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Hallo
Könnt ihr mir verraten, was typisch schwedische Gericht sind. Ich hab schon die Suchfunktion benutzt und mir schwedische Rezepte herausgesucht. Hab sie nach Wertung sortieren lassen. Aber was sind die typischsten Gerichte. Ausser Kötbullar (weiss nicht ob man das so schreibt) fällt mir nix ein. Könnt ihr mir helfen. Bekannte von mir wollen nach Schweden auswandern. Wollte deshalt so ne Platte mit Schwedischen Köstlichkeiten zubereiten. Danke für eure Mühe und Hilfe Maheidi |
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Hallo Maheidi ,
schau dich da mal um http://www.chefkoch.de/rs/s0g151/schwedische-Rezepte.html . Hier wirst du sicher einiges finden. L.G. ![]() |
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Danke
Da hab ich bereits geschaut, doch es sind so wahnsinnig viele. Hab sie wie gesagt nach Wertung sortieren lassen. Aber was ist denn jetzt typisch schwedisch?? Maheidi |
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Für mich gehört da geräucherter Rentierschinken klar dazu.
Schwedische Freunde zaubern da gerne Vorspeisen mit; z. B. in Kombination mit Preiselbeeren. LG Carrara Auch das beste Werkzeug kann mangelndes Know-how nicht ersetzen! |
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Hallo,
schau mal auf wikipedia unter dem Schlagwort schwedische Küche, da findest du einen schönen Artikel, der dir eine gute Übersicht gibt, was typisch schwedisch ist. Nach den dazu passenden Rezepten kannst du ja dann hier in der DB schauen. LG, rainstorm. |
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Marinierter Hering in allen möglichen Sorten
Gravad lax Salate aus Obst und Gemüse bunt gemischt (also Tomaten, Gurken, dazu Äpfel, Orangen) Aus Hackfleisch werden außer den berüchtigten Kugeln noch diverse Beefsteaks geformt (z.b. a la Lindström) Und nicht vergessen: Schwedische Küche ist fast immer etwas süß, auch die herzhaften Speisen. Gruß Flar |
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Hallo,
typisch sind auch Elchbraten, Hering süßsauer eingelegt, Janssons Frestelse (Kartoffeln, Zwiebeln , Anchovis), Smörgås. Gruß Alex |
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"Und nicht vergessen: Schwedische Küche ist fast immer etwas süß, auch die herzhaften Speisen."
Also dass die herzhaften Speisen fast immer süß sind, kann ich nicht bestätigen (mein LG ist Schwede). Manchmal gibt es süße Preisselbeeren als Beilage zu Herzhaftem dazu oder Honigsoße zu Lachs, wie hier halt auch, oder das Brot ist manchmal auch gesüßt (obwohl auch die Schweden immer mehr davon abgekommen sind, es gibt immer mehr ungesüßte Sorten). Aber ich habe noch nie süße Köttbullar, süße Gemüsebeilagen usw. gegessen. Obwohl es da natürlich auch Sorten gibt, wie bei uns, die schon mal süß-sauer abgeschmeckt werden, wie Kohl. Aber "fast immer" Pytt i Panna fällt mir noch ein als typisches Gericht (auch nicht süß übigens LG Awlona |
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Ok, Köttbullar kenn ich auch nicht süß. Aber die meisten Fischmarinaden sind auch eher etwas süß als sauer eingelegt und vom Brot kenn ichs halt auch so.
Dein LG wird aber wohl etwas mehr Einblick in die moderne schwedische Küche haben als ich. Bei mir isses immerhin fast 30 Jahre her, dass ich zum letzten Mal dort war. Und mein Kochbuch ist leider auch aus der Zeit. |
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Du hast Recht, es hat sich einiges dort geändert, z.B. hinsichtlich des Brotes, aber seine Mutter z.B. kocht auch die traditionellen Dinge nicht süß. Mal einen süßsauer eingelegten Braten wie bei uns der Sauerbraten, OK, Rote Bete süßsauer, ist sie bei uns aber auch. Bis auf den eingelegten Hering, den man in Gläsern kaufen kann (der ist wirklich süß und ungewöhnlich für unseren Gaumen) und halt teilweise noch das Brot ist mir bislang wirklich kein Unterschied zu der deutschen Küche aufgefallen hinsichtlich der Süße. Nur eben halt, dass es ab und an was Süßes, wie die Preiselbeeren, als Beilage gibt.
