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Jod, Zwangsjodierung, Kohlehydrate und Hashimoto

Vom 30.01.2011 15:56 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Luxlunae Smutje


Mitglied seit 19.08.2006
322 Beiträge (ø0,15/Tag)
Hallo alle zusammen,
ich bin zwar schon länger angemeldet aber meist nur stiller Mitleser, aber jetzt verzweifle ich gerade.

Bei mir ist vor 2 Jahren eine Autoimmunerkrankung der Schilddrüse festgestellt worden: Hashimoto-Thyreoiditis.
Da kann man nun ja Hormone substituieren und das geht einem dann auch besser aber in Bezug auf die Ernährung kann man nur noch verzweifeln.

Es wird empfohlen Jod zu meiden, da das die Autoimmunreaktion verstärkt und somit die Zerstörung der Schilddrüse beschleunigt. Nun wird ja aber hier und zunehmend überall die Zwangsjodierung praktiziert.
Somit hat man also mit Jod überall zu rechnen: über das jodierte Tierfutter in Fleisch sowie sämtlichen Milchprodukten.
Über Nutzung von Jodsalz muß man damit auch in Brot, Wurst und sämtlichen Fertigprodukten rechnen.
Teilweise kann ein erhöhter Jodgehalt auch über Düngemittel auf Felder und somit in Gemüse und Getreide gelangen.
Fisch und Zeug aus dem Meer scheidet sowieso schon aus...

DAZU kommt, daß man als Hashi um nicht noch mehr zuzunehmen Kohlehydrate meiden soll (manche nehmen wegen der Unterfunktion tatsächlich bis zu 30 kg zu)

Aber was bitte bleibt denn dann überhaupt noch???

Ich weiß gerade mal gar nicht mehr weiter und bin nur noch verzweifelt Welt zusammengebrochen

Daß man sich meist sowieso vor der Mahlzeit nur noch "viel Glück" wünschen kann anstatt "guten Apettit" sei mal ganz außen vor gelassen...

Warum machen wir uns bloß selber krank?

In der Hoffnung auf ein paar gute Ratschläge oder Hinweise, daß man nicht alles so schwarz sehen muß hoffe ich auf Eure Antworten...

lg
Lux
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Vom 30.01.2011 16:07 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Schokoladenkeks Chefkoch


Mitglied seit 14.11.2007
5.384 Beiträge (ø3,25/Tag)
Hallo Lux,

ich habe auch schon seit nun fast 10 Jahren Hashimoto.

Vor kurzem habe ich meinen behandelnden Azt gewechselt und fühle mich super gut aufgehoben. Von ihm habe ich auch erfahren, dass die absolute Meidung von Jod auch bei Hashimoto nicht richtig und aktuell ist. Es ist wichtig, darauf zu achten, kein Jod in Form von hochdosierten Medikamenten einzunehmen. Gegen das Jod in der Nahrung ist allerdings nichts einzuwenden. Bis zu 200 Mikrogramm Jod täglich ist absolut in Ordnung (wenn ich das richtig im Kopf habe).

Mach dir da also wirklich keinen Stress bezüglich deinem Essen. Und was die Zunahme angeht: Solange man gut eingestellt ist, kommt es nicht zu solch einer drastischen Zunahme. Ich lasse mir regelmäßig meine Werte kontrolieren, zusätzlich auch noch außer der Reihe, wenn ich mich schlecht fühle und auf die Ernährung bzgl. KH oder Jod achte ich in Hinsicht auf die Schilddrüse nicht.

LG
schoki
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Vom 30.01.2011 16:17 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Luxlunae Smutje


Mitglied seit 19.08.2006
322 Beiträge (ø0,15/Tag)
Danke schon mal schoki,
ich hatte mich vor 2 Jahren schon mal mit dem Thema auseinandergesetzt und habs dann frustriert verdrängt.

Aktuell ist es wieder hochgekommen, weil ich endlich mal wieder mit Sport angefangen habe und merke, daß ich mit meiner Dosierung wohl nicht mehr gut hinkomme. Aber den Termin zur Blutkontrolle habe ich ja schon und bin gespannt.

