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Welche Symptome bei Glutenunverträglichkeit??

Vom 06.10.2010 14:50 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

prinzessinnenkeks Kaltmamsell


Mitglied seit 15.08.2004
661 Beiträge (ø0,23/Tag)
Halli hallo,

ich habe, eigentlich schon immer, Probleme mit meiner Verdauung. Dachte erst an eine Lactoseunverträglichkeit, da ich sehr viele Milchprodukte usw. zu mir genommen habe.
Nachdem ich diese aber stark reduziert hatte, ging es mir leider immernoch nicht besser. Auch ein Test beim Arzt war negativ.
Ich esse eigentlich sehr gesund, viel Obst, Gemüse, Vollkornprodukte. Leider werde ich oftmals von argen Blähungen und aufgeblähtem Bauch geplagt. Ich vermute, es liegt am Vollkorn, bin mir da aber nicht sicher...
Wer von euch hat vielleicht eine Glutenunverträglichkeit, oder ähnliche Symptome und schon ein definiertes "Leiden" dazu??

Es ist leider unheimlich schwierig herauszufinden, was dem Körper nicht passt. Vielleicht sind es auch nur winzige Nahrungsmittekergänzungsstoffe... ich habe leider keine Ahnung.

Vielen Dank für eure Posts...

Prinzessinnenkeks Lächeln
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Vom 06.10.2010 14:52 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

JordiTin  Sternekoch


Mitglied seit 06.06.2002
19.390 Beiträge (ø5,32/Tag)
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Hallo,

hast du schon mal die anderen Verdächtigen - Fructose? - abklären lassen?

Gruß

Tin



__________________________________________________________________
NEIN!!! Die Katze ist nicht tot! Der ist nur sehr warm!
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Vom 06.10.2010 15:16 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

bajadera Chefkoch


Mitglied seit 25.05.2006
7.972 Beiträge (ø3,63/Tag)
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Hallo,

es ist natürlich sehr schwierig und auch nicht richtig seriös, sich hier in Ferndiagnosen zu üben. Deine Beschwerden können eben auch durch Fructose ausgelöset sein, aber auch durch Gluten oder ganz was anderem.

Lass es mal ärztlich überprüfen.

LG bajadera
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Vom 06.10.2010 15:16 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

kiwibirt  Suppenkoch


Mitglied seit 20.11.2006
1.731 Beiträge (ø0,86/Tag)
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Hallo!

Naja, es gibt wirklich viel, was sein kann. Fakt ist aber, dass Zöliakie erst in den letzten Jahren ins Bewusstsein gerückt ist und vor 20 Jahren kaum bei Kindern diagnostiziert wurde. So laufen heute viele Erwachsene mit Beschwerden unbekannter Herkunft herum. (Die Dunkelziffer ist extrem hoch!)

Zudem können viele Symptome auf eine Zöliakie hinweisen. Wichtige Symptome wären allerdings Fettstühle (fettig glänzender Stuhl), aufgeblähtes Abdomen (ähnlich der Hungerbäuche hungernder Kinder). Bei lang unbehandelter Zöliakie tritt oft eine sekundäre Laktoseintoleranz auf. Je nach Test auf LI kann der dann negativ sein, da die LI nur sekundäre ist!

Weiterhin können (psychische) Dauergereiztheit, dünnes Haar, Übelkeit und Gewichtsverluste Symptome sein.

\"\"~~~ Liebe Grüße, Kiwibirt ~~~\"\"
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Vom 06.10.2010 15:22 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Nena108 Chefkoch


Mitglied seit 11.06.2005
14.452 Beiträge (ø5,68/Tag)
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Hi,

Vollkorn in Verbindung mit Zucker ist ein Garant für Blähungen und Väöllegefühl, und wenn man dann noch viel Rohes isst, wird es echt schwierig mit dem Verdauen, ganz besonders, wenn man solche Sachen auch noch abends isst.

