Jodallergie
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![]() Mitglied seit 29.05.2005 |
aufgrund einer Schilddrüsenüberfunktion darf ich kein Jod zu mir nehmen. Kennt jemand das Problem? In den meisten Fertigprodukten ist doch Jodsalz drin. Muß ich jetzt mein Leben lang alles selbst herstellen? Im Restaurant traue ich mich auch schon nicht mehr zu essen. Wie gehen andere Jodallergiker mit diesem Problem um? Grüße Konny |
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![]() Mitglied seit 09.04.2005 |
Hallo Kontrabass,
Eine Frage Ich wünsche dir alles Gute Liebe Grüsse lageli |
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![]() Mitglied seit 29.05.2005 |
Hallo legeli,
das mit dem Allergietest ist eine gute Idee. Danke Konny |
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![]() Mitglied seit 22.10.2004 |
Hallo,
bis Dienstag, den 13. Juni, kann man beim Petitionsausschusses des Deutschen Bundestages folgende Petition unterschreiben: \"Mit der Petition wird eine Deklarationspflicht in Lebensmitteln für den Bestandteil Jod gefordert\" Hier der link . LG Pauli |
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![]() Mitglied seit 22.01.2004 |
Hallo,
eine \"Jodallergie\" gibt es sicherlich nicht. Schon wegen der Definition was eine Allergie ist nicht. Allerhöchstens eine Unverträglichkeit, aber das ist ein himmelweiter Unterschied. Natürlich kann es sein, dass man wegen der Schilddrüse nicht zuviel Jod zu sich nehmen darf. Jod ist aber in allen Lebensmitteln enthalten, nur in unterschiedlichen Konzentrationen. Seefisch enthält z.B. sehr viel, auch wenn ohne iodiertes Salz gekocht wird. Schau im Zweifelsfall mal im Bioladen, da gibt es einige Produkte ohne Iodsalz. Gruß Jocke |
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![]() Mitglied seit 22.10.2004 |
Hallo,
sicher ist Jod in den Lebensmitteln enthalten. Leider ist es aber so, daß viele Menschen durch die heute in Deutschland praktizierte Mehrfachjodierung wie überhöhte Jodanreicherung des Tierfutters, jodhaltiger Dünger, mit Jodsalz gewürzte Produkte gesundheitliche Probleme bekommen. Menschen mit Morbus Basedow oder Autoimmunthyreopathie sollten Jod meiden. Es ist unmöglich durch die Hochjodierung in Deutschland abzuschätzen, wieviel Jod man zu sich nimmt. Die WHO hat eine Mindestzufuhr von 1mg und eine optimale Zufuhrmenge von 2mg pro kg Körpergewicht festgelegt. Für eine 70 kg schwere Person wären, daß 140 mg. Wenn man sich jetzt überlegt, dass als Spitzenwert in 1 Liter Milch schon 490 mg Jod gemessen wurde, frage ich mich, was diese Hochjodierung soll. Für Menschen die einen Jodmangelkropf haben ist eine Jodsupplementierung allerdings erforderlich. Diese können dann aber durch Jodtabletten ausgleichen oder jodhaltigen Fisch essen. Für mich ist die Hochjodierung ein Problem, deshalb habe ich die öffentliche Petition beim Deutschen Bundestag unterschrieben. Im Moment hat die Petition schon 1427 Unterzeichner. Liebe Grüße von Pauli A |
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![]() Mitglied seit 26.11.2005 |
hi,
es gibt keinen Jodallergietest, aber wer sagt hier: es gibt keine Jodallergie?! Nur weil man sie nicht testen kann? Ich habe eine und die sieht so aus: Durchfall, Übelkeit, inneres Schlagen (Basedowsche Krankheit), dicke Augen, akutes herausquellen der Augäpfel (endokrine Orbithopathie) ...nur akut und nicht bleibend, kaltnasse Haut und überaktive Talgdrüsen. Wenn ich mal akribisch jodarm esse, was ich nach einer Krebs-OP mußte, dann bessern sich alle Symptome. Sobald ich was jodreiches erwische-geht es wieder los. Wer will behaupten, daß es keine Allergie ist und wo ist hier der Unterschied zur Unverträglichkeit???? Basedow-Kranke sterben an Jodüberschuss...so sieht es aus. liebe Grüsse und ich will niemanden mit meinen Zeilen verletzen, wirklich nicht... |
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![]() Mitglied seit 22.10.2004 |
Hallo Armira.
