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Nahrungsmittelunverträglichkeit? Woran erkennbar?

Vom 09.08.2009 18:43 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

carola75 Kartoffelschäler


Mitglied seit 08.03.2009
59 Beiträge (ø0,05/Tag)
Hallo Leute, guten Tag!

Ichhabe mal eine Frage: Ich vermute, ich habe eine oder meherere Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Wie bekomme ich nun heraus, an welchen Lebensmitteln es genau liegt?
Ich habe immer einen aufgetriebenen Bauch, Blähungen, manchmal Darmkrämpfe, und vor allem immer wieder kehrende Magenprobleme. Ich habe Probleme mit der Fettverdauung, dass heißt, ich vertrage Lebensmittel schlecht, die sehr fettig bzw. ölig sind, besonders bei gebratenem. Ich habe Probleme mit Lebensmittelzusatzstoffen. Ich vertage Hefe und saure Lebensmittel schlecht.
Also, ich weiss bald nicht mehr, was ich noch essen soll.
Ich habe vor längerer Zeit folgendes gemacht:
STUHLUNTERSUCHUNG
Dabei wurden zwar keine Parasiten, aber Darmpilze festgestellt. Ich habe eine Symbioselenkung gemacht, die aber nicht viel, besser gesagt gar nichts brachte.
DARMSPIEGELUNG Das Ergebniss war okay.
LACTOSEINTOLERANZTEST War auch okay.
ALLERGIETEST AUF DER HAUT
Ohne Ergebniss. Die Ärztin sagte, dass ich wohl ein Mensch bin, der nicht sehr zu Allergien neigt.

Ich habe von einer Rotationsdiät, Auslass-Diät oder Weglass-Diät gehört. Wie funktioniert das? Gibt es darüber Bücher?
Oder was kann ich sonst noch tun? Hat jemand Tipps?

So, das wars erst mal.
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Vom 09.08.2009 21:03 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

DasBackteam Smutje


Mitglied seit 26.10.2007
360 Beiträge (ø0,21/Tag)
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Hey.

Pass auf mit Allergie Test auf der Haut und so. Das ist nicht das ware weil nicht alle sachen getestet werden. am besten ist es wenn du dein blut einschicken lässt und es in einem speziellen institut untersuchen lässt. das gibt ehr was schlaues aus. das darfst du aber selber bezahlen und es ist nicht billig. wenn du privat versichetr bist geht das wohl ehr das man es dir bezahlt. weiß ich aber nicht genau. was du da beschriebst sind eigentlich typische symtome einer lebensmittelallergie bzw. unverträglichkeit. was das jetzt ist auf was du reagierst kann ich dir nicht sagen. jedenfalls lass dir das durch den kopf gehen was ich geschrieben habe. wenn du iinteressiert bist schreib mir ne km dann erklär ich es dir ausfürhlicher und du bekommst den link für die internetseite ^^ den kann ich hier nicht preisgeben.

Lg DasBackteam
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Vom 10.08.2009 12:12 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

RonjaSchille Kartoffelschäler


Mitglied seit 06.08.2009
35 Beiträge (ø0,03/Tag)
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Hi,

ich habe seit meinem 2ten Lebensjahr Neurodermitis (mit etlichen, ständig wechselnden Lebensmittelallergien), bzw. wurde es in dem Alter diagnostiziert. Zudem noch Laktose- und Glutamatintoleranz.

Wenn ich herausfinden will, was ich denn nun schon wieder nicht vertrag, merk ich mir genau (oder schreibs mir auf) bei welchen Lebensmitteln die Symptome aufgetreten sind.
Diese lass ich dann weg, so einige Wochen, 3-4 zum Beispiel, und danach probier ich dann wieder dieses Lebensmittel.
Wenn die Verdauung in der Pause besser wat und nach dem erneuten Genuss die Probleme wieder auftraten, such ich mir für das Lebensmittel einen Ersatz, bzw. andere Zubereitungen dafür. (Manche Lebensmittel vertrag ich nur roh nicht)
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Vom 10.08.2009 13:58 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

felix465  Kaltmamsell


Mitglied seit 18.09.2008
496 Beiträge (ø0,37/Tag)
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Hallo Carola,

vielleicht solltest du dich auch mal auf Zöliaki testen lassen. Viele Ärzte machen diese Untersuchung leider nicht. Dazu wäre aber eine erneute Darmspiegelung mit Biopsie fällig.

