Deutsche Pute
Galbani
Henglein
Milram
Rama Cremefine
Toppits|
|
Hallo liebe CKler(innen)
habt ihr auch so Problemfälle in der Familie oder im Freundeskreis? Es gibt ja ne Menge Rezepte die einfach von Haus aus ziemlich pikant bis scharf sind. Die meisten Menschen um mich herum können damit gut umgehen und mögen es auch gerne. Thaicurry, Chili con Carne, Ardana Kebap oder auch ein ordentliches Gulasch haben halt ein bisschen bis ein bisschen mehr Zunder drin. Die Kids meines LG, also die beiden Mädels sind extrem empfindlich und die Freundin meines Juniors kommt auf Schärfe auch überhaupt nicht klar. Die Jungs schaufel sich entsprechende Gerichte gerne und reichlich rein, die Mädels bekommen fast nen Herzkasper wenn ich die Dinge nur erwähne. Eigentlich kein Problem, aber die Jungs motzen jetzt rum weil immer alles so mild für die Ladys sein muss. Ich hab auch keine Lust immer 2 Gerichte auf den Tisch zu bringen. Ist Schärfe wirklich so unterschedlich im Empfinden? Gibt es am Ende gar einen Unterschied zwischen Weiblein und Männlein? Ich selbst bin ja nun auch weiblich und mag eine gute Schärfe sehr gerne, vertrage sie auch gut, höre aber gerade von Frauen/Mädchen immer wieder das sie das nicht mögen oder nicht vertragen. Ich nehme mich bei den Rezepten schon zurück wenn die Mädels da sind und halte mich mit der Schärfe zurück, trotzdem kommt gleich das gemotze bis geheule von zuviel Schärfe. Vergeht das nach der Pubertät? Die Mädels sind 12, 16 und 19 Jahre. Wächst sich das aus? Auf glutamatverseuchtes Zeug kommen die Mädels allerdings sehr gut klar ud da ist ja oft alles versalzen, jedenfalls für meinen Geschmack. LG Vini Aus einem schlechten Koch kann noch etwas werden, aus schlechten Produkten kann niemals etwas werden! Donnerstag ist Veggiday - für den Klimaschutz KLICK MICH Carpe diem et carpe noctum! |
|
|
Moin Bei uns isses grad genau umgekehrt Der "Herr des Hauses" japst und wir "Mädels" meinen: Kann ruhig noch mehr bummms haben War schon immer so,auch vor der Pubertät mittlerweile sind sie 17+22 Gruß mamirah |
|
|
Ich denke das ist einfach eine Gewöhnungssache.
Warum würzt ihr am Tisch nicht einfach nach, so handhaben wir das, bei uns in der Familie ist das auch total unterschiedlich mit der Verträglichkeit. Liebe Grüße Michèle
|
|
|
Hi Vini,
ich glaube, das ist einfach individuell und nicht unbedingt geschlechtsspezifisch. Ich esse unheimlich gerne scharf und bin noch fröhlich dabei, wenn mein Mann schon Schnappatmung und Schweißperlen auf der Stirn bekommt LG Cathy |
|
|
Hallo,
ich bin auch so Eine, die mit zuviel Schärfe nichts anfangen kann. Mein Mann kann es gar nicht scharf genug sein; ich denke auch, das sowas eine Gewöhnungssache ist. lg bat |
|
|||
|
|
moin moin Viniferia,
wenn unsere Freunde zum Essen kommen, haben wir immer Tabasco, Chilliflocken und diverse Würzsossen auf dem Tisch stehen. Frei nach dem Motto nach schärfen kann man immer - entschärfen eher nicht. Ich denke das läßt sich doch sicher vereinbaren. LG Drommi |
||
|
|||
|
|
Ich hatte es mal eine Zeitlang mit dem Magen und hab deswegen nichts scharfes gegessen, danach kamen mir ein Löffel Senf schon vor als würde ich ne Chilli kauen.