Ich will halt auch etwas Gewicht reduzieren und daher hatte ich an kohlehydratarme Ernährung gedacht.
Leider scheint das nicht ganz so einfach zu sein, denn ohne KH scheint es bei mir fast nur eine Frage der Zeit zu sein, bis die nächste Heißhunger-Attacke kommt.

bin wohl einfach depri gerade, weil die Dosierung nicht stimmt ... hoffe ich jedenfalls, daß es daran liegt.

Aber wenn man über die Zwangsjodierung und die dadurch verursachten Erkrankungen denkt, muß man doch auch depressiv werden... Sicher nicht! Jajaja, was auch immer!
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Vom 30.01.2011 16:29 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Anne-Isabell  Chefkoch


Mitglied seit 03.06.2007
9.819 Beiträge (ø5,39/Tag)
Pfeil nach rechts Aber wenn man über die Zwangsjodierung und die dadurch verursachten Erkrankungen denkt, muß man doch auch depressiv werden. Pfeil nach links

Welche Erkrankung wird denn durch die "Zwangsjodierung" verursacht? Mir ist da keine bekannt und die Urasche für Hashimoto ist die "Zwangsjodierung" auch sicher nicht!
Wie du schon sagtest ist Hashimoto eine Autoimmunerkrankung. Worin genau die Ursachen für die verschiedenen Autoimmunrkrnkungen sind, ist nicht geklärt. Da kann es viel Gründe und Auslöser geben, es ist selten ein monokausaler Zusammenhang.

Und wie Schokoladenkeks schon sagte, auch bei Hashimoto ist eine gewisse Jod-Menge im Essen nötig. In vielen GEbieten Deutschlands wird die aber durch die normale Nahrungsaufnahme nicht mal erreicht.

LG Anne

Courage ist gut, aber Ausdauer ist besser. Theodor Fontane
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Vom 30.01.2011 16:29 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Schokoladenkeks Chefkoch


Mitglied seit 14.11.2007
5.384 Beiträge (ø3,25/Tag)
Das Problem mit den KH kenne ich. Ich brauche auch viele KH und sobald ich zu wenig esse, verfalle ich auch schnell in Heißhunger.
Deshalb kamen für mich Diäten/Ernährungsumstellungen, bei denen vor allem Abends KH reduziert gegessen wird, nie in Frage. Ich war so ausgehungert!

Versuch es doch mal mit Kalorienzählen, da kannst du auch "KH-lastig" essen, wenn du mal Lust drauf hast.

Mit der Einstellung ist es wirklich nicht einfach. Das kommt und geht, wie es will. Man muss wirklich regelmäßig zur Kontrolle und sehr auf seinen Körper und die Anzeichen hören.

Und schau, dass du einen vernünftigen Arzt hast, der sich damit auskennt. Meine letzte Ärztin hat dermaßen rumgeschlampt mit meinen Werten und meine Symptome einfach nur als sonst was abgetan, dass es wiedermal ewig gedauert hat, bis mein neuer Arzt mich perfekt eingestellt hat und mich einfach wieder wohl fühle.
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Vom 30.01.2011 16:38 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Luxlunae Smutje


Mitglied seit 19.08.2006
322 Beiträge (ø0,15/Tag)
also was die Ärztin angeht, fühle ich mich ganz gut aufgehoben. Beim Schildern der Symptome hat sie gleich auf Schilddrüse testen lassen. Obwohl sie Allgemein-Medizinierin ist, ist ihr Ehemann wohl Schilddrüsen-Spezialist und tauscht sich mit ihm aus. Außerdem kalkuliert sie mein Befinden immer mit ein und gesteht mir eine Dosierung zu, die mich leicht unter 0,4 TSH bringt, bei der es mir aber bis vor Kurzem auch ganz gut mit ging.

Na mal schauen, was die Tests so bringen.

Jedenfalls erleichtert es mich zu lesen, daß es auch anderen mit KH so geht. Vielen dank!
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Vom 30.01.2011 16:40 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

eschbenlaub Suppenkoch


Mitglied seit 19.06.2009
2.368 Beiträge (ø2,2/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
Mein Mann hat das auch.
Wer hat Dir erzählt, dass Du Dich kasteien musst?
Bist Du in (guter) ärztlicher Behandlung???

