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Milchunverträglichkeit - bei Bio-Milch aber keine Beschwerden? Kennt das jemand?

Vom 21.05.2007 22:02 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

drunsinella Tellerwäscher


Mitglied seit 21.05.2007
3 Beiträge (ø0/Tag)
Hallo,

ich möchte mich zunächst vorstellen, ich lese schon länger mit, habe mich aber heute erst registriert. Ich heiße Carina, bin 34 Jahre alt und leide glücklicherweise nicht unter Allergien oder Unverträglichkeiten - jemand in meinem Freundeskreis hat jedoch eine Milchunverträglichkeit.

Ich habe schon mehrmals davon gehört, daß Leute, die eine Milchunverträglichkeit hatten, keinerlei Beschwerden hatten, wenn sie Biomilch, vorzugsweise von DEMETER, nahmen. Kann das hier jemand bestätigen? Hat jemand diese Erfahrung schonmal gemacht? Würde mich echt interessieren.

LG
Carina
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Vom 21.05.2007 22:06 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Rosensammlerin Chefkoch


Mitglied seit 15.12.2004
11.933 Beiträge (ø4,39/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
Hallo Carina,

ich vertrage keine Milch, auch keine Biomilch und auch nicht die von Demeter.

Aber erstmal herzlich willkommen im CK und gleich die Frage: bekommst du Geld für Werbung?

Lieben Gruß Rosen
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Vom 21.05.2007 22:07 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Suse70  Chefkoch


Mitglied seit 21.01.2004
3.419 Beiträge (ø1,12/Tag)
Hallo Carina,

ich kaufe ab und zu auf dem Bauckhof, einem Biohof mit eigenen und Demeter-Produkten ein. Dort ahbe ich mal ein Gespräch mitbekommen zwischen einer Mutter und der Eigentümerin des Ladens. Es ging um genau dieses Thema.
Die Mutter berichtete, dass ihr Sohn eine Lactoseintoleranz hätte, aber die Symptome bei eben dieser Mich nicht auftreten würden.
Die Frau aus dem Bioladen erklärte dann, dass es daran liegen solle, dass den Biokühen die Hörner nicht abgenommen würden, was sich scheinbar positiv auf die Milch auswirken würde.
Ich fands recht abenteuerlich, aber es scheint wohl ein Grund dafür zu sein.

LG
Suse

* * * * * * * * * * * * * *
Der Duft eines Pfannkuchens bindet mehr ans Leben als alle philosophischen Argumente (Georg Christoph Lichtenberg)

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Vom 21.05.2007 22:15 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

wir_kochen Kaltmamsell


Mitglied seit 25.09.2006
398 Beiträge (ø0,19/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
Hallo,

ich hab auch schon einige Male gehört dass Biomilch - aber nur Weidemilch was Demeter ja meines Wissens voraussetzt - von einigen Leuten mit einer Kuhmilchunverträglichkeit vertragen wird.
Ich meine aber mich zu erinnern das es nicht diejenigen mit einer Lactoseintoleranz waren sondern mit einer Eiweißallergie. Die Eiweiß (oder war es doch die Zucker) -zusammensetzung ist wohl bei Weidemilch anders als bei Milch deren \"Erzeuger\" mit Silage und Mastmitteln gefüttert wurden.
Hört sich soweit logisch an aber wie weit das wirklich Auswirkungen hat weiß ich nicht. Man kann das mit Sicherheit auch nicht auf alle Leute mit Unverträglichkeit umlegen.

Liebe Grüße,
Irmi

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Vom 21.05.2007 22:16 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

drunsinella Tellerwäscher


Mitglied seit 21.05.2007
3 Beiträge (ø0/Tag)
HI,

nein, ich bekomme kein Geld für Werbung... aber ich finde grundsätzlich jemanden, der mir so seltsame Fragen stellt Na!

Also, ich kann mir auch nicht vorstellen, daß die Hörner der Rinder was mit der Milch zu tun haben, aber ich kann mir vorstellen, daß es daran liegt, daß die Biomilch ja naturbelassener ist als die \"normale\" Milch.

Ich wollte eigentlich nur wissen, ob jemand auch schon diese Erfahrung gemacht hat, da es vielleicht eine Alternative für meine Freundin wäre. Sie tut sich recht schwer mit den ganzen \"Ersatzmilchen\"...

LG
Carina
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Vom 21.05.2007 22:25 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Suse70  Chefkoch


Mitglied seit 21.01.2004
3.419 Beiträge (ø1,12/Tag)
Hallo Carine,

frag mal Tante Google nach Bio, Mich und Hörnern, da findest du etwas über das Thema...

Ansonsten sollte dein Freundin sich einfach mal einen Liter Milch von Kühen mit Hörnern kaufen und dann mal schauen,was passiert.

Gruß
Suse

* * * * * * * * * * * * * *
Der Duft eines Pfannkuchens bindet mehr ans Leben als alle philosophischen Argumente (Georg Christoph Lichtenberg)

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Vom 21.05.2007 23:09 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

bluemoon11 Hendlgriller


Mitglied seit 18.05.2006
6.651 Beiträge (ø3,02/Tag)
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Laktose, also Milchzucker, ist keine künstliche Zutat. Biomilch hat die genauso wie konventionell erzeugte.

Grüße
bluemoon
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Vom 22.05.2007 05:19 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Greta Chefkoch-Moderator Sternekoch


Mitglied seit 17.01.2002
15.761 Beiträge (ø4,17/Tag)
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Hallo !

Meine Kinder haben auch eine Milcheiweissallergie und sie haben die Biomilch vom Hof immer trinken können !

liebe Grüße
Greta
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Vom 22.05.2007 07:44 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

nata0807 Hendlgriller


Mitglied seit 29.03.2003
2.860 Beiträge (ø0,85/Tag)
Hallo,

dass die Biomilch besser vertragen wird, kann ichmir schon vorstellen. Allerdings denke ich auch, dass es eher mit dem Eiweiß zusammenhängt. Das kann schon ganz anders zusammengesetzt sein, dadurch wie die Milch nach dem Melken behandelt wurde. Vielleicht sogar durch die Viehhaltung? na dann... Oder bestimmte Kuhrassen? na dann...