Nachdem in bei einen minimalen Eingriff kollabiert bin, ließ ich mich auf Jodempfindlichkeit testen. Mittels Epikutan Test hatte ich auf Jod eine dreifach positive Reaktion. Ob es jetzt Jodallergie oder Jodüberempfindlichkeit heißt ist mir so etwas von egal. Bei sämtlichen Ärzten steht vorne auf meinen Krankenkarten dick Jodallergie drauf. Zusätzlich habe ich eine Autoimmunthyreopathie, bei der die Jodzufuhr ebenfalls niedrig gehalten soll. Mir geht es auch so, falls ich etwas zuviel Jod habe bekomme ich Herzrythmusstörungen, Schweißausbrüche, ich kann nicht mehr richtig sehen usw. Mein Herz und meine Schilddrüse rasen dann um die Wette. Schon amüsant wenn man das Herz im Hals schlagen spürt. Bevor meine Jodallergie festgestellt wurde, wurde ich mehrmals vom Kardiologen untersucht. Mit Langzeit EKG usw. Herzrythmusstörung stand dann fest, aber warum? Auf Jod kam keiner. Mitfühlende Grüße von Pauli |
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![]() Mitglied seit 22.10.2004 |
Hallo,
für diejenigen die es interessiert: Bei der Petition haben inzwischen 1560 Personen unterschrieben. LG Pauli |
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![]() Mitglied seit 08.07.2005 |
Hallo Pauli!
Da ich selber auch von Hashimoto betroffen bin, habe ich diese Petition natürlich auch unterschrieben und finde sie sehr sinnvoll. Weißt du denn genaueres, wie das abläuft, wenn die Petition fertig ist? Wann erfährt man, ob sie etwas gebracht hat? Ich habe vor einigen Tagen hier versucht, einen eigenen Thread zu der Petition zu veröffentlichen, der wurde allerdings gelöscht Denn ich finde, so etwas muss man - gerade hier in einem solchen Forum - noch mehr \"anpreisen\". Aber anscheinden wird so etwas dann gelöscht. LG Fanca |
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![]() Mitglied seit 22.03.2005 |
Hi!
Meine Mutti hatte nach ersten Schilddrüsenbeschwerden auch \"Jodverbot\"! Es ist ja keine Allergie, sondern lediglich kontraproduktiv für dein aktuelles Problem. Die meisten Fertiggerichte sind also im Moment für Dich passe, ebenso fast alles an Fisch (!? Müsst ich sie nochmal fragen, aber sie hat damals keinen gegessen) Im Restaurant kannst Du bitten, dass ohne oder nur mit unjodiertem Salz für Dich gekocht wird. Das muss Dir auch nicht peinlich sein, Du darfst halt nicht - eine Bekannte ist weit schlimmer geschlagen mit Unverträglichkeiten, auf die wird nach Ihrer Bitte auch immer sehr selbstverständlich Rücksicht im Restaurant genommen! Kopf hoch, meine Mum fands letztendlich gar nicht so schlimm, sie hat es mit einer Gesundheitsoffensive für dei Family gekoppelt, es gab viel Frisches und Selbstgemachtes. Inzwischen darf sie auch wieder normal essen, seit sie mit ihren Tabletten ordentlich eingestellt ist und es geht ihr blendend. Viele Grüße Melli |
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![]() Mitglied seit 22.10.2004 |
Hallo Melli,
