Kann man mit Gastronomie noch Geld verdienen ??
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![]() Mitglied seit 19.09.2006 |
so dann will ich mal auch mal wieder mal eine Diskussion starten. Also immer höre ich von meinem Chef, Gastronomie kann man kein Geld mehr verdienen. Ich weiß ja Gehälter sind Teuer, aber als Chef kann man doch auch viel abschreiben oder ? Meine billig ist alles nicht, aber der Chef zahlt doch bei den Lebensmittel keine Mehrwertsteuer und bekommt vieles auch günstiger ? Dann wollte ich noch Fragen: 1.Was für kosten hat den der Chef alles ? 2.Was kann er alles abschreiben ? 3.Ist es wirklich schwierig Geld in der Gastronomie zu verdienen ? Fragen über Fragen, hoffe Ihr könnt mir da helfen. Dann hoffe ich mal über eine schöne Diskussion und bedanke mich schon mal über meine ganzen Antworten die ich bekomme. Simon |
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![]() Mitglied seit 18.10.2006 |
Hallo Simon,
zu Deinen Fragen: 1.Was für kosten hat den der Chef alles ? Fangen wir mal an mit der Miete, Strom, Wasser, Einkauf, Steuerberater, Personal, Finanzamt, Krankenkasse, Werbung, Kleingeräte, Reparaturen, Instandhaltung 2.Was kann er alles abschreiben ? Was verstehst Du unter abschreiben? Logischer Weise, gehen Einnahmen minus Ausgaben. Ausgaben kann man vom Gewinn abschreiben und die Differenz wird für ihn Einkommensversteuert. Ob er nun das Einkommen hat oder nicht, bleibt mal dahingestellt. 3.Ist es wirklich schwierig Geld in der Gastronomie zu verdienen ? Es kommt ja auch immer darauf an, was man für ein Objekt hat und für normale Gastronomie Objekte sind Gewinne minimal. Stunden darf man da keine rechnen. Ich würde jedem abraten, so ein Gewerbe anzufangen. Es ist kein Leben mehr, man wird gelebt. Ich hatte ein sehr gut gehendes bürgerliches Lokal, meine Gewinne waren gut, doch die Aufregung mit dem Personal hat mich die Flügel strecken lassen. Es ist sehr schwer zuverlässige und gute Leute zu bekommen. gruss madeleine |
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![]() Mitglied seit 29.03.2003 |
Hallo,
also, wenn man mit Kneipen und Restaurants kein Geld verdienen könnte, dann gäbe es natürlich solche Einrichtungen nicht. Frag mal Deinen Chef wovon er denn lebt. Steckt er eine Erbschaft oder einen Lottogewinn ins Unternehmen? Von Abschreibungen und Vergünstigungen allein kann allerdings auch niemand leben. Entscheidend ist ja, wieviel Kohle reinkommt und nicht wieviel Du abschreiben kannst. Bei den Abschreibungen geht es nur darum, dass ein Wertverlust steuerlich geltend gemacht werden kann. Geld verdienen muss man trotzdem. Abgesehen davon bleibt Gastronomie ein schwieriges Geschäft, vor allem in Deutschland. Das Gewerbe ist extrem personalaufwändig und gerade Personal ist bei uns enorm teuer. Unterm Strich kann sich Gastronomie lohnen, wenn man clever wirtschaftet. Ich glaube aber, dass es ein hartes Geschäft ist. LG nata |
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![]() Mitglied seit 19.04.2007 |
Wir sind zwar nicht in der Gastronomie tätig aber ich kann madeleine nur zustimmen, man ist sein eigener Sklave, die
Stunden darf man nicht zählen, seit dem wir selbstständig sind (17 Jahre), haben wir noch keinen Urlaub gemacht, können bei Krankheit nicht zu Hause bleiben,und vom Ärger mit den Personal ganz zu schweigen, an den Wochenenden bzw. Feiertage wird Abrechnung und der ganze \"überflüssige\" Bürokram gemacht, die Abrechnungen werden immer umfangreicher und die Behörden immer lästiger, wenn wir noch mal die Wahl hätten, nie wieder selbstständig oder ohne Personal, so traurig wie es klingt |
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![]() Mitglied seit 12.05.2006 |
Hallo,
Darf ich da als Nichtprofi auch was fragen? Mein Freund war Geschäftsführer von mehreren sehr guten Lokalen. Er hat gearbeitet bis zum umfallen, fand vielleicht noch 3 h Zeit zum schlafen und das 6 Tage die Woche. So hat er es erzählt, ich kannte ihn damals noch nicht. Ich selber bin auch selbstständig, allerdings in einer ganz anderen Branche. Nun, ich kann es kaum glauben was er da erzählt und ich frage mich ob dies wirklich so üblich ist? Ich meine, ein Gastronomiebetrieb ist doch auch ein Unternehmen welches, im Prinzip, genau so funktionieren sollte wie jedes andere. Und dass man als Geschäftsführer vom Klo putzen bis zur Buchhaltung und Bedienung einfach alles machen muss erschliesst sich mir nicht so ganz. Ich sehe es so. Wenn ich 18 h pro Tag arbeiten müsste um davon leben zu können dann mache ich was falsch und dann setze ich mich lieber an die Kasse eines Grossverteilers und habe meinen Feierabend ect. Dass man in dieser Branche andere Präsenzzeiten hat ist mir auch klar. Aber muss der Chef wirklich IMMER anwesend sein? Ein Unternehmen sollte, meiner Meinung nach, auch ohne ihn funktionieren können. Zumindest stunden- oder Tageweise. Und mir als Gast, gehe jetzt wirklich nur von mir aus, ist es schnurzegal ob mich der Chef am Tisch noch begrüsst oder nicht, meistens kenne ich ihn ja gar nicht. Und wenn Essen und Service stimmt bin ich zufrieden, Chef hin oder her. Würde gerne ein paar Feedbacks bekommen liebe Grüsse Kaffir |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Ja viele Gastronomiebetriebe funktionieren so ähnlich @kaffir, oder weil noch ein paar Familienmitglieder mehr oder weniger unentgeltlich mitarbeitern (gerne bei den ganzen ausländischen Restaurants).