LG nata
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Vom 22.05.2007 08:14 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

eifelkrimi  Sternekoch


Mitglied seit 27.03.2005
22.889 Beiträge (ø8,74/Tag)
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Hallo

ich kann mir schon vorstellen, dass man Bio-Milch besser verträgt. Das hängt mit Sicherheit auch damit zusammen, was die Kühe zu fressen kriegen. Und auf einem Demeterhof werden eben die Kühe auch besser ernährt, eben bio und das macht sich selbstverständlich in der Milch bemerkbar.

lg
eifelkrimi
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Vom 22.05.2007 18:17 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Armira Chefkoch


Mitglied seit 26.11.2005
5.086 Beiträge (ø2,14/Tag)
hi,

Kuhmilch kann man im Verhältnis zu menschlicher Muttermilch zumindest so betrachten: Wenn die Mutter etwas zu sich nimmt (Kaffee, Medikamente, Säurehaltige Obste...) wird auch das Baby auf die Milch gereizt reagieren. So ist es auch mit den Kühen. In den Eutern sammelt sich alles gute in der Biomilch an: frei weidende Kühe haben einfach mehr pflanzliche Auswahl und Bewegung, um die Nahrung ausreichend zu verstoffwechseln, deren Bestandteile dann natürlich auch in die Milch gelangen. Dazu kommt der Umgang mit Medikamenten in der Milchindustrie: Antibiotika und bestimmte Impfstoffe für Massentierhaltungen, die gibt es bei Bio-Kühen nicht in dem Ausmaß.

Laktoseintoleranz oder Milchallergie hat damit allerdings nichts zu tun, den diese Gehalte sind in allen Milchprodukten gleich.


LG Na!
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Vom 22.05.2007 19:07 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

nata0807 Hendlgriller


Mitglied seit 29.03.2003
2.860 Beiträge (ø0,85/Tag)
Na, mit Milchallergie kann es eben doch zu tun haben. Es geht dabei ja nicht um den Gehalt an Eiweiß sondern um die Struktur und die kann durchaus unterschiedlich sein, weil die Demetermilch anders oder nicht behandelt wird.

Der Demeter-Verband führt das darauf zurück, dass die Milch nicht homogenisiert wird. Dadurch wird mehr Eiweiß an Fett gebunden und das scheint irgendwie problematisch zu sein.

Aber auch bei allen anderen Faktoren, die bereits genannt wurden, Haltung, Futter, Rassen, sogar die Frage nach den Hörnern ... sind alles Faktoren, die möglicherweise die Aminosäurestruktur verändern.

LG nata
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Vom 22.05.2007 19:14 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

winterhexe  Kaltmamsell


Mitglied seit 20.01.2007
2.986 Beiträge (ø1,53/Tag)
Hallo,

ich habe eine Nahrungsunverträglichkeit auf Kuhmilch und alle Nebenprodukte daraus. Bei mir ist es völlig egal ob ich Kuh-Biomilch oder eine andere Kuhmilch trinke. Die Beschwerden sind die gleichen.


LG
winterhexe
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Vom 22.05.2007 19:41 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

ancabi  Suppenkoch


Mitglied seit 30.08.2006
2.096 Beiträge (ø1/Tag)
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Hallo Winterhexe,

mir geht das mit meiner Milcheiweiß-Unverträglichkeit genauso wie Dir. Kuhmilch bleibt da Kuhmilch, ich vertrage sie ganz einfach nicht. Na!

LG Ancabi
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Vom 22.05.2007 21:36 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

k-lorie Suppenkoch


Mitglied seit 18.03.2007
1.870 Beiträge (ø0,99/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
Hallo,

hab schon mal gelesen, dass einige Leute irgenwelche \"Zusatzstoffe\" der konventionellen Milch nicht vertragen. Gleiche Symptome wie bei LI, aber ohne ärztlichen Bestättigung.

LG K-lorie
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Vom 22.05.2007 22:50 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Mysticia Tellerwäscher


Mitglied seit 23.12.2006
50 Beiträge (ø0,03/Tag)
Eigentlich kann man deine Frage gar nicht konkret beantworten, da du lediglich Milchunverträglichkeit schreibst .. Laktoseintoleranz, also entweder ein Enzymmangel oder eine Laktose-Fehlverdauung, und eine Milcheiweissallergie sind zwei ganz unterschiedliche Krankheiten mit vielen verschiedenen Ausprägungen, ausserdem führen die unterschiedlichen Krankheitsbilder auch zu unterschiedlichen Symptomen und damit auch zu einem Unterschied in der Verträglichkeit bzw. Unverträglichkeit der Produkte, sei es nun Bio oder nicht !

Ich habe zwar weder eine Allergie noch ein Laktoseproblem, allerdings bewirtschaften wir einen landwirtschaftlichen Betrieb in Nordfriesland und einige eurer Aussagen führen bei mir auch zu Magenschmerzen *seufz

Sorry wenn ich hier nummeriere, aber ansonsten verliere ich den Überblick bei der Menge an Themen *gg

1. Laktoseintoleranz und Verträglichkeit von Demeter-Milch

Bei einer Laktoseintoleranz besteht die Therapie in einer Vermeidung bzw. Reduzierung von Milch - und Milchprodukten oder einer Enzymzufuhr , dabei sollte man bei der Vermeidung auch an die \"versteckten\" Inhalte denken.. Laktose wird zum Beispiel auch zugesetzt bei Broten, Schokolade, Bonbons, diverse Riegeln, Eiscreme, Fertigprodukte, Würzmischungen, Instant-Produkte (Kartoffelpulver fürs Püree, Suppen, Sossen etc ) , Fleischprodukten wie Brühwürstchen , Konservenprodukten, Süßstoff, Medikamenten, Müslimischungen und und und ... Es gibt tatsächlich bereits nahezu laktosefreie Milchprodukte, bei denen die Spaltung des Milchzuckers vorweggenommen wird, m. E. trifft das allerdings nicht auf Demeter-Milch zu.

2. Homogenisierung

Homogenisierung per se führt durchaus zu Problemen, ganz frei davon ist aber auch Demeter nicht .. Dann müsstet ihr die Milch nämlich direkt nach dem Melken trinken.. Jedes Umpumpen, jeder Transport führt automatisch zu Homogenisierungseffekten, Demeter hat den Homogenisierungsgrad lediglich auf einen prozentualen Anteil begrenzt, um eine zusätzliche Homogenisierung zu vermeiden. Leider ist es häufig der Verbraucher, der sich über den Fettpropf im Flaschenhals und andere Symptome der Nichthomogenisierung beschwert und damit die Behandlung forciert.

