Suche leckeren "Eintopf" o.ä. für Geburtstagsfeier
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![]() Mitglied seit 16.11.2003 |
Ende nächster Woche möchte ich mit 10 Personen meinen Geburtstag feiern. Da ich an diesem Tag meistens wenig Zeit zum Kochen habe und auch keine Lust, Stunden vorher vorzubereiten (das mache ich nur für andere Leute!), suche ich ein einfaches, aber leckeres Gericht, das ich vorbereiten und bei Bedarf z.B. mit Kasserolle in den Backofen schieben kann. Dazu dann schnell ein paar einfache Beilagen... so dachte ich mir das. Das habe ich schon öfter gemacht, aber man kann sicher ja nicht wiederholen!!! Es kursieren da einige \"Schnitzeltopf-Rezepte\", die von manchen Schnell-Köchen praktiziert werden. Kennt jemand in dieser Richtung etwas Pfiffiges, das auch essbar ist? Ich darf schließlich meinen guten Ruf als Köchin nicht verlieren.... Kann mir jemand helfen? Würde mich sehr freuen! Gruß Uschi |
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![]() Mitglied seit 08.12.2001 |
Hallo Uschi,
wie wäre es mit einer tollen Suppe? Hier in der Datenbank sind so viele super Suppenrezepte drin. Ich kann dir die Käse - und die Gyrossuppe sehr empfehlen. LG crazylady |
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![]() Mitglied seit 18.11.2003 |
Hallo Uschi,
ich habe auch was für meinen Geburtstag gesucht und meine Kochbücher durchgewälzt. Habe mich nun für die Ofensuppe entschieden und auch schon von anderen Freunden und Bekannten gehört das die gut angekommen ist. Mann kann sie schon einen Tag vorher vorbereiten und braucht sie nur noch an dem besagten Tag in den Ofen schieben fertig. Dazu gibts es Fladenbrot und Baguette mit selbstgemachter Kräuterbutter. Liebe Grüße Aloha |
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![]() Mitglied seit 23.11.2002 |
Hallo Uschi,
ich hab folgendes Rezept: Schnitzelpfanne Für ca. 10 Personen Zutaten: pro Person 1 Schnitzel ( je nach Größe evtl. mehr ) Ei Mehl Paniermehl Salz, Pfeffer 300 – 350 gr. durchw. Speck 4-6 Scheiben gekochten Schinken 3-4 Dosen Champignons 4-5 Becher Sahne Paprikapulver Muskatnuss Pfeffer Zubereitung: Schnitzel in kleine Stücke schneiden, salzen und pfeffern. Mit Mehl bestäuben, in verquirltem Ei wenden, panieren und braten. Für die Soße gewürfelten Speck anbraten. Gekochten Schinken klein schneiden und dazugeben. Halbierte Pilze und Pilzwasser von 2-3 Dosen zufügen. Mit Sahne auffüllen, aufkochen lassen, mit den Gewürzen abschmecken und mit Mehl binden. Abwechselnd Fleisch und Soße in eine feuerfeste Form schichten. Die letzte Schicht muss Soße sein und das Fleisch gut bedecken. Das Ganze 24 Stunden kühl stellen. Backzeit: ca. 60 Minuten bei 200°C-225°C im vorgeheizten Backofen Tipp: Dazu reicht man Baguette, Bratkartoffeln, Kroketten o. ä. und Salat. LG - Gaby |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Bigos, ein schöner polnischer Wintereintopf aus mehreren Fleischsorten. Dafür werden ein oder zwei Stunden vorher schon mal getrocknete Steinpilze in heißes Wasser geworfen, so 40 Gramm sollten es schon mindestens sein (die Pilze, nicht das Wasser). Eine Dose Tomaten lassen wir abtropfen und schneiden sie in Stücke. Zwei bis drei Zwiebeln werden fein geschnitten, ein bis zwei säuerliche Äpfel, da fährt man immer gut mit Boskop, werden geschält und in Scheibchen geschnitten. 100 Gramm Dürrfleisch (Bauchspeck, Wammerl) schneiden wir in Streifchen.