und ganz ehrlich, mit ner Pommesbude kann man mehr Geld verdienen als mit den durchschnittlichen Restaurant; auch die Sternelokale tragen sich nur noch, weil sie entweder an einen Hotelbetrieb angegliedert sind oder weil der Her Koch noch Kochbücher vertickt, Kochkurse gibt oder im Fernsehen auftritt. best susa ____________________________________________ Though this be madness, yet there is method in \'t. |
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![]() Mitglied seit 15.03.2007 |
@Simon:
Kriegt dein Chef die Lebensmittel wirklich ohne MwST? Ich kenne es aus allen Bereichen so, dass ein Händler beim EK auch MwSt (genauer: Umsatzsteuer; USt) zahlt -- allerdings auf den Einkaufsbetrag (EK). Das kriegt er vom Finanzamt zurück. Die MwSt, die er beim Verkauf (VK) berechnet (die also seine Kunden bezahlen), muss er ans Finanzamt abführen (genau genomen führt er nur die Differenz aus beiden Beträgen ab). Das ist natürlich mehr, als er selber bezahlt/erstattet bekommen hat. Aber dafür kriegt er ja auch mehr bezahlt, als er selbst bezahlt hat. Nach Abzug aller Ausgaben einschließlich Steuern und Erstattung von diversen Einzelposten sollte ein Plus verbleiben. Grundsätzlich ist Selbständigkeit kein Zuckerschlecken, weder was die Arbeitszeiten noch den Arbeitsaufwand noch die Gewinne anbelangt. Als Angestellter hat man selten Einblicke in die Kosten, die einem als Selbständiger entstehen. Krankenversicherung etc sind komplett aus eigener Tasche zu finanzieren, was beim Angestellten etwas anders ist. Ist man privat versichert und hat noch eine ebenfalls privat versicherte Familie, ist das nicht mehr sehr lustig. Um Arbeit zu delegieren, muss sehr viel investiert werden. Auch wenn eine Arbeitskraft wenig in der Lohntüte hat, zahlt der Arbeitgeber wesentlich mehr. Dazu kommen viele Reglementierungen. Bei 1 m und 1 w braucht man bereits getrennte Sanitäranlagen. Neben der eigentlichen Arbeit kommt eine Menge an Zusatzkram dazu -- Bestellungen, Lagerverwaltung, Buchführung etcp. Selbst wenn man dem Steuerberater einen Schuhkarton mit Papieren überlässt. Mit der ICH-AG hat man seinerzeit viele Ahnungslose ins offene Messer rennen lassen. Nachdem die Einnahmen versteuert wurden (Firmensteuer), wird der Rest gleich nochmal besteuert -- bei der Einkommensteuererklärung. Was einen dann noch daran hindert, seine Selbständigkeit aufzugeben? -- Ein Traum, Spaß an der Arbeit, mangelnde Alternativen, ein Hauch von (vermeintlicher) Unabhängigkeit, Prestige, Hoffnung, ... LG hefalump |
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![]() Mitglied seit 18.05.2006 |
Hallo,
meine Eltern haben ein Fahrgastschiff, mein Freund ist Schausteller (Crepes, Poffertjes, Bratwurst) und ich habe Hotelfachfrau gelernt. Meine Meinung ist: Ja, man kann in der Gastronomie gutes Geld verdienen. Aber man arbeitet sehr hart und sehr viel dafür. Man zahlt einen hohen Preis. Freizeit und Gesundheit kommen zu kurz. Ehrliches, zuverlässiges Personal zu bekommen ist schwer, man ist auf die Leute angewiesen und muß mit extremen Charakteren auskommen. Andererseits arbeiten die Mitarbeiter oft hart und ihnen wird viel abverlangt. Wenn man selbständig ist, hat man nie wirklich frei. Immer ruft jemand an- Kunden, der Gaslieferant, der Getränkemann... Die Sorgen, die einen belasten, gehen nicht weg, nur weil man einen Tg nicht geöffnet hat. Bei meinen Eltern ist da noch das Problem, daß im Winter oft Hochwasser ist und man auch nicht einfach weg kann. Man muß das Schiff in Stand halten. Man muß auf die Werft etc. Die Imbissbuden brauchen teure Stellplätze, müssen auch gewartet werden. Niemand will einen vernünftig versichern, wenn einem zum 2. Mal ein Gerät geklaut wurde. Auch auf unserem Schiff wurde schon mehrfach eingebrochen. Was tun, wenn die Fenster eingeschlagen sind und Tausende Scherben überall liegen... Was tun, wenn man morgens zu seinem Imbiß kommt und das Crepes-Gerät geklaut ist (alles schon da gewesen). Mein Freund hat immer eine 6-, manchmal eine 7-Tage Woche. Frei hat er nur bei 30 Grad und an ein paar Sonn- und Feiertagen. Am kommenden Samstag schläft er gar nicht, macht die Nacht durch bei Rhein in Flammen und am nächsten Tag zum Flohmarkt. Man kann in der Gastronomie nur Geld verdienen, wenn man ein guter Geschäftsmann und sehr fleißig ist. Ein dickes Fell kann auch nicht schaden. Und Durchsetzungsvermögen. Ich habe jetzt einen Bürojob und bin total glücklich. Freie Wochenenden, 30 Tage Urlaub, geregelte Arbeitszeiten. Leider hat mein Freund dann keine Zeit. Nur ab und zu. Viele Grüße Anja |
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![]() Mitglied seit 12.05.2006 |
@ susa
Ja, ich habe mir auch schon oft gedacht dass mit einer Pommesbude mehr zu verdienen ist. Oder auch irgend welche Wurststände welche im 10-Sekuntentakt Würste raus lassen ect. Mein Freund hatte Gault Millau Lokale welche mit etwa 18 Punkten versehen waren. Also keine \"Kneippen\". Er meinte auch, dass es nach oben, also 2-3 Sterne ect, noch schwieriger würde und die Leute noch schlechter bezahlt wären. Nun, ich frage mich einfach warum ich bei Herr XY, dem Superkoch, arbeiten sollte wenn ich da noch mehr Wissen und noch weniger Geld bekomme? Das ist doch eigentlich ein Todesstoss für eine ganze Branche. Darum ärgert mich es auch immer wieder wenn ich höre (oder auch hier lese) wie unverschämt teuer die Restaurants sind... Ich arbeite auch gerne mit Spass und lasse mal was gerade sein. Aber so etwas extremes wie die Gastronomie kenne ich nicht... Da ist ein Bauarbeiter quasi in einem Wellnesshotel... lg Kaffir |
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![]() Mitglied seit 15.03.2007 |
Nun, rechnen können wir sicher alle. Aber für eine realistische Berechnung fehlen uns meist die Unbekannten...
Wenn ich sehe, was eine Tasse Kaffee kostet, wird mir schlecht -- ich weiß ja, was (mich als Konsument) ein Pfund Kaffee kostet. Das schreit ja regelrecht nach Wucher, Ausbeutung und Nepp... ich habe am Wochenende in Frankreich für ein Crepe 2 € bezahlt. Zugegeben, es war ein (typisch) großes und nicht so wie bei uns hier zuweilen (elektrisches Crepe-Eisen in den teig getaucht), und es schmeckte lecker. Aber da juckten mir auch die Hirnwindungen: 1 Pack Mehl 60 ct, bissel Ei, bissel Wasser/Milch -- da backe ich eine Menge Crepe für 2 €... Nur: Wieviel Kaffee muss denn da jemand ausschenken, um sich am Ende des Monats seine eigene Tasse Kaffee leisten zu können? Ich habe vor vielen Jahren mal durchgerechnet, was ich pro Monat einehmen muss, um alle Abgaben (Versicherungen, Darlehen, Krankenkasse, Steuern etc) zu bezahlen, und am Ende noch was überzuhaben. Damals landete ich bei etwa 10.000 DM Einnahmen. Die Aufträge muss man erst einmal haben. Und dann müssen sie auch noch erledigt werden, zusätzlich zu allen anderen anfallenden Arbeiten (ganz zu schweigen von der Familie, die irgendwo auch noch da ist). Dies bezog sich auf eine Home-Office-Tätigkeit, also mit relativ wenig Nebenkosten. Wenn ich mir da den Gastrobereich anschauen mit den Räumlichkeiten (Miete, Nebenkosten), den Geräten, dem Personal etcpp, kann ich mir durchaus vorstellen, dass es denen nicht so sonderlich gut geht. Zumal die Leute auch weniger essen gehen. Letztlich eine Katze, die sich in den Schwanz beißt... Allerdings gibt es auch Läden, die (zumindest saisonal) zu brummen scheinen. Zumindest wenn ich mir so unsere Altstadt ansehe. Doch auch hier muss man zweimal hinsehen: Viele Gäste halten sich auch eine halbe Stunde lang an ihrem Glas Bier fest... LG hefalump |
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![]() Mitglied seit 12.05.2006 |
@ Hefalump,
ja, so ist es. Wie oben erwähnt, bin auch selbstständig. Und dieses ewige Genörgel von Leuten die davon keine Ahnung haben geht einem auf die Nerven, gerade wenn sie in einem relativ guten Anstellungsverhältnis sind. Mir ist es eh ein Rätsel wie ein Restaurant mit einem Mittagsmenue für 10 Euro überhaupt noch etwas verdient. Manchmal sieht man Häuser wo vielleicht 6 Personen essen... den ganzen Abend lang. Die Kosten laufen natürlich genau so weiter, ich kann mir einfach nicht vorstellen dass es da noch was zu holen gibt. Dann verlangen die Leute frische Kost die natürlich von A-B selber gemacht sein soll, verständlich, ich mag im Restaurant auch keine Fertiggerichte (daheim auch nicht...) Aber dann muss man halt auch bereit sein dafür zu bezahlen, denn die kochen sich nach nicht von selbst. lg Kaffir |
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![]() Mitglied seit 01.10.2006 |
hallo Leute
es muss hier doch welche geben, die mit gutem Gewissen sagen können, mit Gastronomie kann man noch gutes Geld machen. Wieso reien sich den in der Stadt ein Lokal ans andere? Ich helfe manchmal im Restaurant \"Böhmerwald\" aus und die haben den Laden oft voll und ich glaube die machen gut Geld. LG reimax |
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![]() Mitglied seit 07.03.2004 |
Hallo zusammen,
hört sich ja toll an: \"Der Chef kann alles absetzen!\" Aber, man muss auch was einehmen, um überhaupt etwas absetzen zu können. Lebst Du nach dem Motto:\" Nehmen Sie bitte ais meinem Debit.....!\" Du startest hier eine Diskussion um 10 Uhr morgens, aber um 19.30 Uhr kam von Dir noch nix. Welche Vorstellung hast Du denn von der Selbstständigkeit? Gruss Tory1308 |
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![]() Mitglied seit 07.03.2004 |
Also das \"ais\" soll natürlich \"aus\" heissen.