3. Antibiotika, Impfungen, Weidegang und Ernährung der Rinder

Unsere Tiere werden nicht häufiger behandelt oder geimpft als sogenannte Bio-Rinder (ja, ich habe die Demeter-Richtlinien und andere Veröffentlichungen aufmerksam gelesen und ja wir verwenden auch keine anderen Medikamente ) . Unsere Kühe geniessen freien Weidegang (sogar mehr als Demeter z.B. vorschreibt ) und bekommen kein (!) anderes Futter ...

Konsequenz : Wir bekommen weniger Geld für unsere Tiere, da sie nicht rechtzeitig genug schlachtreif sind, um einen BSE-Test zu vermeiden (pauschal 20 ct je kg weniger + Kosten der Tests), wir haben höhere Kosten wg längerer Haltung, verträglicherer Fütterung, besserem Komfort im Stall und zum Dank wird einem auch noch gesagt, ja aber der Verbraucher ist nicht bereit, mehr auszugeben, produziert gefälligst wirtschaftlicher ! Nebenbei bemerkt ist auch der Milchpreis an sich schon lachhaft, zumindestens für die Qualität und die Anforderungen, die gestellt werden ...

4. Bio wirklich besser ??

Da unser Ruf als konventionelle Erzeuger eh schon ruiniert ist, darf ich ja vielleicht auch mal einige Punkte erwähnen, die sonst meist unter den Tisch fallen ...

Der überwiegende Anteil der Konsumenten kauft keine Bioprodukte, trotzdem halten sie Bio für toll.
Keiner fragt konkret nach den Produktionsmethoden im ökologischen Landbau, geschweige denn dass man Kritik wagen darf.

Mir fehlt der wissenschaftliche Beweis, dass Bio tatsächlich meine eigene Gesundheit fördert, eine Tasse Kaffee soll zum Beispiel mehr krebserregende Stoffe enthalten als alle Pestizidrückstände, die ich übers Jahr zu mir nehme.

Wo sollen wir die benötigten Flächen hernehmen, könnt ihr (mal ganz provokativ gefragt) Deutschland größer machen ?? Bio = weniger Ertrag pro Hektar, mehr Futteraufwand, längere Haltung , wir bräuchten etwa ein Drittel mehr landwirtschaftliche Fläche in Deutschland, um alle Betriebe auf Bio umzustellen, ganz zu schweigen von Millionen freilaufender Tiere, die den Boden \"verunreinigen\" .

Schon mal was von Steiner gehört ? Ich zitiere mal frei vor mich hin *gg
\" Den mineralischen Dünger betrachtete Steiner als wertlos und glaubte, dass in Gründüngung und Mist kosmische Kräfte walten. Durch den Mist wirke obendrein die Seele der Tiere. Die so erzeugten Lebensmittel seien durch diese Astralenergie wertvoller und gesünder als konventionell erzeugte Produkte. In Steiners Schriften zur Landwirtschaft finden sich skurrile Thesen. „Das Mondlicht entfaltet seine größte Wirkung“, schrieb er, „wenn es auf das Hinterteil eines Tieres scheint.“ Die Steinersche Methodik wird „biologisch-dynamisch“ genannt. Danach erzeugte Waren werden zumeist unter der Marke „Demeter“ verkauft. \" Da fehlen mir sogar die Worte, um das zu kommentieren ..

Um noch einmal auf das gesunde im \"Bio\" - Euter zurückzukommen, lest euch doch einfach mal durch, was man so im Biobetrieb verwenden darf .. Ökobauern dürfen schädliche Insekten, Unkräuter und Pilze mit einer ganzen Palette von Stoffen bekämpfen, die in der EWG-Verordnung für den ökologischen Landbau aufgeführt sind. Die Liste umfasst mehrere Dutzend Mittel, darunter pflanzliche Substanzen, Mineralöle, Bakterienstämme und Chemikalien wie Kaliumpermanganat. Darunter fallen zum Beispiel auch Kupfer und Schwefel, vor allem beim Obst und Wein, wirkt nur leider schlechter und wird daher häufiger verwendet, damit ist der Boden auch entsprechend mehr belastet.

Wenn wir dann noch die biologische Schädlingsbekämpfung betrachten, dann wird es echt merkwürdig, denn auf der einen Seite wird eindringlich davor gewarnt, fremde Organismen freizusetzen (Stichwort Gentechnik), auf der anderen Seite werden fremde Insektenarten eingesetzt, die massiv die einheimischen Tiere verdrängen und sich zu Landplagen entwickeln ...

Aber irgendwie führt das hier wohl ein bissle zu weit, mir gehen halt die Nerven durch, wenn ich Pauschalaussagen höre, die so weit verbreitet sind und doch nie hinterfragt werden, darauf trinke ich jetzt erstmal ein Glas Milch, mehr sollte man eh nicht pro Tag verzehren *gg

lg
Ute
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Vom 23.05.2007 01:38 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

bayerin Küchenjunge


Mitglied seit 10.08.2006
180 Beiträge (ø0,08/Tag)
hallo ute,
es gibt vieles zwischen himmel und erde, was man nicht versteht! deswegen muss es aber nicht sinnlos sein! ... und wenn die hörner der rinder keinen zweck hätten, wären sie dann in der evolution noch vorhanden?
und bei biologischem einsatz von schadinsekten von landplage zu schreiben......??? übrigends, es gibt keine unkräuter, höchstens nicht erwünschte pflanzen! für etwas ist jede pflanze von nutzen.
lg bayerin
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Vom 23.05.2007 21:57 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

drunsinella Tellerwäscher


Mitglied seit 21.05.2007
3 Beiträge (ø0/Tag)
Hallo,

also ich kann das jetzt nicht ganz so differenzieren, was meine Freundin da für eine Art \"Problem\" mit Milch hat, ich werde das nächstes Mal besser hinterfragen, aber mich interessierte diese Frage einfach mal, weil ich bisher eben nur davon gehört habe.

