Wildschweinkeule - Tannennadeln als Gewürz?
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![]() Mitglied seit 06.07.2003 |
hat schon mal jemand zum Würzen einer Wildschweinkeule Tannen/Fichtennadeln verwendet? Natürlich nicht nur, aber als zusätzliches Kraut, zu Thymian, Rosmarin usw.? Wenn ja, welche Erfahrungen gabs damit? Ich könnte mir vorstellen, daß es einen guten Duft bringt, möglicherweise aber die Sauce "harzig" macht. danke und viele Grüße Temperator Eine schlechte Sauce verhunzt das beste Fleisch. Umgekehrt kann man mit einer raffinierten Sauce Mängel am Fleisch ausgleichen. SAUCEN VOOOOR! |
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![]() Mitglied seit 01.01.2009 |
Hallo Temperator,
lustig, ich bin auch gerade dabei, mit Fichtennadeln zu experimentieren. Wenn du nur die Nadeln nimmst (keine weiteren Teile der Zweige), klappt das ganz gut; ich finde nur, dass der Geschmack schnell überdeckt wird. Zusammen mit Thymian und Rosmarin wird es wohl einen gewissen "weihnachtlichen/waldigen" Unterton geben, aber vermutlich nicht mehr erkennbar nach Fichte schmecken. Und man auch mit Hitze aufpassen muss - zu viel ist dem Aroma deutlich abträglich. LG, Kai |
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![]() Mitglied seit 06.07.2003 |
Jaja.... Genies kommen letztlich immer auf die gleichen Gedanken...
Aber nochmal zum Mitschreiben: Du nimmst Fichten, keine Kiefernnadeln, ja? Gruß Tempi Eine schlechte Sauce verhunzt das beste Fleisch. Umgekehrt kann man mit einer raffinierten Sauce Mängel am Fleisch ausgleichen. SAUCEN VOOOOR! |
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![]() Mitglied seit 14.02.2005 |
Hallo,
alles geht, Nadel, Holz, Zapfen, Kambium........................... Aber Achtung, manche Koniferen sind nicht gerade dem Wohlbefinden zuträglich. gwexhauskoch |
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![]() Mitglied seit 01.01.2009 |
Hallo Tempi,
ja ja, "great minds think alike". Ich habe gerade mal nachgeschaut, um nichts Falsches zu sagen (und mich vor den biologisch Wissenden hier lächerlich zu machen Und klar, ich kann mir gut vorstellen, alles mögliche zu verwenden (wie Gwex auch geschrieben hat), aber da muss man halt wirklich vorher ausprobieren, welchen Geschmack man erzeugt ... und ob man beispielsweise eine sehr "harzige" Geschmackskomponente auch wirklich an der Stelle im Essen haben möchte. LG, Kai |
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![]() Mitglied seit 14.02.2005 |
Hallo,
Fichte geht auch, sehr gut sogar! Je nach Fichtenart schmecken die Nadeln zum Teil aber sehr unterschiedlich - von toll, zitronig bis abartig, scheisse! gwexhauskoch |
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![]() Mitglied seit 06.07.2003 |
hmmm... und wie kriegt man das vorher raus? Ich kann ja nicht mit jeder Fichtenart eine Wildschweinkeule machen
Einfach reinbeissen, oder ein wenig kochen und den Sud probieren oder wie? Temperator Eine schlechte Sauce verhunzt das beste Fleisch. Umgekehrt kann man mit einer raffinierten Sauce Mängel am Fleisch ausgleichen. SAUCEN VOOOOR! |
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![]() Mitglied seit 14.02.2005 |
Hallo,
die Nadeln einfach mal probieren, das hilft schon! gwexhauskoch |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Mit Tannennadeln würzen ist ja eigentlich ein ganz alter Hut; ich mach das aber lieber im Frühjahr und nehme das frische Grün, mit winterlichen Tannenspitzen hab ich noch nichts ausprobiert. Und ich nehm ein ganz klein wenig davon um Würzsuds (~sude? was weiß ich wie der Plural von Sud geht
OK, bei Eibe wär ich jetzt auch eher vorsichtig lg susa ________________________________________________________________________ Moi, je n’ai pas de message. (Zinedine Zidane) |
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![]() Mitglied seit 14.02.2005 |
Hallo,
alles eine Frage der Dosis - wenn Thuja und Mistel verarbeitet werden ist da prinzipiell alles offen. Aber bitte - eine ernst gemeinte Warnung: experimentiert bitte nicht mit unverträglichen oder gar giftigen Pflanzen/ -bestandteilen, wenn ihr keine gesicherten Kenntnisse habt!!!!! gwexhauskoch |
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![]() Mitglied seit 26.05.2010 |
Hallo zusammen! Douglasien riechen auch extrem zitronig, wenn man die Nadeln zwischen den Fingern verreibt. Ich gebe aber zu, probiert hab ich noch keine. Werde das aber unbedingt nachholen, das Thema ist eine tolle Idee. In meinen nächsten Römertopf-Braten werde ich unten mal ein paar Zweiglein reinlegen.
