Wanted: die 3 einflussreichsten Koeche
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![]() Mitglied seit 14.08.2007 |
Ich wohne nun schon seit einigen Jahren in Grossbritannien, und kenne mich in der deutschen Gastronomie gar nicht mehr so richtig aus. Wer sind Eurer Meinung nach die drei einflussreichsten Koeche in Deutschland, im Sinne von trend settern, neuer Technik (molekular?), Restaurantstil (bistro? Gastropub?), cuisine (Franzoesisch? Asian fusion? Regional?). Wuerde mich sehr ueber ein paar Meinungen freuen! Kulinarische Gruesse, Stella |
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![]() Mitglied seit 06.06.2002 |
Hallo,
Juan Amador aus der Molekularecke, Haute cuisine Wohlfahrt oder Thieltges oder Müller oder Wissler, würde ich meinen ... bei den Italienern ist Mario Gamba sehr angesagt ... Gruß Tin _____________________________________________________________ Eine Übertreibung ist eine Wahrheit, die die Geduld verloren hat. |
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![]() Mitglied seit 06.08.2004 |
Hallo Stella,
da hat Tin wohl schon im wesentlichen die richtigen genannt. Weil du unterem anderen "Bistro" angesprochen hast: Eric Menchon vom Moissonnier in Köln, zwar nicht so edel eingerichtet wie die 3-Sterner, eben ein Bistro, das Essen ist sehr kreativ, aber in sich stimmig und extrem wohlschmeckend. Er ist übrigens für den 2. Stern "nominiert", was ich fürs Essen sicher nicht übertrieben finde! Grüße von Leu |
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![]() Mitglied seit 06.06.2002 |
Stimmt! Und mein heimlicher Favorit ist Stefan Steinheuer - da sehe ich auch nicht ganz, was ihm zum dritten Stern fehlt. Großartige, inspirierte und trotzdem vergleichsweise bodenständige Küche.
Gruß Tin _____________________________________________________________ Eine Übertreibung ist eine Wahrheit, die die Geduld verloren hat. |
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![]() Mitglied seit 23.01.2007 |
Hallo Ihr....
...die Frage galt den einflußreichsten Köchen also denen, die Stile prägen und setzen. Wenn man von den TV Köchen für den Endverbraucher mal absieht, kann man eigentlich nur Müller oder Wohlfahrt nennen. Ich glaube, die "neuen" Köche strampeln sich gerade erst richtig an die Oberfläche. Und Amador ist in der molekular Ecke nicht stilbildend. Bei aller Liebe. Er ist zwar ein ausgewachsener Sternekoch aber was er treibt, ist nur ein Abglanz dessen, was andere, wirklich einflußreiche Köche vormachen. Überhaupt wirkt sein System, Teller, Präsentation, Details wie aus einem spanischen Baukastensystem entnommen. Die angelsäschische Molekular Küche, dass was die Briten und Amerikaner treiben, findet bei Ihm überhaupt nicht statt. Er ist kein Stilbildner, er folgt nur den Spaniern auch wenn er in seinen Büchern alles daran setzt, diese Tatsache zu verwischen. Ich möchte nicht seine Kochkunst anzweifeln aber soviel Zivilcourage sei mir erlaubt. Sorry. Grüße Alex |
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![]() Mitglied seit 02.03.2007 |
Hallo Stella,
da du in GB lebst und ich die britischen Toprestaurants sehr schätze: welche 3 Köche siehst du stilbildend in GB ? Grüsse von Pastinake |
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![]() Mitglied seit 14.08.2007 |
Hallo Chefpastinake,
Also, was die Stilbildung betrifft bin ich mir nicht so sicher, um ganz ehrlich zu sein. Aber ich wuerde sagen, enorm wichtig mit Rueckblick auf die letzten Jahre und Blick auf das, was jetzt ist, sind Heston Blumenthal, Raymond Blanc, Gordon Ramsay, eventuell Tom Aitkens. Wenn man die breite Masse der Leute betrachtet, dann darf natuerlich auch Jamie Oliver nicht fehlen Ich find die Diskussion hier uebrigens wirklich sehr interessant; versuche wenn ich in D bin auch die Zeitschrift Gault Millau zu ergattern. Generell hab ich das Gefuehl, dass in Deutschlands Spitzenkuechen sehr regional gekocht wird - ist das richtig? Viele Gruesse von der Insel, Stella |
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![]() Mitglied seit 02.03.2007 |
Hallo Stella,
danke für deine topliste! Ich kenne nur Ramsay und Blumenthal aus persönlicher Erfahrung, aber einige Rezepturen von Aitkens (aus der Pied a Terre-Zeit), Raymond Blanc sagt mir gar nichts (da werde ich nachforschen) und Jamie Oliver ignoriere ich jetzt einfach mal ... Für Deutschland bin ich nicht die richtige Ansprechperson, da ich in Österreich lebe. Da können dir sicher anderere kompetentere Hinweise geben. Ich interessiere mich aber natürlich auch für die deutsche Restaurantszene. Ich schicke dir eine KM mit einem Link, der sehr vieleInformationen über die deutsche Spitzengastronomie enthält. Grüsse von Pastinake, die sich schon auf den nächsten Besuch auf der Insel im Oktober freut. |
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![]() Mitglied seit 14.08.2007 |
Hallo Chefpastinake (letztere uebrigens eines meiner Lieblingsgemuese
Also, Raymond Blancs Manoir aux quat' saisons in Milford ist eine Institution! www.manoir.com/web/olem/olem_a2a_home.jspIst nicht ganz billig, klar, aber allergenialst mit Zutaten direkt aus seinem Gemuesegarten *schwaerm*. Ich hatte leider erst einmal das Vergnuegen, aber es wird garantiert nicht das letzte Mal gewesen sein. Es freut mich sehr, dass fuer Dich UK nicht gleich kulinarische Wueste bedeutet, wie ich es von Leuten ,die sich (sagen wir mal) nicht so gut auskennen, immer wieder hoere. Ich persoenlich muss sagen, dass ich erst hier auf den Geschmack gekommen bin, und das im wahrsten Sinne des Wortes! Werde gleich Deinen link studieren - vielen Dank dafuer. Time for a nice cup of tea, Stella |
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![]() Mitglied seit 02.03.2007 |
Stella,
thank you indeed! So eine Schande, ich bin mindestens 1 x in Jahr in Oxford und kenne Raymond Blancs nicht (obwohl ich mich düster erinnere, dass Herr Pastinake (der GM-Leser und Scout) schon öfter mal gemeint hat, wir sollten doch in dieses schöne Landhaus-Restaurant mit dem französischen Namen in der Nähe von Oxford pilgern. Wird spätestens in April 2008 nachgeholt. Ich liebe geradezu die britische Küche und werde nicht müde, dafür zu werben - gegen alle Vorurteile! Wir waren gerade im August 2 Wochen in Yorkshire (Fotos auf meiner Profilseite) im Yorke Arms. Frances Atkins (1 Stern) ist ganz bezaubernd und hat für uns jeden Tag wunderbar gekocht. Grüsse von Pastinake |
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![]() Mitglied seit 28.04.2007 |
Hm, also in Deutschland sehe ich im Moment, eigentlich nur viele mitterweile etablierte Sterneköche, wovon 3 oder 4 Herausragen, aber wirkliche Trendsetter, kann ich im Moment eigentlich in Deutschland nicht ausmachen.
