Rotationsdiät - darf man glutenhältige Getreide auch rotieren?
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![]() Mitglied seit 29.05.2002 |
Dem Rotationsplan nach sind die Lebensmittel alle alphabetisch aufgelistet, ich gehe also davon aus, dass ich sie beliebig kombinieren kann, wenn ich nur immer 4 Tage Pause habe, bevor ich dasselbe Lebensmittel nochmal esse. Bei den Getreiden sieht es anders aus - da ist mir aufgefallen, dass alle glutenhältigen Getreide beim selben Tag stehen. Darf ich wirklich nur alle 4 Tage glutenhältiges Brot essen oder ginge an Tag 1 z.B. Weizen, Tag 2 Dinkel, Tag 3 Roggen und Tag 4 Hafer? Wer hat noch genau diesen Test gemacht und nach diesem Rotationsplan gegessen? Falls glutenhältige Getreide tatsächlich nur an einem von 4 Tagen möglich sind, hat jemand schnelle Frühstücksideen ohne glutenhältiges Getreide, ohne Milchprodukte (Sojamilch geht ja auch nur einen von 4 Tagen), ohne Ei und ohne Nüsse? Was warmes bringe ich nüchtern genausowenig runter wie Wurst/Fleisch/Schinken oder Obst und Gemüse und zeitlich geht sich morgens keine große Kocherei aus. Was bleibt da noch? Für Vorschläge, besonders aber für Erfahrungsberichte von Betroffenen wäre ich sehr dankbar! |
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![]() Mitglied seit 20.01.2007 |
Hallo Fips01,
ich habe diesen Test im Januar machen lassen und ernähre mich seitdem danach. Die Rotation habe ich allerdings nur etwa 2 Monate durchgehalten. Bei sehr vielen Unverträglichkeiten ist es fast nicht machbar jeden Tag etwas anderes zu essen. Der Erfolg war aber trotzdem da. Bereits nach 3 Wochen ging es mir spürbar besser. Zwischenzeitlich war ich in einer Reha-Klinik. Die Ernährungsberaterin dort meinte, das die Rotation schon wieder von einigen verworfen wird und die Hauptsache wäre, alles so lange zu vermeiden wie eben notwendig. Einige Dinge esse ich seit etwa 4 Wochen wieder und vertrage sie gut. Ich halte mich allerdings mit der Menge immer noch zurück. Bei Gluten nutzt das weglassen wohl oft nicht und die Unverträglichkeit bleibt ein Leben lang. Das muss dann jeder für sich probieren. Ich kann Dir nur raten die Diät durchzuhalten. Es lohnt sich in jedem Fall. LG winterhexe |
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![]() Mitglied seit 30.08.2006 |
Ich habe vor 1 1/2 Jahren den Test gemacht, auch versucht nach dem Rotationsprinzip zu leben. Damit bin ich aber überhaupt nicht klar gekommen. Ich habe dann einfach alles weggelassen was ich nicht durfte.
Im August habe ich das 1. Mal ein kleines Stück Gurke probiert und vertragen. Jetzt gehen auch schon mal kleine Mengen von Kuhmilch-Produkten Gluten geht bei mir gar noch nicht, da bin ich sehr skeptisch ob das mal wieder ganz in Ordnung kommt. Aber abwarten, micht hetzt keiner und ich kann es immer wieder versuchen. Wenn Du mit der Rotation nicht klappt, dann stress Dich nicht unnötig damit, wichtig ist das Du alles weg lässt was Du nicht darfst und nicht jeden Tag die Woche das gleiche isst. Und wie schnell man wieder etwas einführen kann in den Speiseplan muß man individuell sehen, wie gesagt bei mir gingen die ersten Sachen jetzt nach 16 Monaten gut. Alles Gute für Dich. Liebe Grüße Ancabi
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![]() Mitglied seit 29.05.2002 |
Danke für die Antworten, das erleichtert mich doch, dass die Rotation nicht ganz so streng zu sehen ist. Ich hab mir jetzt verschiedene Essige gekauft, aber dafür schmecken mir meine Salate nicht mehr. Das kann's ja auch nicht sein. Oder wenn man z.B. ein Gewürz, das nur minimal Tomaten enthält, nicht verwenden darf, weil man vor 2 Tagen Nudeln mit Tomatensoße hatte. Oder nicht nur die Lebensmittel selber, sondern auch die komplette Zutatenliste von Gewürzen oder Fertigprodukten auf alle einzelnen Bestandteile prüfen muss.
