Fruktose-malabsorbtion, Reizdarm, Blähbauch
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![]() Mitglied seit 06.01.2008 |
Ich bin Ernährungswissenschaftler und hatte plötzich, von heute auf morgen, starke Bauchschmerzen mit Blähungen. Ich lebe zur Zeit in Neuseeland, und das Ärztesystem ist Mist hier. Ich musste 5 Monate auf den Fruktose-atemtest warten. Ich war schon immer Laktose-intolerant aber nun bin ich auch noch Fruktose-intolerant...und habe keine Infos darüber auf Deutsch gefunden, die Sinn machten. In Australien wurde eine neue Diät entwickelt, speziell für Reizdarmsyndrom und Fruktose-malabsorption. Diese heist FODMAP-arme Diät, und ich will euch hier meine Rezepte und Tipps und Infos geben, da ich, wie Ihr auch, stundenlang suchen musste bis ich das richtige gefunden habe. Ich stelle auch meine angepassten Rezepte ein, sucht einfach nach FODMAP. |
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![]() Mitglied seit 06.01.2008 |
FODMAP ist ein Acronym für: fementierbare Oligo-, Di-, Monosaccharide und Polyole (okay, FODMUP auf deutsch ;) ).
Das sind komplizierte Namen für ganz einfache Kohlenhydrate und Zucker, die in allen Lebensmitteln enthalten sind. Doch für einige sind diese schwer verdaubar: Bohnen z.B. machen Blähungen, dass weiss jeder. Aus bisher unbekannten Gründen jedoch kann es passieren, dass man von heute auf morgen deswegen in Probleme gerät: bei einigen war das schon immer so, andere hatten eine Magen-Darm-Grippe, wieder andere haben urplötzlich starke Schmerzen und Blähungen, aber ohne Durchfall oder Verstopfung. Und wenn man einen Atemtest macht: Diagnose Fruktosemalabsorption. Es kann aber sein, dass dieses Problem wieder verschwindet, dann kann man zur alten Ernährung zurückkehren. bei manchen nach 3 Monaten, bei anderen nach einem Jahr, und für manche eventuell nie. Erleichterung kann die Ernährungsumstellung bringen, Wunder aber leider nicht. Und es kann durchaus 6-8 Wochen dauern, bis man völlig oder ziemlich Beschwerdefrei ist. |
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![]() Mitglied seit 06.01.2008 |
Was sind FODMAPs?
fermentierbare Oligosaccharide (Frukane, Galactane) Disaccharide (Laktose) Monosaccharide (überschüssige Fruktose) und Polyole (Zuckeralkohole: vor allem Sorbitol, Mannitol, Maltitol, Xylitol und Isomalt/ Isomalz) Die einzelnen FODMAPs werde ich in den nächsten Tagen einzeln erklären. (Die FODMAP diät wurde 2001 von Dr. Sue Shepherd erfunden und ist nicht auf meinen Mist gewachsen. Ich kopiere sie nicht und will völlig uneigennützig die Informationen weitergeben. Sie hat eine eigene Intenetseite und verkauft Bücher, aber ich bin der Meinung, dass von uns hier keiner zu Ihr in die Praxis fahren wird) |
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![]() Mitglied seit 06.01.2008 |
Fruktose: Einfachzucker, Fruchtzucker, in vielen obst und Gemüsen, aber auch in anderen fertig-Lebensmitteln
Laktose: Zweifachzucker aus Glukose und Galaktose, in Milch, Buttermilch, Quark, Joghurt, Sahne, Frisch- und Hüttenkäse. Zu vernachlässigen in Butter, Hartäse und in Camembert/ Brie. Fruktane: lange Ketten aus Fruktose. Vor allem in Weizen und Zwiebeln. Heisst aber auch Inulin oder Frukto-oligosaccharid. Galaktane: lange Ketten aus Galaktose. In Zwiebeln, Bohnen, Linsen, Kichererbsen und Erbsen. Beispiele: Raffinose oder Stachyose. Polyole: Zuckeralkohole. Sorbitol, Mannitol, Maltitol, Xylitol und Isomalt. Vor allem in zuckerarmen/ zuckerfreien Lebensmitteln wie Kaugummis oder Diätcolas, aber auch schon mal in Joghurt oder Keksen. Nummern: E420, E967, E421, E965 und E953. Erkennbar am Hinweis: "kann bei übermäßigem Verzehr abführen wirken" |
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![]() Mitglied seit 06.01.2008 |
Fruktose-Malabsorption
