Gebratene Nudeln wie im China-Restaurant
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![]() Mitglied seit 06.11.2010 |
Kann mir jemand ein Tip geben? |
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![]() Mitglied seit 11.12.2005 |
Hallo zusammen!
Soweit mir bekannt, verwenden die Chinesen viel Glutamat. Wenn Du das nicht essen möchtest, dann mußt Du Deine eigene Kreation erfinden. Und: Im CK gibts auch Rezept. Liebe Grüße Emmy - Ly Eine gute Köchin hat mehr Fett an den Händen als auf den Hüften! |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hallo Joselina,
was fehlt denn den bisher ausprobierten Rezepten, bzw. was ist im Ergebnis nicht so, wie du es aus dem Restaurant kennst? Ohne das zu wissen ist es schwierig, dir Tipps zu geben. Gruß Turi |
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![]() Mitglied seit 29.12.2009 |
Hallo Joselina !
Die Chinesen machen die Nudeln selber auch in den europaeischen Chinarestaurants. Wenn Du ein Fertigprodukt nimmst, werden die Nudeln nie so schmecken wie Original. Wir machen sie auch nicht selber, weil vor der Haustuer bekommen wir taeglich frische im knapp 20 Eurocent pro halben Kilo Wenn Du keine Nudelpresse hast, schneide einen duenn ausgerollten Nudelteig (nur aus Wasser, Mehl und ein bissel Salz) in duenne Streifen und koche sie 2 - 3 Minuten. Oel im Wasser nicht vergessen. Zum Anbraten verwenden die Chinesen am Besten Erdnussoel, aber das geht mit jedem guten Speiseoel. Ueber die sonstigen Beigaben koennen wir uns ja noch unterhalten. LG aus Yibin, Ulrich |
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![]() Mitglied seit 05.01.2010 |
Hallo!
Das ist "mein" Rezept, ich habe es von einem Vietnamesen. Schmeckt wie beim Chinesen Gebratene Nudeln (wie beim Chinesen) 300g gelbe Nudeln (instant) 250g geschälte Garnelen 250g Hähnchenbrust 200g Mungobohnensprossen 2 Möhren und 1/4 Weiskohl in Streifen 30g getrocknete Shiitake Pilze 1 rote und 1 gelbe Paprika in Streifen 4 El helle Sojasauce 3 El Austernsauce 4 El neutrales Öl 1 Tl geröstetes Sesamöl 1 Tl Zucker 1 Tl Backpulver weißer Pfeffer Salz 1-2 Eier 3 Knoblauchzehen gewürfelt 3-4 Scharlotten in feinen Streifen evtl. 1 Bund Koriander Die Nudeln in lauwarmem Wasser 20 Minuten einweichen, dann abgießen. Die Garnelen putzen, waschen und trocken Tupfen. Mit 1Tl Salz, 1El Sojasauce und einer Prise Pfeffer eine Stunde marinieren. Hähnchen in dünne Scheibchen (3mm) schneiden. 1-2 Eiweiß, Pfeffer, 1/2 Tl Zucker, 1El Sojasauce, das Backpulver und 1Tl Salz verquirlen und das Fleisch darin 1 Stunde marinieren. Die Pilze 1 Stunde in warmem Wasser einweichen, danach die Stiele entfernen und die Pilzkappen in feine Streifen schneiden. 2 El Öl in einem Wok oder einer tiefen Pfanne erhitzen, Knoblauch und Zwiebeln darin kurz andünsten. Garnelen und Hähnchen mit 2 El Austersauce hinzugeben und gut umrühren, 5 Minuten mitbraten. Dann die Möhren, den Kohl und die Pilze zufügen und 3 Minuten mitgaren, dann dir Paprika kurz anbraten und mit 1El Austernsauce und 1/2 Tl Salz gemischt. In ein Sieb über einer Schüssel geben. 2 El Öl erhitzen, aus dem Eigelb und etwas Salz und Pfeffer Rührei braten und aus der Pfanne nehmen, die Nudeln bei mittlerer Hitze anbraten, 2 El Sojasauce 1/2 Tl Salz und den abgetropfte Saft von Fleisch und Gemüse zugeben, fünf Minuten ziehen lassen. Das gegarte Fleisch und Gemüse, das Rührei sowie die Mungobohnenkeimlinge und das Sesamöl zufügen und evtl mit Austernsauce und Pfeffer abschmecken. Wer mag fügt noch eine Bund gehacktes Koriandergrün hinzu. Wenn man es scharf mag kann man noch eine Chilli zufügen. Das Orginalrezept verlangt auch die Zugabe von Glutamat, darauf verzichte ich aber. Wir mögen dazu gerne Sweet Chilli Sauce. LG Mina |
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![]() Mitglied seit 29.12.2009 |
Hallo Mina !