Danke, Ute, daß Du mal aus Sicht eines konventionellen Produzenten schreibst. Die meisten aus unserem Freundeskreis sind Bio-Konsumenten (und auch ich muss zugeben - ob ich es mir jetzt einbilde oder nicht - vieles schmeckt mir einfach besser, und preislich ist es in unserer Region nicht weit her mit normaler \"Supermarktkost\"). Einfach nur zu sagen \"Bio ist besser\" reicht meiner Meinung nach nicht, und das wollte ich auch nicht aussagen. Aber im konventionellen Bereich gibt es einfach zu viel Mist, der als gesund angepriesen wird, und da gehen MIR die Nerven durch.

Nebenbei erwähnt: ich habe eine Tochter mit Neurodermitis, deren Hautbild sich wesentlich verbessert hat, seit ich für sie auf die Ernährung achte und mehr Bio-Produkte einkaufe als früher. Kann sein, daß ich mir das auch einbilde, aber je naturbelassener das Lebensmittel, desto besser die Hautprobleme meiner Tochter...

Wobei ich sagen muss, daß ich selbst ein ziemlicher Naturmensch bin. Steiner ist mir auf jeden Fall ein (nicht unbedingt negativer) Begriff. Meine Tochter ging zwei Jahre lang in den Waldorfkindergarten und ich habe den direkten Vergleich zu einer städtischen Einrichtung: da hat mir die Waldorfpädagogik doch allemal besser gefallen.

So, völlig ab vom Thema. Also ich denke, man sollte da keine Zusammenhänge ziehen, ich kenne mich da auch zu wenig mit der Thematik aus. Aber danke für Eure Antworten!

LG
Carina
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Vom 23.05.2007 22:40 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Armira Chefkoch


Mitglied seit 26.11.2005
5.086 Beiträge (ø2,14/Tag)
hi @drunsinella,

nicht verzagen...es ist allgemein bekannt, daß mit der Kultivierung von Ackerbau und Viehzucht auch die Unverträglichkeiten zugenommen haben müssen. Dies wird sogar wissenschaftlich untersucht. Es bestehen aber leider in der Benennung der einzelnen Probleme zuviele Unterschiede und viele Menschen werfen einfach alles in einen Topf.

BIO wird der deutschen Gesetzgebung nach einfach strenger kontrolliert, so daß giftige Stoffe nicht in großem Stil hineingelangen...aber auch das hat seine Skandale: auch bei BIO ist der Verbraucher schon Scharlatanen aufgesessen.

Die Milchqualität von frei laufenden Kühen kann aber auch schon einfach durch bessere Verstoffwechselung in den Tieren verbessert sein, deshalb muß eine BIO-Kuh der deutschen Gesetzgebung nach ein Mindesthektar Weide/pro Tier haben. Dies wäre nicht so, wenn es bedeutungslos wäre-oder?

Und letztenendes ist des Menschen bester Berater immer noch sein eigener Glaube und seine eigene Überzeugung. Aber seine Augen täuschen ihn nicht: wenn sich Neurodermitis sichtlich bessert, dann ist das auch so und dann bleibt dabei. Neurodermitis und Tiereiweisse sind sich sowieso spinne Feind und essen von Giftstoffen durch konventionelle Tierhaltung bricht immer durch die Haut. Ein Beispiel ist Antibiotika: wenn du es vom Arzt bei Krankheit verordnet bekommst, hast du meist Darmprobleme oder Hautentzündungen. Was sollte eigentlich anders sein, wenn du die Milch einer Kuh trinkst, die mit Antibiotika behandelt wurde???

LG Na!
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Vom 23.05.2007 22:47 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Regina2 Smutje


Mitglied seit 06.05.2002
309 Beiträge (ø0,08/Tag)
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Hallo,

auch ich danke dir, Ute, dass du mal einen Beitrag aus der Sicht konventioneller Landwirtschaft gebracht hast. Meine Eltern haben auch einen Bauernhof und von daher kann ich alles, was du geschrieben hast, unterschreiben, insbesondere deine Erläuterungen zu den Antibiotika, den Impfungen, dem Weidegang und Ernährung der Rinder.
Ich möchte biologisch produzierten Produkten ja gar nicht rundherum ihre Berechtigung absprechen, aber ich habe den Eindruck, dass es schon auch wichtig ist zu schauen, um welches Produkt es sich handelt. Ich kann jedenfalls nicht nachvollziehen, wie man die holländische Tomate auf eine Stufe stellen kann mit Milchprodukten.

Von den ganzen Horrorgeschichten über Tierhaltung stimmt jedenfalls im Falle des Betriebs meiner Eltern, die in Bayern einen - ich würde sagen durchaus typischen - Milchviehbetrieb haben, nichts, aber auch gar nichts. Die modernen Milchviehbetriebe haben inzwischen ja schon seit langem Laufställe, in denen die Tiere frei herumlaufen können. Das ist übrigens - soweit ich weiß - bei biologischer Erzeugung nicht zwingend vorgeschrieben. Nur regelmäßiger Weidegang. Eine tiergerechte Haltung ist übrigens schon deshalb im Interesse von Bauern, weil Kühe keine Automaten sind und die Milchleistung auch davon abhängig ist, wie gut es einer Kuh geht, um das mal ganz banal auszudrücken.

Ute hat ja die Antibiotika schon angesprochen: Es wird häufig davon gesprochen, dass konventionelle Betriebe die mal so eben verabreichen würden. Für die Milchviehhaltung kann ich jedenfalls sagen, dass dem nicht so ist. Milch wird auf den Gehalt von Antibiotika getestet, schon weil das für die Weiterverarbeitung ein Problem wäre, wenn Antibiotika enthalten wären, denn Antibiotika würden die Entwicklung von Bakterien, die für die Herstellung von Milchprodukten notwendig sind, hemmen.

Was in der Tat ein Problem ist und zunehmend für alle, die in diesem Bereich arbeiten, existenzgefährdend ist, sind allerdings die katastrophalen Milchpreise, die im Moment in vielen Betrieben nicht mal den Aufwand für die Herstellung der Milch decken. Das gehört vielleicht nicht hierher, deshalb möchte ich mich auch gleich für die \"Themaverfehlung\" entschuldigen. Aber ich bin immer so ein bisschen hin und her gerissen, wenn ich Debatten zum Thema Bio höre: Einerseits finde ich ja ganz gut, dass es offenbar Leute gibt, die bereit sind, für gute Produkte mehr zu bezahlen. Aber wenn ich dann sehe, dass hier der Trend auch schon zu möglichst günstigen Bioprodukten geht, die ruhig auch von sonstwo mit den entsprechenden Energiekosten hergebracht worden sein dürfen, dann frage ich mich schon, wohin das alles noch führen soll.

