SIS ~ KW 39/2007 ~ Wochenthema – Wie starte ich mit SIS - Die Grundregeln

26.09.2007 21:17 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

schokoladina

Mitglied seit 09.11.2006
1.727 Beiträge (ø0,72/Tag)

Diese Woche wollen wir einem sehr wichtigen Thema widmen. Wie kann man mit SIS am besten anfangen?

Wie komme ich ins Programm?

Welche wichtigen Grundregeln muss ich beachten?

Welche Grundformeln brauche ich?

Wie hoch ist mein BMI ? Mein Grundumsatz?

Wie viel Eiweiß und wie viel KH brauche ich?

Wie teile ich mir meinen Tag ein?

Wie schaffe ich es die Pausen zwischen den Mahlzeiten zu überstehen?

Wie kann ich als Süßschnabel mit SIS klar kommen?

Ich wiege sehr viel bringt mir SIS was?

Ich möchte nicht viel abnehmen, gelingt mir das mit SIS?

Auf was muss ich mich einstellen, wenn ich nach SIS lebe ? Welche Einschränkungen habe ich?

Ich bin Diabetiker kann ich SIS machen?


Lasst uns möglichst viele Antworten auf diese und noch viel mehr Fragen finden und uns hier in diesem Thread unser Basiswissen sammeln.
 
26.09.2007 21:33 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

babse

Mitglied seit 23.02.2007
3.540 Beiträge (ø1,53/Tag)

sehr schön, Schoko, das sind wirklich die wichtigsten Dinge

Wie komme ich ins Programm?
indem ich auf die Waage steige und einen Schock kriege und mir hier die wichtigen Wochenthreads ansehe. Scherz

Welche wichtigen Grundregeln muss ich beachten?
Morgens absolut keine tierischen Produkte außer etwas Sahne im Kaffee oder mal Butter, aber nur für eine Schnitte.
Mittags ist das Beste: Kartoffeln oder Reis oder Nudeln mit Gemüse, wenn Du magst auch Fleisch o. ä. oder Brot mit Wurst oder Käse. Eigentlich alles, worauf Du Hunger hast.
Abends Gemüse mit Fleisch, Käse, Eier oder Fisch. Absolut keine KHs, außer denen, die im Gemüse sind. Abends keine Erbsen, Linsen, Bohnen, gekochten Möhren, kein Mais.
Zwischendurch nichts, absolut nichts essen und möglichst nur Wasser trinken. Früchtetee nur morgens oder mittags zu den Mahlzeiten. 5 Stunden Pause. Zu jeder Mahlzeit ca. 20-25 g Fett essen. Nicht weniger, möglichst nicht mehr.

Welche Grundformeln brauche ich?
Die Formel für die Berechnung der KH und des Eiweißbedarfes.

Wie hoch ist mein BMI ? Mein Grundumsatz?
Errechnet sich aus der Größe und dem Gewicht. Gewicht geteilt durch Größe mal Größe.

Wie viel Eiweiß und wie viel KH brauche ich?
Den BMI ausrechnen und mit 1,5 malnehmen. Das ist der Eiweißbedarf am Abend. Die KH morgens und mittags errechnen sich auch aus dem BMI. Bis BMI 30 sind es 75 KH, bei einem BMI darüber sind es 100 KH - jeweils.

Wie schaffe ich es die Pausen zwischen den Mahlzeiten zu überstehen?
Viel trinken und sich in den ersten Tagen ablenken, danach ist es kein Problem.

Wie kann ich als Süßschnabel mit SIS klar kommen?
ich wundere mich wie gut. Durch die Zufuhr von genug KHs ist einfach kein Süßhunger mehr vorhanden.

Ich möchte nicht viel abnehmen, gelingt mir das mit SIS?
auf jeden Fall.

Auf was muss ich mich einstellen, wenn ich nach SIS lebe ? Welche Einschränkungen habe ich?
Ich darf alles essen, aber immer nur zu bestimmten Tageszeiten. Und selbst das kann ich wie ich möchte einteilen.

Das ist die schönste und wirkungsvollste "DIÄT" die ich kenne.

LG
Babse
 
27.09.2007 09:53 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Uschimaus

Mitglied seit 27.05.2007
12.773 Beiträge (ø5,77/Tag)

Wie komme ich ins Programm?
-Ich bin über Glyx, Logi zum diesem Programm gekommen-

Welche wichtigen Grundregeln muss ich beachten?
-wurde oben bereits beantwortet-

Welche Grundformeln brauche ich?
-wurde oben bereits beantwortet-

Wie hoch ist mein BMI ? Mein Grundumsatz?
- dazu möchte ich sagen, dass man bei einer bemerkbaren Abnahme, den BMI neu berechnen sollte. Davon ist auch die Eiweißztufuhr am Abend abhängig -

Wie viel Eiweiß und wie viel KH brauche ich?
-wurde oben bereits beantwortet -

Wie teile ich mir meinen Tag ein?
- ich bin ziemlich genau damit. Ich selbst stehe auch am WE inzwischen morgens so auf, dass ich abends bis spätestens 18.30 gegessen habe. Der Abstand von 5 Stunden zwischen der Nahrungsaufnahme wird dann von mir exakt eingehalten -

Wie schaffe ich es die Pausen zwischen den Mahlzeiten zu überstehen?
- zu Anfang ging es mit viel, viel Trinken und Ablenkung. Inzwischen habe ich keine Probleme mehr damit. -

Wie kann ich als Süßschnabel mit SIS klar kommen?
- ich habe zu Anfang sehr darauf geachtet, dass ich morgens und mittags an Süßes kam. Allerdings bin ich noch nie Kuchenesser gewesen, Obst darf ich nicht alles essen sodass ich viel Quark-Joghurt gesüßt mit Süßstoff und Zimt gegessen habe. Außerdem mische ich meinem Müsli Dörrobst bei.-

Ich wiege sehr viel bringt mir SIS was?
- mir hat SIS bis zum heutigen Tag 9,3 kg gebracht mit Glyx zusammen habe ich über 15/16 kg abgenommen. Hierbei ist aber zu erwähnen, dass die SIS-Ernährung mir um Ecken näherkommt.-


Ich möchte nicht viel abnehmen, gelingt mir das mit SIS?
./.

Auf was muss ich mich einstellen, wenn ich nach SIS lebe ? Welche Einschränkungen habe ich?
-Zu Anfang ist es vll. eine Einschränkung, auf die Trennung und die 5-Stunden-Pause-Regelung zu achten.
Da ich mich aber inzwischen so extrem wohlfühle, ist es für mich keine Einschränklung mehr - im Gegenteil, ich fühle mich bei Abweichungen vom Programm unwohl.... -

Ich bin Diabetiker kann ich SIS machen?
./.

