Hilft eine bestimmte Ernährung bei Wechseljahrsbeschwerden?

18.03.2013 08:35 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

kokü1959

Mitglied seit 06.02.2013
731 Beiträge (ø1,28/Tag)

Hallo alle zusammen ! Lachen

Ich bin selber von den Wechseljahren und Beschwerden noch nicht bewusst betroffen. Das kann aber in nächster Zeit eventuell auf mich zukommen und sammle daher Informationen.
Ich weiss das die Hormonumstellung individuell ist und nicht immer Beschwerden machen muß. Aber wenn, kann ich mit meiner meine Ernährung Einfluß nehmen ?

Liebe Grüße
 
18.03.2013 10:15 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Chrissy1982

Mitglied seit 24.10.2007
1.525 Beiträge (ø0,61/Tag)

Hallo kokü,

hab selbst keine Erfahrung. Weiß aber von meiner Mutter, dass ihr gegen die Hitzewallungen Salbei(-tee) geholfen hat.

Lg Chrissy
 
18.03.2013 10:15 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

pralinchen

Mitglied seit 08.05.2005
5.599 Beiträge (ø1,65/Tag)

Hallo,

ich habe mal gelesen, daß man viel Soja- Produkte essen soll.
Meine Schwester hat allerdings schon viel ausprobiert. Ihr hat nichts geholfen. Sie leidet unter ständigen Schweißausbrüchen.

LG
Pralinchen
 
18.03.2013 10:25 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

smokey1

Mitglied seit 23.05.2007
19.927 Beiträge (ø7,5/Tag)

Hallo

Ich habe sehr unter dem Schwitzen gelitten und habe dann die Ernährung umgestellt. Ich esse abends keine stärkehaltigen Kohlenhydrate mehr und damit ging es mir nach einiger Zeit massiv besser. Ist ausserdem auch gut für die Linie. Na!

Das mit den Sojaprodukten ist leider nicht so. Es wird zwar immer wieder darauf hingewiesen, dass Asiatinnen damit keine Problme haben, aber die essen das über Jahrzehnte von Kindheit an und haben auch sonst eine eher gesunde Ernähurng. Also erst bei den Wecheseljahren Sojaprodukte oder gar Kapseln zu nehmen hilft nichts.

Gut ist auch viel Bewegung an der frischen Luft.


LG
smokey1
 
18.03.2013 11:47 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

psst77

Mitglied seit 11.02.2013
1.523 Beiträge (ø2,69/Tag)

Hallo!

Gebe Pralinchen recht!
Diese pflanzlichen Östrogene nennen sich Isoflavone. In Soja reichlich enthalten!
Wechseljahrsbeschwerden werden nämlich hauptsächlich durch fehlendes Östrogen (in den meisten Wechseljahrstabletten enthalten), dessen Produktion in den Eierstöcken zurückgeht, ausgelöst.
Auch in Traubensilberkerze sind Phyto-Östrogene enthalten. Diese Extrakte werden in Tabletten, Kapseln und Tropfen angeboten. Die Pflanze selbst kann als Tee zu sich genommen werden!
Das Problem mit den Wechseljahren ist, dass nicht zwangsläufig alles bei jedem wirkt.


Liebe Grüße,
psst77

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Ohne Frauen geht es nicht!
Das hat sogar Gott einsehen müssen! (Eleonora Duse)
 
18.03.2013 13:24 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

bluemoon11

Mitglied seit 18.05.2006
7.168 Beiträge (ø2,37/Tag)

Und ich habe mal gelesen,

dass 1) "die" Asiatinnen (nebenbei: Wer genau soll das sein?) nicht wirklich mehr Soja essen als unsereins, und 2) der Begriff "Wechseljahrsbeschwerden" in vielen Ländern - auch asiatischen - einfach unbekannt ist. Dort ist man entweder krank (egal in welchem Alter), oder nicht.

Was natürlich alles nicht gegen eine vernünftige Ernährung spricht ...