Aber wenn ich in Deinem Profil die anderen Threats sehe, die Du eröffnet hast, dann frage ich mich, ob Du nicht evtl. ein Problem hast? Tory1308 |
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![]() Mitglied seit 19.09.2006 |
Hallo Tory,
sorry das ich noch nix gesagt habe komme gerade erst wieder Heim. Wollte halt mal wissen wie das so ist, weil ich mit Marketing noch keine Ahnung habe. Ich denke aber auch das man mit einer Pommesbude mehr Geld macht wie mit einem Sterne Lokal, weil man da ja nur alleine ist und kein Personal hat. Mit dem Abschreiben wuste ich auch nicht wie das geht. Das man mit dem Personal immer ärger hat denke ich auch, weil jeder will ja nur sein bestes. Simon |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Tja Einnahmen ist nicht gleich Reinverdienst und \"Böhmerwald\" das klingt nach Systemgastronomie, also im weitesten Sinne Pommesbude
best susa ____________________________________________ Though this be madness, yet there is method in \'t. |
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![]() Mitglied seit 15.03.2007 |
@reimax:
Nun -- wieviele Angestellte in den Betrieben sind fest angestellt mit allem Pipapo, und wieviele auf 400€-Basis? Auf die Art kann man etwas Ausgaben reduzieren... Sicher gibt es einige Betriebe, die \"gut\" (mehr oder weniger -- wer will das schon beurteilen?) zurecht kommen. Ich kenne einen, der recht gut geht, aber die sind auch auf Zack. Ein Restau mit Zimmern, etwas abseits in einem regionalen Touri-Gebiet. Die lassen sich halt auch einiges einfallen, von Catering (Party-Service) bis \"Oldie-Tanzabend\" etc, arbeiten mit dem lokalen Touri-Verband der Gemeinde zusammen, um neue Attraktionen (natürlich direkt vor der Restau-Haustür...) zu schaffen usw. Ein Bekannter von mir hat ebenfalls einen florierenden Laden -- u.a. viele Veranstaltungen mit betuchten Leuten, Fremdenzimmer, Biergarten etc - und das in einem kleinen Dorf, etwas abseits vom ohnehin nicht vorhandenen Dorfleben. Aber bis er dahin kam, war es ein weiter Weg. Mittlerweile kommen die Leute von weit außerhalb, um dort ihre Sitzungen abzuhalten. Ein sehr angesehener chinesischer Feng-Shui-Meister sagte mir mal: \"Wenn du etwas hast, was jemand haben möchte, dann ist es egal, wo du deinen Laden hast\" (relativierte dies dann allerdings etwas, im Sinne von FS). Soll heißen: Restau selbst genügt mit Sicherheit nicht. Entweder man ist der Einzige. Dann ist alles Andere (auch die Qualität) egal. Das ist übrigens auch die Philosophie von Microsoft. Oder man bietet den Kunden exakt das, was sie suchen. Man kann sich seinen Kunden anpassen, oder man kann sie sich \"machen\". Ich habe in Trier am Marktplatz in einem Cafe (!) gehofft, mich ein wenig entspannen zu können. Es gibt dort weder Kaffee noch Kakao in Tasse. Nur Kännchen. Sahne geht extra. Der Kakao war schlimmer als Nesq** oder K*b* mit Wasser angerührt, außerdem nicht mal heiß. Ich habe in der Nähe kein anderes Cafe gesehen (außer einem Schnellröster-Shop). Und die Touris kommen da ohnehin nur einmal hin. LG hefalump |
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![]() Mitglied seit 01.11.2004 |
also erstmal zahlt dein Chef mit Sicherheit auch Mwst , denn er muss ja eine Umsatzsteuererklärung jeden Monat abgeben, Desweiteren kann man doch nicht alles absetzen! Wo lebst du denn? Allein die Fixkosten etc . müssen bezahlt werden, da siehst du doch auch in deiner Haushaltskasse. UND NUN MAL ZUM ABSETZEN: VOM GEWINN!!! , der errechnet sich nach ALLEN Abgaben , und der ist Minimal , weil Vater Staat nur die Hände aufhält! DAVON KANN MAN DANN NICHT ALLES , ABER EINIGES ABSETZEN , DAS BEDEUTET DAS DANN EIN RESTGEWINN ÜBER IST und dieser TEIL WIRD DANN ABERMALS VERSTEUERT! GEWERBESTEUER; UMSATZSTEUER; LOHNSTEUER , KRANKENKASSE!! , PRIVATE RENTENVERSICHERUNG ; PERSONAL; STROM; WASSER; MIETE ETC. DAS IST EMENZ - so und nun stell dir diesen Posten mal vor!! Dann nimm z.B. nicht das Menü was du für 10,- verkaufst , als 10,- gewinn , sondern ziehe davon mal den Einkaufspreis ab, dann bleibt eventuell wenns gut ist, eine Gewinnspanne von 2,- . M;it diesen musst du denn deine Fixkosten und natürlich dich bezahlen. DEIN CHEF HAT AM ENDE DES MONATS SO VIEL IN DER TASCHE WIE EIN NORMALER ANGESTELLTER!! WENN NICHT ARG WENIGER! UND DER UNTERSCHIED IST, DAS MISTER X ANGESTELLTER NACH seinen 39 Stunden in der Woche abschaltet. DEIN CHEF NICHT NICHT! DER HAt rund um die Uhr zu tun. ALSO SORRY UND WENN DENKT DAS MAN HEUTE IN DER GASTRONOMIE GELD VERDIENT ; der glaubt doch echt er lebt im Schlaraffenland. DIE LEUTE HABEN WENIGER GELD UN D GEHEN NICHT MEHR SO OFT ESSEN: WIr sind vor 10 Jahren 3-4x im Monat essen gegangen , die letzten jahre`? Weiss nicht mehr wann es war. Sorry aber ich achte da sehr aufs geld und kann mir von dem geld 10 andere leckere Menüs kochen. IN ERSTER LINIE IST ES ARBEIT UND NIX WEITER: UND DER LOHN IST MIT SICHERHEIT EIN DUMPING! WISO KÖNNEN SICH DIE MEISTEN GASTRONOMEN NUR 400,- PAUSCHLAKRÄFTE leisten, weil sie da paar Personlkosten einsparen können. Und übrgens ich rede aus Erfahrung. MEIN MANN IST AUCH SELBSTSTÄNDIG und es nur ein normales Gehalt für 60 Stunden , viel Aufwand , viele REGELN! vom Gesetz die hoch geandet werden , falls man da mal einen minimalen Fehgler macht. UND das Schönste , KRANK SEIN URLAUB FÜR 3 WOCHEN? GEHT NICHT oder wie soll man sonst die nächste Miete bezahlen. Also kein WUnder das Deutschland so am Ende ist , wenn man immer denkt der Chef ist der der sich nur bereichert. In erster Linie bereichert sich nur der Staat , weil ers zu dumm ist, ordentlich zu wirtschaften! Gruß |
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![]() Mitglied seit 01.11.2004 |
Gruß HI, und wenn man mal an das Perosnal denkt, Urlaub, Krankheit, Faulheit - boah . dann bleib du lieber Einzelunternehmer. Oder such dir einen reichen partner. Grins |
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![]() Mitglied seit 19.04.2007 |