Uschi
 
27.09.2007 15:07 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

schokoladina

Mitglied seit 09.11.2006
1.727 Beiträge (ø0,72/Tag)

Hallo Koelkast Pfeil nach links Willkommen Sich auf dem Boden wälzen vor Lachen Ich möchte Deine Fragen nicht abwürgen, sondern sie umleiten in unseren täglichen Thread Pfeil nach rechtsKlick mich dort werden Dir auch alle Fragen, die Du zu dem Thema hast beantwortet. Oben findest Du dann auch die Links zu den anderen Wochenthemen. Das wirst Du denke ich viele Informationen und Anregungen bekommen. Sich auf dem Boden wälzen vor Lachen

Das gilt natürlich auch für Mel und für SNeto Sich auf dem Boden wälzen vor LachenSich auf dem Boden wälzen vor Lachen
 
10.10.2007 21:52 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

pelagus

Mitglied seit 14.08.2006
1.333 Beiträge (ø0,53/Tag)

Infos:
Seit 1993 arbeitet der Internist Dr. Pape in seinem Übergewichtszentrum in Essen mit diesem Konzept. Mit Erfolg: In zwölf Jahren nahmen damit über 4000 Teilnehmer gemeinsam mehr als 30 000 Kilo ab! Dabei bestätigte sich die zentrale Bedeutung von Insulin als „Fettmasthormon“. Zusammen mit dem Sportwissenschaftler Elmar Trunz-Carlisi, dem Arbeitsmediziner Rudolf Schwarz und dem Personalleiter Helmut Gillesen realisierte er das Schlank-im-Schlaf-Projekt mit Mitarbeitern der Kölner Stadtwerke. Die Teilnehmer verloren dabei in fünf Monaten im Schnitt satte 11,5 Kilogramm.
 
18.10.2007 10:07 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

schokoladina

Mitglied seit 09.11.2006
1.727 Beiträge (ø0,72/Tag)

Frage: Ich möchte mit SIS beginnen, möchte aber gerne schneller abnehmen ... ?


Beim "Normalprogramm" sind bei einem BMI > 30 folgende Vorgaben: morgens 100 g KH mittags - 100 g KH und abends BMI x 1,5 g Eiweiß

Das ist meiner Meinung nach auch das beste Grundmuster, um überhaupt in das Prinzip der Ernährung reinzukommen. Man lernt damit wieder vernünftig zu essen, schafft damit gut die Pausen, hat keinen Hunger ... usw.
Man nimmt gut ab ... und erlebt keinen Jojo

Wenn jetzt jemand absolut nicht damit abnimmt - kann in seltenen Fällen vorkommen - weil er z.B. durch total falsche Ernährung vorher z.B. seinen Stoffwechsel an die Wand gefahren hat oder auch einige von den Nomaden merken es früher oder später ... oder wenn man längere Zeit (nicht 2 Tage Na! ) einen Stillstand hat ......dann ... ja dann kann man versuchen mittags weniger KHs oder eventuell keine zu essen. Sozusagen den Eiweißturbo.

Das ist aber eine "Spielart" bei der man eigentlich die Trennung und seinen Körper schon etwas kennen sollte um dann sagen zu können ... okay ich probiere das mal aus um zu sehen was passiert.

Ich persönlich würde jedem erstmal empfehlen das Grundmuster zu verinnerlichen, um dann für sich persönlich eine Feinabstimmung vorzunehmen.

Die KH morgens und mittags auszuschöpfen ermöglicht es ein neues Körpergefühl kennenzulernen ... zu erleben wie es sich anfühlt wenn der Körper rundum versorgt und zufrieden ist ... und man wirklich keine Gelüste, Süßhunger und ähnliches erlebt. Genau das ist für viele ein toller Kick!!!

Auch wenn es zu Anfang schwer fällt. Man kann die KHs an den ersten Tagen steigern sich dran gewöhnen und das geht sehr schnell. Nach 2-3 Wochen hat eigentlich kaum noch Jemand ein Problem damit. ...und man soll sich auch nicht "über"fressen sonder sättigen ... und auch das lernt man relativ schnell.

Wenn man abends an Eiweiß spart, tut man sich auch keinen Gefallen. Der Körper braucht das Eiweiß dann für seine Arbeiten über Nacht ... und das Eiweiß macht satt und sorgt für guten Schlaf und es hilft beim Abnehmen.

Was passiert wenn ich an KHs und an Kalorien und an Eiweiß sparen will? Dann bin ich bei SIS falsch, weil das Prinzip dann nicht funktioniert.

Möglichst viel sparen und möglichst schnelle Abnahme schaltet den Körper um auf "Hungerzeit" und führt wieder zum Jojo ...

Die meisten hier haben wirklich mit diesem Grundgerüst angefangen und sich zu Anfang auch nicht um Nomade und Ackerbauer gekümmert. Man findet so wirklich einen guten Einstieg und lernt das Programm und sich selbst und seine Bedürfnisse neu kennen.

Einige haben dann gemerkt, dass sie mittags Eiweiße eher nicht so mögen oder es sie müde macht oder umgekehrt, dass sie lieber weniger KHs mögen. Viele essen dann mal so oder so mittags oder halten sich weiterhin an das Grundmuster. Das kristallisiert sich irgendwann heraus womit sich der Einzelne besser fühlt.

Die Nomaden z.B. merken irgendwann, dass sie sich deutlich wohler fühlen, wenn sie mittags weniger oder keine KHs essen.

An den KHs zum Frühstück gibt es nichts zu schrauben, weil die wirklich gebraucht werden und sehr sinnvoll sind. An dem Eiweiß abends gibt es auch nichts zu drehen.

Das Buch zu lesen und zu verstehen welche Prinzip dahinter steht, ist sehr wichtig sonst macht man zuviel falsch.

Es ist z.B. witzig zu beobachten morgens mal ein paar KH mehr zu frühstücken und dann zu merken wie es einem eine Weile später richtig warm wird und man fühlen kann wie Körperwärme entsteht ... das fand ich z.B. toll.
Kann man auch abends mit dem Eiweiß ausprobieren, klappt auch
 
01.11.2007 19:20 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Uschimaus

Mitglied seit 27.05.2007
12.773 Beiträge (ø5,77/Tag)

Basiswissen für Tigerkatze

fange mal damit an.

