Hilfe! Laktoseintoleranz und Weizenunverträglichkeit - Was essen?!
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![]() Mitglied seit 16.03.2010 |
bei mir wurde heute eine Laktoseintoleranz und eine unverträglichkeit von Weizen festgestellt - ich bin total schockiert!!! Ich hatte noch nie Allergien auf irgendwas und hab immer alles gegessen, was ich wollte. Dass ich mich umstellen muss, wenn ich die Symptome lindern will, ist mir bewusst und ich bin auch bereit, das zu machen. Nur: Das widerspricht vollkommen meiner bisherigen Ernährung! Morgens: Müsli mit Milch und Joghurt, Toast mit Quark und Marmelade, Latte Macchiato mit dick aufgeschäumten Bergen von Milch Ansonsten: Nudeln, Reis mit Gemüse (meist eine Sauße auf Basis von Sahne), Brot, Toast mit Salat und Aufstrich - bin superviel unterwegs, also auch: Crepes, Pide, Falafel, Haloumi im Brot Ich esse auf keinen Fall ungesund, ernähere mich jetzt schon mit viel Obst, Gemüse, ganz selten Süßigkeiten etc, aber Verzicht auf Brot und Nudeln?! Und auf den Latte Macchiato? Wie soll das denn gehen? Ich hoffe, dass Leute mit dem selben Problem und eigenen Erfahrungen mir ein paar Tipps geben können - vor allem, was ich denn jetzt morgen frühstücken soll! Ich danke euch! Leila |
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![]() Mitglied seit 25.02.2008 |
Hallo,
den ersten großen Schrecken kann ich dir schon mal nehmen, es gibt heutzutage jede Menge Lebensmittel die Laktosefrei sind. Minus L ist da ein führender Hersteller. Da bekommst du alles mögliche von z.B. Milch, Sahne, Quark, Käse und noch vieles mehr. mit der Weizenunverträglichkeit kenne ich mich leider nicht aus, aber im Zweifelsfalle kannst du sowas auch googeln! |
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![]() Mitglied seit 14.08.2006 |
Hallo,
kannst du kurz mal schreiben welche Getreidesorten du essen kannst? Kannst du z.B. auf Dinkel ausweichen? An den Schock nach der Diagnose kann ich mich auch noch gut erinnern. Aber glaub mir, so schlimm wie es zuerst aussieht ist es gar nicht. viele Grüße Schneckentier |
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![]() Mitglied seit 10.08.2006 |
Hi Leila,
befinde mich noch in der Diagnosephase für diverse Unverträglichkeiten, aber hab mich auch schon mit diesem Problem auseinander gesetzt. Gerade das Frühstück sah sehr schwierig aus. Natürlich gibt es einige Milchprodukte, wo die Lactose ausgeschaltet ist (Minus L und Billigvarianten), schlimmer finde ich die Weizenunverträglichkeit. Ist es denn ausschlißelich Weizen oder Gluten? Nicht, dass ich da Spezialistin wäre, aber Gluten ist halt auch in den meisten anderen Getreidesorten enthalten, also Dinkel, Roggen etc. Wenn das nicht dein Problem ist, dann kannst du ja auf sowas zurückgreifen. Ansonsten habe ich mich aktuell in die Amaranth-Pops von dm verliebt (da würd ich mich mal in Ruhe umsehen), die sind Glutenfrei und sehr lecker als Müsli. Kombiniert mit Cornflakes, die nunmal aus Mais sind, und Obst und Laktosefreier Milch hast du schon ein super Frühstück. Nur würde ich keine normalen Cornflakes im Supermarkt kaufen, sondern genau auf die Zutaten achten, es ist so häufig doch Weizen drin. Soja-Produkte bieten sich natürlich auch an. Ansonsten guck dir mal die Rezepte von Hans60 durch. Und nicht verzweifeln, es gibt durchaus Nudeln und Brot ohne Weizen/Gluten, wird nur alles etwas teurer. Nur Mut, du findest schon leckere Varianten für dich. Viele Grüße Malinalda |
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![]() Mitglied seit 18.05.2006 |
Hallo,
