Pfifferlinge, gestern bei "NDR-Markt"
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![]() Mitglied seit 06.02.2005 |
Zufällig habe ich gestern in diese Sendung reingeschaut. Und dachte, gut, daß ich Pfifferlinge immer auf dem Markt kaufe. Davon abgesehen, daß ich es noch nie so toll fand, diese abgepackten und unter der Folie schwitzenden Pilze zu kaufen, fand ich das schon sehr schlimm. Die allermeisten der getesten Supermarktpilze waren vergammelt und gesundheitsgefährdet. Und Besserung scheint wohl nicht so schnell in Sicht. LG fischerin |
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![]() Mitglied seit 11.12.2005 |
Hallo zusammen!
Pilze sind nun mal leicht verderblich. Das ist nicht neu. Aber die Käufer wollen immer billigste Produkte haben, und die kommen dann aus dem Osten. Und haben eine lange Reise hinter sich. In Schweden kosten heimische Pfifferlinge übrigens ein Vielfaches - aber dafür haben sie keine Transportwege und sind frisch. Liebe Grüße Emmy - Ly Eine gute Köchin hat mehr Fett an den Händen als auf den Hüften! |
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![]() Mitglied seit 06.02.2005 |
Hallo!
@Emmy-Ly: Klar, ist nicht neu! Aber der Tester sagte z.B., daß einige von diesen Proben sicher schon 3 oder sogar 4 Wochen in der Verpackung gelegen haben. Und da sind doch die Marktleiter in der Pflicht, dafür zu sorgen, daß sowas eben nicht vorkommt. Und ich als Verbraucher kaufe solche Pilze nicht. Gruß fischerin |
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![]() Mitglied seit 26.10.2006 |
Moinsen,
Können einem ja richtig leid tun, die armen Pilze BG Hinnerk |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Moinmoin!
Ich habe da noch ganz andere Bedenken. Wenn ich Pfifferlinge kaufe, dann niemals plastikverpackte, sondern welche im Körbchen, die man sich anschauen kann und die trocken liegen. Da muss man halt sorgfältig gucken. Mein Problem ist da eher die Gastonomie: Wenn die Pilze verarbeitet auf meinem Teller liegen, dann weiß ich nicht, in welchem Zustand die vorher waren. Vertrauen? Oder lieber etwas anderes bestellen? LG UTee |
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![]() Mitglied seit 30.08.2010 |
Hallo,
mir geht es mit Restaurant-Pfifferlingen ähnlich wie UTee und daher lasse ich sie lieber weg. Wenn ich mal ein schönes Körbchen im Supermarkt sehe und kaufe dann untersuche ich jedoch trotzdem jeden einzelnen Pilz, entferne Dreck und schadhafte Stellen. Danach wüsste ich nicht, was daran noch gesundheitsschädlich sein sollte. Es handelt sich eben um Waldpilze und keine gezüchteten Champignons, so dass man die Arbeit des Verlesens und auch einen nicht geringen Teil an Ausschuss hat, wenn man Pfifferlinge essen möchte. Ich kenne jedenfalls niemanden, der seine Pfifferlinge ungeputzt ins Essen gibt. Flaneuse |
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![]() Mitglied seit 19.05.2011 |
Jo, das seh auch so, Augen auf beim Kauf, dann sollte nichts passieren. Ich denk da nach Tschernobyl eher an grauselig lange Halbwertzeiten, aber die sieht man ja nicht.
LG epoxy |
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![]() Mitglied seit 30.08.2010 |
Hallo epoxy,
mir erging es ganz genau so, als ich (noch als Kind) davon erfahren habe, dass die Pilze noch belastet sind. Ich habe mich jahrelang geweigert, Pfifferlinge zu essen, obwohl ich sie gerne möchte. Mittlerweile ist der Hunger darauf aber ein klein wenig größer als die Bedenken. Flaneuse |
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![]() Mitglied seit 30.08.2010 |
mochte statt möchte.
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Ich hab keine Bedenken bei Supermarktpilzen und denke, dass man schon mit bloßem Auge erkennen kann, ob die noch gut sind oder nicht. Die Sendung hab ich zwar nicht gesehen, aber tippe mal schwer darauf, dass bewust die vergammeltsten Packungen gekauft wurden um mal wieder einen Sommerlochfüller zu produzieren.