Die werden dann erst mal in einem Bräter in ganz wenig Öl angedünstet, dann kommen Zwiebeln und Äpfel dazu, bis die Zwiebeln weich, aber nicht braun sind. Also die Hitze etwas runter. Den Backofen schalten wir schon mal auf rund 180 Grad Celsius. In den Bräter kommen jetzt die klein geschnittenen Pilze und ein Teil des Einweichwassers, das wir ganz vorsichtig aus der Schüssel schöpfen, wegen des Sandes, oder gar durch einen Kaffeefilter laufen lassen. Dann noch die Tomaten, ein Pfund Sauerkraut und ein halbes Pfund Weißkraut in feinen Streifen. Beiseite schieben und eine Pfanne auf die Platte. In Butter und Öl werden jetzt nach und nach ein gutes Pfund Rindergulasch und je etwa 300 Gramm Wild und Schwein gut angebraten und dann in den Bräter verfrachtet. Beim Wild bevorzuge ich Wildschwein, Reh oder Hirsch gehen aber auch. Wenn Sie ihrem Metzger erklären, was sie vorhaben, schneidet er ihnen die verschiedenen Fleischsorten in jeweils so große Würfel, dass sie gleichzeitig gar werden können. In die Pfanne gießen wir jetzt jeweils rund 150 Zentiliter Hühnerbrühe und Madeira, lösen damit den Bratensatz und kippen das Ganze in den Bräter. Ganz wichtig jetzt noch eine ordentlich gewürzte Knoblauchwurst, rund 300 Gramm sollten es sein. Polnische Kielbasa ist zumindest im Saarland nicht zu bekommen. Ich habe schon gute Erfahrungen gemacht mit diesen kurzen türkischen Würsten Sucuk und mit Saucisse de Toulouse. Aber sicher ist hier der Experimentierlust keine Grenze gesetzt. Jedenfalls wird eine bereits gebrühte Wurst gleich in dicke Scheiben geschnitten, eine rohe kommt erst mal so in den Bräter und wird zwischendurch mal raus geholt und geschnitten. Ein paar Pimentkörner werfen wir noch dazu, Salz und Pfeffer und dann ab in den Ofen. Anderthalb Stunden mit Deckel und noch eine halbe ohne. Dazu brauchen wir nur noch kräftiges Brot und ebensolchen Rotwein. Dass sich die Mengen wunderbar vervielfachen lassen, muss wohl nicht erwähnt werden, denn in großer Runde schmeckt solches Essen noch besser. Am Tag vorher bereiten und zum Warmwerden in den Ofen schieben ist ebenfalls völlig problemlos. Gruß, M. Bolliti misti wär natürlich auch gut geeignet, aber ich muss jetzt Schluss machen, zum Zahnarzt, findest du aber sicher im Netz. |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
auch als Bollito misto
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![]() Mitglied seit 29.10.2001 |
Bollito misto kann man auch gut vorbereiten und schmeckt super !!
Es ist hier unter meinen Rezepten. Liebe Grüße Uschi |
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![]() Mitglied seit 07.10.2003 |
Ich finde gut zur Jahreszeit passend wäre jetzt ein schoenes Cassoulet.
