Wie indische Currypasten fein mixen??

20.01.2013 20:16 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

TanteBerta

Mitglied seit 01.10.2009
3 Beiträge (ø0/Tag)

Hallo liebe Kochgemeinde,
Ich koche schon länger gerne indisch, kürzlich hab ich mir dann (auch auf Empfehlung von hier bei Chefkoch) das Buch "Indische Currys" gekauft.
Ich hab jetzt schon 2 Rezepte ausprobiert bei denen man die (teilweise) angebratenen Gewürze mit Zwiebeln und Kokosraspeln zu einer Paste pürieren soll.
Das hab ich mit meinem Bosch Stabmixer gemacht, der hat so einen Mixbehälter mit einem Messer wo man den Stabmixer draufsteckt.
Das Ergebnis wurde aber nicht (zumindest für meinen Geschmack) fein genug, ich müsste immer viel mehr Flüssigkeit zugeben als angegeben glaub ich, das will ich aber nicht.
Hat irgendjemand einen guten Tip wie bzw mit welchem Gerät ich das besser hinbekomme und eine richtig glatte Paste machen kann?
Vielleicht hat ja irgendeiner von euch da eien Tip, wäre super!

Gruss
Tante Berta
 
20.01.2013 20:35 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Ritchie.S

Mitglied seit 18.05.2004
31.519 Beiträge (ø8,7/Tag)

Huhu...

Ich würde einen guten Mörser nutzen.
Ist zwar mehr Arbeit, aber dafür wird es eine schöne Paste werden.

Grüße
Ritchie
 
20.01.2013 20:39 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

BBQ-Queen

Mitglied seit 10.02.2012
7.139 Beiträge (ø8,93/Tag)

Hallo,

einem Curry wird doch in aller Regel ohnehin Flüssigkeit zugeführt.
Warum nicht einige Esslöffel davon verwenden, um mit dem Pürierstab eine geschmeidige Paste herzustellen?

Grüßle
Christina
 
20.01.2013 20:47 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Dorry

Mitglied seit 23.02.2004
5.618 Beiträge (ø1,52/Tag)

Hallo,

wie Ritchie sagt: Moersern. Wenn man sich erst mal daran gewoehnt hat, mag man keinen Mixer mehr.

Gruss Dorry
 
20.01.2013 20:52 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

sweetsmartie

Mitglied seit 21.11.2007
19 Beiträge (ø0,01/Tag)

Hallo,

ich könnte mir noch vorstellen, dass die Kokosraspeln ein Problem sind ... Die, die man kaufen kann, sind ja ziemlich trocken. Vielleicht klappt es besser, wenn du Kokospaste verwendest? Damit meine ich nicht Kokosmilch (aus der Dose oder dem Tetrapack), sondern so eine Art dicke Kokoscreme, die man als Block kaufen kann. Bei mir gibt's das im Asia-Laden und beim Biomarkt.
Wenn Tomaten mit reinkommen, könntest du die auch mit pürieren, das macht die Paste geschmeidiger, ohne dass du extra Flüssigkeit zugeben musst.

Viel Erfolg!

S.
 
20.01.2013 20:53 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

BBQ-Queen

Mitglied seit 10.02.2012
7.139 Beiträge (ø8,93/Tag)

Dorry - ich kenne beide Methoden, gebe jedoch dem Mixer/Pürierstab den Vorzug.
Nur extrem trockene Gewürze wie Pfefferkörner, Piment, Nelken usw. lassen sich im Mörser besser verarbeiten...

Doch das ist gewiss auch eine Art Glaubensfrage Lächeln

Grüßle
Christina
 
20.01.2013 21:05 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Dorry

Mitglied seit 23.02.2004
5.618 Beiträge (ø1,52/Tag)

Christina, ich sehe das inzwischen ander, aber das ist sicher eine Glaubensfrage... YES MAN

Bin mal gespannt, was TouchOfSin dazu meint.

Gruss Dorry
 
20.01.2013 21:21 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

TanteBerta

Mitglied seit 01.10.2009
3 Beiträge (ø0/Tag)

Wow, das geht ja fix hier...
Danke erstmal für eure Antworten!
Erstmal zum Thema Mörsern... ich hab nen Mörser, kam aber bisher nicht auf die Idee die Gewürze mit den Zwiebeln etc zu verarbeiten, meint ihr nicht eher nur die Gewürze?
Das würd ich mal probieren...
Bzgl Kokosraspeln, ja, die waren definitiv noch bemerkbar, mir zu sehr. Aber ich habe frische Kokosnuss geraspelt, wird im Buch explizit empfohlen.
Aber die waren es nicht allein, auch die Gewürze hat man noch bemerkt.
Flüssigkeit zugeben jein, klar, es kommt zunächst mal etwas Wasser dazu, aber die Paste soll nochmal in der Pfanne mit angebraten werden, deshalb will ich da nicht zu viel reingeben.
 
20.01.2013 21:22 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

BBQ-Queen

Mitglied seit 10.02.2012
7.139 Beiträge (ø8,93/Tag)

die zugegebene Flüssigkeit verdampft in der Pfanne auch wieder. Danach lässt sich die Paste mit ein wenig Öl bei moderater Hitze gut anrösten...
 
21.01.2013 02:44 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Turandot

Mitglied seit 17.01.2002
7.144 Beiträge (ø1,6/Tag)

Für trockene Gewürze nehme ich auch ganz gerne eine elektrische Kaffeemühle (eine alte, die ich nur für Gewürze, Zucker etc. verwende). Der kleine Bosch-Cutter kann nur Dinge sehr fein machen, die von sich aus schon eine glatte Struktur haben (ich hab den auch), für Gewürzpasten steht das Messer zu hoch.

Wenn ich was mit Zwiebeln, frischen Chilis usw. mache, nehme ich einen indonesischen Mörser, Oelek oelek hat meine Freundin den genannt. Das ist eine rauhe Steinschale mit einem abgewinkelten Holzstößel. Das geht sogar recht schnell wegen der groben Oberfläche, wird aber nicht so fein, wie industrielle Pasten. Ich könnte die Paste auch noch im Porzellanmörser nachbearbeiten - mach ich aber nie, den nehme ich vorzugsweise für sehr kleine Mengen, sonst wird mir langweilig *gg*.

Es gibt so viele verschiedene Mörser, da muss man sich wirklich reinarbeiten, bis man einen brauchbaren gefunden hat. Zumindest in Ländern, in denen die meisten Leute Mörser nur zu Dekozwecken in die Küche stellen. Na!

Gruß Turi
 
21.01.2013 10:28 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

TouchOfSin

Mitglied seit 04.06.2008
1.067 Beiträge (ø0,5/Tag)

Moin,

ich habe mir da noch nie Gedanken drüber gemacht. *ups ... *rotwerd*

Aber ich würde entweder im Mixer mehr Wasser drangeben oder die trockenen Gewürze zuerst schreddern und alles Feuchte nach und nach zugeben oder den Mörser nehmen, da aber auch die trockenen Sachen zuerst.

Kokospaste/-creme ist keine Alternative zu Kokosraspeln, die Raspeln schmecken doch intensiver nach Kokosnuss. Ich nehme da aber immer getrocknete Raspeln und weiche sie in warmem Wasser ein.

LG

Sin



Kochtreffen NRW


 
21.01.2013 20:44 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

TanteBerta

Mitglied seit 01.10.2009
3 Beiträge (ø0/Tag)

Ich raspel die Kokosnuss frisch, das gibt echt einen guten Geschmack.

Denk ich werd das mal mit eiem Mörser mit rauher Oberfläche probieren.

Danke für die Tips!
 
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