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Speiseplan - Hilfe war: Fructosemalabsorption bei Schulkind

Vom 03.10.2009 19:20 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

LadyPegasus Tellerwäscher


Mitglied seit 23.12.2008
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Hallo ins Rund!

Nun würd ich nochmal Eure Hilfe benötigen. Obwohl die Erzieherinnen meiner Tochter jeden Tag sagen, sie sei wegen Ihrer Erkrankung nicht der Mittelpunkt der Welt *hust, zähneknirsch*, habe ich nun doch einen Speiseplan für nächste Woche erhalten.

Könnt ihr mir mal auf die Sprünge helfen, was sie unbedenklich darf und was nicht?

Montag Speckknödelsuppe
Paar Kalbsbratwürste mit Rahmspinat und KaPü

Hm, ich tendiere dazu das sie das essen kann, sofern es keine Fertigprodukte sind, falls das Kapü aus der Packung ist, darf sie das?

Dienstag Vegetarisch gefüllte Tortellini in einer feinen Geüse-Käsesauce mit Salat
Schokotraum auf gebrochenem Butterkeks

Jo vegetarische Füllung, kenn ich als Spinat-Käse auch das sollte problemlos möglich sein, wobei ich allerdings keinen Nachtisch geben würde.

Mittwoch Hähnchen Cordon-Bleu, Ketchup, Pommes und Salat
Frische Weintrauben

Spricht eigentlich nix dagegen außer der Panade und dem Nachtisch?

Donnerstag Rahmgulasch mit Nudeln und Salat
Hausgemachtes Früchtemüsli

Spricht bis auf das Nüsli auch nix dagegen, außer es ist Fertigfraß

Freitag Geflügel-Spargelcremesuppe
Apfelpfannkuchen mit Zimt-Zucker

Denke außer der Suppe darf sie da garnix?

Wie gesagt, ich weiß nicht ob die Küche alles komlett selber macht oder ob sie Fertigprodukte verwenden.
Vielleicht könnt ihr ja mal sehen ob ich richtig liege, oder viel zu viel erlauben würde.

Vielen lieben Dank im vorraus!
LG Jutta
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Vom 03.10.2009 19:56 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

s14  Hendlgriller


Mitglied seit 28.06.2005
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Pfeil nach rechts sie sei wegen Ihrer Erkrankung nicht der Mittelpunkt der Welt Pfeil nach links

....womit sie auch recht haben.

Diese "Fructosemalabsorption " wurde von einem Arzt diagnostiziert, oder ist das eine Eigendiagnose?

Es gibt auch Ernährungsberater, werden ggfs auch von den gesetzl. Krankenkassen bezahlt. Vielleicht ist das eine Option?h





LG
s14


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Vom 03.10.2009 20:24 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

drosophila07 Tellerwäscher


Mitglied seit 19.04.2009
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Hallo!

Ich finde schon, dass man auf so eine Nahrungsunverträglichkeit eingehen und diese auch wichtig nehmen sollte Achtung / Wichtig . Wer einmal Symptome einer solchen Unverträglichkeit erlebt hat (sei es durch Lactose, Fructose o.ä.) würde den Mund nicht mehr so weit aufmachen wie die Erzieherinnen deiner Tochter.

Sorry, aber wenn ich ehrlich bin, glaube ich nicht, dass die Schulküche die Speisen selber herstellt. Ich denke eher, dass diese in einem Dampfgarer erwärmt bzw. gegart werden. Ich kenne zwei Schulküchen sowie unsere Mensa (wobei das ja ein anderer Maßstab ist) und da werden auf diese Fertiggerichte zurückgegriffen! Es ist doch ziemlich schwer, so eine Fructoseaufnahme zu verhindern. Man wundert sich doch, wo z.B. Lactose überall enthalten ist.
Ein Beispiel ist der Ketchup zu den Pommes. Ketchup enthält sehr sehr viel Zucker. Es ist die Frage, ob deine Kleine das verträgt.

Außerdem enthält auch Gemüse z.T. viel Fructose. Ein Beispiel sind Zwiebeln. 100 g Zwiebeln enthalten 1080 mg Fructose. 100 g rote Gemüsepaprika sogar 3740 mg! Es ist daher auch die Frage, was genau vegetarische Tortelloni sind oder was die Gemüsesauce enthält. Das Hauptgericht am Donnerstag dürfte wohl insgesamt am besten verträglich sein!