Ich benutze Jodsalz und koche ganz normal.
Lediglich bestimmte Meeresfische gibt es bei uns nicht oder nur in geringen Mengen (Sushi, da isst man viell 100g davon) und ich kaufe sehr selten uns nur stückweise Kiwis, auch wenn er die gern mag.
Für mich gibts dann noch 1x wöchentlich Jod-Depottabletten, mein Mann achtet darauf, keine Nahrungsmittelergänzung oder Medikamente mit Jod zu nehmen.
Fertig.

ESCH
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Vom 30.01.2011 16:57 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

kiwibirt  Suppenkoch


Mitglied seit 20.11.2006
1.731 Beiträge (ø0,86/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
Hallo!

Das ist ein interessantes Thema, und es wird viel Panik gemacht. Im Rahmen einer Seminararbeit in habe ich mich mit dem Thema befasst. Mein Fazit war, dass es Gruppen gibt, die den von dieser Krankheit betroffenen Menschen Angst ohne Ende machen. Warum? Keine Ahnung. Aus rein wissenschaftlicher SIcht gibt es keine Belege dafür, dass Jodsalz schadet, im Gegenteil!

Man muss bei bestimmten Schilddrüsenerkrankungen aufpassen, dass man kein extrem hohen Dosen Jod aufnimmt. Dann vielleicht keine Algen essen z.B., als Naturprodukt ist ihr Jodgehalt schwankend und kann gefährlich hoch sein.

Um mit Salz den Tagesbedarf Jod zu decken muss man 20 g pures Salz essen- und das ist quasi nicht möglich, zu erreichen.


Das Bundesinstitut für Riskoberwertung sieht keinerlei Risiko durch die Jodierung von Speisesalz.

Ich zitiere das Bundesinstitut für Risikoberwerung:

„Das Institut kommt zu folgendem Ergebnis: Durch die Verwendung von Jodsalz im Haushalt, in Gaststätten, Einrichtungen der Gemeinschaftsverpflegung und bei der Herstellung von Back- und Fleischwaren werden weder Schilddrüsenerkrankungen ausgelöst oder verschlimmert, noch kommt es zu Folgeerkrankungen.“

Nutzen und Risiken der Jodprophylaxe in Deutschland Aktualisierte Stellungnahme des BfR vom 1. Juni 2004

Lass dir keine ANgst machen und lass dich gut beraten. Denk nur daran, dass du auch einen Jodbedarf hast- wenn der nicht gedeckt wird, bekommst du wahrscheinlich noch mehr gesundheitliche Probleme.


\"\"~~~ Liebe Grüße, Kiwibirt ~~~\"\"
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Vom 30.01.2011 16:59 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

kiwibirt  Suppenkoch


Mitglied seit 20.11.2006
1.731 Beiträge (ø0,86/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
Und Kohlenhydrate haben genausoviele Kalorien wie Protein... Nur sättigt Protein besser....

\"\"~~~ Liebe Grüße, Kiwibirt ~~~\"\"
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Vom 30.01.2011 17:26 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Luxlunae Smutje


Mitglied seit 19.08.2006
322 Beiträge (ø0,15/Tag)
die Urasche für Hashimoto ist die "Zwangsjodierung" auch sicher nicht!

Nein, das habe ich auch nicht behauptet, aber dennoch finde ich es problematisch einzuschätzen welche Milchprodukte ich überhaupt noch zu mir nehmen darf, wenn der Jodgehalt dermaßen schwankt:
www.schilddruesenguide.de/jodgehalt_kuhmilch.pdf

Wenn ich zwei Latte Macchiatto trinke und Pech habe mit der Milch, bin ich ja schon über den empfohlenen 200 Mikrogramm.
Es mag ja auch durchaus sinnvoll sein, Jod dem Speisesalz zuzugeben.

Problematisch finde ich die ganze Sache aber doch für diejenigen, die Jod nachgewiesenermaßen meiden sollen.
Denn bei der Jodierung durch Tierfutter weiß man im Endeffekt gar nicht mit welchen Dosen man es eigentlich zu tun hat.

