KH-arme Ernährung ohne abzunehmen - Tipps? Eiweißnudeln gesucht!
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![]() Mitglied seit 23.04.2009 |
ich schreibe heute so zu sagen im Auftrag meiner Mutter. Sie macht aufgrund einer chronischen Erkrankung nun ein Ernährungsprogramm, das wenig Kohlenhydrate, gar keinen Zucker, dafür aber viel Gemüse und relativ viel Fett vorsieht. Daher hat sie also "herkömmliches" Brot, Nudeln, Reis etc. von der Liste gestrichen. Sie kann jedoch in geringen Mengen Einkornmehl oder auch Kokos- bzw. Mandelmehl zu sich nehmen. Daraus backt sie sich nun selbst Brot und Kuchen. Jedoch nicht mehr als 50g am Tag. Nun ist es leider so, dass sie trotz der verhältnismäßig starken Fettzufuhr deutlich an Gewicht verloren hat, dies möchte sie jedoch nicht und soll es auch nicht. Hat jemand schon mal nach einem ähnlichen Programm gegessen und hat Tipps? Was sie eigentlich am dringensten sucht: es soll so etwas wie Eiweißnudeln und auch Eiweißreis geben. Wir können das leider nirgends finden. Weiß jemand, wo wir das beziehen könnten? Danke schonmal und viele Grüße! |
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![]() Mitglied seit 23.04.2009 |
Hallo Secret,
vorher war sie normalgewichtig, jetzt durch die KH-arme Ernährung hat sie leider deutlich abgenommen, so dass es jetzt grenzwertig ist. Mehr Gewicht sollte sie wirklich nicht verlieren. Ansonsten geht es ihr ganz gut, sie kann durchaus etwas Sport treiben und macht dies auch zwei Mal in der Woche. Momentan ist es aber so, dass sie leider schnell erschöpft ist. Hängt wohl mit der Abnahme zusammen.....??? Danke für den Link, da werde ich nun mal stöbern. VG |
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![]() Mitglied seit 28.03.2004 |
Shirataki Nudeln sind Eiweißnudeln, allerdings mit kaum bis garkeinen Kalorien.
Grüße Rosinenkind Wo eine Tür zufällt, geht die Nächste auf
I love St. Pauli.. I do, St. Pauli I love you
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![]() Mitglied seit 23.04.2009 |
Hallo,
mit wenig Kalorien ist natürlich eher schlecht....aber dennoch könnte es wenigstens geschmacklich für mehr Abwechslung sorgen. Kennt sich jemand mit den KH von Kichererbsen aus. Also an sich sind die bei meiner Mutter "auf der roten Liste", da sie viele KH haben. Ist das anders, wenn das Mehl verarbeitet ist, zu Nudeln oder Brot? VG |
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![]() Mitglied seit 21.02.2007 |
Hallo,
also wenn wirklich so konsequent auf KH verzichtet wird, sehe ich wenig Chancen, dem Gewichtsabbau Einhalt zu gebieten. Vielleicht hat ja jemand einen Tipp, der sich mit Muskelaufbau....Programmen auskennt --- da gibt's ja auch einschlägige Foren, in denen sich User treffen, die versuchen, den Citrat-Zyklus auszutricksen. Das Kichererbsenmehl behält seine KH auch wenn es gebacken wird. Aber irgendwer muss diese Ketose-Diät doch verordnet haben. Gibt's da nicht mehr Info-Material? Hier gibt's übrigens eine Userin, die im letzten Jahr mal so eine Diät für ihren Sohn umsetzen musste --- wäre interessant mal zu erfahren, ob er danach auch so stark abgenommen hat. Es kann aber sein, dass ihm etwas mehr KH zugestanden wurden. LG Carrara Auch das beste Werkzeug kann mangelndes Know-how nicht ersetzen! |
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![]() Mitglied seit 23.04.2009 |
Hallo,