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Moinsen,
Janssons Versuchung ist der Hit, außerdem immer empfehlenswert (auch wenn gerade nicht die Jahreszeit ist) ist ein Julschinken - gibt es bei uns seit einigen Jahren und der findet immer reißenden Absatz. Wann soll das ganze den stattfinden? LG Anne |
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Heute ist Schweden wohl geschmacklich sehr dem "europäischen Standard" angepasst. Mein Vater erzählt auch immer von der süssen Fleischwurst, die er da vor über 50 Jahren gegessen hat. Heute kommt wohl ein Tick mehr Zucker an die Wurstwaren als bei uns, aber nicht so, dass es ungewöhnlich wäre.
Ich hab ja vor ein paar Wochen schonmal versucht schw. Spezialitäten zu sammeln, allerdings ist die schw. Küche doch sehr begrenzt. Neben Köttbullar und Gebäck sind da eigentlich nur noch unzählige Fisch- und Wildgerichte, die aber auch alle keine besonders originelle Zubereitung aufweisen. |
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Hallo,
typisch sind neben den erwähnten Sachen noch Kardamomschnecken, Zimtschnecken und jetzt natürlich das Krebsessen! Und zu Weihnachten der Weihnachtsschinken. Hej hej Tin __________________________________________________________________ Auch unter Schlangen gibt's Idioten - man erkennt sie an den Knoten. (Jiri Kandeler) |
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¡Hola!
Der legendäre Surströmming ist auch typisch schwedisch Saludos chica
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Hallo,
typisch sind Pepperkakor, Julskinka, Julkorv, Hjortron Kompott. LG Petterson |
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Hallo
und danke euch für eure Antworten. Damit kann ich erst mal was anfangen, werde auch bei Wiki nachschauen und mich mal durch die DB wühlen. LG Maheidi |
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Absolut typisch, neben dem schon genannten: Kartoffeln!!! (als Beilage zu fast jedem Essen), Eingelegter Hering ("Sill", nicht nur Surströmming), Knäckebrot natürlich, Wallenbergare (feine Frikadellen aus Kalbfleisch) mit Erbsen und Kartoffelbrei, Fisch in beinahe allen Varianten - besonders Lachs (gekocht, geräuchert, gravad, eingelegt, gebraten, geschmort... alles erdenkliche!), Falukorv (Fleischwurst, ähnelt dem bayerischen Leberkäse), Blodpudding (etwas ähnlich wie Blutwurst), Kroppkakor (gefüllte Kartoffelklöße), Renskav (fein abgeschabtes Rentierfleisch, wird auch umgangssprachlich "Samekebap" genannt), Krebse, Västerbottenpaj (eine Art Quiche mit nordschwedischem Hartkäse) oder auch andere paj-Varianten, Erbsensuppe und danach Pfannkuchen (traditionelles Donnerstagsessen, gibt es in Schweden in beinahe jeder Kantine Donnerstags), Smörgåstårta (herzhafte Torte mit Weißbrotböden), und natürlich diverses Kleingebäck wie Kanelbullar (Zimtschnecken), Haferkekse, Kokosbällchen, Schokoladenbisquit...
Es gibt ziemlich viel typisch schwedisches Essen; das variiert auch je nach Anlass, Jahreszeit und Region. Liebe Grüße Juliane |
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Bin ürigends dabei, noch ein paar schwedische Rezepte in die Datenbank einzustellen, die meiner Meinung nach absolut fehlen - aber das dauert sicherlich noch eine Weile, bis die auftauchen...