Tut mir jetzt leid, aber ich musste das mal los werden. Ich wollte selbstverständlich niemandem zu nahe treten ...

Liebe Grüße

Regina
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Vom 23.05.2007 22:52 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

rotkaeppchen1000 Smutje


Mitglied seit 10.11.2004
355 Beiträge (ø0,13/Tag)
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Hallo Drunsinella,

also ich kann dieses auch nur bestätigen.
Genauergenommen generell mit BIO-Lebensmitteln...

Habe eine Allergie gegen konventionelle Erdbeeren sowie Zitrusfrüchten und Ananas.

Bei BIO hab ich \"urkomischerweise\" diese Probleme nicht.

Naja, BIO mag eine Lebenseinstellung sein, dennoch bin ich der Meinung das der Schrott der konventionellen Lebensmitteln zugesetzt wird, kann nicht gesund sein...

Gruß

Rotkaeppchen
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Vom 24.05.2007 23:02 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Trolli2 Smutje


Mitglied seit 26.08.2006
482 Beiträge (ø0,23/Tag)
Hallo drunsinella,
das mit der Kuhmilch habe ich auch schon gehört, und wollte es auch probieren, da ich Kuhmilchallergikerin bin.
Begründung: Den konventionellen Kühen würden die Hörner abgesägt, was Schmerzen verursacht. Angeblich leiden dann diese Tiere zeitlebens unter Schmerzen. (Phantomschmerz?) Und aufgrund dieser Schmerzbelastung schütten diese armen Kühe Stoffe aus (frag mich nicht, vielleicht Adrenalin?) die dazu führen, dass sich auch deren Milch chemisch verändert. Die \"Stressmilch\" ist also wohl nicht gut für uns, sondern nur Milch von glücklichen Kühen mit Hörnern.
Diese muss ja dann sicher nicht zwangsläufig von Demeter sein.
Hab bei anderen Nahrungsmitteln auch kurioses erlebt: Apfelsaft vertrage ich nicht mehr, außer es ist eine alte Apfelsorte/Streuobstwiesen-Apfel. Begründung: Die neuen Obst- und Gemüsesorten werden auf lange Haltbarkeit gezüchtet und sind von ihrer Struktur so verändert, dass der Mensch darauf allergisch reagiert. Sein Steinzeit-Körperprogramm ist auf altbekannte Nahrungsmittel getrimmt.
Trauben aus dem Supermarkt konnte ich z. B. nicht mehr essen, aber die Trauben von unserem Öko-Winzer. Und sein Traubensaft ist auch lekkaaaaa Lächeln

LG
Trolli
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Vom 24.05.2007 23:10 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

bayerin Küchenjunge


Mitglied seit 10.08.2006
180 Beiträge (ø0,08/Tag)
Lachen hallo trolli,
deine beobachtung mit apfelsaft und alten apfelsorten kann ich nur bestätigen! bei den restlichen sachen bin ich gleich auf bioware umgestiegen. Na!
lg bayerin
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Vom 25.05.2007 00:06 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

bluemoon11 Hendlgriller


Mitglied seit 18.05.2006
6.651 Beiträge (ø3,02/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
Hier mal meine fünf Pence ganz allgemein zu Bio-Lebensmitteln:

Manchmal schmeckt Biogemüse besser , und vielleicht ist es gesünder, sich mit Biowaren zu ernähren - bewiesen ist das aber nicht. (Woher kommt z.B. die seit Jahrzehnten ansteigende Lebenserwartung in unserem Land, obwohl der ganz überwiegende Teil der Bevölkerung sich nicht - oder nicht ausschließlich - mit Boilebensmitteln ernährt?)

Was ist besser: Konventionell erzeugt Sonnenblumenkerne aus dem eigenen Land zu kaufen oder Bio-Sonnenblumenkerne die aus China (!) kommen - so gesehen im Bio-Supermarkt!
Wer sagt mir, wie ich China die Richtlinien für den Anbau sind; wie dort mit den Arbeitskräften umgegangen wird, und wieviel CO 2 beim Flugzeugtransport in die Atmosphäre gelangt?

Für wen sind Biolebensmittel da? Für alle sicher nicht - da würde die Anbaufläche nicht ausreichen, da die Erträge ja nicht an den intensiven, konventionellen Anbau heranreichen.

Wenn Kuhhörner etwas mit Milchzucker- oder Milcheiweißallergie zu tun hätten, warum hat es die schon früher gegeben, als die Kühe noch Hörner hatten?

Ich für meinen Teil wäre zufrieden, wenn die Lebensmittelerzeuger in meiner Nähe unterstützt würden, ihre Produkte sorgfältig, mit minimalem Einsatz von Giften, nachhaltig und bei Tieren möglichst artgerecht zu erzeugen - egal, ob da jetzt irgendein Bio-Siegel draufklebt oder nicht! (Und Steiner mit seiner Astralenergie brauche ich schon garnicht - das ist mir viel zu ideologisch ...)
Das geht halt nur über den Preis, und die Bauern, die zur Zeit für einen fairen Milchpreis demonstrieren, haben meine vollste Unterstützung!

Und die alten Apfelsorten sollten unbedingt erhalten werden! Lachen

LG
bluemoon
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Vom 25.05.2007 13:29 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Trolli2 Smutje


Mitglied seit 26.08.2006
482 Beiträge (ø0,23/Tag)
Hallo Bluemoon,

da muss ich doch auch meine fünf Groschen dazu geben Lachen
Ich gebe dir Recht, dass \"Bio\" nicht gleich \"Bio\" ist. Von Übersee-Lebensmitteln halte ich ebenfalls wenig, eben wegen der Emissionen, der armen Arbeitstiere usw.