Bei Leuten mit Fruktosemalabsorption ist überschüsige Fruktose ein FODMAP und damit ein Problem. Wichtig ist hierbei, dass nicht Fruktose an sich, sondern überschüssige Fruktose ärger macht. Der Grund dafür ist, dass der Darm zwei verschiedene Aufnahmesysteme hat: einen für Fruktose (langsame Aufnahme) und einen für Traubenzucker und Fruchtzucker im Tandem (sehr schnell). Der letztere tut bei 99% der Intoleranten. Dh. also folgendes: Lebensmittel Fruktose Glukose Fruktoseüberschuss Urteil (per 100g) (per100g) Honig 40 30 +10 Problem Mango 2 1,5 +1,5 Problem Kiwi 4 4 0 KEIN Problem Fruktose ist also nur ein Problem wenn 1.) Ein lebensmittel Fruktose im Überschuss hat 2.) Zuviel Fruktose auf einmal gegessen wird, also 2-3 Portionen Obst auf einmal Was heisst das dann für mich? 1.) Vermeide problematische Lebensmittel (liste folgt noch) 2.) Veringere die Zufuhr an "okay" Lebensmittel: - 1/2 - 1 Banane, eine kleine Scheibe Ananas oder Honigmelone - 1/3 - 1/2 Glas "okay" Fruchtsaft - eine kleine Handvoll Beeren oder Trauben - eine minimale Menge an "okay" Trockenobst (10 Rosinen) - 1 - 2 Tomaten (Tomaten zählen leider als Obst) - 1/2 Teelöffel Tomatenmark man kann soviele Portionen Obst essen wie man will, jedoch sollten zwischen jeder Portion mindestens 2-3 Stunden liegen! Ich esse nur 2 Portionen Obst am Tag, da ich gewaltige Probleme mit Obst habe. Vor allem mit Ananas, obwohl das ein "okay" Obst ist. (alle Infos bisher frei übersetzt aus einem Handout von Dr. Sue Shepherd, Australien, mit eigenen Erfahrungen gewürzt) |
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![]() Mitglied seit 06.01.2008 |
Haushaltszucker:
Normaler Zucker sollte keine Probleme bereiten, solange er in moderaten Mengen gegessen wird. Zucker (Saccharose/ Sucrose) ist ein Zweifachzucker aus einem Teil Glucose/ Traubenzucker und einem Teil Fruktose/ Fruchtzucker. Grosse Mengen an Zucker wie zum Beispiel in einer Cola kann bei einigen Menschen Probleme bereiten. Wein: Normalerweise werden 1 - 2 Gläser Wein, rot oder weiss oder rose, vertragen. Aber Hände weg von Asti oder lieblichen Weinen! |
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![]() Mitglied seit 06.01.2008 |
Noch ein Hinweis in Sachen Rezepte:
ich habe 2 Rezepte bereits geschrieben, jedoch dauert es noch mit der Freigabe. Wer trotzdem bereits die tomatenarme Pastasoße oder asia-Mangoldnudeln mit Sesam haben will, oder Fragen zu anderen Rezepten hat, einfach e-mailen. |
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![]() Mitglied seit 25.04.2006 |
Lieber Sethmeth,
deine Tipps mögen ja für dich akzeptabel sein, aber für viele FI-ler sind sie mit Vorsicht zu genießen. Zwei Portionen Obst am Tag, auch mit Abständen dazwischen? Eine wäre für mich schon zuviel. Ein paar Beeren in der Woche sind für mich ein Highlight und für viele FI-ler die ich kenne auch. 10 Rosinen, Trauben, Fruchtsaft? Oh-weh! Dauerkarte auf der Toilette wäre anzuraten, wenigstens bei mir und ich bin schon seit zehn Jahren FI-ler, nebst weiteren Intoleranzen im Gepäck Deine Tipps mögen ja für dich gelten, aber viele freuen sich und wundern sich dann, dass es schlimmer statt besser wird. |
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![]() Mitglied seit 06.01.2008 |
Selbstverständlich hast Du recht, individuelle Unverträglichkeiten und Höchstgrenzen müssen definitiv ausgetestet und beachtet werden.
Ich kann z.B. keine Ananas essen, und von Saft kann ich ebenfalls nur Träumen. Trauben gehen aber bei mir, da sie überwiegend Traubenzucker enthalten. Und eine gesunde Skepsis ist jedem anzuraten, der im Internet nach Infos surft. Wie bereits oben erwähnt, sind diese Informationen nicht von mir entwickelt, nur von mir übersetzt. Es sind Richtlinien, die durch medizinische Studien erprobt und getested wurden, und auch ständig verbessert werden. Wer mehr über die Studien und die physiologischen Hintegründe wissen will, sollte folgende medizinische und wissenschaftliche Publikationen lesen: Guidlines for effective dietary treatment Clinical Ramifications of Malabsorbtion of Fructose Evidence based dietary management: the FODMAP approach Leider sind sie auf englisch, da die Wissenschaftssprache nunmal englisch ist, und nicht sehr einfach zu verstehen. Fürs leichtere Verständnis ist Wikipedia nicht schlecht, vor allem wegen der Unterscheidung von Fruktose-Malabsorption und intestinaler Fruktoseintoleranz. Und hier noch eine deutsche Publikation: Fruktosemalabsorption Nun aber zurück zum Thema |
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![]() Mitglied seit 06.01.2008 |
Was sind die problematischen Obstsorten?