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
In jedem Fall sollte man Wissler nicht aus dem Augen verlieren; ich glaube nicht, dass er die Küche mit einem Paukenschlag revolutioniert, aber dass er doch eine eigene sehr angenehme Richtung einschlägt, eher im Sinne einer Weiterentwicklung von Wohlfahrt und Müller.
Und was den Einfluss angeht, da schwebt Witzigmann sicher immer noch irgendwie über allem. best susa ____________________________________________ Remember, there's a big difference between kneeling down and bending over. (F.Z.) |
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![]() Mitglied seit 13.04.2005 |
Witzigmann ist was Stil und Einfluss angeht wirklich noch unschlagbar
@ Alex : Danke für Deine Einschätzung von Amador, sehe fast genauso. Zu den aktuellen, Einfluss nehmenden gehören mit Sicherheit Mälzer, Schuhbeck & Co . Ob man sie mag oder nicht, übers Fernsehen haben sie einfach den größten Einfluss, und das nicht nur auf Hausfrauen oder Hobbyköche. Ähnlich wie auch Jamie Oliver in GB. Nicht vergessen sollte man auch die "Ausbilder" all der "jüngeren Wilden", wie Haas, Fuchs, Winkler, Wohlfahrt und Konsorten. Sie haben jahrelang, diejenigen ausgebildet, die heute versuchen Einfluss auszuüben und Stilrichtungen zu prägen. Kaertle |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Es muss wohl zunächst mal "Einfluss" definiert werden. Mälzer und Oliver sind bekannt, aber haben sie deshalb Einfluss auf die Entwicklung der Küche, von Kochstilen? Ihnen ist sicher zu verdanken, dass sich mal der eine oder andere an den Herd traut, der sonst nur von MCD und Bringpizza gelebt hat. Obwohl ich auch viel von der Theorie halte, dass das Verfolgen all dieser Kochsendungen eine Art von Ersatzhandlung ist und nicht wirklich in Nachahmung mündet.
Und insofern bleibt bei mir was den Einfluss auf Gestaltung, auf Weiterentwicklung von Kochstilen, auf Präsentation und Kombination von Aromen und Texturen betrifft was die deutschen Köche angeht am Ende wirklich nur der gute alte Witzigmann übrig und dann kommen Wohlfahrt, Müller und Wissler ........ best susa ____________________________________________ Remember, there's a big difference between kneeling down and bending over. (F.Z.) |
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![]() Mitglied seit 19.07.2006 |
Hej - @ Susa - uneingeschränkte Zustimmung - wobei man den guten alten Paul Bocuse bitte nicht vergessen darf - auch wenn es schon etwas her ist, dass er wirklich einen Stil geprägt hat.
Aber viele Köche sind heute noch sehr von im inspiriert und beeinfluust. Glück Auf Bernd |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
@all
generell ist diese wertung meist subjektiv, und ob einer der heutigen sterneköche einen stil prägen wird (adrian ferran z.B.) werden wir in 10 jahren wissen. also hier meine drei namen, die auf jedenfall die küche nachweislich geprägt haben in deutschland und europa Escoffier/Bocuse/Witzigmann lg uli |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
@Bernd,
die Frage war nach 3 deutschen Köchen, da hab ich mich den Bocuse nicht zu nennen getraut best susa ____________________________________________ Remember, there's a big difference between kneeling down and bending over. (F.Z.) |
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![]() Mitglied seit 24.01.2006 |
Genau genommen fällt dann auch der Österreicher Witzigmann raus und es bleibt im Grunde nur Wohlfahrt als derjenige, dessen Stil von inzwischen selbst hoch dekorierten Schülern (Bau, Erfort) weiter geführt wird.
