig". LG Margie (die das ganz schoen traurig macht, dass die Naivitaet mancher Menschen so gnadenlos ausgenutzt wird von Leuten mit nix als Profitgeilheit im Schaedel) |
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![]() Mitglied seit 15.05.2007 |
@Herr_Mahlzahn: Das haette von meinem Vater sein koennen.
Ekelhaft! |
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![]() Mitglied seit 24.09.2010 |
Nächste Frage: wie sieht es denn mit dem männlichen Nachwuchs von Milchkühen aus?
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![]() Mitglied seit 16.06.2011 |
Fleischtheke
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![]() Mitglied seit 04.08.2008 |
Vorgestern gesehen:
Mastkanninchen aus der Käfighaltung. Ist erlaubt, die armen Tierchen sahen fürchterlich aus. Jetzt (2012 Mal sehen, ob es auch nachhaltig umgesetzt werden kann... |
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![]() Mitglied seit 24.03.2004 |
Das ist nicht richtig. "Bio" ist in der EU ein geschützer Begriff. |
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![]() Mitglied seit 24.03.2004 |
"Der Begriff Bio[...]ist ein durch EU-Recht europaweit geschützter Begriff. Gleiches gilt für die Bezeichnungen aus kontrolliert biologischem Anbau und Öko. Produkte die als Bio- beschrieben werden, müssen ebenfalls den Kriterien des Bio-Siegels entsprechen, das Siegel-Logo selber aber nicht zwingend tragen."
Quelle: Wikipedia (Artikel "Bio-Siegel") |
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![]() Mitglied seit 04.08.2008 |
Wenn der Eierverkäufer von umme Ecke auf seinem Pappschildchen "Bio" stehen hat, ist dem das "Bio-Siegel" völlig latte...
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![]() Mitglied seit 24.03.2004 |
Er muss auch kein Biosiegel haben. Aber er darf seine Eier nicht als bio anbieten, wenn sie nicht bio sind. Der Begriff "bio" ist - im Gegensatz zu früher - nicht frei verwendbar. Das Gewerbeaufsichtsamt muss tätig werden in so einem Fall.
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![]() Mitglied seit 04.08.2008 |
Was den Bauer nicht weiß, ...
Bis der davon erfährt, hat er das Schild schon umgeschrieben... |
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![]() Mitglied seit 04.08.2008 |
Oh, sollte "der" heißen...
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![]() Mitglied seit 24.03.2004 |
Skippy, wenn Du der Meinung bist, dass wir keine Gesetz brauchen, weil man die ja eh alle umgehen kann, bitte. Ich wollte lediglich den Irrtum, dass "bio" kein geschützer Begriff sei, richtigstellen. Genau wie den "Fortschritt" von der Käfig- zur Kleingruppenhaltung mag man das albern finden, aber das war damals m.E. ein großer Fortschritt hin zu mehr Transparenz.
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![]() Mitglied seit 06.04.2010 |
Su-Chef, sorry, aber du schreibst in deinem Thread vom 06.02.2012 22:28 eine ganze Menge Unsinn!
