Fructosemalabsorption bei Schulkind
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![]() Mitglied seit 23.12.2008 |
Dienstag wurde bei meiner Großen eine H2 Test auf Fructose gemacht und sie hat darauf ganz schön heftig reagiert. Nun wurde uns eine 3-4 wöchige "Diät" verordnet, also Fructose meiden wo es nur geht. Ich hab dann Dienstags noch in der Schule Bescheid gegeben, meine Tochter besucht eine E-Schule mit integrierter HPT und bekommt dort auch Mittagessen. Mir wurde versichert es sei gar kein Problem, darauf einzugehen sie hätten viele Kinder mit Unverträglichkeiten. Gestern nun kommt meine Tochter aus der Schule und ich frage sie ob das mit dem Essen geklappt hätte, fing sie zu heulen an, nein der Koch hätte keine Lust darauf auch noch einzugehen und ich solle heute die Erzieherin anrufen. Heute ruf ich also an und bekomme gesagt, der Koch sei überfordert und es sei keine Diätassistentin da die aber benötigt würde und ich solle mich da nicht so reinsteigern, schliesslich sei sie ja nicht zuckerkrank, sondern nur etwas überempfindlich... Ich hab meiner Tochter heute zum Mittagessen selber was mitgegeben, sie wollte es sich mittags warmmachen wurde sie von den Erziehern blöd angemacht was das solle, schließlich sei das ja nix lebensbedrohliches und sie wolle nur im Mittelpunkt stehen. Ich bin sowas von sauer! Meine Tochter hat seit 9 Moanten nur noch Bauchweh, ständig Kopfweh, Schlafstörungen usw usw, driftet langsam in ne Depression ab und nun haben wir endlich eine Diagnose und in der Schule wird so reagiert? Seit Dienstag, ok es sind nur 2 Tage versuche ich auf fructose zu verzichten und wenn dann nur geringe Mengen und nach EINEM Tag ist ihr Bauchweh schon besser, bzw zu ertragen und die unterstellen mir ich sei total hyterisch. Ich weiß garnicht, was ich nun tun soll... LG Jutta |
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![]() Mitglied seit 12.04.2009 |
Hallo,
das ist ja wirklich eine Sauerei! Liebe Grüße, Pusteblume |
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![]() Mitglied seit 03.04.2007 |
Hallo,
ich würde zuerst nochmal die Klassenlehrerin ansprechen und dann, falls es nichts fruchtet zur Schulleitung gehen. Es könnte hilfreich sein, eine ärztliche Bescheinigung vorzuweisen. LG Ciperine |
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![]() Mitglied seit 04.11.2003 |
Hallo Jutta,
als erstes Mal würde ich mich umgehend mit dem Schulträger in Verbindung setzen. So kann das ja wohl nicht gehen. Aber im Allgemeinen kann ich dich beruhigen. Meine Tochter leidet auch unter einer Fructosemalaborptionsstörung. Sie kommt, nach kurzer Anlaufzeit, wunderbar damit zurecht. Die Störung wurde vor ca. 10 Jahren festgestellt, damals war sie 11 Jahre alt und hat regelmäßig im Hort gegessen. Sie achtet immer auf die Inhaltstoffe von z.B. Süßigkeiten, Joghurt oder was man sonst so im Supermarkt kauft. Ganz wichtig ist, auf Zuckeraustauschstoffe zu verzichten. D.h. KEINE sog. Light-Getränke oder zuckerfreie Bonbons, Kaugummis etc. Wenn auf einer Zutatenliste Glucose vor Fructose steht, kann sie es essen. Wenn Glucose-Fructose-Sirup drin ist auch. Wenn Fructose-Glucose-Sirup enthalten ist, bitte nicht essen. Wahrscheinlich habt ihr auch ein Info-Blatt bekommen, wo aufgeführt ist, welches Obst/Gemüse wieviel Fruktose enthält. Wenn deine Tochter lernt, auf die Sorten, die am meisten Fructose enthalten, zu verzichten, ist der Spuk mit den Bauchschmerzen in ganz kurzer Zeit vorbei. Übrigens haben meine Tochter und ich die Erfahrung gemacht, daß Diabetiker es irgendwie besser haben, denn dagegen gibt es Medikamente. Ich weiß, das klingt jetzt zunächst recht kompliziert und aufwändig, ist es aber nicht. Ihr beiden schafft das sicher ganz schnell. LG Petra |
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![]() Mitglied seit 23.12.2008 |
Hallo Petra!