Dein Rezept klingt ja echt lecker ! Und ich hab es auch schon kopiert. Nur sag, eine Frage : nehmen die Vietnamesen resp. Chinesen in Europa wirklich Instantnudeln ? oK, in der Konsistenz kommen sie den frischen Chinanudeln noch am ehesten gleich. LG, Ulrich |
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![]() Mitglied seit 05.01.2010 |
Hallo Ulrich!
Der Viernamese, von dem ich das Rezept hab, auf jeden Fall Vor allem kriegt man das Fleisch mit der (zugegebenermaßen etwas ungewöhnlichen) Marinade das Fleisch wirklich fast so hin wie beim Chinesen. LG Mina |
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![]() Mitglied seit 04.04.2010 |
Hallo,
der Chinamann nimt "quick cooking" Weizennudeln. Die sehen aus wie dünne, kurze Spaghetti. Ich nehme immer die von Diamond (Glasnudeln sind etwas anderes). Man lässt sie nur 3-5 min in aufgekochtem Salzwasser ziehen. Danach abkühlen lassen und im Wok kurz in heissem Öl mit klein geschnittenem Gemüse (Karotte, Lauch/Zwiebel, Knoblauch als Grundzutaten) schwenken und mit einer leichten Sojasauce (z.B. wie von Finlon beschrieben, Rezept ist klasse) würzen und ganz kurz weiterbraten. Gestern abend gab es hier Bratnudeln mit Schweinefleisch in scharfer Bohnensauce - ich muss gleich noch den Wok auslecken! |
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![]() Mitglied seit 29.12.2009 |
Tja.....
Mein Frühstück besteht meistens aus Nudeln.... Die Instantnudeln sind ja nicht schlecht, nur die frischen vom Nudelstand auf der Strasse sind halt doch besser. Irgendwer muss sie nur holen, weil wir sind im 7. Stock und das ohne Lift Meine (vom Frühstück) werden auch nicht gebraten, da kommt nur eine Sosse von Sojaessig, Salz, frischem Jungzwiebelgrün ein Löffel Chili und Austernsosse drauf. Und ein paar Löffel Fleisch vom Abendessen LG, Ulrich |
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![]() Mitglied seit 12.12.2011 |
Na dann,viel vergnügen mit dem Glutamat aus dem Tütchen.
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![]() Mitglied seit 29.12.2009 |
Hallo !
Frage : In welchem Tütchen ist Glutamat ? In den Instantnudeln ist keines drinnen. Das wird in China erst nacher und das teelöffelweise draufgeschaufelt. |
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![]() Mitglied seit 12.12.2011 |
Es gibst einen anderen Begriff für glutamat in die tutchen.Die wollen die kunden dumm verkaufen.Ich musst erstmal schlaumachen wie das anderen glutamat begriff heissen....warte.
ich hab es E330 oder E 630 E ist für Emulgator also geschmackverstärker. |
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![]() Mitglied seit 23.02.2004 |
Au weia, ich kannte bisher nur E 605, und das war sowas von ungesund...