Mal ganz davon abgesehen, dass so was wie Bio-Eier aus Käfighaltung laut Bio-Verordnung gar nicht existieren kann, hat dir die alte Dame in ihrem Frust über die Gesetzesänderung wohl eine ganze Menge Unwahrheiten erzählt! - Du glaubst also ernsthaft, wenn "nur" 4 statt 5 Hühner in einem Käfig hocken, werden sie dadurch artgerecht/ tierfreundlich gehalten und hätten genügend Platz um sich zu bewegen? - Wenn Hühner andere Hühner zu tode picken, dann deutet das ganz klar auf Fehler bei der Haltung hin (Stallgestaltung, Beschäftigung, Licht, Futter usw.) - Das gleiche gilt für den Bruttrieb/ Verlegen der Eier. Bei einer richtigen Eingewöhnung und zur Verfüng stellen der richtigen Nester passiert sowas nicht. - Krankheiten (= Viren und Bakterien) lassen sich leider keinenfalls durch Gitterstäbe aufhalten. Es ist einfach nicht möglich, dass so nur "ein Käfig" krank würde und der Rest des Stalles nicht. Auch in Käfighaltung (egal ob 4 oder 5 Hühner pro Käfig) müssen Krankheiten mit Medikamenten behandelt werden (und wird oft auch prophyilaktisch Breitbandantibiotikum verteilt) - Auch in Freilandhaltung/ oder "BTS - Besonders tierfreundliche Stallhaltung" (Schweizer Standard, Stallhaltung mit Voliere (Sitzstangen, Nester und Aufenthaltsbereiche in die 3. Dimension) und "Wintergarten") legt ein gut gehaltenes Huhn 300 und mehr Eier in 12 Legemonaten - Krankheiten kann man auch in einem freilaufenden Bestand sehr schnell erkennen. Voraussetzung ist halt, dass man seine Tiere kennt und beobachtet, dazu gehören auch jeden Tag mehrere Kontrollen im Stall. Wer seine Tiere jedoch nur als Produktionsmaschinen sieht, wird diesen Aufwand scheuen.... Sorry, ich kenne ja diese Dame nicht - aber Su-Chef, vielleicht suchst du dir bei Gelegenheit mal noch einen anderen "Experten" um eine etwas objektivere Meinung zu bilden? (und nicht mehr solche Unwahrheiten öffentlich zu posten... (Nein, die selbsternannten Tierretter von PETA & Co meine ich sicher nicht mit "Experten"!) Gruzz - Zinemin |
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![]() Mitglied seit 04.01.2009 |
ZINEMIN
Du sprichst mir aus dem Herzen Ich bin selbst glückliche Besitzerin einer kleinen Hühnerfamilie (nur für unseren 4-Personen-Haushalt) die sehr viel Auslauf und einen hühnergerechten Stall hat und habe noch nie Probleme irgendeiner Art gehabt. Meine Hühner sind jetzt 3 Jahre alt und legen auch im Winter (wenn auch weniger). Unnatürlichen Bruttrieb kenne ich auch nicht. Wenn ich meine Hühner so im Dreck scharren sehe, dann kann ich mir nicht vorstellen, wie so ein Huhn irgendwo anders glücklich sein könnte als im Freiland. Bestimmt nicht im Käfig, jedenfalls. Alles Liebe Fenji
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![]() Mitglied seit 04.08.2008 |
cwalana,
natürlich bin ich der Meinung, dass wir ein Gesetz benötigen. Das was ich schreibe, ist leider gängige Praxis. |
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![]() Mitglied seit 06.04.2010 |
Also das Fehlverhalten von einigen schwarzen Schafen gleich als "gängige Praxis" darzustellen finde ich jetzt aber grad etwas gar übertrieben.
Klar, Einzelfälle gab es und wird es auch in Zukunft geben, aber das sind eben immer Einzelfälle (was diesen Betrug natürlich in keinster Weise rechtfertigt!) Gruzz - zinemin |
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![]() Mitglied seit 04.08.2008 |
Da gibt es aber reichlich Einzelfälle...leider...
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![]() Mitglied seit 06.04.2010 |
Woher weisst du das denn so genau, Skippy?
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![]() Mitglied seit 15.05.2007 |
Danke, Zinemin, fuer deinen ausfuehrlichen Kommentar zu dem Unsinn von Su-Chef.
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![]() Mitglied seit 04.08.2008 |
Zinemin,
wenn du mit offenen Augen durch Städte und Dörfer gehst, siehst du häufig Dinge (nicht speziell auf "Bio" bezogen), bei denen man schnell erkennen kann, dass sie "beschönigt" worden sind. Wenn man die Presse verfolgt, wie oft es in der letzten Zeit Verunreinigungen in Lebensmitteln gibt, die "nur" von den schwarzen Schafen stammen, sind die Herden von Schafen mittlerweile ziemlich dunkel geworden. So meine ich das... |
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![]() Mitglied seit 06.04.2010 |
Skippy, Ich wohne in der Schweiz, kann daher die deutsche Lage im Detail nicht beurteilen. Ich weiss aber, dass bei uns wo "Bio" oder ein anderes Label drauf steht auch 100% Bio drin ist.
Ich hätte gedacht, dass das in D (resp. EU) nicht viel anders wäre.... Ja das stimmt, es gab einige "Skandale" in letzter Zeit aus Deutschland, das habe ich teilweise schon auch mitbekommen. |
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![]() Mitglied seit 25.12.2007 |
Das Leben stinkt, diese kannibalischen Hühner legen die Eier aus der gleichen Kloake wo auch die Hühnerscheiße rauskommt.