Allerdings kaufe ich sowieso fast nie Pfifferlinge im Supermarkt. Das liegt aber eher daran, dass die Pilze einfach immer zweite Wahl sind. Extrem grosse oder kaputte Pilze. Selbst wenn der Geschmack OK ist taugen die höchstens fein gewürfelt für Suppe oder Farce. |
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![]() Mitglied seit 30.08.2010 |
Hallo Bender,
extrem große Pilze befinden sich eher selten darunter, eher viele kleine und kaputte. Das macht ja diese lange mühselige Art des Putzens aus. Für eine Sauce, eine Pilzspeise mit Ei oder Suppeneinlage sind sie dennoch geeignet. Als Beilage verwende ich auch lieber welche vom Markt, jedoch hat das eher mit der Optik als dem Geschmack zu tun. Fl. |
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![]() Mitglied seit 10.06.2007 |
Hallo, seit Tschernobyl kaufe ich keine Pfifferlinge mehr, habe einfach Angst. LG, Inge
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Da lebst du jetzt schon ein Viertel Jahrhundert in Angst? Du Arme. Wenn du wüstest, was für Gifte die Medien tagtäglich in allen möglichen Lebensmitteln entdeckt haben wollen, dann kämst du aus dem Zittern garnicht mehr raus.
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![]() Mitglied seit 07.07.2008 |
Bonsoir,
die Bedenken von INTG sind durchaus berechtigt... es betrifft nicht nur Pilze...wie dem auch sei...NL ist irgendwie kein echtes Land fuer Pfifferlinge... muss also importierte Produkte verwenden... Osteuropa kaufe ich nicht... warte auf Ware aus Canada....unabhaengig von moeglichen Belastungen... Lgaus NL Ornellaia |
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![]() Mitglied seit 14.09.2010 |
In der Ausbildung erwerben die Mitarbeiter im deutschen Lebensmitteleinzelhandel gar nicht die nötigen Fähigkeiten, um bei den Frischwaren zuverlässig und rechtzeitig die Waren auszusortieren.
Viele Vorgesetze haben die nötigen Kenntnisse auch nicht. Woher soll wohl z.B. ein Supermarktleiter mit einer kaufmännischen Ausbildung oder z.B. einem BWL-Studium denn automatisch die entsprechenden Fertigkeiten herhaben wenn er sich die nötigen Informationen nicht gezielt selbst aneignet? Die Mitarbeiter sind außerdem auch nicht automatisch Freunde exotischer Früchte und Gemüse oder haben viel Erfahrung mit dem Geschmack der kompletten eigenen Produktpalette. Dazu kommt dann auch noch, dass es zwischen Top-frisch und ungenießbar ein weites Feld gibt, bei dem sich dann bei "nicht mehr ganz so frischen" Waren oft dennoch ein Käufer findet - und wenn sich die Mitarbeiter auch nur ein bisschen vertun oder- was sehr schnell und sehr oft passiert - Nachlässigkeiten beim konsequenten rechtzeitigen Sichten, Aussortieren und Wegschmeissen der Produkte einreissen, dann wird sehr schnell verdorbene Ware verkauft. Typische Beispiele sind z.B. schnell verderbliches Obst und Gemüse, exotische Früchte bei denen oft das Gros der Mitarbeiter keine Ahnung hat, wann die Dinger überhaupt reif, wann überreif und wann verdorben sind. Ein absoluter Klassiker sind allerdings offene und abgepackte "Feinkostsalate" und ähnliche Produkte. Ist das Zeug verpackt, rottet die ruhende Salatmasse oder die Rohkost sehr schnell im Klima in der Plastikpackung. Ist das Zeug offen, trocknen die Salate meist an der Oberfläche schnell aus und werden unansehnlich, so dass die meisten Verkäufer dann entsprechend Training und Gewohnheit *umrühren*. Und dann werden diese Salate samt Umrührtechnik oft jeden Tag neu hingestellt, bis sie *deutlich schmeckbar, sichtbar oder riechbar* verdorben sind. Vor allem offene Feinkostsalate mit Mayo fallen in Supermärkten und Läden ohne spezielle Qualitätssicherungsmaßnahmen deshalb praktisch routinemäßig durch Qualitätsprüfungen. |
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![]() Mitglied seit 26.10.2006 |
Leider hat uns die Fischerin nicht die ganze Wahrheit erzählt: In dem Bericht ging es um verpackte Ware, die ausschließlich bei DISCOUNTERN (Aldi, Lidl, Netto & Co.) gekauft wurden!
