sorbische rezepte?
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
und nun suche ich rezepte...ausser hochzeitssuppe, die konnt ich ergooogeln...... sind denn sorben unter uns?? mattigruss |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
und bevor sich jemand wundert...ich hätte gern ein ganzes sorbisches menü gekocht......
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![]() Mitglied seit 20.06.2003 |
hey
dann schau mal under spreewald oder spreewalder küche (spreewald rezepte) karl |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
nöööö kalllsche...das hab ich dort gelernt: spreewald hat mit sorben erstmal wenig zu tun........
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![]() Mitglied seit 20.06.2003 |
hey matti dann muss dieser bericht wahrscheinlich falsch sein ,oder? Der Spreewald befindet sich ca. 120 km südöstlich von Berlin. Über 300 schmale und flache, bisweilen auch weitausladend-breite Wasserarme der Spree durchziehen das wiesenreiche und üppig bewachsene Gebiet des Spreewalds, das ca. 45 km lang und 10 km breit ist. Abgesehen davon ist diese Gegend durch Jahrhunderte alte Bauernhäuser mit reetgedeckten Dächern charakterisiert. Hier lebt eine der ethnischen Minderheiten Deutschlands, die Sorben. Sie sind Nachfolger von westslawischen Immigranten, die sich im 6. Jahrhundert in der Lausitz niederließen. |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
kallsche, der bericht stimmt, klar, aber die besitzer des sorbischen restaurants haben mir erklärt, dass es eben spreewälder und sorben gäbe....
der unterschied von gerichten ist auch wirklich auffallend.... spreewälder gerichte habe ich nämlich etliche gefunden. mattigruss |
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![]() Mitglied seit 21.11.2002 |
Jungs, Ihr habt beide recht! *zwinker*
Die Sorben leben sowohl in der Niederlausitz (Spreewald, Cottbus) als auch südlich davon in der Oberlausitz (Bautzen Hoyesrwerda, Niesky usw.) Mit Rezepten kann ich leider nicht aushelfen. Grüße Evlys |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Best of mattis
es wäre vielleicht hilfreich, wenn Du aus dieser Speisekarte Rezepte/Gerichtenamen erinnern tätest und danach gezielt fragst. Vielleicht kennen Leute Rezepte, wissen aber nicht, dass sie sorbisch sind. So ging es mir nämlich mit den schlesischen Rezepten meiner Grossmutter auch, ich wusste nicht, dass sie schlesisch sind. Dem Manne muss doch geholfen werden können. best susa |
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![]() Mitglied seit 14.02.2002 |
Rezepte hab ich auch nicht - aber vielleicht ist dies hier ja interessant:
Sorbisches Haus-gastlicher Tisch Originale Rezepte aus der sorbischen Bauernküche Pappband ISBN 3-7420-0730-0 € 8,90 Ist wohl nicht mehr auf dem Markt - aber hier bekommt man es evtl. noch: www.buchhandel.de/domowinaverlag/skult.htm Gruß Maulwurf |
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![]() Mitglied seit 11.03.2001 |
Das wird auch deswegen nicht einfach, weil die Sorben eine eigene Sprache (eben sorbisch) sprechen und ihre Tradition auch pflegen. Deshalb wird man manchens im Internet gar nicht finden, auch wenn es da ist ...
Liebe Grüße Vanilla |
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![]() Mitglied seit 02.12.2001 |
Hi Matti,
ich stamme aus der Ecke. Meine Mutter hat ein regionales Kochbüchlein. Ich glaube, dass gibt es da nur auf einem Hofladen, ist aber auf deutsch. Ich bitte sie mal, es mir zu borgen. Ansonsten hätte ich da erst mal Spreewälder Karpfengulasch fürs erste. Ich hab da auch noch ein paar überlieferte Rezepte, aber ob die sorbisch sind, weiß ich nicht. Aber aus der Lausitz kommen sie auf alle Fälle. Ich bleib da mal dran und melde mich dann wieder bei Dir. Liebe Grüße Liesbeth Ich habe einen ganz einfachen Geschmack, ich bin immer mit dem Besten zufrieden. (Oscar Wilde) |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
das brot ist ja schon mal klasse...so ein schnellbrot habe ich lange gesucht!!
