Warum heisst die Teewurst Teewurst?
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![]() Mitglied seit 19.10.2003 |
also diese Frage hat sich uns heute beim Frühstück gestellt. Tee ist ja eindeutig nicht drin. Dafür aber wohl Rum, den man ja widerum auch in den Tee geben kann. Vielleicht weiss es einer von euch ganz genau? lg morgaine |
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![]() Mitglied seit 08.12.2002 |
Hallo morgaine,
in Teewurst ist Rum? Ich dachte, das ist einfach eine feine Mettwurst. Ich vermute mal, dass man Teewurstbrötchen gerne zum Nachmittagstee gereicht hat. Liebe Grüße, Schasti |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hallo Morgaine
auf der HP von Rügenwalder findet man folgende Erklärung: Warum heißt die Teewurst eigentlich Teewurst? Über Jahrzehnte ist es schon „in aller Munde” – das Wort „Teewurst”. Und doch ist seine Bedeutung unklar. Ist Tee in der Wurst? Verleiht der Tee dieser Wurst ihren fein-würzigen Geschmack? Wird die Wurst mit Hilfe von Tee-Extrakten geräuchert? Lesen Sie mehr über die Entstehung einer weltbekannten Wurst aus einer ehemals berühmten Stadt in Hinterpommern. Wie Tee eine Wurst veränderte. Rügenwalde in Hinterpommern (im heutigen Polen) galt schon Ende des 18. Jahr-hunderts als die Stadt der Wurstspezialitäten. Otto von Bismarck war nur einer von vielen prominenten Genießern zu damaliger Zeit. Verantwortlich für den Ruhm war nicht zuletzt auch der Hafen, der den regen Handel mit Wurstwaren möglich machte. 1834 gilt als das Gründungsjahr der Rügenwalder Wurstfabrik von Carl Müller. Sein Sohn, ebenfalls Carl Müller, trat in die Fußstapfen des Vaters und erfand um die Jahrhundertwende eine streichfähige Wurst, unnachahmlich im Geschmack. Durch eine aufwändige Zubereitung, bei der die Zutaten sehr fein zerkleinert werden, und eine natürliche Reifung entstand eine Wurst von hervorragendem Aroma, so herzhaft fein wie nie zuvor. Wie zu damaliger Zeit üblich, gab es am Nachmittag Tee. Die Fleischermeister von Rügenwalde bevorzugten dazu einen herzhaften Imbiss und ließen sich statt süßer Backwaren die neuartige feine Streichwurst schmecken. Rasch entwickelte sich diese Wurstsorte zur ständigen Beigabe zum Nachmittags-Tee und so bürgerte sich nach und nach – auch außerhalb der Stadt Rügenwalde – der Name „Teewurst” ein. LG Sofi |
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![]() Mitglied seit 08.12.2002 |
Na, da lag ich ja gar nicht so falsch
Liebe Grüße, Schasti |
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![]() Mitglied seit 19.10.2003 |
danke für eure prompten antworten. und wieder bin ich ein bißschen schlauer
lg morgaine, deren neugier erstmal befriedigt ist |
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![]() Mitglied seit 25.02.2005 |
Hallo,
in der Wurst ist Rum? Das ist ja ein Problem für Leute die auf gar keinen Fall mit Alkohol in Kontakt kommen sollten. Hmm habe noch nie gehört, das da Alkohol drin sein soll. Macht mich doch bissl nachdenklich. gruss lily |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hallo Lily,
beim Wursten wurde der Mettwurst bei uns zu Hause immer Rum oder Rotwein als Geschmackskomponente zugegeben. Zur Teewurst habe ich hier folgendes gefunden: Teewurst kann unter Verwendung von Kardamom, Ingwer und Bienenhonig oder Himbeersaft pikant gewürzt werden. Durch Rum, Weinbrand oder Malaga läßt sich eine besondere Note erzielen. Gelegentlich gibt man in Rum eingelegte Wacholderbeeren dazu. LG Sofi |
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![]() Mitglied seit 19.10.2003 |
mein mann hat mal in einer metzgerei gearbeitet, in der die wurst selbst hergestellt wurde. daher wusste er das. nur nicht woher der name der teewurst kommt. der rumanteil in der wurst hing jedenfalls immer ganz direkt mit der laune des metzgermeister zusammen
lg morgaine |
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![]() Mitglied seit 08.12.2002 |
Wenn der Metzgermeister schon voll war bekam die Wurst mehr ab?
Liebe Grüße, Schasti |
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![]() Mitglied seit 19.10.2003 |
dann wurde auch schonmal eine zweite flasche aufgemacht!!!!
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![]() Mitglied seit 18.12.2007 |
In der Polizeikontrolle: "Haben Sie irgend etwas getrunken oder Teewurst gegessen?"
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