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Diskussion zu Nahrungsmittelunverträglichleiten/-intoleranzen -KEINE ALLERGIEN

Vom 07.09.2009 23:06 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

winterstein Smutje


Mitglied seit 29.09.2006
645 Beiträge (ø0,31/Tag)
das thema "nahrungsmittelintoleranzen" gewinnt zunehmend an bedeutung!
es scheint kaum noch menschen zu geben, die nicht die eine oder andere unverträglichkeit gegen das ein oder andere nahrungsmittel aufzuweisen können!

zur erläuterung:
ich möchte hier nicht über z.b.:

a) kuhmilchallergie
http://de.wikipedia.org/wiki/Kuhmilchallergie (bzw. allergien allgemein)
oder
http://de.wikipedia.org/wiki/Glutamatunvertr%C3%A4glichkeit

b) Laktoseinterolanz
http://de.wikipedia.org/wiki/Laktoseintoleranz (genetisch bedingt, weltweiter normalzustand)

diskutieren!

die fragen, die ich mir stelle sind z.b.:

- sind nahrungsmittelintoleranzen eine neue erscheinung?
- werden intoleranzen durch pestizide/herbizide begünstigt/verursacht oder gar genmaniulation verursacht?
- gibt es intoleranzen gegen fleisch, und wenn, warum?
- werden angebliche nahrungsmittelintoleranzen durch "überinformation", z.b. durch internet, überbewertet?
- gibt es für intoleranzen ursachen, welche nicht durch biologisch sinnvolle thesen begründet werden
können?

ich habe mit bisher keine meinung zum thema bilden können!?
google bringt hier nichts!
ich hoffe auf eine fruchtbare diskussion!
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Vom 08.09.2009 09:48 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Casandra84 Suppenkoch


Mitglied seit 14.09.2008
504 Beiträge (ø0,37/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
Guten Morgen,

ganz schön schwer dir zu antworten Lächeln
Also von Fleischunverträglichkeit habe ich noch nie gehört. Und ich vermute, wenn es die geben würde, hätten einige Veganer/Vegetarier schon längst als Beispiel aufgeführt, warum der Mensch kein "Fleischesser" ist. Aber wie gesagt nur Vermutung.

Ich denke, dass Nahrungsmittelintoleranzen keine richtig neue Erscheinungen sind (siehe Laktoseintolreanz bei Wiki. es können ja nicht inerhalb weniger Jahre 80-100% Laktoseintolerant sein. Denke es ist ne Folge von Gendrift o.ä). Aber dieses "alles steril" halten könnte es verschlimmern... Anderseits werde Intoleranzen gar nicht immer direkt erkannt, zumindest noch vor ein paar Jahren. Wenn die Medizin sie mittlerweile direkt erkennt, ist das vielleicht auch ein Grund, warum es im Moment so ein "Boom"ist...

So, dass ist mein Senf dazu, natürlich kann ich leider nix wissenschaftlich belegen und des handelt sich nur um meine Meinung ...

VG casandra
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Vom 08.09.2009 09:53 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Kochkeule Kaltmamsell


Mitglied seit 31.08.2009
856 Beiträge (ø0,86/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
Guten Morgen,

zum Thema Fleischunverträglichkeit habe ich auch was, meine bessere Hälfte, es ging wohl vor ca. 4/5 Jahren an,

nicht immer aber immer öfter und zwar nach Wurst oder Fleischgenuss muß sie nach einer gewissen Zeit

erbrechen. L.G.Die
Kochkeule
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Vom 08.09.2009 20:03 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Allegro  Sternekoch


Mitglied seit 25.09.2005
14.465 Beiträge (ø5,94/Tag)
Hallo,

also zum Thema "Milch" habe ich nun schon des öfteren gelesen, dass insbesondere die H-Milch häufig nicht vertragen wird.
"Echte" Frischmilch oder gar Vorzugsmilch soll dagegen wesentlich bekömmlicher sein.

Viele Grüße - Allegro


Die Sterne .... die sind Gott außerordentlich gut gelungen.

Zitat aus dem Film "Das Beste zum Schluss"
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Vom 09.09.2009 10:20 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

missmartini  Suppenkoch


Mitglied seit 23.06.2007
839 Beiträge (ø0,47/Tag)
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Hallo,

vor Kurzem war ich mit meinem Sohn in einer Hautklinik.

Vom dortigen Chefarzt und der Ernährungsberatung wurde uns empfohlen, uns so abwechslungsreich wie möglich zu ernähren, was Getreide, Milchprodukte, Obst, Gemüse und Fleisch angeht. Je öfter man etwas isst (besonders über einen längeren Zeitraum), desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass man gegen dieses Nahrungsmittel eine Intoleranz bildet.