Neulich sah ich einen Bericht, dass Bio-Waren gleichen Standard bieten müssen. Dann hörte ich die Standards, und war sehr erstaunt, dass auf Bio-Ware Konventionell-Gülle ausgefahren werden darf. In good old america gehen die Kühe ein, weil sie gentechnisch verändertes Grünzeugs fressen, aber solange sie noch leben, wird ihre Gülle über Bio-Menschenfutter ausgebracht. Welche Hormoncocktails in anderen Bio-Schwellenländern in deren Mastvieh gepumpt wird, darf bestimmt niemand wissen. Auch dieser Mist landet auf unserer Bio-Ware.

Was sonst noch durch das Hintertürchen \"Bio\" auf selbige Waren kommt ist sicher kritisch zu überprüfen. Bio-Acker neben Autobahn oder sonstigen Feinstaub- und Schwermetallschleudern kommt bestimmt auch \"gut\".
Aber ich betrachte Bio-Waren als das kleinere Übel.

Am besten finde ich Verbände, die einen kompletten Kreislauf anstreben: Ein Bauer darf nur so viel Vieh züchten, so viel Mist er dann auf seinen Feldern unterbringt. Futter fürs Vieh darf nicht zugekauft, sondern selbst produziert werden usw. Solche regionalen Projekte finde ich toll, und in diese Kategorie fällt halt auch Demeter. Deren Astral-Philosophie klingt für mich schon sehr abstrus, deshalb sind mir die reinen Naturliebhaber lieber, die ohne so was auskommen.

Mir ist klar, dass es ohne konventionelle Massen-Menschenfutterproduktion nicht geht, aber auch dort lässt sich umdenken. Beispiel Schweinemast: Mastschweine werden nur 2 x täglich gefüttert, müssen sich ums Futter streiten. Streßhormon gerät ins Fleisch, das Fleisch wird weiß und wässrig. Neue Ställe verfügen über Futtermaschinen, die Musiksignale von sich geben. Neu: 8 x Fütterungszeit, und jedes Schwein hört nur auf die eigene Melodie. (Frag nicht, wie die \"ihre\" Melodie lernen.) Folge: Stressfreies Fressen, mehr Abwechslung. Endprodukt: rosa, festes Fleisch, welches besser schmeckt und nicht schrumpft. Sicher ist Fleisch ohne Streßhormone auch gesünder für uns.

LG
Trolli
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Vom 25.05.2007 21:45 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

bayerin Küchenjunge


Mitglied seit 10.08.2006
180 Beiträge (ø0,08/Tag)
hallo trolli,
die genauen anbaurichtlinien der verschiedenen deutschen bioverbände kannst du hier nachlesen. mir ist nichts bekannt, dass irgendwo gülle verwendet werden darf, höchstens aufbereiteter mist aus biobetrieben!
allerdings muss ich dir recht geben, dass bioware, die um die welt reist problematisch ist. einerseits wird der bioanbau in fernen ländern unterstützt, aber der energieverbrauch durch die warenlieferung bereitet mir auch magenschmerzen.
lg bayerin
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Vom 16.04.2010 18:57 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

hobbykoechin_1 Tellerwäscher


Mitglied seit 16.04.2010
1 Beiträge (ø0/Tag)
Hallo Carina,
ich stöberte gerade im Netz, um mehr über die Thematik "Demetermilch und Kuhmilchunverträglichkeit" zu erfahren, weil ich gerade den Selbsttest gemacht habe. Habe mich gleich angemeldet, um hiermit zurück zu deiner Frage zu kehren: Mir ging es ebenso: Eine Freundin erzählte mir, als es um die Frage meiner heftigen Blähungen nach Genuss einer Schmandsauce in einem Restaurant ging, und ich ihr von meiner Unverträglichkeit erzählte, dass es bei Demetermilch anders sein könnte. Wegen den Hörnern. Das kam mir zwar unlogisch vor, aber ich bin pragmatisch und kaufte einen Liter Demetermilch. Heute trank ich morgens ein Glas und habe über den Rest des Tages diese MIlch auch im Kaffee genossen - normalerweise gibt es bei mir keine Milchprodukte mehr, nur Sojamilch. Und auch jetzt, 6 Stunden nach der ersten Demetermilch-Dosis bin ich beschwerdefrei! in meiner Begeisterung googelte ich das Thema, las mir was über Demeter an und bin jetzt hier gelandet.

In den Treats vor mir wird immer von "Bio-Milch" gesprochen, das ist nicht das Gleiche wie Demeter-Milch! Das Demeter Qualitätssiegel geht viel weiter als das Bio-Siegel: hier ein Zitat von der Demeter-Webseite: "... Der Vorstand Stephan Illi erklärt: "Das Bio-Siegel setzt das Mindestmaß fürs Öko-Essen. Demeter-Bauern und -Hersteller leisten erheblich mehr als die EU-Bio-Verordnung vorschreibt. ..." Und für alle, die hier plumpe Werbung vermuten: Demeter ist ein Qualitätsstandard, keine Firma. Es ist so, als würden wir über das TÜV-Siegel und das DEKRA-Siegel diskutieren, das muss ja wohl ohne Unterstellung erlaubt sein.

Tatsächlichen haben wohl die Hörner als Organ der Kuh eine Wirkung auf den Stoffwechsel einer Kuh und damit auf das Eiweiss, wenn ich das richtig verstanden habe. Normale Kühe werden wohl enthornt, Demeterkühe eben nicht. Ich googel jetzt weiter - spannender Selbstversuch, bin restlos begeistert. Lieben Gruß von der Hobbyköchin
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Vom 16.04.2010 21:16 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

silberlein Tellerwäscher


Mitglied seit 28.06.2009
2 Beiträge (ø0/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
Hallo,

ich weiß ja nicht, ob deine Freundin die Laktose oder das Milcheiweiß nicht verträgt (habe nicht alles gelesen). Aber ich habe mal auf einem Vortrag gehört, dass in der Milch der Molkereien, die im Supermarkt zu finden sind die Milch von ca. 70 000 (kein Tippfehler!) Kühen enthalten ist. Wenn man aber die Milch beim Bauern holt ist es vielleicht nur die Milch von 70 Kühen, die zusammen verarbeitet wird.

Diese Aussage hat mich sehr nachdenklich gemacht. Aber ich fand es schon nachvollziehbar, wenn man bedenkt, von wie vielen verschiedenen Bauernhöfen und dadurch auch verschiedenen Kühen die Milch in die Molkereien kommt und zusammen verarbeitet wird, dann erscheint mir die Zahl der Kühe durchaus nachvollziehbar.