Falls Rezept gewünscht wird, bitte anmailen LG aus der sonnig-warmen Algarve rough_wolf |
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![]() Mitglied seit 07.10.2003 |
Pilze aaus Dosen und das versiffte Pizwasser dazu
Grrrrrrrrrrr rough_wolf |
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![]() Mitglied seit 16.11.2003 |
Hallo alle zusammen,
erst mal vielen lieben Dank für die vielen Anregungen - da fällt ja die Wahl schwer. Aber zuerst interressiert mich mal noch dieses Cassoulet von Wolf - Könnte ich das Rezept haben? Bei der Vorstellung \"sonnige Algarve\" wird mir fast schlecht vor Neid. So schön hätte ich es auch gerne, anstatt dieser Nebel. Wo genau bist Du? Gruß Uschi |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
@rough wolf
Ich hab´s geahnt: Schnitzelpfannemit Dosenpilzen! Jetzt fehlt hier nur noch das erste Schinkennudelrezept! Grüße Nick |
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![]() Mitglied seit 16.11.2003 |
Hallo Nick,
gerade das möchte ich ja auch nicht... ich bevorzuge auch frische Ware. Wie wärs dann aber mal mit einem konstruktiven Vorschlag!? Würde mich freuen... Gruß Uschi |
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![]() Mitglied seit 07.10.2003 |
Hier ist ein altes, nicht so aufwendiges Rezept aus meiner Bibliothek: Die geheimen Rezepte der besten Restaurants Frankreichs, Hallwag 1977
CASSOULET ARIÉGEOIS Ein einfaches Gericht aus dem Süden, das es mit den berühmten Bohneneintöpfen aus Toulouse und Castelnaudary durchaus aufnehmen kann. Für 4 Personen 250 g weiße Bohnenkerne 200 g Schweineschwarte, in Stücke geschnitten, 5 Minuten blanchiert und abgeschreckt 200 g Schweinshaxe 200 g magerer Speck, blanchiert und abgeschreckt 200 g Würste 2 Stücke von der Gans 2 Karotten 2 Zwiebeln, in Stücke geschnitten 3 Knoblauchzehen 4 Tomaten, geschält, entkernt und m Viertel geschnitten 1 Kräutersträußchen Frisches Weißbrot, im Backofen getrocknet und fein zerbröselt Die Bohnen kalt aufsetzen und zum Kochen bringen, 5 Minuten kochen lassen und dann das Wasser abgießen. Die Bohnen in einen großen Topf mit frischem heißen Wasser geben. Schweineschwarte, Fleisch, Gemüse, Knoblauch, Tomaten und Kräuter zugeben. Sobald die Bohnen weich sind, werden sie mit allen Gemüsen und dem gesamten Fleisch in eine feuerfeste Schüssel gefüllt und mit den Brotkrumen bestreut. Im schwach geheizten Backofen (150-165°) 2 Stunden leise (pssst) kochen lassen. Empfohlener Wein: Corbieres. LG rough-wolf P.s.: Wohne im Raum Lagoa, ca. 50 km westlich von Faro |
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![]() Mitglied seit 29.11.2002 |
@rough-wolf
du wirst verurteilt zu Wasser und Brot, 10 Tage lang, wg. seelischer Grausamkeit: ... westlich von Faro @ Usch6 Party-Kürbis. Kannst Du vorbereiten, bis Du ihn ins Rohr sshcieben kannst, er hält sich eine Nacht im Kühlschrank, füre 10 Personen brauchst Du zwei Kübisse zu 2 Kg. LG m2k |
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![]() Mitglied seit 16.11.2003 |
@ rough-wolf,