Sorry, hier ist der Rest von meinem Beitrag. Wenn Ihr fragt: Warum macht man denn weiter,wenn es nicht viel bringt? Weil man sein Haus und Hof der Bank verpfändet hat und für den Kredit bürgt, sollte es schiefgehen, steht man schlechter als jeder Hartz 4 Empfänger da, Haus weg, keine Versicherung usw. Also macht man weiter bis der letzte Kredit getilgt ist und was ist dann, dann ist man zu alt für ein Angestelltenverhältnis, falls man eine Stelle findet oder hat einen Herzinfarkt. Als Selbsständiger, der nicht unter die neue Arbeitslosenversicherung fällt, ist man
schlecht dran. Aber ich wünsche allen, die sich selbstständig machen wollen alles Gute. Dies sollte keine Abschreckung sein, es gibt nicht nur die Chefs von den großen Konzernen, die ja so toll sind. |
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![]() Mitglied seit 14.02.2005 |
Hallo,
bei uns sagt der Volksmund: \"Jammern ist der Gruß der Geschäftsleute\" - und er hat recht! In der Gastro, wie auch in allen anderen Branchen, kann man sehr wohl gutes Geld verdienen, was meint mehr als als Angestellter. Voraussetzung ist natürlich die Bereitschaft zu harten, \"übertariflicher\" Arbeit und KÖNNEN! Die Mehrzahl - es gibt natürlich auch Ausnahmen!! - der schlecht gehenden Betriebe und Geschäfte kranken an unfähigen Chefs. Und keine Sorge, ich rede aus eigener Erfahrung eines Selbstständigen. Mir geht dieses Jammer um ach so hohe Abgaben, Gängeleien durch den Staat und vor allen unfähige Mitarbeiter, aber so was auf den Senkel. Schließlich wird kein Unternehmer gezwungen solch einer zu sein. Wer nicht vorher ausrechnen kann, was an z. B. Abgaben zu leisten ist, na der soll doch lieber als HiWi arbeiten! Und unfähige Mitarbeiter sind entweder die Folge der Einstellungspolitik des Chefs oder Resultat einer lausigen Mitarbeiterführung!! gwexhauskoch |
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![]() Mitglied seit 04.12.2006 |
@gweckshaus
sei umarmt Christian |
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![]() Mitglied seit 12.05.2006 |
Danke gwexhauskoch
Ich bin da deiner Meinung, auch wenn ich oben etwas gejammert habe Und warum sollte jemand Restaurants haben wenn man damit nichts verdienen kann? Wohl kaum aus Nächstenliebe. Trotzdem habe ich die oben genannten \"Erfahrungen\" (aus zweiter Hand) gemacht. Und wie gesagt, für mich funktioniert ein Gastronomiebetrieb wirtschaftlich nicht anders als jedes andere Unternehmen. Und wenn man tagtäglich 18 Stunden arbeiten muss.... das kann nicht sein. Und das: \"it\'s always a management problem\" |
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![]() Mitglied seit 14.02.2005 |
Hallo,
@kafir Diesen Einschub war eine kleine Remiszenz an meine nichtgastro Erfahrung - ich sach nur Handwerk-Zahlungsmoral-Zahlungsausfälle! gwexhauskoch |
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![]() Mitglied seit 19.09.2006 |
So dan melde ich mich mal wieder,
ich will mich ja noch nich selbständig machen, aer irgend wann vieleicht mal. Aber ich höre halt immer wieder jeden Chef stöhnen was ihm wieder abgezogen wird. Klar weiß ich das es kein Zuckerschlecken ist selbständig zu sein. Aber man ist sein eigener Chef und kann sagen was man macht. Simon |
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![]() Mitglied seit 12.05.2006 |
@ gwexhauskoch
Klar, das betrifft alle Unternehmen, nicht nur die Gastronomie. |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
@all
geld verdienen kann man sowohl in der gastronomie wie auch woanders. wichtig ist: immer die zahlen im auge zu behalten, schnell zu reagieren und selbst Verantwortung gegenüber dem betrieb und die angestellten zu übernehmen. das preis- leistungsverhältniss muß stimmen und der betrieb sollte straff durchorganisiert sein. preise sollten selbst kalkuliert und nicht bei der konkurenz angeschrieben werden. der betrieb sollte eine unverkennbare persönliche note besitzen und sich dadurch vom rest abheben, egal in welcher weise. ich selbst liege mittlerweile bei der größe meines betriebes bei einem braekeven von 220.000 € Umsatz pro monat d.h. jeder monat mit weniger umsatz fahrt vom ergebniss in die miese. diese zahlen lassen sich ohne großen aufwand für jeden betrieb egal welcher größe erstellen und sind ein wichtiger kontrollmechanissmus für den eigenen betrieb. lg uli |
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![]() Mitglied seit 04.12.2006 |
Moin,
das Problem ist das dass die Wirte sich in der Hackfleischschulung kundig machen muessen, aber null plan haben was Zahlen sind, ich denke die wenigsten wissen was ein Break even ist lieber Uli, naja aber \"Mondscheinkalkulation\" also die Preise vom Nachbarn abschreiben scheint in Deutschland 50 % der Kneipenwirte zu qualifizieren, vom an & abmelden des Personals gar nicht zu reden, da lob ich mir der Kenntnis/Sachkundenachweis der Oesterreicher, da gehen auch nachweislich weniger Wirte pleite, oder duerfen erst gar nicht praktizieren, was hier auch nicht schlecht waere. Liebe Gruesse Christian |
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![]() Mitglied seit 13.04.2005 |
N\'Abend
freut mich das noch ein paar positiv eingestellte Realisten aufgetaucht sind in dem thread. Warum es vielen in der Gastronomie sooo schlecht geht, liegt vor allem daran, dass sich Leute selbstständig machen, die das in anderen Branchen gar nicht dürften ,mangels Qualifikation. Viele davon haben ein Problem zu unterscheiden was ist Umsatz, und was ist Verdienst. Ich erlebe das leider täglich. Rechnerisch sind sehr viele mit einfachsten Kalkulationen schon überfordert. Ein Breakeven ist ihnen so fremd wie eine Jahresinvestitionskalkulation. Deshalb sind auch die Steuerberater heute sehr oft die Gurus der Gastronomie, denen man vorbehaltlos vertraut, weil man selbst keine Ahnung hat. Mein Tipp für Fachleute: Kleinstadt bis 30 Tsd Einwohner. Gutes Ambiente,gute Qualität, ordentliches Preis/Leistungsverhältnis (nichts verschleudern), versuchen gute Mund-Mund-Propaganda zu bekommen, kein 0/8/15 Programm; Familienbetrieb, und: Spass daran haben. Dann geht es Euch in den meisten aller Fälle besser als vielen Angestellten in Deutschland. Der Glaube, dass man mit EINER Pommesbude mehr Geld verdienen kann, als mit einem gut betriebenen Restaurant stammt hauptsächlich von denen, die ein solches Restaurant nicht betreiben könnten. Das ist wie mit der Aussage ,dass Geld nicht glücklich macht, die stammt auch von denen, die immer zu wenig davon haben, und deshalb daran glauben müssen. ( sorry susa ,aber da liegst Du ausnahmsweise mal daneben). Kaertle |