Zöliaki heißt, dass du eine Unverträglichkeit gegen Gluten (enthalten in Weizen, Roggen, Hafer, Gerste und weitere Getreidesorten und daraus hergestellte Lebensmittel) hast.

Vielleicht kannst du dich auch im Zöliaki Treff (www.zoaeliakie-treff.de) schlau machen.

Ich hatte auch mit Durchfällen, Magenkrämpfen, Blähungen und nachher schlechten Blutwerten zu kämpfen, bis ich im Krankenhaus gelandet bin und mein Arzt mich auf Zöli untersucht hat. Vorher hatte ich auch schon Spiegelungen gemacht bekommen, ohne Befund. Er sagte mir, dass meist nicht auf Zöliaki untersucht wird.

Ich hoffe, du findest bald heraus, welche Lebensmittel du nicht verträgst und es geht dir dann bald wieder besser.
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Vom 10.08.2009 14:57 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

kiwibirt  Suppenkoch


Mitglied seit 20.11.2006
1.731 Beiträge (ø0,86/Tag)
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Hallo!

Pfeil nach rechts Ich habe immer einen aufgetriebenen Bauch, Blähungen, manchmal Darmkrämpfe, und vor allem immer wieder kehrende Magenprobleme. Pfeil nach links

Das können (Betonung liegt auf können) tatsächlich Symptome einer Zöliakie sein. Bist du eher dünn bzw. evtl. sogar untergewichtig?
Du kannst es "vortesten", bevor du eine Dünndarmbiopsie machen lässt. Wenn du dich eine Weile glutenfrei ernährst und die Beschwerden besser werden wäre der Verdacht schon sehr naheliegend, dass eine Glutenunverträglichkeit vorliegt.

Diese Diäten die du erwähnst, sind sehr streng und sollten keinesfalls ohne ärtzliche Aufsicht durchgeführt werden. Sprich vielleicht deinen Arzt darauf an, alleine würde ich eine solche radikale Diät nicht durchühren!

Lg, Kiwibirt


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Katzen sind begnadete Unterhaltungskünstler, die aus einem Korken oder einer Staubfussel mehr machen können als private und öffentlich-rechtliche Fernsehanstalten aus der besten Sendezeit.

(Christian Ude) miau, ruuuuuup!
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Vom 10.08.2009 15:10 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

kiwibirt  Suppenkoch


Mitglied seit 20.11.2006
1.731 Beiträge (ø0,86/Tag)
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Hallo nochmal!

So, jetzt hab ich nochmal meine Vorlesungsunterlagen angeschaut:

Eine unentdeckte und unbehandelte Zöliakie führt oft auch zu einer (sekundären) Laktoseintoleranz. Diese geht (wenn man keine echte Laktoseintoleranz hat) wieder weg, sobald man sich glutenfrei ernährt.

Außerdem treten bei einer unbehandelten Zöliakie oft Probleme bei der Fettverdauung und folglich Fettstühle auf. Fettige Nahrung wird oft schlecht vertragen.

Dazu kommt oft ein Mangel an verschiedenen Nährstoffen. (also Mangel vor allem an fettlöslichen Vitaminen)


Vielleicht solltest du wirklich auf Zöliakie testen lassen...

Lg, Kiwibirt


\"\"\"\"

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(Christian Ude) miau, ruuuuuup!
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Vom 11.08.2009 09:42 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

carola75 Kartoffelschäler


Mitglied seit 08.03.2009
59 Beiträge (ø0,05/Tag)
Hallo Ihr!

Danke für eure Tipps.
Ich bin aber überhaupt nicht dünn bzw. untergewichtig!! Da ist es wohl unwahrscheinlich, dass ich Zöliakie habe?

Viele Grüße von Carola
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Vom 11.08.2009 21:33 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

kiwibirt  Suppenkoch


Mitglied seit 20.11.2006
1.731 Beiträge (ø0,86/Tag)
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Hallo!

Leider, leider nein. Untergewicht wäre einfach nur noch ein weiterer, allerdings weniger bedeutender Hinweis gewesen. Denn man kann auch mit einer unbehandelten Zöliakie Übergewicht bekommen, wenn es auch "schwieriger" ist als bei einem Gesunden.

Ich kenne durch mein Studium einfach nur die Symptome und die Therapie, aber die Diagnose muss ein Arzt stellen.

Kann auch genausogut sein, dass es was ganz anderes ist, aber wie auch schon Felix sagte, wird Zöliakie nicht "standartmässig" getestet.

Das beste ist sicherlich, du sprichst deinen Arzt direkt auf die Zöliakie an. Vielleicht kann er dir dann auch schon direkt Entwarnung geben.