Generell weiß man nach einiger Zeit auch, wie viel Fructose man zu sich nehmen kann. Es sei denn man leidet an einer hereditären Fructoseintoleranz. Da wäre eine strikte Diät angebracht.
lg und alles Gute im "Kampf" gegen die Erzieherinnen!
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Vom 03.10.2009 20:26 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

LadyPegasus Tellerwäscher


Mitglied seit 23.12.2008
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Sicherlich, aber sie als Idioten hinzustellen und das ganze mehr oder weniger zu ignorieren, das ist in Ordnung?
Ich will ja garnicht, das sie sich als "sterbenskrank" betrachtet, ich will nur, das es ihr wieder besser geht, das sie selber ein wenig ein Gespür dafür bekommt, was sollte ich vermeiden und was kann ich gut essen.

Und wäre es eine Eigendiagnose, würde ich hier nicht versuchen Hilfe zu bekommen, wir waren bei einem H2 Test im Krankenhaus und die sagten sie solle nun erstmal 3-4 Wochen strenge Diät leben, danach könnten wir langsam einsteigen, was sie verträgt und was nicht.

Ernährungsberaterin ist noch 2 Wochen im Urlaub auch von da hab ich momentan keine Hilfe zu erwarten, der Kinderarzt, kann mir auch nicht so recht weiterhelfen, die haben da keine Listen.

Es tut mir ja sehr leid wenn ich hier nerve, aber ich kenne mich eben selber nicht aus und steh im Moment komplett alleine da. Und was ich über die Folgeschäden gefunden hab das langt, mir, das kann man ja umgehen wenns möglich ist?

LG Jutta
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Vom 03.10.2009 20:30 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

LadyPegasus Tellerwäscher


Mitglied seit 23.12.2008
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Hi Drosophila07,

angeboren scheint es nicht zu sein, und richtig zutage getreten ist es auch erst, als sie beschloss vegetarisch zu essen, Erst hatte sie ständig Bauchweh, was wir eher auf die Psyche schoben, dannach kam Migräne dazu, seit einem halben Jahr geht sie nun auch wegen Angst und Depressionen zum Kinderpsychologen. Da nimmt man die Wampe die sie innerhalb eines 3/4 Jahres bekommen hat, sa noch gelassen hin.

LG Jutta
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Vom 03.10.2009 20:50 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

drosophila07 Tellerwäscher


Mitglied seit 19.04.2009
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Hallo!
Wahrscheinlich kennst du die Seite schon, aber ich finde www.fructomal.com sehr hilfreich. Da findet man (ebenso wie auf anderen Seiten) Lebensmitteltabellen! Ich war ganz überrascht, dass man sogar auf die Zahnpasta achten muss, da in den meisten Pasten Sorbit enthalten ist!
Wenn sie 3 bis 4 Wochen eine strikte Diät halten soll, wäre es dann nicht besser, deiner Tochter jeden Tag etwas mitzugeben (falls du die Möglichkeit dazu hast!).
Ich weiß zwar nicht wie alt deine Tochter ist, aber ich glaube, dass es sehr schwer ist, auf den Nachtisch zu verzichten, wenn alle anderen Kindern diesen essen dürfen. Ich bin 24 Jahre alt und kann mich bei Süßkram nur schwer zurückhalten hechel... !
Ich wünsche euch alles Gute. Hoffe, ihr kriegt das schnell in den Griff. Es ist am Anfang wirklich schwer, auf die Ernährung zu achten. Alles dreht sich quasi um das eine Thema. Aber es wird irgendwann zur Routine (auch wenn das jetzt vermutlich nur ein schwacher Trost ist!)
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Vom 07.10.2009 10:40 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Herbs1 Smutje


Mitglied seit 04.08.2007
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Hallo Jutta,
Ich hatte erst jetzt wieder Zeit, hier reinzuschauen. Insgesamt kann ich die Ausage von Drosophila07 nur unterstreichen. In Schulküchen (zumindesten bei denen in unserem Stadtgebiet) wird viel mit Fertiggerichten gearbeitet, die im Dampfgarer dann nur noch erwärmt werden. Und selbst wenn nur TK-Gemüse verwendet wird, kann es Probleme geben, da TK-Gemüse gerne Fruktose zugesetzt wird, um die Farbe nach dem Auftauen zu erhalten.
Ich würde auch eher mit den Erziehern absprechen, dass du deiner Tochter fruktose-armes Essen mitgibst, das bei Bedarf aufgewärmt wird.
Da sie zu Anfang strenge Diät halten soll, würde ich mich an der Lebensmittelliste von fructoseintoleranz.de halten. Die Darmflora deiner Tochter muß sich zuerst stabilisieren, bevor ihr anfangen könnt, auszutesten, wieviel sie verträgt. Ein Ernährungsprotokoll kann da helfen, damit ihr seht, bei welchen Nahrungsmitteln Probleme auftreten.
Ansonsten gibt es auch noch ein Forum für FM bei Libase.de. Ich denke, dort können sie dir vielleicht besser helfen.
Liebe Grüße
Herbs1
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