LG
bluemoon
 
18.03.2013 13:27 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

kokü1959

Mitglied seit 06.02.2013
731 Beiträge (ø1,28/Tag)

Hallo,vielen Dank schon mal für die Denkanstöße Lachen
mit Sojaprodukten bin ich sowieso irgendwie auf "Kriegsfuß",mag die nicht so gerne. Was denn nun?

liebe Grüße
kokü
 
18.03.2013 23:12 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Baumfrau

Mitglied seit 18.06.2005
13.480 Beiträge (ø4,01/Tag)

Hallo!

Ich schließe mich mal teils an: Wenn man zu dem Drittel Frauen zählt, das unter den Wechseljahren leidet - können (nicht müssen/werden!) Phytoöstrogene helfen. Die wiederum stecken vor allem in Granatapfel, Soja, Rotklee und Hopfen.

Synthetische Östrogene, die bei der Hormontherapie zum Einsatz kommen, docken dabei übrigens an den so genannten alpha-Rezeptoren an, die vornehmlich im Brustdrüsen- und Gebärmuttergewebe vorkommen. Dadurch wird dieses Gewebe aktiviert, was vermehrt zu Krebserkrankungen führt.

Pflanzliche Östrogene binden sich dagegen an die beta-Rezeptoren, die u. a. im Herz-Kreislauf-System und in den Knochen liegen. Dadurch können sie nicht nur die hormonellen Schwankungen der Wechseljahre regulieren, sondern zusätzlich vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Osteoporose schützen. Das Brustdrüsengewebe und die Gebärmutter bleiben von den Phytohormonen unbeeinflusst. Anders als die chemischen Hormone benötigen die pflanzlichen jedoch ein paar Wochen, bis Sie ihre Wirkung spüren können.

Aber Vorsicht vor Extrakten: Isolierter Sojaextrakt ist bisher nicht nur den sicheren Wirkungsbeweis schuldig geblieben - er kann sogar gefährlich werden, den Schilddrüsenstoffwechsel stören und in hoher Dosierung Brustkrebs auslösen.

Rotklee wirkt mit seinen 4 Isoflavonen übrigens etwa 50mal stärker als Soja (2 Isoflavone) und ist zudem besser verträglich und bekömmlicher, zumal die Isoflavone beim Klee nicht protein- (wie bei Soja), sondern glycosegebunden sind. Auch hier muss bezüglich auf Extrakte aber vor langen Einnahmezeiten oder Daueranwendung gewarnt werden, da das Brustkrebsrisiko noch nicht hinreichend untersucht wurde (aber als wahrscheinlich gilt).

Rotklee, Hopfen, Soja und/oder Granatapfel jedoch als Lebensmittel vermehrt in die Ernährung einzubauen - gilt jedoch als ungefährlich im Hinblick auf Brustkrebs usw. Allerdings ist hier eine langanhaltende und ständige/tägliche Zufuhr noch nötiger, um die gewünschte Wirkung zu erzielen.