Wenn man dagegen die Milch von einer kleineren Biomolkerei bzw. beim Bauern kauft hat man sicher nur die Milch einer viel geringeren Zahl von Kühen.

Vielleicht sollte Deine Freundin einfach mal einen Versuch in diese Richtung starten.

Abgesehen davon habt ich mal einen Ausspruch gehört, der mich auch ins Grübeln gebracht hat: "Der Mensch ist das einzige Säugetier, das die Muttermilch eines anderen Säugetieres zu sich nimmt".

Diesen Spruch habe ich mir zu Herzen genommen. Auch ich habe eine Milchunverträglichkeit und seit ich auf meinen Körper höre und nur die Milchprodukte esse, die ich richtig gerne mag habe ich kaum Schwierigkeiten. Allerdings vertrage ich Joghurt, Sahne, Butter, Frischkäse und Mozzarella. Verzichten muss ich auf Milch pur (auch im Kaffee), auf Hartkäse und Schimmelkäse u. ä.. Aber das fällt mir nicht sehr schwer, weil ich diese Produkte noch nie besonders gerne mochte.
Vielleicht sollte Deine Freundin mal über ihre Vorlieben nachdenken, auch über die die sie schon in ihrer Kindheit hatte. Kinder haben in dieser Richtung bessere Instinkte als Erwachsene.

Ich bin keine Ärztin, aber ich möchte meine persönlichen Erfahrungen an andere Betroffene weitergeben. Vielleicht kann ich Euch ja ein bischen weiterhelfen.

Viele Grüße

Silberlein
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Vom 17.04.2010 14:53 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

BlueSamba Chefkoch-Moderator Hendlgriller


Mitglied seit 03.10.2003
2.376 Beiträge (ø0,75/Tag)
Hallo zusammen,

soweit ich mich durch die Fachliteratur gelesen habe, liegt es wohl auch daran, dass die Demeter-Milch nicht homogenisiert wird. Durch das Homogenisierungsverfahren, werden Milcheiweißbausteine freigesetzt, die sonst den Darm einfachnur passieren. Die sind anscheidenden der Auslöser der Allergie.

Grüßle
BlueSamba
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Vom 17.04.2010 15:13 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

charlycastello  Chefkoch


Mitglied seit 01.03.2010
10.985 Beiträge (ø13,41/Tag)
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Hallo,

ich habe gerade 2 Milchbauern, aus meinen "geheiligten Hallen" entlassen, bevor sie einen Zwerchfellriss vor lauter Lachen kriegen. Einen Zusammenhang mit den Hörnern einer Kuh und der Verträglichkeit der Milch ist so, wie eine stillende Mutter, der man die Haare schneidet. Ich schliesse mich BlueSamba an. Sicher spielt es eine Rolle, wie die Kühe ernährt und gehalten werden!!!!! Eine Kuh, die entsprechende Bewegung mit entsprechendem unbelastetem Futter geniesst hat auch einen anderen und für uns besseren Stoffwechsel. Kuhhörner werden hier nur bei reiner Stallhaltung entfernt, bei Fehlstellungen oder bei aggressivem Verhalten einzelner Kühe, um der Verletzungsgefahr vorzubeugen.

Mir persönlich ist die Milch hier vom Milchbauern zu fett, aber wir haben sie auch schon "allergiebelasteten" Freunden aufgetischt und die fahren mittlerweile regelmässig aufs Land und kaufen 2 x die Woche dort ihre Milch.

LG

Ute
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Vom 21.04.2010 12:06 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

A_plum Küchenjunge


Mitglied seit 14.02.2010
61 Beiträge (ø0,07/Tag)
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Hallo,

also, wenn ihr euch nach dem Milchgenuß auf das linke Bein stellt, fünfmal in die Luft hüpft und schreit: Ich vertrage Milch!, wird euch die Milch der Kühe mit abgeschnittenen Hörnern nichts anhaben können.
mhmmmh hmmhmhmmmmhhh

Sorry, so ein hanebüchener Unsinn! Ich stimme Ute und BlueSamba zu.

Wobei ich die Homogenisierungstheorie erweitern kann:
Durch das Homogen... werden die Fettmoleküle feinst verteilt in der Milch, das macht die Oberfläche für Allergene größer und DAS sorgt für Unverträglichkeiten.

Als LI´lerin habe ich mir mal todesmutig nicht homogenisierte Milch gegönnt (und zwar reichlich). Ich hatte keinerlei Beschwerden.
Ob das aber bei Kuhmilcheiweißallergikern funktioniert? Keine Ahnung....

LG, A_Plum
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Vom 21.04.2010 20:54 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Anne-Isabell  Chefkoch


Mitglied seit 03.06.2007
9.819 Beiträge (ø5,39/Tag)
Pfeil nach rechts Durch das Homogen... werden die Fettmoleküle feinst verteilt in der Milch, das macht die Oberfläche für Allergene größer und DAS sorgt für Unverträglichkeiten. Pfeil nach links

Den Zusammnhang verstehe ich nur zum Teil, da die Allergene (wie der Name schon sagt) für Allergien wie Kuheiweißallergie verantwortlich sind bzw. ein Auslöser sind. Aber Laktose z. B., welches bei der Laktoseunverträglichkeit nicht gespalten wird durch aufgrund des Mangels an Laktase, ist sicher kein Allergen.

Nach der Theorie, dass durch die Homogeniseirung die Allergene besser zugänglich werden, sollte das Homogenisieren Auswirkungen auf Milcheiweißallergien haben, nicht aber auf die Laktoseunverträglichkeit/-intoleranz.


LG Anne
Stärke wächst nicht aus körperlicher Kraft - vielmehr aus unbeugsamen Willen. Mahatma Gandhi
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Vom 21.04.2010 21:18 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

bluemoon11 Hendlgriller


Mitglied seit 18.05.2006
6.651 Beiträge (ø3,02/Tag)
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Hallo,

ich kann von meinen Wanderungen durch die bäuerliche Landschaft meiner Heimat noch beitragen, dass es sowohl Biobauernhöfe gibt, die hornlose Rinderrassen haben, als auch konventionelle, deren Rinder hübsch behornt sind.