Morgen gibt es den nächsten Thread.......wenn du willst. Musst nur Bescheid sagen.
Die Mengen an KHs sind wirklich enorm, doch dringt Dr. Pape darauf, die wirklich zusichzunehmen.
Erlaubt ist eine Steigerung bis man sich an die vorgeschriebene Menge herangetastet hat.
Glaube mir, es wird immer leichter, da der Körper sich umstellt. Wenn du ein paar Tage abends nur leichte Kost zu dir genommen hast, hast du irgendwann morgens wirklich Hunger und freust dich auf dein Frühstück.....
 
01.11.2007 20:55 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

pelagus

Mitglied seit 14.08.2006
1.333 Beiträge (ø0,53/Tag)

Hier die Antwort auf meine Frage bezüglich der Menge an KHs für Abends vom Pape- Team:

Pfeil nach rechts es sollten abends nicht mehr als 10-15g KH aus Gemüse, Milchprodukten,
Fisch, Fleisch gegessen werden. Pfeil nach links

Mit freundlichen Grüssen
InsuLean GmbH & Co. Kg


Ihr InsuLean Team
 
10.11.2007 23:31 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

schokoladina

Mitglied seit 09.11.2006
1.727 Beiträge (ø0,72/Tag)

Wie lange dauert es, bis man herausgefunden hat, ob man Nomade oder Ackerbauer ist???

Mach euch damit keinen Stress, bei uns hat das auch zum Teil Wochen oder Monate gedauert bis wir wussten was wir sind. Also seht es locker. Beobachtet euch was ihr gerne mögt und wonach ihr euch besser fühlt und irgendwann werdet ihr es plötzlich wissen.

Unsere Erfahrung ist bisher, dass die Nomaden mit dem Standardprogramm wohl etwas schlechter abnehmen als die Ackerbauern.

Also wenn ihr zu Anfang zu- statt abnehmt und das Abnehmen sich sehr schwierig gestaltet oder euch das Mittagessen mittags dolle müde macht, dann probiert mit Eiweißmahlzeiten mittags aus, ob ihr Nomaden seid.


Wir schlafen am Wochenende gerne lang - was sollen wir tun?

Wenn ihr am Wochenende gerne lange schlaft und es mit dem Frühstück sehr spät werden würde, dann macht einfach aus dem Frühstück einen Brunch.

Also ein Frühstück mit allem - und auch Ei, Wurst und Käse ist erlaubt.

Brunch 11:00 - 12:00 Uhr - Dann normal 5 Stunden Pause und 17:00 - 18:00 Uhr eine reine Eiweíßmahlzeit und Pause und vor dem Schlafengehen einen Eiweiß-Shake.

Das ist ein Programm, dass wir euch für ein entspanntes Wochenende vorschlagen können.
 
15.01.2008 10:08 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

pelagus

Mitglied seit 14.08.2006
1.333 Beiträge (ø0,53/Tag)

Ich fand diese Erläuterung noch im Netz:

KH-Bedarf
BMI zwischen 25 und 30bei Frauen
je 75 g KH zum Frühstück und Mittags
entspräche z.B. 150 g Brot oder Brötchen/3 Scheiben Brot/ 3 Brötchen/6 Scheiben Toast ODER
12 EL Müsli ODER
100g Reis (roh) ODER
100 g Nudeln (roh) ODER
300g Kartoffeln ODER
4 mittelgrosse Kartoffeln

BMI über 30bei Frauen und BMI 25 - 30 bei Männern
je 100g KH Früh und Mittags
entspräche 200g Brot oder Brötchen/4 Scheiben Brot/4 Brötchen/8 Scheiben Toast ODER
16 EL Müsli ODER
125 g Reis (roh) ODER
125 g Nudeln (roh) ODER
450 g Kartoffeln ODER
6 mittelgrosse Kartoffeln

BMI über 30 bei Männern
je 125 g KH Früh und Mittag
entspräche 250 g Brot oder Brötchen/5 Scheiben Brot/5 Brötchen/10 Scheiben Toast ODER
20 EL Müsli ODER
150 g Reis (roh) ODER
150 g Nudeln (roh) ODER
750 g Kartoffeln ODER
10 mittelgrosse Kartoffeln

zu bedenken sind aber auch die KH in süßen Brotaufstrichen etc., Zucker im Kaffee, Fruchtsäfte haben auch KH, Obst usw....
Also insgesamt sollte die KH Menge halt stimmen
 
15.01.2008 10:09 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

pelagus

Mitglied seit 14.08.2006
1.333 Beiträge (ø0,53/Tag)

Circa 25 g KH sind enthalten in:

1 Scheibe Brot /50g
1 Brötchen /50g
2 Scheiben Toast /50g
4 Scheiben Knäckebrot
4 EL Getreideschrot, Hafer oder Mehrkornflochen, ungesüsstes Früchtemüsli
5 EL Haferkleie
8 EL Cornflakes o.Zucker

250 ml Orangensaft
200 ml Apfelsaft o. Multivit.saft

ca. 12,5 g KH sind enthalten in

100g Ananas (frisch)
1 Apfel
3 Aprikosen
1/2 Banane
1 Birne
250 g Erdbeeren
1,5 Kiwis
2-3 Mandarinen
1 Orange
1 Nektarine/Pfirsich
20g Rosinen
75g Weintrauben

2 TL Marmelade (20g), Honig (15g), Rübenkraut (15g),Nuss-Nougat-Creme (20g)

ca.10 g KH sind enthalten in:

300g Tomaten
1 kg Gurke
500g Radieschen
250g paprikaschoten
250 g Möhren
 
15.01.2008 10:10 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

pelagus

Mitglied seit 14.08.2006
1.333 Beiträge (ø0,53/Tag)

Eiweissgehalt

ca. 40g Eiweiss enthalten:

150-200g Fleisch (Rind,Schwein,Geflügel o. Haut usw.)
150-200 g Fleischwaren (Schinken,Corned Beef, kalter Braten, Kasseler,Geflügelfleisch o.Haut,Geflügel in Aspik usw.)
150-200g Fisch (Seelachs,Kabeljau,Rotbarsch,Thunfisch,Lachs Hering..usw.)