LG Sandra |
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![]() Mitglied seit 06.07.2003 |
Die Misteln aber nur mit der goldenen Sichel schneiden! Ist klar, ne, sonst wirkts ja nicht!
Eine schlechte Sauce verhunzt das beste Fleisch. Umgekehrt kann man mit einer raffinierten Sauce Mängel am Fleisch ausgleichen. SAUCEN VOOOOR! |
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![]() Mitglied seit 14.02.2005 |
Hallo,
nee, nee - die Misteln sind völlig ernst gemeint! gwexhauskoch |
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![]() Mitglied seit 06.11.2003 |
Hej -
Zum Würzen würde ich auch nur die frischen Triebspitzen im Frühjahr verwenden. Wie wäre es denn mit einem etherischen Öl? Fichten- oder Kiefernadel? Das ist Extrakt at it´s best, vorsichtig und tropfenweise zu dosieren, denn sonst schmeckt´s zu sehr nach Badeschaum! Aber nur welches verwenden, das durch Wasserdampfdestillation gewonnen wurde! Liebe Grüße Trettl |
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![]() Mitglied seit 14.02.2005 |
Hallo,
nö - am besten solches was mit dem Rotationsverdampfer gewonnen wurde! Aber es geht auch anders, schließlich hat nicht jeder so ein Gerät zu Hause. Ich verwende sehr viele Koniferenaromen und gewinne die mit vielen verschiedenen Extraktionsmethoden. Mit Wasser kann man nur einen bestimmten Teil der Aromen lösen. gwexhauskoch |
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![]() Mitglied seit 14.11.2008 |
hallo
Ob es sich für Wildschwein eignet, vielleicht in abgewandelter Form durchfeuchtetes Salzbett, darauf Kiefernadelschicht, drüber Gargut, in diesem Falle Pilze und Gemüse.Abschliessen mit Kiefernnadeln. dicht verschliessen. Im Ofen Garen. Vielleicht ein Salzbraten mit Kiefernnadeln? Gruß Mo |
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![]() Mitglied seit 14.02.2005 |
Hallo,
welche Kiefer? Nicht alle funzen. gwexhauskoch |
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![]() Mitglied seit 14.11.2008 |
hallo
wird nicht näher beschrieben...Das Rezept stammt aus der japanischen Küche.... fMo |
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![]() Mitglied seit 14.02.2005 |
Hallo,
es gibt ja auch Kiefernnadeln die roh gegessen werden können und sehr fein schmecken. gwexhauskoch |
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![]() Mitglied seit 14.11.2008 |
hier werden die Kiefernnadeln nicht mitgegessen, sie sollen vor dem Servieren entfernt werden. Sie dienen ausschliesslich der Würze.