erst mal vielen lieben Dank..... Fragen: Warum wird hier eigentlich blanchiert - Speck + Schwarte? Kenne ich nicht für diese Verwendung. Welche Würste nehmen - hast Du Erfahrung damit? Merguez wären vielleicht schön, aber ich komme diese Woche nicht mehr nach Frankreich. (wohne dort in der Nähe - Südpfalz) Oder sind diese Würste zu heftig? Gibts es was passendes in Deutschland? Du hast es gut... wieviel Grad habt Ihr denn da unten jetzt? Ich kenne Lagoa - ist aber schon ne Weile her. War herrlich. In den letzten Jahren waren wir dann mehr in Andalusien in allen Wintermonaten - natürlich nie am Stück den ganzen Winter, was der Idealfall wäre. Unsereiner muss hier noch arbeiten und kann sich das südliche Quartier leider noch nicht wählen. @ m2k Was macht man außer Ofen noch mit diesem Kürbis? Womit füllen? Hast Du ein Rezept? LG Uschi |
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![]() Mitglied seit 07.10.2003 |
@usch6
Confit d’oie et rillettes d’oie „Eingemachtes und eingekochtes Gänsefleisch“ Gänsefleisch läßt sich auf eine sehr einfache Weise einmachen stellt einen ganz ausgezeichneten Vorrat dar, der lange aufbewl werden kann. Dieses eingemachte Gänsefleisch hat einen spezifischen Geschmack und wird vor allem in der Küche Süd-West Frankreichs (Languedoc, Gascogne, Bearn) häufig verwendet. Das gekochte Gänsefleisch wird auf genau dieselbe Art zubereitet wie eingekochtes Schweinefleisch. Für den Confit d’oie: 1 fette, ausgenommene, gerupfte, abgeflämmte Gans, 250 g Meersalz, 1,5 g Salpeter (Drogerie), 125 gZucker, 1 Gewürznelke, 1 Lorbeerblatt, 1 kleines Zweiglein Thymian, Gänseschmalz (aus dem Fett der Gans), Schweineschmalz Die Gans der Länge nach in zwei Hälften teilen und alles Fett um Magen, Därme und am Hinterteil auslösen. Das Fett bei milder Hitze zu einem klaren Schmalz auslassen. Die Leber beiseite legen und für eine andere Zubereitung vorsehen. Die beiden Hälften jeweils wiederun quer teilen, so daß vier gleichmäßig große Stücke entstehen, zwei Stücke mit Flügeln und Brust und zwei Stücke mit den Schenkeln id Karkasse. Das ganze Knochengerüst jeweils daranlassen. Das Salz mit Salpeter, Zucker und den Gewürzen in einem Mörser zerstoßen, bis alles ein feines, gut gemischtes Pulver geworden ist. Die Gänseviertel damit einreiben, in eine glasierte, irdene Schüssel legen mit dem übrigen Gewürzsalz bedecken und ein Tuch darüberlegen 24 Stunden durchpökeln lassen. Die Gänseviertel herausnehmen, das anhaftende Salz abklopfen un die Stücke sorgfältig abwischen. In einen Topf das aus der G gewonnene Schmalz zerlassen, ebensoviel Schweineschmalz zufügen und in die gut lauwarme Mischung die Gänseviertel legen, Langsam erhitzen und die Gänsestücke in dem mäßig heißen Fett kochen, auf keinen Fall ausbacken lassen. Das Schmalz, das zunächst trüb v« klärt sich bei zunehmendem Garwerden der Fleischstücke. Etwa 2 Stunden Kochzeit für den Confit rechnen. Das Schmalz muss klar und das Fleisch sehr weich sein, so daß es einer einbringenden Spicknadel keinen Widerstand mehr bietet, die Fleischstücke herausnehmen und die anhängenden Knochen entfernen. In einen glasierten Steinguttopf eine Schicht des Kochschmalzes gießen und erstarren lassen. Die Gänseviertel so darauflegen, daß sie die Topfwände nicht berühren. Mit dem restlichen Schmalz gut bedecken. Zwei Tage später in den Topf eine neue Schicht Schweineschmalz gießen, damit die beim Abkühlen entstandenen Risse und Fugen ausgefüllt werden. Am darauffolgenden Tag nochmals eine Schicht Schweineschmalz aufgießen, die ebenfalls fest wird und den Confit wirkungsvoll gegen