20 bis 30 g Eiweiss enthalten:

200g Käse (Harzer, Frischkäse bis 5% Fett,Hüttenkäse, Magerquark)
100g Hartkäse (bis 30% Fett)
100g Weichkäse (bis 30% Fett)
100 Mozarella light/Feta Light

250 g Tofu
250 g Salat mit Dressing (Fett u. KH -arm!)
500g Rohkost/Gemüse (ohne Dressing)
 
15.01.2008 10:24 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

pelagus

Mitglied seit 14.08.2006
1.333 Beiträge (ø0,53/Tag)

Beispielberechnung: Eiweißbedarf

Größe 1,60 - Gewicht 77 Kilo – BMI 30

Tagesbedarf EW 0,8 – 1 Gramm pro Kilo Körpergewicht = 61,6 – 77 Gramm EW/Tag

EW Abendessen BMI X 1,5 = 45 Gramm EW

EW Mittagessen = Tagesbedarf – Abendessen = zwischen 16,6 und 32 Gramm EW
 
22.03.2009 12:16 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

WesternBoy

Mitglied seit 24.08.2004
10.774 Beiträge (ø3,34/Tag)

Hello,

@ Diese Beiträge wurden neu kopiert

@ Uschi, Küsschen

Ich setz die Beiträge mal als passive Links


SIS ~ KW 39/2007 ~ Wochenthema – Wie starte ich mit SIS - Die Grundregeln

22.10.2007 22:03 - Verfasser: Uschimaus [Chefkoch-Clubuser] Sternekoch
hier ein Link über SIS

www.viva.vita.bayerhealthcare.de/fileadmin/user_upload/Pape_MUC.pdf




SIS ~ KW 39/2007 ~ Wochenthema – Wie starte ich mit SIS - Die Grundregeln

22.10.2007 22:06 - Verfasser: Uschimaus [Chefkoch-Clubuser] Sternekoch
Link über SIS-Ernährung von Dr. Pape

www.viva.vita.bayerhealthcare.de/uploads/tx_csrbayernews/Abstract_Pape.pdf






LG W.B. ;o)

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SIS KW 39 2007 Wochenthema starte SIS Grundregeln 1698471866
 
15.09.2010 18:59 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

babse

Mitglied seit 23.02.2007
3.540 Beiträge (ø1,53/Tag)

SIS KW 39 2007 Wochenthema starte SIS Grundregeln 3414036606
Hier noch einmal die wichtigsten Erklärungen, damit SIS auf den ersten Blick verständlicher wird:

Frühstück
Mit der Insulin-Trennkost verfolgen wir das Ziel unsere Fettzellen zu öffnen, zu leeren und eine weitere Fettspeicherung zu stoppen.

Das erreichen wir dadurch, dass wir möglichst den Nährstoffstau im Blut verhindern, denn durch gestaute Nährstoffe im Blut sitzt unser Fett in unseren Fettzellen fest.

Es gilt also unsere Fettzellen nach und nach zu leeren und durch gezielte Ernährung zu verhindern, dass sie sich wieder füllen.

In der Nacht, während des Schlafens, hat unser Körper weiterhin unser Gehirn mit KHs versorgt, so dass unsere KH-Speicher morgens leer sind und dringend gefüllt werden müssen. Tun wir das nicht, oder nicht ausreichend, so riskieren wir Süßhunger zu bekommen, der dann regelrecht zur Fressattacke ausufern kann und zudem werden wir frieren.

Unsere Muskeln und unser Gehirn benötigen die KHs damit sie funktionieren und leistungsfähig sind. Durch ein kohlenhydratreiches Frühstück sorgen wir auch dafür, dass der Grundumsatz tüchtig angekurbelt wird.

Am besten ist es, wenn wir deshalb morgens reichlich langsame KHs zu uns nehmen. Unser Körper hat dann erst mal ordentlich zu tun, denn die KHs müssen aufgeschlüsselt und verwertet werden und dabei wird uns ganz nebenbei noch richtig warm.

Nun ist es wichtig, dass wir bis zur erneuten Nahrungsaufnahme mindestens 5 Stunden warten. Diese Zeit braucht unser Körper für Stoffwechsel- und Verdauungsarbeiten und der Blutzuckerspiegel kann wieder komplett absinken. Dies dauert ca. 3-4 Stunden, danach wird Fett abgebaut.

Erst dann ist unser Körper wieder in der Lage Nährstoffe, die zugeführt werden zu verarbeiten. Deshalb zwischendurch unbedingt auf Snacks, Naschereien, Zwischenmahlzeiten und zuckerhaltige Getränke und Säfte verzichten.

Langsame Kohlenhydrate finden sich z. B. in:

- gekeimtem Getreide
- Frischkornbrei
- groben Haferflocken
- Haferkleie
- Müsliflocken
- Ganzkörnerbrot
- in geringer Menge in vielen Gemüse- und Obstsorten

Langsame Kohlenhydrate sind reich an Ballaststoffen. Die darin gebundenen, großen Stärketeile benötigen mehr Zeit für die Aufnahme der Glukose aus dem Darm ins Blut, so dass der Blutzuckerspiegel nur mäßig ansteigt.


Mittagessen
Die normale Mischkost:
Die Mittagszeit ist natürlich für die Insulaner das Paradies. Im Prinzip ist nämlich nichts verboten und das Motto lautet „Kraft durch Kohlenhydrate“ und das klingt lecker.

Es werden bei dieser Form KHs in Form von Beilagen wie z. B. Kartoffeln, Reis, Nudeln, Getränken, z. B. Fruchtsäfte, Kakao und auch Süßspeisen kombiniert mit eiweißhaltigen Lebensmitteln wie Fleisch, Fisch und Milchprodukte. Auch die Süßigkeiten können in Maßen genossen werden.

Zu verdanken haben wir dies unseren Insulin-Rezeptoren, die um die Mittagszeit (zwischen 11.00 und 16.00 Uhr) am aktivsten sind. Es kommt so zu keinem Nährstoffstau im Blut und die Nährstoffe gelangen schnell in die Muskeln und Zellen. Dort werden sie schon erwartet und dringend benötigt für die Erzeugung der Körperwärme, Arbeits-leistung und für die Speicher. Allein unser Gehirn benötigt etwa 120 g KHs pro Tag.

Mithilfe des Insulins erreichen auch die Bausteine von eiweißhaltiger Nahrung - die Aminosäuren - ihr Ziel, die Muskelzellen. Dabei genügen jedoch bereits relativ geringe Mengen Insulin.

Wird das tierische Eiweiß jedoch zusammen mit Getreidestärke oder Obstzucker verzehrt, wird die Bauchspeicheldrüse extrem gefordert, denn durch diese Kombination wird die Insulinausschüttung nahezu vervierfacht.

Das gilt z.B. für Käse- und Wurstbrote, Käsepizza, Hamburger und vor allem aber Fruchtjoghurt und Obstquark. All diese extrem dick machenden "Nahrungsgemische" haben gemeinsam, dass bei ihrem Verzehr Zucker und Aminosäuren mit enormen Insulinmengen in die Muskelzelle gebracht werden müssen.