Gruss Dorry |
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![]() Mitglied seit 04.04.2010 |
Hallo,
wenn Glutamat (E 621) drin ist, muss es auch als Geschmacksverstärker draufstehen. Steht Hefeextrakt auf der Tüte, ist auch Glutamat (aus der Hefe) drin. Das muss dann aber nicht als Geschmacksverstärker bezeichnet werden, da Hefe ein natürliches Produkt ist. Als überzeugter Wok-Besitzer würde ich Glutamat als Gewürz nicht unbedingt verteufeln. Bei normaler Ernährung liegt die "natürliche" Glutamataufnahme v.a. durch den Verzehr von Fleisch und Käse schon im Grammbereich/Tag. Manche typisch asiatischen Geschmacksnuancen lassen sich erst durch Glutamat "herauskitzeln". Beim gesunden Menschen ist das unschädlich. Kochsalz und ungesunde Fette sind viel gefährlicher, und die Zigaretten danach erst recht. Was ich allerdings nicht mag, wenn irgendein Fraß durch Glutamat genießbar werden soll. Aber so einfach geht das auch nicht. Also guten Appetit. |
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![]() Mitglied seit 07.01.2012 |
Also ich koche viel aus der Japanischen Küche, und nutze Glutamate wenn dann nur passiv (also wenn es Inhaltsstoff einer verwendeten Soße ist o.Ä.) und es schmeckt eigentlich immer sehr gut.
Das Rezept von Fonlin werde ich die Tage wohl auch mal testen, bekomme ja schon bei der Zutaten-liste Hunger Und um mal ein wenig Gerüchte aufzuführen die ich schon über Glutamat gehört habe: Verklebt das Gehirn Macht die Leber kaputt Hindert das Wachstum und den Knochenbau Lässt Muskeln verkümmern etc.... Ist alles nicht wahr, das einzige was Glutamat bei einer Person mit Glutamat unempfindlichkeit bewirkt, sind Mundtrockenheit kopfschmerzen und ähnliches ;) Also keine Angst vorm Glutamat, aber man sollte es nicht übertreiben weil das essen sonst nicht schmeckt |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hallo BonsaiBoon,
was die wissenschaftlichen Nachweise über die Wirkung von künstlichem Glutamat betrifft hast du vollkommen recht. In normaler Dosierung sind keine gesundheitlich negativen Folgen gefunden worden. Aber ich habe inzwischen gelernt (vor allem auch hier im CK), dass es sehr viele Menschen gibt, die auf die winzigste Menge von künstlichem Glutamat mit Übelkeit und anderen schlimmen Symptomen reagieren. Ebenso gibt es welche, die sofort herausschmecken, ob irgendeine Speise mit Glutamat oder einer glutamathaltigen Würzmischung oder Brühe etc. gewürzt wurde. - Ich kann das leider nicht, dazu sind meine Geschmacksknospen offenbar nicht fein genug. Aber dass Essen ohne Glutamatzusätze nicht schmeckt kann ich dir auch nicht bestätigen. Wenn man gute Grundprodukte verwendet - viele Gemüse enthalten nicht wenig natürliches Glutamat - und ausreichend salzt, braucht man wirklich kein Glutamat. Außerdem kann man stattdessen sehr oft mit einer Prise Zucker den gleichen Effekt erzielen wie mit MSG. - Dass in Asien, insbesondere in China, die Verwendung von Glutamat so verbreitet ist, hat damit zu tun, dass man mit Hilfe von MSG auch weniger gute Produkte schmackhaft machen kann. Hier im Westen leben wir aber im Überfluss und brauchen das nicht. Gruß Turi |
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![]() Mitglied seit 06.11.2010 |
Vielen Dank erstmal für die zahlreichen Antworten.