Zuviel Fruktose und Fruktane: Äpfel, Mangos, Nashi-Birnen, Pfirsiche und Nektarinen, Persimonen und Wassermelonen. Polyole: Äpfel, Aprikosen, Avocado, Brombeeren, Kirschen, Lychees, Nashi-Birnen, Nektrarinen, Birnen, Pflaumen, Wassermelonen Okay sind: Bananen, Blaubeeren, Boysenbeeren, Cantaloupe-melonen, Karambole (Sternfrucht), Cranberries, Durian, Traupen, Grapefruits, Honigmelonen, Kiwi, Limetten, Zitronen, Mandarinen, Orangen, Passionsfrucht/ Maracuja, Ananas, Erdbeeren, Himbeeren, Tangelo, Papaja. Getrocknet in Minimengen: Bananenchips, Cranberries, Johannisbeeren, Papaja, Ananas, Sultaninen, Rosinen. |
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![]() Mitglied seit 06.01.2008 |
Was sind die problematischen Gemüsesorten?
Zuviel Fruktose und Fruktane: Artischocken, Spargel, Rote Beete, Brokkoli, Rosenkohl, Weiskohl, Chicoree, Löwenzahn, Fenchelgemüse, Knoblauch, Lauch, Okra, Zwiebeln, Erbsen, Radichio, Schalotten, Der weisse Teil von Frühlingswiebeln, Zuchererbsen Bohnen aller Art müssen ausgetested werden, ebenso Kichererbsen. Wenn im Zweifel, eher weglassen. Polyole: Avocado, Blumenkohl, Pilze Okay sind: Alfalfa sprossen, Bambussprossen, Bohnensprossen, Grüne Bohnen, Pak choi, Paprikas (rote und gelbe haben mehr Glucose), Karotten, Sellerie, Schnittlauch, Mais, Gurke, Endivie, Aubergine, Ingwer, Kopfsalat, Eisbergsalat, Zucchini, Oliven, Petersilienwurzel, Kartoffeln, Kürbis, Mangold, Zwiebegrün, Spinat, Süßkartoffeln, Steckrüben, Taro, Tomaten (geringe Mengen!), Yams. |
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![]() Mitglied seit 06.01.2008 |
Wie Zwiebeln vermeiden? Was tun mit Knoblauch?
Es wurde beobachtet das Zwiebeln eines der grössten Probleme bei FM, IFI und Reizdarm ist. Daher sollte man Zwiebeln mindestens 3 Monate lang völlig vermeiden. Später kann man das wieder einführen, aber langsam und vorsichtig in kleinen Mengen, oder damit kochen, aber auf dem Teller zurücklassen. Alternativen: Schnittauch, Zwiebelgrün, Kräuter aler Art, Knoblauchöl (Flasche Öl nehmen und ein paar zehen geschälten Knofi rein) Versteckte Zwiebeln: Brathähnchengewürzsalz, Gemüsesalz, Gemüsebrühe, getrocknetes Gemüse, Fertigsuppen, Marinaden, Soßen. |
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![]() Mitglied seit 06.01.2008 |
Andere Lebensmittel mit Fruktose und FODMAPS:
Honig, Fruktose, Maissirup, Weizenprodukte, Kaffee ersatz wie Caro, Löwenzahn, Inulin (in ballaststoffeichen LM), Zuckeraustauschstoffe und Süssstoffe (Sorbit, Mannit, Maltit, Xylit, Isomalt) „Okay“-Alternativen: Kokosmilch, Zuckersirup, Melasse, Hefeextrakte (vege- und marmite) Erdnussbutter, Nutella, Marmelade und Gelee in kleinen Mengen, Haushaltszucker, Brauner Zucker, Puderzucker, Rohzucker, normaler Tee und Kaffee, Kräutertee (Fencheltee geht!), Ballaststoffe wie LSA (Leinsamen, Sonnenblumen, Mandelmehl), Flohsamenschalen(Psyllium), Nüsse, Samen, Haferkleie, Gerstenkleie, Chia, Reiskleie, Süsstoffe wie Stevia, Saccharin, Sucralose, Aspartam, Nutrasweet, und daher auch normale Kaugummis und Tictac, Mentos |
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![]() Mitglied seit 06.01.2008 |
Die Sache mit dem Weizen:
Weizen ist nur ein Problem, wenn er in grossen Mengen gegessen wird, also in Brot, Nudeln, Frühstückflocken. Roggen hat auch Fruktane, wird aber meist vertragen. Wenn Weizen nur ein kleiner Anteil ist (Panade, Sojasoße), ist er normalerweise in Ordnung. Bitte Toleranz selber ausprobieren. Weizen ist okay bei: Weizenstärke, Weizen Verdickungsmittel, Weizendextrin, Weizen Maltodextrin, Weizen dextrose, Caramel, Glucose aus Weizen. FODMAP ist keine glutenfreie Diät! Gluten-intoleranz oder Zöliakie istetwas ganz anderes! Reis, Gerste, Hafer und geringe Mengen an Weizen ist in Ordnung bei FODMAP, aber nicht bei Zöliakie! Aber Glutenfreie Lebensmittel sind oft verträglich bei FODMAP, ausser sie enthalten noch andere FODMAPs. |
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![]() Mitglied seit 06.01.2008 |
Alternative Getreide