@kiwibirt: In der gleichen Studie steht auch:
"In einer Untersuchung an euthyreoten Patienten (n=40) mit Hashimoto-Thyreoiditis kam es
nach einer 4-monatigen Supplementierung von 250 μg Kaliumjodid bei 6 Patienten zu einer
subklinischen Hypothyreose und bei 1 Patienten zu einer klinisch manifesten Hypothyreose,
so dass auch bei dieser niedrigen Dosierung zusätzlich zur üblichen Jodaufnahme aus der
Nahrung nicht ausgeschlossen werden kann, dass Jodgaben den natürlichen Verlauf dieser
Autoimmunerkrankung in Richtung Hypothyreose progressiv beeinflussen (Reinhardt et al.,
1998; Braverman, 1998)."

Quelle: www.bfr.bund.de/cm/208/nutzen_und_risiken_der_jodprophylaxe_in_deutschland.pdf

"Eine jodinduzierte Hyperthyreose kann vor allem bei älteren Probanden (>40 Jahre) ausgelöst
werden, wenn es nach Einführung der Jodprophylaxe in einem relativ kurzen Zeitraum
von 1-2 Jahren zu einem raschen Überschreiten des Median der Jodausscheidung im Urin
von 200 μg/L kommt. Die Gefahr der jodinduzierten Hyperthyreose war besonders hoch in
Ländern, wie z.B. Tansania, Simbabwe oder der Demokratischen Republik Kongo, in denen
kein Monitoring der Qualität des verwendeten jodierten Speisesalzes (Überschreitung der
Höchstmengen) und der Jodaufnahme der Bevölkerung stattfand. In Simbabwe stieg nach
der plötzlichen Erhöhung der Jodzufuhr innerhalb von 18 Monaten die Inzidenzrate der jodinduzierten
Hyperthyreosen um das Doppelte an, von 2,8 pro 100000 im Jahre 1991 auf 7,4
pro 100000 Einwohner im Jahre 1995 (Stanbury et al., 1998; Delange et al., 1999). Man
muss in Abhängigkeit vom Entwicklungsstadium der Autonomie und von der Joddosis mit
Hyperthyreosen rechnen (Livadas et al., 1977). Ein Anstieg der Hyperthyreose-Inzidenzrate
wurde auch in der ehemaligen DDR zwischen 1984 und 1989 nach Einführung der Jodsalzprophylaxe
sowie der Verfütterung von jodierten Mineralstoffmischungen an Rinder, Schweine
und Schafe verzeichnet (Deckart et al., 1990; Klaua et al., 1991)."

"Darüber hinaus ist eine Jodaufnahme im Milligramm- und Grammbereich über die Nahrung
durch die Festlegung der Höchstmengen bei der Jodierung von Speisesalz und Futtermitteln
ausgeschlossen. Das gilt auch für den Verzehr von besonders jodhaltigen Lebensmitteln
(Fleisch, Milch, Eier etc.) die vom Tier stammen, die mit jodangereicherten Futtermitteln ernährt
werden. Durch die Änderung der Futtermittelverordnung vom 28.01.1997 (BGBl. I, S.
62) wurde die bis dahin zulässige Jodkonzentration im Alleinfutter unabhängig von der Tierart
von 40 mg/kg auf 4 mg/kg für Equiden und 10 mg/kg für sonstige Tierarten herabgesetzt,
um eine optimale Versorgung der Tiere unter Berücksichtigung ihrer Leistung sicherzustellen
und gleichzeitig eine Schädigungen der Gesundheit von Tier und Mensch auszuschließen
(BgVV, 2001c). Allerdings liegen die Bedarfsempfehlungen für Milchkühe und Zuchtsauen
um ein Vielfaches niedriger, sodass eine weitere Absenkung der Höchstmengen angestrebt
werden sollte (Schöne, 1999)."