aufgrund welcher Beschwerden und mit welchen Testverfahren wurden diese Unverträglichkeiten festgestellt? LG bluemoon |
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![]() Mitglied seit 26.01.2008 |
Hallo,
meine Frage geht in eine ähnliche Richtung wie die von Bluemoon. Falls es dich interessiert: Eine Unverträglichkeit nur gegen Weizen existiert schlicht nicht. Entweder ist es dann eine Allergie (das ist aber etwas anderes), oder du bist in der üblichen Darmpilz-Kristallzucker-Weizen-Argumentation gelandet, von der sich leider viele verrückt machen lassen. Falls dir jemand einreden will, dass du zwar keinen Weizen essen darfst, aber dafür auf Dinkel ausweichen könntest, ist das schon mal nicht mehr seriös. Dinkel ist kein Ersatz für Weizen, jeder, der Probleme mit Gluten hat, kann dir das bestätigen. Dass man vielleicht insgesamt weniger Mehl-Produkte essen sollte, steht auf einem anderen Blatt. Aber der Weizen selbst ist selten das Problem. Ich weiß, dass ich mit dieser Behauptung ziemlich alleine dastehen werde, und ich weiß, dass viele dir bestätigen werden, dass es ihnen viiiiel besser geht, seit sie keinen Weizen mehr essen. Aber man hat auch schon schlimme Schmerzen mit leeren Zuckerkügelchen gelindert (ich rede dabei nicht von Homöopathie, sondern von Placebo-Studien). Ich kann dir nur so viel sagen: Ich habe mich mit diesem Thema recht eingehend beschäftigt. Hier wird viel Schindluder getrieben. Lass dich nicht irre machen. viele Grüße frumina |
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![]() Mitglied seit 14.08.2006 |
Hallo,
vorsicht, die MinusL-Sachen sind Laktosereduziert, nicht Laktosefrei. Ob du die Sachen verträgst, solltest/kannst du erst ausprobieren wenn du komplett beschwerdefrei bist. Sojamilch (und andere Sojaprodukte) findest du in gut sortierten Supermärkten. Ob dir die Sachen schmecken mußt du leider selber rausfinden. In Reformhäusern und Bioläden findest du noch andere Milchersatzprodukte, z.B. Reismilch oder Hafermilch. Ich hab mich letztendlich entschieden auf Reismilch & Co zu verzichten, weil mir nichts wirklich geschmeckt hat. "Sahnesoßen" mache ich mit (milchfreier!) Margarine. Zur besseren Verträglichkeit von Dinkel vs. Weizen hab ich so meine eigene Theorie. Dinkel muß ja weniger gespritzt werden als Weizen, weil er robuster ist. Wenn es also Probleme mit Spritzmittelrückständen gäbe (was natürlich gar nie nicht sein kann...) dann wäre Dinkel evtl. tatsächlich gesünder als Weizen. viele Grüße Schneckentier |
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![]() Mitglied seit 25.09.2005 |
Hallo Leila,
falls es wirklich "nur" Weizen ist und nicht das Gluten, bietet sich tatsächlich Dinkelbrot und vor allem auch Roggenbrot an. Beides kann man übrigens auch selber backen Viele Grüße - Allegro Die Sterne .... die sind Gott außerordentlich gut gelungen. Zitat aus dem Film "Das Beste zum Schluss" |
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![]() Mitglied seit 16.03.2010 |
Hallo zusammen,
erstmal vielen vielen Dank für die ganzen schnellen Antworten, das ist total lieb von euch! Ich muss gleich am Anfang das "Feststellen von Laktoseintoleranz" auf "Vermutung auf Laktoseintoleranz" korrigieren. Der Arzt, bei dem ich war (zuverlässig, empfohlen von Freunden), hat die Vermutung aufgestellt und meinte, das müsse natürlich erst exakt getestet werden. So lange sollte ich aber schon mal, um einen Vergleich für mich zu haben, auf Laktose und Weizen verzichten, um festzustellen, ob es eine Veränderung gibt. Ich habe Da ich mit damit bisher auch wirklich null auskenne, habe ich die Aussage auch nicht wirklich hinterfragt (siehe frumina - wie kann man Weizen nicht vertragen, Dinkel aber schon). Ich werde aber, gewappnet mit neuem Wissen, natürlich beim nächsten Termin (bei der Auswertung der Resultate vom Gastroenterologen) genauer nachfragen. Ich werde es auf jeden Fall mal ausprobieren, zumindest das mit der Laktose und achten, wie es mir geht. Danke jedenfalls schon mal für die Tipps mit Minus L, Sojamilch etc. Hab bei Kaisers gleich mal ein paar Sachen erstanden und das Frühstück ist gesichert. Ich werde berichten, wie das Ganze sich entwickelt... Liebe Grüße, Leila |
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![]() Mitglied seit 03.06.2007 |
Hallo,
ist die Weizenunverträglichkeit auch nur ein Verdacht oder in irgendeiner Weise bestätigt? Und wie soll die Weizenunverträglichkeit abgeklärt werden? LG Anne Stärke wächst nicht aus körperlicher Kraft - vielmehr aus unbeugsamen Willen. Mahatma Gandhi |
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![]() Mitglied seit 10.02.2009 |
Hallo Leila,
ich hab gerade deine Beiträge entdeckt. Die anderen Beiträge gehen viele darauf ein, ob es eine Allergie oder Unverträglichkeit ist und dass es keine Unverträglichkeiten gibt. Ich möchte diese Verwirrungen hier etwas sortieren: Eines stimmt auf jeden Fall: Wenn eine echte Allergie vorliegt, dann musst du peinlich genau darauf achten, keinen Weizen zu essen. Dinkel ist dann keine Alternative, da Dinkel eine Weizen-Art ist (junger Weizen) Wenn es nur eine sogenannte Unverträglichkeit ist, solltest du aber trotzdem darauf achten, so gut wie keinen Weizen zu verzehren - zumindest für eine bestimmte Zeit. Denn es kann sein, dass diese Unverträglichkeit nur eine vorübergehende Überreaktion deines Körpers ist gegen Weizen. Nach einer bestimmten Zeit ohne Weizen, kann sich der Körper erholen und du kannst wieder Weizen essen, zumindest in Maßen. Ein Leben ohne Weizen und Laktose ist aber nicht so schlimm. Ich ernähre mich so seit Jahren - schlimmer noch: Ich habe eine Glutenunverträglichkeit (Zöliakie) und darf weitere Getreidearten nicht essen. Jetzt mal konkret: Frühstück: 1. Buchweizenflocken, Obst mit Soja-Jogurt: ist so wie so besser, weil Milch mit der der Fluktose des Obstes zusammen mit der Säure zu unangenehmen Blähbauch führen kann 3. Reiscräcker mit Marmelade 4. Glutenfreies Brot oder reines Roggenbrot mit laktosefreiem Belag (Schinken, Ei, Pesto etc.) Capuccino mit aufgeschäumten Soja-Drink - geht super, der Schaum ist mit Soja viel fester. Mittagessen: Es gibt in fast jedem Supermarkt glutenfreie Nudeln, die ok sind. Statt Nudeln kannst du immer Kartoffeln oder Reis (Risotto) essen. Sahne Soßen kannst Du mit einer "Soja-Sahne" machen, hat noch den schönen Nebeneffekt, dass die Soja-Sahne weniger Fett also auch weniger Kalorien hat. Du hatst gemailt, dass du viel unterwegs bist. Wenn du unterwegs bist. solltest du dich darauf einstellen, bei der Bestellung den Kellner, sprich den Koch über deine Unverträglichkeiten zu informieren. Da gibt es mehrere Möglichkeiten. Eine Möglichkeit ist die Foodcard von Delicardo. Die benutze ich und finde sie sehr praktisch. Ich kann dir versichern: Auch ohne Weizen und Laktose kann man viel und sehr genussvoll essen zu hause wie im Restaurant ! Ich muss jetzt mal wieder an den Winterspeck - you know ! Liebe Grüße Sabine PS: Ich hoffe du bist bei einem guten Arzt: Denn Weizen und Laktose-Unverträglichkeit wird auch häufig mit Zöliakie verwechselt und bei Zöliakie würden auch noch andere Getreidearten wegfallen. Zöliakie ist ernstzunehmen ..... dann heitße |
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