ich weiß nicht genau, ob Du mich gemeint hast, aber wenn ja, dann Danke für Deine Antwort. Du schreibst, es sei keine Allergie. Okay, dann nennen wir es eben eine allergieähnliche Überempfindlichkeit gegen Jod. Es gibt Menschen, die allein gegen Jod überempfindlich sind. Dann gibt es Menschen, die wegen ihrer Schilddrüsenprobleme oder einer bevorstehenden Radiojodtherapie kein Jod zu sich nehmen sollten, wie wahrscheinlich Deine Mutter. Und dann gibt es Menschen, die beides haben. Dazu zähle ich mich. Aber das eine bedingt nicht das andere. Mir wurde eindeutig vor 7 Jahren gesagt ich hätte eine „echte Jodallergie“. Ich bekam eine Liste von zu vermeidenden Medikamenten und Nahrungsmitteln, wobei ich jetzt in Nachhinein sagen muss, die Ärzte hatten zum damaligen Zeitpunkt keine Ahnung wieviel Jod in den damals hochjodierten Produkten war. Und als Milchjunkie war ein Liter Milch pro Tag + Joghurt + Quark + Käse bei mir Usus. Salzfisch weglassen war klar Aber Durch Deine Mutter kennst Du wahrscheinlich das Problem, unjodierte Lebensmittel zu bekommen und wie schwer dies ist. Es freut mich, dass Deine Mutter jetzt keine Probleme mehr mit Jod hat. Ihr könnt Euch ja überlegen die Petition zu unterschreiben. Liebe Grüße von Pauli |
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![]() Mitglied seit 22.10.2004 |
Hallo Franca,
Soweit ich gelesen habe, endet die Petition am 13. Juni. Wie es weiter abläuft – keine Ahnung. Ob sie etwas bringt? Direkt nachvollziehbar wahrscheinlich nicht. Aber die Politiker sowie die Nahrungsmittel und Futtermittelhersteller kriegen mit, dass immer mehr Konsumenten die Hochjodierung der Lebensmittel ablehnen. Als bei mir diese Jodüberempfindlichkeit vor ca. 7 Jahren festgestellt wurde, warben fast alle Lebensmittelhersteller noch mit dem Hinweis auf zugesetztes Jodsalz für ihre Produkte. Das hat ja schon erheblich nachgelassen. Die Jodzusetzung des Düngers und bei Futtermitteln soll sich ja zwischenzeitlich auf Druck von Experten verringert haben. Einige Hersteller, wie z. B. Bonduell verzichten zwischenzeitlich auf Jodsalz. Sogar die Bäuerin, die auf unserem Bauernmarkt ihr Brot verkauft, verwendet kein Jodsalz mehr. Sie hätten einen ärztlichen Berater, der sie im Bäuerinnenkreis (?) hinsichtlich Jodzusatz gewarnt hätte. Im Grund empfinde ich diese ganze Jodierung als Unverschämtheit. Ich will selbst entscheiden, was ich zu mir nehme. Bei der Jodierung ist dies durch die Futter- und Düngerzusätze nicht möglich. Falls ich irgendwelchen Mangel hätte, sollte dies zuerst einmal ein Arzt feststellen. Und dann entscheide ich, ob ich durch die entsprechenden Lebensmittel oder durch Tabletten diesen Mangel ausgleiche. Aber nicht durch einen Jodregen über alle Lebensmittel. Wo keiner mehr weiß, wieviel er von einem Spurenelement wie Jod zu sich nimmt. Und deshalb habe ich unterschrieben. Liebe Grüße von Pauli Liebe Grüße von Pauli PS: Wenn Dein Thread gelöscht wurde, hast du wahrscheinlich gegen die Forumsregeln verstoßen. D. h. Du hast dazu aufgerufen diese Petition zu unterschreiben oder Du hast im Eingangsthread einen link gesetzt. |
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![]() Mitglied seit 22.10.2004 |
Ups,
das zweite mal mit den Lieben Grüßen nehme ich weg. |
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![]() Mitglied seit 08.07.2005 |
Hallo,
ja, denke auch dass ich da was falsch gemacht hatte, wegen dem Thread.. Naja, ist ja auch ok so. Kann ja nicht jeder seine eigene Homepage hier anpreisen oder Ähnliches Das hast du sehr schön mit dem \"Jodregen\" ausgedrückt. Es ist wirklich nicht nachvollziehbar. Ich habe zwar Gottseidank keine Jodunverträglichkeit oder Überempfindlichkeit, aber ich muss eben drauf achten. Bei Milch und Fleisch weiß man ja eigentlich garnix hier in Deutschland, wieiel Jod darin enthalten ist. Aber aus anderen Ländern (Frankreich) solls ja auch was ohne Jod geben. Naja, da muss man eben als Verbraucher selbst schauen, wo und was man kauft und wie man es letztendlich verträgt. Liebe Grüße, Simone |