Gruß, K. |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
all
.....Wer sind Eurer Meinung nach die drei einflussreichsten Koeche in Deutschland..... ich versteh darunter nicht unbedingt deutsche köche.... lg uli |
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![]() Mitglied seit 26.06.2007 |
Hallo,
vergesst nicht die kleinen Geister in den ganzen Redaktionen, auf der Milchstraße in HH. Jede Brigitte Diät und jedes Rezept, was schön fotografiert wird, findet seinen Zugang, in deutsche Haushalte! Ich komme aus der Mode, bei Euch ist es auch nicht anders, wir haben handverlesene Designer, Ihr habt so paar Kochgurus. Um den Marktwert hoch zu halten, wird sich immer wieder was neues ausgedacht. Inzwischen, nehme ich es mit einem lächeln, wenn ich jahrelang, die Knoblauchzehe gedrückt habe. Mir jetzt aber gesagt wird, das, daß schlimmste überhaupt ist. Was interessiert mich das Geschwätz von gestern??? Fusionfood war morgens um 10.00Uhr, ab 13.00Uhr wird regional gekocht Wie schaffe ich es, ein Blutwurstespuma auf Äbbelwoischaum zu servieren??? Das ist die große Frage! Ich habe jahrelang, den größten Modeeinkäufern, irgendeinen Scheiß verkauft, und habe mich verkauft. Besinnt Euch auf das, was wirklich, wichtig ist. Ich habe das Glück, bei vielen Sterneköchen und Profis, Praktikas belegt zu haben. Bei jedem, habe ich was gelernt! Macht Euch mal Gedanken, warum Ihr keinen Stern habt. Um Leute zu beinflussen, darf man nicht beeinflußbar sein......... Bis dann Gruß Frank Wem die Worschd ned Worschd is, dem is alles annere aach ned Worschd! |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Meine gute alte Deutschlehrerin würde jetzt sagen Thema verfehlt, setzen, fünf, mit Rücksicht auf die Eltern best susa ____________________________________________ Remember, there's a big difference between kneeling down and bending over. (F.Z.) |
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![]() Mitglied seit 02.03.2007 |
@ susa
Pastinake |
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![]() Mitglied seit 26.06.2007 |
@Susa
Gut, das es hier die intellektuellen Wächter(wie Dich) gibt! Wieviel Eitelkeit, muß eigentlich vorherrschen, sich anzumaßen, den Wein des Tages anzupreisen? Wieviel Zeit, hat jemand, während der Tour de France, seitenlange selbstbeweihräucherung, niederzuschreiben??? Genau daß, erinnert mich, an die unqualifizierten Köche, die sich Tag für Tag, im deutschen Fernsehen, an irgendwelchen Herden tummeln und gefährliches Halbwissen preisgeben. Meine Eltern, mußt Du nicht berücksichtigen, mit denen, habe ich schon lange nichts mehr zu tun.......Also, gebe mir ruhig die sechs. Sei froh, das Eure Wein Seite nicht wichtig genug ist. In Kennerkreisen, läufst Du, inzwischen als Running Gag. Ich kenne genug aus der Branche, die Deine Mitteilungen, nur noch als Comedy sehen(Verona Feldbusch, des Weinwissens)...... Also, viel Spaß, mit Deinen Hanserl´n, die Kopfnickend alles absegnen(Wie bei den Trendsettern). Warum DIE Seite, CHEFKOCH heist, wird mir immer mehr zum Rätsel??? Gruß Frank Wem die Worschd ned Worschd is, dem is alles annere aach ned Worschd! |
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![]() Mitglied seit 02.03.2007 |
@
Frank Dein "Buongusto" ist dir aber ziemlich abhanden gekommen. Pastinake |
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![]() Mitglied seit 26.06.2007 |
@Chefpastinake
Der "gute Geschmack", wird hier einem tagtäglich versaut!!! Sei mir nicht böse, DAS langweilt mich hier! Erstaunlicherweise, sind nur die Profis, nie online! Die möchtegerns aber ständig..... Sollte DAS einem zu Denken geben!? Gruß Frank PS: Das Thema, habe ich viel zu verinnerlicht, als das ich mich mit Trivialitäten, abspeisen lasse! Ich bin viel zu sehr an gutem Essen, und der Zubereitung interessiert, als das ich mich von Möchtegerns, abspeisen lasse.(Die Seite heist Chefkoch! Das war meine Hoffnung) Bisher, dachte ich, das Du genauso denkst? Ich habe es auch nicht nötig, mir von selbsternannten Profis etwas sagen zu lassen, wenn ich mitlese und im zweiten Satz schon erkenne, das die oder derjenige, keine Ahnung hat. Dann, verliere ich die Lust, weiterzulesen.... Ab Montag, bin ich bei Klaus Jaquemod(Ein Stern) in der Küche, so stelle ich mir meine Lehrer vor, der haut mir auch in die Fresse, wenn ich doof bin. DAMIT, kann ich sehr gut umgehen. Mit angelesenem, Halbwissen nicht Also, nichts für ungut. Gruß Frank Wem die Worschd ned Worschd is, dem is alles annere aach ned Worschd! |
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![]() Mitglied seit 04.11.2006 |
Selten so einen irreführenden Nick gesehen - Malgusto wäre treffender
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![]() Mitglied seit 02.03.2007 |
Doch Frank, schon was für ungut!
Wenn du ausgerechten die Personen beleidigst, die im CK für das Niveau sorgen, das ich mir für ein Geniesserforum wünsche, dann finde ich das außerst ungut. Mir gefällt auch einiges am CK nicht, das ist nun mal so, auch ein Forum ist eine Welt mit guten und schlechten Seiten. Es wird aber nicht besser, wenn man Amok läuft. Ich wünsche dir viel Spass und bloss keine Langweile beim "Watschnholen" (=in die Fresse gehauen werden) Pastinake |
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![]() Mitglied seit 17.05.1999 |
franco_buongusto - auch wenn du Dir von uns "selbsternannten Profis" nix sagen lassen möchtest, kann ich in deinem Falle sogar nachvollziehen
Vielleicht lernst Du dabei, Deine Meinung ohne Beleidigungen und persönliche Animositäten unter die Leute zu bringen. Und bis dahin möchte ich solche verbalen niveaulosen Rundumschläge hier bitte nicht mehr lesen. Gruß von Sonja* chefkoch.de |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Wenn ich richtig stellen darf, soweit ich informiert bin war es die Bildzeitung und nicht Verena Feldbusch, aber das sind ja nur Marginalien.
Es ging hier um die Frage, welche Köche Einfluss haben und nicht darum, warum wer einen Stern hat und warum wer keinen hat und dass Einfluss doof ist ...... etc. Insofern erschließt sich mir nicht recht, was Dein Besinnungsaufsatz mit der Frage zu tun hat, oder was er uns sagen sollte, und ob wir uns jetzt wirklich alle schämen müssen. Wer austeilt, Frank, muss auch einstecken können, wobei ein klein wenig Humor sicher auch nicht schaden würde. Ich werde jedenfalls auch morgen wieder der Weinszene einen Grund zum Lachen geben, das ist gesund, bringt den Kreislauf in Schwung. Dann können sich alle echten Profis überlegen fühlen und sich freuen, dass sie nicht so sind wie die kleinen Möchtegernkraucher. Und die anderen, die sich bei den Profis nicht trauen, was zu fragen, die können sich dann weiterhin bei uns die ersten Wein/Essen/Kochen-Sporen verdienen und wenn sie erfahren genug sind, hinaus in die Welt gehen, hinaus zu neuen Ufern. alles Liebe Deine Verena, bei der Du gerne jederzeit geholfen wirst |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Tja, das kommt davon, wenn man mehrere Fenster gleichzeitig bearbeitet und immer hinterherhinkt; so gut wie die Scheffin kann ich das ja doch nie formulieren
nix für ungut best susa ____________________________________________ Remember, there's a big difference between kneeling down and bending over. (F.Z.) |
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![]() Mitglied seit 26.06.2007 |
Na man wird ja immer wieder bestätigt
Die üblichen Verdächtigen, fühlen sich wohl doch angesprochen......... Viel Spaß, auf Eurer "Amateurkoch"Seite Gruß Frank Wem die Worschd ned Worschd is, dem is alles annere aach ned Worschd! |
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![]() Mitglied seit 17.05.1999 |
Danke, Frank, den Spaß werden wir haben, da bin ich sicher.
