Rezept aus Weißrussland
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![]() Mitglied seit 20.05.2006 |
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![]() Mitglied seit 27.02.2006 |
Hi heike1962,
ich schätze das Du im falschen Forum bist. Aber sicherlich wird Dich ein Moderator ins richtige Forum schieben. Viel Spaß im Forum LG TomYam |
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![]() Mitglied seit 21.09.2003 |
Hallo, es könnte bei der wirtschaftlichen Lage durchaus möglich sein, dass es sich um ein Resteessen gehandelt hat, was pfiffig abgeschmeckt war.
Viele Grüße, Mauti |
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![]() Mitglied seit 20.05.2006 |
Hallo mauti,
den Verdacht hatte ich auch schon. Ich hatte die Hoffnung, dass vielleicht jemand aus der Gegend mitliest, der das Essen von Zuhause kennt. Gruß Heike |
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![]() Mitglied seit 23.03.2005 |
Hallo Heike,
habe gerade in meinen Kochbüchern aus DDR-Zeiten recherchiert und habe unter belorussische Küche kein Rezept nach Deiner Beschreibung gefunden. Allerdings steht ein Rezept mit dem Namen Mokanka (Restefleisch) darinnen. Bei den Vorbemerkungen dazu steht: \"Wenn Mokanka als selbstständiges Gericht zubereitet wird, dann nutzut man Kartoffeln, Kohl und speiserüben als Füllmittel.\" Es könnte also dieses Gericht etwas abgewandelt sein. Bei Interesse stelle ich es ein. LG Elena |
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![]() Mitglied seit 20.05.2006 |
Liebe Elena,
danke für Deine Nachricht. Das könnte das Gericht sein, das ich suche. Ich würde mich sehr freuen, wenn ich das Rezept bekommen könnte. Danke, dass Du dir die Mühe gemacht und extra Deine Kochbücher gewälzt hast. Liebe Grüße Heike |
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![]() Mitglied seit 23.03.2005 |
Hallo Heike,
jetzt bin ich dazu gekommen das Rezept einzugeben. Bitte entschuldige evtl. Tippfehler. Die Vorbemerkungen habe ich ebenfalls mitgetippt, da sie meines Erachtens zum Verständnis des Rezeptes beitragen. Ich hoffe ich konnte Dir helfen und würde mich freuen, wenn du über das Ergebnis berichten würdest. Ich selber habe das Rezept noch nicht ausprobiert. Mokanka – Restefleisch Mokanka besteht gewöhnlich aus vielerlei Fleischresten, geräuchert und gesalzen, aus Schweinespeck (gesalzen), aus Schinken, Rückenstück, geräuchertem Bauchfleisch, Wurst aus Schweinefleisch usw. und besonders auch aus Knochenfleisch, das nicht anders verwendet werden kann. Hat man größere stücke, so werden auch diese für die Mokanka in ganz kleine Streifen oder Würfel geschnitten. Weitere Zutaten sind ausgelassenes Liesenfett, Mehl und Wasser. Als Gewürz verwendet man Zwiebeln, Pilze, Dill und seltener Pfeffer und Majoran. Wenn die Mokanka als selbstständiges Gericht zubereitet wird, dann nutzt man Kartoffeln, Kohl und Speiserüben als „Füllmittel“. Das Gemüse wird zu Beginn schnell gegart und dann kleingeschnitten in die heiße Mokanka getan. Das gemüse kann auch gesondert gereicht werden – dann allerdings im Ganzen oder in großen Stücken gebraten und manchmal mit ausgelassenem Speck oder zerlassener Butter übergossen. Das richtige Mengenverhältnis der Zutaten in der Mokanka ist wichtig, um den typischen Geschmack des Gerichts zu erzielen (vor allem auf