Der Insulin-Score misst den Blutzuckeranstieg sowie auch die darauf folgende Insulinreaktion und dies auch zuverlässig beim gleichzeitigen Verzehr mehrerer Lebensmittel. Es hat sich gezeigt, dass besonders die Kombination von KHs mit tierischem Eiweiß die Insulinantwort besonders heftig ansteigen lassen.

Genau auf diesen Nahrungs-Mix wird bei SIS morgens und abends verzichtet, indem man KHs und tierisches Eiweiß strikt trennt.

Da unser Körper mittags keine Probleme mit dem rapiden Anstieg der Insulinkurve hat, ist zu dieser Zeit Mischkost erlaubt.

Durch die SIS-Ernährung sollen wir halt dies und die Arbeitsweise z.B. der Bauchspeicheldrüse immer im Auge haben.

Mit der Mischkost am Mittag ist es für Nomaden wie auch Ackerbauern möglich dauerhaft langsam und stetig abzunehmen und das Gewicht zu halten. Wem dies zu langsam geht, der muss seinen Bedarf besser anpassen und auf reduzierte Mischkost bzw. optimierte Insulin-Trennkost umsteigen.


Abendessen
bei SIS besteht hauptsächlich aus Eiweiß. Die reine Eiweißmahlzeit löst die niedrigste Insulinantwort aus und damit schafft man sich die besten Voraussetzungen für die Fettverbrennung in der Nacht.

Optimal ist es, zwischen 18 und 20 Uhr zu essen und früh schlafen zu gehen, damit genug Zeit für die nächtliche Fettverbrennung bleibt. Je später man isst, desto kürzer ist dieser Zeitraum. Schadet nicht, nur die Abnahme dauert länger.

Man sollte abends bis zu 500 g Gemüse mit magerem Fleisch, Fisch, Geflügel, Käse, Milchprodukte, Eiern oder Tofu zu sich nehmen.

Das Eiweiß sollte einen bestimmten Wert erreichen. Diesen errechnet man anhand des BMI. Der BMI x 1,5 ergibt die Eiweißmenge, die man bei der Abendmahlzeit zu sich nehmen sollte.
Milch, Buttermilch, Quark, Joghurt usw. SIND ERLAUBT, da sie ja zu den EW-Gerichten gehören. Verboten sind Milchshakes mit Obstzusätzen, Obstquark oder Joghurt mit Obst. Wobei man jetzt aber als GETRÄNK keine Milch nehmen darf, weil sie zu den Lebensmitteln (hochkalorisch – 50 g Zucker in 1 l Milch) gehört. Zum Anrühren von Quark, in Rührei usw. ist sie erlaubt. 1 Glas Milch/Buttermilch natur kann man abends wohl trinken, aber es ist ein LEBENSMITTEL - also Vorsicht.

Absolut verboten sind Hülsenfrüchte, Mais, gekochte Möhren, Nudeln, Reis, Getreide, Backwaren, Kartoffeln, Obst, Limonaden, Zucker, Früchtetee.

Je länger man SIS mit dieser Eiweißmahlzeit abends macht, desto besser kann man morgens frühstücken, denn dann benötigt der Körper die KHs.

Auch beim Abendessen ist der Richtwert von 20-30 g Fett einzuhalten. Der Gesamt-Fettbedarf liegt bei ca. 60-90 g pro Tag.

Immer wenn wir Kohlenhydrate essen, schüttet unser Körper Insulin aus.
Problem: Insulin blockiert unsere Fettverbrennung. Bei der Trennkost wird darauf geachtet, dass das Insulin zu günstigen Fettverbrennungszeiten nicht aktiviert wird.

Der Schlaf ist unsere längste Fettverbrennungsphase. Wenn wir vor dem Schlafengehen noch Kohlenhydrate essen, dann ist nix mit Fettverbrennung, da Kohlenhydrate das Insulin aktivieren. Ihr könnt euch das so vorstellen: Nachts regeneriert sich der Körper und das Wachstums- oder so genannte Schlankmacherhormon verbrennt dann Fett. Das kann es aber nur, wenn das Insulin ihm nicht in die Quere kommt. Insulin legt sich wie ein Korken vor die Fettzellen, die dann nicht schmelzen können. Also logisch: keine Kohlenhydrate vor dem Schlafengehen! Je länger der Schlaf, desto besser: Optimal sind sechs bis acht Stunden.


Viel Essen
Wenn wir viel essen, dann bildet unser Körper Wärme, und die ist ganz wichtig für die Fettverbrennung. Wenn wir wenig essen, ist uns kalt! Ein kalter Körper macht es dem Abnehmen schwer. Lösung: Mehr essen bringt mehr Wärme im Körper und die bringt
mehr Fettverbrennung. So einfach! Proteine sättigen sehr gut, deshalb ist man schnell satt abends. Wer satt ist sucht keine Süßigkeiten. Proteine verhindern, dass der Kalorienverbrauch des Körpers während der Diät zu stark absinkt. Dies erleichtert die Abnahme. Der Jojo-Effekt wird ausgeschaltet.

Milchprodukte: Wenn ein Lieblingsjoghurt 37,8 g KHs pro Becher hat, dann ist das kein Milchprodukt mehr, sondern ein Joghurt, der angereichert ist mit Früchten und oder Zucker und somit gehört er in die Abteilung "Süßigkeit".

Mit Milchprodukten für abends sind bei Joghurt, Quark, Buttermilch, Milch etc. dann auch wirklich nur die „Natur“ – Variante möglichst fettarm ohne Früchte, Zucker, ähnliches gemeint. Also wirklich kein Fruchtjoghurt, kein Kakao und keine Zitronenbuttermilch aus dem Supermarkt .

Wenn Du Dir z. B. Milch und Natur-Joghurt anschaust, dann haben die KHs und diese KHs kommen daher, dass in Milch und Joghurt eben Laktose ist. Laktose ist Milchzucker und deshalb, weil Milch und Joghurt diesen Milchzucker enthalten, soll man sie auch nicht maßlos abends essen, sondern wirklich bewusst als Lebensmittel einplanen. Also nicht eben mal so nebenher einen Liter Milch trinken, weil es ja Eiweiß ist.

Diese etwa 15 KHs, die man dann abends darf sind eben diese Laktose-KHs, die dann auch kaum zu vermeiden sind.

Eine ganz tolle, KHs-freie Eiweißquelle ist z.B. der Harzer Käse – ich weiß, ist Geschmacksache.

