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Rast Test in 10 Tagen! Suche dringed Infos!!

Vom 10.02.2008 17:29 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Antje_A Smutje


Mitglied seit 03.09.2007
241 Beiträge (ø0,14/Tag)
Hallo,

mein Kinderarzt hat sich nach langem hin und her endlich bereit erklärt, bei meiner kleinen Tochter (18 Monate) einen Rast Test durchzuführen. Allerdings gleich mit dem Nachsatz, dass er eh kein Ergebnis bringen wird.

nun hab ich Bedenken, dass wenn er Kinderarzt schon so an den Test angeht, dass er ihn nicht sorgfältig genug durchführt. Darum suche ich Informationen. In 10 Tagen ist der Test, bis dahin möchte ich möglichst viel über Rast tests rausfinden. Einfach um genauer nachfragen zu können und um überprüfen zu können, wie sorgfältig d#er den Tesrt macht. Er ist nämlich ein Arzt der von allein gar nichts erklärt oder sagt oder wie auch immer.

Was ich schon weiß ist:
Beim RAST-Test wird das Blut auf Untergruppen des IgE untersucht, die spezifisch, also ganz gezielt
gegen bestimmte Allergene gerichtet sind. Das Ergebnis wird in sechs Stufen angegeben:
0 =negativ
1 =fraglich
2-4=deutlich positiv
5-6=stark positiv

Weiter bin ich trotz fast 1 Stunde googeln noch nicht gekommen. Deshalb meine Fragen:

Habt ihr Links für mich, die genaue Informationen enthalten, wie genau solch ein Test durchgeführt wird, analysiert wird u.s.w. Meinetwegen auch medizinisches Fachlatein, ich hab ja mal Krankenschwester gelernt (auch wenn ich schon einige Jahre aus meinem Beruf raus bin) aber einiges ist ja doch hängen geblieben und ich fuchse mich durch die Medizinischen Begriffe schon irgendwie durch.

Gibt es einen Standard, auf welche Allergene bei einem Rast test getestet wird? Was umfasst ein solcher Test automatisch? Kann ein Kinderarzt den Umfang des Tests irgendwie individuell begrenzen/erweitern? Ich hab bedenken, dass ich meine Tochter jetzt mit der Blutentnahme quälen lasse und dann der Arzt nicht umfangreich testet sondern bloß irgendwas kleines um sein Buget zu schonen damit ich endlich Ruhe gebe.

Bei den Lebensmittelallergenen, auf was wird da getestet? (Hühnerei? Soja? Fisch? Milch?)

Bei den Kuhmilcheiweißen, da gibt es ja mehrere verschiedene. Umfaßt der Test da nur bestimmte oder alle? Werden auch Ziegen/Schafmilcheiweiße mit getestet?

Kann man überhaupt auf Lebensmittel wie Äpfel, Kürbis, Pfirsich, Spinat einen Rast test machen? Das sind nämlich unter anderem die Lebensmittel bei denen meine Tochter nach Verzehr Ausschlag bekommt.
Kann man auf Zitrusfrüchte testen? Ich stille noch, und habe die Vermutung, dass immer wenn ich Zitrusfrüchte esse, der Ausschlag meiner Tochter schlimmer wird

Umfaßt ein Rast test automatisch auch Tierhaare, Pollen, Schimmelpilze und Hausstaub mit?

Bei manchen Tests werden erst irgendwie Mischungen getestet, und wenn die dann positiv sind, dann nochmal genauer untersucht. Wie ist dass beim Rast test? Und müsste dann nochmal Blut abgenommen werden, wenn bei einer Mischung positiv raus kommt? Oder könnte man dann das einmal abgenommene Blut später noch für genauere Tests verwerden?