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![]() Mitglied seit 22.03.2005 |
Hallo Pauli,
ne, ich hatte mich eigentlich auf Conny´s Eingangposting und den Threadtitel bezogen, Meine Mom war anfangs sehr bedrückt und es ging ihr mächtig auf den Keks, ich wollte Conny lediglich etwas Mut machen, dass es mit etwas Gewöhnung sehr alltagsfähig ist und nicht für immer sein muss... By the way: Bei manchen hilft da ne Radio-Jod-Therapie oder schlicht ne OP. Pauli, Dein Sammelsurium klingt allerdings sehr anstrengend! Ich werd gleich mal auf die Petition klicken und wünsch Dir alles Gute für den täglichen Eierlauf ums Jod rum. Viele Grüße Melli |
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![]() Mitglied seit 22.10.2004 |
Hallo,
falls es jemanden interessiert, die Petition hat inzwischen 2138 Unterschriften. LG Pauli |
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![]() Mitglied seit 08.07.2005 |
Hallo!
Das ist sehr gut! LG Fanca |
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![]() Mitglied seit 23.04.2006 |
2139
LG Rozuki |
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![]() Mitglied seit 22.10.2004 |
Hi,
Inzwischen haben 2271 unterschrieben. LG Pauli |
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![]() Mitglied seit 08.07.2005 |
LG Fanca |
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![]() Mitglied seit 18.07.2006 |
Bin leider erst heute auf die Petition aufmerksam geworden.
Was ist daraus geworden. Haben genug Leute mitgemacht? |
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![]() Mitglied seit 26.11.2005 |
tztztztz,
wir sollten eine neue Petition organisieren: http://itc.napier.ac.uk/e-Petition/bundestag/view_feedback.asp?PetitionID=132 hoffe, der Link funzt. Grüsse |
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![]() Mitglied seit 18.07.2006 |
Link funzt. Danke
Leider gibt es wohl noch keine Infos dort über den Stand der Bearbeitung. |
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![]() Mitglied seit 26.11.2005 |
jepp, ich hoffe nur, daß dies nicht aussagt: hier wird nix bearbeitet
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![]() Mitglied seit 26.11.2005 |
hi,
auch hier hat sich in Sachen Petition etwas getan: Petition Jod in der Nahrung LG |
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![]() Mitglied seit 04.12.2008 |
Hallo, vielleicht etwas spät, aber, auch ich habe eine sog. Jodallergie und lebe damit schon seit über 30 Jahren ganz gut. Ich esse Jodsalz, Muscheln, Meerestiere etc. und es macht mir gar nichts. Dieser Artikel (Beitrag) sollte vielleicht auch helfen die Angst zu nehmen.
www.test.de/themen/gesundheit-kosmetik/medikamente/selbstmedikation/stoffwechsel/kropf_gr/kropf/jod_sensibel/ Bei mir wurde die Jodallergie damals aufgrund einer Röntgenuntersuchung der Galle festgestellt. Damals musste man dafür Jodtabletten schlucken und ich reagierte allergisch. Also: KEINE übergrosse Angst. LG capto (Gaby) |
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