LG
bluemoon
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Vom 13.06.2010 16:41 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Kästli Tellerwäscher


Mitglied seit 07.10.2009
31 Beiträge (ø0,03/Tag)
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Hallo,
Die Hörner sind, soweit ich das von meiner Tante (auch Bäuerin) weiss, dazu da, damit sich die Tiere überall kratzen können. Ohne Hörner können sie nicht "alles" mit dem Schwanz und ihrem Kopf "kratzgerecht" abdecken. Also das ist zumindest ein Nebeneffekt der behornten Kuh Na! Ob das irgendeine Auswirkung auf die Milch hat bezweifel ich...
Ich kaufe aber auch Biomilch, von einer bestimmten Sorte, welche einen garantiert kostendeckenden Milchpreis für Bauern bietet - das finde ich fair und auch wichtig.

Zu der Sache mit dem erhöhten Platz/Ackerbedarf für reine Biohaltung: es werden doch heute schon Tonnen an konventionell produzierter Nahrung weggeschmissen - weil einfach die Nachfrage dazu nicht da ist! (Siehe den Film We Feed the World!!)


Pfeil nach rechts Abgesehen davon habt ich mal einen Ausspruch gehört, der mich auch ins Grübeln gebracht hat: "Der Mensch ist das einzige Säugetier, das die Muttermilch eines anderen Säugetieres zu sich nimmt". Pfeil nach links

Jaha, das mag so sein. Aber die Umstellung auf lebenslange Produktion des Spaltenzyms Laktase erfolgte schon vor über 10'000 Jahren. Da wurde Rinderzucht in Europa erst so richtig populär - in Asien hingegen nicht. Deswegen ist da das Verhältnis von Menschen mit Laktoseintoleranz umgedreht zu dem in Europa - da vertragen es viele Menschen nicht.
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Vom 21.02.2011 22:18 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

macomami Tellerwäscher


Mitglied seit 21.02.2011
5 Beiträge (ø0,01/Tag)
Hallo,

zum Hörner-Thema kann ich diesen link beitragen,

und aus Erfahrungen mit vielen Leuten mitteilen,

dass oftmals Milch und Käse
von Tieren mit Hörnern (meist bio und/oder kleine Bauernhöfe)
und aus silofreier Fütterung (hat nichts mit bio zu tun- eher kleine Landwirtschaftsbetriebe, oder Hofkäsereien)

mit Lactoseintolleranz
besser, bzw. ohne Probleme vertragen wird!


Mit Kuhmilcheiweißunverträglichkeit hab ich noch kaum Erfahrungen gesammelt!

Das Kuhhorn als Beitrag zur Milchqualität
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Vom 21.02.2011 22:30 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

salvy  Chefkoch


Mitglied seit 15.08.2007
13.849 Beiträge (ø7,92/Tag)
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Hagalis Kristallanalyse? Was es nicht alles gibt Sich auf dem Boden wälzen vor Lachen

Liebe Grüße
Salvy

"Wer nichts weiß, muss alles glauben" (Marie von Ebner-Eschenbach)
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Vom 26.02.2011 15:57 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

schwaeble Smutje


Mitglied seit 26.02.2004
1.586 Beiträge (ø0,53/Tag)
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Hallo,

lacht nicht doch auch wir hatten das Problem mit unserem Enkel.

Bei gekaufter Milch spalteten sich die Haut seiner Finger und Zehnkuppen.
Er vertug einfach keine Milch. Als Sohnemann dann mal 10 Liter rohe Milch vom Dairyfarmer brachte war das Problem geloest.

....und es hat absolut nichts zu tun ob Hoerner oder nicht. Sich auf dem Boden wälzen vor Lachen

so ein Schwachsinn hab ich in meinem ganzen Leben noch nie gehoert na dann...

Lg schwaeble ...............welche auch eine Dairyfarm besass und deren Kinder auch mit roher Milch aufgewachsen sind Na!
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Vom 26.02.2011 16:34 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

macomami Tellerwäscher


Mitglied seit 21.02.2011
5 Beiträge (ø0,01/Tag)
`tschuldigung,..

aber was ist ein Dairyfarmer?

Und an was lag es dann deiner meinung nach,
dass die Milch dann plötzlich vertragen wurde?
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Vom 26.02.2011 19:31 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

schwaeble Smutje


Mitglied seit 26.02.2004
1.586 Beiträge (ø0,53/Tag)
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macomami,

Dairyfarmer....werden hier diejenigen genannt welche einen Milchbetrieb bewirtschaften.

Meiner Meinung nach lag es einfach an der Erhitzung der Milch, da veraedert sich das Eiweiss. traurig

Nun ist er 5 Jahre alt und daraus gewachsen.

Lg aus Canada
schwaeble
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Vom 26.02.2011 22:07 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

macomami Tellerwäscher


Mitglied seit 21.02.2011
5 Beiträge (ø0,01/Tag)
Hallo Ute,

paar Kleinigkeiten wollte ich zu deinem ausführlichen Bericht noch sagen.

Bio-Betriebe haben auch das ein oder andere Mittel gegen Schädlinge, Antibiotika gegen Euterentzündungen etc,..
ABER VIEL, VIEL weniger wie im konventionellen Bereich zugelassen,....
zudem haben Bio-Betriebe die doppelte Wartezeit wie Konventionelle!

Wir dürfen z.B in unserer Bio-Wurst kein Nitrit-Pökelsalz verwenden (macht die schöne Farbe)
keine Farb-Konservierungs- und Geschmacksstoffe, z. B Glutamat verwenden!
Und es geht auch ohne! Und schmeckt keineswegs schlechter!
Immer mehr Allergiker kaufen daher bio- weil man da eben kaum was darf!
Als bio-Käserei muss man auf Silage verzichten usw. usw

Wenn die von Steiners Worten so die Haare zu Berge stehen ( ich mag Steiner auch nicht-daher auch kein demeter Betrieb)-
aber mein erster Gedanke bei deinen Worten- wie hälst du es mit Homöopathie?
Ist das für dich dann auch Humbug?

Ich will nicht zwischen bio und Konventionell Krieg führen!
Der Verbraucher hat es in der Hand- und es wird auch immer beides deswegen geben!
Ich wollte es nur aufklären, dass es da schon unterschiede gibt!
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