Reis, Mais, Kartoffel, Tapioca, Amaranth, Quinoa, Hirse, Sorghum, Buchweizen,Sago, Dinkel, Polenta (oft zu kaufen bei dm – der fehlt hier ) Brot: glutenfreies Brot, Haferbrot, 100% Dinkelbrot, 100% Roggenbrot Pasta: Glutenfreie Pasta, Dinkelspätzle, Dinkelnudeln, Reisnudeln, Buchweizen (Soba) nudeln, Polenta Frühstücksflocken: Haferflocken, Haferbrei, Cornflakes, Puffreis/ Rice Crispies, Reisflocken, Dinkelflocken, Roggenflocken, Glutenfeie Müslis (auf Honig achten!) Kräcker: Nachochips, Reiskekse, Reiskuchen, Glutenfeie Kräcker, Roggenknäckebrot Kuchen: Glutenfreie Backmischungen, Dinkelkuchen (selberbacken) Kekse: Glutenfrei (auf Honig achten!), mandelkekse, Reiskekse Wie immer: bei Roggen und Hafer individuelle Toleranz austesten! |
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![]() Mitglied seit 06.01.2008 |
Laktose:
Zum Glück gibt es in Deutschland mittlerweile eine riesen Auswahl an laktosefreien Produkten, so dass Milch einfach ausgetauscht werden kann. Butter hat kaum noch Laktose, ebenso Hartkäse, Brie oder Camembert. Joghurt wird oft trotz Laktose vertragen, da die Milchsäurebakterien die Laktose verstoffwechseln. Bei Kuhmilchprotein-unverträglichkeit kann oft auf Ziegenmilch umgestiegen werden. Ansonsten ist Reismilch, Hafer- oder Mandelmilch eine gute Alternative. Sojamilch kann Probleme bereiten, da Soja offiziell zu den Bohnen gehört |
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![]() Mitglied seit 06.01.2008 |
Zusätzliches 1
Die Diät hilft lt. Studien dreiviertel der Patienten. Bei einigen reduziert sie bereits in der ersten Woche Symptome, jedoch kann man offiziell erst nach 6- 8 Wochen sagen, ob sie erfolgreich ist oder nicht, da es lange dauern kann, bis sich die Darmflora angepasst oder erholt hat. Jeder hat andere Ursachen, wie es zu den Symptomen kommt, und daher ist es wichtig, individuelle Intoleranzen auszutesten. Zu den Gründen kann Schwangerschaft, eine Fehlmedikation oder Stress gehören. Es kann auch sein, dass es eine unerkannte Nahrungsmittelintoleranz gibt. Probiotika sollten Inulin und laktosefrei sein. Ich persönlich nehme Saccharomyces Boulardii, eine gute Hefe, da diese aggressiver ist im Vertreiben von schlechten Bakterien und vor allem auch gegen Candida albicans hilft, eine schlechte Hefe, die oft im Zusammenhang mit FM im Darm auftaucht. Stressreduktion ist immer gut, also macht Yoga, Sport, Meditation oder was auch immer hilft. Ich mache Muskelentspannung nach Jakobson, aber ich habe auch 2 grosse Erdbeben hinter mir (Christchurch). Pfefferminzölkapseln können bei leichten bis mittleren Schmerzen helfen, da es die Schmerzrezeptoren im Darm betäubt. Ist auch harmlos, man kann da nix falsch machen. |
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![]() Mitglied seit 06.01.2008 |
Zusätzliches 2:
Antibiotika kann auch helfen, aber Studien zu einem additiven Effekt fehlen noch. Rifaximin wäre da eine gute Idee, da dies nicht vom menschlichen Organismus aufgenommen wird, aber es erwiesen ist, dass Rifaximin FM bei bakterieller Fehlbesiedelung quasi ganz loswird Antidepressiva helfen auch oft. Sie beinflussen die Informationsweitergabe der Schmerzrezeptoren im Darm. Keine Angst vor denen, die Menge, die man gegen Schmerzen gibt, ist oft weniger als ein 10tel der Menge, die man bei Depressionen verschreibt. Ich persönlich würde es nur als letzten Ausweg sehen, wenn sonst gar nix hilft, wegen der Nebenwirkungen und der Abhängigkeit. Ich würde Euch raten, mit Ernährungswissenschaftlern und Diätassistenten zu reden. Da ich selber einer bin, und auch regelmässig zu Kongressen gehe, habe ich das bisher unterlassen, aber ich habe mit Prof. R. Gearry geredet, der zusammen mit Dr. Shepherd Studien durchgeführt hat. Ansonsten war ich bei einem TCM mediziner, einem Heilpraktiker, mehreren Ärzten und einem Gastroenterologen. Ihr selber kennt euren Körper, und eine gesunde Portion Skepsis ist immer angesagt. Wenn Euch auf dem Kopf stehen hilft, oder Bachblüten, oder Kräutertees, ich bin der letzte, der sagt, dass es Quatsch ist. Ganzheitliche Herangehensweise ist angesagt. Bewegung, Stressverringerung, ausgewogene Ernährung (auch ruhig „sündigen“, die schlechte Seite der Waage ist auch wichtig! Pommes und Schoki sind keine FODAPS!) und eine riesige Portion Hoffnung und Optimismus tragen zur Heilung bei. Danke für Eure Geduld. Ich hoffe, ich kann Jemandem helfen mit diesen Informationen. Und es tut mir leid, wenn dieser Thread so lange ist, aber das original Handout hatte 10 Seiten. TL;DR ? Viel Glück und kia kaha! Eure Sechmeth |
