Umstellung von Weizen auf ??? Dinkel ???
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![]() Mitglied seit 26.10.2004 |
wir sind mit unserem 13-jährigen Sohn momentan bei einer Kinesiologin. Sie konnte wohl nicht ganz ausgeschlossen, dass evtl. eine Weizenunverträglichkeit da ist. Ich möchte ihm natürlich gerne helfen und hab heute erst mal Dinkelbrot, -Mehl und entsprechendes Müsli gekauft um zu schauen, ob ihm das irgendwie helfen würde. Hab aber schon eben lesen können, dass Weizen auch in Wurst und so ist. - So ein Sch... - Kennt ihr noch mehr "versteckten Weizen", ich glaub auch was von Kaugummi gelesen zu haben. Ich muss - glaub ich - auch drauf achten, dass in den Produkten nicht mal kleinste Spuren von Weizen sind oder? Vielen Dank für eure Antworten und liebe Grüße - keni28 |
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![]() Mitglied seit 23.12.2007 |
Servus Keni!
"Sie konnte wohl nicht ganz ausgeschlossen (ich glaube du wolltest ausschließen schreiben, oder?), dass evtl. eine Weizenunverträglichkeit da ist" Wenn du mit deinem Sohn bei einer Kinesiologin bist, nehme ich an, dass du an dieses Konzept der "Alternativmedizin" glaubst. Ich würde jedoch, bevor ich unsere komplette Ernährung umstelle, erst einen richtigen Test auf eine Weizenunverträglichkeit (geht, glaub ich, per Atemtest) bei einem Arzt machen und nicht auf einen reinen Verdacht hin handeln und "therapieren". Vielleicht erledigt sich dann dein Problem von selbst. Liebe Grüße vom Eichkatzerl
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![]() Mitglied seit 26.10.2004 |
Hallo Eichkatzerl,
da hast du Recht. Aber es ist schon so, dass sich seit einiger Zeit unsere Ernährung wirklich umgestellt hat, nämlich seit es diese Backshops gibt, in denen man auch relativ günstig Brötchen und auch Brot bekommt. Komischerweise sind wir da ziemlich drauf eingestiegen und haben wirklich vermehrt Brot mit Aufschnitt, Käse usw. gegessen (wer kann schon zu einem duftenden frischen Brot oder knusprigen Brötchen nein sagen?). Wenn ich zurückdenke hat unser Sohn sonst immer nur in den Wintermonaten Anfälle von Neurodermitis gehabt, seit einiger Zeit aber unabhängig von der Jahreszeit und das läuft wirklich parallel mit unserer Ernährung. Zudem hab ich angefangen zu arbeiten und da muss es halt oft auch mal schnell gehen und ich bin selbst genervt, dass ich nicht mehr so schön und auch mal aufwendig kochen kann. Dann gibt´s halt auch mal Pizza und auch Miracoli. Wir vertragen also insgesamt gern auch mal wieder etwas mehr gesunderes Essen und deshalb ist eine Umstellung nicht unbedingt das Allerschlimmste. Nur wenn ich umstelle, dann auch richtig, so dass wir alle was davon haben. Find ich schlüssig oder? Liebe Grüße keni28 |
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![]() Mitglied seit 12.12.2005 |
Hallo,
Bachshops heißt meistens Billigbrot und mir wird von den Gerüchen dort schon schlecht. Hier (im Münchner Untergeschoß) hat der "´Gestank" nichts mit dem sonst aus Bäckereien duftenden Brotgeruch zu tun. Ich vermute so manche unerwünschte Chemikalie in den Teigen und kaufe dort nicht ein. Als unser Sohn klein war, hat mal eine .... (außerhalb der Schulmedizin, ich glaube damals mit Bioresonanz) jede Menge Nahrungsmittelunverträglichkeiten festgestellt. Wenn ich ihn nach Ihren Ratschlägen ernährt hätte ( nein- Sonnenblumenöl geht auch nicht, da können Weizenbestandteile erhalten sein), wäre er mir wohl innerhalb kürzester Zeit verhungert. Nun ist er volljährig und nichts in seinem Leben hat jemals auf eine Nahrungsmittelunverträglichkeit hingewiesen, außer die Aussage dieser ..... Bitte lasse die Diagnose von einem Schulmediziner bestätigen. Weizen ist in so vielen Produkten enthalten (wie gesagt auch im Raps- und Sonnenblumenöl), den bekommst du kaum aus der Ernährung raus. Und wenn du schon ein anderes, gesünderes Brot essen willst: Wie wäre es mit 100 % Roggenvollkorn. Schwer zu kriegen, aber besser als Weizenbrote. Gruß Marion |