Bei Käse ist natürlich auch der Fettgehalt eine üble Falle. Mittlerweile gibt es aber ein sehr gutes Angebot und wer diese Sorten nicht mag, bleibt bei den anderen und isst entsprechend weniger.

Die KHs in Gemüse sind an die Faserstoffe gekoppelt und werden so anders verdaut. Der Darm braucht zum Knacken eine ganze Weile und hat damit zu tun und muss dafür auch Energie einsetzen.

Ganz anders verhält es sich mit den KHs in Brot oder Kartoffeln oder Obst oder Zucker, die überfluten den Körper quasi sofort. Der Körper muss keine Energie einsetzen um sie zu verarbeiten und in den Kreislauf zu bringen. DAS ist der Unterschied warum die einen KHs erlaubt sind und die anderen verboten.


Warum soll ich abends keine Mischkost zu mir nehmen?
Mithilfe des Insulins erreichen auch die Bausteine von eiweißhaltiger Nahrung, die Aminosäuren ihr Ziel, die Muskelzellen. Dabei genügen jedoch bereits relativ geringe Mengen Insulin.

Wird das tierische Eiweiß jedoch zusammen mit Getreidestärke oder Obstzucker verzehrt, wird die Bauchspeicheldrüse extrem gefordert, denn durch diese Kombination wird die Insulinausschüttung nahezu vervierfacht.

Das gilt z.B. für Käse- und Wurstbrote, Käsepizza, Hamburger und vor allem aber Fruchtjoghurt und Obstquark. All diese extrem dick machenden "Nahrungsgemische" haben gemeinsam, dass bei ihrem Verzehr Zucker und Aminosäuren mit enormen Insulinmengen in die Muskelzelle gebracht werden müssen.

Der Insulin-Score misst den Blutzuckeranstieg sowie auch die darauf folgende Insulinreaktion und dies auch zuverlässig beim gleichzeitigen Verzehr mehrerer Lebensmittel. Es hat sich gezeigt, dass besonders die Kombination von KHs mit tierischem Eiweiß die Insulinantwort besonders heftig ansteigen lassen.

Genau auf diesen Nahrungsmix wird bei SIS morgens und abends verzichtet indem man KHs und tierisches Eiweiß strikt trennt.

Da unser Körper mittags keine Probleme mit dem rapiden Anstieg der Insulinkurve hat, ist zu dieser Zeit Mischkost erlaubt.

Das wollte ich noch schnell anfügen. Es zeigt, dass wir uns von dem alten Muster "Ist ja nur ein Low-Fett-Obst-Joghurt mit wenig Kalorien" und "Ist doch Obst und das ist gesund" freimachen müssen. Der Löffel Fruchtjoghurt hat morgens und abends leider den Effekt zufolge, den wir vermeiden wollen ... egal wieviel Kalorien.

Durch die SIS-Ernährung sollen wir halt dies und die Arbeitsweise z.B. der Bauchspeicheldrüse immer im Auge haben.
Fettverbrennung
Wachstumshormone werden grundsätzlich ausgeschüttet, wenn der Körper schläft und der Stoffwechsel von Energiebereitstellung auf "Reparatur" umstellt. Zur Reparatur benötigt der Körper Energie und u. a. Aminosäuren/Proteine etc.
Sind Kohlehydrate im System nützt der Körper diese als leicht verfügbare Energiequelle. Sind keine oder nur wenige im System muss der Körper die andere Quelle nutzen und das sind die körpereigenen Fette.
Die Ausschüttung der Wachstumshormone nimmt nebenbei gesagt mit dem Alter ab, was auch mit erklärt, dass die meisten Menschen langsam aber sicher schwerer werden. Dies kehrt sich erst im höheren bis hohem Alter um.

Mit der Insulintrennkost werden z.B. mit dem möglichst kohlehydratfreien aber eiweißreichen Abendessen beide Punkte bedient: keine einfache Energiebereitstellung durch Kohlehydrate und genügend "Baumaterial" für die Reparaturarbeit der Wachstumshormone.

Es wird kein Fett in Muskelmasse umgewandelt, sondern die vorhandene Muskelmasse vergrößert sich während sich die Fettdepots verringern. Die Muskelmasse wächst aber auch nur, wenn ich die Muskeln dazu anrege, indem ich sie physikalischer Arbeit aussetze, simpel gesagt indem ich Krafttraining mache. Dieser Punkt kommt in den bisherigen Antworten drastisch zu kurz.

Sinnvolles Training unterstützt nämlich diese Art von Ernährung gewaltig. Eine Krafttrainingseinheit am Abend mit einer gewissen Intensität hat einen stundenlangen Nachbrennereffekt bis in den Schlaf hinein und startet die Fettverarbeitung erst so richtig.

Das gleiche gilt, wenn man es schafft am frühen Morgen eine leichte Ausdauereinheit direkt an das Aufwachen anzuhängen. Auch dadurch wird die Fettverbrennung noch um einiges auch in die wache Zeit hin verlängert. Ich persönlich finde diesen Punkt als sehr hart durchzuführen und schaffe es auch nur hin und wieder, in der dunklen Jahreszeit gar nicht.

Ansonsten erhöhe ich mit einer Steigerung der Muskelmasse auch meinen Grundumsatz, da Muskulatur grundsätzlich wesentlich mehr Kalorien verbraucht als Fettgewebe, was dem Fettverbrennen wiederum zugute kommt.


Eiweiß
Eiweiß hat eine große Anzahl von Aufgaben in unserem Körper. Es ist zum Aufbau und zum Erhalt der Körperzellen notwendig und hilft bei der Heilung von Wunden und Krankheiten. Ein erwachsener Mensch sollte täglich etwa 1 Gramm Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht mit der Nahrung zu sich nehmen. Der Bedarf nimmt bei schwangeren und stillenden Frauen noch zu. Die Weltgesundheitsorganisation macht den Vorschlag, dass eine Eiweißaufnahme zwischen 0,8 - 2 g pro KG Körpergewicht angemessen ist. Eine Überschreitung der Eiweißaufnahme von mehr als 2g pro KG Körpergewicht ist nicht gesundheitsschädlich, solange es nicht laufend vorkommt und vor allem, wenn die Nieren normal arbeiten.

Ein Mangel kann schlimme Folgen haben:
* Haarausfall (Haare bestehen zu 97-100% aus Proteinen - Keratin)
* Antriebsarmut
* Im schlimmsten Fall kommt es zur Eiweißmangelkrankheit Kwashiorkor. Menschen (meist Kinder), die an Kwashiorkor leiden, erkennt man an ihren dicken Bäuchen. Der Organismus versucht durch Wasser den Eiweißmangel abzudecken, sodass sich das Wasser nach einiger Zeit im Körper ablagert (Ödem). Weitere Symptome sind:
o Muskelschwäche
o Wachstumsstörungen
o Fettleber
o Ödeme
* Andauernder Eiweißmangel kann zum Tod führen.