Lg, Kiwibirt


\"\"\"\"

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Vom 12.08.2009 10:16 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

carola75 Kartoffelschäler


Mitglied seit 08.03.2009
59 Beiträge (ø0,05/Tag)
Hallo!

Wie ist es denn mit Hautproblemen in Verbindung mit Zöliakie? Meine Haut ist sehr fettig, sie neigt zu Unreinheiten und Pickelchen. Wie sieht denn die Haut eines typischen unendeckten Zöliakie-Patienten aus?

Kann es bei mir eventuell auch etwas davon sein:

Milcheiweiß-Unverträglichkeit
Fruchtzucker-Unverträglichkeit
Histamin-Intoleranz

Also, es geht darum, wenn ich zum Arzt gehe, worauf ich ihn ansprechen soll.

Viele Grüße von Carola
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Vom 12.08.2009 16:48 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Lila2 Smutje


Mitglied seit 09.12.2006
339 Beiträge (ø0,17/Tag)
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Carola, Du hast ne KM.

LG Lila
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Vom 12.08.2009 17:10 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Swenja2008 Suppenkoch


Mitglied seit 23.09.2008
2.000 Beiträge (ø1,49/Tag)
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hallo carola,
ich setze jetzt hier mal voraus, daß du außer o.g. Test auch mal die Blutbildwerte hast auswerten lassen. Also die ganz normalen Blutwerte, um auszuschliessen ob die Stoffwechselaktivität deiner Organe nicht richtig funktionieren könnte.

Dann gilt es neben deinen genannten Symptomen auch heuschnupfenartige Symptome ins Auge zu fassen: manchmal hat man vor allem morgens z.B. total verschnupfte Nase oder Husten, manche haben das in bestimmten Monaten, manche haben das abends und wieder manche haben Dauerschnupfen. Letzteres muß gar nicht schlimm sein, zeigt aber trotzdem, daß die Schleimhäute des Körpers irgendwas nicht normal verwerten können.

Warum das wichtig sein kann, möchte ich dir an einem Beispiel beschreiben: Jemand hat gelegentlich morgens eine verschnupfte Nase, nicht immer aber häufig mal. Monatliche Wiederkehr anhand eines Pollenkalenders lässt sich nicht feststellen, nur daß es im Winter seltener ist, als im Sommer. Zuzüglich zu dem manchmal auftretendem Schnupfen hat sich auch promt morgentlicher gelegentlicher Durchfall bemerkbar gemacht. Im Winter eigentlich immer zusammen mit dem Schnupfen im Sommer allerdings auch aber da vermehrt. Dazu aber egal ob Winter oder Sommer auch meistens ein fieses Bauchgefühl mit Blähungen oder Rumoren. Zwischenzeitlich immer wieder Abstände, in denen alle Symptome irgendwie weniger werden, aber nie wirklich weg sind, wenn man genauer darauf achtet. Allergietest und Atemtests, Darmuntersuchungen und Bluttests ergaben aber Normwerte, also stellt man dann ja auch keine Diagnose.

Unterm Strich aber ist folgendes passiert: hohe Belegwerte für gewisse Heuschnupfenallergene werden nur dann exakt gemessen, wenn man auf die Auslöser reagiert (siehe Hauttest), aber idealerweise auch nur dann, wenn man gerade in einem Schub drin ist. Z.B. Kamille/Löwenzahn als Auslöser. Du müßtest dann einen Test machen lassen, wenn du dich regelrecht in Kamille gestürzt hast, Kamillentee getrunken und kreuzallergene Kräuter (Fenchel, Dill, Anis, Kümmel, Koriander, Curry, Chili, Salbei, Thymian, Pfefferminze, Petersilie, Liebstöckel, Senf, Estragon, Artischocken, Wermut, Ragweed, Chrysanthemen, Margarite, Sonnenblumen (-kerne), grüner Pfeffer, Schwarzer Pfeffer) konsumiert hast. Dann kommen eindeutige Testergebnisse raus, weil dein Immunsystem scharf gestellt wurde.
Warum kommen die Symptome aber nicht jeden Tag und im Sommer mehr, als im Winter und warum auch im Winter?
Antwort: im Sommer natürlich durch die Blühfreudigkeit der Allergene tritt es häufiger auf, aber auch weil man dann geneigt ist, in Sommerspeisen mehr Kräuter zu konsumieren. Im Winter tritt natürlich nur der Konsum in den Vordergrund. Man reagiert auch nicht auf alles gleich scharf, denn es kann nur bestimmte Pollenassoziationen betreffen.