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![]() Mitglied seit 26.07.2010 |
Wusste gar nicht, dass es Tchibo-Mediziner gibt Also ehrlich, ich glaube, mit Deiner geballten Wissenladung wärest Du in entsprechenden Fachforen besser aufgehoben. Ausserdem gibt es für Oecotrophologen meines Wissens nach nur den Dipl. oec. troph. oder Dipl.-Oecotroph, aber keinen Dr.-Titel. Oder bezieht sich der Dr. auf: Doctor of Philosophy (PhD) Viel Spaß hier. Und das die Mediziner in Neuseeland Mist sind... naja... |
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![]() Mitglied seit 26.07.2010 |
Sorry,
Hallo und Gruss, Orfea |
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![]() Mitglied seit 06.01.2008 |
Hallo Orfea,
Danke für Deine Hinweise. Die Sache mit der Diät in meiner Perso bezieht sich auf Blitz-diäten. Diät kommt aus dem griechischen und bedeutet eher "Ernährung" oder "Lifestyle", und Fodmap ist das letztere. TCM heisst Traditionelle Chinesische Medizin, und der PhD ist in Biochemie, ich bin Trophologe, nicht Oecotrophologe. Ich weiss, die Info ist schwer zu verdauen, aber bei den guten Fachforen muss man meist bezahlen und der durchschnittliche FM'ler geht da ja nicht hin. Die Infos sind ja für uns Patienten gedacht und nicht für die Fachleute, denn die solltens ja eh wissen. Cheers, Sechmeth |
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![]() Mitglied seit 26.07.2010 |
Hallo Sechmeth,
Du hast den Sinn meines Posts nicht verstanden und das große Feedback, das Du hier erfährst, gibt mir recht. Mach's gut, bleib gesund! Orfea |
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![]() Mitglied seit 22.11.2007 |
Hallo Sechmeth,
Deine ausführliche Beschreibung hilft mir sehr und ich danke Dir, dass Du Dir so viel Mühe gemacht hast. Du hast toll zusamengefasst, was ich mir in ähnlicher Weise selbst erarbeitet habe. Du ersparst mir einige weitere Stunden Arbeit. Herzliche Grüße bini |
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![]() Mitglied seit 29.04.2007 |
hallo,
ich habe das alles zum glück nicht, wäre aber sehr dankbar, wenn ich es hätte und hier von dir gleich doppelt qualifizierte tipps bekomme. daher, auch wenn ich hoffe dieses wissen nie zu brauchen: Danke. sonnige grüße Olivia |
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![]() Mitglied seit 06.01.2008 |
Hallo Orfea,
Tut mir leid, dass ich Dich nicht verstehe...kann am "Quake-brain" liegen. Oder war das Sarkasmus? Den versteh ich auch nicht. Mein Freund rollt da immer mit den Augen... Der Dr. Titel der Oecotrophologen ist der Dr. rer. nat. , der Doktor (oder PhD) in Naturwissenschaften. Den gibts hier aber nicht. Daher mache ich den PhD of Biochemistry. Und mein Profil habe ich 2008 gemacht, am Anfang meines Studiums. Man lernt dazu und ändert seine Meinung. Meine Mutter jedenfalls weiss, dass es Diäten gibt zum Abnehmen, und besondere Ernährung bei Krankheiten. Die Amis und Kiwis unterscheiden da halt nicht. Ich mache meinen Post hier, da dieses Forum (chefkoch) die Seite ist, auf der ich fast täglich bin, da ich gerne koche und esse. Und ich kann Rezepte einstellen. Ich bin nicht auf einem Selbsthilfeforum (falls du das meintest?) weil die besten Foren englischsprachig sind (IBSgroup.org etc) und ich da ja schon bin. Und das Ärtztesystem ist nicht Mist, nur halt anders. Nicht wie In Deutschland. Die Spezialisten sind sehr gut, aber bis man dorthin kommt, dauerts ewig. Wenn man hier zum Arzt geht, bekommt man 2 Schmerztabletten, Antibiotika und dann wartet man 4 Wochen. Dann macht man nen Bluttest. Und dann wartet man nochmal 4 Wochen, denn es könnte ja sein, dass es von alleine weggeht. Und erst dann wird nachgeforscht. Und kommt auf eine Warteliste für ein CT: 90 Wochen. FM ist kein Spass, vor allem, wenn man dank dem Erdbeben entweder im Garten oder auf ein Dixi-klo muss. Und ist es nun die FM oder hat man das Wasser nicht lange genug abgekocht? Immerhin habe ich Netz und unfreiwilligen Urlaub, weil das Labor unbegehbar ist. Und Zeit zum Kochen. Morgen mache ich Bratensoße. Und das Rezept für eingesalzenes Gemüse von a-j-s ist eine Wucht! Cheers. |
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![]() Mitglied seit 21.04.2009 |