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![]() Mitglied seit 27.09.2005 |
hi
bin auch selbständig, aber in einer anderen branche. trotzdem will ich mal was dazu sagen. wer sich auf die geiz ist geil schiene begibt (von der restaurantbesitzern) ist von vornerein zum scheitern verurteilt. billigste lebensmittel einsetzten, schnellstmöglich was zusammenpfuschen, billigstes personal. für so ein essen sind auch noch 10 euro zu viel. ich gehe schon lange nicht mehr fort zum essen, weil ich das gefühl habe, es wird versucht mit minimalstem einsatz ein maximum an gewinn rauszuholen. auf die art holt man sich nur kunden in\'s haus, die nichts zahlen wollen und sobald ein anderer noch was billigeres anbietet sind sie wieder weg. klar kann man mit nem restaurant nen haufen geld verdienen. allerdings sollte man sich in irgend einer art und weise von den mitbewerbern abheben und zwar im positiven sinne. joe |
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![]() Mitglied seit 12.05.2006 |
Hallo,
Also diesen Eindruck Habe ich ja selber. Muss aber sagen dass ich nichts mit dieser Branche zu tun habe, ausser dass ich essen gehe Mein Freund hat die Hotelfachschule in der Schweiz absolviert, also eine qualifierte Ausbildung und er ist nicht \"nur\" Wirt. Trotzdem musste er, so seine Worte, 18 h pro Tag arbeiten um einigermassen über die Runden zu kommen. (Gourmetlokal) Ich kann und will Bin ich nun hoffnungslos naiv? Realist? Oder habe schlicht und ergreifend keine Ahnung von dieser Branche? Würde mich mirklich interessieren was die Profis dazu meinen. lg Kaffir |
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![]() Mitglied seit 13.04.2005 |
Um das plastisch darzustellen: das ist eine (wahllos herausgegriffene) Zeitspanne zwischen 7.00 Uhr und 1.00 Uhr. Ist das Arbeitszeit, oder Anwesenheitszeit? Viele haben ihr Wohnzimmer an ihrem Arbeitsplatz ( beim Gourmetlokal allerdings nicht unbedingt üblich) Falls dem nicht so ist gibt es mehrere Möglichkeiten: Solche Lokale haben meist begrenzte Öffnungszeiten. Das ist also nicht das Problem. Die Vorbereitung ist mit sehr hohem Aufwand verbunden. Betreiber solcher Lokale sind sehr oft gnadenlose Selbstdarsteller, die einfach alles im Griff haben müssen, und deshalb auch immer vor Ort sein wollen. Das ist kein persönlicher Vorwurf , aber die Gründe für den 18 Stunden-Tag wären schon mal interessant. Der Glaube nach 12 Std Arbeit noch weitere 6 Std gute Arbeit abliefern zu können und das auf Dauer , ist vollkommene Selbstüberschätzung, so lange es sich nicht um Einzelfälle handelt. Ungeachtet aller kritischen Anmerkungen zur dt. Gastronomie, ist es schon so, dass es noch zu keiner Zeit zuvor so viele, gut geführte Gastronomiebetriebe in Deutschland gegeben hat wie heute. Leider sind sie trotzdem in der absoluten Minderzahl. Aber das ist kein Grund zum Aufgeben @ joe: Du musst nur ein bischen suchen, dann wirst auch Du etwas finden, dass Dir zusagt und wo Du nicht abgezockt wirst. Wenn es so weit ist, teile es bitte möglichst Vielen mit, denn derjenige, der Dich überzeugt hat es verdient, dass man ihn lobt. KLaertle |
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![]() Mitglied seit 02.03.2007 |
@ elhooligan
Ich lebe in Österreich und kenne viele Wirte und Köche (als leidenschaftliche Essensgeherin). Möglicherweise gibt es in D noch mehr Pleiten und Verschuldungen in der Gastronomie, aber bei uns ist das schon eine sehr gefährdete Branche. Da wir ein Tourismusland sind, werden berühmte Betriebe oft mit Förderungen durch Steuergelder vor dem Ruin \"gerettet\" - was mir als ungeförderte Unternehmerin (Softwarebranche) ehrlich gesagt stinkt. Am besten geht es denjenigen, die weniger auf Fresskritiker und Medienpräsenz als auf die Zufriedenheit der Gäste durch qualitativ hochstehende Küche und Service setzen. Familienbetriebe die im Besitz der Betreiber sind haben grosse Vorteile, den die hohen Mieten sind oft für das Scheitern ausschlaggebend sind. Ich habeals langjähriger Stammgast miterlebt, wie Johanna Maier und ihr Mann Dietmar rund um die Uhr geschuftet haben, bis sich der Erfolg eingestellt hat. Ich kenne aber auch einige sehr begabte Köche, die leider kaufmännisch total daneben waren und sich halt als Gescheiterte irgendwie \"durchkochen\". Ich habe einige Jahre selbst mit dem Gedanken gespielt, ein Restaurant zu führen, ziehe aber eine vergleichsweise angenehmere Lebensweise in meiner Branche mit weniger Arbeitsstunden und mehr Verdienst vorgezogen. Ich bewundere jeden, der sich diesen Einsatz antut und es schafft. LG chefpastinake |
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![]() Mitglied seit 04.12.2006 |
Moin,
ich warte seit Jahren auf die \"Gelegenheit\", aber grad hier in Muenchen ist die Situation ja recht ueberteuert fuer einen \"Einsteiger\", die Muenchner Brauerei mit dem Gartengeraet im Logo hat mir ein nettes Restaurant angeboten mit 60 Plaetzen und einem Mindestabnahmevertrag von 200 hl dass ich dem Vertreter auf den Tisch ko...en wollte und so weiter , so dass ich mir sag da verkaufe ich mich dann lieber als Koch so teuer wie moeglich und reise weiter durch die Welt. Ich habe lang einem lieben Freund (mit Stern!!!!) zuschauen muessen wie er fast pleite gegangen ist eigentlich nur durch die Konventionalstrafe der (selben) Brauerei. Foerderung durch KfW Landesbank etc ist wegen den Baselrichtlinien zur Kreditvergabe in Deutschland auch mit gutem Konzept eigentlich nicht moeglich, ich kenn nur 2 Ausnahmen aber da gings um bestehen Laeden in einem Frenchaising mit sehr Guter Bilanz. Ich find es sollte bevor jemand was aufmacht vor der IHK eine Pruefung machen ob er Betriebswirtschaftlich & fachlich geeignet ist und das mindestens auf Niveau der Gesellenpruefung. Liebe Gruesse Christian |
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![]() Mitglied seit 13.04.2005 |
So leid es mir für Deinen Freund tut Christian, aber wenn er sich auf diesem Niveau von Küche einer Brauerei ausliefert, dann fehlen ihm vielleicht auch die betriebswirtschaftlichen Voraussetzungen.