danke!! und für alle anderen tipps bin ich auch sehr dankbar! das einzige, was ich kann...grins....sind pellkartoffeln mit leinöl....mjammmmmm mattigruss |
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![]() Mitglied seit 02.12.2001 |
Ob jetzt unbedingt sorbisch, kann ich nicht mit Sicherheit sage, aber das Leinöl spricht dafür:
Lausitzer Flöz Zutaten: Salzheringfilet, Zwiebelringe, Pfefferkörner, Gewürzkörner, Lorbeerblätter, Senf (mittelscharf), Lausitzer Leinöl Zubereitung: Die Salzheringfilets in Gabelstücke schneiden, in einen flachen Keramiktopf abwechselnd mit den Gewürzzutaten und den Zwiebelringen schichten und jeweils mit einer Schicht Senf alles bestreichen. Auf den ersten \"Lausitzer Flöz\" weitere Schichten aufbringen. Nach der letzten Lage mit reichlich Lausitzer Leinöl übergießen, bis alles abgetaucht ist. Den Heringstopf 24 Stunden ziehen lassen und danach vorzugsweise mit Schwarz - oder Körnerbrot servieren. Quelle: irgendwo im www LG Liesbeth Ich habe einen ganz einfachen Geschmack, ich bin immer mit dem Besten zufrieden. (Oscar Wilde) |
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![]() Mitglied seit 20.06.2003 |
hihi
na wenn man \"lausitzer küche\" eingibt ,und das ein bischen durchliest,dann kommt ja schon einiges heraus. viele sachen findet man dann under spreewalder küche/rezepte/recettes auch wieder. |
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![]() Mitglied seit 26.11.2000 |
Aaaaalso!
Ich hab´mir doch nun tatsächlich rund 80 [achtzig!] Seiten unter dem Stichwort \"Sorben\" etc. angetan, inkl. einiger Quer-links, benannten Gasthöfen etc. - [manchmal bin ich schon lästig hartnäckig...*gg*] Aaaaaber: die \"Ausbeute\" nach sorbischen Gerichten ist lächerlich gering! Leider!!! Gelegentlich wird zwar kryptisch von \"Sorbischen Spezialitäten\" geschrieb-sprochen *gg* - aber niemand geht auch nur andeutungsweise auf diese ein......?!?! Hier also die `karge Beute´: \"\"Dem sorbischen Hochzeitsgericht, Rindfleisch mit Meerrettich, wird wacker zugesprochen. Das eigentliche Nationalgericht - Schweinefleisch mit schwarzer, aus Blut gekochter Tunke - erscheint immer seltener auf hochzeitlichen Tafeln, vielleicht nur noch in der preußischen Lausitz. Bald steht dampfender Kalbs- und Schweinebraten auf den Tisch, dazu Kartoffeln und Rotkraut. \"\" [aus der Beschreibung einer Hochzeit - Seite 8....!!] +++++++++++++ Die \"Schlangenkrone\", ein Gasthof/Hotel in \"Schleife\" >>> siehe auch link danach <<< spricht immerhin von einem Menu - aber so richtig hilfreich ist das auch nicht.....: Sorbische Hochzeitssuppe * Gekochte Rinderbrust mit Meerrettichsoße und Brot * Mit Gewürzen angeschmorter Schweinebraten, dazu Sauerkraut und Klöße oder Kartoffeln * Zitronencreme mit Sahne ***** aus: http://www.schleife-slepo.de/schlangenkrone.html Immerhin konnte ich zumindest lernen, dass die \"Nieder-Sorben\" wohl eher dem Polnischen, die \"Ober-Sorben\" jedoch eher dem Tschechischen zugetan sind / sich zugehörig fühlen. Was die Suche nach \"matti\" s Wunsch-Rezepten eventuell etwas vereinfacht?! Alternativ wäre vielleicht eine Anfrage in der \"Schlangenkrone\" hilfreicher.... Leicht ermüdete hannnesgrüssle |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
hannnes....danke dir....grins.....