@ Ulrich: Danke für den Tip mit den selbstgemachten Nudeln. In der Tat finde ich die Trockennudeln die ich im Asia-Laden kaufe immer ganz abstoßend. Die riechen immer so komisch (kanns grad gar nicht beschreiben). @ Finlon: Danke für das Rezept, ich werde es auf jeden Fall mal ausprobieren, allerdings wohl ohne Garnelen, die mag ich nämlich nicht besonders gern. @ all: Weiß jemand welche gekaufen Nudeln (Marke?) den aus dem China-Restaurant am ähnlichsten sind? |
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![]() Mitglied seit 26.10.2003 |
zusammen,
teilweise verwenden die China Restaurants einfach Spaghetti. Wie die Nudeln vom Chinesen (Laden) heißen weiß ich jetzt nicht, ich erkenne sie immer an der Packung sie sehen bei mir so aus.
LG Babs der ____________________________________ ![]()
>>Mit den Gerüchten ist es wie mit der Fotografie – wenn man erst einmal was Negatives hat, kann man es entwickeln und vergrößern.<< unbekannter Autor |
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![]() Mitglied seit 31.05.2010 |
Hallo,
der Chinese nutzt diese zwar nicht aber ich bin ein großer Fan von Udonnudeln. Die sind sehr dick und machen die Asia-Nudelpfanne für mich immer besonders :) Die gängigsten Trockennudeln sind wohl die Mie-Nudeln. Nach dem Kochen und vor dem weiterverarbeiten immer gut abspülen, um das Wachs zu entfernen, der die Nudeln so schön zusammenklebt. Ansonsten nutzen zumindest Japaner soweit ich weiß gerne Soba Nudeln. |
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![]() Mitglied seit 24.03.2008 |
Hallo
Was versteht ihr denn unter "Gebratenen Nudeln"? In den chin. Nudeln die wir essen ist enthalten: Weizenmehl, Wasser und Salz. Nachdem die Nudeln 15 Min. in heißem Wasser gegart wurden, kommen sie in die Pfanne mit Ernuss und Sojaöl. Dann sind sie fertig. Fleisch und/oder Gemüsebeigabe nach belieben. Am Rande, eher eine Frage an Ulrich-2, worin unterscheiden sich denn nun chin. Nudeln zu anderen z.B. italienischen? Mein Sohn "schmeckt" den Unterscheid, aber an der Rezeptur kanns eigentlich nicht liegen? (Ich meine keine Glasnudeln, sondern z.B. die eben von mir genannte Mie-Nudeln) Gruß Lollo |
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![]() Mitglied seit 24.03.2008 |
sorry,
Sojasoße kommt dann auch noch in unsere Nudeln |
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![]() Mitglied seit 24.03.2008 |
nochmals ich,
unsere Sojasoße enthält: Wasser, Sojabohne, Weizen und Salz |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Grob sind Mie-Nudeln und Spaghetti schon identisch, aber es gibt auch Unterschiede. Je nach Marke und Herstellung haben sie einen unterschiedlichem Eigehalt, veschiedene Mahlgrade des Mehls oder die Zugabe von Öl im Spaghettiteig.
Ich nehem aber an, dass der Geschmacksunterschied auch stark an der Textur (Oberfläche) liegt. Die Mie-Nudeln sind ja eher etwas rauer ähnlich den getrockneten Späzle aus dem Supermarkt, während die Supermarkt-Spaghetti ja eher eine glatte Oberfläche haben. |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Manami - Soba sind aber besondere Nudeln aus Buchweizen, die in Japan besonderen Zubereitungen vorbehalten sind. Z.B. werden sie im Sommer gerne kalt, mit Eiswürfeln, gegessen. - Soll dich nicht hindern, sie so einzusetzen, wie du magst, aber für "gebratene Nudeln wie im China-Restaurant" eignen sie sich eher nicht.