Mit der Schule werde ich morgen nochmal reden, das kann es ja wohl nicht sein! Immerhin handelt es sich ja erstmal nur um diese 4 Wochen und danach kann sie ja wieder einsteigen.... Ich hab mich nun erstmal durch die verschiedensten Seiten durchgelesen manches finde ich etwas widersprüchlich und die verschiedenen Zuckersorten... owaija je mehr ich da les umso mehr wirbelt es im Hirn :) Habe heute mal Stevia gekauft so als Zuckerersatz, da sie ja sehr gerne Kakao trinkt, naja mal versuchen.... Ich mach mich nun auch erstmal nicht so verrückt, bringt ja nix und dient der Sache auch nicht. Nächste Woche ist die Ernährungsberaterin der AOK wieder da und die werde ich dann mal heimsuchen. Wir essen meist das normale Toastbrot, also Weizentoast da ist nun nichts angegeben von wegen Fructosegehalt, in den diversen Foren/Listen wird aber immer gesagt, Weizentoast würde gehen, oder ist selbstgebackenes Brot doch besser? Wie sieht das aber dann wieder mit dem Zucker für die Hefe aus? Fertigprodukte werd ich wohl auch erstmal meiden, oder TK, naja viel Fertigzeugs hab ich eh nie verwendet aber ab und an mal Soßenpäckerl an meine fast fertige Soße. Achja noch was Thema Getränke.... Nun ist ja erstmal strenge Diät angesagt, Tees mag sie nicht und immer nur Mineral/leitungswasser kanns ja auch nicht sein, gibt da irgendwas zum etwas aufpeppen? Falls Zitrone erlaubt ist, wäre da dünne selbstgemachte Limo erlaubt? LG Jutta Oweija.... ich merk schon je mehr ich denke ich weiß was, umso mehr stelle ich fest ich weiß garnix. :) |
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![]() Mitglied seit 25.09.2005 |
Hallo Jutta,
zu Deiner Frage nach dem Zucker für´s Brot: in ein Brot muss kein Zucker rein Viele gute Rezepte hier im CK kommen ganz ohne Zucker aus Wobei selberbacken sicherlich zumindest insofern sinnvoll sein kann, dass Du wirklich genau weißt, was im Brot drin ist. Und gerade bei gekauftem Toastbrot finde ich die Inhaltslisten immer recht schauderhaft Viele Grüße - Allegro Die Sterne .... die sind Gott außerordentlich gut gelungen. Zitat aus dem Film "Das Beste zum Schluss" |
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![]() Mitglied seit 23.12.2008 |
So nun gestehe ich ich bin zu blöd zum Suchen!
gebe ich zuckerfrei oder fructosearm ein findet er kaum was in den Rezepten. Bitte wie suche ich richtig? LG hinterherschmeiß.... Jutta |
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![]() Mitglied seit 04.08.2007 |
Hallo Jutta,
Vorne weg, ich habe keine FM, aber meine Mutter und seit der Diagnose beschäftigen wir uns intensiv mit dem Thema. Wenn wir uns zum Essen treffen, dann bei ihr Bei einem kleinen Kind ist die Diagnose natürlich besonders schlimm. Der Erzieherin würde ich übriges einige Takte erzählen! Einfach unverständlich Zu deinen Fragen: Zitrone kann leider problematisch sein. Also mit einer ganz kleinen Menge Saft probieren. Bei FM ist es allerdings so, dass jeder unterschiedlich reagiert. Von daher werdet ihr leider nicht ums ausprobieren drumherum können. Auch ist es nicht immer ausreichend, mehr Glukose aufzunehmen als Fruktose. Wegen dem Brot: Man muß es leider ausprobieren. Meine Mutter reagiert mit Bauchschmerzen und Blähungen auf gekauftes Brot, bei selbstgebackenen hat sie keine Probleme. Bei Roggen aufpassen, der macht in größeren Mengen Probleme. Weizen ist aber kein Problem. Bei Zucker ist Milchzucker, Traubenzucker (Glukose) und Malzzucker unproblematisch. Sehr gut geeignet ist Reissirup. Er süßt deutlich angenehmer als Traubenzucker. Man bekommt in im Bioladen oder im Internet. Es gibt verschiedene Versender im Internet von Fruktosearmen Produkte (Fruktosefreie gibt es nämlich leider nicht). Sehr zu empfehlen ist übrigens Martin Sacherl "Hereditäre Fructoseintoleranz und Fructose-Malabsorption: Ein Handbuch mit Hintergrundwissen von Betroffenen für Betroffene". Hier gibt es die Liste der unproblematischen Lebensmittel. Viel ist es leider nicht. Rezepte im Netz weiß ich leider auch nicht so viele, aber hier gibt es ein Rezept für einen fruktosearmen Schokoaufstrich. Ich hoffe, ich konnte dir ein wenig helfen, lg Stefanie |
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![]() Mitglied seit 23.12.2008 |
Danke Stefanie!
Werd mich da morgen nochmal durchwühlen, heute bin ich dazu leider zu erledigt! Danke erstmal! LG Jutta |
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