Kopfschmerzen und Übelkeit nach dem Essen - Lebensmittelallergie?
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![]() Mitglied seit 22.11.2003 |
Mein Sohn (19) klagt schon länger, daß ihm eine Stunde nach dem Essen übel wird und er Kopfschmerzen bekommt. Jetzt hat er festgestellt, daß das vorwiegend nach dem Frühstück passiert und zwar dann, wenn er Brot ißt! Als ich im Krankenhaus lag, hat er sich abends selbst gekocht und die Reste zum Frühstück gegessen, weil er es verpeilt hatte, sich ein Brot zu kaufen. Er sagt, da wurde ihm nicht schlecht. Wenn er Cerealien zum Frühstück ißt auch nicht. Nur wenn er Brot mit Margarine oder Butter und Wurst, Käse oder Nutella ißt. Kann das vom Brot kommen? Ich kaufe fast immer Brot mit ganzen Körnern, weil ich denke, daß ist gesünder, als Mischbrot. Liegt es vielleicht an den Körnern? Wer hat auch so ein Problem? Grüße von Groddegiex |
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![]() Mitglied seit 08.04.2006 |
Hallo,
ich kann es nicht glauben das es eine Allergie ist, genausowenig wie das die Speisen schlecht sein könnten. Um sicher zu gehen soll er doch mal ne zeit lang aufs Brot verzichten. Was ich jedoch vorschlagen würde auf jeden Fall auch einen Arzt aufsuchen der kann einen Allergietest durchführen. Ich arbeite als Koch in einer Psyachtrie, wir haben einige Patienten die eine eingebildete Nahrungsmittel unverträglichkeit meinen zu haben, sich jedoch nach einiger zeit herausstellt das dies nur Einbildung ist. Gruss thomas |
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![]() Mitglied seit 18.05.2006 |
Hallo,
ganze Körner sind schwer verdaulich, und nicht jeder verträgt solch eine Kost ... LG bluemoon |
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![]() Mitglied seit 21.10.2008 |
Hallo,
ich würde das auch mal bei einem Arzt abklären lassen,vielleicht hat er auch ein Problem mit dem Magen? Mir wird von Eiern immer schlecht,bin aber nicht allergisch darauf oder sonstwas,ich mag sie auch,nur nach dem Essen wird mir übel. Keine Ahnung woher sowas kommt Liebe Grüße Nupi |
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![]() Mitglied seit 05.08.2007 |
Mein vater hatte mal ein ähnliches problem, hauptsächlich bei abgepacktem Brot aus dem Supermarkt, wir sind dann auf Demeter (gibts. u.a. bei Thielmann) umgestiegen und seitdem gings besser, ausserem hab ich schon öfter gehört das brote die mit Sauerteig statt Hefe gebacken wurden verträglicher sind.
Lesen bedeutet, sich der Gefahr auszusetzen, einem Einhorn zu begegnen. |
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![]() Mitglied seit 21.02.2010 |
![]() Hallo Groddegiex, nun habe ich Dir gerade einen „ganzen Roman“ geschrieben – und dann bin ich auf eine falsche Taste gekommen – nun ist alles „weg“ * heul* Also fange ich noch mal an – obwohl jetzt irgendwie „die Luft raus“ ist... Die Beschwerden Deines Sohnes sind sicher nicht eingebildet... Sie erinnern mich auffallend an meine „schlimme Zeit“. Ich bekam auch immer so ca. 45-60 Minuten nach dem Essen (wir sind sehr viel zum Essen gegangen oder haben lauter „tolle“ Gewürze gekauft, um das selbstgekochte Essen „noch“ besser zu machen... Kopfschmerzen – mal mehr, mal weniger und manchmal irre K. Schließlich hatte ich 8 Jahre Elend hinter mir, bis ich durch Zufall darauf gekommen bin, dass es am „Geschmacksverstärker“ liegt.... Heute ist jeder Einkauf sehr zeitaufwändig – und ein Glück, wenn man „bewährte“ Nahrungsmittel bekommt, die man verträgt. Beim Brot fängt es an: heutzutage sind unzählige Zusatzstoffe enthalten. Ich muss auch lange suchen, bis ich ein Brot finde, das ich vertrage (also keine Kopfschmerzen bekomme). Dann bleibe ich natürlich bei der Sorte. Aber selbst da kann es passieren, dass irgendwann die Rezeptur verändert wird – und schwupps – geht es wieder von vorne los. Wurst enthält – bis auf wenige Ausnahmen – fast immer Geschmacksverstärker! Auch Käse kann Probleme machen. Ich esse nur noch abgepackte Produkte, nachdem ich mich auf der Zutatenliste vergewissert habe, dass kein Geschm.verst. enthalten ist. Trotzdem kann man aber auch „reinfallen“, weil er nicht immer deklariert werden muss – sondern nur, wenn er eine bestimmte Menge (am Gesamtprodukt) überschreitet!!!! Erschwerend kommt noch dazu, dass Geschm.verst. „versteckt“ enthalten sein kann: z.B. in Würze, Flüssigwürze, Gewürzmischungen, Hefeextrakt etc. Da hilft nur: sich „schlau“ machen durch Lektüre... Ihr könnt also austesten, „welches“ Brot er verträgt. Vielleicht bäckst