Dafür würde ich, wenn es japanische Nudeln sein müssen, Ramen nehmen. Auch Udon sind ja ganz anders. Abgesehen davon gibt es sehr viele chinesische Nudeln, vor allem wenn man sich nicht auf eine Region beschränkt. Da eine Marke zu nennen, halte ich für schwierig, weil die verschiedenen Asia-Märkte auch von verschiedenen Importeuren beziehen. Hier im Westen nehmen die Restaurants auch gerne italienische Nudeln für ihre Gerichte. Es kommt halt drauf an, was man machen will. Vielleicht kann Joselina ja ein bisschen Näheres über ihre Erwartungen und darüber, was nicht gelungen ist, erzählen. Denn sonst ist es schwierig, weitere Tipps zu geben. Dass es nur an der "falschen" Nudelwahl liegt, glaube ich eher nicht. Gruß Turi |
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![]() Mitglied seit 29.12.2009 |
Hallo Lollo !
Der Begriff Mie-Nudeln ist mir neu. Kann es sein das es eine Markenbezeichnung ist ? Mifán ist Reis und die Reisnudeln die ich kenne sind entweder in der Suppe, die dicken im Hotpot oder kalt mit Sosse. Die normalen chinesischen Nudeln, vor allem die Instantnudeln bestehen nur aus Weizenmehl, Wasser und Salz, die heissen MiánTiao, MiánFen ist Weizenmehl. In den italienischen Nudeln ist noch Ei drinnen, bei den chinesischen nie. Nur - ein chinesisches Nudelgericht mit europäischen Nudeln (wenn nicht selbst gemacht und ohne Ei) wird nie original schmecken. Aber das ist schon oK, die Europäer haben in den vergangenen Jahrhunderten nicht nur die Nudeln, sondern auch das Papiergeld, das Toilettpapier, das Drucken mit beweglichen Lettern, die faltbaren Regenschirme, vom Stahlkochen mal abgesehen ... geklaut und sie haben sich bis jetzt nicht beschwert Noch was : in der Sojasosse, genauso wie in der Hoisin oder der Austernsosse sind Unmengen Glutamat drinnen, genauso wie im Maggi. Drum sind viele Leute so scharf drauf. Es sind nur wenige wirklich allergisch, aber man isst viel mehr von damit versetzten Speisen. Uns dieses Phänomen machen sich alle Fast-Food Ketten zunutze. Liebe Grüsse, Ulrich ![]() |
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![]() Mitglied seit 26.10.2003 |
zusammen,
@Ulrich, hier in Deutschland werden die chinesischen Weizennudeln als Mie Nudeln verkauft. Ich denke es ist von MiánFen abgeleitet und wurde dann zu Mie Nudeln. Es gibt auch mittlerweile Wok Nudeln, keine Ahnung was sich dahinter verbirgt da ich sie noch nie gekauft habe,sind halt Wortschöpfungen der Werbefutzis. Hauptsache es klingt irgendwie asiatisch(chinesisch). LG Babs der ____________________________________ ![]()
>>Mit den Gerüchten ist es wie mit der Fotografie – wenn man erst einmal was Negatives hat, kann man es entwickeln und vergrößern.<< unbekannter Autor |
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![]() Mitglied seit 29.12.2009 |
Hallo Babs !
Danke für die Info ! Was ich allerdings nicht verstehe, die in China gekauften Instantnudeln sind nach ca. 3 - 4 Minuten Kochzeit fertig. Seit voriger Woche bin ich in Malaysia, Johor Bahru bis Ende Februar und die hier gekauften chinesischen Instantnudeln muß man mindestens 10 Minuten kochen um die gleiche Konsistenz zu erhalten. (ca. gleiche Abmessungen). Und im Post von Lollo hab ich gelesen, daß die in D gekauften 15 Minuten in heissem Wasser gegart werden. LG, Ulrich ![]() |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Mie-Nudeln sind Nudel-Nudeln!