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![]() Mitglied seit 20.11.2001 |
hallo keni28,
ich schiebe deine frage mal rueber zu den allergiekern. gruss saveria |
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![]() Mitglied seit 18.03.2007 |
Hallo,
hm... also per Atemtest kann man einige Zucker-Intolleranzen feststellen, aber Weizen allein davon hab ich noch nicht gehört. Ehrlich gesagt hab ich ein Problem wenn von Unverträglichkeit geredet wird. Es sagt nichts darüber aus, warum man kein Weizen verträgt. Denn Weizen kann man aus unterschiedlichen Gründen nicht vertragen (Allergie, Zölikali, Kohlenhydrat-Intolleranz und was weiß ich sonst noch). Besonders gerne wird dieser Ausdruck von Heilpraktiker verwendet. Die Backshops solltet ihr meiden, besonders weil dein Sohn Neurodermitis hat. Die Teiglinge kommen oft aus dem Ausland (China beispielsweise). Eine radikale Umstellung auf Dinkel kann auch kräftig nach hinten losgehen. Zu einem besteht Dinkel ebenfalls hauptsächlich aus Stärke wie alle anderen Getreidesorten auch. Neurodermistis-Patienten wird empfohlen Zucker und Weißmehle zu meiden bzw zu verringern. Man könnte sagen Kohlenhydrate/Zucker generell. Mehl besonders Weißmehle bestehen fast nur aus Stärke und das sind verkettete Zuckermoleküle. Nach meiner Logik müssen deswegen Getreideprodukte generell weniger gegessen werden. Zu anderen ist der genauen Grund warum kein Weizen nicht klar. Wenn Weizen wegen Gluten (Kleberprotein) gemieden werden soll, dann ist Dinkel die absolute falsche Wahl, da es mehr Gluten enthält als Weizen. Falls es eine richtige Weizenallergie (Reaktion des Immunsystem auf das Weizenprotein; wie bei mir) ist, kann eine solch radikale Umstellung im schlimmsten Fall auch zu einer Dinkelallergie führen. Besonders sollen Kinder da anfällig sein. Mir hatte die Ärzte geraten erstmal die Allergene meiden und keine neue Nahrungmittel einführen, damit sich das Immunsystem beruhigt. Anschließend langsam neue Nahrungsmittel einführen. Weizen gehört zu den deklarationspflichtigen Allergene. (Eigendlich die ganze Gruppe der glutenhaltigen Getreidesorten.) Also die Zutatenliste durchlesen und die "Spuren"-Angaben beachten. Bei mir ist die Weizenallergie nicht sehr extrem, so dass ich Dinge mit den Abgaben "Glukosesirup (Weizen)" und "Stärke (Weizen)" vertrage. Nach einer Brezel aus dem Backshop juckt es spätestens ein Tag später. Gruß k-lorie |
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![]() Mitglied seit 26.11.2005 |
hi,
bei Weizen geht mir eigentlich schon die Hutschnur aus dem Grund hoch, da er total überzüchtet ist. Man muß kein Weizenallergiker sein, um normalen Haushaltsweizen nicht zu vertragen. Dinkel hingegen ist weitgehendst resistent gegen Pilze und Krankheiten, die Weizen normalerweise befallen. Dinkel ist nährstoffreicher als der allgemeine Haushaltsweizen und es gibt auch bei Dinkel verschiedene Ausmahlungsgrade-bis hin zu Vollkorn und Schrot. Dinkel ist der allgemeinen Meinung nach auch deshalb gesünder, weil er keine zusätzlichen Düngungen braucht und auch auf kargen Böden wächst, auch wenn er im Ertrag dann weniger ausmacht und deshalb etwas teuerer ist. Dinkel wird weniger mit Ungeziefergift und Pilzmitteln behandelt, weil er resistent gegen weit verbreitete Weizen-Krankheiten ist. Ich vertrage gar keinen Weizen mehr...ich backe und koche nur mit Dinkel, mache meine eigenen Backwaren, Kuchen und Kekse, Knäckebrot und Nudelwaren selbst. Weizen habe ich nur als pappigen Geschmack in Erinnerung-Dinkel hat einen leicht nussigen und natürlichen Geschmack. Probiert es aus...ist gut bekömmlich. LG |
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