Vielen Dank für eure Ratschläge bereits im Voraus

Antje
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Vom 10.02.2008 17:34 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Anna-1984 Kaltmamsell


Mitglied seit 04.11.2007
1.298 Beiträge (ø0,78/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
Ich hab zwar keine Ahnung vom Rast-Test, aber eins weiß ich: Den Arzt würd ich wechseln, weil das für mich nicht angehen kann.
Wenn er nicht fähig oder so unter Zeitdruck ist, um dir vernünftige Infos zu geben, kann ein anderer genauso gut sein Geld an dir verdienen.
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Vom 10.02.2008 17:44 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Motte251101 Tellerwäscher


Mitglied seit 12.12.2007
5 Beiträge (ø0/Tag)
Hallo Antje,

wir haben vor über 2 Jahren unseren Rast Test gehabt und es wurden beim "ersten" "nur Obergruppen" getestet.
Allerdings denke ich nicht, daß die Ärzte den Umfang begrenzen können. Bei uns waren es drei!!!! Röhrchen voller Blut und wir hatten sehr "interessante" Ergebnisse. (z.B. waren grüne Äpfel mit drin - mit Klasse 3 und Eier Klasse 0 - der erste Asthmaanfall kam nach einem gekochten Ei...) Fisch war mit drin, genauso wie Hund, Katze, Pferd, Milben usw.

Ich konnte einige Klassen definitiv nicht verstehen und habe einen Prick Test "hinterhergeschoben" , allerdings bei einem Allergologen und habe da die Sachen angegeben, von denen ich meinte, daß unsere Tochter darauf reagiert. War genau das gleiche Ergebnis, wie der Rast. Also bekam das Kind ein gekochtes Ei und promt wieder einen Asthmaanfall

Ich setze nicht allzuviel in unser Ergebnis. Ihr geht es super, wenn wir einige Dinge komplett weglassen und das habe ich selbst ausgetest. Auch kann ich über ihr Essen ihre Neurodermits sehr stark kontrollieren.
Klasse 6 mit Hund+Katze stimmte aber - sowohl beim Rast, wie auch beim Prick zum Heulen

Wir fahren am 20.02, zur Mutter-Kind-Kur und ich hoffe, daß es ihr danach besser geht und ich eine Menge neuer Sachen erfahre.

LG Daniela
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Vom 10.02.2008 17:54 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Antje_A Smutje


Mitglied seit 03.09.2007
241 Beiträge (ø0,14/Tag)
Hallo,

@ Anna:
den Arzt wechseln wollte ich ja, mein Problem mit den Kinderätzen hier bei mir in der Stadt hatte ich vor kurzem in einem anderen Thema schon mal gepostet, das war vor kanpp 2 Wochen als mein Kinderarzt noch nicht bereit gewesen war einen Test zu machen und mir geraten wurde, zu einem anderen Arzt zu gehen, der bereit ist, den Test zu machen. - kopiere den Text einfach mal hierher:

Überhaupt ist das mit den Kinderärzten bei uns irgendwie sehr schwierig. Es gibt 3 Stück. Meinen, der einen sehr guten Ruf hat, mit dem ich aber irgendwie nicht so wirklich kann, auf menschlicher Basis (ist irgendwie unsensibel) und eben weil er mich mit dem Ausschlag nicht ernst nimmt. Dabei kratzt sich Miriam ständig. Und hat ständig Rötungen und Pusteln. Und auch manchmal Quaddeln, Dann gibt es eine Ärztin, bei der war ich mal als sie Vertretung hatte. Die war menschlich und vom Umgang mit kleinen Kindern sehr gut, und wäre sogar bereit Blut für einen Allergietest abzunehmen. Aber leider hat sie 1. einen schlechten Ruf (ihr werden Fehler nachgesagt) und 2. ist sie (entschuldigt den Ausdruck) zu dämlich Blut abzunehmen. Sie wollte das damals machen weil Miriams Fieber einfach nicht gesunken ist, und hat es nicht hingekriegt. Klar, ist bei einem kleinen Kind auch sehr schwierig, aber schon allein wie sie es versucht hat. Ich glaube sie hat das bei kleinen Kindern noch so gut wie nie gemacht. Ja und dann gibt es noch eine 3. Ärztin, die ist sogar Allergologin. Aber vor der wurde ich von unserer Hebamme gewarnt, sie sei sehr grob zu Kindern („Halten Sie das Kind doch mal ruhig, wenn es so zappelt kann ich es nicht untersuchen“ und ähnliches) Auch hat sie eine Bekannte, deren Tochter wohl sehr schlimm Neurodermitis hat, nach dem Allergietest beschimpft. Der Allergietest hätte wohl kein Ergebnis gebracht und das Kind sei gesund und sie wäre vollkommen nun ja die Ärztin sagte „bescheuert“. Dabei reagiert das Kind unter anderem auf alles wo Soja drin ist mit massiven Quaddeln. Also kann ich auch nicht zu dieser Ärztin. Nun und das wars. Mehr gibt es nicht. Muss ich eben mit einem Allergietest warten, bis mein Kinderarzt bereit ist. Wenn ich ihm ganz genau sagen kann, worauf Miriam reagiert und dabei ist irgendwas, was ihm schlimm genug und auffällig genug vorkommt, dann hoffentlich ist er bereit. Als ich ihm sagte, Miriam reagiert auf Apfel hat er auch erst einmal interessiert nachgefragt, welche Symptome sie hat, ob sie Durchfall bekommt. Als ich dann aber gesagt hatte, nein kein Durchfall sondern Ausschlag, war das Interesse gleich wieder weg. Anscheinend ist Ausschlag auf Apfel ihm nicht schlimm genug.