Was vielleicht falsch rübergekommen ist: Ich reagiere glücklicherweise NICHT auf Gluten, d.h. ich dürfte ALLE glutenhältigen Getreide essen und muss sie in den Rotationsplan einbauen. Nur stehen die auf dem Rotationsplan alle beim selben Tag und ich frage mich, ob ich wirklich nur alle 4 Tage Brot essen darf, oder eben abwechslungsweise mal Weizen, Roggen, Dinkel oder Hafer und damit für jeden Tag versorgt wäre. Ich hab schon lange Zeit Magenprobleme und vertrage morgens einfach Brot mit Abstand am besten. Gestern und heute, wo ich Ziegenmilchjoghurt oder Reiswaffeln mit Sojamilch hatte, hat sich der Magen danach schon wieder gemeldet. Merkt man wirklich, wenn man ein Lebensmittel nicht verträgt? Ich hatte mit den Lebensmitteln, auf die ich reagiere, ja nie deutliche Zeichen, dass ich etwas bestimmtes nicht vertrage. Im Gegenteil, trotz chronischer Gastritis habe ich Milchprodukte, v.a. Joghurt, immer am besten vertragen. Deshalb frage ich mich, ob ich bei der Wiedereinführung überhaupt merken würde, wenn es noch zu früh ist. lg Fips |
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Jetzt hab ichs doch glatt falsch eingetragen, schau mal bei antrap nach.
VG keltenteam |
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Nochmal zu deiner Frage wegen den Getreiden
In der Klinik war der ursprünglich Plan so: Tag 1 Roggen, Gerste, Weizen, Dinkel, Grünkern Tag 2 Buchweizen Tag 3 Hirse, Mais, Kamut, Quinoa Tag 4 Reis, Hafer Tag 1 ist ja kein Problem, bei Tag 2 kannst du Buchweizenbrot oder Brötchen machen (am Tag vorher backen, oder auch einfrieren), Tag 3 Maisbrot oder Kamutbrot, Tag 4 Reiswaffeln oder Haferflocken? Haferbrot schmeckt leider sehr trocken und das Korn wird beim Mahlen schnell bitter. Wenn du backst am Besten Haferflocken mahlen. VG Silke |
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Mein Plan sieht so ähnlich aus, nur das Kamut und Hafer auch bei Tag 1 stehen. Aber ich weiß nicht, wie zwingend das ist, weil bei den restlichen Lebensmittelgruppen die Lebensmittel einfach alphabetisch dort stehen, also dort sicher kein System dahinter ist. Deshalb auch die Unsicherheit bei den Getreidesorten. An einem Hafertag hätte ich kein Problem, ich ess gerne Haferflocken mit Milch oder Porridge mit Ahornsirup, da brauch ich kein Brot.
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Hallo Fips,
auch da würde ich es nicht ganz so streng sehen, spreche ja aus eigener Erfahrung nur das ich halt kein Gluten darf. Am besten kaufst Du Dir verschiedene Brotsorten, schneidest sie auf und frierst sie portionsweis ein. So hast Du jeden Tag eine andere Getreidesorte. In welcher Reihenfolge Du das machst ist ja Dein Ding. Der Rotationsplan ist ja mehr oder weniger Beispiel. Liebe Grüße Ancabi
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Wenn es tatsächlich die Möglichkeit für ein reines Maisbrot und ein reines Buchweizenbrot gibt, muss ich ja auch nicht zwingend JEDEN Tag glutenhältiges Getreide essen, dann komm ich schon über die Runden. Und die restlichen Tage schau ich halt, dass ich nicht nur Semmeln esse
Außerdem hab ich hier schon einige Suppen gefunden (Linsen, Erbsen, Mais-Kokossuppe), sodass ich auch einiges zum Vorkochen habe (war ja bisher der Typ, der mittags was schnelles und ohnehin lieber kalt als warm gegessen hat - also am liebsten morgens, mittags und abends Brot... |
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![]() Mitglied seit 20.09.2007 |
Du mußt bei deiner Rotation nur aufpassen! Verwandte Lebensmittel dürfen nur jeden 2. Tag gegessen werden. Wenn du also am Tag 2 Tomaten ißt, darfst du erst Tag 4 Auberginen essen, weil beide zu den Nachschattengewächsen gehören. Ich kann dir mal meinen Rotationsplan reinstellen. Muss aber jetzt erst mal weiter. Bis dann
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![]() Mitglied seit 29.05.2002 |
Nein, musst du nicht extra!
Von verwandten Lebensmittelgruppen steht in den Unterlagen überhaupt nichts. Vielleicht gehen die nach einem anderen Prinzip vor. Aber danke für die Info! Ich hab aber noch ein telefonisches Gespräch mit einer Ärztin, die in Österreich bisher die meisten solcher Tests begleitet hat - da kann ich noch Fragen stellen. Gut zu wissen, dass ich danach auch noch fragen muss. Falls ich dann tatsächlich auf solche Dinge auch noch achten muss, frag ich dich nochmal nach deinem Rotationsplan. |
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