Sardische Ricottabrötchen
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![]() Mitglied seit 23.12.2006 |
Ich hoffe ich bin hier im richtigen Forum! Es geht wie oben schon steht um besagte Ricottabrötchen. Mein LG (und seine Mama Zur Info: diese Brötchen sind wohl eher weich. Ich habe letzens diese Brötchen gebacken (waren sehr lecker!) und die Ricottabrötchen sollen wohl ähnlich sein. Ob die mit Ricotta statt Quark soo viel anders schmecken?? Wäre ja schon mal einen ersten Versuch wert. Außerdem sind die im Dorf so beliebt, dass man schon früh aufstehen musste um sie zu bekommen...ist nicht so hilfreich ich weiß...aber das höre ich jetzt schon seit Tagen! Ich versuche mal heut Mittag noch ein bissi was über die Brötchen zu erfahren...denn auch google konnte mir leider mit einem sardischen Rezept nicht weiterhelfen... Vielleicht hat ja von euch einer die zündende Idee?? Danke schon mal! Gruß Reike |
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![]() Mitglied seit 26.03.2007 |
Hallo!
Sehen die ungefähr so aus? Gruß Lolla http://www.coquinaria.it/cgi-bin/ubb/ultimatebb.cgi?ubb=get_topic;f=5;t=002341;p=0 |
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![]() Mitglied seit 23.12.2006 |
Hallo Lolla!
Oh, das ist ja spitze!! Also vom Aussehen her waren die wohl eher etwas flacher...aber das ist ja ziemlich egal! Sollen ja nur so schmecken. Hab schon alle Zutaten besorgt und werde sie wohl morgen backen. Ich danke dir sehr für deine Mühen! Werde berichten wie diese Brötchen angekommen sind! Gruß Reike |
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![]() Mitglied seit 26.03.2007 |
Hallo Reike!
Schön, dass ich Dir geholfen habe. Eigentlich wollte ich Dir noch das Rezept übersetzen, aber das hat sich ja erledigt... Viel Spass beim Backen! Lolla |
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![]() Mitglied seit 20.10.2003 |
Hallo,
boah, sehen die lecker aus. @Lolla, meinst du, du könntest das Rezept für mich übersetzen, das wäre sooo nett. Saludos chica
Die Gelassenheit ist eine anmutige Form des Selbstbewusstseins |
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![]() Mitglied seit 23.12.2006 |
Ja, zum Glück kann die Mama von meinem LG italienisch! Aber danke das du dir diese Mühe auch noch gemacht hättest!
Noch ein schönes Wochenende! Gruß Reike |
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![]() Mitglied seit 23.12.2006 |
Ich würde es ja gerne für dich übersetzen, Chica. Aber ich hab nur so ne grobe "Anleitung" dafür...vielleicht wäre Lolla dann doch so lieb?? Interessieren sich bestimmt noch andere dafür!
Gruß Reike |
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![]() Mitglied seit 30.07.2003 |
Hallo, die sehen ja super lecker aus.
Leider kann ich auch kein Itaienisch wenn du so lieb seien würdest Lolla und doch noch einmal übersetzt ich würde auch bei jeden Bissen dankbar an dich denken LG Risotto |
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![]() Mitglied seit 26.03.2007 |
Hallo!