Egal ob Bio oder Käfig, Eier find ich eklig. Aber da können die Hühner aber nichts dafür. |
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![]() Mitglied seit 06.04.2010 |
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![]() Mitglied seit 22.06.2011 |
Dem schließe ich mich - mal wieder - an. Das war mal Blödsinn^3. @ "schwarze Schafe": Das IST die gängige Praxis. Das fängt bei fehlleitenden Produktbildern/-beschreibungen an und endet bei verschwiegenen Inhaltsstoffen. |
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![]() Mitglied seit 14.07.2005 |
Tubesaurus, das war nun wirklich ein Paradebeispiel für "Posts, die die Welt (oder zumindest der CK) nicht braucht"
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![]() Mitglied seit 22.06.2011 |
@ tubesaurus: Dann musst du DICH auch extrem eklig finden, wenn du mal bedenkst, wo du rausgeflutscht bist...
... ... Nee, ey. Es wird immer besser... |
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![]() Mitglied seit 06.04.2010 |
(So was unhygienisches, jetzt aber auch!) |
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![]() Mitglied seit 25.12.2007 |
Tubesaurus, das war nun wirklich ein Paradebeispiel für "Posts, die die Welt (oder zumindest der CK) nicht braucht"
wiso eigentlich? Es ist aber die Realität. Genauso wie abgepackte Wurst aus dem Supermarkt eklig ist wenn man bedenkt wo die herkommt und wie sowas hergestellt wird. Oder Flüssigei, Hühnereiweiß, Käse usw.. Alles Eklig und mit viel Tierleid verbunden. Nicht eklig finde ich wie Säugetiere geboren werden, oder denkst du glücklichesser das Menschen eine Koake haben so wie Hühner? Wohl nicht richtig aufgepasst im Biologieunterricht. |
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![]() Mitglied seit 04.08.2008 |
tubesaurus,
verschon uns doch bitte mit dem Dummschwatz. Hier sind einige, die sich ernsthaft darüber unterhalten, wie es mit der Käfighaltung von Hühner steht bzw. um deren Eier. Ob du nun keine Eier magst, weil die aus einer Stelle aus dem Huhn geflutscht sind, die dir ekelig erscheint oder in Frankfurt platzt ein Würstchen... Womöglich isst du sehr gerne Zunge (um dem Witz ein Ende zu geben) Glücklichesser, da stimme ich dir aber sowas von zu... |
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![]() Mitglied seit 23.07.2008 |
@Hinnerk: Danke für den Futterhinweis (weiter oben) wobei Paprika da nicht das Mittel ist. Die Dotterfarbe sagt nix über die Güte und des Eis und nichts über die Haltung der Hennen aus. Aber die "Fälschung" der Nummer ist sogar legitim (Frau aigner sein "Dank"). Viele Eier landen in reinen Packstationen und bekommen somit die Nummer der Packstation. ist die Packstation in Deutschland und das Ei kommt aus z.B. Rumänien wird daraus ein deutsche gestempeltes Ei. Hat es in Rumänien schon verbotene Hilfe gegeben ist es letztlich sogar ein Bodenhaltungs- oder Freilandei. Da zählt dann das Papier aus dem Ursprungsland. Fies, aber gängig. Was meist Du warum es hier kaum noch kleine oder mittelständige Zucht- und Legebetriebe gibt? Weil diese betriebe nicht mehr gegen die Eierfabriken und Geflügelmafia an können. Da dürfen riesige Fleisch- und Eierfabriken entstehen, wenn aber ein kleiner betriebe erweitern will gibt es Stress und Ablehnung durch die Behörden. Die Betriebe waren früher auch von er Wohnbebauung weg, die Kommunen lassen aber gerne Bauland wachsen, irgendwann sind die Häuser nahe am Betrieb. Da darf dann die landwirtschaftliche Fläche nicht mehr genutzt werden weil die geflüchteten Städter dadurch vom schon seit Generationen an dem Standort befindlichen Betrieb durch Lärm und/oder Geruch belästigt sind. Hühnergegacker ist ne Lärmbelästigung! Jawohl, es ist nämlich so schön ruhig auf dem land, da will man als zugezogener nicht durch Viehcher belästigt werden.