Das ist jetzt viel Text, und im großen und ganzen finde ich den als Quelle zitierten Text auch sehr euphemistisch.
Es mag ja sein, daß für viele die Jodierung gut und gesund ist, aber was ist bitte mit denen die krank sind und dadurch kränker werden? Die können dem doch fast gar nicht mehr entgehen, oder seh ich das wirklich so falsch?
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Vom 30.01.2011 18:15 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Anne-Isabell  Chefkoch


Mitglied seit 03.06.2007
9.819 Beiträge (ø5,39/Tag)
Pfeil nach rechts Darüber hinaus ist eine Jodaufnahme im Milligramm- und Grammbereich über die Nahrung
durch die Festlegung der Höchstmengen bei der Jodierung von Speisesalz und Futtermitteln
ausgeschlossen. Pfeil nach links
STeht in deinem Zitat!

Solange du, wie Esch schon schrieb, nicht bestimmte Meeresfische in großen Mengen isst, hast du keine Problem, mit der Normalen Narungsaufnahme.
Siehe auch Esch, die auch im gleichen Fall jodiertes Speisesalz benutzt.

Ich kenne auch einige Menschen, die aus anderen Gründen ohne Schilddrüse leben müssen (bei Hashimoto wird ja auch durch die autoimmune Reaktion die Schilddrüse zerstört, im Gegensatz zu Morbus Basedow (Stimulation der Schilddrüse durch Schilddrüsen-spezifische Autoantikörper). Alle diese Personen ernähren sich ganz normal und haben keine Probleme mit jodiertem Speisesalz oder mit Milchprodukten.
Wichtig ist die sehr gute Einstellung mit Schilddrüsenhormon, das kann allerdings dauern und erfordert u.U Geduld.

LG Anne

Courage ist gut, aber Ausdauer ist besser. Theodor Fontane
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Vom 30.01.2011 19:20 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Luxlunae Smutje


Mitglied seit 19.08.2006
322 Beiträge (ø0,15/Tag)
JA das steht da, aber da standen auch schon ganz andere Sachen und das ist eine Publikation vom BfR
(Bundesinstitut ... eine wissenschaftliche Einrichtung der Bundesrepublik Deutschland) und wenn die Bundesrepublik die Jodierung aktiv praktiziert, dann wird auch ein von der Bundesrepublik getragenes Forschungsinstitut bestimmt auch konträre Meinungen publizieren, ja ne ist klar.

Es tut mir leid, aber ich bin da einfach kritischer und glaube nicht alles einfach so...
Es gibt ein Sprichwort: Glaube keiner Statistik, die du nicht selber gefälscht hast.

2001:
Pfeil nach rechts Die aus Gründen des vorbeugenden Gesundheitsschutzes in Deutschland derzeit
empfohlene generelle Obergrenze von 500 μg Gesamtjodaufnahme pro Tag bietet
auch Sicherheit für andere Schilddrüsenkranke, z.B. mit einer diffusen Hyperthyreose
(Morbus Basedow), Autoimmunthyreoiditis (Hashiomoto-Thyreoiditis) oder Unterfunktion
der Schilddrüse (Hypothyreose). Pfeil nach links 500 μg

2006:
Pfeil nach rechts Für Vorschulkinder liegen die Empfehlungen bei 100 μg, für Schulkinder bei 120–150
μg und für Erwachsene bei 150–200 μg/Tag. Pfeil nach links

Pfeil nach rechts Durch die Absenkung dieser Obergrenzen sind keinerlei Auswirkungen
auf Gesundheit und Leistung der betroffenen Tierarten zu erwarten, da auch die „neuen“ Obergrenzen etwa
10-fach über dem Bedarf der Tiere liegen Pfeil nach links die armen Viecher mal wieder...
www.ernaehrungs-umschau.de/media/pdf/pdf_2006/01_06/EU01_17_21.pdf

und wie war das gleich noch mit dieser Radioaktivität? Da sollte man sich doch unter den Tisch setzen oder wie war das???
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Vom 30.01.2011 19:49 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Anne-Isabell  Chefkoch