ja, es gibt schon jede Menge Material. Es gibt seitenweise zu lesen und die Nahrungsmittel sind in rot (ganz meiden), gelbe (in gerinen Mengen) und grüne (soviel sie möchte) eingeteilt. Im Prinzip ist da auch schon recht viel dabei, sie erreicht auch ein Sättigungsgefühl, schließlich nimmt sie ziemlich viel Fett zu sich. Dennoch hat sie an Gewicht verloren und das wird nun grenzwertig. Sie verzichtet ja nicht komplett auf KH, ich glaube, das ist auch gar nicht möglich. Der Verzehr ist lediglich auf 50g am Tag begrenzt. Aber ihr habt schon recht, ich sehe das auch immer skeptischer.... In ihrer gelben Liste stehen eben auch Einweißnudeln, aber leider nicht näher definiert. Der Begriff der Eiweißnudeln scheint nicht genau festgelegt zu sein, wenn ich das mal recherchiere stelle ich fest, dass auch Eiweißnudeln aus Weizenmehl angeboten werden, das darf sie ja gar nicht.....schon schwierig. Ich denke, sie wird sich ihre Nudeln aus Einkormehl, das sie ja in geringen Mengen darf, selbst herstellen müssen. Wäre schön, wenn sich noch jemand findet, der eine solche Ernährung schon mal durchgezogen hat. VG |
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![]() Mitglied seit 08.11.2005 |
Auf wie viele Kalorien kommt sie denn dann am Tag? Also ich mein, gibt ja an sich doch häufiger Leute, die auf KH komplett oder so gut wie komplett verzichten und nicht (mehr) abnehmen (weil sie einfach von dem Erlaubten deutlich mehr essen).
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![]() Mitglied seit 09.04.2010 |
Hallo
50 g KH am Tag? Damit deckt sie nicht mal ihren Grundumsatz ab?! Das bedeutet sie müsste sehr viel mehr Fett esse. In Form von z. B. Nüssen oder fettem Fisch. Darf man denn erfahren an was für einer Krankheit deine Mama leidet? Auf Dauer ist das sicherlich schwer umzusetzen. Es käme dann der Ernährung eines Inuit (Eskimos am nächsten). Mal vom Gemüse abgesehen. Und zuviel Fett kann für den Stoffwechsel doch auch nicht gesund sein? HabeDieEhre |
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![]() Mitglied seit 17.02.2005 |
Hallo,
Eiweißnudeln und -Reis kannst du online über "lowcarb-Shops" bestellen. ich schicke dir mal 2 Links per KM. LG Stefanie |
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![]() Mitglied seit 21.02.2007 |
Hallo,
schau mal, vielleicht helfen dir diese Tipps ein wenig weiter. In dem verlinkten thread findest du evtl. auch Leidensgenossen deiner Mutter. Ich finde übrigens nicht, dass du uns hier über das Krankheitsbild deiner Mutter informieren müsstest. Es gibt nun einmal Erkrankungen, da wird diese Form der Ernährung für einen Zeitraum X angewandt. LG Carrara Auch das beste Werkzeug kann mangelndes Know-how nicht ersetzen! |
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![]() Mitglied seit 09.04.2010 |
Hallo,
Vielleicht hilft Dir das auch weiter. Viel Eiweiß und möglichst wenige Kohlenhydrate <-- Googlesuchtext "Link von Admin entfernt" Das einfachste wird es wohl sein die Kalorien über Fisch, Käse, Fleisch oder Nüsse herein zubekommen. Ich sehe das trotzdem sehr kritisch! Wenn sie vorher normal gewichtig war und jetzt abnimmt und müde ist, kann das bei der Heilung einer chronischen Erkrankung doch nicht sehr hilfreich sein? HabeDieEhre |
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![]() Mitglied seit 21.02.2007 |
Die Kalorien der Fette bringen nichts, zumindest nicht viel, weil der Fettstoffwechsel bei Abwesenheit von KH vollkommen verändert verläuft.