Ich köntne da echt reinhauen. Eier wollen sie alle haben, am leibsten solche wie in der Werbung, so freilaufend und im Grüm pickend. aber die haben gefälligst keinen Mucks von sich zu geben und soltlen möglichst dann auch pafümiert sein, so ein Huhn riecht ja ganz übel..... LG Vini Aus einem schlechten Koch kann noch etwas werden, aus schlechten Produkten kann niemals etwas werden! Donnerstag ist Veggiday - für den Klimaschutz KLICK MICH Carpe diem et carpe noctum! |
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![]() Mitglied seit 05.01.2012 |
Es sind leider keine Unwahrheiten, aber wer nur der Presse glaubt - selbst schuld. Meine Nachforschungen sind weit aus umfangreicher. Darum steh ich zu meiner obigen Meinung
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![]() Mitglied seit 29.11.2006 |
Su-chef hat die Weisheit.
Ich kenne auch einen Bauern mit Käfighaltung der Unsinn erzählt. Gruß Hubert |
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![]() Mitglied seit 16.06.2011 |
@viniferia
"die "Fälschung" der Nummer ist sogar legitim (Frau aigner sein "Dank"). Viele Eier landen in reinen Packstationen und bekommen somit die Nummer der Packstation. ist die Packstation in Deutschland und das Ei kommt aus z.B. Rumänien wird daraus ein deutsche gestempeltes Ei. " Gibt es dazu eine Verordnung, die solche Praktiken legitimiert? Herr_Mahlzahn |
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![]() Mitglied seit 29.11.2006 |
es gibt keine Verordnung, die das verbietet - also ist es legal
Gruß Hubert |
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![]() Mitglied seit 22.06.2011 |
@ Tubesaurus: Hättest DU besser aufgepasst, wüsstest du, worauf ich hinaus wollte. Stuhl (umgangssprachlich auch als "Scheiße" bezeichnet) ist nämlich nicht der einzige "eklige" Abfallstoff, der bei tierischen Organismen anfällt...
Außerdem sollst du die Eier ja auch nicht LUTSCHEN, sondern nur den Inhalt verwerten. Letzteres ist zwar ziemlich naiv und pauschal formuliert, aber zumindest ne traurige Teilwahrheit. Ersteres... naja... @ zinemin: Das war noch gerade so ein "jugendfreies" Beispiel... @ Su-chef: Nein, "Unwahrheiten" sind das nicht, eher - mit Verlaub - absoluter Bullshit. Erstmal stützt du dich auf ein komplett einseitiges Meinungskonstrukt ("Mir hat die Tante das ja SO erzählt..."). Dann argumentierst du hier mit Dingen, die einem "WIR stellen unseren Sklaven ja Betten zur Verfügung. Alles andere wär ja total unmenschlich..." gleichkommen. Die ganzen Falschinformationen, die du da runtergeleiert hast, lasse ich mal unkommentiert... Nichts für ungut - aber mit "Meinungen" ist es wie mit Kloaken und anders gearteten Körperöffnungen... |
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![]() Mitglied seit 16.06.2011 |
Ich hab die Verordnung jetzt gefunden, nicht das Ei darf mit einem anderen Ländercode versehen werden sondern auf der Packung ist der Aufkleber mit dem MHD dort ist auch eine Nummer mit einem Ländercode, da muss die Packstation angegeben werden. Das ist natürlich einerseits verwirrend aber dient auch der Rückverfolgung der Ware.
Aber das Ei muss immer noch mit dem jeweiligen Erzeugerland, Haltungsform und Erzeugerbetrieb gestempelt sein. siehe hier: www.bmelv.de/SharedDocs/Standardartikel/Ernaehrung/SichereLebensmittel/Kennzeichnung/Eierkennzeichnung.html Ich weiss, daß vieles falsch läuft in der Nahrungsmittelindustrie, aber um dagegen glaubhaft ankämpfen zu können ist es nicht hilfreich wenn man unwahrheiten verbreitet. Dann läuft man ganz schnell in die Gefahr, als hysterisch eingestuft zu werden. Herr_Mahlzahn |
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Henglein
Rama Cremefine






