LG Nena
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Vom 06.10.2010 15:29 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Nena108 Chefkoch


Mitglied seit 11.06.2005
14.452 Beiträge (ø5,68/Tag)
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Ach ja, und nochwas:

Nach meinem Verständnis ist nicht jede Glutenunverträglichkeit gleich eine Zöliakie. Bei der Zöliakie feht das Enzym zum Abbau des Glutens komplett, was dazu führt, dass im Dünndarm Entzündungsprozesse entstehen, die im Extremfall die ganzen Darmzotten zerstören und zu starken Durchfällen und Bauchschmerzen führen. Bei Nahrungsumstellungen kann sich der Darm wieder erholen.

Es gibt aber auch Menschen, die Gluten eigentlich verdauen können, aber bei zuviel davon Probleme kriegen wie Blähungen und Völlegefühl. Mein Mann z.B. lässt manchmal einige Tage alles Glutenhaltige weg, wenn er Druck in der Magengegend hat, und dann kann er auch ptoblemlos wieder was mit Gluten vertragen.

Ich persönlich habe die Theorie, dass die Zunahme der Glutenempfindlichkeit daran liegen könnte, dass in den Großbäckereien häufig Gluten zugesetzt wird, um Verarbeitungszeit zu sparen, und dann hat das Brot viel mehr Gluten, als der Körper gewohnt ist, und das verträgt auf die Dauer nicht jeder.

LG Nena
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Vom 06.10.2010 15:39 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Dimond Kaltmamsell


Mitglied seit 26.06.2009
1.299 Beiträge (ø1,22/Tag)
Hallo,

dann reduzier doch mal das Obst und steig eher auf gegartes Gemüse um. Auch Vollkorn würde ich eher weglassen, das vertragen manche auch nicht so gut.

Ansonsten kann ein Arzt Zöliakie/Sprue ziemlich eindeutig mittels eines serologischen Tests und einer Magen/Darmspiegelung bzw. Dünndarmbiopsie nachweisen.

Grüßle, Dimond
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Vom 06.10.2010 15:40 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

kiwibirt  Suppenkoch


Mitglied seit 20.11.2006
1.731 Beiträge (ø0,86/Tag)
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Hallo!

Hm, ich würde stark anzweifeln, dass die Inzidenz zugenommen hat. Weit eher trifft es zu, dass immer mehr Menschen (die oft schon immer Beschwerden haben) die richtige Diagnose bekommen.
In der Pädiatrie kommt es immer wieder vor, dass Kinder die Diagnose "Zöliakie" bekommen- und kurz danach ein Elternteil mit Zöliakie diagnostiziert wird. Aus dem einfachen Grund, dass die Eltern häufig erstmals von Zöliakie hören und dann ihren Arzt auf die eigenen Symptome ansprechen.

\"\"~~~ Liebe Grüße, Kiwibirt ~~~\"\"
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Vom 06.10.2010 15:42 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

kiwibirt  Suppenkoch


Mitglied seit 20.11.2006
1.731 Beiträge (ø0,86/Tag)
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Diamods Beirag war gerade noch nicht da... Der Antikörpertest ist soweit ich weiß, unzuverlässig, zumal der Zusammenhang zwischen den Antikörpern und Zöliakie noch nicht einwandfrei geklärt ist.
Eine sichere Diagnose bietet momentan fast nur die Dünndarmbiopsie.

\"\"~~~ Liebe Grüße, Kiwibirt ~~~\"\"
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Vom 06.10.2010 15:54 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Dimond Kaltmamsell


Mitglied seit 26.06.2009
1.299 Beiträge (ø1,22/Tag)
Nicht bei allen Menschen treten eindeutige Symptome auf! Zudem kann die Krankheit in jedem Alter ausbrechen, da es sich gleichzeitig um eine Nahrungsmittelallergie und Autoimmunerkrankung handelt.

Ich denke auch, dass einfach immer mehr Menschen die korrekte Diagnose erhalten. Nicht zuletzt, weil der Antikörpertest eine recht unkomplizierte Methode ist. Es ist allerdings richtig, dass nur die Dünndarmbiopsie die Diagnose absichern kann.

Grüßle, Dimond
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