Ansonsten gilt weiterhin, dass eine gesunde Mischkost mit möglichst vielen Vitalstoffen (Blätter/Grünzeug, Gemüse, Obst, Nüsse/Saaten, Hülsenfrüchte, Seefisch, gute Öle, Vollkornprodukte, ...) immer wichtiger wird, je älter man wird - denn während man zunehmend zu Übergewicht neigt und der Körper Fettpölsterchen ansetzen möchte, steigt in mancherlei Hinsicht der Vitalstoffbedarf nochmal an, wenn man weiterhin fit bleiben möchte. Besonders zu erwähnen sind wohl:
* Vitamin B12/Cobalamin (etwa ab 50-60 Jahre lässt die Aufnahmefähigkeit immer mehr nach bzw. kann später oder auch bei bestimmten Medikamenten oder Vorerkrankungen sogar ganz wegfallen; Mangel außerdem bei Vegetariern/Veganern verbreitet - B12 ist aber für alle Wachstumsvorgänge sowie für Haut + Schleimhaut + Nerven usw. nötig; Mangel kann Alzheimer, Gefäßschäden, Herzinfarkt, Schlaganfall, Augenprobleme usw. begünstigen)
* Vitamin B9/Folat (ist eh das Mangelvitamin Nr. 1 in D - weil unsere heutige Ernährung eine zuverlässige Versorgung fast unmöglich macht, es sei denn, man kann täglich genug Blattgemüse usw. frisch aus dem Garten geerntet essen, da Folsäure durch Licht, Luft, Wärme, Kälte und Säure kaputt geht - B9 ist aber für Wachstum, Zellneubildung, Herzschutz, Gefäßschutz usw. unumgänglich)
* Magnesium (Mangel ist recht verbreitet und begünstigt Herzerkrankungen, Depressionen, Muskelschwäche, Muskelkrämpfe, Erschöpfbarkeit, Nervosität, unklare Schmerzen, Schlaganfall, Schlafprobleme usw.)
* Omega-3-Fettsäuren (da Leinöl selten geworden ist + sich bei Zuchtfischen sowie Zuchttieren bzw. deren Milch das Gewicht zu den Omega-6-Fettsäuren verschiebt (die Entzündungsprozesse fördern sowie Bluthochdruck + Thrombosen + Schlaganfall + Herzinfarkt usw. begünstigen) - ist auch hier ein Mangel sehr verbreitet; O3 hält Gefäß- und Zellenwände elastisch, senkt Blutdruck + Cholesterin, schützt vor Alzheimer + Arteriosklerose + Blutgerinnseln, ist sehr wichtig fürs Gehirn usw.)
* Vitamin E (neutralisiert oxidativen Stress sogar bereits in der Zellwand u. a. von Herz + Gefäßen - schränkt somit das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen besonders stark ein und wirkt lebensverlängernd)
* Vitamin C (leichter, aber steter Mangel sehr verbreitet; Vitamin C senkt Blutdruck + Cholesterin, hält Blutgefäße elastisch, schützt vor Arteriosklerose, Herzinfarkt, Schlaganfall, Magengeschwüren, Augenerkrankungen + Altersblindheit usw.)

Zu empfehlen sind also z. B. Wildlachs, Hafer, Beeren, reifer Käse, Biojoghurt, Walnüsse/Nüsse/Saaten, Kohlgemüse, dunkelgrüne Blätter, Hagebutten, Zwiebelgewächse, Knoblauch, Bio-Apfelessig, Ingwer, Leinöl, Dinkel, Hirse, Äpfel, Brokkoli, reife Tomaten (auch als Saft oder passiert), Zitrusfrüchte, ... - und dafür so selten wie irgend möglich Transfettsäuren bzw. gehärtete + hydrogenierte Fette (Margarine!, Kunstlebensmittel, ...), Salami, Wurst überhaupt, fettes Fleisch, Limogetränke, gebrannten oder destillierten Alkohol, Fixtütchen usw. mit Fleischextrakt/Hefeextrakt, Frittiertes, Fertiggerichte mit "Kunstlebensmitteln" bzw. "Chemie" usw.


Sonnige Grüße vom Bäumchen

Hilft bestimmte Ernährung Wechseljahrsbeschwerden 4091317974
 
18.03.2013 23:27 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Baumfrau

Mitglied seit 18.06.2005
13.480 Beiträge (ø4,01/Tag)

PS: Wenn man dann in den Wechseljahren ist UND wirklich irgendwelche Probleme sich abzeichnen - DANN kann man konkret gegensteuern, z. B. mit:
* Frauenmantel, Traubensilberkerze/Cimicifuga + Rotklee - ganz allgemein
* Frauenmantel, Mönchspfeffer - ganz allgemein im Frühklimakterium
* Salbei + Koriander - bei zu viel Schwitzen + Hitzewallungen
* Johanniskraut, Passionsblume, Lavendel + Melisse - bei depressiven Verstimmungen, Stimmungsschwankungen, Unruhe usw.
* Hopfen, Baldrian, Lavendel + Melisse - bei Schlafproblemen
* Vitamin E - bei Hitzewallungen, Erschöpfung + Reizungen der Scheide
* Wiesenknopf, Schafgarbe + Hirtentäschel - bei übermäßiger Monatsblutung (zu Beginn der Wechseljahre)
* usw. usf.