Zu Eiweißmangel kommt es in den Industrieländern allerdings höchst selten und auch nur bei extrem proteinarmen Ernährungsformen. Die durchschnittliche deutsche Mischkost dagegen enthält mit 100 Gramm Eiweiß pro Tag mehr als genug Proteine. Obwohl häufig in der Werbung Eiweißpulver als essentiell notwendig für Breitensportler angepriesen werden, deckt "Unsere übliche Ernährung... auch den Eiweißbedarf von Sportlern ab", heißt es dazu in einem Bericht des Ministeriums für Ernährung und Ländlichen Raum Baden-Württembergs. Allerdings ist, Studien zufolge, Muskelaufbau durch Krafttraining bei Zunahme von weniger als 1 Gramm Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht am Tag kaum möglich. Eine tägliche Eiweißzufuhr von 1,5 bis 2,0 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht werden für Kraftsportler als ausreichend angesehen.


Eiweiß
Hier einige von uns gesammelte Werte:

EW - Kcal – Fett – KH -
17,7 - 76 - 0,6 - 0 - Kabeljaufilet
17,7 - 559 - 50,4 - 10,2 - Sesam
18 - 131 - 6,34 - 0 - Lachs
18 - 153 - 8,5 - 1 - Mozzarella light
18 - 157 - 9 - 1 - Pute-Bierschinken leicht
18,2 - 105 - 3,6 - 0 - Rotbarschfilet
18,7 - 623 - 54,1 - 18,9 - Mandeln
18,8 - 321 - 8,5 - 42 - Haferkleie
19 - 157 - 8,5 - 1 - Mozzarella light
19,2 - 318 - 26 - 1,9 - Ziegenkäse, frisch
19,7 - 150 - 7,7 - 0,6 - Rindfleisch Kon. Eig. Saft
19,8 - 232 - 18,6 - 0 - Mozzarella
20 - 168 - 9,8 - 0 - Schweinebraten
20 - 342 - 24,5 - 11 - Kakaopulver
20 - 282 - 22 - 1 - Hirtenkäse (Feta)
20 - 163 - 8,5 - 0,4 - Mozzarella light
20,7 - 222 - 15,5 - 0 - Makrele, geräuchert
20,8 - 104 - 2,3 - 0 - Scholle
20,9 - 133 - 4,9 - 0 - Schinken
21 - 285 - 22,3 - 0 - Camembert 45 %
21 - 176 - 10 - 0,5 - Camembert light
21 - 280 - 23 - 1 - Ziegenkäse 45%
21,2 - 121 - 4 - 0 - Rinderfilet
21,2 - 112 - 3 - 0 - Tatar, frisch
21,5 - 104 - 2 - 0 - Schweinefilet
21,8 - 120 - 3,6 - 0 - Forellenfilet
22,2 - 106 - 1,9 - 0 - Schweineschnitzel
22,2 - 355 - 29,6 - 0 - Gouda
22,5 - 580 - 49 - 18,6 - Sonnenblumenkerne
23,3 - 354 - 28,3 - 0 - Mettwurst
23,6 - 102 - 0,7 - 0 - Hähnchenbrust
24 - 250 - 14 - 7 - Kotelett paniert
24 - 460 - 40 - 1 - Salamis, 2er
24,1 - 105 - 1 - 0 - Putenbrustfilet, frisch
24,2 - 222 - 14 - 0 - Ölsardinen
24,2 - 124 - 1 - 0,1 - Thunfisch
24,7 - 353 - 28,3 - 0 - Edamer, 45 %
26 - 432 - 36 - 1 - Salami ungarisch
26,3 - 586 - 49,3 - 9,3 - Erdnüsse, geröstet
26,4 - 251 - 16,2 - 0 - Edamer 30 %
27 - 396 - 32 - 0 - Gruyere 45 %
28,2 - 204 - 10,1 - 0 - Kassler Aufschnitt
30,8 - 177 - 6 - 0 - Schnitzel natur
34 - 280 - 16 - 0 - Schinken, roh
35,1 - 245 - 11,6 - 0 - Wurst Lachsschinken
35,6 - 375 - 25,8 - 0 - Parmesan
37,6 - 326 - 18,3 - 6,3 - Sojabohnen getrocknet


Kohlehydrate
Hier einige gesammelte Werte, immer für 100 g, genau wie beim EW:

KH – Kcal – Fett – EW
18,6 - 580 - 49 - 22,5 - Sonnenblumenkerne
18,8 - 672 - 31,2 - 12 - Haselnüsse
18,9 - 623 - 54,1 - 18,7 - Mandeln
19,2 - 78 - 0,1 - 0,2 - Apfelmus gezuckert
19,5 - 83 - 0,5 - 0,7 - Sauerkirschen Konserve
20 - 88 - 0,2 - 1,2 - Banane
20,2 - 84 - 0,2 - 0,4 - Ananas Konserve
21,3 - 99 - 0,7 - 1,8 - Kartoffelklöße halb/halb
22,3 - 158 - 6,4 - 2,7 - Milchreis Frucht
23,5 - 104 - 0,2 - 2,1 - Reis gekocht
25 - 162 - 6 - 2 - Pommes f. Backofen
26 - 198 - 6 - 10 - Pizza Hawai
28 - 120 - 0,8 - 0,8 - Marmelade, Diät, Sauerkirsch
29 - 167 - 3,8 - 4,2 - Pflaumenkuchen
30,7 - 570 - 42 - 17,3 - Cashewnüsse, gesalz.
32 - 156 - 0,2 - 5,3 - Nudeln, ohne Ei, gekocht
32,3 - 136 - 0,3 - 1 - Ketchup Curry
32,7 - 265 - 11,2 - 7,9 - Pfannkuchen
35,1 - 180 - 2 - 5,1 - Pumpernickel
38 - 258 - 10,5 - 2,8 - Obstboden m. Beeren
38,8 - 193 - 1,2 - 6,8 - Roggenvollkornbrot
40 - 191 - 2,5 - 2,4 - Obstboden m. Steinobst
40 - 300 - 12 - 10 - Nudeln mit Sauce
41 - 359 - 18,5 - 7 - Schokokuchen
41 - 341 - 13 - 15 - Kürbiskernbrötchen
41,2 - 202 - 1 - 6,9 - Pumpernickel
42 - 321 - 8,5 - 18,8 - Haferkleie
43,7 - 210 - 1,1 - 6,4 - Roggenmischbrot
46,3 - 220 - 1 - 6,4 - Roggenbrötchen
50,3 - 246 - 1,8 - 7,1 - Laugenbrezel
54 - 245 - 0 - 4 - Feigen, getrocknet
55 - 322 - 7,1 - 9,6 - Bisquitt m. Erdbeeren
55,5 - 272 - 1,9 - 8,3 - Brötchen
57,5 - 355 - 7,4 - 14,5 - Haferflocken
58,3 - 532 - 31,3 - 4,3 - Nutella
60 - 242 - 0 - 0,4 - Marmelade
61,7 - 349 - 7 - 9,7 - Müsli, Früchte-Vollkorn
65 - 385 - 9,7 - 9,5 - Haferflockenmischung Rosine
65,1 - 277 - 0,6 - 2 - Datteln, getrocknet
67 - 287 - 0 - 2,5 - Lakritz Schnecken
69,5 - 276 - 0,5 - 2,3 - Rosinen
70,6 - 332 - 1,1 - 10,6 - Mehl
72 - 288 - 0 - 0 - Himbeer-Sirup
74,8 - 342 - 1 - 8,5 - Reis roh, ungekocht
75,1 - 302 - 0 - 0,4 - Honig
79,2 - 350 - 1,1 - 5,4 - Brinta banane
79,2 - 350 - 1,1 - 5,4 - Brinta naturel
79,8 - 363 - 1,3 - 8 - Cornflakes fitness
80 - 345 - 0 - 3,8 - Saure Bohnen
82 - 407 - 5 - 8,5 - Löffelbisquit
84 - 373 - 1 - 7 - Cornflakes
99,8 - 399 - 0 - 0 - Zucker, weiß