Jetzt gehts zum Glück wieder, regelmäßig scharf essen und man gewöhnt sich dran. Liebe Grüße Michèle
|
||
|
|||
|
|
Hi!
Ich kann Schärfe auch gar nicht ab. Wobei ich mit Chilli oder Senf weniger Probleme hab als mit Ingwer zum Beispiel. Ich glaub aber auch es ist eine Gewohnheitssache. Ich verwende z.B. immer sehr wenig Salz wenn ich für mich koche. Wenn ich Gäste habe, salze ich deutlich mehr- die Gäste salzen trotzdem nach und für mich schmeckts versalzen LG Mina |
||
|
|||
|
|
Danke für den Moment
scheint also kein geschlechtsspezfisches problem zu sein. Auf mch wirkte es halt so weil es eigentlich immer dien Mädels sind die jammern und klagen, die Schnappatmung bekommen wenn sie nur an schärfe denken. Was das Nachwürzen angeht, klar geht das, aber ein gutes Chili oder ein Thaicurry brauchen halt eine Grundschärfe und dageht es schon los. Wenn ich meinen Bruder frage dann kommt da locker auf seine Portion noch ein Löffel rote Chilipaste dran. Muss ja nicht sein, aber ein Thaicurry ist halt kein Hühnerfrikasse und braucht halt ein bisschen Power. Wie gesagt, ich halte mic hschon zurück. LG Vini Aus einem schlechten Koch kann noch etwas werden, aus schlechten Produkten kann niemals etwas werden! Donnerstag ist Veggiday - für den Klimaschutz KLICK MICH Carpe diem et carpe noctum! |
||
|
|||
|
|
Hallo
Mache doch einfach einmal selbstgemachte Wraps - dann kann sich jeder selbst eine Füllung zusammenstellen und bei Bedarf auch Chili o.Ä. hinzufügen. Aber auch Gerichte wie Hähnchenbrust im Blätterteig ist gut geeignet, da du in die eine Füllung einfach etwas mehr Pfeffer geben kannst. LG Lunetta |
||
|
|||
|
|
Scharf zu essen ist trainierbar und hat nichts mit dem Geschlecht zu tun.
Warum vielleicht mehr Jungs als Mädchen scharf essen, ist wohl eher auf die grössere Abenteuerlust der Männer zurückzuführen.... Da wird halt schneller mal ein Wettbewerb ausgerufen, so a la "wer kann schärfer"? |
||
|
|||
|
|
Bei uns wird auch immer brutal scharf gegessen. Wir haben mal Freunde mexikanisch bekocht. Ich habe ein minimalstes an Chili rein gemacht, im Gegensatz zu dem was ich sonst verwende. Meine Frau und ich haben ehrlich gesagt noch nicht mal einen Ansatz von Schärfe geschmeckt. Beim Essen saßen unsere Bekannten mit feuerlöscher-roten Köpfen und laufenden Nasen da. Klar, Schärfe ist pure Gewöhnung.