ein Verderben schützt. Schließlich ein passend zurechtgeschnittenes Stück Alufolie auf diese oberste Schicht legen, den Topf verschließen und an einem kühlen, trockenen Ort aufbewahren. Auf diese Weise eingemacht, hält sich das Gänsefleisch bis zu einem Jahr. Verwendet man den Confit nicht auf einmal, so kann man den Topf wieder mit neuem bzw. wieder aufgekochtem Fett nach der oben angegebenen Methode verschließen. Immer mit einer Schicht Schweineschmalz aufhören, weil dieses besser als Gänseschmalz konserviert. Cassoulet languedocien Cassoulet (Eintopf) aus dem Languedoc Für 8 bis 10 Personen: 1 kg weiße, getrocknete Bohnen, 250 g magerer Brustspeck, Salz, 250 g frische Schweineschwarten, 1 mittelgroße Möhre, 5 mittelgroße Zwiebeln, 1 Gewürznelke, 1 Kräuterstrauß (aus einigen Stengeln Petersilie, 1 Zweiglein Thymian und 1 Stück Lorbeerblatt), 800 g Schweinenacken, 1 Confit d’oie (siehe vorstehendes Rezept), Pfeffer, 3 Knoblauchzehen, 5 EL konzentriertes Tomatenpüree (oder Tomatenmark), 1 Knoblauchwurst (roh, 200 g), 2 EL Semmelbrösel Zunächst die Bohnen einweichen. Hat man Bohnen aus demselben Jahr, was empfehlenswert ist, so genügen 2 Stunden Einweichzeit. Ältere Bohnen brauchen bis zu 12 Stunden, doch sind sie weitaus weniger gut, weil die Kerne bei der langen Einweichzeit zu treiben beginnen und die Bohnen dadurch schwer verdaulich werden und die bekannten Begleiterscheinungen nach sich ziehen. Die eingeweichten Bohnen abtropfen lassen und in 4 l kaltem Wasser mit dem Speck aufsetzen. Langsam zum Kochen bringen, abschäumen, 5 Minuten heftig wallend kochen lassen und abgießen. Den Topf ausspülen, die Bohnen mit dem Speck in 2 l kaltem Wasser darin erneut aufsetzen. 10 g Salz, die zu einem Paket zusammengeschnürten Schwarten, die Möhre, eine mit einer Nelke gespickte Zwiebel und den Kräuterstrauß zufügen und alles langsam aufkochen lassen. Auf kleiner Flamme weitergaren, damit die Bohnen gleichmäßig weich werden, ohne dabei ihre Form zu verlieren und aufzuplatzen oder sich zu teilen. Unterdessen den Schweinenacken in einem großen Brattopf in reichlich Schmalz, das von dem Confit d’oie abgenommen wurde, rundum anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Wenn es auf allen Seiten eine goldbraune Farbe genommen hat, herausnehmen, abtropfen lassen und beiseite stellen. In demselben Schmalz nun die 4 restlichen fein geschnittenen Zwiebeln langsam weich werden lassen und anbraten. Dann die zerdrückten Knoblauchzehen zufügen, nur eben erhitzen und mit dem Tomatenpüree und 1/10 l Bohnensud ablöschen. 5 Minuten auf kleiner Flamme durchkochen lassen. Wenn die Bohnen beinahe gar sind, die Möhre, die Zwiebel und den Kräuterstrauß herausnehmen. Die Kochflüssigkeit so weit abgießen, daß die Bohnen nur gerade eben noch bedeckt sind. Den Schweinenacken, die Knoblauchwurst, die Gänseviertel und die Zwiebelmasse zugeben, den Deckel auflegen und alles bei sehr kleiner Hitze 1 Stunde so leise vor sich hinköcheln lassen, daß man das Kochen kaum wahrnehmen kann. Nun alle Fleischstücke herausnehmen. Den Schweinenacken und den Speck in Scheiben schneiden, die Gänseviertel in Stücke zerteilen, die Schwarten in Streifen und die gehäutete Wurst in Scheiben schneiden. Die Bohnen abschmecken und gegebenenfalls nachwürzen. Eine Suppenterrine oder einen großen