Gruß von Sonja* chefkoch.de |
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![]() Mitglied seit 19.07.2006 |
Hej - kann mich Sonj anschliessen - fühle mich als Amateurkoch auf einer Amateurkochseite doch ganz gut aufgehoben..........auch wenn manche Leute sich ständig im Ton vergreifen.........aber so ist das eben - der eine ist Amateurkoch, der andere Amateur im Benehmen.................
Glück Auf Bernd |
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![]() Mitglied seit 26.06.2007 |
Viele Grüße an alle "BÜRGER" P.S: Lasst Euch Euer Wiener Schnitzel schmecken...... Wem die Worschd ned Worschd is, dem is alles annere aach ned Worschd! |
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![]() Mitglied seit 04.11.2006 |
Da hat er's uns Amateuren aber mal so richtig gegeben, nöch...
Ganz davon abgesehen gab's ja hier auch noch ein Thema, das ich richtig interessant fand: ich unterschreibe da mal bei Beuscherl, ob sich nach Bocuse und Witzigmann noch jemand als wirklich prägend und stilbildend herausstellen wird, bleibt abzuwarten. Moden und Trends gibt es ja viele, aber so bahnbrechend wie damals die Sache mit der Nouvelle Cuisine fand ich seitdem nichts mehr. Grüsse, IF |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
In gewisser Weise noch die Cross Over Küche, die stilbildend bis in die Provinzpizzeria gewirkt hat, aber die ist eben nicht so eindeutig auf ein paar Namen zurückzuführen, wie die Nouvelle Cuisine. Im Prinzip aber hat Beuscherl recht, der Vater aller alten oder neuen, aber aller guten Küchen ist und bleibt Escoffier
wundert mich übrigens, dass noch niemand Ducasse ins Rennen gebracht hat best susa ____________________________________________ Remember, there's a big difference between kneeling down and bending over. (F.Z.) |
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![]() Mitglied seit 02.03.2007 |
Nur mal so von Amateur zu Amateur ...
Ducasse ist wohl weniger auffällig stilbildend als "Köche-bildend" aufgrund seines hervorragenden handwerklichen Könnens. Pastinake |
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![]() Mitglied seit 18.01.2005 |
Hallo,
ich habe hier ganz zufällig reingeschaut, weil ich das Thema eigentlich ganz interessant fand. Leider muss ich mal wieder feststellen, dass manche Leute ihre Meinung als besonders ''richtig'' empfinden. Deswegen habe ich oft Angst hier etwas reinzuschreiben, weil ich mich eigentlich gepflegt unterhalten möchte und solche Ausführungen wie franco kontraproduktiv finde. Für mich wäre es mal interessant gewesen, welche Spitzenköche es in Deutschland gibt, denn im Fernsehen profilieren sich ja viele Köche, von denen man halten mag was man will... Ich koche privat leidenschaftlich gerne, ja auch mal Wiener Schnitzel etc. Das finde ich auch nicht abwertend. Alltagstauglich ist Sterneküche eh nicht. Aber faszinierend und lecker sicherlich. Aber das muss ich dann nicht selber können, sonst bräuchte man sich ja von den Herren/Damen nicht bekochen lassen. Und das Chefkoch-Forum ist ja nun auch nicht als Forum für Spitzenköche gedacht, sondern als Erfahrungsaustausch übers Kochen und mittlerweile für einiges mehr. Die Vielfalt machts doch gerade so sympathisch. Deswegen interessiere ich mich aber auch für die gehobene Küche auch wenn ich mir den Besuch eines solchen Restaurants leider nicht leisten kann. Spannend ist es trotzdem was die Köche so zaubern können. Und deswegen habe ich hier ''reingezappt'' und wollte nur ein paar interessante Sachen nachlesen und habe mich zu dieser Antwort hinreißen lassen.. Nichts für Ungut. LG Evchen |
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![]() Mitglied seit 06.06.2002 |
Hallo Evchen,
die Damen und Herren, die sich im TV tummeln, sidn mit Sicherheit ziemlich geschäftstüchtig, haben aber logischerwise weniger Zeit für ihre eigenen Küchen - und auch neue Kreationen. Stilbildend ist/war imho keine(r) von denen, aber öffentlichkeistwirksam. Beispiel: Seitdem Stefan Marquardt vor drei (oder vier? oder fünf?) Jahren Melonenkaviar vor laufender Kamera fabrizierte, ist einige Zeit vergangen, schau Dir mal an, von wann die ersten Molekularthreads hier datieren. Ferran Adria macht das schon sehr viel länger ... Spitzenköche gibt es eine ganze Menge, ein Blick in den aktuellen Guide Michelin oder meinethalben auch Gault Millau verrät einiges ... ich habe noch lange nicht bei allen gegessen, aber bei einigen, und das war ausnahmslos sensationell. Das waren aber auch die, die weder Kochkurse geben noch ständig auf dem Schirm rumspringen ... Kleiner Tipp: Es müssen ja nicht gleich drei Sterne sein ... im "einfachen" Restaurant von Stefan Steinheuer (der mit seinem Gourmetrestaurant zwei Sterne hat) gibt's z.B. ein Menü für 42 Euro. Das ist für diese Qualität nicht teuer. Oder versuch's mal mit einem Mittagsmenü bei nem richtig guten Koch, etwa beim (unbesternten) Laufer in Hattenheim, das kostet 18 Euro für zwei und 21 für drei Gänge. Gruß Tin _____________________________________________________________ Press any key to continue or any other key to quit. |
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![]() Mitglied seit 27.09.2005 |
Hi
