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Milchfettunverträglichkeit - gibt es noch jemanden?

Vom 25.10.2010 09:27 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Ink Smutje


Mitglied seit 10.05.2005
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Hallo,
ich weiß seit anfang des Jahres, dass ich Kuhmilchprodukte schlecht vertrage. Leider weiß ich nur, dass es keine Laktoseintoleranz ist, da die weiterführenden Tests wahnsinnig teuer gewesen wären und ich leider noch Studentin bin (danke liebe Krankenkasse..).
Ich habe nun etwa ein halbes Jahr sogut wie jedes Produkt mit Kuhmilchanteil aus meinem Speiseplan gestrichen und das funktionierte ganz gut. Ich war mir erst sicher, dass es das Milcheiweiß sein muss, wurde aber stutzig, als ich hörte, dass viele Leute mit Milcheiweißunverträglichkeit gerade die Milchprodukte mit hohem Fettanteil eher gut vertragen.

Bei mir ist es genau andersherum: Sahne, Mascarpone, Sahnjogurt, fettiger Quark oder Butter - das alles führt bei mir zu schlimmen Bauchschmerzen. Fettarme Milch und Joghurt hingehen gingen immer eher gut, habe es aber in den letzten 6 Monaten auch komplett weggelassen.

Nun habe ich von den Symptomen einer Milchfettunverträglichkeit gelesen und es scheint alles zu passen. Bis auf den Punkt, dass die Schulmedizin diese nicht zu kennen scheint.
Ich will diese Woche nun versuchen, fettarme Milchprodukte auf meinen Speiseplan zu setzen und schauen, wie es mir geht.

Ich wollte mal Fragen, ob es hier jemanden gibt, der eine solche Unverträglichkeit hat und mir etwas darüber erzählen kann? Man findet im Internet noch nicht sehr viel und meist wird sich in den Beiträgen dann nur gestritten, ob es sowas überhaupt geben kann.

Oder weiß vielleicht jemand ob Kuhmilchfett anders aufgebaut ist als anderes tierisches Fett?

Viele Grüße,
Ink
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Vom 25.10.2010 12:50 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Kuechenkatze77 Tellerwäscher


Mitglied seit 22.07.2008
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Hi,

Ich bin auch von einer (Kuh-)Milchfettunverträglichkeit betroffen. Kam bei mir aus heiterem Himmel. Plötzlichl schaffte ich bei Gerichten mit Sahne usw. nur noch den halben Teller und dann war ich schon auf dem Weg ins Bad....
Auch bei mir haben Ärzte und Allergologen die üblichen Tests auf Laktose- bzw, Milcheiweissintoleranz durchgeführt. Alles ohne Befund. Der Allergologe meinte dann zu mir, die Milchfettunveträglichkeit wäre zwar sehr selten und nicht durch Tests nachzuweisen, aber es gäbe sie.
Seitdem nutze ich nur noch Milchprodukte aus entrahmter Milch (Fettanteil < 0,3%) und nur noch in geringen Mengen. Komme damit eigentlich gut zurecht. Allerdings bekomme ich nach wievor Symptome wenn ich zuviele Milchprodukte zu mir nehme. Mehr wie ein Joghurt und eine Tasse Kakao geht bei mir trotz 0,1% Fett nicht.
Bei Schafs- und Ziegenmilch hatte ich bislang keine Probleme.

Gruß
Küchenkatze77
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Vom 25.10.2010 13:53 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Ink Smutje


Mitglied seit 10.05.2005
78 Beiträge (ø0,03/Tag)
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Hallo Küchekatze,

Dake für deine Erfahrung!
Bei mir äußern sich die Probleme eher in einem Blähbauch und starken Bauchkrämpfen. Leichte Beschwerden merke ich kaum, aber auch sie verursache etwas Luft im Bauch.
Ich habe heute bereits ein Glas fettarme Milch 1,5% und einen Joghurt 0,1% Fett gegessen. Macht etwa 3g Milchfett und 30g Milcheiweiß. Werde nun mal abwarten, was sich tut.
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Vom 25.10.2010 17:29 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Kuechenkatze77 Tellerwäscher


Mitglied seit 22.07.2008
40 Beiträge (ø0,03/Tag)
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Hi Ink,

den Blähbauch und die Krämpfe kann ich bestätigen. Bei mir kommt bei zuviel Milchfett allerdings auch noch heftigster Dünnpf*** dazu.
Das beste ist wirklich einfach auszuprobieren was du verträgst und was nicht und dass dann einfach wegzulassen. Hatten mir die Ärzte auch empfohlen. Mit der Zeit kriegst du ein Gefühl dafür und bemerkst auch dir Frühwarnzeichen wenn es zuviel wird.
Wünsche dir viel Erfolg und melde dich ruhig per KM wenn du Tipps zum täglichen Umgang und leben mit Ersatzprodukten brauchst.