irdenen Topf mit einer Kelle Bohnen und Kochsud ausgießen. Einige Schwarten, Fleisch, Speck und Wurstscheiben sowie Gänsestücke darauflegen und etwas Pfeffer darübermahlen. Eine neue Schicht Bohnen auffüllen und wieder Fleisch darauflegen. Pfeffern. Immer weitere Schichten abwechselnd einfüllen, bis alle verbraucht sind. Mit Speck- und Wurstscheiben abschließen. Die Semmelbrösel darüberstreuen und mit zerlassenem Gänseschmalz (von dem eingemachten Gänsefleisch) beträufeln. Zudecken und 2 Stunden bei milder Hitze im Ofen durchziehen lassen - am besten in einem Bäckerofen. 15 Minuten vor dem Servieren den Deckel abnehmen, damit die mit Gänseschmalz beträufelten Semmelbrösel eine schöne goldbraune Kruste bilden können. Die Garflüssigkeit muß nun so weit eingekocht und von den Zutaten aufgesogen sein, daß sie durch die in den Bohnen enthaltene Stärke leicht gebunden ist. LG rough_wolf |
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![]() Mitglied seit 16.11.2003 |
Hallo rough-wolf,
jetzt werde ich mich wohl entscheiden müssen.... bei diesem Angebot.... toll!!! Nochmals vielen lieben Dank für Deine Mühe Gehe heute noch einkaufen und morgen wird gekocht, damit am Freitag dann alles schnell gehen kann. Ich habe am Freitag ab Kaffeezeit Gäste, die kommen und gehen den ganzen Nachmittag bis abends, da bleibt keine Zeit mehr um auch noch schön zu kochen. Dazu dann noch ständige Anrufe usw. Also muss ich vorbereitet sein. Aber das wird schon klappen - ging bisher immer irgendwie. Der Tag geht auch wieder rum... Vielen Dank nochmal an alle!!! Gruß Uschi |
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![]() Mitglied seit 02.07.2003 |
Hallo Uschi,
ein sehr leckeres Rezept von Skye, daß ich schon öfter gemacht habe. Poulet Provencal Provenzalisches Hühnchen Marinade: 125 ml Olivenöl 1 EL Paprikapulver (scharf oder mild, ganz nach Wunsch) 1 EL Curry (scharf oder mild) 1 EL schwarzer Pfeffer, grob gemahlen 2 EL Basilikum, getrocknet 3 EL Sojasauce 8 Hähnchenbrustfilets Gemüse: 3 Paprika (bunt gemischt) 2 Zucchini 3 Zwiebeln 4 Knoblauchzehen plus: 1 kleine Dose geschälte Tomaten 250 ml guter Rotwein ca. 1 TL Zucker Salz, Pfeffer, Basilikum (getrocknet) Basilikum (frisch) Die Marinade zubereiten. Hähnchenbrustfilets in eine Gefriertüte geben, die Marinade darüber giessen, gründlich verteilen, Tüte verschliessen und zum Marinieren in den Kühlschrank legen (mindestens eine Stunde, kann aber auch schon morgens eingelegt und erst abends zubereitet werden). Tomaten (grob zerkleinert), Rotwein, Zucker, Salz, Pfeffer und Basilikum (getrocknet) verrühren und mit dem zerkleinerten Gemüse mischen. Die marinierten Hähnchenbrustfilets (mit der Marinade) in eine Auflaufform geben und mit dem Rotwein-Gemüse übergiessen. Im vorgeheizten Backofen (bei 200 grad) 30-40 Minuten garen (Gemüse sollte weich sein). Mit frisch gehacktem Basilikum bestreuen und mit Baguette geniessen! Vive la France! Ich variiere das Gemüse nach Angebot und Laune und nehme beispielsweise auch gern mal Fenchel (1 Knolle, mehr ist zu intensiv) und/oder Auberginen und/oder Champignons dazu. Und das getrocknete Basilikum ersetze ich ab und zu durch Kräuter der Provence. Ihr müsst halt ausprobieren, was Euch am besten schmeckt... Gruß sauer |
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