dann sag ich halt auch mal was. irgendwie hat der frank auch recht. der ganze firlefanz in der sterneküche erinnert teilweise wirklich an die modebranche. dauernd muss was neues her. teilweise werden schon leute in die urwälder geschickt um noch was anderes zu finden, was noch keiner gegessen hat, was noch teurer ist. wenn die trüffel 50 cent/kg kosten würden, würde sie auch keiner mehr benutzen. was heute super ist, soll morgen schon vergessen sein? ich erinnere mich an einen koch (habe leider den namen vergessen) der mal ein paar sterne hatte, die ihm nach und nach aberkannt wurden, obwohl (bzw. genau weil) er nichts an seinen gerichten änderte. es ging hier nur um einen zeitraum von ein paar jahren und nicht jahrhunderte. im prinzip lautet die devise teilweise auch " auffallen um jeden preis". ok. das hatte jetzt nicht so viel mit einflussreich zu tun. meine einflussreichsten köche sind raymond olivier, roger verge und horst petermann. für die breite masse sind vermutlich die fernsehköche die einflussreichsten. grüße joe |
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![]() Mitglied seit 18.01.2005 |
Hallo Tin,
Danke für Tipps. Da sieht man mal wieder was man sich als Amateur so vorstellt, dass das alles so teuer ist... 42 Euro finde ich für ein Menue angemessen, ist gar nicht soviel, wenn man die Preise für gute Rohmaterialien bedenkt. Aber wenn ich Essen gehen will dann gehe ich lieber dreimal weniger und dann richtig gut. Wie Du schon sagst, es muss ja nicht gleich Sterneküche sein. Mir ist immer wichtig, dass ich das Gefühl habe, dass die Zutaten gut sind und dass frisch gekocht und alles selbst gemacht wird. Eigentlich bin ich damit immer ganz gut gefahren. In Aachen war ich auch in so einem Restaurant in dem gleichen Preisniveau wie bei deinem Tipp aus Hattenheim. Da hat es mir auch immer gut geschmeckt und für mich hätte der Koch mehrere Sterne verdient. Und ich rege mich vor Allem nicht über Lebensmittelpreise auf, wenn die Qualität stimmt. LG Evchen |
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![]() Mitglied seit 06.06.2002 |
Hallo Joe,
lustig finde ich nur, wenn jemand den ganzen Firlefanz kritisiert und andererseits um jeden Preis ins Fernsehen drängt und auch nicht müde wird, das zu betonen ... die größten Kritiker der Elche ... aber hier ging es ja um Köche. Klar gibt es Modeerscheinungen, aber viele (!) Spitzenköche halten sich och auch über lange Zeit, ob das nun die Haeberlins sind oder ein Wohlfahrt, Sackmann, Eiermann, Thieltges ... und das geht eben nicht mit trendigem Chichi, sondern mit konstant großartigen Küchenleistungen. Roger Vergé fehlt oben, stimmt, aber dann bitte auch Haeberlin! Und eigentlich auch Troisgros. Und was ist mit Marchesi? Tin _____________________________________________________________ Press any key to continue or any other key to quit. |
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![]() Mitglied seit 06.10.2006 |
Hallo,
da die Diskussion ja schon recht weit von der Ursprungsfrage abgedriftet ist, führe ich sie noch ein bisschen weiter weg: wenn es ganz allgemein um "Einfluss" geht, sollte man wohl nicht nur die TV-Köche erwähnen, sondern auch die Gastro-Kritik bzw. den Food-Journalismus. Das scheint ja ein lukratives Feld zu sein - keine Zeitung, kein Magazin kommt heute mehr ohne eine Food-Kolumne aus.* Und in diesem Zusammenhang sollte man vielleicht den großen alten Herrn Wolfram Siebeck erwähnen? Egal, was man von ihm hält, er hat das coming of age der deutschen Küche schon vorangetrieben, oder? Meine persönliche Küchen-Sozialisation wurde jedenfalls durch das Lesen der Siebeck-Bücher meiner Eltern beeinflusst... LG poutine * Die manchmal von einem zimelich unterdurchschnittleichen Niveau sind - ich sage nur "Fichtners Tellergericht" bei SpOn... |
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![]() Mitglied seit 06.06.2002 |
Stimmt, Poutine, oder Wolf Thieme ... Gerd von Paczensky ... aber (genau wie bei Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer etc.) geht es da nicht eher um das Kommunizieren als um das Trendsetten?
Gruß Tin _____________________________________________________________ Press any key to continue or any other key to quit. |
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![]() Mitglied seit 26.06.2007 |
@All
Lasst Euch doch nicht immer ärgern Genau, wie in meinen Aufenthalten , in diversen Küchen, fordere ich auch hier, zur Diskussion auf! Meine Köche, hassen mich alle, weil ich immer saublöde Fragen stelle, nach einer Woche Gastkochen, sagen sie immer, du bist zwar ein Arschloch, trotzdem hast Du mich zum weiterdenken bewegt. Ich werde immer beschimpft, weil ich Unfrieden reinbringe, nichtsdestotrotz, bringe ich immer Bewegung, in eine Profiküche. "Stillstand, ist der Tod" 4 Wochen später, rufen sie an und sagen: Gut, das Du da warst!. Also nicht schimpfen, erst lesen, dann denken. DANN dürft Ihr mich beschimpfen! Ich bin, viel zu sehr am Produkt interessiert, als das ich ein Arschloch sein könnte. Ich habe nicht den Tunnelblick, deswegen, habe ich schon, vielen Profis, die Augen öffnen können. Inzwischen, gibt es Profis, die den kleinen, blöden Besserwisser, gerne in Ihrer Küche beheimaten. Ich stelle Profis Fragen, über die sie selbst schon lange nicht mehr nachgedacht haben. Ihr Profis, wisst, wie es ist, wenn man Tag für Tag, die Karte bedienen muß. Wenn ein Amateur andere Vorschläge macht und aus, Gästesicht, fragen stellt. Schaut Ihr manchmal blöd und wundert Euch. Gerade weil ich ich, bei manchen Fernsehkochwettbewerben teilgenommen habe, verstehe ich Euer Dilemma. Bei der letzten Sendung, dachte ich super Gänge abzuliefern, wurde aber doch eines besseren belehrt, wir sind halt doch ein Volk von Otto´s. Wenn ein Tiramisu gegenüber einer Trilogie von Nachspeisen gewinnt, sollte man wissen, in welchem Land man lebt. Gruß Frank Wem die Worschd ned Worschd is, dem is alles annere aach ned Worschd! |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Dann darf der gute Clemens Wilmenroth mit seinem Toast Hawai aber nun wirklich nicht fehlen, ich denke wirklich, ihm gehört für die Nachkriegsküche in Deutschland ein Denkmal gesetzt.