Von Intoleranzen gegen Fleisch habe ich auch noch nicht gehört. Ich weiß nur, dass Neurodermitiker kein Schweinefleisch essen sollten, weil das Schwein dem Menschen zu ähnlich ist von der Stressaktivierung her. Meine Mutter verträgt z. B. kein Schweinefleisch (sie ist auch Neurodermitikerin). Sie bekommt davon Verdauungsprobleme und Hautausschläge/Juckreiz.

Ich denke, dass Intoleranzen auf jeden Fall auf Genmanipulation und auf industrielle gefertiges Essen (alles was weiterverarbeitet ist) zurückzuführen sind.

Liebe Grüße

missmartini



Nr. 80 der SHGdBS
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Vom 09.09.2009 17:57 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Swenja2008 Suppenkoch


Mitglied seit 23.09.2008
2.000 Beiträge (ø1,49/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
hallo,

deine Fragen @winterstein:
- sind nahrungsmittelintoleranzen eine neue erscheinung?
- werden intoleranzen durch pestizide/herbizide begünstigt/verursacht oder gar genmaniulation verursacht?
- gibt es intoleranzen gegen fleisch, und wenn, warum?
- werden angebliche nahrungsmittelintoleranzen durch "überinformation", z.b. durch internet, überbewertet?
- gibt es für intoleranzen ursachen, welche nicht durch biologisch sinnvolle thesen begründet werden
können?

meine Antworten und Meinung:
- Nein, Nahrungsmittelintoleranzen sind nicht neu. Früher wurde nur ausgesagt "ich vertrage dies und jenes nicht". Der Begriff Intoleranz ist aber relativ neu. Ich denke, daß das Verdauungsschnäpschen z.B. früher eine Erfindung von Intoleranzgeplagten war.
- Pestizide und Herbizide begünstigen Intoleranzen extremst, weil jedes dem Körper zugeführtes Gift mit mehr natürlichen Verdauungssäften abgebaut werden muß (Schwitzen, Frieren, Unruhe, Durchfall, Kopfschmerz).
- es gibt keine Intoleranzen gegen Fleisch, es gibt aber Allergien gegen Eiweissgruppen im Fleisch (siehe Kuhmilchallergiker und das selbe Eiweiss im Rinderserum der Familiengruppe Rind) oder Eiallergiker mit entsprechendem Eiweiss in Hühnerfleisch. Darüber hinaus gibt es gegen Fleisch allerdings auch organische Erkrankungen der Verdauungsorgane, z.B. Fettstoffwechselstörungen jeder Art.
- nein, eine Überbewertung würde ich es nicht nennen, aber nicht jeder kleine Zipper ist gleich eine schwere Intoleranz, sondern oftmals Fehl- oder Mangelernährung durch einsitige Ernährung oder dem manchmal überproduzierten Stress, hastiges Essen usw.
- ja, es gibt sogenannte Pseudoerscheinungen. Die gibt es bei Intoleranzen und Allergien. Manchmal ist die Abneigung gegen bestimmte Nahrungsmittel gar nicht körperabhängig bezgl. der Verdauung/Stoffwechsel, sondern wird natürlicherweise vom Gehirn als schlecht und ekelerregend eingestuft. Wenn der Betroffene aber diese Lebensmittel konsumiert, obwohl er keine klinisch beweisbaren Symptome hat, bekommt der Betroffene aber allerdings trotzdem einen Brech- oder Durchfallanfall und fühlt sich körperlich schlecht, bis hin zu Atemnot und Fieber.

Abschliessend möchte ich noch anmerken, daß fast alle Heuschnupfenallergiker einige Intoleranzen oder noch schlimmer als das, Allergien, gegen die Pollengruppen entwickeln können, die in natürlichen Lebensmitteln vorkommen.

Meine Schwester ist Vielfachallergiker und hat eine schlimme Zeit durch. Ich weiß von ihr so einiges von dem, was ich hier geschrieben habe.

Tschüs
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Vom 15.09.2009 00:08 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

winterstein Smutje


Mitglied seit 29.09.2006
645 Beiträge (ø0,31/Tag)
@casandra

die frage nach der fleischunverträglickeit war natürlich pure provokation meinerseits!
deine argument ist schlüssig!


@kochkeule

das tut mir sehr leid!
die frage die sich stellt: ist es eine der von swenja beschriebenen eiweißallergien oder einproblem mit den zusatzstoffen in der wurst!
aber da das problem auch nach fleischfgenuss auftritt, kann es wohl nicht an zusatzstoffen oder ähnlichem liegen (oder doch!?)


@allegro

dazu kann ich nichts sagen, weil ich keine milch trinke und mich daher mit dem thema "trinkmilch" nicht auseinandergesetzt habe!