Light-Produkte
gibt es überall. Light bedeutet nicht immer, dass dies eine gesündere Alternative ist. Light- ein nicht definierter Begriff Light ist ein Begriff der weder gesetzlich definiert ist, noch sagt dieser in irgendeiner Form etwas über die Wertigkeit des Produktes aus. Light ist ein Begriff der Marketingindustrie, denn Light suggeriert uns ein gesünderes Produkt.
Light-Produkte sind großteils Produkte, die in irgendeiner Form weniger Kalorien, weniger Fett oder weniger Zucker beinhalten. Um Fett oder Zucker in einem Produkt wegzulassen, ist auf jeden Fall der Einsatz von Chemie nicht wegzudenken. Zucker wird durch Zuckeraustauschstoffe ersetzt, denn sonst würde ja Cola light nicht mehr süß schmecken. Die gesundheitlichen Auswirkungen von diversen Ausstoffen wird in vielen Kreisen bereits diskutiert. Vor allem aber bedenke man, dass es über diese neuen Austauschstoffe nur geringe Langzeiterfahrungswerte gibt, sodass kaum jemand abschätzen kann, was diese in unserem Körper bewirken.
Light-Produkte um das Gewissen zu beruhigen
Selbstverständlich wissen wir das schon lange. Trotzdem werden Light-Produkte immer mehr gekauft. Den Grund hiefür kennt Herr Mag. Neururer (Autor des Buches: Das letzte Diätbuch) sehr genau: Wir kaufen diese Produkte, um unser schlechtes Gewissen zu beruhigen.

Wir wissen, dass Cola ungesund ist. Trotzdem wollen wir nicht darauf verzichten und greifen zur angeblich gesunden Alternative - Cola light - und beruhigen damit unser Gewissen. Aber nicht nur das: Unser schlechtes Gewissen ist beruhigt, so können wir ruhig mehr davon trinken, es ist ja light! Genau dabei beisst sich die Katze in den eigenen Schwanz. Ein light Produkt verleitet nicht nur dazu mehr davon zu essen oder zu trinken, weil es ja angeblich gesünder ist, sondern es könnte anschließend noch dazu dick und krank machen. Weil light Produkte dann großteils wieder in normalen (das heißt zuviel!) Mengen gegessen werden.

Lightprodukte sind nicht gesünder, sonderns es ist oft viel Zucker drinnen. Das Konklusio aus dieser Geschichte ist: Lightprodukte sind keinesfalls gesünder als Andere.

Lightprodukte sollten daher in Ihrem täglichen Speiseplan nur in geringen Mengen vorkommen. Wenn Sie auf Lightprodukte nicht verzichten wollen , dann denken Sie daran, daß diese nur dann light sind, wenn Sie nicht mehr davon trinken oder essen als vom normalen Produkt. Und denken Sie vor allem aber auch daran, dass diese Produkte auf jeden Fall industriell bearbeitet wurden und viele chemische Zusatzstoffe zum Einsatz kommen. Denken Sie auch an mögliche Unverträglichkeiten gegenüber diesen. So zum Beispiel könnten Sie gegen Sorbit (ein Zuckeraustauschstoff) allergisch sein.

Also: lassen Sie lieber light-Produkte weg. Echte Butter schmeckt nicht nur besser, sondern ist auch gesund, vorausgesetzt, Sie streichen Butter nicht zentimeterdick aufs Brot. Auf jeden Fall sollten Sie in Zukunft natürlichen, hoch qualitativen Lebensmitteln, unbedingt den Vorzug geben. Lieber dünn bestrichene Butterbrote als Brot mit zentimeterdickem Light-Aufstrich (dessen Zusammensetzung meist nicht näher definierbar ist). Lieber eine kleinere Portion von hochwertiger Nahrung als eine doppelte Portion von minderwertigen Fertigprodukten oder industriell aufbereiteten Lebensmitteln.

Liebe Grüße
Babse

 
07.10.2010 07:48 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Uschimaus

Mitglied seit 27.05.2007
12.773 Beiträge (ø5,77/Tag)



Achtung! Achtung!


der Beitrag von Schokoladina vom 10.11.2007 um 23.31 Uhr


Wir schlafen am WE gerne lange aus Achtung / Wichtig


ist überholt. Achtung / WichtigAchtung / WichtigAchtung / WichtigAchtung / WichtigAchtung / WichtigAchtung / WichtigAchtung / WichtigAchtung / Wichtig


Lt. Dr. Pape soll bei einem Brunch tüchtig gegessen werden. Abends folgt e i n e leichte Eiweißmahlzeit o d e r ein Shake.


Das macht ja auch Sinn, da in einem Brunch dann normalerweise genügend KH sowie Eiweiß bereits vorhanden sind.



LG Uschi
SIS KW 39 2007 Wochenthema starte SIS Grundregeln 4166952244
 
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