Risottos Angebot ist zu verlockend, um nein zu sagen und außerdem bekomme ich beim Lesen dieses Namens schon Hunger... Pagnotte con la ricotta 1 kg Mehl 300 g Hartweizenmehl 600 g Wasser 35 g grobes Salz (im Wasser aufgelöst) 300 g lievito madre (da weiß ich leider nicht, was es heißt: lievito heißt Hefe oder Backpulver und madre heißt Mutter, evt. so was wie ein Vorteig / Sauerteig) oder 25 g Bierhefe Ca. 1 kg Ricotta (50 % des Teiggewichts) Aus Mehl und dem Wasser einen Teig kneten, dabei die Hefe einarbeiten und nach und nach den Ricotta. Zwei Stunden gehen lassen, danach Laibe formen, einmehlen und weitere 1,5 Stunden gehen lassen. Im vorgeheizten Backofen ungefähr eine dreiviertel Stunde backen (Leider steht keine Temperatur dabei). Man kann auch andere Mehlsorten nehmen, steht da noch. Ich denke, dass Wasser sollte lauwarm sein und man muss, wenn man Hefe nimmt, diese wahrscheinlich darin auflösen und dann die Mischung in das Mehl einarbeiten. Viel Spaß und berichtet mal! Lolla |
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![]() Mitglied seit 20.10.2003 |
Hallo zusammen,
@Lolla, vielen Dank!!! Ich hab mal Google bemüht wegen lievito madre und das ist dabei heraus gekommen A - Herstellung von lievito madre (ein bischen aufwendig): * optimale Umgebungstemperatur = 20-22°C, 25°C max.* Zutaten: 1 Teil Weizenvollmehl, 1 Teil Weizenmehl, 1 Prise Zucker, soviel Wasser, dass der Teig zähflüssig ist (wie Crepes-Teig). 1. Zutaten gut mischen und 3-5 Tage leicht zugedeckt (es soll Luft drankommen können) fermentieren lassen. Jeden Morgen und Abend durchrühren. 2. Sobald ein typischer Fermentationsgeruch entsteht und sich viele Blasen bilden, die Gesamtmenge mit Mehl, Wasser und etwas Zucker so verdoppeln, dass der Teig fester als vorher ist (etwa halb so fest wie Brotteig). 3. Nach 6-12 Stunden bilden sich wieder Blasen und der Teig steigt auf mindestens das Doppelte. Jetzt wieder die Menge verdoppeln, aber ohne Zucker! 4. Nummer 3 noch einmal wiederholen. Diesen Teig kann man weiter reifen lassen (ca.15 Tage) und/oder aufbewahren, indem man alle 3 Tage die Hälfte entnimmt und wieder mit frischem Mehl und Wasser ersetzt. Quelle http://www.der-sauerteig.com/phpBB2/viewtopic.php?t=1039 Scheint etwas aufwendiger zu sein, ich hab sowas noch nie gemacht Saludos chica
Die Gelassenheit ist eine anmutige Form des Selbstbewusstseins |
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![]() Mitglied seit 30.07.2003 |
Vielen lieben Dank für das Rezept Lola und die Anleitung für den Sauerteig chica.
Ich habe noch einen Sauerteigansatz hier der aber bestimmt etwas zu säuerlich für die Brötchen ist und aus Roggenmehl. Ich werde den noch mal weiter ansetzen mit Weizenmehl und dann verarbeiten. Mit Hartweißenmehl ist sicher das Mehl gemeint das man auch für die Nudeln verwendet, oder? Am Dienstag habe ich Zeit bis dahin sollte alles vorbereitet sein und backfertig. Ich bereichte dann wie es geworden ist. Grüße aus dem sonnigen England Risotto |
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![]() Mitglied seit 26.03.2007 |
Hallo Risotto!
Ja, das ist das Nudelmehl. Aber der der großen Teigmenge, kann man bestimmt auch Hartweizengrieß nehmen, wenn das Mehl nicht zur Hand ist. Lolla |
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![]() Mitglied seit 30.07.2003 |
Hallo,
so sie duften auf dem Blech und schmecken warm aus der Hand göttlich (habe auch fest an dich gedacht Lolla) Ich habe 300g Sauerteig mit einem Teel Hefe gemischt und dann nur die Hälfte der Rezept gemacht, gibt 12 gigantische Brötchen, eher schon kleine Brote. Keine Ahnung wie sie wirklich seien müssen aber sie sind bei mir von aussen kross und innen sehr kompakt und saftig. Ich liebe das. Mit Quarkbrötchen die ich auch gerne mag mit Backpulverteig haben sie aber nicht wirklich viel gemeinsam. Sie erinnern mehr an helles Bauernbrot. Hat sich wirklich gelohn,t Bild im Profil. Danke noch einmal für das Rezept. LG Risotto |
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![]() Mitglied seit 26.03.2007 |
Hallo!