Liebe Grüße Juliane |
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![]() um die Wartezeit zu überbrücken könntest du ja das eine oder andere Rezept schon mal im Forum veröffentlichen. Liebe Grüße Angelika
Ach ja, Büffelmozzarella, den kenn ich. Das tut den Tieren ja so grauenhaft weh, wenn man den da pflückt. (Horst Lichter)
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Würde mich auch freuen
Auch, wenn ich seit ein paar Wochen das "Rutiga Kokboken" von ICA besitze, da steht eigentlich alles drin, was man braucht. Pannkakor, Ostkaka......undundund. Ist eine tolle Anschaffung für Freunde schwedischer Küche. |
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Vom ICA-Verlag gibt es auch ein anderes Kochbuch; das gibt es auf verschiedenen Sprachen, unter anderem auf Deutsch. Auf Schwedisch heißt es "Svenska köket", auf Deutsch weiß ich nicht mehr so genau - vielleicht "Die schwedische Küche"? Ich kann bei meinen Eltern zu hause noch einmal nachsehen, habe das Buch nämlich meiner Mutter geschenkt. Da sind zwar nicht übermäßig viele Rezepte drin, aber die wichtigsten, und es ist ein richtiger Schatz, wo es doch sonst so schwer ist, an schwedische Rezepte auf Deutsch zu kommen.
Zu meinen Rezepten: Ich habe ziemlich viele und bin etwas besorgt, dass die den Rahmen für das Forum sprengen würden - ganz abgesehen davon, dass es einfach recht viel Zeit in Anspruch nimmt, sie alle hier aufzuschreiben (bin noch recht neu hier und habe noch fast nichts in meiner eigenen Datenbank). Wie wäre es hiermit: Ich gebe Euch eine Liste der wichtigsten Rezepte, die ich hier in der Datenbank noch nicht gesehen habe (süßes Gebäck lasse ich mal größtenteils raus, da gibt es hier schon so viel). Dann kann jeder, der sich für das eine oder andere Rezept interessiert, mir eine Nachricht schicken, und als Antwort gibt es dann das Rezept. Einverstanden? Hier eine Auswahl: Lachspudding Wallenbergare (feine Frikadellen aus Kalbfleisch) Matjestårta (Matjestorte, herzhaft!) Fiskaladåb (Fischsülze) Blodpudding (etwas ähnlich wie Blutwurst) Tjälknöl med Rotfruktsgratäng (Eine Art schwedisches Roastbeef mit gratiniertem Wurzelgemüse) Rotemos (Püree aus Wurzelgemüse) Kartoffelmuffins Surlax (sauer eingelegter Lachs) Västerbottenpaj (DER Klassiker, eine Art Käse-quiche) Krebssuppe Eingelegter Hering (verschiedene Sorten) Gubbröra (Eine Art Eiersalat mit Kaviar) Polkagrisar (Klassische rot-weiße Minzbonbons) Pressgurka (Schnell eingelegte Gurken) Semlor (Hefegebäck mit Sahne und Mandelmasse, isst man zu Fasching) Erbsensuppe, Pfannkuchen (Das klassische Donnerstagsessen) Gravad lax (auf eine bestimmte Art gebeizter Lachs mit Senfsauce) Nyponsoppa (Hagebuttensuppe) Kroppkakor (gefüllte Kartoffelklöße) Smörgåstårta (herzhafte Torte mit Weißbrotböden) Lussekatter (Hefegebäck mit Safran, wird am 13. Dezember am Luciatag gegessen) Renskav (Dünn geschabtes Rentierfleisch - leider in Deutschland kaum zu bekommen) Rårörda Lingon ("Roh gerührte Preiselbeeren", also quasi Preiselbeermarmelade ohne Kochen) Ja, das waren wohl erst einmal die wichtigsten - also, meldet Euch wenn ihr das ein oder andere Rezept haben wollt! Liebe Grüße Juliane |
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Juliane, ganz lieben Dank für dein Angebot.