Und auch ich bin über Siebeck kochtechnisch sozialisiert worden, manche ZEITartikel hab ich heute noch im Kochbuch abgeheftet und ich bin oft erstaunt wie aktuell er immer noch ist oder wievieles heute wieder als Bahn brechend neu gepriesen wird, was er schon damals als alten Hut predigte (regionale Zutaten, beste Zutaten, lieber weniger Firlefanz und mehr Substanz, auch die Thematik der richtigen Weine zum Essen .......) best susa ____________________________________________ Remember, there's a big difference between kneeling down and bending over. (F.Z.) |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
@evchen
......... warst Du vielleicht im Battice in der Hartmannstraße? Zwar kein Stern aber genau das was ich unter guter Küche verstehe, gut ohne abgedreht zu sein, originell ohne maniriert zu wirken, wunderbar frische Zutaten, gute Weinkarte, freundliches aufmerksames Personal......... Wenn nicht, dann geh mal hin, nächste Station dann das Kalkhäuschen Und nun wieder zurück zu den einflussreichen Köchen oder Einflüssen auf Küche und Trends ................ best susa ____________________________________________ Remember, there's a big difference between kneeling down and bending over. (F.Z.) |
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![]() Mitglied seit 06.10.2006 |
coucou,
susa, dann sollten wir aber den ganzen Weg gehen und Gerhard Polts Leberkäs Hawaii nicht unerwähnt lassen: "Wir haben uns am Kiosk kennengelernt, und da hat er mir ein Rezept verraten: Eine Scheibe Leberkäs, kein Ei, Curryreis, Red Beans. Alles in der Pfanne schwarzbraten und am Schluss eine Scheibe Ananas, Ketchup, Thymian und Oregano drauf. Ob Sie’s glaum oder net, des Rezept habe ich noch in keinem Buch gefunden." Oh, und reichlich offtopic, lieber Frank: Du bist bestimmt ein netter Kerl und kannst gut kochen. Aber komm mal von Deinem Ego-Trip wieder runter. In diesem Thread geht es nämlich streng genommen üüberhaupt nicht um Dich, aber wenn ich anfange, die "ich"s in Deinem obigen Beitrag zu zählen, wird mir etwas schwindelig. LG poutine |
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![]() Mitglied seit 02.03.2007 |
Hallo,
unter stilbildend laut Ausgangsfrage verstehe ich, den kochtechnischen und stilistischen Einfluß von Topköchen auf andere Köche, in der Ausbildung, wieweit ihre Rezepturen Nachahmung bei anderen Köchen finden, etc. Ich verstehe darunter nicht den Einfluß von Gourmetkritikern oder Fernsehköchen auf potentielle Restaurantgäste und Hobbyköche. Herr Siebeck ist für mich das Sinnbild für versteinertes Denken im Gastronomiebereich. Kochen kann sich so wie Kunst nur mit radikalen Experimenten weiterentwickeln. Auch wenn viele Strömungen z. B. in der MK zuerst sinnlos oder unmöglich erscheinen und vielleich auch wirklich zu keinem neuen Stil führen, aber probieren sollte man alles können ... Pastinake |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Mit dem versteinerten Denken kann ich Dir ein Stück weit folgen, Pastinake, er predigt eigentlich seit Jahren immer noch das Gleiche, aber sein Einfluss auf die Entwicklung der Amateur(Privat)küche ist nicht zu leugnen, für die Profis ist er sich er ein netter Schnurrengeber.
Gleiches gilt für den Herrn Wilmenroth. Und da sind imo in Deutschland eigentlich wenig Köche in diesem Sinne revolutionär Stil bildend, da kommen die Einflüsse immer noch weitest gehend von aussen. best susa ____________________________________________ Remember, there's a big difference between kneeling down and bending over. (F.Z.) |
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![]() Mitglied seit 17.05.1999 |
Frank, wenn du soweit bist und auf die "Ichs" und die Selbstbeweihräucherung verzichten kannst und man Dich trotzdem bemerkt, dann bist ein ganz Großer, bis dahin, und das ist nochmals ein wirklich guter Rat, arbeite daran, dass Du das erreichst mit weniger Tam - Tam.
Dann hast Du es später leichter, in der ersten Reihe sitzen zu dürfen. Gruß von Sonja* chefkoch.de |
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![]() Mitglied seit 06.06.2002 |
Was ja auch nicht schliomm ist, z.B. haben sowohl Eckarr Witzigmann als auch Franz Keller bei Bocuse gelarbeitet und gelernt, Wohlfahrt ist wiederum Witzigmann-Schüler ....
Gruß Tin _____________________________________________________________ Press any key to continue or any other key to quit. |
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![]() Mitglied seit 06.10.2006 |
Hallo Pastinake,
wie ich oben schon schrieb, die Diskussion hatte sich eh schon so weit vom Ausgangsthema wegbewegt... Und zu Siebeck- na, dass man den im Jahr 2007 nicht als stilbildend ansieht, ist wohl nicht so überraschend. Ich sprach ja eher vom Zeitraum der letzten 30 Jahre. Und wenn man so ein bisschen über die deutsche Küche der Nachkriegszeit liest, versteht man schon, wie Siebeck et al. den Weg geebnet haben könnten für alles, was in D heute so möglich ist. Wenn es sowas in Österreich nie gebraucht hat: good for you. Aber Häme finde ich im Bezug auf seine Person doch unangebracht. LG poutine |
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![]() Mitglied seit 09.08.2007 |
in Fortführung vom posting chefpastinake, welches noch einmal hinweißt auf "stilbildend" wie im postin nr.1 gemeint.