Das wars was ich vor 2 Wochen in den anderen Thema geschrieben hatte. Also wie du siehst, anderer Arzt geht LEIDER nicht. würd ich sonst sofort machen. Immerhin ein großer Erfolg dass ich meinen Arzt überhaupt schon mal dazu gekriegt hab, dass er einen Test durchführt.
Miriam hat nämlich jetzt auf eine Hautcreme mit Soja mit Quaddeln reagiert und ich hab manchmal auch den Eindruck, dass der Ausschlag schlimmer wird, wenn ich viele Milchprodukte esse. (Kriegt sie ja über die Muttermilch beim stillen zum Teil mit ab.) Da bin ich aber noch nicht so sicher. aber das hab ich ihm gesagt und das hat warscheinlich endlich gereicht, dass er bereit ist, einen Test zu machen.


@Motte,

das parallel selber austesten auf was Ausschlag kommt, das versuche ich ja schon seit der Einführung der Beikost. Ist aber leider manchmal sehr schwierig, weil ja auch psychische Faktoren, Zahnen u.s.w. Ausschlag verursachen können. Und das dann auseinander zu halten...
Und für nen Prick test ist sie noch zu jung, wenn sie älter ist und es dann immer noch nciht besser wird, werd ich den nochmal machen lassen.

und dann ist ja noch meine Angst vor einer Extemen Allergischen Reaktion. Was der Hauptgrund ist warum ich es wenigstens versuchen möchte mit einem Rast test eventuell zu einem ergebnis zu kommen. Kann natürlich sein mit gehts wie dir mit dem Ei (Hoffentlich nicht BOOOIINNNGG....) dazu hatte ich in dem anderen Thema vor 2 Wochen auch schon mal was geschrieben das kopiere ich auch am besten mal hier rein:
Es ist ja so dass ich noch immer stille und dass ich von der Allergievorbeugung und der Allergenarmen Ernährung während der Stillzeit bisher nichts wusste. Eine geringe Menge der Allergene kann über die Muttermilch weitergegeben werden, kann dabei zu einer Sensibilisierung geführt haben. Und kann dadurch bei einer schweren Allergie auch für den jetzigen Ausschlag verantwortlich sein. Und meine große Angst ist, dass wenn sie so eine schwere Allergie hat, dass die selbst auf die geringe Menge von der Muttermilch reagiert, dass sie dann, wenn ich ihr das Lebensmittel das erste mal gebe, so stark reagiert, dass sie einen Schock oder ähnliches bekommt. Und wenn ich jetzt schon einen Allergietest hätte, der eine solche schwere Allergie bestätigen würde, dann würde ich dieses Lebensmittel gar nicht erst selber austesten. Nur unter ärztlicher Kontrolle im Krankenhaus. Das ist auch ein Grund, warum ich gerne einen Allergietest hätte, bevor ich mich an die „großen Allergene“ rantraue.
Ende

Das hatte ich vor 2 Wochen schon mal geschrieben. Ich hoffe du kannst das nachvollziehen?