Mitglied seit 03.06.2007
9.819 Beiträge (ø5,39/Tag)
Hallo,

Aus dem Artikel geht sehr deutlich hervor, dass zwar z.B.der Jodgehalt der Milch sehr schwankt, dass aber der mittlere Jodgehalt bei ca 100 mikrogramm/liter liegt, Maximalwerte von unter 200 mikrogramm/liter sind in deinem verlinkten Artikel genannt.
Ich weiß ja nicht, wieviel Liter Milch du täglich trinkst, aber mit einem halben Liter bist du immer noch deutlich unter deiner Höchstgrenze und unter dem, was du täglich an Jod brauchst, auch als Hashimoto-Patient.
Aber wenn dir dies alles zu riskant ist, dann meide doch Milchprodukte, Fleisch etc.
Dann kannst du deine Jodsubstitution ganz einfach über Tabletten mit definiertem Gehalt machen.
Ich jedenfalls bin froh um die Jodsubstitution in Lebensmitteln, denn es gibt Bereiche in Deutschland, da ist es ganz, ganz schwer an die entsprechende tägliche Menge Jod zu kommen.

Was sagen denn deine behandelnden Ärzte zur Ernährung und zur Jodsubstitution? Sie müssen dir doch mit auf den Weg gegeben haben, wieviel Jod du täglich zu dir nehmen sollst und welche Nahrungsmittel du nicht in größerem Maße essen solltest.


LG Anne

Courage ist gut, aber Ausdauer ist besser. Theodor Fontane
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Vom 30.01.2011 19:52 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Luxlunae Smutje


Mitglied seit 19.08.2006
322 Beiträge (ø0,15/Tag)
traurig zur Ernährung bekam ich nichts spezifisch mit auf den Weg, ich bin mittlerweile einfach nur total verunsichert.

Denn, daß der Normbereich für den TSH Wert mal angepasst werden müsste ist ja auch noch nicht bis zu allen Ärzten vorgedrungen...
lg und danke für die Diskussion
Lux
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Vom 30.01.2011 20:37 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Anne-Isabell  Chefkoch


Mitglied seit 03.06.2007
9.819 Beiträge (ø5,39/Tag)
Hallo,

dann kann ich dir nur raten, dir einen guten Internisten mit endokrinologischer Ausrichtung zu suchen!

LG Anne

Courage ist gut, aber Ausdauer ist besser. Theodor Fontane
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Vom 30.01.2011 22:49 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

eschbenlaub Suppenkoch


Mitglied seit 19.06.2009
2.368 Beiträge (ø2,2/Tag)
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Vergiss so pseudowissenschaftliche Quellen wie das meiste, das Du verlinkt hast.
Les das Zeug erst gar nicht.

Bundesinstitute, sagt für mich ganz klar, Du brauchst Jod und Du bist durch die Jodierung nicht gefährdet, wenn Du bewusst stark jodhaltiges reduzierst oder weglässt, kannst Du Dir fast nicht zu viel holen oder!?
Jetzt nimm mal an, Du hast einen Tag lang zu viel Jod, an den meisten hast Du auch für deinen immer noch bestehenden Bedarf zu wenig. Mein Arzt z.B. lässt mich Jodtabletten schlucken, weil unser Jodbedarf eben NICHT durchs Essen gedeckt wird und ich nicht 3x die Woche Seefisch esse. Wie willst Du Dir dann eine Überdosis holen????

Ein Wort zum Thema Gesundheit im Netz:
Wir haben mehrere gesundheitliche Themen in der Familie verteilt, wo man sich im Internet wunderbar verrückt machen könnte. Es wird oft jüst das Gegenteil von dem, was wirklich sinnig ist, geraten. Ich habe Normalos gelesen, die medizinische Fachartikel lesen und sich im Netz an reinen 5-Zeilern als Beratungsgurus aufführen und Therapien verordnen oder ablehnen. Gefährlich. Höchst gefährlich. Einer hat eine Krankheitsmailadresse geschaltet, wo er Tipps auch persönlich erteilt. Krank, einfach nur krank.