wenn ja jemand aus bautzen hier wäre...wäre es einfacher..... aber vielleicht fahre ich im sommer noch mal....dann kidnappe ich den koch aus dem sorbischen lokal.... mattigruss |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
da ist die addy...wenn jemand in der gegend ist...und hunger hat:
Sorbisches Restaurant \"Wjelbik\" Kornstraße 7 02625 Bautzen Telefon 0 35 91 / 4 20 60 |
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![]() Mitglied seit 11.10.2002 |
Hallo Matti,
Frage: in welchem sorbischen Restaurant in Bautzen hast Du denn so toll gegessen? Es gibt meines Wissens auch nicht allzuviel echte sorbische Gerichte - mir fällt spontan auch nur die \"Sorbische Hochzeitssuppe\" ein. Und, Lausitzer Gerichte müssen nichts mit den Sorben zu tun haben !!! Hallo Liesbeth, soweit ich weiss, wollen die \"echten alten Wenden\" nie, nie, nie mit den jetzt lebenden Sorben in einen Topf geworfen werden ! LG Charmaine |
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![]() Mitglied seit 02.12.2001 |
Ja, Charmaine, das ist bekannt. Aber nach dem Wollen geht es meist nicht. *zwinker*
Der Urspandauer will auch kein Berliner sein. Aber ich glaube, aus der Zeit, wo Spandau tatsächlich noch eigenständig war, lebt heute keiner mehr. Drum sind heute alle Spandauer auch Berliner, aber nicht jeder Berliner ist auch spandauer, deshalb hinkt der Vergleich ein wenig. Aber im Bezug auf das Wollen paßt er schon. LG Liesbeth Ich habe einen ganz einfachen Geschmack, ich bin immer mit dem Besten zufrieden. (Oscar Wilde) |
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![]() Mitglied seit 19.02.2003 |
Hallo matti,
vielleicht kannst mit folgendem Rezept etwas anfangen, das ich in meiner Datenbank fand. Es ist leider etwas ungenau und erfordert deshalb eine erfahrene Hand. LG Cadfael -------- Sorbisches Hochzeitsessen Fleischgerichte,Innereien 4 Portionen 800 g Rindfleisch ohne Knochen Wurzelwerk 80 g Margarine 80 g Mehl Bruehe 150 g Meerrettich, gerieben Milch 80 g Butter Salz 1 Prise Zucker wenig Pfeffer Eigelb gekochte Eier 750 bis 800 g Rindfleisch ohne Knochen aufkochen lassen und abschaeumen. Wenn das Fleisch halb gar ist, Wurzelwerk dazugeben und weich kochen lassen. Aus etwa 80 g Margarine und der gleichen Menge Mehl eine Schwitze bereiten und mit etwas Bruehe zu einer saemigen Tunke auffuellen. 150 g geriebenen Meerrettich und etwas Milch dazu tun und mit 80 g Butter verruehren. Danach nicht mehr aufkochen lassen. Mit Salz, einer Prise Zucker und wenig Pfeffer wuerzen, evtl. mit Eigelb abziehen. Das warme Fleisch wird in Scheiben auf Teller gegeben und mit einer Meerrettichsosse ueberzogen sowie mit hart gekochten, in Scheiben geschnittenen Eiern garniert. Als Beigabe reicht man Sauerkraut und Gewuerzgurken. Bei einem sorbischen Hochzeitsessen wird dieses Gericht mit Brot serviert. Es mundet aber auch mit Kartoffeln oder Kloessen. :Stichworte : Alt, Fleisch, Oma, Rind :Notizen (*) : Quelle: Solidaritaetsbasar des VDJ der DDR :Notizen (**) : Erfasst und aufbereitet von Lothar Schaefer Cadfaell 2004-01-29 |
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![]() Mitglied seit 19.02.2003 |
Hallo matti,