Sonnige Grüße vom Bäumchen

Hilft bestimmte Ernährung Wechseljahrsbeschwerden 4091317974
 
19.03.2013 07:58 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

kokü1959

Mitglied seit 06.02.2013
731 Beiträge (ø1,28/Tag)

@Baumfrau: das war sehr ausführlich und verständlich geschrieben. Ich danke Dir,diese Information hat mir sehr geholfen. ...

liebe Grüße
kokü
 
19.03.2013 08:32 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

hexielein

Mitglied seit 21.07.2004
2.300 Beiträge (ø0,62/Tag)

Hallo,

Baumfrau....was für ein toller informativer Beitrag.

LG
Hexi




alles wird gut...
 
19.03.2013 09:28 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

glückskind888

Mitglied seit 30.10.2007
653 Beiträge (ø0,26/Tag)

Hallo Kokü,

bin über 50 und noch nicht in den Wechseljahren. Ca 1x im Jahr bleibt meine Mens weg und mein Umfeld denkt, jetzt sei es so weit, aber dann überlegt es sich mein Körper noch mal und macht weiter wie gehabt. Da ich sonst keinerlei Beschwerden oder Anzeichen habe sage ich für mich, dass ich noch nicht in den Wechseljahren bin.
Ich ernähre mich seit 30 Jahren vegetarisch und habe das Glück, dass ich Obst, Gemüse und Tofuprodukte sehr mag. Natürlich weiß ich nicht, ob ich wegen meiner Ernährung keine Beschwerden habe oder ob es Veranlagung ist. Ich weiß auch nicht, ob und wann noch irgendwelche Beschwerden kommen. Natürlich mag ich gern glauben, dass es an meiner gesunden Ernährung liegt.
Vielleicht findest Du Rezepte bei denen Du Tofu "verstecken" kannst? Es gibt ja sehr weichen Tofu (Seidentofu). Den kannst Du gut mit in Sahnesoßen machen oder bei Bratlingen mit in die Getreidemasse. Oder falls Du gern herzhafte Sachen isst könntest Du den Räuchertofu verwenden. Wenn Du nur kleine Mengen rein "schmuggelst" schmeckt es nicht hervor.

Viele Grüße
Glückskind
 
19.03.2013 09:38 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Baumfrau

Mitglied seit 18.06.2005
13.480 Beiträge (ø4,01/Tag)

@ Glückskind:

Wechseljahre heißt nicht zwingend, dass es frau schlecht geht oder sowas. Na! Etwa 1/3 der Frauen hat überhaupt gar keine Beschwerden, Symptome oder sonstwas - da passiert das völlig unauffällig, quasi "wie nebenbei" ... ein weiteres 1/3 der Frauen hat hin und wieder kleinere Unpässlichkeiten, mal paar blöde Tage, aber es bleibt okay ... nur etwa 1/3 der Frauen leidet wirklich darunter bzw. hat echte Probleme.

Und zu welchem Drittel frau gehört - das ist zum großen Teil Veranlagung (die frau gar nicht beeinflussen kann), zu einem ordentlichen Teil auch einfach eine Frage, wie die hormonelle Umstellung halt so läuft (durch Phytohormone ein wenig beeinflussbar) und zu einem nicht zu vernachlässigenden Teil auch eine Frage der Seele, des grundsätzlichen Standes im Leben usw. Je mehr frau also z. B. noch meint, irgendwas verpasst zu haben ... oder je mehr frau damit hadert, dass nun mal wieder eine ganz neue Phase mit ganz neuen Chancen anfängt ... oder je mehr frau sich einzwängt oder eingezwängt fühlt in ein zu enges Korsett aus "man muss aber" oder "man darf doch nicht einfach" usw. ... naja, solche Dinge eben - um so größer sind auch die Chancen auf problematische und beschwerliche Wechseljahre.