200 hl Bier ( 20 000 liter = 40 000 halbe Liter) sind für ein gutes Speiserestaurant so utopisch, wie ein Stern ein Hofbräuhaus, und das selbst in München. Wer sich einer Brauerei ausliefert, oder einer Kaffeefirma oder anderen Pseudosponsoren, hat schon einen wesentlich schwereren Start als die, die es auch ohne hinkriegen. Auch wenn es auf den ersten blick nicht so aussieht. Kaertle |
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![]() Mitglied seit 21.07.2006 |
Hallo
Hier mal kurz meine Meinung: Wenn laut seiner Meinung die Gastronomie kein Geld einbringen würde (und er unbedingt auf Gewinn aus ist) warum macht er das dann? Klar es gibt viele Leute, denen die Arbeit Spass macht (und viel weniger einbringen als die Gastronomie und auch mehr Arbeitszeit und, und, und haben), doch so gesehen dürfte er sich dann wegen des Einkommens nicht soo aufregen... lg ginchen03 |
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![]() Mitglied seit 04.12.2006 |
Moin,
@kaertle Der Freund ist sehr erfolgreich........, seit er aus Muenchen weg ist in Dubai, bei der Formel 1, Buecher etc naja wenn du siehst dass in Muenchen ca 80 % der Restaurants & Kneipen direkt von den Brauereien vermarktet werden........, meine Nachbarin hat ein Haus mit Kneipe aber auch direkt an die Brauerei vermietet, (eine der serieoesen ....), die es nun neu ausgestattet weitervermietet. Wie dem auch sei es geht auch anders und besser, gute Beispiele gibts gottseidank auch genug Ich lasse mich auch nicht entmutigen und warte auf ein nettes Objekt auf dem Land, back to the roots und autark, selbst produzieren, brauen, brennen, ausbilden und so weiter, bis dahin erst mal weiter auf Weltreise Liebe Gruesse Christian |
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![]() Mitglied seit 12.05.2006 |
@ kaertle
Ist das Arbeitszeit, oder Anwesenheitszeit? Viele haben ihr Wohnzimmer an ihrem Arbeitsplatz ( beim Gourmetlokal allerdings nicht unbedingt üblich) Falls dem nicht so ist gibt es mehrere Möglichkeiten: Wichtige Frage Schlecht organisiert Wichtige Frage Zu wenig Personal Wichtige Frage Seine Arbeit ist sein Leben und macht ihm unglaublich viel Spass Wichtige Frage Er glaubt er muss alles selbst machen Du triffst es auf den Punkt vor allem damit: Er hat immer bi 1 Uhr gearbeitet und dann bis 4 Uhr Abrechnungen und Buchhaltung gemacht. So was ist doch nicht normal??? Also ich meine JEDEN TAG! Auf die Frage hin warum er das nicht delegiert habe meinte er dass Restaurants sich so etwas nicht leisten können. *hä*? Entschuldigt die harten Worte, aber wenn ein Betrieb sich so was nicht leisten kann ist er pleite. Und wie seht ihr das, muss ein Geschäftsführer eines Gastronomiebetriebs wirklich IMMER anwesend sein? Wollen die Gäste wirklich alle immer dem Chef die Hand schütteln? (ich nicht) Ne, diese \"Zimmerstunden\" gab es nicht. Restaurant war wohl von 10 bis 15 Uhr und dann abends wieder offen. Zwischendurch musste geputzt, geplant ect. werden. Was da genau gemacht werden muss wisst ihr besser. Und wer stellt eigentlich die Karte zusammen? Der Chef oder der Koch? Muss auch das noch der Geschäftsführer machen? Ich würde es so sehen dass der Koch die Vorschläge macht und die dann mit dem Chef bespricht, oder so. lg Kaffir |
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![]() Mitglied seit 11.03.2006 |
Moin, moin,
also, wir haben ein Stammlokal, und der Wirt lebt offensichtlich gut davon. Angeboten wird ein Mittagstisch, abends ist ab 17.00 h geöffnet, die Küche schließt pünktlich um 22 h. Der Mensch betreibt das Lokal seit ca. 6 Jahren, es gibt einen Ruhetag in der Woche und jeder Angestellte hat einen weiteren freien Tag, vorzugsweise in Verbindung mit dem Ruhetag. Übrigens, auch der Chef hat diesen zweiten freien Tag. Fluktuation beim Personal gibt es kaum - seit Bestehen sind 3 Leute gegangen. Das Essen ist gut bürgerlich. Neben der Standardkarte gibt es eine Saisonkarte, ein tägliches Stammessen sowie immer wieder Sonderaktionen wie Spanferkelessen, Muschelessen etc. Insbesondere für diese Sonderaktionen muß man häufig frühzeitig reservieren, oder eben erst spät kommen. Die Qualität ist hervorragend, kaum Convenienceprodukte, hausgemachte Saucen, Pommes von frischen Kartoffeln, Saisonprodukte aus der Region, Fleisch immer vom \'Metzger des Vertrauens\'. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist gut - die Preise nicht billig aber angemessen. Je nachdem was wir essen (und auch trinken) bezahlen wir zu zweit zwischen 30 und 45 €. Offensichtlich ist diese Art der Betriebsführung gut - denn dieses Lokal hat nicht nur einen exzellenten Ruf, es hat einen sehr hohen Anteil an Stammgästen, die regelmäßig mehrmals im Monat kommen. Ob man mit der Sternegastronomie gut verdient kann ich nicht sagen - ich sehe ehrlich gesagt für mich nicht soviel Sinn darin mehrere hundert Euronen für ein Abendessen auszugeben. Wems schmeckt, okay - mir wäre es zuviel. Aber ich habe durchaus den Eindruck, daß die Menschen für eine gute Qualität bereit sind, einen fairen Preis zu zahlen. LG Anne |
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![]() Mitglied seit 28.04.2007 |
Das Problem der meisten Gastronomen ist wohl ihre nicht vorhandene Erfahrung in kaufmännischen Dinge, da werden Pachtverträge unterschrieben, die selbst bei 24h Dauerbelegung nicht genug Umsatz bringen um die kosten einzuspielen, dann ist kaum Eigenkapital am Anfang vorhanden um vielleicht 6 Monate durchzustehen ohne gleich den Kreditrahmen bei Banken und Lieferanten zu sprengen.
Die meisten können keine BWA lesen um wenigstens ein paar Kennzahlen rauszufiltern um zu wissen wo der Schuh genau drückt. Und da die 2 größten Kostenstellen eines Gastronomiebetriebes Personal und Ware sind wird hier dann erstmal kräftig gespart, was aber dann auch nicht garantiert das der Laden läuft, sondern meist ein Schuss nach hinten wird. Wer sich heute in der Gastronomie selbständigt macht, braucht ein gutes Konzept, das vorher kalkuliert wird, um wenigstens in etwa seine Kosten zu kennen und seinen Breakeven auszurechnen. Monatliche Inventur ist Pflicht, nur so kann man schnell reagieren, und nicht wie viele immer noch glauben, 1mal im jahr reicht. Und Geld kann man immer noch gut verdienen, vielleicht nicht mehr so einfach wie anfang der 70er und 80er Jahre, aber möglich ist alles, siehe Vapiano, tolle idee, gute umsetzung, und mittlerweile die ersten Filialen in den USA eröffnet. |
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![]() Mitglied seit 25.09.2002 |
Also ich seh es hier in der nachbarschaft, da hats ne nette Cocktailbar mit Küche.