vielleicht kannst mit folgendem Rezept etwas anfangen, das ich in meiner Datenbank fand. Es ist leider etwas ungenau und erfordert deshalb eine erfahrene Hand. LG Cadfael -------- Sorbisches Hochzeitsessen Fleischgerichte,Innereien 4 Portionen 800 g Rindfleisch ohne Knochen Wurzelwerk 80 g Margarine 80 g Mehl Bruehe 150 g Meerrettich, gerieben Milch 80 g Butter Salz 1 Prise Zucker wenig Pfeffer Eigelb gekochte Eier 750 bis 800 g Rindfleisch ohne Knochen aufkochen lassen und abschaeumen. Wenn das Fleisch halb gar ist, Wurzelwerk dazugeben und weich kochen lassen. Aus etwa 80 g Margarine und der gleichen Menge Mehl eine Schwitze bereiten und mit etwas Bruehe zu einer saemigen Tunke auffuellen. 150 g geriebenen Meerrettich und etwas Milch dazu tun und mit 80 g Butter verruehren. Danach nicht mehr aufkochen lassen. Mit Salz, einer Prise Zucker und wenig Pfeffer wuerzen, evtl. mit Eigelb abziehen. Das warme Fleisch wird in Scheiben auf Teller gegeben und mit einer Meerrettichsosse ueberzogen sowie mit hart gekochten, in Scheiben geschnittenen Eiern garniert. Als Beigabe reicht man Sauerkraut und Gewuerzgurken. Bei einem sorbischen Hochzeitsessen wird dieses Gericht mit Brot serviert. Es mundet aber auch mit Kartoffeln oder Kloessen. :Stichworte : Alt, Fleisch, Oma, Rind :Notizen (*) : Quelle: Solidaritaetsbasar des VDJ der DDR :Notizen (**) : Erfasst und aufbereitet von Lothar Schaefer Cadfaell 2004-01-29 |
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![]() Mitglied seit 19.02.2003 |
Beim Senden des vorhergehenden Rezeptes ging der Balkenanzeiger nicht mehr weiter, deshalb habe ich nochmals auf Absenden gedrückt.
Naja, doppelt genäht hält besser. Hier noch ein zweites Rezept aus meiner Datenbank (mehr ist aber dort nicht zu finden. LG Cadfael ------ Sorbische Plinsen Beilage, Pikant, Kartoffel 4 Portionen 1 Kg Kartoffeln 2 kleine Eier, oder 1 grosses Ei 100 g Haferflocken 1 Kleine Tasse Mehl 1 sm Zwiebel Pflanzenoel, geschmacksfrei -- zum Braten Salz ----- ERFASST AM ===================== -- Ulli Fetzer / NORDTEXT Die geschaelten, rohen Kartoffeln reiben, fein gehackte oder geriebene Zwiebel, Ei und Haferflocken hinzu geben, etwas Salz. Zuletzt das Mehl unterheben und sehr gut durchruehren. In einer grossen Pfanne reichlich Pflanzenoel (kein Olivenoel) erhitzen und die Plinsen (Kartoffelpuffer) beinahe \"schwimmend\" goldgelb braten, im vorgeheizten Backofen warm stellen. Cadfaell 2004-01-29 |
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![]() Mitglied seit 14.03.2004 |
hey ho... hier wird sich für das sorbische volk inetressiert, das find ich klasse, da ich selbst aus der gegend komme und mich da ganz gut, wenn nicht sogar bestens auskenne, das restaurant kenn ich auch und es ist wirklich zu empfehlen! zu sorbischen rezepten kann ich auch noch etwas allgemeines sagen und zwar haben unsere großeltern, die das doch noch recht intensiver pflegen als wir immer sehr einfach und sehr gesund gegessen, fleisch gab es selten und die rezepte, die aufgezeigt wurden kann ich nur bestätigen, das hochzeitsmahl ist allgemein bekannt und beliebt. noch heute gehört kartoffeln quark und leinöl zu meinem lieblingsessen, auch wenn ich lange nicht mehr zu hause wohne. bei bedarf gehe ich gerne noch weiter darauf ein, bis dahin, ciao
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
na, aber gerne...immer her , mit weiteren infos! ich freu mich drauf! mattigruss |
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![]() Mitglied seit 22.10.2003 |
Hi Matti,