LG Antje
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Vom 10.02.2008 17:54 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Antje_A Smutje


Mitglied seit 03.09.2007
241 Beiträge (ø0,14/Tag)
Nachtrag:

Was meinst du übrigens mit Obergruppen?
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Vom 10.02.2008 19:31 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Motte251101 Tellerwäscher


Mitglied seit 12.12.2007
5 Beiträge (ø0/Tag)
Hallo Antje,

bin jetzt zu Hause und habe mal die Kopien des Laborberichtes rausgekramt.
Getestet wurde unsere Tochter auf folgende Sachen:
Nahrungsscreen f1,2,3,4,13,14
Epithelienm. e1 und 3-5
Obstmischung1 f33,49,92,95
Nussmischung f13,17,18,20,36
Lieschgras
Roggen
Birke
Beifuss
Cladosporium herbarum
D.pteronyssinus
Katzenschuppen
Hundeschuppen

Das sind die Obergruppen. Wenn in einer Gruppe eine erhöhte Allergiebereitschaft festgestellt wird, werden weitere der Gruppe zugehörigen Sachen separat getestet.

Sehr aussagekräftig ist auch der einzeln ausgewiesen Gesamt IgE.

LG Daniela
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Vom 11.02.2008 09:15 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

krümel05  Smutje


Mitglied seit 04.01.2006
289 Beiträge (ø0,12/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
Hallo Antje

warum ist Deine Kliene noch zu klein für einen Prick??? Bei unserem war es so das er knapp 6 Monate alt war. Und der war aussagekräftig!
Versteh ich nich


krümel05


CdbU 174
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Vom 16.02.2008 00:25 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Antje_A Smutje


Mitglied seit 03.09.2007
241 Beiträge (ø0,14/Tag)
Hallo,

@ Motte:

danke für die Erklärung mit den Obergruppen. Das hört sich doch ganz gut an, auf was alles so getestet wurde. Auch wenn ich mit den Zahlen nicht wirklich was anfangen kann. Vielleicht kannst du oder jemand anders da ja noch was erklären?

Ich nehme aber mal an, dass es sich bei Nahrungsscreen f1,2,3,4,13,14 um die üblichen Hauptlebensmittelallergene handelt (Milch, Fisch, Ei u.s.w.) das brauche ich für Miriam auf jeden Fall.

Überhaupt nichts anfangen kann ich mit Epithelienm. e1 und 3-5. Was für Epithelien?

Obstmischung1 f33,49,92,95 da sind bestimmt Zirusfrüchte dabei. Orange, Zitrone Kiwi wären schon 3. Da stehen 4 Zahlen - Was an Obst könnte sonst noch gemeint sein? Hoffe das macht mein Kinderarzt auf jeden Fall, weil Miriam ja schon reagiert, auf die winzige Menge die sie über die Muttermilch bekommt. Ich verzichte jetzt seit kurzer Zeit darauf, und der Ausschlag hat sich gebessert. Nur der Juckreiz noch nicht.

Nussmischung f13,17,18,20,36 ganz wichtig. Weiß zwar nicht, inwieweit Miriam darauf reagiert, weil ich ihr direkt bisher natürlich noch nichts mit Nüssen gegeben habe. Und selber meinen Nusskonsum seit der Stillzeit reduziert bzw. fast ganz auf 0 gesetzt habe. Ganz selten mal was.

Lieschgras, Roggen, Birke, Beifuss ich denke mal damit sind die Pollen gemeint. Hoffentlich macht das der Kinderarzt mit, denn das sind meine eigenen Hauptallergene bei denen ich selber oft Probleme habe. Damit liegt die Gefahr für Miriam natürlich umso höher, auch darauf zu reagieren. Hoffentlich merke ich in der nächsten Pollensaison ob der Ausschlag an Pollen liegt oder am eventuell gerade zu dieser Zeit neu eingeführtem Lebensmittel. Ich selber habe hier in der Stadt weniger Probleme, die kommen zum Glück nur wenn wir raus fahren. So dass ich auch nicht sagen kann, ich hab Pollenprobleme, Miris Haut ist schlimmer, also Pollen und nicht Lebensmittel. Habt ihr da vielleicht einen Tipp für mich, wie ich das auseinander halten könnte?