Bei einer Trennung zwischen Feinschmeckerküche und Feldküche, ist für die Feinschmeckerküche Witzigmann für D der Stilbildende. Vor ihm was es Walterspiel. Bei der Feldküche ist es Jahn mit seinem Hendl und der/die unbekannten Erfinder/in der Curry-Wurst. Kochkritiker können nicht stilbildend sein! Küche, nicht anders wie Literatur, muß geschrieben werden. Und nicht der Literaturkritiker heimst die Preise ein, sondern schon der, der schreibt! Hab mich mal eingemischt, weil ich Interessieren Walterspiel mal wieder nahe bringen möchte, bevor er unverdientermaßen einschläft. |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Ich glaub, die Erfinderin der Currywurst ist bekannt, sie hat sich doch (oder ist das auch nur wieder eine urban legend) ihre "Erfindung" patentieren lassen.
Ein wenig muss ich Dir wiedersprechen, wenn ein Kritiker nur einflussreich genug ist, dann wirkt er stilbildend. Das beste (und hoffentlich auch mehr oder weniger einzige) Beispiel ist der "Weinpapst" Robert Parker; dadurch dass eine positive Parkerkritik einen Wein sofort zu jedem Preis verkaufbar macht, gibt es genug Winzer, die nach seinem Stil produzieren und das durchaus wirtschaftlich erfolgreich. Er hat unbestritten die Weinlandschaft in Bordeaux verändert. Und Siebeck hat Einfluss gehabt (heute hat er den nicht mehr) nicht oder wenn dann eher vernachlässigbar auf die Hochküche, auf die Gastronomieküche, aber unbestritten auf das häusliche Kochverhalten. Genauso wie das Kochverhalten meiner Mutter vom Dr. Öttker-Schulkochbuch geprägt wurde, so wurde mein (und das vieler Vertreter meiner Generation) Kochverhalten durch die Lektüre Siebecks Artikel und Rezepte geprägt. Noch heute gehören ein paar seiner Klassiker, das scharfe Ratatouille, das Niedertemperaturgaren , (das nämlich nicht von matti erfunden von dem aber wunderbar angewendet wurde), das klassische schnörkellose Kartoffelgratin, sein Pichelsteiner Eintopf, der auf einmal so nix mehr von Kantine und Freitagsessen hatte, zu meinen Küchenstandards ............ das war stilbildend für die gehobene bürgerliche Küche der 70er und 80er Jahre. Das Siebecksche Weihnachtsmenü aus der ZEIT wurde bei uns Jahre lang akribisch nachgekocht und ich habe eine ganze Menge dabei gelernt. Und noch mal ein Gedankengang zum Thema Einfluss. Es liegt in der Natur der Sache, dass jeder Einflüssen unterliegt, bewusst oder unbewusst und auch die bewusste Entscheidung, sich von etwas nicht beeinflussen zu lassen, ist letztendlich wieder Einfluss. Ich denke, ein Diskutant da oben hat das Wort Einfluss mit der Wort Nachahmen verwechselt. Einfluss, ja denkt man gleich an Manipulation, an Nachahmen, an Aufgeben eigener Ideen und Kreativität. Aber genau die kann durch nur durch Anregung wachsen. Jedes kreative Handeln braucht den Dialog, die Anregung, Beispiele (gute wie schlechte). Und in einem muss man dem guten alten Siebeck recht geben. Sein Credo war stets: Es gibt nur eine Handvoll Zubereitungsarten, (braten, grillen, schmoren, kochen, backen, heute muss man vielleicht noch schäumen und kalzinieren dazu nehmen Ich stell mal den so unbeeinflussbar autenthischen Küchenerneuerer auf die berühmte einsame Insel, er hat alles technischen Mittel und Zutaten zur Verfügung, die man sich nur denken kann, unbegrenzte Vorräte am besten Fleisch aller Sorten, kein Gemüse, das es nicht gibt, Gewürze, die besten Öle, die häufigsten wie die seltensten, er hat alle Zeit der Welt ....... aber er ist allein, ganz allein. Er hat kein Kochbuch, er hat keine Aufzeichnungen, er hat kein Fernsehen und keine Zeitschriften, keinen PC und kein Internet. Er hat keine Kollegen, es gibt keine Restaurants, noch nicht mal ne Dönerbude. Nun wie kreativ mag seine Küche wohl nach einem Jahr noch sein? Und jetzt mal ne Frage an Stella: Ist Deine Frage eigentlich zur Zufriedenheit beantwortet, sonst stelle sie vielleicht nochmal neu best susa ____________________________________________ Remember, there's a big difference between kneeling down and bending over. (F.Z.) |
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![]() Mitglied seit 02.03.2007 |
@poutine
Zu Siebeck - also Häme war weder beabsichtigt noch steht irgendwas Hämisches in meinem Posting. "Herr Siebeck ist für mich das Sinnbild für versteinertes Denken im Gastronomiebereich." Diese Kritik an einem Kritiker, der sehr schnell mal schlechte Noten vergibt und Neuem gegenüber nicht gerade aufgeschlossen ist, muß erlaubt sein. Ich kratze sogar noch mehr an diesem deutschen Gastronomiedenkmal, weil ich seine eigenen Kochkünste für sehr durchschnittlich halte. Pastinake |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Nu, er ist aber kein Gastronomiedenkmal, er ist in erster Linie Journalist und seine Zielgruppe ist hauptsächlich die Privatküche und ein Kritiker muss nicht gut kochen können, der Herr Reich-Ranicki kann auch ja keine Romane schreiben und der Herr Parker keinen Wein machen. Siebecks Kochkünste schätze ich so wie die von Biolek ein
best susa ____________________________________________ Remember, there's a big difference between kneeling down and bending over. (F.Z.) |
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![]() Mitglied seit 06.06.2002 |
Och nö, Susa, das hat er dann, glaube ich, doch nicht verdient ...