das könnte für Dich von Interesse sein (Zitat aus der Sächsischen Zeitung): \"Die Broschüre \"Wassermann und Karpfen Blau\" ist ab sofort erhältlich bei der Marketinggesellschaft Oberlausitz-Niederschlesien in Bautzen, Taucherstr. 23, 0 35 91 / 4 87 70. Ein besonderer Bonus des Heftes sind die original Oberlausitzer Kochrezepte, die sich auf fast jeder Seite finden. Manche wurden von den Köchen hiesiger Restaurants verraten, manch andere stehen auch in einheimischer Volks-Tradition, wie zum Beispiel Pellkartoffeln mit Quark oder die Vogelhochzeits-Elster \"Sroka\".\" Auf meiner privaten Website www.reisen.docoer-dig.de findest Du unter Oberlausitz -> Empfehlungen -> Essen und Trinken das Menueangebot eines Restaurants in Oberlausitzer Mundart. Das Restaurant ist sehr empfehlenswert und zudem in einem typischen Umgebindehaus untergebraucht. Nach einigen Munartausdrücken in dieser Speisekarte könntest im Web suchen. Zum Wenden- und Sorbenstreit noch der Hinweis, dass die großen Fischzuchtgebiete vor allem in der Niederlausitz gelegen sind, dementsprechend kommen dorther auch die Mehrzahl der überlieferten Fischrezepte. Die \"Arme Leute Rezepte\" mit Kartoffeln sowie die typischen Mehlspeisen kommen dagegen mehrheitlich aus der bergigen Oberlausitz. Die Küche der Westlausitz ist dann schon wieder vermehrt von der Dresdner Region beeinflusst. Wenn ich dieses Jahr wieder dort Urlaub mache, dann werde ich mal das Restaurant in Bautzen besuchen und vor allem nach originalen Kochrezepten suchen. Wenn ich dabei Brauchbares finde werde ich mich Anfang August hier wieder melden ... sonst gelegentlich mal auf der Baustelle meiner Reise-Site reinschauen. Schönen Abend noch ... Wolfgang (w.oertel@t-online.de) |
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![]() Mitglied seit 21.09.2003 |
Hallo,
aus offiziellen Quellen: Heute leben in Sachsen und Brandenburg noch etwa 60 000 Sorben, deren Muttersprache sorbisch ist. Die Spreewaldbewohner nennen ihre Spache wendisch. In der Oberlausitz in der Gegend um Bautzen wird obersorbisch, in der Niederlausitz, in der Gegend um Cottbus wird niedersorbisch bzw. wendisch gesprochen. Deshalb bürgerte sich der Name Sorben für die Oberlausitzer und der Name Wenden für die Niederlausitzer und den Spreewald ein. Rezepte: nicht verlinkt www.spreewald-info.com/de/land_leute/rezepte/index.php www.domowina.de/- Domowina = Bund Lausitzer Sorben e.V. www.sorben-wenden.de Das Waldhotel Waldhotel Cottbus Schon mehrere Jahre hindurch wurde es für seine Qualitäten vom Schlummer und Schlemmer-Atlas ausgezeichnet. Olaf Schöpe, ortsansässiger gelernter Koch, erwarb das Haus nach der Wende. Drachhausener Straße 70, 03044 Cottbus Tel.: 0355/87 6 40, Fax: 0355/87 64 100 E-Mail: waldhotel-cottbus@spreewald.de Internet: waldhotel-cottbus.de Für das kommende Jahr, so Schöpe, haben er und seine Mitarbeiter/innen sich etwas ganz besonderes ausgedacht: ein Pückler-Menü. Der Fürst war ja auch ein grosser Feinschmecker, nicht nur, was die Frauen anbetraf. Und da hat er im Stadtarchiv Einblick in die Speisekarten mit den Gerichten bekommen, die er auf seinem Schloss servieren ließ. Einige Rezepte hat er so genau nachgekocht wie es nur geht. Hier ein Gericht vom 10. Oktober 1857: Paradiesapfelsuppe mit Sherry-Sahne und frischen Kräutern. Pochiertes Hechtfilet mit holländischer Sauce, Gurkensalat und Dillkartoffeln. Haschee von Wild mit Eiern und Salat. Putenbraten mit Dattelfeigensauce, Rosenkohl und Herzoginkartoffeln, Hammelschlegel in Gurkensauce. 1. Dessert: Sahne- und Aprikoseneis mit Waffelgebäck. 2. Dessert: Eingemachte Früchte mit Gebäck und Naschwerk. Liebe Grüße, Mauti |