Cladosporium herbarum, D.pteronyssinus: das erste ist ein Schimmelpilz, das 2. eine Hausstaubmilbenart. Die wurden bei meinem letzten Test auch getestet, Schimmelpilz zum Glück negativ aber die Milben waren bei mir ganz stark. Und ich abe beobachtet, als Miriam es einmal geschafft hat, hinter den Fernsehschrank zu krabbeln (und bei den wenigsten Familien ist es dahinter ja staubfrei) da war sie total rot und pustelig als ich sie wieder vor gekriegt hatte. Hatte natürlich auch ein wenig Staub an der Haut. Den Fernsehschrank haben wir jetzt weggestellt, damit sie nicht immer hinter klettert. Aber das scheint leider ein Zeichen zu sein, dass sie genau wie ich auf Hausstaub reagiert.

Und Tiere: Ja mit Hunden und Katzen hatte sie bisher Gott sei dank weniger bis kein Kontakt. Allerdings gibt es in der Verwandschaft sowohl Hunde als auch Katzen. Bei denen mit der Katze waren wir bisher noch nicht zu Besuch, ich hoffe deshalb, das Miriam dadurch dass sie noch keinen Kontakt hatte, nicht sensibilisiert ist. Aber wir waren mal bei der Uroma, und haben Miriam dort krabbeln gelassen. Was wir nicht wußten war, dass der Hund der Tante oft dort in der Wohnung war. Dadurch kann es zu einer Sensibilisierung gekommen sein. Oder geht das nicht so schnell?

Was ich allerdings zugeben muss: wir haben in der Wohnung Wellensittiche und Meerschweinchen. Allerdings in einem Zimmer, in das Miriam nicht rein darf. Sie steht höchstens am Türschutzgitter und guckt rein. Da werde ich den Kinderarzt auf jeden Fall zu drängen, dass er darauf testet. Hoffentlich liegt es nicht daran. BOOOIINNNGG....


Bekommt man eigentlich imer eine Kopie des tests? Das fänd ich sehr beruhigend, dann könnte ich selber kontrollieren, worauf der Arzt getestet hat und bräuchte mich nicht nur auf sein Wort verlassen.

@ Krümel?

Mit 6 Monaten? Und das geht???? Also die Gründerin des Schwellmer Modells die hat uns in ihrem Allergievortrag erklärt, dass ein Prick bei Kindern erst ab dem 6. Lebensjahr möglich sei, weil das Kind ja ruhig halten muss damit die einzelnen Flüssigkeitstropfen nciht verlaufen. Und außerdem meinte sie, wenn die Haut das von der Allergie betroffene Organ sei, sollte man möglichst nie einen Prick machen, weil die Haut so empfindlich sei, dass sie übermäßig stark reagiert. Ach ja, und ich hab irgendwo gehört (weiß nicht mehr wo) dass man durch einen Pricktest sogar einen Allergie auslösen kann. Wenn der Körper vorher nie Kontakt zu dem entsprechenden Allergen hatte, und man bringt das Allergen durch den Piks in die Haut rein, dann kann sich durch diesen Kontakt auch eine Allergie entwickeln. Die sich vielleicht gar nicht erst entwickelt hätte, wenn der Körper weiterhin keinen Kontakt oder erst im älteren Alter den ersten Kontakt zu diesem Allergen hat.

So ist mein Wissensstand. Seltsam. Wie haben die denn bei deinem Sohn im Aler von 6 Monate den Test gemacht? und wo? Auf den Unterarmen wie beim erwachsenen kann ich mir nicht vorstellen. Die halten ja in dem Alter nicht ruhig. Auf dem Rücken? Und wie habt ihr es geschafft, dass die Tropfen nciht verlaufen?

Kommst du eigentlich aus Deutschland? Hier im Forum sind ja uch viele aus Schweiz und Österreich. Vielleicht wird es dort anders gemacht als hier in Deutschland?

Schöne Nacht und ein schönes Wochenende wünsche ich.