Hallo Sechmeth
Gestern Nachmittag bin ich zufälligerweise auf deinen Beitrag hier gestossen. Ich leide schon seit Jahren an massiven Blähungen und Verstopfungen. Anfangs konnte ich teilweise bis zu 6 Tage nicht aufs Klo und sogar Abführmittel halfen rein gar nichts. Mittlerweile haben sich die Verstopfungen verbessert, dafür die Blähungen massiv verschlechtert. Ich habe dann auf eigene Faust versucht herauszufinden, was bei mir Blähungen verursacht. Aber ich verzweifelte fast daran, da ich neben Obst auch das Gefühl hatte auf Dörrfrüchte, Milch, Vollkornprodukte, Müsli allergisch zu reagieren. Auch bei Brot war ich mir nie ganz sicher. Aber dies sind alles "gesunde" Lebensmittel und es wollte mir nicht in den Kopf, dass ich sie nicht vertrage!!!!! Auch von Freunden, Kollegen und Ärzten wurde ich nur ausgelacht. Man sagte mir, dass alles wohl eine psychische Ursache habe!!! Und ich kann dir gar nicht sagen, wie sehr ich diese Aussage hasse. Wenn nichts gefunden wird, ist es einfach mal psychisch. Auch bei der Milch war ich mir nicht sicher. Beim Trinken von reiner Milch wurde mir plötzlich schlecht, Joghurt und Butter konnte ich allerdings gut essen. Und die Sache mit den Süssungsmitteln habe ich schon seit Kindheit. Das wusste ich von Anfang an und habe stets darauf geachtet, sie zu meiden. Was bei mir zusätzlich noch zum Ganzen beiträgt, ist, dass ich seit Geburt Morbus Meulengracht habe. Meine Ärzte sagen jedoch, dass ich hier keinerlei Einschränkungen hätte und auf nicht speziell zu achten hätte. Ich habe mich deshalb in deinem Text wirklich wiederfinden können. Natürlich habe ich noch keinen Atemtest gemacht und kann auch nicht mit Sicherheit sagen, dass ich von dieser Fructose-malabsorbtion betroffen bin. Aber ich fühle mich das erste Mal ein bisschen verstanden, wenn ich sage, dass ich mich mit fettigen, ungesunden Nahrungsmitteln wie Pommes, Schoggi und Fleisch bedeutend wohler fühle als mit "gesunder" Kost. Genau das gleiche Resulatat hatte ich auch vor einigen Jahren bei einer Kinesiologin. Sie machte den Muskeltest mit den verschiedensten Nahrungsmitteln und ist schier an mir verzweifelt, da ich auf alle "gesunden" Lebensmittel negativ reagierte. Sie meinte damals, mein Körper sei total verkehrt programmiert und sie hätte noch nie einen solchen Fall wie mich gehabt und wisse ehrlich gesagt auch keine Lösung (auch jeglichen Umprogrammierungsversuchen hielt ich stand). Danke für deinen tollen Beitrag!!! Liebe Grüsse |
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![]() Mitglied seit 06.01.2008 |
Hallo Schummlerin,
na, das kling ja echt nach einer FM! Der Test ist sehr einfach und recht günstig, Dein Arzt macht das sicher gerne. Dur brauchst nur 2 Vormittage zeit, gehst da nüchtern hin, trinkst eine beppig süsse Lösung und pustest in ein Röhrchen, alle 15 Minuten. Nach 2 Stunden hat man das Ergebnis. Das interressante ist, 30% der Bevölkerung hat FM ohne Symptome, aber bei 3-7 kommt es irgendwannmal zu Problemen. Dann macht man die Diät, und mit etwas Glück, Geduld und Spucke wird man die Symptome dauerhaft wieder los (angeblich). Das kann Monate oder auch Jahre dauern. FM ist nicht nur mit Bauchschmerzen und Reizdarmsymptomen verknüpft. Auch starke PMS, Migräne und Depressionen sind lt. einigen Studien damit verbunden: Bei PMS schwillt die Darmwand wegen Wassereinlagerung an, was zu einer verringerten Nährstoffaufnahme führt, und wegen der fehlenden Vitamine und Mineralien ist man dann grantig. FM verstärkt das ganze, weil FM auch zu einer verringerten Nährstoffaufnahme führt. Und für diejengen, die unter Durchfall und FM leiden noch ein Tipp: Kalzium supplemente. Bei FM führt der Verdau der Fruktose zu freien Kohlenhydratsäuren im Darm, was Wasser anzieht. Kalzium kann diese binden und damit die Rennerei lindern. Ich nehme auch Kalzium, wenn auch nur weil ich eh nicht so viel Milch vertrage wegen der Laktoseintoleranz. Und das Kalzium ist dann auch noch gut zur Vorbeugung von Osteoporose. |
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![]() Mitglied seit 06.01.2008 |
Zu Ostern werde ich ein Rezept für glutenfreie Schokomuffins ausprobieren, ich werde es posten, falls es sich als genießbar erweisst.