@missmartini

deinen beitrag finde ich sehr interessant!. besonders die meinung des arztes über die entstehung einer lebensmittelintoleranz!


es wäre toll, wenn es einen foristen geben würde, der hier die "entstehung einer intoleranz" ausführlich und wissenschaftlich korrekt erklären könnte!
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Vom 15.09.2009 00:55 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

winterstein Smutje


Mitglied seit 29.09.2006
645 Beiträge (ø0,31/Tag)
@swenja

danke für deinen ausführlichen beitrag!

1. sind intoleranzen eine neue erscheinung?
du sagst nein, und weißt auf das "verdauungsschnäpschen" /bzw. "vertrag ich nicht" hin!

ich frage mich ob es vernünftig ist, auf problematische lebensmittel komplett zu verzichten?
könnte es sein, dass das die intoleranz sogar noch fördert?

ich warte hier auf profi-meinung im hinblick auf die meinung von missmartinis arzt!



2. werden intoleranzen durch pestizide/herbizide begünstigt/verursacht oder gar genmanipulation verursacht?

deine antwort passt mir wunderbar in den kram! und ist wahrscheinlich auch korrekt!
denn sie könnte z.b. bedeuten, dass der einzelne gar keine intoleranz ausbilden würde, wenn die gurke, tomate,
paprika, usw, nicht mit einem ganz toll wirksamen herbi- oder pestizid behandelt worden wäre!


3. gibt es intoleranzen gegen fleisch und wenn, warum?

deine ausführungen zu diversen allergien sind sehr interessant! wusste ich nicht!
ich würde mich aber sehr freuen, wenn sich menschen die mit fleisch und wurst probleme habe gedanken drüber
machen würden ob es die beschriebende eiweißallergie oder ein problem mit diversen zusatzstoffen wie
weichmachern, konservierungsstoffen, bzw. E-stoffen ist!


4. werden angebliche nahrungsmittelintoleranzen durch "überinformation", z.b. durch internet, überbewertet?

sehe ich generell genauso, aber ich befürchte, dass die info die im internet zum thema besonders leicht zu finden
ist, das problem noch größer macht!

5. gibt es für intoleranzen ursachen, welche NICHT durch biologisch sinnvolle thesen begründet werden
können?
sehr schön erklärt, aber darauf wollte ich nicht hinaus! hab die frage falsch gestellt!
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Vom 15.09.2009 01:00 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

winterstein Smutje


Mitglied seit 29.09.2006
645 Beiträge (ø0,31/Tag)
zum besseren verständnis:

mir geht es bei der diskussion darum ob dem thema intoleranz generell nicht zuviel bedeutung beigemessen wird, bzw. ob es nicht ganz normal ist, das unser verdauungssystem mit dem ein oder anderen lebensmittel einfach mehr mehr zu tun hat, soweit es nicht durch diverse "zusatzstoffe" vor eine unlösbare aufgabe gestellt wird!

PS: wie bereits erwähnt: es geht nicht um allergien!!!!!!!
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Vom 15.09.2009 01:06 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

winterstein Smutje


Mitglied seit 29.09.2006
645 Beiträge (ø0,31/Tag)
ps. ich bin keine dogmatische verfechterin der bio-obst/gemüse<kultur!
ich suche nach fakten!
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Vom 15.09.2009 09:07 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

bluemoon11 Hendlgriller


Mitglied seit 18.05.2006
6.651 Beiträge (ø3,02/Tag)
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Morgen,

nur eine kurze Bemerkung zur Genmanipulation:

Ich denke, die kann man aus diesem Kontext vorläufig herausnehmen. Es gibt sie erst viel zu kurze Zeit, so dass die Menschen bei uns noch nicht mal alle in Berührung mit genmaipulierten Lebensmitteln gekommen sind - und über die Wirkungen weiß man noch garnichts.

Übrigens können wir hier über die Wirkung von Pestiziden und Insektiziden auf die Entstehung von Intoleranzen auch nur spekulieren - darüber gibt es einfach noch zu wenig Erkenntnisse!
Was man kennt, sind die direkten Vergiftungen von den Arbeitern, die das Gift auf den Feldern veteilen. Außerdem bin ich mir nicht sicher, ob nicht "früher" - zumindest in Mitteleuropa - weitaus schlimmere Gifte verwendet worden sind - ich erinnere mal an DDT!

Vergiftungen mit Todesfällen gibt es übrigens auch durch völlig unbehandelte Pflanzen (beispielsweise früher: Mutterkorn; erst letztens: Greiskraut).

LG
bluemoon
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Vom 15.09.2009 21:46 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Swenja2008 Suppenkoch


Mitglied seit 23.09.2008
2.000 Beiträge (ø1,49/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
hallo @winterstein:
Zitat winterstein:
'zum besseren verständnis:

mir geht es bei der diskussion darum ob dem thema intoleranz generell nicht zuviel bedeutung beigemessen wird, bzw. ob es nicht ganz normal ist, das unser verdauungssystem mit dem ein oder anderen lebensmittel einfach mehr mehr zu tun hat, soweit es nicht durch diverse "zusatzstoffe" vor eine unlösbare aufgabe gestellt wird!