Wäre aber schön, wenn du die Rezepte dann hier reinsetzen würdest und nicht per Nachricht verschickst, dann haben alle was davon An Wallenbergare, Västerbottenpaj, Gubbröra hätte ich Interesse. Wenn du so lieb wärst.... Liebe Grüße Awlona |
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OK, dann mache ich das. Nachdem ich gerade zwei leckere Kokosbollar verdrückt habe, hier das erste Rezept:
Wallenbergare (Benannt nach einer der reichsten Familien Schwedens) 4 Portionen 400 g Hackfleisch vom Kalb (sehr fein gemahlen, ohne jegliche Sehnen oder Fett) 2 dl Schlagsahne 4 Eigelb 1 TL Salz 1 Prise Pfeffer ca. 2 EL Paniermehl zum Bestreuen etwas Butter zum braten Am Fleisch darf man bei diesem Gericht nicht sparen, und es muss wirklich fein gemahlen sein. Wenn man selbst einen Fleischwolf hat, dann dreht man das Fleisch drei Mal auf der feinsten Scheibe durch. Ansonsten beim Metzger um sehr fein gemahlenes Fleisch bitten und frisch mahlen lassen. Das fertige Hackfleisch kalt stellen, so dass es richtig gut durchgekühlt ist. Hackfleisch, Eigelb, Salz und Pfeffer in eine Schüssel geben und zügig vermischen. Dann nach und nach die Sahne dazugeben und einarbeiten. Aus dem Teig 8 Frikadellen formen und etwas plattdrücken (ca. 1,5 cm dick). Die Frikadellen in etwas Paniermehl wälzen und in einer Pfanne mit etwas Butter bei schwacher Hitze braten, etwa 4 Minuten auf jeder Seite, bis sie eine helle goldbraune Farbe haben. Beim Anrichten etwas geschmolzene Butter aus der Pfanne über die Wallenbergare geben, mit Kartoffelpüree und grünen Erbsen servieren. Guten Appetit! |
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Västerbottenpaj
4 Portionen 100 g gesalzene Butter 3 dl Weizenmehl 2,5 EL Wasser 2 dl Crème fraiche 2 dl Milch 3 Eier 2 Eigelb Salz und Pfeffer 150 g Västerbottenkäse, gerieben (wenn man keinen Västerbottenkäse bekommen kann, dann funktioniert auch ein anderer geschmacksintensiver, lange gelagerter Hartkäse, nur ist es dann eigentlich kein Västerbottenpaj mehr, sondern ein normaler Käsepaj) Butter und Mehl zu einer krümeligen Masse zusammenmischen (am Besten mit einem Mixer). Dann zügig das Wasser einarbeiten, nicht zu lange kneten (sonst wird der Teig zäh). Den Teig mit einem Nudelholz ausrollen und eine Quiche- oder Pajform damit auskleiden. Damit der Teig beim Vorbacken die Form hält, kann man einen Kreis aus Backpapier ausschneiden (etwas größer als die Form), auf den Teig legen und mit etwas ofenfestem beschwerden besonders gut funktioniert das mit getrockneten Erbsen. Vor dem Backen die Form noch kurz ins Gefrierfach stellen, dann bei 180 Grad (Ober/Unterhitze) im vorgeheizten Backofen ca. 10 Minuten backen. Währenddessen Crème fraiche, Milch, Eier, Eigelb und geriebenen Käse gut vermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken (Vorsicht beim Salzen der Käse ist schon ziemlich salzig). Das Backpapier und die Erbsen aus der Form nehmen und die Füllung hineingeben. Bei 150 Grad noch einmal 15-30 Minuten weiterbacken. Die Zeit ist davon abhängig, wie groß und Tief die Form ist. Fertig ist der Paj, wenn die Füllung in der Mitte fest wird. Vor dem Servieren abkühlen lassen schmeckt am besten lauwarm. Västerbottenpaj passt hervorragend zu Krebsen und darf auf keinem schwedischen Krebsfest fehlen. Man kann ihn aber auch einfach mit etwas Salat als eigene Mahlzeit essen. Hält sich gut über mehrere Tage im Kühlschrank. Smaklig Måltid! |
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Zuletzt das einfachste der drei Rezepte:
Gubbröra (Wörtlich übersetzt: Mischmasch für alte Männer) 4 Portionen 4-5 hartgekochte Eier 1 Dose (ca. 100 g) Anchovis 1 kleine rote Zwiebel 1 Bund Dill, fein gehackt 1 EL Kaviar (am besten Kalles Kaviar aus der Tube, aber anderer Kaviar funktioniert auch) Die Eier schälen und grob zerkleinern, die Anchovis in kleine Würfel schneiden, die rote Zwiebel fein hacken. Eier, Anchovis, Zwiebel, Dill und Kaviar gut vermischen fertig! Schmeckt besonders gut auf Knäckebrot. |
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Ganz lieben Dank
Der Mischmasch für alte Männer |
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Hallo albrici
auch von mir ganz lieben Dank für deine Rezeptvorschläge. Das Västerbottenpaj hab ich mir auch schon abgespeichert, ganz lieben Dank dafür. LG Maheidi |
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Moin,
also ein Killerrezept ist Pytt i Panna. Im Grunde eine Art Restepfanne, gibt es da aber unzaehlige Varationen, sogar Jamie Oliver hat eine (sehr leckere) auf seiner Website. Generell ist das Fleisch (Kochfleischrest vom Vortag z.B oder auch Corned Beef, Hack, Hartwurstwuerfel etc.), das man mit Zwiebeln in der Pfanne anbraet, dann kleingewuerfelte Kartoffeln (manche geben auch Karotten dazu) dazugibt und alles langsam und soft weichbrutzelt. Dann kommen je nach Variation entweder Kraeutervinaigrette (mein Favorit), braune Sauce (absolut pervers aber genial) dazu, das Ganze wird dann mit gehackten Essigurken und Eigelb (wie beim Tartar in eine Mulde des Essensbergs gegeben) serviert. Wie gesagt, falls Du das magst, google mal ein paar Variationen und vor allem die Oliver-Idee (der wie immer das Ganze etwas edler angeht, aber superlecker). Greets drums |
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Rote Beete ist auch sehr populär in der "pytt i panna" (wörtlich "ein bisschen was in der Pfanne")
Ich kenne das bisher aber nur ohne Soße oder Vinaigrette. Für pytt i panna gibt es auch schon ein-zwei Rezepte in der Datenbank. Ist ein sehr beliebtes Wirtshaus-Essen. Und man kann eigentlich alles rein tun, was man gerade so hat bzw. was einem schmeckt. Du hast absolut Recht, drumboy, das ist ein Klassiker! |
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Stimmt, die roten Bete hatte ich vergessen....
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Hallo,
vielen Dank auch von mir, für die Rezepte. Da sind schöne Sachen dabei, die ich sicher ausprobieren werde. Bislang bezogen sich meine Erfahrungen mit schwedischer Küchen lediglich aus Besuchen im Ikea-Restaurant! Aber dafür schäme ich nicht LG Ute |
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Hallolo,
und hier grad noch eins: Varm Krabbsmörgâs, das sind heiße Krabben-Schnittchen. LG Tombstone |
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Hier das Rezept für die Kartoffelmuffins, auf Awlonas besondere Anfrage:
Kartoffelmuffins 4 Portionen 3 Eier 1 gelbe Zwiebel 2 Knoblauchzehen 5 mittelgroße Kartoffeln 1 EL Kartoffelmehl Salz und Pfeffer Zum Dekorieren: 8 möglichst kleine Kartoffeln mit zarter Schale, oder 8 leicht gegrillte Kirschtomaten Die Eier schaumig aufschlagen. Zwiebel schälen und fein reiben, Knoblauch pressen, beides mit den Eiern mischen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Die Kartoffeln schälen und roh fein reiben. Aus den geriebenen Kartoffeln fest den Saft rauspressen am besten in kleinen Portionen mit Hilfe eines alten Küchentuches und ein Paar kräftigen Fäusten. Dann zusammen mit dem Kartoffelmehl in den Eierbrei einrühren. Den Teig in 8 gut gefettete Muffinsformen geben. Mittig im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad (Ober/Unterhitze) etwa 30 Minuten backen. Abkühlen lassen fertig. Ein Tipp: Manche Zwiebeln enthalten sehr viel Saft, und so kann es passieren, dass der Teig zu flüssig wird. In dem Fall sollte man auch aus der Zwiebel nach dem Reiben den Saft herauspressen, genau so wie man