Antje
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Vom 28.02.2008 21:39 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Antje_A Smutje


Mitglied seit 03.09.2007
241 Beiträge (ø0,14/Tag)
Hallo,

also der Kinderarzt hat Blut genommen. ICh ahb ihm einen Zettel gegeben, bei dem ich aufgeschreiben hab, was ich alles beobachtet habe und worauf er testen soll. Da ist so gut wie alles dabei, was bei dem Test von Motte (siehe oben) getestet wurde.

Allerdings hat er wieder was gesagt, was mich gleich wieder skeptisch gemacht hat.
Er hat was von grad mal nem halben Röhrchen Blut, dass er abgenommen hat, gesagt. Und er will auch noch ein ganz normales Blutbild mit machen, wenn sowieso einmal Blut abgenommen wurde. Wie er das plus den Allergietest aus gerade mal nem halben Röhrchen Blut testen will... Na ich werds ja sehen, in ein paar Tagen bekomme ich das Ergebnis. Ist leider noch nicht fertig, warte jetzt schon ne ganze Woche drauf.

Wieviel röhrchen wurden denn bei Euren Rast tests abgenommen? Und wie sieht ein solcher Rast test Laborbefund aus?
Wir wollen nämlich bei dem Kinderarzt einsicht in den Befund verlangen. Mit einem einfachen "alles in Ordnung" möchte ich mich nciht abspeisen lassen. Und das traue ich ihm zu.

LG Antje
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Vom 18.03.2011 23:00 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Paula-882 Tellerwäscher


Mitglied seit 18.03.2011
3 Beiträge (ø0,01/Tag)
Hallo

Ich weiß ja nicht, ob das noch irgendwen interessiert, aber ich habe diesen Beiträge gerade gefunden, als ich nach Rast Testen gegoogelt habe. So wie mir geht es da bestimmt vielen Menschen, die sowas bei ihrem Arzt hören und nichts damit anfangen können und auf eigene Faust im Internet recherchieren, hier landen und eiegntlich nicht wirklich schlauer sind als vorher.
Vielleicht kann ich etwas Licht ins Dunkel bringen.

Ich arbeite bei einem medizinischen Labor und in unserer Abteilung machen wir unter anderem Rast Teste. Diese Teste laufen auf einem bestimmten Gerät, das sehr lange für die einzelnen Teste braucht. Deshalb ist es durchaus realistisch, dass eine komplette Austestung bis zu einer Woche dauern kann. Ich denke, dass die meisten Ärzte leider keine genaue Ahnung haben, wie das genau im Labor abläuft. Dafür gibt es aber auch viel zu viele verschiedene Testmethoden und sich die alle zu merken, wäre wohl zu viel verlangt.

Am sinnvollsten ist es immer, zuerst das IgE auszutesten. IgE sind Antikörper, die die allergische Reaktion im Körper auslösen können. Falls das IgE erhöht ist, ist es recht sicher, dass eine Allergie vorliegt.
Wenn man nun eine genaue Diagnostik anschließen möchte, kann man Rast Teste machen. Für diese Diagnostik ist auch nicht sehr viel Blut notwendig, mit einem ganz normalen Blutroht kommen wir im Labor schon sehr weit. Wir können zwar nicht hexen, aber wir versuchen auch aus den kleinsten Mengen so viel wie möglich raus zu holen, damit nicht zu oft neu gestochen werden muss. Im Labor gibt es mehrere hundert verschiedene Allergene, die wir mittels Rats Test austesten können. Um alles durchzuprobieren bräuchte man wohl mehrere Wochen. Außerdem würde das von der Krankenkasse wohl als zu teuer eingestuft.
Um eine grobe Richtung zu erkennen, ob es sich um eine Allergie gegen Pollen oder Lebensmittel oder etwas anderes handelt, macht man erst ein sogenanntes Screening. Im fx5 z.B. sind die wichtigsten Lebensmittel enthalten, die eine Allergie auslösen können. Mit dem Sx1 deckt man alle Allergene ab, die man einatmen kann. Von diesen Screeningtesten gibt es sehr viele, die verschiedene Bereiche abdecken können.
Ist nun eine dieser sogennanten Mischscheiben (weil viele Allergene gemischt getesten werden) positiv, so kann man die einzelnen Allergene getrennt voneinander austesten, um raus zu bekommen, wogegen man jetzt genau allergisch ist.
Weiter oben wurde schon erwähnt, dass sich hinter fx5 die einzelnen Allergene f1,2,3,4,13,14 verbergen. Das klingt zwar recht kompiziert. Es ist im Laboralltag für die Routine jedoch einfacher, sich Zahlen zu merken, als genaue Namen. Jedem Allergen ist eine genaue Nummer zugeordnet, die man mit der Zeit (wenn man so wie ich damit arbeitet) automatisch schon zuordnen kann. Dahinter verbirgt sich nämlich eine genaue Zuordnung der Zahlen und Buchstaben zu einzelnen Allergenen.
Ich kenne jetzt natürlich nicht alle Nummern mit den dazugehörigen Namen auswendig und leider sitze ich jetzt zu Hause an meinem PC, einiges kann ich vielleicht noch erklären.