Du mal selber welches – da weißt Du dann wenigstens, „was“ drin enthalten ist... – das würde zumindest eine „schnellere“ Lösung sein.... Wichtig ist, erst mal Sorte für Sorte ausprobieren – und wenn es keine Probleme macht, dann bei dieser Sorte bleiben. Heißt im Klartext: Dein Sohn sollte erst mal „nur“ trockenes Brot zum Frühstück essen – bekommt er davon schon Kopfschmerzen – Finger davon lassen!!! Verträgt er es, dann „testet“ die Margarine (ich vertrage auch überhaupt keine Margarine!!!). Vernünftiger wäre meines Erachtens ohnehin, auf Butter umzusteigen – Margarine ist ja ein reines „Kunstprodukt“... Aber wenn er sie verträgt, kann er sie natürlich weiterhin essen. Dann testet die Wurst – jede Sorte kann anders gemacht sein... Wenn sie Probleme macht, die abgepackte Ware kaufen, auf der kein Geschm.verst. aufgeführt ist. (Aber wie gesagt, da muss man auch austesten...). Auf diese Weise Produkt für Produkt austesten. Vielleicht hilft es Euch am Anfang, wenn Ihr Buch darüber führt – der Lebensmittelsektor ist anfangs sehr verwirrend für Allergiker.. Falls er selbst Dein selbstgebackenes Brot (nicht zu viele Zutaten verwenden, das erschwert auch wieder die Suche nach dem Problemstoff...) nicht verträgt, dann könnte es vielleicht an der Mehlsorte liegen... Aber probiere erst einmal eins nach dem anderen aus – dann bist Du schlauer und kannst weiter überlegen. Wenn Du noch weitere Fragen hast, kannst Du Dich gerne an mich wenden – diesbezüglich bin ich inzwischen „Profi“.... Ich wünsche Deinem Sohn, dass es ihm bald wieder besser geht! LG Stift1 |
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![]() Mitglied seit 21.02.2010 |
![]() Hallo Goddegriex, auch das Nutella sollte schnellstmöglichst vom Speiseplan verschwinden - bzw. "ausgetestet" werden...! Und nicht entmutigen lassen - wenn man sich dann "eingefuchst" hat, findet man schon Sachen , die man noch essen kann - auch wenn es schwierig ist... (vor allem muss man sich immer alles selbst zubereiten und mitnehmen - das schnelle "Fastfood" oder ein Würstchen "aus der Hand" geht dann gar nicht mehr..) LG Stift1 |
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![]() Mitglied seit 13.01.2007 |
Hallo,
das kann eine Getreide - oder Lactoseunverträglichkeit sein. In Wurst ist fast immer Lactose, in Frischkäse, Quark usw auch. DIese Unverträglichkeiten können Kopfschmerzen und Übelkeit verursachen. LG Risei
Lieber heimlich lustig als unheimlich lächerlich |
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![]() Mitglied seit 23.09.2008 |
hallo,
nahrungsbedingte Übelkeit nebst Kopfschmerz, einhergehend mit Lichtempfindlichkeit (die dabei logischerweise erfolgt) kann auf vieles hindeuten, meiner persönlichen Meinung nach aber nicht unbedingt auf eine richtige Allergie. Vielleicht handelt es sich auch nur vorrübergehend um gewöhnliche Migräne die mitunter durch manche Lebensmittel (Schimmelpilze, Käse vor allem Schimmelkäsekulturen, Trauben, Schokolade/Kakao, geräuchte Wurst ect.) ausgelöst wird. Es gibt 2 Migräneformen, daß wissen viele nicht. Die gewöhnliche Migräne unterscheidet sich zu der klassischen Migräne erheblich und die Auslöser sind verschieden und in der klassischen Migräne sind viele Unterformen bekannt. Daran sollte man auch denken, denn für eine erfolgreiche Behandlung dagegen, hilft nicht nur der Nahrungsmittelausschluß, sondern auch Stressbewältigung und viel mehr Schlaf und Ruhe. Ab zu einem Arzt und nicht lange orakeln! Tschüs |
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![]() Mitglied seit 07.05.2010 |
Hallo groddegiex, zu dem Thema kann ich Dir mitteilen. Heftige Schmerzen im Gesicht und der Schädeldecke, habe ich von Weizenmehl bekommen, von Roggenmehl bekam ich nur Magenschmerzen. Bei mir treffen sich die Zöliakie, Lactose- und Fruktoseintoleranz, da Unverträglichkeiten oftmals in Kombination, ev. auch mit einem Reizdarmsyndrom, auftreten können, macht es wirklich Sinn, sich professionelle Hilfe zu suchen. Es gibt Internisten, die sich mit diesen Problemen beschäftigen, ganz richtig ist man beim Gastroenterologen, vorher würde ich es mit einem Einzelgespräch bei einem Ernährungsberater versuchen. Leider ist es so, das man dem Arzt schon ungefähr sagen muss, was man hat, sonst könnte es ein etwas langwieriger Prozess zur Krankheitsfindung sein. Gern bin ich bereit, Hinweise aus meinen persönlichen Erfahrungen zu geben, da müsste man schon etwas mehr ins Detail gehen. Gruß nowinki.
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