|
||
|
|||
|
|
Lah Rene,
das glaub ich Dir gerne. ich hab es mit einem Bekannten erleb der bei thai mokkierte das essen wäre ja nicht scharf. Er hat ein neues Essen bekommen und da liefe ndann ganz fies Tränen. Die Thais haben sich schlapp gelacht über die "langnasen". Ich fand es halt nur sehr verwunderlich das es bei uns immer die Mädels betrifft. LG ViniAus einem schlechten Koch kann noch etwas werden, aus schlechten Produkten kann niemals etwas werden! Donnerstag ist Veggiday - für den Klimaschutz KLICK MICH Carpe diem et carpe noctum! |
||
|
|||
|
|
Hallo,
ja, Schärfe wird von jedem Menschen höchst unterschiedlich empfunden. Und ich finde es jetzt nicht unbedingt erstrebenswert, jemandem, der eine niedrigere Toleranzschwelle in dem Punkt hat, diesem das Gefühl für mehr Schärfe anzutrainieren....obwohl ich selbst gern mal schärfer esse, kann es bei manchen gerichten auch passieren, dass man durch Überwürzung den Geschmack einzelner Komponenten des Essens gar nicht mehr rausschmecken kann. Und ob es für jeden gesund ist, scharf zu essen, ist ja auch immer so eine Sache. Was spricht denn dagegen, wenn du ab einem bestimmten Punkt einfach das Gericht teilst und in zwei Töpfen weiterkochst, bei dem du den einen etwas stärker würzt als den anderen? Auf diese Art kochen doch auch eine ganze Menge Leute, die vegetarische Gerichte nicht mit Fleischeinlagen vermischen wollen. LG ...die ohne Zopf |
||
|
|||
|
|
Nein, es geht hier ja auch nicht darum anderen schärfe anzutrainieren. Wie ich oben beschrieben habe, habe ich mich bei der Schärfe bei unseren Gästen ja auch stark zurückgenommen. Konnte ja nicht wissen, dass sie in diesem Punkt solche Weicheier sind
Zum Gesundheitlichen- Die Frau eines Kollegen von mir, beide Thai, war schwanger. Der Arzt hat ihr wärend der Schwangerschaft scharfes essen verboten. Sie meinte vom Suchtgefühl her, wäre es ihr leichter gefallen nicht mehr zu rauchen. Im Gegensatz dazu habe ich meine Oma, als mein Opa starb oft bekocht. Sie hatte bis dato immer Probleme mit Magengeschwüren, mußte Medikamente nehmen und das über Jahre. Nachdem sie fast täglich scharfe Mahlzeiten bei mir mitgegessen hat, waren die Geschwüre weg. Ihr Arzt war zwar anfangs verwundert, meinte dann aber auch es könnte am Chilli liegen. |
||
|
|||
|
|
Hi ohneZopf
Du hast natürlich Recht, dass es nicht erstrebenswert ist, sich Schärfe anzutrainieren, nur um der Sache willen. Das Wort "antrainieren" hört sich ja auch eher nach einem sportlichen Wettbewerb an, der das Essen nicht sein sollte. Der Effekt der steigenden Schärfetoleranz tritt aber ganz von selbst ein, wenn man regelmäßig scharf isst. Dass man aber durch scharfes Essen die Geschmackskomponenten nicht mehr herausschmecken könnte, stimmt nur bedingt. Wenn man überhaupt nicht an Schärfe gewöhnt ist und dann ein original thailändisches Currygericht isst, dann schmeckt man vor lauter Schärfe wirklich nichts anderes mehr. Hat man sich aber einmal an Schärfe gewöhnt, dann schmeckt man auch wieder ganz normal, oftmals sogar intensiver, weil Chili auch wie ein natürlicher Geschmacksverstärker wirkt. |
||
|
|||
|
|
DAS unterschreib ich, leberspätzle!
Die Unterschiede sind aber wirklich erstaunlich. Ich hab mal vor einigen Jahren zum Geburtstag einen Kochkurs in einem Restaurant geschenkt bekommen. U.a. machten wir aus kleinstgewürfelten Möhren, Porree, Sellerie eine Füllung für Teigsäckchen. Es wurde mit Salz und Pfeffer gewürzt und sollte mit frischer roter Peperoni (winzigst gewürfelt) abgeschmeckt werden. Schnibbeln war meine Arbeit. Alle Anwesenden (wir waren glaubich 12 Leute, zwei Gruppen und ich) wollten, dass ich nur eine halbe Schote nehmen sollte. Naja, war ja kleingeschnipselt und ich hab dann eigenmächtig heimlich auf zwei erhöht .... Beim Essen waren sich alle einig, dass so eine halbe Schote so wirklich gerade noch so geht .... LG UTee |
||
Um selbst an den Diskussionen teilnehmen zu können müssen Sie sich bei Chefkoch.de registrieren. Wenn Sie schon registriert sind, so müssen Sie sich mit Ihrem Benutzernamen und Passwort anmelden.