Und noch als Spezialtipp: Die Haferflockenkekse von Ines_m sind super und FODMAP frei, wenn man das Mehl durch Dinkelmehl ersetzt. Dinkelmehl ist echt eine Hilfe, habe gestern meine ersten Auberginengnocchis (gemacht, nur eben Weizenmehl mit Dinkelmehl ersetzt). Schmeckte super, und ich hatte keine Bauchschmerzen! |
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![]() Mitglied seit 19.05.2009 |
Sorry Orfea, dein Beitrag war der definitv unbrauchbarste im ganzen Thread.
Erstmal sind Witze a la "Tchibo Mediziner" total erwachsen, muss ich dir schon lassen. Soll vorkommen, dass 1 Abkürzung 2 mal verwendet wird. Und wenn dich das Thema nicht interessiert, warum hast du dann überhaupt einen Kommentar dazu abgegeben. Ich steh da nicht sonderlich drauf wenn Menschen Foren & Co als Frustmülleimer verwenden, anders kann ich mir deine unnötige Anmerkung nicht erklären. Wieviel Feedback er darauf bekommt ist doch unwichtig, hättest du nicht so einen Unsinn geschrieben hätte ich das ganze einfach als Informationsquelle genutzt und gar kein Feedback hinterlassen. Ich bin durch einen google Link hier her geraten. Aber zurück zum Thema... Für mich ist das gerade sehr interessant, weil ich seit Jahren unter RDS leide. -ich lasse soziale Kontakte einschlafen (Restaurantbesuche, Geburtstage etc sind nur umsetzbar wenn ich den Gastgebern mein Problem auf die Nase binde), - kann kaum noch schlafen weil ich mal wieder etwas "falsches" gegessen habe, - mein Bauch ist manchmal so "angeschwollen" dass ich nichtmal mehr meine normalen Hosen zu bekomme, - ich musste, als ich noch arbeiten gehen konnte, 2 Stunden eher aufstehen und mich mit Magenmittelchen erst in Form zu bringen... ... reicht eigentlich schon an Erwähnungen, ich finde das wird von den meisten Leuten unterschätzt. Habe die Erkrankung auch anfänglich erstmal ignoriert, frei nach dem Motto "der Jammertyp bist du eh nicht, nimmst halt ein paar MCP oder Gastrosil Tropfen und gut ist". Nach einer gewissen Zeit hat mich das einfach nur noch geschlaucht. Für mich ist dies ein absoluter Verlust von Lebensqualität. Hinzukommt dass ich sowieso noch zich sonstige Allergien mitbringe und mich darauf auch noch einstellen muss. Ich wäre sehr froh wenn es endlich eine Plattform gäbe auf denen ich Rezepte (für mich nur vegetarisch u. vegan interessant) finde die diesen "Umstand" berücksichtigen. Man wird von der Medizin fast ganz alleine mit dem Thema gelassen. Ich habe eine Liste mit Lebensmitteln bekommen die ich vertragen "könnte" und das war es schon. Und wenn ich mich nur an diese Halten würde, dann würde ich keine 4 Gerichte zusammen bekommen die völlig unterschiedliche Zutaten enthalten. Von daher muss man sich irgendwie an die Sache nach und nach herantasten und anteilig für sich selbst entscheiden mit welchen Lebensmitteln man leben kann. Ich empfehle allen Reizdarmsyndrom-Betroffenen sich auch mal mit der makrobiologischen Ernährung auseinander zu setzen (findet sich häufig in der japanischen Küche wieder), mit dieser komme ich ganz gut zurecht. Ist natürlich langfristig auch immer eine Geschmacksfrage. Von daher, wer ein paar Tipps/Rezepte haben sollte bzw. schon einige Schritte weiter ist als ich ...nehme ich immer gern. Vielen Dank an Sechmeth für die ganzen Infos, find ich toll dass du dir die ganze Arbeit gemacht hast. |
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![]() Mitglied seit 26.10.2003 |
Hallo,
soeben bin ich durch Zufall auf diese Thread gekommen. Also ich habe auch eine Fructoseunverträglichkeit, die vor ca. 8 Jahren durch einen Atemtest festgestellt wurde. Mein ganzes langes Leben habe ich mich gequält, mir war ständig übel, hatte immer einen Blähbauch, Kopfschmerzen, Konzentrationschwäche, Durchfälle und.....!!! Ich bin 62 Jahre und habe also mit 54 Jahren erst erfahren was mit mir los ist. Ich hatte schon immer großen Ekel vor Obst, also mein Körper hat es nie verlangt zum Glück. Aber Erdbeeren habe ich sehr gerne gegessen und war anschließend sehr kränklich. Ich hatte Bauchschmerzen, einen Blähbauch wie im 6. Monat und bekam einen Heißhunger, dass ich " 3 Pfund Brot auf einmal hätte essen können. Bei mir erzeugt zuviel Fruchtzucker Hungergefühl. Süßigkeiten verlangt mein Körper, aber ich habe das Stück Schokolade noch nicht 1 Minuten