Ausbeinmesser schleifen?
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![]() Mitglied seit 08.03.2011 |
ich bin mittlerweile recht geübt darin, meine schönen Globals selber zu schleifen (jedenfalls mit ner 2000er Körnung schärfer als der Type, dem ich sie früher gebracht habe, mit nem 6000er...). Nun habe ich seit einem Weilchen meine Sammlung aber um ein wundervolles, sehr flexibles Ausbeinmesser von Solicut ergänzt und bin mir da nicht so sicher, ob die normale Schleiftechnik auch bei dem funzt, einmal wegen der Flexibilität der Klinge, zum anderen wegen der S-Form. Auch bin ich mir nicht sicher, ob das Schliffverhältnis, das ich so benutze (2/3 zu 1/3, also ungefähr die üblichen 30 zu 70), sich für ein Ausbeinmesser eignet. Genau gesagt mangelt es mir vor allem an der nötigen Vorstellung, den Teil der Klinge nahe beim Schaft, also den konkaven, "nach innen" gekrümmten Teil, zu schleifen. Das ist ja übertrieben bisschen wie eine Sichel, und meine Schleifsteine sind alle plan. Und ich kann ja eine Sichel nicht so auf eine plane Oberfläche legen, dass alle Teile der Schneide sie berühren. Soll man diesen Bereich der Klinge wirklich vorsichtig über die Kanten des Steins ziehen, wie ich es woanders im Netz gelesen habe? Das kommt mir arg vor... Danke für alle Tipps, Carsten |
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![]() Mitglied seit 18.10.2010 |
Hallo.... ,
Das mit dem Selberschleifen ist so eine Sache für sich. Wenn Du mich fragst, laß es besser sein, denn wie schnell hat man ein Messer versaut --- vorallen Dingen wenn man kein Fachmann ist. Dann opfere lieber das Geld in sende der Fa. Solicut Deine Messer zu schleifen zu. Die Ausbeinmesser sind ja recht teuer ( wenn man ein gutes Messer haben will.) Die Fa. Solicut hat Spezis dort oder vielleicht kann man Dir sagen wer die Messer Dir schleifen kann. Ich nehme einen Sand-Oelstein in der feinsten Körnung und schleife meine Berufsmesser selber, aber nur so, daß der Grad an der Klinge seine 5-8- Grad bekommt, dann kann man wieder damit arbeiten -teilweise sind die Messer dann so scharf, daß man sich damit rasieren kann. Wichtig beim Sand-Oelstein ist, das dieser immer feuchtgehalten werden muß und in kreisender Bewegung von der Messersspitze zum Heft hin , gerieben werden muß. Es muß sich auch ein feiner , garuer Schleifsand auf dem Stein bilden, dann ist es genau richtig. Versuche es mal -dieser Stein kostet ca. 9 Euro. und übersteht Generationen. V.G. Calimera1 |
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![]() Mitglied seit 08.03.2011 |
Hallo Calimera,
wie gesagt, ich habe so meine Erfahrungen mit Leuten, die Messer gegen Bezahlung schleifen, und das sind nicht die besten. Meinen normalen Messersatz schleife ich inzwischen lieber selbst, weil ich nicht aufs Geld und damit nicht auf die Zeit schiele, bis die Teile fertig sein müssen. Ich bin halt nur unsicher, weil sich eine flexible Klinge, die auch noch einen Innenschwung hat im Verlauf der Schneide, ja ganz anders anlässt als die normaler Messer. Wie Du ja schon richtig sagtest, ist das gute Stück, um das es geht, nicht gerade ein "Geiz ist geil"-Schnäppchen gewesen. Na ja, mal schauen. LG Carsten |
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