Bei einigen Lebensmitteln Kratzen im Hals: Trotzdem essen?
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![]() Mitglied seit 18.02.2007 |
ich bin Pollenallergikerin (Gräser und Roggen) und momentan ist es auch wieder ziemlich heftig. Ich habe auch schon eine dreijährige Desensibilisierung hinter mit, die anscheindend nicht viel gebracht habe (echt toll! Worauf ich aber hinaus will: Es ist ja bekannt, dass es diese Kreuzallergien gibt und ich merke bei einigen Lebensmitteln, dass ich auf sie reagiere. Aufgefallen ist es mir hin und wieder bei Brot und Brötchen (okay wahrscheinlich der Roggen) und ab und zu habe ich es bei Äpfeln und Bananen. Ich habe mal gehört, dass man bei altbekannten Äpfeln wohl eher weniger Allergieprobleme hat, als bei relativ neueren Züchtungen, was erklären könnte, dass ich manchmal dieses Kratzen im Hals bekomme und manchmal nicht. Wir kaufen nämlich immer verschiedene Äpfel. Dieses Kratzen ist dann das, was bei mir dann udn wann entsteht. Unangenehmes Jucken und Kratzen im Rachenraum, aber keine Atemnot oder Schwellungen oder sowas. Nach einer Weile verschwindet es dann auch wieder. Mal schneller, mal dauerts auch länger.... Bei Allergien und Unverträglichkeiten soll man ja generell schon hin und wieder mal etwas von dem, was die Reaktionen auslöst versuchen und den Organismus damit in Berührung bringen (natürlich nur, wenn man nicht total extrem darauf reagiert) Bei mir ist es so, dass ich eben irgendwie gar nicht darauf achte und diese Dinge einfach esse und dann eben hin und wieder merke: Es juckt, es kratzt u.s.w Ist das okay und ich kann einfach weiter so machen und eben diese Reaktionen "akzeptieren" und hinnehmen, in der Hoffnung, das mein Körper irgendwann aufhört zu reagieren bzw. eben weiter "so" reagiert? Natürlich vorausgesetzt, die Reaktionen werden nicht schlimmer. Klar, wenn mir der Hals zuschwellen würde, stellt sich die Frage natürlich nicht. Oder schadet mir das generell? Im Sinne von, wenn das Kratzen und Jucken verschwindet, belastet es den Körper trotzdem noch und sorgt für schlechte Prozesse etc? Ich bin gespannt, was ihr meint. Herzliche Grüße und eine friedliche Zeit (bezogen auf eure Allergien und Unverträglichkeiten) Aanda |
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![]() Mitglied seit 25.05.2006 |
Hallo,
bei mir traten diese Symptome schon in der Kindheit beim Verzehr von Nüssen, rohem Gemüse (Möhren, Kohlrabi) und einigen Früchten auf. Ich mochte sie dann nicht mehr essen, was mir später vom Arzt als "natürlicher Selbstschutz" erklärt wurde. Es hört sich so an, als schwelle deine Schleimhaut im Hals an, was nicht ohne ist. Wenn man z.B. Äpfel dünstet, kocht oder backt. verändern sich die Eiweiße, die u.a. diese Reaktionen auslösen, so dass mancher die Lebensmittel dann verträgt (ich auch). Ich würde es nicht überreizen, jedenfalls nicht ohne ärztliche Rücksprache. Gruß bajadera |
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![]() Mitglied seit 03.09.2008 |
Hallo,
ich habe das gleiche, bei Roggen(sauerteig)brot und frischen Haselnüssen juckt und kratzt der Hals und Gaumen bis in die Gehöhrgänge. Ich habe aber festgestellt , dass die selben Lebensmittel nicht so jucken wenn sie nicht mehr so "frisch"sind. Wenn also zB die Haselnüsse nicht frisch vom Baum sondern geröstet sind und das Brot einen Tag alt oder getoastet ist. Je dunkler die Kruste gebacken ist, desto schlimmer juckts bei mir. Brot esse ich einfach weiter obwohl es manchmal am Gaumen echt weh tut. Aber ich liebe halt deutsches Roggenbrot so und in Holland kann ich es nicht kriegen. Die Nüsse esse ich halt nur geröstet oder in Gebäck, dann gehts. Ich denke, du musst grundsätzlich bei Warnungen deines Körpers vorsichtig sein , wie oft du so was essen willst. Und auch ausprobieren ob Zubeitungsarten was daran ändern, wie bajadera schon sagte. LG Irene |
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