das bei den Kartoffeln macht. Zur Dekoration: Man kann die Muffins mit ganzen kleinen Kartoffeln garnieren; dazu legt man vor dem Backen eine kleine Kartoffel oben auf jeden Muffin. Beim Backen wird sie dann wie eine Ofenkartoffel mitgegart. Möchte man lieber Kirschtomaten verwenden, dann ist es besser, die separat zu grillen und erst nach dem Backen auf die Muffins zu legen, sie verbrennen sonst leicht. Die Kartoffelmuffins passen hervorragend als Beilage zu Fleisch, Fisch und Gemüse am besten machen sie sich aber auf einem kalten Buffet, z. B. zu Midsommar. Und dabei sind sie auch gut als Brotersatz für verschiedene Allergiker geeignet, weil sie weder Gluten noch Laktose noch Milcheiweiß enthalten (dass man auf die Allergien und besonderen Kostwünsche seiner Gäste Rücksicht nimmt und sie auch vorher explizit danach fragt, ist übrigens auch typisch schwedisch). |
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hallo,
ich lebe seit mehreren Jahren in Schweden und muss schon zugeben, das das Essen hier sehr süß ist...gerade das Brot...weich, und selbst wenn ohne Zucker gebacken, ist es mit unsrem Sauerteigbrot in keinster weise zu vergleichen. Was typische schwedische Rezepte angeht sind die meisten hier schon genannt worden :) Allerdings kennen wir den gubbröra noch etwas anders ... wenn man die Zutaten oben berücksichtigt macht man noch etwa 50 - 100 ml creme fraiche oder Mayonaise dazu...definitiv nicht kalles kaviar verwenden, denn das ist nur kaviar creme, man kann zumindest hier in schweden gläser mit kaviar schon preiswert ab 3 Euro umgerechnet kaufen...und geschmacklich lohnt es sich einfach :)...ansonsten ist das grundrezept schon ganz gut :) ansonsten ist man in schweden typischer weise am dienstag raggmunk och ärtsoppa.....d.h kartoffelpuffer mit erbsensuppe. beides, die erbsensuppe und die kartoffelpuffer werden gemacht wie in deutschland auch...nur ist man sie hier halt gleichzeitig ;) typisch schwedisch sind auch Heringssalate in allen möglichen Variationen. Sie werden hier gerne zu Festen und vorallem zu Midsommer gerreicht. Aber e gibt tausende verschiedene Varianten. am besten man kauft heringen oder matjes bereits in stuecken...davon ca. 200gr und 100ml creme fraiche als grundrezept und würzt dann weiter nach geschmack...im sommer beliebt die variante mit 100 gr gehackten äpfeln und 3 el currypulver....oder mit 3 el dill und 3 el kaviar und salz und pfeffer abgeschmeckt :) ansonsten hier noch mein absolutes lieblingsrezept aus schweden.....Kålpudding :) Zutaten: 800 gr rotkohl 2 rote zwiebeln 3 knoblauchzehn 3 el sirup 700gr hackfleisch (am besten rind oder kalb) 150 ml gehackte rote beete 150 ml gehackte salzgurken 1 ei fluessige margarine butter 150 ml sahne salz und pfeffer Zubereitung: 1. den ofen auf 175 grad erhitzen. den rotkohl in ca 1cm grosse stuecken schneiden. die roten zwiebeln und knoblauch ebenfalls hacken. 2. den rotkohl in einem topf oder der pfanne anschmoren, zweibeln und knoblauch zugeben, ebenso wie etwas fluessige margarine und ca 10 min schmoren lassen. 3. das hackfleisch mit der gehackten roten beete und den gehackten gurken, sahne, ei, pfeffer und salz vermengen. 4. die hälfte des rotkohls in eine gefettete kastenform fuellen, die hackfleischmischung darauf verteilen und den rest vom rotkohl drueber tun. nun ein paar butterflocken und die 3 el sirup darauf verteilen und alles fuer ca. 40-50 min in den ofen. 5. den ofen die letzten 10 minuten auf 200 grad erhöhen und die kastenform bei bedarf (wenn der koh, oben drauf zu dunkel wird) mit alufolie abdecken. 6. serviert wird das ganze warm mit gekochten kartoffeln und etwas preiselbeeren guten hunger :) |
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