Tin _____________________________________________________________ Press any key to continue or any other key to quit. |
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![]() Mitglied seit 02.03.2007 |
@ susa
Ich bin ganz deiner Meinung, ein Kritiker muß nicht kochen können. Er sollte aber auch nicht so tun als ob er könnte, wenn er nicht kann. Ich lese ab und zu seine Zeit-Kolumne und über manche Rezepturen (die er angeblich selbst nachkocht) kann ich mich nur wundern. Daß er hohe Verdienste um die deutsche Esskultur hat, erkenne ich an. Auch wenn er die Ratatouille und das Kartoffelgratin nicht erfunden hat. Ich sehe ihn mehr als Vermittler als als Stilbildner - aber das wird Poutine wieder als "akademisch" bezeichnen Ich finde Herrn Siebeck persönlich übrigens sehr sympathisch und witzig. Ich würde gerne mal mit ihm so richtig streiten, bei einer Flasche Wein, in einem Wiener Beisl. Pastinake |
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![]() Mitglied seit 09.08.2007 |
Guten Morgen,
Stella fragt nach DEN drei Köchen mit trend-setter Merkmalen. Und da kommt mir noch einer in den Sinn: Hans-Peter Wodarz als trend-setter in Sachen "Erlebnis-Gastronomie" Und da mir insgesamt nur Namen einfallen, deren Trend setting schon eine Weile zurückliegt, im Umkehrschluß: Aktuell scheint es keinen Trendsetter zu geben, der bundesweit ausstrahlt in das Kochgewerbe hinein. (Der einzige Trend der momentan läuft scheint Fernsehkochen zu sein. Der strahlt in die Wohnzimmer aus, als "Essen gucken" statt "Essen machen und fassen" ) (Siebeck hat schon auch einen Trend gesetzt: Er war der erste Küchenbeschimpfer, der die Esskultur der Deutschen mit doppelt gesenktem Daumen bewertete, und danach hat sich doch einiges zum Positiven geändert, aber mein Mehl hab ich mir nie von ihm nehmen lassen) |
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![]() Mitglied seit 24.01.2006 |
Da stimme ich bedingt zu. Bedingt deshalb, weil ich zu wenig von Siebeck gelesen habe, um ihn wirkloch beurteilen zu können.
Aber warum habe ich so wenig gelesen? Weil er zu viele Binsenweisheiten verbreitet. Beispiel: Für Gutes Kochen braucht man gute Zutaten. Klar hat er da Recht, aber das kann ich mir doch selbst zusammen reimen, da brauche ich keinen Siebeck. Und wann, Susa, hat er das bereits im 19. Jahrhundert schon mal publizierte Niedertemperaturgaren wiederentdeckt? Vor oder nach Agnes Amberg? Da war m.E. die Gourmet wichtiger: Sie hat viele Trends erstmals im deutschsprachigen Raum veröffentlicht. Wobei sich die Redakteure immer vorbildlich zurück gehalten haben, sie haben den Köchen Raum gegeben. D.h., nicht die Publikation war stilbildend, sondern sie hat lediglich dabei geholfen, Einflüsse auszuüben. Beste Grüße, K. |
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![]() Mitglied seit 24.01.2006 |
Meine bedingte Zustimmung bezieht sich auf das letzte Posting von Pastinake.
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
@Tin, der Biolek kann besser kochen als er tut
Ich gebe aber zu, die Siebeck-Zeit ist für mich vorbei, es war eine wichtige Lehrzeit für mich; die Gourmet war ja wieder eher ein Nischenprodukt, aber den Siebeck, den kannte ja sogar fast der Bildzeitungsleser. Und die, die nichts von ihm gelesen haben, haben am meisten über ihn gelästert best susa ____________________________________________ Remember, there's a big difference between kneeling down and bending over. (F.Z.) |
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![]() Mitglied seit 09.09.2007 |
Hallo,
wer hat in den letzten Jahren die Deutsche Küche geprägt, war wohl die Ausgangsfrage? Also, in erster Linie die Gastarbeiter, die aus Ihrer Heimat Gewürze und andere Leckereien mitbrachten, dann die Deutschen selber, die in ferne Länder reisen konnten und so die Lust am guten Essen entdeckt haben und zum einen die Industrie, die bestimmte Trends erkennt und vermarktet. Die Italiener haben schon viel dazu bei getragen, dass die Deutschen nicht nur Sauerkraut und Sauerbraten essen. Aber, haben die Deutschen einen eigen Stil, haben Sie ein eigenes Nationalgericht? Welcher der großen und bekannten Köche hat dabei großes vollbracht? - die Omas und Mütter nicht zuvergessen Meistens kamen die Stile und Trends nie aus Deutschland selbst. Das ist wahrscheinlich auch nicht der Punkt. Denken wir an Escoffier der vorschreibt wie ein Rührei zu sein hat. Schwachsinn! Kochen hat doch damit zu tun, essbare Produkte so zu interpretieren wie man Lust hat. Nehmt die 10 besten und einflussreichsten Köche und gebt Ihnen die selben Produkte und sie werden 10 verschiedene Interpretationen liefern. Letzendlich war es Gutenberg und all die tollen Menschen die Ihre Passion "Kochen" an die Öffentlichkeit gebracht haben. Gruß aus Bonn |
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![]() Mitglied seit 02.03.2007 |
@trueley
*Denken wir an Escoffier der vorschreibt wie ein Rührei zu sein hat. Schwachsinn!* Vorschreiben ist vielleicht nicht akzeptabel, aber die Suche nach dem Weg zum für mich perfekten Rührei hat bei mir auch einige Zeit gedauert. Es gibt auch beim Kochen die möglichst große Annnäherung an ein Ideal. Pastinake |
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![]() Mitglied seit 09.09.2007 |
ok, akzeptiert.
was ist ideal? |
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![]() Mitglied seit 09.08.2007 |
ich komm noch einmal zurück auf Witzigmann:
Seine Rezepte für gutbürgerliche Küche mit dem Zusatz "der trick ist" im SZ-Magazin. Ein Sterne-Koch, der in den Niederungen der gefüllten Paprika sich auch bewegen will. und dann sagt "der trick ist"! Ambitionierte Köche wollen immer nach oben kochen, Wahre Köche können es sich leisten nach unten zu kochen. |
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![]() Mitglied seit 02.03.2007 |
*was ist ideal?*
davon haben verschiedene Köche verschiedene Vorstellungen. Wenn sie mit ihrem Ideal auch den Geschmack der Gäste treffen, dann haben sie auch Erfolg. Pastinake |
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![]() Mitglied seit 07.08.2007 |
Hallo evchen...
Wo bist du denn da in Aachen gewesen? Bin da auch schon mal das ein oder andere mal gewesen und habe auch immer sehr gut gegessen zu fairen Preisen....... Und nun zu den 3 Köchen....Witzigmann, Wohlfahrt, Müller |
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Henglein
Rama Cremefine





