die speck-, Mehl- und Wassermenge kommt es an). Richtige Proportionen der Mokanka-Zutaten: 100 g Schinken, 100 g Wurst aus Schweinefleisch, 100 g geräucherter Schweinebauch, 100 g Rückenstück, 50 g Liesenfett, 50 g Räucher- oder Salzspeck, 1 ½ Glas Wasser, 3 EL Roggenmehl (nur im Notfall Weizenmehl), 2 Zwiebeln, 2 EL gekochte und zerkleinerte Trockenpilze bzw. 1 EL Pilzpulver, 6 zerdrückte Pfefferkörner, ½ TL Majoran, 1 EL gehackten Dill bzw. 1 TL getrockneten Dill Fleisch und Räucherspeckwerden in kleinen Würfeln in einem Steinguttopf gegeben, dazu das Fett und die ausgelassenen Zwiebeln. Dann wird das Ganze dicht verschlossen und 15 Minuten bei kleiner Flamme in die Backröhre gestellt. Anschließend herausnehmen. Pilze und Gewürze einstreuen und mit warmen Wasser auffüllen, in dem vorher das Mehl verquirlt wurde. Den Topfinhalt gut umrühren und den Topf erneut 20 – 25 Minuten bei Mittelhitze in die Backröhre stellen. Danach in eine Kasserolle umfüllen und unter ständigem Rühren auf der Platte bei kleiner Flamme zu Ende kochen, bis die Flüssigkeit sämig ist. Andernfalls noch etwas Mehl verrühren und weitere 3 – 4 Minuten kochen. Am verbreitesten int die Grieben-Mokanka – ausgelassener Speck mit Grieben, der mit Mehl gebunden und mit Wasser, Zwiebeln und Pfeffer aufgefüllt wird. Viel Spaß beim Experimentieren. Liebe Grüße Elena |
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![]() Mitglied seit 20.05.2006 |
Liebe Elena,
vielen Dank dass Du Dir die Mühe gemacht hast und hast mir das Rezept aufgeschrieben hast. Das hört sich sehr gut an und ich werde es auf jeden Fall mal ausprobieren. Ich informiere Dich dann, wie es uns geschmeckt hat. Zwar ist es nicht genau das was ich gesucht habe, aber trotzdem habe ich das Gefühl, dass es etwas ist, was uns gut schmecken wird. Was wir damals in Weißrussland gegessen haben war wie Kartoffelbrei, in den Fleisch und Gemüse reingemischt war. Leider ist das schon über 10 Jahre her, und ich kann mich einfach nicht mehr erinnern, was so alles im Einzelnen (schreibt man das jetzt groß?) drin war und ob das Fleisch angebraten war. Nochmal vielen Dank und schöne Pfingsten Heike |
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![]() Mitglied seit 23.03.2005 |
Hallo heike,
schade, dass dieses Rezept nicht das gesuchte ist. Ich habe beim Googel eine Seite mit Rezepten aus Belarus netdeckt, allerdings in englisch. Vielleicht ist dort Dein gesuchtes Rezept zu finden. Da ich diese sprache nur wenig beherrsche, schau doch mal nach (txt.knihi.com/kuchnia/cuisone.html). Wie authentisch die Rezepte sind? Ich hoffe der Hinweis ist hier erlaubt. Eine weitere Möglichkeit ist auch, dass das Rezept aus einem Nachbarstaat stammt. Viele Russen und Angehöriger anderer ehemaliger Sowjetstaaten leben bzw. lebten in Weissrussland und die Küche wurde dadruch beeinflusst. Vielleicht finde ich doch noch einen Hinweis auf Dein gesuchtes Gericht und melde mich dann wieder. LG Elena PS.: Mit der Änderung der Rechtschreibung habe ich auch noch meine Probleme. Nach fast 50 Jahren noch mal umstellen, da kommt man schon manches Mal ins Grübeln. Vielleicht ist da die von Sabo praktizierte Schreibweise (alles klein schreiben) das Einfachste. Allerdings geht das nur hier und nicht auf Arbeit. |
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