Italienische Nudeln sind überwiegend Hartweizennudeln und enthalten kein Ei, daneben gibt es aber auch Eiernudeln. In D unterscheidet man es üblicherweise auch so, ist auch wichtig beim Selbermachen, weil sich die Teige unterschiedlich verhalten. "Wok-Nudeln" - ich hab mich nur schief gelacht, aber inzwischen gibts auch Wok-Öl und Wok-Gewürze!! Mal überlegen, ob ich meine nächsten Kartoffeln nicht lieber mit "Topf-Salz" kochen sollte. Tja, und dann hat mir doch jemand für weiteres Gelächter ein Tütchen Wok-Nudeln vom Aldi mitgebracht. Das waren Instant-Nudeln, also mit ganz kurzer Kochzeit, man sollte sie auch ungegart in ein fast fertiges Gericht geben können, wenn dieses Sauce enthält. Dazu konnte ich mich aber nicht durchringen, denn die Dinger schmeckten in Wasser gegart schon nicht gut - nach Mehl und Wasser... Ich kaufe am liebsten im Asiamarkt diese leicht lockigen Weizennudeln mit Spaghetti-Durchmesser. Die nehme ich auch immer, wenn in einem Rezept Mie verlangt werden. Die kann man kurz kochen, aber auch wie Reisnudeln kalt einweichen und dann in der Pfanne mit etwas Flüssigkeit garen. Dabei nehmen sie den Geschmack der Zutaten an, was ich gerne mag. (Ich vermeide eigentlich gerne Wasser beim Kochen) Tja, die Chinesen habe viele unserer zivilisatorischen Errungenschaften entwickelt und weitergegeben, aber dass sie die Nudeln "erfunden" haben, glaube ich nicht. Bzw. nicht alleine.... Ich bin sicher, dass überall dort, wo in der Frühzeit der Menschen Getreide verarbeitet wurde, dieses auch irgendwann zwischen Steinen zerrieben wurde. Und dann regnets, und das Mehl wird nass. Und dann kommt wieder die Sonne und trocknet die Pampe. Und da man hungrig ist und kein frisches Getreide mehr hat, das man mahlen könnte, bricht man den harten Mehl-Wasser-Fladen in kleine Stückchen und schmeißt sie in kochendes Wasser: Voila! Nudeln erfunden! - Die Nudeln hat jeder erfunden, ganz bestimmt. Ulrich - ich habe mir sagen lassen, dass auch in Asien so nach und nach auf Glutamat verzichtet wird, nicht nur für den Export. Von Thailand und Indonesien hab ich das gehört, und inzwischen gibt es ja hier etliche importierte Saucen ausdrücklich ohne Glutamat zu kaufen... In China nicht? (Weder meine Lieben noch ich haben Probleme mit Glutamat, wir vertragen das gut.) Viele Grüße Turi |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Axo - vergessen: Ich kenne keine Nudeln, die man 15 Minuten kochen müsste. Die meisten haben Kochzeiten von 8-12 Minuten, je nach Dicke. Diese muss man auch noch verkürzen, wenn man die Nudeln nicht separat serviert, sondern in ein Gericht untermischt, weil sie dabei ja noch weitere Hitze bekommen und nachgaren.
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![]() Mitglied seit 23.02.2004 |
Hallo,
@Turi, geile Geschichte ueber die Erfindung der Nudel! Gruss Dorry |
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![]() Mitglied seit 26.10.2003 |
zusammen,
kann mich Dorry nur anschließen. Nee 15 min. Nudeln kochen da sind die doch Pampe. Ich kaufe auch nur die chinesischen und weiche sie ca. 8-10 Min. in heißem Wasser ein, dann kommen sie ganz zum Schluss in den Wok zu nochmal wieder warm werden. LG Babs der ____________________________________ ![]()
>>Mit den Gerüchten ist es wie mit der Fotografie – wenn man erst einmal was Negatives hat, kann man es entwickeln und vergrößern.<< unbekannter Autor |
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zusammen,





