Tintenfisch
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![]() Mitglied seit 06.05.2002 |
kann mir jemand helfen? Ich habe mal in Spanien Tintenfisch in einer Sauce, die wohl hauptsächlich aus Tinte und Öl bestand, gegessen. War einfach himmlisch, sobald man sich mal an den rohölfaßartigen Anblick gewöhnt hat. Ich habe aber leider in Kochbüchern nie ein Rezept dafür gefunden, vielleicht weil es für viele hierzulande etwas abschreckend aussieht. Hat jemand von Euch ein Rezept dafür? In Erwartungsfreude Regina |
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![]() Mitglied seit 06.05.2002 |
Sorry,
natürlich hat das Gericht auch einen Namen: Sepia / Calamar en su tinta. Voller Hoffnung auf jemanden, der ein Rezept hat Regina |
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![]() Mitglied seit 02.03.2002 |
Hab' ich gefunden..... Aber Sternchen-Sonja schimpft dann
Komm' mal ins séparé |
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![]() Mitglied seit 06.05.2002 |
Brigitte,
bitte, bitte, biiiiiiteeeeee!!!!!!! Für ein Rezept bin ich zu allem bereit! Regina |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Wieso schimpft Sternchen-Sonja??? Sie ist doch eine ganz Liebe!
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![]() Mitglied seit 02.03.2002 |
Weiß ich, weiß ich, ist sogar eine Superliebe, die uns schon mal mit guten "Unterlagen" versorgt, damit es nicht zuuu flüssig wird! Aber sie mag keine Fremd-threads w/ Rezepte ... versteh' ich auch.
Obwohl, o.g. Rezept habe ich bei der Koch-AG an einer Uni ausfindig gemacht! Liebe Grüße Brigitte |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hallo Regina,
habe in meinem Kochbuch ein Rezept gefunden ,allerdings noch nicht ausprobiert. Calamares en su tinta (Baskenland) 1kg Kalamare, klein bis mittelgroß 1 Zwiebel 2 Knoblauchzehen 100 ml passierte Tomaten 1 frische Chilischote Lorbeer, 1 Zweig Petersilie 50g Mehl Paniermehl Trockener Rotwein Salz, Pfeffer Olivenöl Die Kalamare putzen,den Knorpel, die Innereien, die Augen und den Mundapparat entfernen, 4-5 Tintenblasen zurückbehalten. Die Kalamare innen und aussen gut abbrause und die dünne äussere Haut abziehen.Die seitlichen Flügel abschneiden und zusammen mit den Tentakeln kleinhacken. 4-5 EL Paniermehl und eine feingewiegte Knoblauchzehe darunterziehen. Mit dieser Farce nun die Kalamare füllen und mit Zahnstochern feststecken. In Mehl wenden, in Öl anbraten, auf Küchenpapier abtropfen lassen und in eine Terrakotta-Kasserolle legen. Zwiebel und Knofi in frischen Öl anbraten, Tomatenpü, Lorbeerblatt, Chili, Wein, Salz und Pfeffer dazu, ca 6 Minuten schmurgeln lassen, bis die Sauce etwas eindickt, über die Kalamare geben. Die Kasserolle zudecken und bei schwacher Hitze eine halbe Stunde garen lassen, eventuell nachsalzen. Ein paar Minuten vor Ende der Garzeit die Tintenblasen in einem Schüsselchen öffnen, die Tinte mit einem Tropfen Wein verdünnen und in die Kasserolle geben. Vorsichtig umrühren, durchziehen lassen. Mit gehackter Petersilie bestreut servieren. Ich hoffe, ich konnte Dir helfen. Liebe Grüße gisela m |
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![]() Mitglied seit 06.05.2002 |
Hallo Gisela,
vielen, vielen Dank für Deine Hilfe. Die Calamares, die ich in Spanien gegessen habe, waren zwar ohne Füllung und wohl auch sonst etwas anders zubereitet, aber das Rezept, das Du gefunden hast, klingt so lecker, daß ich es auf jeden Fall ausprobieren werde. Jetzt muß ich hier nur noch Tintenfische mit Tintenbeutel finden... Sobald ich es ausprobiert habe, schreibe ich Dir, wie es war. Liebe Grüße Regina |