Mit einem f sind alle Lebensmittel gekennzeichnet, so ist f1 das Ei, f2 ist Kuhmilch, f3 ist Kabeljau, f4 ist Weizen, f13 ist die Erdnuss, f14 ist Soja, f49 ist Apfel usw. Das geht endlos so weiter.
Mit einem e sind alle Epithelien (Hautzellen) gemeint, e1 ist die Katze, e5 der Hund.
Insektengifte tragen vor ihrer Nummer ein i (i71 Mücke) und Gräserpollen ein g (g1 Ruchgras).

So kommen viele hundert Allergene zusammen, die mit Nummern und Zahlen gekennzeichnet sind. Ich habe jetzt nur einige aufgelistet, die ich auf anhieb im Kopf hatte.
Auf der Seite von Phadia (so heißt der Anbieter dieser Rast Teste) kann man sich aber noch genau schlau machen über alle Allergen, die Phadia so im Angebot hat.
Ich hoffe ich habe alles verständlich ausgedrückt und konnte einigen Leuten helfen.

LG, Paula
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Vom 18.03.2011 23:15 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Paula-882 Tellerwäscher


Mitglied seit 18.03.2011
3 Beiträge (ø0,01/Tag)
Was vielleicht noch wichtig wäre als Anmerkung:
Diese IgE Antikörper sind nicht gerade sehr wählerisch, wenn es darauf ankommt, ein Allergen wieder zuerkennen. Wenn man z.B. gegen Birkenpollen allergisch reagiert, gibt es massenhaft andere Allergene, unter anderem auch bestimmte Nahrungsmittel, mit denen diese Antikörper kreuzreagieren können. Deshalb ist es auch immer wichtig, seinen Arzt auf mögliche Kreuzreaktionen anzusprechen. Denn wenn man solche Zusammenhänge nicht kennt, ist man im Endeffekt noch viel verwirrter als vorher. Man fragt sich, warum das Kind auf Ei reagiert, obwohl im Rats Test keine IgE Antikörper gegen Ei gefunden wurden. Das wird dann mit Sicherheit daran liegen, dass z.B. ein IgE, das nur auf Birke (ich weiß nicht, ob es stimmt, ich versuche nur das Ganze zu verdeutlichen, was ich meine) reagieren sollte, fälschlicherweise ein Ei als Birkenpolle erkennt und trotzdem eine Allergie auslöst.
Ich weiß, das ist echt total verwirrend, aber das ist ja das gemeine an Allergien, irgendwie kann alles zusammenhängen und man braucht recht lange, um die genauen Zusammenhänge raus zu bekommen.
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Vom 18.03.2011 23:30 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Anne-Isabell  Chefkoch


Mitglied seit 03.06.2007
9.819 Beiträge (ø5,39/Tag)
Hallo,

nut mal als Anmerkung und auch Frage:

sind Kreuzreaktivitäten wirklich nicht im Rasttest nachweisbar???