Sonnige Grüße vom Bäumchen

Hilft bestimmte Ernährung Wechseljahrsbeschwerden 4091317974
 
19.03.2013 09:48 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

glückskind888

Mitglied seit 30.10.2007
653 Beiträge (ø0,26/Tag)

@ Baumfrau. Deshalb habe ich es auch ohne eine Schlussfolgerung geschrieben. Ich kann nur von meiner Erfahrung berichten.
Meine Freundin ist übrigens mit den Wechseljahren durch. Wir haben seit langem eine sehr ähnliche Ernährung. Sie hatte ebenfalls keine Beschwerden.

Die sonnigen Grüße nehme ich übrigens gern. Hier regnet es gerade Bindfäden. Den Garten freut's.

Entspannte Grüße schicke ich zurück,
Glückskind
 
19.03.2013 10:17 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

kokü1959

Mitglied seit 06.02.2013
731 Beiträge (ø1,28/Tag)

@glückskind888, ich ernähre mich seit Jahren mit Mischkost,mal mehr mal weniger Fleisch,ich trinke gerne Kaffee aber keinen Alkohol und rauche nicht.
Ich bin 53 jahre und habe auch keine Beschwerden,es ist aber immer wieder Thema z.B.in der Familie und unter Arbeitskolleginnen.Vielen Dank für die vielen Tips Sich auf dem Boden wälzen vor Lachen
 
26.04.2013 21:44 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

knobifee

Mitglied seit 25.09.2007
1 Beiträge (ø0/Tag)

Hallo kokü,
in unserer Familie waren die Frauen immer sehr früh dabei.
Bin jetzt 45 und die ersten Anzeichen der Wechseljahren kamen vor 2 Jahren.
-Ätzend!!! Hitzewallungen und Schweißausbrüche vom feinsten. Tag und Nacht.
Laut Frauenarzt ; Salbeiteetrinken bis zum abwinken
-alles gemacht aber ohne Erfolg.
Ich habe mich dann durchgegoogelt bis ich auf remifemin u.ä. gestoßen bin.
Auch Kacke.
Bis vor einer Woche habe ich mich im 20 min.wechsel durch den Tag geschwitzt
und durch Zufall auf einen Artikel über Soja gestoßen.
Ich dachte; hört sich gut an. Habe dann morgens und am Abend ein Glas Sojamilch
getrunken.
Und ich kann es immer noch nicht glauben, aber mir gehts jetzt gut. Lachen
Jede Frau ist anders und muß für sich selbst herausfinden was gut für sie ist.
Viele Grüße Kerstin
 
26.04.2013 22:54 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

kokü1959

Mitglied seit 06.02.2013
731 Beiträge (ø1,28/Tag)

@knobifee; vielen Dank für deinen Beitrag.Ja,jede Frau " tickt" anders,man muss heraus finden was gut tut. Ich bin ja dann mal gespannt ,WANN und WIE es mich erwischt.Dank der vielen tollen Beiträge hier.....siehe auch von Baumfrau.......lasse ich das gaanz entspannt auf mich zu kommen Na!

LG kokü
 
28.04.2013 14:12 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

martinanatalie

Mitglied seit 15.09.2012
231 Beiträge (ø0,32/Tag)

Hallo alle,

ich bin über Euer Thema 'gestolpert'.
Kann nur recht geben... jede Frau ist anders. Eine merkt kaum was, bei der anderen ist es ne Katastrophe mit wirklich schlimmen Auswirkungen.

Ich finde es auf jeden Fall unverschämt, wenn jemand sagt: da muss man durch als Frau.