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![]() Mitglied seit 05.09.2005 |
Witajce,
ich stamme selbst aus Bautzen und aus einer sorbischen Familie, wo die Großeltern beide aus bäuerlichen Verhältnissen kommen. Meine liebsten sorbischen Gerichte sind, meistens nach wowka-Art (wowka ist Oma auf sorbisch): Plinsen mit Butter und Zimt und Zucker Milchhirse Pellkartoffeln mit Leinöl und Quark Rindfleisch mit Meerrettich Hochzeitssuppe (für die könnte ich sterben) Kartoffelsuppe Bratkartoffeln Dann gibt es noch welche, die ich noch nie gegessen habe: Corna juska (Schwarze Suppe) Presyplak (Ist eine Art Auflauf aus Hirse mit Kohl und Milch) Falls Rezept gewünscht sind muss ich mal bei wowka anfragen bzw in meinem kleinen Büchlein nachschauen. Luby postrow, Maria |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
auch wenn der Thread schon CK-Kriegsgeschichte ist, ich schieb mal zu den Exoten und Urlaubsrezepten, da gehört er wohl eher hin
________________________________________________________________________ After one look at this planet any visitor from outer space would say "I want to see the manager." |
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![]() Mitglied seit 05.09.2005 |
Exoten??? Immerhin leben wir noch!!!
Hab noch was vergessen: Schmergl (Eine Art Kartoffelsalat mit Bohnen, Einbrenne, Gurken und Speck) Einmarnierter Hering |
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![]() Mitglied seit 11.03.2006 |
Moin, moin,
auch wenn der Fred uralt ist - mittlerweile gibt es eine Gruppe, die sich sorbische Gedanken nennt. Da kann sicher weitergeholfen werden, wenn Hilfe noch erwünscht ist. LG Anne |
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![]() Mitglied seit 23.01.2011 |
nein, ich scheue mich nicht, den beitrag nach drei jahren mal wieder aufzuwärmen (und mich extra dafür anzumelden
übermorgen ist vogelhochzeit (-> https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Vogelhochzeit) weiß jemand von euch, wie man diese sorbischen sroky zubereitet? (sieht auf dem bild in der wikipedia aus wie ein hefegebäck...) |
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![]() Mitglied seit 26.12.2009 |
Ich war am Wochenende auch in diesem tollen sorbischen Restaurant in Bautzen. Schlachtplatte, aber egal. Der Überflieger waren die Kartoffeln - simple gekochte Kartoffeln (möchte man meinen), die herrlich apflig im Geschmack waren. So gute Kartoffeln habe ich noch gegessen.
Auf Nachfrage erzählt man mir, dass der Geschmack aus der Kartoffel kommt und nicht an der Zubereitung liegt. Die verwendete Sorte heißt "Hagilla", sagt der Koch (ich habe es mir aufschreiben lassen). So weit, so schlecht, denn ich fürchte, hier hat man mich auf den Arm genommen. Ich habe eine Datenbank von 5.500 Kartoffelsorten "Die Kartoffelsorten heute" <-- Googlesuchtext "Link von Admin entfernt" durchforstet: es gibt weder Hagil(l)a noch Agila oder sonst etwas, das ähnlich klingt ... Sorbische Kartoffelexperten an die Front: hat jemand eine Idee, ob es vielleicht doch an der Zubereitung liegt oder welche Sore tatsächlich gemeint sein könnte? |
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![]() Mitglied seit 14.02.2005 |
Hallo,
´Agila´gibt es aber schon! gwexhauskoch |
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Henglein
Rama Cremefine


