Bei o.g. Beipsiel kann es absolut auch Hautreaktionen geben. Pfeffer z.B. ist ja jeden Tag irgendwo gegenwärtig. Da hilft dann nur das Umsteigen auf weissen Pfeffer. Konsumiert man Kamille und Pfefferminz als Tee oder Sonnenblumenkernebrot undundund führt das dazu, daß der Körper gar keine Erholungsphase mehr bekommt und das sieht man auch äusserlich. Aber auch hier können ganz normale Blutwerte von Colesterin und Leber gestört sein, müssen aber nicht.

Ich würde in deinem Beispiel nicht damit beginnen von selbst mögliche Verdächtige auszuschliessen, sondern erstmal eine Positivliste erstellen. Schreib dir auf, wovon du keine merkbaren Beschwerden hast. Stelle dem Gegenüber, was du gerne isst. In der logischen Konsequenz, mach dir da ein Minus, was du gerne und oft isst, aber eigentlich nicht verträgst und dann kannst du darüber entscheiden, ob du von dem Gerneessen doch besser lieber weniger essen möchtest und dafür mehr von dem, was du verträgst. Das erfordert viel Selbstdisziplin und kann mehrere Wochen dauern.

Ein Tipp: eine Erdnuss ist keine Nuss, sie ist eine Bohne und wird unter Hülsenfrüchten eingestuft. Eine Erdbeere zählt nicht zu Obst und Beeren, sondern ist eine Sammelnussfrucht und zählt zu den Rosengewächsen. Hast du das gewußt?

Tschüs
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Vom 17.08.2009 21:47 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Maunganui-1 Tellerwäscher


Mitglied seit 17.08.2009
3 Beiträge (ø0/Tag)
Hallo!

Ich gestehe vorab, ich habe nicht geprüft, was und wieviel bereits geantwortet wurde, aber man kann folgendes machen:

1.) Man kann auch vorab einen Verdacht auf Zöliakie haben, wenn die Transglutaminase-Antikörper im Blut erhöht sind.

2.) Stuhluntersuchung auf pathogene Keime/Pilze sind das eine, aber man sollte auch die Pankreas-Funktion (Bauchspeicheldrüse) überprüfen, also z.B. Elastase und Chymotrypsin.

3.) Der Hauttest auf Allergene bezieht sich in der Regel auf Pollen, Schimmelpilze, Hausstaub, Milben, Kontaktallergene (Nickel u.ä.) und manchmal Konservierungsstoffe, aber nicht auf Lebensmittel.
Erkundige Dich mal bei einem fähigen Allergologen und lasse ein sogenanntes Lebensmittel-Panel als RAST laufen (eine Blutuntersuchung, die nachweist, ob Du beispielsweise in der Kategorie Fisch-Antikörper positiv reagierst u.ä.). Dann gibt es noch Speziallabore, die über 260 verschiedene Lebensmittel dezidiert untersuchen und feststellen können, ob diese ein Allergiepotential besitzen.

Im Falle einer LM-Allergie ist es leider oft so, daß man nicht nachvollziehen kann, wogegen man genau reagiert, da es in der Regel eine Allergie vom Spät-Typ ist, also unter Umständen erst nach über 1 Woche symptomatisch wird.

Ich denke, der nächste Facharzt sollte nicht der Gastroenterologe sein, sondern der Allergologe!
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Vom 17.08.2009 21:52 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Maunganui-1 Tellerwäscher


Mitglied seit 17.08.2009
3 Beiträge (ø0/Tag)
... kleiner Nachtrag...

Eine Histaminintoleranz geht mit Magen-Darm-Problemen, aber unter Umständen auch mit Quaddeln an der Haut einher.

Histamin steckt hochkonzentriert drin in: Tomaten, Rotwein, gereiftem Käse, Schokolade (v.a. bei hohem Kakaoanteil). Außerdem gibt es viele Lebensmittel die die körpereigene Histamin-Ausschüttung ankurbeln bzw. den Abbau des Histamins verhindern.

Eine Testmöglichkeit ist die Bestimmung der DAO-Konzentration im Blut (DiAminoOxidase).

Ein genereller Hinweis bei Verdacht auf eine Lebensmittel-Allergie:

Wenn eine Antihistamin-Tablette (Cetirizin und Loratadin sind frei verkäuflich in den Apotheken zu beziehen) die Symptome lindert, liegt der Verdacht dann schon seeeehr nahe.

Viel Glück!
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