Die Woche stand in der Zeitung, dass die irgendwie umbauen müssen, denn nach 1 Jahr haben sie gemerkt, dass sie 200 Gäste am Tag brauchen würden, damit die Küche sich rentiert. Und selbst an allerbesten Tagen werden es nicht mehr als 50. Die Betreiberin ist eine gelernte Friseusin und mir scheint hier auch das Problem zu sein. Am EIngang hängen irgendwelche Pappkartons, auf denen in einer furchtbaren Handschrift drauf steht, was es heute zu essen gibt. das ist alles andere als verlockend dort zu essen. und genau das ist das Problem, viele beherrschen nicht mal die einfachsten Grundregeln des Controllings und Marketings. Zu den Gourmet-Restaurants muß ich aber noch was hinzufügen: Dort läßt sich wirklich nur noch schwer Geld verdienen. Aber in einem Mitteklasse-Restaurant müßte das noch gut gehen. Liebe Grüße Raubia |
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![]() Mitglied seit 27.12.2006 |
Hallo Freunde des guten Geschmack,
Ein Zitat von Winston Churchills, „Manche halten den Unternehmer für einen räudigen Wolf, den man totschlagen muss, andere für eine Kuh, die man ununterbrochen melken kann. Nur wenige sehen in ihm ein Pferd, das den Karren zieht.“ Weit über 70% unserer Arbeitsplätze werden von Selbstständigen bereitgestellt!!! Selbst und ständig, genauer gesagt ich bin einer von denen... |
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![]() Mitglied seit 16.01.2008 |
Christian:
.....da kann ich ein Lied von singen, hab ich grad alles durch, ohne Erfolg....übrigens überall, sogar Brauereien hab ich mir angehört, was dazu führte, daß ich die Worte " Finanzkriese" und "kommen sie nächstes Jahr wieder" nicht mehr hören kann. Ich finds total schade, weil gerade Gastronomie für ambitionierte Leute was bieten kann. Klar muß man irgendwie seine Familie ernähren, aber "nur" Geld verdienen geht in dieser Branche kaum. Mit Liebe, Herz und Engagement sollte man schon bei der Sache sein. Grundvoraussetzung natürlich die fachliche Qualifikation. Leider nützt die in Deutschland ohne genügend eigenes Geld nichts. Damit hier nichts falsch verstanden wird, es ging nicht um Millionen!!!.....und um ein eigenwilligens einzigartiges Konzept, welches nicht der Ablehnungsgrund war und ist. Im Gegenteil...aber diese Geschichte ist abendfüllend. Ich bin Gastronom aus Leidenschaft und natürlich hab ich dann auch gern den Überblick, schließlich hafte ich dann ja auch für alles. Was nicht passt fällt natürlich auf mich zurück, klar sollte der Chef den Überblick behalten und nicht "nur" ans Schlafen denken. (übertrieben, ich weiß, ich sprech aus schmerzlicher Erfahrung) Gastronomie fetzt, wenn mans richtig macht! Ich liebe das! Gruß pingi |
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![]() Mitglied seit 16.01.2008 |
So gesehen kann ich auch jeden Menschen verstehen, der nichts mehr versucht auf die Beine zu stellen. Man lebt eben ruhiger, wenn man sich diesen Streß mit Behörden und Ämtern in Deutschland nicht gibt! Gruß pingi |
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![]() Mitglied seit 29.11.2008 |
guten Morgen,
zuerst einmal, ich bin seit 30 Jahren selbständig, Gastronomie, mit Pausen dazwischen. Ob man in der Gastronomie noch Geld verdienen kann? Also - bei meinem ersten Lokal war das sehr schwierig, das lag aber daran, dass ich null Eigenkapaital hatte, einen Biervertrag am Hals und jede Menge Schulden und das Lokal stand an einem schlechten Standort. Ich habe überlebt und gelernt. Natürlich hat man keinen 8 Stundentag, wer würde, wenn ihm das Wasser bis zum Hals steht, es seinem Personal überlassen, ob er überlebt. Die erste Zeit hatte ich nicht einmal eine Putzfrau, also 2 Stunden am Tag putzen, einkaufen, Buchhaltung, Ämtertermine,... dann 12 Stunden im Lokal, zu Hause Tischwäsche+Geschirrtücherwaschen, bügeln, Wildkräuter oder Pilze sammeln, ... man will dem Kunden ja etwas Besonderes bieten. Wenn man *frei* hat, besucht man andere Gaststätten und schaut, was die besser machen oder man liest Kochbücher, Kochzeitschriften, Ernährungsbücher oder lernt, was HAACP ist... Ist der Koch krank oder in Urlaub, vertritt man ihn, beim Kellner dasselbe, wenn man nicht schnell Ersatz hat. Ist die Toilette verstopft, oder das Eiswürfler verkeimt, der Keilriemen von der Lüftung gerissen....selbst ist der Mann ( oder Frau), kann ja nicht für alles eine Firma rufen. Echt hart! Warum macht man das? Also ganz ehrlich, wenn man einmal drinnen is, da kannst nicht einfach sagen, jetzt mag ich nicht mehr - da musst du durch, entweder bis du pleite bist, oder bis der Laden so gut läuft, dass du ihn verkaufen kannst. Dann kannst dir eine Pause gönnen, allerdings nur so lange wie das Geld reicht, denn Arbeitslosenunterstützung gibt es dann nicht. Trotz allem, ich tue es wieder, allerdings nicht mehr zu denselben Bedingungen (ohne Eigenkapital, schlechteste Lage...). Warum? - Was soll ich sonst machen, wer würde mich anstellen, ich bin bald 49 Jahre alt, okay die Putzfrau könnte ich machen, vielleicht auch noch die Abwäscherin, dann doch lieber die Wirtin, denn eigentlich liebe ich die Arbeit doch, den Stress, die Menschen, auch den Ärger und am Ende festzustellen, dass man das ganz gut meistern kann und das Lob, wenn jemand findet *tolles Lokal* oder *es hat geschmeckt!* Wieviel Geld dann übrig bleibt am Monatsende, keine Ahnung... man investiert es eh meistens in die Firma, damit man noch besser ist, man hat eh keine Zeit, viel Geld auszugeben! Und ich liebe das Risiko: Gewinnen - oder Verlieren! |
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![]() Mitglied seit 05.09.2008 |
grüße,
ja kann man !! Man muß nur gute Ideen haben und seinen Beruf lieben!!! (soll jetz nicht schnulzig klingen, is aber so!!!) lg bossmann8 |
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![]() Mitglied seit 14.11.2008 |
Hi,
es ist ein Unterschied, ob man selbständig ist, oder angestellt. Als 'Angestellter lassen sich Ideen wahrlich nicht gut verwirklichen, da sie meistens zu teuer sind. Gruß Mo |
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![]() Mitglied seit 18.08.2005 |
mahlzeit miteinander,
interessantes thema! von region zu region unterschiedlich. grundsätzlich hackt es für mich in den meisten betrieben an der personalführung, abgesehen von den family betrieben, aber das ist ihr bier! wenn man nicht bereit ist leistung anzuerkennen und zu würdigen wird es immer schwierig sein, weil angestellten vertrauen, rückhalt und loyalität benötigen, genau die eigenschaften die man immer in stellenanzeigen ließt. in berlin als freiberufler läßt es sich gut leben mit der gastronomie! hier werden legale und verbotene substanzen während der arbeitszeit konsumiert, man macht seinen job stets zur vollsten zufriedenheit seines auftraggebers, steckt die vereinbarte kohle sofort gegen rechnung ein (zahlung auf ziel, birgt (manchmal)seine tücken) und wird beim nächsten mal wieder gebucht, vorausgesetzt - man hat zeit. vorteil: eine menge betriebe die nach qualifizierten personal lechtzen, man sieht viel, lernt viel, kann sich filetstücke rauspicken, überstunden werden bezahlt und wenn man keine lust hat oder man ausgesorgt hat (in der gastro eher selten) hebt man die beine hoch!gutes personal wird immer gesucht - die rufen wieder an! vorausgesetzt man hat was drauf und erledigt seinen job stets zur vollsten zufriedenheit. nachteil: kungurrenz. flexibilität und immer in bewegung bleiben und an sich selber arbeiten - berlin duldet kein stillstand trotzdem einer der schönsten berufe in einer der aufregendensten europäischen städte harald juhnke - berlin berlin livingxo |
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![]() Mitglied seit 09.11.2007 |
In der Gastronomie gibt es noch Geld zu verdienen und zwar richtig gutes, auch wenn uns diverse Fernsehsendungen weismachen moechten, die Restaurants in Deutschland haengen alle am Tropf und koennen nur durch den Einsatz von diversen spitzen und Fernsehkoechen gerettet werden.
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![]() Mitglied seit 14.11.2008 |
Bei guter Warenqualität , evt. Spitzenmieten und auch noch guten Gehältern, wie soll man da unter dem Strich noch mit plus rauskommen?
Gruß Mo |
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![]() Mitglied seit 09.11.2007 |
Jemand der gute Ware einkauft und gute Gehaleter zahlt, hat wahrscheinlich gute Koeche die mit guter Ware gut umgehen koennen.......
