Gelee mit Pektin und Agavendicksaft (Alternativen)

29.05.2012 10:18 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

tianshu

Mitglied seit 29.05.2012
1 Beiträge (ø0/Tag)

Hallo ihr lieben, ich bin neu hier und ich hoffe,dass ich alles richtig mache.

Ich môchte gerne Holundergelee herstellen (reiner Saft) und dafür nicht den fertigen Gelierzucker verwenden, die Konservierungsstoffe stören mich dort sehr. Nun habe ich gelesen, dass das Geliermittel was dort genutzt wird Pektin ist, das gibts ja auch so zu kaufen (meist in Flockenform) aber wie wendet man das am besten an?will keine Klümpchen oder so. Ich mache immer ungefähr einen Liter, wieviel Pektin brauche ich da ungefähr?
Außerdemfinde ich Zucker zu süssen immer ein bisschen drôge, mit Rohrohrzucker schmeckts bestimmt schon besser, aber was ist zum Beispiel mit Agavendicksaf und wieviel ist denn so ungefähr richtig?
Oder gibt es auch noch andere,vegane, Alternativen? Und wenn ja, wie ist die Dosierung?

VIELEN DANK

Tianshu
 
29.05.2012 11:41 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

ciperine

Mitglied seit 03.04.2007
20.033 Beiträge (ø8,95/Tag)

Hallo,
zunächst mal: aus reinem Holunderbeersaft Gelee herzustellen funktioniert zwar, schmeckt aber grausam. Guck mal hier . Du musst ihn mit anderen Säften, z.B. Apfel mischen, damit ein annehmbares Ergebnis dabei herauskommt.

Wenn Dich nur die Konservierungsmittel stören, warum nimmst Du dann nicht einfach Gelierzucker 1:1? der ist frei von künstlichen Konservierungsmitteln, da der Zucker genügend natürliche Konservierung bietet.

Rohrohrzucker macht m-E- für Konfitüre und Gelees keinen Sinn. Ist nur wesentlich teuirer, nicht gesünder und in solchen Fruchtaufstrichen schmeckt man die leicht karamellige Note überhaupt nicht mehr.

Mit Pektin habe ich leider keine Erfahrung, da ich prinzipiell Gelierzucker 1:1 verarbeite. da musst Du noch auf andere Antworten warten.

LG Ciperine
 
31.05.2012 10:48 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Commi_Simon

Mitglied seit 19.09.2006
472 Beiträge (ø0,19/Tag)

Hallo Tianshu,

ganz einfach. Du kaufst dir im Reformhaus Biobin. Dann mischt du das Biobin oder Pektin was du dir kaufst mit zucker und rührst es ein. Auf der verpackung steht immer drauf wieviel du brauchst. Mit dem Zucker unbedingt mischen dann bekommst du keine klumpen. Ich mache immer Gelee mit Pektin und aber auch mit Gelatine dann habe ich ein schnittfestet Gelee was ich dann in die Kuchen gebe. Rezept habe ich leider auf arbeit. Wenn du es aber willst kann ich dir es geben.

Gruß

Simon
 
02.06.2012 14:39 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Turandot

Mitglied seit 17.01.2002
6.599 Beiträge (ø1,59/Tag)

Zum Herstellen von Gelee-Konfitüre-Marmelade braucht man im Prinzip gar nichts weiter, als Früchte und Zucker. Unsere Großmütter hatten noch nicht mal Gelierzucker 1:1... die haben einfach die Früchte/Säfte mit Zucker so lange gekocht, bis sie von selbst beim Abkühlen gelierten. Das funktioniert sogar relativ schnell und mit kaum Vitaminverlust, wenn man zu Kochen einen Kupfer- oder Messingkessel verwendet. Konservierung erledigt der Zucker.

Mit Rohrohrzucker wäre ich vorsichtig, der ist nicht gereinigt (raffiniert) und könnte evtl. Stoffe - durchaus gesunde - enthalten, die das Gelieren negativ beeinflussen.

Manche Früchte enthalten selbst nicht genügend Pektin, die wurden damals mit anderen Früchten gemischt. Heute kann man natürliches Apfelpektin separat kaufen und zusetzen, so dass der Geschmack nicht weiter beeinflusst wird. Das gibt es auch in flüssiger Form.

Alle modernen Entwicklungen wie Gelierzucker 1:2 und 1:3 sowie diverse Einmach-/Gelier-Hilfen sollen das Ganze der Hausfrau nur erleichtern bzw. den Prozess beschleunigen.

Dicksäfte - Apfel-, Birnen- oder Agavendicksaft - dienen in erster Linie dem Ersatz von raffiniertem Zucker und nicht dem Gelieren.

Gruß Turi
 
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