Es gibt im Netz eine Diplomarbeit zu Jod, die einen Überblick über Studien erarbeitet hat, ich hab mir auch deren Quellen angesehen, soweit passabel. (Google: Ausgewählte Supplemente in Lebensmitteln,
insbesondere Iod, Fluor und Folat) Da sind Jodwerte verschiedener Grundlebensmittel in einer tollen Tabelle angegeben, die aus Studien stammen stammen. Mit den üblichen Schwankungen, Seite 70. Dahinter setzt sie sich mit Zahlenqualität und fehlenden Daten auseinander. Lesenswert finde ich - und die Tabellen sind schön gemacht. Daran orientierste Dich und die hohen Zahlen kommen auf die Luxus-Liste.

Bei uns ists wie folgt:
Meeresfische esse ich selber nicht, wenn ich daheim bin. In Hamburg siehste mich nicht ohne Fischbrötchen in der Hand. Na! Menschen die mich kennen fragen mich immer, ob ich krank bin, aber: Ich wohne im Süden, gute, frische Ware gibt es hier fast nicht, dafür tolle heimische Fische wie Saiblinge, Forellen, etc. die sind eh harmlos. Die Algen vergaß ich. Mann isst eh lieber Sashimi Na!, ein paar Sushi in Alge auch, aber eh lieber Brocken Fisch auf Brocken Reis, das passt.
Milch empfinden wir auch als unbedenklich bei unserem Einkaufsverhalten. Wir kaufen eh nur Biomilch, aus Gewissensgründen Tier und Bauer gegenüber, da wird das Futter nicht aus der Tierverwertung geliefert und damit bist Du auch in jedem Fall aus dem Schneider.
Ich kann beim besten Willen kein akutes Problem sehen, nicht an der Jodbeigabe der üblichen Lebensmittel zumindest. Daher....

Wichtig bei sowas (wie oft schreibe ich das hier eigentlich im Monat, aber es ist so wahr!) Ein GUTER, wirklich guter Arzt. Vielleicht auch in einer Klinikambulanz, oder jemand, der nicht sofort eine Praxis eröffnet, sondern vorher noch ein paar Jahre klinisch gearbeitet hat bzw. regelmäßig noch Fortbildungen macht - und bei dem die Chemie stimmt. Wenn Du jemanden hast, bei dem Du sicher sein kannst, dass er gut ist und Du Vertrauen aufbauen kannst, kannste das Thema guten Gewissens ausblenden, weil Du in guten Händen bist. Da muss man suchen, aber solche Ärzte gibt es. Und ich würde erst aufhören, wenn ich für dieses Thema jemanden hätte.

Dieses Ausblenden ist für Deine Nerven wichtig!
So schwer es fällt - Anne-Isabell hat vollkommen recht, schalte die Panikmache aus und halte Dich an die wesentlichen, wenigen Einschränkungen. Regelmäßig Dosis checken lassen beim Experten. FERTIG.
Ich weiß, wirklich Na!, es fällt schwer, da Abstand zu gewinnen zur eigenen Erkrankung, aber es ist nicht richtig, dass sie ohne Anlass Dein Leben so bestimmt. Und es muss bei Hashi wirklich nicht sein. Das lass den armen Schweinen, die dicker beeinträchtigt sind.
ESCH
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Vom 30.01.2011 22:49 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

eschbenlaub Suppenkoch


Mitglied seit 19.06.2009
2.368 Beiträge (ø2,2/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
und sorry für den Roman. Na!
ESCH
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Vom 30.01.2011 23:42 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Luxlunae Smutje


Mitglied seit 19.08.2006
322 Beiträge (ø0,15/Tag)
Danke für den Roman, und vor allem für den Link-tip. Ich habe es mir rausgesucht und jetzt überflogen. Bei Gelegenheit werde ich es mal komplett lesen.

www.kit-online.org/acc/Arnold-Diplomarbeit.pdf

Was ich nicht verstehe: die Autorin spricht sich doch ausdrücklich gegen die Supplementierung aus, und meint, dass mit einer ausgewogenen Ernährung darauf verzichtet werden könne. Bei Mangel müsse dann gezielt therapiert werden.