BG Hinnerk |
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![]() Mitglied seit 06.02.2005 |
Hallo!
@Hinnerk: Ich bitte um Entschuldigung Möglicherweise habe ich mich nicht klar genug ausgedrückt, aber in meinem ersten Posting stand doch: "Davon abgesehen, daß ich es noch nie so toll fand, diese abgepackten unter der Folie schwitzenden usw......" Egal, ob Sommerloch oder nicht, wollte bloß damit sagen, daß ich es einfach erschreckend finde, was so angeboten wird. Mehr nicht! Gruß fischerin |
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![]() Mitglied seit 26.10.2006 |
Ist ja auch nicht so tragisch, Fischerin.
Es gibt auch unter den "normalen" Supermärkten ganz üble Kandidaten, was besonders die Gemüseabteilung angeht. Aber bei den Discountern war nach dem Test alles nicht mehr genießbar. Bei uns z.B. gibt es im Umkreis von ca. 4 km drei Große Edeka Märkte, Aber nur bei einem ist die Gemüseabteilung wirklich o.k., und der hat mitunter besssere Pfifferlinge als der Wochenmarkt. Und ich gehe mal davon aus, dass die den selben Lieferanten haben. Es bleibt einem wirklich nichts anderes übrig, als 1. verpackte Pilze zu meiden und 2. verdammt gut aufzupassen, was man sich aussucht. BG Hinnerk |
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![]() Mitglied seit 06.02.2005 |
Hallo!
Genau, mehr wollte ich auch damit auch gar nicht sagen. Ich schaue auch oft, wenn ich so an der Kasse stehe mal in die Einkaufskörbe der Mitwartenden Trotzdem wünsche ich allen eine schöne und gesunde Schwammerlzeit! Gruß fischerin |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Ich war heute noch bei Aldi und hab mir mal die Pfifferlinge angeguckt. Abgesehen vom Grössenproblem und zuviel anhaftendem "Dreck" im Vergleich zu dem, was ich auf dem Markt kriege, waren die völlig OK. Ich hätte die ohne Bedenken selber gegessen oder auch Gästen vorgesetzt.
Kommt aber auch sehr drauf an, wann man einkauft. Zum Wochenende, wenn keine neue Ware mehr komtm und das alte Zeug noch schnell raus muss ist oft wirklich gammelige Ware da. Wie gesagt, wenn amn bewusst zur falschen Zeit im falschen laden einkauft, dann kann man auch sicher sein minderwertige (medientaugliche) Ware zu bekommen ... |
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![]() Mitglied seit 19.05.2011 |
Bender, da hast vollkommen Recht. Man muß hinschauen, ich begrabsche auch
LG epoxy |
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![]() Mitglied seit 14.07.2005 |
Hallo,
da muss ich Bender recht geben. Bei uns bietet Hofer (= Aldi) gelegentlich Eierschwammerln an. Die sind nach dem, was ich gesehen habe, immer in Körben verpackt und wirken nicht gammelig oder so. Nachdem ich allerdings einen recht erfolgreich schwammerlklaubenden Onkel habe, kann ich meist auf Zukauf verzichten LG Seketa |
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![]() Mitglied seit 06.02.2005 |
Hallo!
Na klar- Augen auf beim Pilzekaufen. War am vergangenen Wochenende in München und habe ein paar Steinpilze (die sahen übrigns sehr gut aus) auf dem Viktualienmarkt gekauft. Habe die einen Tag später für ein Nudelgericht verwendet- und es waren ein paar Maden drin. Weggeschnitten, gebraten und gut war es. @Seketa: Der Hofer ist bei manchen Dingen besser, als der Aldi in Deutschland. Habe da auch schon Schwammerln gekauft. Gruß fischerin |
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