Es sollte jede für sich entscheiden können, wie sie mit mit den Wechseljahren umgeht. Es kommt ja auch sehr auf den Leidensdruck und die Umstände an. Bin ich Hausfrau und zu Hause, kann ich mit den Schweissausbrüchen und Stimmungsschwankungen sicher besser umgehen, als eine Frau, die im Job mit Kunden- und Kollegenkontakt steht. Oder bei schwierigen Entscheidungen in weinerliche Stimmung gerät Na!

Ich selbst bin seit ca einem Jahr dabei. Ich dachte immer, ich gehöre zu denen, die aufgrund ihrer persönlichen und beruflichen Situation zu sehr abgelenkt sind von den Erscheinungen. Das hat man mir vorher jedenfalls eingeredet. 'Wenn man aktiv mitten im Leben steht, ist man zu beschäftigt für die Wechseljahre'.
Pustekuchen! Völliger Quatsch.
Sicherlich bin ich oft abgelenkt, aber wenn der 'Fieberschub' kommt und ich in einem Meeting sitze oder ich mit Waschbärenaugen in Sitzungen gehe, weil ich nachts 8 x (!) glockenwach werde - nutzt die beste Ablenkung nichts.

Ich ernähre mich super und abwechslungsreich. Keine Veränderung bei Sojaprodukten bemerkt.

Remifemin hat letztes Jahr ganz am Anfang mal geholfen - aber nun bin ich wohl stärker dabei - dieses Jahr keine Wirkung. Ich habe die Dosierung so sehr erhöht, dass ich voll die Nebenwirkungen bekam (Jucken am ganzen Körper und Magenprobleme).

Seit 2 Monaten bekomme ich ein Estradiolhaltiges Gel. Reines Östrogen zum Auftragen. Lässt sich super dosieren und ich habe langsam gesteigert. Ich schlafe durch, bin wieder gut gelaunt und fröhlich, habe wieder Antrieb, bin voller Energie und vor allem habe ich keine Hitzewallungen mehr. Da ich keine Gebärmutter mehr habe, muss ich auch nicht mit einem Progesteron ausgleichen.

Diese Hormonnummer ist auch sehr schwankend! Ich hatte monatelang keinerlei Erscheinungen, bis es dann knüppeldick kam. Also kann es sein, dass man mit der Ernährung gerade in einer sanften Phase eine vermeintliche Minderung spürt. So habe ich es zumindest empfunden. Wobei eine gesunde Ernährung natürlich Basis fürs Wohlempfinden ist.

Ich hatte vorher totale Bedenken wegen einer Hormonersatztherapie. Alle schlimmen Thesen sind überarbeitet und widerlegt. Ich nehme das Gel die nächsten Jahre und lasse mich doch nicht in meiner Lebensqualität einschränken.

Keine muss leiden! Lasst Euch nichts einreden. Lachen Lachen Lachen

In diesem Sinne gehe ich jetzt hochmotiviert und voller Energie zum Sport (vor einem Jahr hätte ich depressiv auf dem Sofa rumgelegen und welchselweise schwitzend und frierend dem REgen zugeschaut)

Lg
Tina
 
28.04.2013 14:26 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

katir

Mitglied seit 10.04.2006
38.114 Beiträge (ø12,43/Tag)

Hallo kokü1959 ,


du bist noch nicht in den Wechseljahren, also lass es erstmal auf dich zu kommen.


Es ist aber nicht zwangsläufig gesagt das du überhaupt Beschwerden bekommst. Das ist bei jeder Frau anders und Erfahrungen anderer Frauen helfen einem nicht wirklich.

Dein erster Ansprechpartner bei Beschwerden sollte immer deine Frauenärztin sein. Sie macht eine genau Hormonbestimmung.
Naturprodukte aller Art sind nicht so problemlos wie oft dargestellt wird, daher nicht einfach einnehmen sondern nur in Absprache.

Wenn Hormone fehlen, dann sollte die ganz gezielt genommen werden und nur eine begrenzte Zeit.

lg katir

die keine Beschwerden hatte in der Zeit.
 
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