Die sehen ja echt super aus! Ich krieg schon wieder Hunger..... Lg Lolla |
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![]() Mitglied seit 26.03.2007 |
Ach so,
ich habe ganz vergessen zu fragen, bei welcher Temperatur Du die Brötchen gebacken hast. Dann werde die auch mal am Wochenende backen. Gruß Lolla |
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![]() Mitglied seit 30.07.2003 |
Hallo Lolla,
ich habe den Backofen genau wie bei normalen Brötchen auf 220°C gestellt und wenn ich die Brötchen reinschiebe kippe ich ein Glas Wasser direkt auf den heißen Ofenboden so das ein Nebel entsteht und stelle auf 200°C runter. Mein Ofen ist aber ziemlich lahm was das heizen betrifft. Die BacKzeit hat gut 25 Minuten betragen. LG Andrea |
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![]() Mitglied seit 20.10.2003 |
Hallo Risotto,
die sehen wirklich lecker aus, das hätte mir jetzt sicher besser geschmeckt als das Bäckerbrötchen das es eben gab. Hast du nun von deinem normalen Sauerteig genommen oder extra diese "Mutterhefe" hergestellt? Ich hab bisher null Sauerteigerfahrung würde es aber gerne mal ausprobieren... Saludos chica
Die Gelassenheit ist eine anmutige Form des Selbstbewusstseins |
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![]() Mitglied seit 30.07.2003 |
Hallo chica,
was Sauerteig betrifft bin ich wirklich faul. Ich weiss das einige ihren Sauerteig selber ansetzen, pflegen, hegen und über alle Urlaube und Unwegenheiten bringen, für mich Schlamperl ist das nichts. Da ich nicht ständig mit Sauerteig backe mache ich es mir sehr einfach. Ich nehme einen fertig zu kaufenden Ansatz aus der Tüte oder Backferment und füttere das ganze einfach weiter. Also nicht wie auf den Packungen oft angegeben sofort verbacken sondern als Ansatz genutzt. Das hat bei mir bis jetzt immer bestens hingehauen und auch das Zufüttern mit unterschiedlichem Mehl war noch nie ein Problem. Der Vorteil ist das die richtigen Bakterien anscheinend dann schon vorhanden sind und das ganze recht schnell weiter munter vor sich hinblubbert. Billiger ist es natürlich wenn man selber macht, aber in dem Fall denke ich mir das mein Biobackferment verzeihbar ist, Hefe kauft man ja auch. LG Andrea |
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![]() Mitglied seit 23.12.2006 |
Hallo!
Tut mir leid, dass ich mich so lange nicht gemeldet hab...mein PC wollte nicht so wie ich!!! Erstmal lieben Dank an Lolla und Chica für ihre Übersetzungen! Und auch an Andrea fürs ausprobieren! Diese Brötchen warten bei mir noch...ich trau mich einfach nicht an den Sauerteig...aber ob die auch nur mit der Bierhefe so schön werden? Ich denke ja mal, dass der Sauerteig schon sein muss...irgendwann mach ich das auch mal... Hab aber in der Zwischenzeit auch Ricottabrötchen gebacken! *froi* Waren zwar nicht ganz so wie aus dem Dorf gewohnt aber auch sehr lecker! Schaut mal hier: Ricottabrötchen Und hier die wirklich grobe Übersetzung (bzw. meine Vorgehensweise) dazu... 600 g Mehl 250 g Ricotta 120 g Zucker 150 ml Milch 50 ml Wasser 25 g Hefe 1 Prise Salz Hefeteig herstellen, gehen lassen (gut eine Stunde) 50 g schwere Stücke abtrennen und zu Brötchen formen. Nochmal gehen lassen und dann bei 190° 20-25 Minuten backen. Diese Brötchen waren wirklich sehr lecker! Es gab sie morgens zum Frühstück...aber auch abends waren sie noch super! Haben dann doch die ganze Portion zu zweit an einem Tag gegessen... Gruß Reike |
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