Mo |
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![]() Mitglied seit 14.02.2005 |
Hallo,
so ist es dem Rezept auch zu entnehmen. gwexhauskoch |
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![]() Mitglied seit 08.04.2009 |
also zb bei der tanne gibts ja zig arten
von der tanne eignet sich am besten die spitze oder die zapfen wenn sie im mai geerntet werden da sie so noch jung sind und nicht so holzig wirken daher kann man sie schon fast roh essen bzw schmoren und mittessen was auch interessant schmeckt -------> wenn man nen wildschweinrücken mit tannensirup glaciert kaufen oder sie zartgrünen triebe im mai blanchieren und in läuterzucker oder honig einlegen dazu kann man auch sternanis einlegen. schmeckt echt toll wenns mit honig gemacht wird würd ich ihn allerdings 4-1 mit wasser verdünnen (4teile honig-1teil wasser) oder statt dem wasser zirbenschnaps verwenden ! is witzig das gerade jetzt das thema angesprochen wurde, da ich für den nächsten "junge wilde" award auch in diese richtung gedacht habe da ja mit kiefer, tanne, zeder usw schon seit ewigkeiten gekocht wird aber das immer mehr in vergessenheit gerät |
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![]() Mitglied seit 14.02.2005 |
Hallo,
Achtung!!!! Wer die Spitzen von Tannen ( und anderen Koniferen!!!! Einfg. von gwex) nimmt, beschädigt deren Wachstum auf Dauer!!! Bei eigenen Pflanzen kann man das ja machen, aber bei fremden ist es ein Naturfrevel sondersgleichen. Wenn euch die Eigentümer erwischen gibt es ne saftige Strafe und - zumindest ist es hier in der Gegend schon geschehen - ne saftige Abreibung von den Waldbauern/Förstern! Also grundsätzlich nachfragen, ob das Material geerntet werden darf undIMMER NUR DIE SEITLICHEN NEUEN AUSTRIEBE VERWENDEN!!! gwexhauskoch |
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![]() Mitglied seit 06.11.2003 |
Hallo -
man kann etherische Öle KAUFEN! Z. B. in der Apotheke! @gwexhauskoch: ob du einen Rotationsverdampfer oder eine andere Destillationsapparatur benutzt, spielt für das Ergebnis keine Rolle, die Bestandtteile werden bei ihrer spezifischen Siedetemperatur abgeschieden: Zitat: Destillieren ist ein thermisches Trennverfahren, um ein Gemisch verschiedener Stoffe zu trennen. Die Voraussetzung für das Destillieren ist die unterschiedliche Zusammensetzung der zu destillierenden Stoffe und unterschiedliche Siedepunkte. Dabei wird die zu destillierende Probe in einem Kolben aufgeheizt und zum Sieden gebracht. Der entstehende Dampf kondensiert dann an einem Kühler und tropft in ein separates Auffanggefäß. Es ging mir darum, eine Unterscheidung wzischen den "echten" atherischen Ölen und den synthetischen (besonders gern in der Weihnachtszeit gehandelt!) zu machen. Bei den echten MUSS "Wasserdampfdestillation" auf dem Etikett stehen. Gruß Trettl |
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![]() Mitglied seit 14.02.2005 |
Hallo,
ob du einen Rotationsverdampfer oder eine andere Destillationsapparatur benutzt, spielt für das Ergebnis keine Rolle, die Bestandtteile werden bei ihrer spezifischen Siedetemperatur abgeschieden: ok, danke für die professionellen Infos! Man lernt ja nicht aus! Und du kennst ganz sicher das Funktionsprinzip eines Rotationsverdampfers nicht wahr und hast einen in Benützung! gwexhauskoch |
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![]() Mitglied seit 13.11.2003 |
Hallo,
ich bin ja nun mal kein Profi, aber vor Jahren schon habe ich für Wildgerichte Nadeln von Koniferen genutzt. Ich habe sie im Mullsäckchen mitköcheln lassen, oder vorher in Wasser leise sieden lassen und dieses "Nadelwasser" dann benutzt. Ich habe sogar versucht zu destillieren. In Verbindung mit Tannen oder anderen Arten habe ich für mich herausgefunden. dass unbedingt etwas Honig dazugehört. Was für mich nicht ok war, waren die Nadeln des Wacholder. Da man die Beeren ja nutzt, dachte ich die Nadeln wären interessant. Aber, das war nicht so toll. Schön durch diesen Thread wieder dran erinnert zu werden. Mit Gruß tabita |
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![]() Mitglied seit 14.11.2008 |
das erinnert mich an "Tannenwipfelhonigeis -Mandel- Tulpe-Brombeersaice---
Gruß Mo |
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![]() Mitglied seit 06.11.2003 |
Hej:
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![]() Mitglied seit 14.02.2005 |
Hallo,
na denn gwexhauskoch |
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