PS: wie bereits erwähnt: es geht nicht um allergien!!!!!!! '

Antwort:
Es ist normal, daß jeder eine schwere Verdaunis gegen allgemein schwer verdauliche Nahrungsmittel hat. 1.) z.B. ungefrosteter Rosenkohl. Nicht jeder weiß, daß Rosenkohl besser verdaulich wird, wenn er vorher gefrostet worden ist. 2.) z.B. Bohneneinweichwasser. Nicht jeder weiß, daß man das im Zweifel besser wegschütten sollte und warum auf Dosenbohnen drauf steht: Gemüse abtropfen lassen. 3.) z.B. Vollkornprodukte. Nicht jeder weiß, daß der Mensch jeden Bissen 32 mal kauen sollte, bevor der Verdauungsvorgang im Mund abgeschlossen worden ist und man den nachgeordneten Verdauungsorganen nichts enzymatisch vorzerlegtes anvertrauen sollte. 4.) z.B. Lactose, Fruktose. Nicht jeder Mensch weiß, daß man max. 1/4tel Milchgenuss insgesamt (Butter, Joghurt, Käse, Milch) unbedenklich verdauen kann und nicht mehr Obste zu sich nehmen sollte, als max. 750 gramm/Erwachsener gesamt am Tag. 5.) z.B. Nussfrüchte. Nicht jeder weiß, daß die Erdbeere kein Obst, sondern eine Sammelnussfrucht ist, den Rest kann man sich denken. 6.) z.B. Soja. Nicht jeder weiß, daß die Sojabohne eine Hülsenfrucht ist und somit schwer verdaulicher und daß eine Erdnuss keine Nuss ist, sondern eine Hülsenfrucht. 7.) z.B. Kümmel. Nicht jeder weiß, daß in 1 kg Sauerkraut nur 10 Kümmelkörner kommen, denn wenn man da einen Teelöffel Kümmel dran tut, hat es genau den gegenteiligen Effekt. 8.) z.B. Fleisch. Nicht jeder weiß, daß man Fleisch je nach Sorte anders behandeln muß: man kann nicht Gehacktes 24 Stunden gewürzt mit Ei und Semmelbrösel in den Kühlschrank tun und dann am übernächsten Tag zu Frikadellen braten, oder paniertes Fleisch bei unter -8 für 3 Monate einfrieren. 9.) z.B. Kräuter und Gewürze. Nicht jeder weiß, daß getrocknete Kräuter um das 10fache potentierte Inhaltsstoffe in sich hat, als frische und das bei genau dem übermässigem Verzehr genau eben Unverträglichkeiten entstehen, da Kräuter ja früher oft zur Heilung benützt-Tabletten gab es einfach nicht. (Mönchspfeffer, Rosmarien, Thymian, Pestwurz-Schleimlöser). Wer von euch kennt denn die Wirkung von Rizinus, Stechapfel oder Fingerhut? Beispiel schwarzer Pfeffer und pulverisierte Gewürze: schon vor Ablauf der Mindesthaltbarkeit können sich in den Behältnissen durch falsche Handhabung Pilze bilden. Wie falsch das Halten eines vollen Paprikapulvers über dampfendem Gulasch ist, muß man allgemein erstmal erklären. Durch das dampfende Gulasch gelangt Wasser in das Paprikapulverglas und dann noch gut verschlossen auf dem Regal geparkt, kann die Feuchte schön das wertvolle Pulver verderben. Man tut die benötigte Menge auf die Hand oder auf einen Löffel-aber niemals das ganze Glas über die dampfende Speise Achtung / Wichtig

10.) z.B. einseitige Ernährung. Bei Intoleranzen ist die Nummer 10 die grösste Sünde. Der Mensch ist eine Alles(fr)esser und so sollte er sich auch benehmen und hier landen wir allerdings bei den Allergien: nur wer mit Hilfe eines Arztes weiß, daß er gegen bestimmte Pollen- oder Eiweissgruppen allergisch ist, der hat ein wirkliches Problem. Bei meiner Schwester ist eine Rinderallergie belegt. Sie darf keine Nahrungsmittel der Familie Hausrind (incl. Kuh und Kalb) zu sich nehmen.
Wer aus Prestige oder Ethik auf bestimmte Nahrungsmittel verzichtet, der hat keine Intoleranz, aber wahrscheinlich sehr flüssigen Stuhl und Hautentzündungen.

Soll ich noch mit ein Paar Tatsachen um die Ecke kommen?

Tschüs
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