Gruß
Küchenkatze77
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Vom 27.10.2010 10:00 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Dröppelminna  Suppenkoch


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Hallo Ihr,

mir wird auch immer deutlicher, was mich da plagt.

Kräuterquark kann ich Schüsselweise essen, Obstquark (den ich mit etwas Sahnequark bisher angemacht habe) nicht.
Da beschäftige ich mich dann längere Zeit im Bad... ein gutes Buch.... na dann... Welt zusammengebrochen Welt zusammengebrochen

Gestern gabs hier Salzkartoffeln, Spiegelei und Spinat.
Oh, sach ich nachher (gekrümmt zum Klo rennend), ich vergass - Spinat vertrag ich ja auch nicht.
Später wurde mir klar, warum, als ich mir mal genauere Gedanken über den Spinat gemacht habe, so als Gemüse und so....:


Es ist gar nicht der arme, unschuldige Spinat - es ist der RAHM-Spinat!

Und wieder einen Schuldigen mehr, den man meiden kann!
Ich habe schon eingies umgestellt, in meinen Kaffee kommt fettarme Milch, ins Müsli ebenfalls..

Was mir schleierhaft ist, sind zB der 3,5%ige Joghurt, den ich ins Salatdressing gebe...
Oder die 3,5%ige Milch, mit der ich Pudding koche - beides vertrag ich...

Et grüßt
die Dröppelminna

Außer Hunden sind Bücher die besten Freunde des Menschen.
Innerhalb von Hunden ist es zu dunkel um sie zu lesen.

Groucho Marx
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Vom 27.10.2010 18:06 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Ink Smutje


Mitglied seit 10.05.2005
78 Beiträge (ø0,03/Tag)
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Hallo,
Interessant, dass es noch mehr Leuten ähnlich geht.
Ich habe nun ein Tagesbuch in Excel eröffnet, in dem ich genau eintrage, wann ich was mit Milch gegessen hab und jeweils wieviel Gramm Milcheiweiß und Milchfett etwa enthalten waren.
Interessant ist schon der Vergleich gestern zu vorgestern:

Vorgestern insgesamt ca 3g Milchfett, aber 37g (!) Milcheiweiß. Beschwerden da, aber kaum merklich, war mir nichtmal sicher, ob ich es mir nicht eingebildet hatte.
Gestern dann insgesamt 8g Milchfett aber nur etwa 7g Milcheiweiß. Beschwerden waren schon stärker, wenn auch immernoch im erträglichen Bereich (leichter Blähbauch, selten leichtes Stechen im Unterbauch).

Vll. bin ich am Wochenende mal mutig, und mache den Gegentest: Viiiiiiel Milchfett, wenig Milcheiweiß.
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Vom 27.10.2010 19:33 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

bluemoon11 Hendlgriller


Mitglied seit 18.05.2006
6.651 Beiträge (ø3,02/Tag)
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Hallo Ink,

ich habe da eine interessante Seite für dich gefunden - da werden alle möglichen Unverträglichkeiten und Allergien, die mit Milch zu tun haben, aufgelistet: klick

Alles Gute!
bluemoon
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Vom 28.10.2010 07:21 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Ink Smutje


Mitglied seit 10.05.2005
78 Beiträge (ø0,03/Tag)
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Hallo,
Danke für den Link, interessant.
Allerdings sind laut diesem Link meine Beschwerden ein Hinweis auf Gallensteine, davon würde ich jetzt aber mal nicht ausgehen.
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Vom 28.10.2010 08:53 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Dröppelminna  Suppenkoch


Mitglied seit 03.09.2007
3.378 Beiträge (ø1,95/Tag)
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Ink, geht mir genauso.
Ich hab meine nämlich gar nicht mehr.... na dann...
Cholelithiasis kommt daher (glaube ich als med. Laie) bei mir nicht in Frage - oder erst recht, weil ich sie nicht mehr habe?
Muss wohl doch mal zum Doc.

Et grüßt
die Dröppelminna

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Groucho Marx
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