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![]() Mitglied seit 06.05.2002 |
Hallo Brigitte,
ich wollte niemandem zu nahe treten durch meine Rezeptanfrage. Wenn Du oder Sternchen-Sonja ein Rezept nicht preisgeben wollt, ist das Euer gutes Recht. Nur Fremd-threats prinzipiell nicht zu mögen, finde ich etwas seltsam, obwohl es ja eine verbreitete Einstellung hier zu sein scheint. Wenn Ihr das als unangenehm begreift, verstehe ich nicht, warum Ihr über das öffentliche Internet kommuniziert. Paßwörter, etc. wären vielleicht eine Lösung, die Euch effektiv vor Eindringlingen schützen könnte. Schöne Grüße Regina |
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![]() Mitglied seit 06.05.2002 |
Hallo,
ich habe anderswo noch ein Rezepte gefunden, die dem, was ich suchte, ähnlich ist. Falls sich jemand dafür interessiert, hier ist es (allerdings noch ungetestet): Calamares en su tinta 1 kg kleine frische Kalamare Salz 30 cl trockener Rotwein 3 tb Olivenöl 1 Knoblauchzehe, leicht zerdrückt 3 mittelgrosse Zwiebeln, gehackt 90 g Mandeln, blanchiert 15 cl Fischbrühe frisch gemahlener Pfeffer Die Haut am Rücken der Kalamare aufschneiden und das Kalkblatt herausziehen. Die Finger in Salz tauchen, damit sie den Kalmar besser fassen können. Die äußere Haut der Kalamare entfernen und vorsichtig den Tintenbeutel herausholen. Die Tinte in eine Schale gießen, mit 3 EL Wein vermischen und zur späteren Verwendung beiseite stellen. Tintenbeutel und Eingeweide entfernen. Die Kalamare gründlich waschen, das Innere nach außen kehren, die Augen mit einer scharfen Schere abschneiden und die Kalamare nochmals waschen. Köpfe und Tentakel abschneiden und kleinhacken, die Körper in Ringe schneiden. Den restlichen Wein über das Kalamarefleisch gießen und stehenlassen. Das Öl erhitzen; den Knoblauch darin braun werden lassen und dann entfernen. Anschließend die Zwiebel darin weichbraten, sie dann herausnehmen und beiseite stellen. Das Kalamarefleisch abtropfen lassen, die Marinade aufbewahren. Die Kalamare unter ständigem Rühren 2 bis 3 Minuten im Öl braten. Dann Zwiebeln, Mischung aus Tinte und Wein, Marinade, Mandeln, Funet sowie Salz und Pfeffer hinzufuegen. Den Deckel auflegen und eine Stunde bei schwacher Hitze simmern lassen. Heiß servieren. |
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Entschuldigung für die Tippfehler.
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![]() Mitglied seit 06.05.2002 |
Ich hab's probiert. (Jetzt erst mal das zweite Rezept, das von gisela m kommt aber auch noch dran.
Die Mandeln habe ich weggelassen, weil es mir nicht sehr reizvoll erschien, da ganze Mandeln drin herumschwimmen zu haben. Tintenfische mit Tintenbeuteln habe ich nicht bekommen. Ich habe zwei Plastikpäckchen mit jeweils 4 g frischer Tinte genommen. Ansonsten habe ich mich (zunächst)ans Rezept gehalten. Nach dem ersten Probieren nach einer knappen Stunde Garzeit hatte ich die Katastrophe schon vor Augen: Hat ganz leer geschmeckt. Ich habe dann noch tüchtig Rotwein, Olivenöl, Knoblauch und nochmal Salz und Pfeffer hinzugegeben. Leider kann ich die Veränderungen nicht quantifizieren. War halt so frei Schnauze. Dann das Ganze bei offenem Deckel reduzieren lassen. Und: Es wurde doch noch super! Meine Gäste waren begeistert. Selbst einer, der anfangs noch etwas skeptisch angesichts des tiefschwarzen Anblicks war und erst mal nur einen Löffel probieren wollte, wurde bekehrt. Am Schluß haben sie den Topf mit dem Olivenbrot ausgetunkt! Regina |
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