Ich schätze, dass das ganze letztendlich auf irgendwelche Eiweißpräparate hinausläuft. LG Carrara Auch das beste Werkzeug kann mangelndes Know-how nicht ersetzen! |
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![]() Mitglied seit 03.06.2007 |
Hallo,
macht deine Mutter dieses Ernährungsprogramm unter ärztlicher Anleitung? Wie sieht es mit professioneller Ernährugnsberatung als begleitende Maßnahme aus? Die Erhöhung der Kalorienzahl durch Fett ist nicht so sinnvoll, siehe Atkins-Diät, da nimmt man trotzdem ab, hat aber als Begleitung, wie es auch in der kohlenhydratarmen Diät bei Epileptikern gesehen wurde, evtl einen erhöhte Blutfettwerte. Eiweiß sollte man auch nur soviel zu sich nehmen, wie der Körper verwerten kann (Muskelaufbau, Stoffwechselvorgänge), je mehr Sport man macht, je mehr Muskeln aufgebaut werden, umso mehr Eiweiß wird auch verwertet. Überschüssiges Eiweß ist nur bedingt gut für den Körper, denn es muss in der Leber verstoffwechselt werden und dann über die Niere ausgeschiedn werden. Damit kann die Niere überfordert werden. (zu eiweißhaltige Nahrung wird mit als eine möglich Ursache angesehen für die Nierenprobleme der Diabetes-Patienten). Mein Rat wäre, Arzt fragen, ob die Diät in dieser Form fortgesetzt werden soll/darf. LG Anne Courage ist gut, aber Ausdauer ist besser. Theodor Fontane |
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![]() Mitglied seit 27.10.2006 |
Eine Ernährungberatung ist auch immer eine sehr gute Sache, da gibts sicherlich Hilfe wenn man mal bei der Krankenkasse nachfragt.
Die sind meist auch die verschiedensten Fälle eingestellt und können besonders gut Anleitungen für bestimmte Ernährungsweisen geben. Besonders bei so komplizierten Fällen, wo auf eine ganze Nährstoffgruppe fast verzichtet werden muss. |
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![]() Mitglied seit 23.04.2009 |
Hallo zusammen,
vielen Dank für eure zahlreichen Antworten. Ich bin, genau wie ihr, auch ziemlich kritisch, was die starke Einschränkung der KH angeht und finde es ja ebenfalls bedenklich, dass meine Mutter körperlich abgebaut hat. Der Grund, warum sie das so schnell trotzdem nicht aufgeben möchte ich einfach, weil ihre Erkrankung, wegen der sie dieses Ernährungsprogramm ja begonnen hat, tatsächlich deutlich besser geworden ist. Und das schon nach so kurzer Zeit - so gut ist es es ihr mit der Krankheit seit Jahren nicht gegangen. Insofern hilft es ja doch irgendwie. Nudeln macht sie sich nach einem Rezept hier aus der DB mit dem Mehl, das sie essen kann, nun selbst. Zum Glück kann man ja die meisten Sachen sebst herstellen. Hätte ich auch gleich drauf kommen können..... Den Tipp mit der Ernährungsberatung habe ich mir gleich zu Herzen genommen und ihr jemanden herausgesucht, wo sie nächste Woche einen Termin hat. Vielleicht weiß man ja dort tatsächlich noch etwas, wie das Programm optimiert werden könnte. Danke auch für den Link zu dem anderen Thread. Ich habe die userin mal angeschrieben, wie es ihr mit der Ernährung gegangen ist. Viele Grüße! |
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![]() Mitglied seit 23.04.2007 |
Hallo Kristin,
also ich weiß nicht ob das in dem Fall wirklich sinnvoll ist was ich jetzt schreibe, da muss man sich natürlich noch bei Fachleuten beraten lassen. Bei einer Bekannten war es jedenfalls mal ähnlich und ich weiß dass sie dann solche hochkalorischen drinks zu sich genommen hat, um dem entgegen zu wirken. Vielleicht kannst du das bei einem Fachmann ja auch mal hinterfragen. Viele Grüße! |
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