gegessen, geht es schon los im Bauch und Darm zu arbeiten. Zwiebeln sind mein Tod, ich habe dann wirklich Angst ich sterbe. Bei einer Einladung möchte ich mich möglichst nicht so anstellen, aber Zwiebeln in der Soße oder im Fleisch geht überhaupt nicht. Mir hat mein Arzt gesagt, dass meine Fuctoseunverträglichkeit angeboren sei. Schon als Baby bin ich lt. meiner Mutter öfter ohnmächtig geworden. Damals 1949 wußte kein Mensch Bescheid über eine Fructoseunverträglichkeit. In der Nachkriegszeit hat man Babys viel Zucker in die Milchflasche gegeben. Zum Glück weiß ich heute was ich für Probleme habe und kann mich möglichst so ernähren, dass ich wenig Fructose zu mir nehme, dann geht es mir solala!!! Habe ich mal bei einer Einladung zuviel davon abbekommen, dann geht es mir so richtig schlecht. Es gab auch schon Zeiten, wo ich ganz schnell nach Hause gehen mußte, weil ich mich total schlecht gefühlt habe. Ich bin nur froh, dass ich heute weiß was mit mir los ist. Früher war ich total verzweifel und konnte mir keinen Reim machen wieso es mir so dreckig geht. Übrigens Obstsäfte und Wein muß ich auch meiden, das geht überhapt nicht. Trotzdem lass ich mich nicht unterkriegen und mache das Beste aus meinem Problem. Liebe Grüße Cindy |
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![]() Mitglied seit 09.06.2011 |
Dein Beitrag hat mir sehr gut gefallen.
Bei mir wurde vor einem halben Jahr die Fruktose-Malabsorbtion festgestellt und ich war zunächst echt verzweifelt, weil man nur widersprüchliche Infos dazu findet. Und da musste ich auch sehr viel ausprobieren. Kann man deine Rezepte auch abbonieren? Ich kann deinen Kritiker nicht verstehen. Ich glaub nur Leute, die wissen wie einen der Darm einschränken kann, kann auch nachvollziehen, was solche Infos wert sind. Lieben Gruß Kamala |
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![]() Mitglied seit 22.01.2012 |
Hallo,
ich habe auch Fructosemalabsorbtion und auch eine Sorbitunverträglichkeit. Ich bin froh über jeden Tipp den ich bekomme und probieren kann man es ja mal. Ich weiß es gibt viele bei denen sich das ganze schlimmer bemerkbar macht als bei mir, aber deshalb alles schlecht machen was hier steht steht finde ich nicht gut. Jeder muss doch selbst schauen wie er mit den Unverträglichkeiten klarkommt. Viele Grüße Yvonne |
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![]() Mitglied seit 14.07.2010 |
Hallo!
Ich habe diesen Thread grade entdeckt und bin sehr dankbar dafür! Vielen Dank für deine Mühe!! Ich bin noch recht jung (19) und habe seit ca. 10 Jahren eine Fructosemalabsorbtion gepaart mit Laktoseintoleranz. Mir fällt es mehr als schwer, auf diese Lebensmittel zu verzichten (Zwiebeln zb) Um ehrlich zu sein, esse ich nur noch zu hause und wenn ich danach Schmerzen habe, nehme ich es hin, weil ich einfach zu gerne esse Wenn ich unterwegs bin oder irgendwo eingeladen bin, esse ich einfach nichts, bis ich wieder daheim bin (da fühl ich mich einfach sicherer, wenn ich Bauchschmerzen und Durchfall bekomme) Ich habe mir aber fest vorgenommen, bald mit einer geeigneten "Diät" (Ernährungsumstellung) anzufangen!! (Es ist einfach nicht so leicht) |
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![]() Mitglied seit 29.01.2007 |
hallo zusammen,
bei ir wurde das 2007 diagnostiziert - nach 3 wochen diät und nur fleisch und ei und hirse und polenta hat es mir gereicht, und ich habe wieder nromal gegessen. bis vor kurzem, da begann der bauch sich wirklcih zu rühren... jetzt habe ihc ein altes kochbuch hervorgekramt, wo drin steht, traubenzucker mit normalzucker mischen, dann gehts - das habe ich damals nicht gemacht, immer nur reissirup *brrr* - erfahrungen?? ich würd gern von wem lesen der wieder normal essen kann, wo es ausgeheilt ist! gibt es so jemanden??? liebe grüße! |
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![]() Mitglied seit 20.07.2011 |
Hallo.
Ich weiß gar nicht, ob ich hier richtig bin. Ich hab ne FI, SI, HI, LI und Gluten-UV. Ist erst vor einigen Monaten festgestellt worden. Ich komme aber ganz gut klar, obwohl es viele Restriktionen sind. Ich würde mich sehr über Austausch freuen. Sollte ich hier falsch sein, auch über einen Link wo die "Anderen" stecken. Viele Grüße |
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