Und dennoch glaubst du dann eher dem Bundesinstitut? Versteh ich nicht. Würde mich auch mal interessieren was die Autorin heute macht, in die Industrie wird sie ja wohl eher nicht gegangen sein...
Gruß
Lux
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Vom 31.01.2011 00:05 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

dirndlträgerin Kaltmamsell


Mitglied seit 05.10.2010
944 Beiträge (ø1,57/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
Ich kann ebenfalls nur dazu raten, sich durch Artikel im Internet nicht verrückt machen zu lassen. Meine Tochter hat auch Hashimoto und außerdem noch Colitis ulcerosa. Zu Beginn las sie auch in diversen Foren und wurde dabei fast verrückt. Sie hat dann selber gemerkt, dass es besser ist, diese Dinge nicht mehr zu lesen, da meist nur über ganz schlimme Fälle geschrieben wird. Diejenigen, welche gut mit ihren Erkrankungen umgehn können, wenden sich nicht an die Öffentlichkeit. Und das ist die weitaus größere Anzahl.
Das wichtigste ist, dass der TSH-Wert unter 1 bleibt. Dann wirst Du auch nicht zunehmen.
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Vom 31.01.2011 21:54 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

eschbenlaub Suppenkoch


Mitglied seit 19.06.2009
2.368 Beiträge (ø2,2/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
Ich für mich ja.
Aus dem persönlichen und dem wissenschaftlichen Zugang .
persönlich...
Weil ich nicht am Meer wohne, diese Fische nicht koche und Meersalz wie Kiwis nicht mag, Na! zudem erblich vorbelastet bin.
Und last but not least, weil ich nach einigen Wirrungen wirklich Top-Ärzte habe, und denen vertraue, wenn die mir das raten. Und das tun sie unter Berücksichtigung der eben genannten Punkte.

wissenschaftlich...
glaube ich dem BI mehr als einer Diplomandin. Auch wenn ich die Zahlen (wie gesagt) von der Quelle her grob angeflogen und für passabel gefunden habe, die Schlüsse sind ihre eigene Stellungnahme dazu. Deswegen der (nur!) gezielte Hinweis auf die Zahlen und die Studienlage.

ESCH
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Vom 10.05.2012 17:04 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Hellihelli Tellerwäscher


Mitglied seit 10.05.2012
1 Beiträge (ø0,06/Tag)
Ich leide seid 7 jahren unter der hashimoto.wurde also auch sieben jahre mit hormonen vollgestopft.das ergebniss .....viele kilos zuviel und nebenwirkungen wie schmerzen in den händen ect. nach arztwechsel ohne hormone jetzt schon knapp 5 monate, 12 kilo weniger,. normale schilddrüsenwerte und ansonsten beschwerdefrei. habe ich euch neugierig gemacht vor monaten hatte ich das selbst nicht geglaubt aber ich kann es anhand meiner laborwerte belegen. Na wenn das mal stimmt!?
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Vom 14.05.2012 16:30 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

esmerald Tellerwäscher


Mitglied seit 23.10.2011
36 Beiträge (ø0,17/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
Hi Lux,

ich hab auch Hashi (bei mir seit über 20 Jahren bekannt). Übergewicht durch Hashi hat man nur, wenn die Schilddrüse nicht richtig eingestellt ist. Hierfür braucht man einen Spezialisten (andere Ärzte dürfen nicht alle relevanten Blutuntersuchungen machen - die würde die Kasse gar nicht bezahlen). Nicht jeder mit Hashi benötigt Hormone. Und ein TSH sagt nicht viel über die Schilddrüse aus - dazu braucht man fT3 und fT4 werte u.v.a.).
Und nur ein guter Schilddrüsenspezialist (es gibt auch etliche schlechte, wie in allen anderen Fachgebieten auch) kann Dir korrekt anhand Deiner Werte sagen, wie Du Dich ernähren sollst.
In meinem Fall wurde mir gesagt, kein zusätzliches Jod und nix aus dem Meer. Allerdings erst, nachdem ich durch einen hohen Konsum von Algen und deren hohen Jodgehalt einen Schub bekam.
Also - mach Dich nicht verrückt, such Dir einen guten Spezialisten und frage ihn Löcher in den Bauch!

Ich gehöre übrigends zu den vielen "Hashis" mit Untergewicht - Du darfst mir gerne 8-10kg abgeben.

LG esmerald
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