Denn die Erkennung von ähnlichen Allergenen, und darauf beruht Kreuzreaktivität (ähnlichen Epitope in den verschiedenen Allergenen), können die IgEs nicht einfach abstellen.
Epitope nennt man die Regionen, an die die Antikörper binden, und da gibt es zwischen einzelnen Proteinen Ähnlichkeiten, die nichts mit eigentlichen Herkunft der Antigene und Proteine zu tun haben muss.

Aber mich wundert, dass dies im RAST-test nicht nachweisbar sein soll, denn die Bindungsstelle müsste ja je nach zu testendem Protein nachweisbar sein! Sonst ist der ganze Test ja nicht aussagekräftig.
Das man nicht nachweisen kann, dass es ein und dasselbe IgE ist, ist mir schon klar!



LG Anne

Courage ist gut, aber Ausdauer ist besser. Theodor Fontane
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Vom 19.03.2011 13:08 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Paula-882 Tellerwäscher


Mitglied seit 18.03.2011
3 Beiträge (ø0,01/Tag)
Das Problem bei der Sache ist, dass nur kleine Allergenkomponenten getestet werden. In dem Test steckt ja nicht das gesamte Birkenpollenallergen. Jedes Allergen besteht ja aus verschiedenen Epitopen und man testet nur ein einzelnes Epitop aus. Das sind meistens die Komponenten, wo die meisten Menschen eine Allergie gegen bilden. Es gibt für jedes einzelne Allergen mehrere Teste, die verschiedene Komponenten abdecken. Zur Allergiediagnostik benutzt man zuerst jedoch die häufigsten, um eine grobe Richtung zu finden. Es ist ja nicht gesagt, dass die Komponente, die z.B. in dem Test für Birke verwendet wird, auch wirklich die Komponente ist, die bei anderen Allergenen die Kreuzreaktion hervorruft. Das ist nämlich in den wenigsten Fällen so.
Das Problem an der ganzen Sache ist mal wieder das Geld. Man kann heutzutage schon viel abklären, es ist nur die Frage, ob die Krankenkasse das bezahlt. Die Krankenkasse bezahlt im Quartal gerade mal 10 Teste. Und das ist bei der Menge wirklich nicht viel.
Ich habe versucht, das Ganze recht einfach zu erklären, damit auch Laien wissen, worauf sie achten müssen. Der Arzt weiß dann hoffentlich damit etwas anzufangen und kann in seinem Labor den passenden Test veranlassen.
Alleine für die Birke kann man 5 verschiedene Teste anfordern: t216 rBet v 2 Profilin, t220 rBet v 4, t221 rBet v 2, rBet v 4, t225 rBet v 6, t215 rBet v 1 PR-10. Dieses rBet v bezeichnet imer die Allergenkomponente. Somit decken diese Teste die verschiedenen Allergenkomponenten ab. Aber wo soll der Arzt dann bitte anfangen, wenn er nur 10 Teste pro Quartal machen darf, er aber mindestens 150 Teste anfordern könnte? Allergiediagnostik ist wirklich eine schwierige Sache, weil da sehr viele verschiedene Faktoren eine Rolle spielen. Das ist von Mensch zu Mensch völlig unterschiedlich.
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Vom 19.03.2011 13:13 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Anne-Isabell  Chefkoch


Mitglied seit 03.06.2007
9.819 Beiträge (ø5,39/Tag)
Pfeil nach rechts Das Problem bei der Sache ist, dass nur kleine Allergenkomponenten getestet werden. In dem Test steckt ja nicht das gesamte Birkenpollenallergen. Pfeil nach links

O.k.
dann ist natürlich alles klar!

Es ist aber nicht nur eine Frage des Geldes, sondern auch eine Frage der Kapazität der Geräte und der Sinnhaftigkeit der Untersuchungen.

Da ich selber in der Forschung arbeite, kenne ich das Problem sich auf das wesentliche zu beschränken, denn viel an Information bringt nicht immer viel an verwertbarer Aussagen. Zumal sich Kreuzreaktivitäten auch manchmal erst im Laufe der Zeit entwickeln (das sogenannte Epitop-speading) und jedesmal einen neuen RAST-Test ist nicht immer sinnvoll.



LG Anne

Courage ist gut, aber Ausdauer ist besser. Theodor Fontane
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