Jemand der Spitzenmiete bezahlt hat wahrscheinlich auch eine Spitzenlage......... Gerade bei deinem Beispiel bin ich mir relativ sicher, dass der Inhaber die Moeglichkeit hat gutes Geld zu verdienen. |
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![]() Mitglied seit 04.12.2006 |
Merci Goutatout........,
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![]() Mitglied seit 09.11.2007 |
Mal ehrlich, die Eingangsfrage scheint zwar berechtigt zu sein wenn man sich allabendlich durch das deutsche Fernsehprogramm wuehlt, wo man durchaus den Eindruck gewinnen koennte die gesamte Gastrobranche deutschlands haengt nur noch am Seidenen Faden, und Schuldenberater, Gerichtsvollzieher geben sich in deutschen Gaststaetten, Hotels und Restaurants die Klinke in die Hand.
Ein gastronomischer Betrieb kann auch heutzutage durchaus profitabel bewirtschaftet werden. Auch ohne die vielzitierte "absolute Liebe zu Beruf und Produkten"........... Kreativitaet, 16 Stundentag usw. Die anderen Fragen im ersten Post sind nicht so einfach zu beantworten. Da spielen so viele Faktoren ein Spiel.........unmoeglich das hier in Kuerze in einem Forum abzuarbeiten. Natuerlich ist es immer einfach fuer einen Chef und Arbeitgeber zu jammern. Die Politik ist an allem Schuld, die Nebenkosten zu hoch, die Arbeitsmoral der Angestellten zu niedrig........................ und ueberhaupt.............frueher war alles besser. Gastronomie ist ein Handwerk. Genauso wie Maler, Schreiner, Maurer etc. Mit dem einzigen Unterschied, dass es in der Gastrobranche sehr viele Seiteneinsteiger gibt, fuer die unser Beruf noch allzuviel mit Traeumerei und Liebhaberei zu tun hat. Traeumerei und liebhaberei haben in unserer Branche aber definitif keinen Platz in der Geschaeftsfuehrung. Ja, Gastronomie ist profitabel. Ja, man kann sehr gutes geld verdienen. Obwohl man sehrwohl Mehrwertsteuer auf Lebensmittel bezahlt Commi_Simon. |
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![]() Mitglied seit 18.08.2005 |
mahlzeit miteinander,
franz keller, hat es allen vorgemacht. bevor der restro-hype täglich in die deutschen wohnzimmer schwabte, haben köche kochen lassen oder selber gekocht. heutzutage singt der eine, der anderere träg nen lustigen bart und der star lächelt mich jeden morgen im supermarkt von der spraydose an. mittlerweile gibts es in deutschland nur noch feinschmecker, ich kenne einige fernsehköche, die nicht mal geduld aufbringen sich nen anstendigest bier mit krone zapfen zu lassen. schnell schnell schnell. die bekommen immer die abgestandenen brühre - schaum drauf, damit man die zigarettenasche von den angestellten nicht mehr sieht. unserere feinschmecker! ich hab wenige solide köche im deutschen fernsehen gesehen, und wenn - poletto war commis; bei winkler & müller war kerner so tief drin, als ob er ne wheinachtsgans füllt und der star lächelt mich jeden tag von ner sprühflasche im supermarkt an - also brüder mal halblang. die kollegen verdienen schon geld - keine frage. backtotheroots aber jeder der in seinem unternehmen mit vollem einsatz dabei ist, gutes personal angagiert (cdu/fdp-es könnte schwierig werden - a la wer nichts wird, wird wirt! quereinsteiger), schult und weiterbildet und über betriebsschaftliche sachkenntniss verfügt, dürfte doch nur in die hände klatschen - weiter so! aber ich denke, manches paar spart nen ganzes jahr, dass sie nen symphatischen schnatzbart mal die hand schütteln dürfen, ohne kinder. @ goutomat sorry, aber liebe zum beruf und produkten? das gehört dazu! manche "köche" bekommen nicht mal tk pommes in der fritte hin. in berlin hol ich mir ab und zu nen arabischen döner (kredenzt im selbstgemachten fladenbrot mit humus, gebackenem blumenkohl, rettich in rote bete saft!, petersiliensalat, gebackenerer kartoffel, fleisch vom spieß und dem üblichen, sesamsoße nicht vergessen) meinst du das? ich komm öfter zu spät von der arbeit. und die jungs reichen mir dann vegi kost - das reicht mir aus, trotzdem nen harter tag, vll. 14h! geld wird verdient - ein 50kg sieß muss verkauft werden! livingxo |
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![]() Mitglied seit 18.08.2005 |
@ goutatou
da hab ich ne schöne bouillabaisse aufgekocht, sorry. so sind se halt, die os... mir hats geschmeckt livingxo |
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![]() Mitglied seit 15.12.2009 |
Leute Leute Leute
Gastronomie ist sehr Schwer das Problem ist, hat man es erkannt kommt man nicht mehr raus. Versuch mal aufzuzählen was da alles so kommt . Das kann man nicht alles wissen. Finanzammt einkaufen für 7% verkaufen 19% Achtung Schanksteuer Pro m 3,50€ innen 0,25€ Aussen Plus 2% vom ersten Jahresumsatz ( Hölle) Gez gema Bgn Ihk Krankenkasse Personal Rentenversicherung ( Haben nur 3% aller Gastronomen ) Am enden stehen sie doof da Soli zuschlag Kirchensteuer Einkommenssteuer Umsatzsteuer Miete Strom Gas Wasser öl Müll Sonderentsorgungen Ware Wer noch mehr hat soll es dazuschreiben ist noch lange nicht alles Und nun soll ich noch ein Essen verkaufen für 5 € Leute das geht nicht!! Wer mich Fragt in der Gastronomie ist nichts mehr zu holen und mein Laden Läuft. Da Kannst du nur der beste sein oder Pleite gehen. Gibt natürlich noch lösungen einfach nicht Bezahlen und noch 2 Jahren aufhören. Dann soll dein Bruder den Laden nehmen Dann die Schwester dann der Onkel usw.... so Geht es!!! Aber wenn du alles Richtig machen willst Vergiss es Dann musst du mit Leben Viel Viel Arbeit Wenig Lohn Fazit Du musst Gastronomie Leben um zu Überleben (Lohn ist die anerkennung deiner Gäste und das ist auch schön) |
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![]() Mitglied seit 13.11.2006 |
@Schuetzenhaus
Bis auf wenige Sonderabgaben haben diese Ausgaben alle Unternehmungen. Die Margen (ich sag nur Getränke, Wein), wie sie die Gastronomie z.T. hat, haben ansonsten nur Koksdealer.... Meine Kenntniss sind auf Rach und Konsorten begrenzt. Aber diese schlechtgehenden Restos aus den Sendungen haben i.d.r. eines gemeinsam: ein naives oder gar kein Managment. Und keinerlei Kundenorientierung (die richtige Kunden wohlgemerkt). Die wissen meist gar nicht wer ihre Kunden (Zielgruppe) eigendlich sind. Die kochen einfach drauflos und hoffen ,dass es klappt.... -Wenn man sich vor Eröffnung ein Geschäftsplan macht, dann wird man von der Miete nicht überrascht. -Wenn man vor de Eröffnung sich informiert, dann wird man von den Nebenkosten nicht überrascht. -Wenn man sich vorher anschaut, was die Gäste wollen ( und nicht auf Biegen und brechen sein eigenes Ding durchzieht), dann wird es auch mit denselben klappen, nehme ich an. -Wenn man sich im Vorneherein die Mitbewerber anschaut, dann weiss man, was man bieten muss, um mal mindestens mitzuhalten. Das alles ist im Gastrobereich genauso wie überall sonst auch. Aber das sind natürlich nur meine 50ct.... Greets Banjo P.S: Das Personalproblem ist sicherlich noch speziell, da jeder, der schonmal im Restaurant war denkt, er könne das auch. Im Kitchenknifeforum hat ein Teilnahme (aus USA) gerade davon berichtet, dass zwei Mitarbeiter besoffen (von seinem Sprit natürlich) auf der Arbeit ihre Speisen mit Natrolauge "gewürzt" haben. Er konnte die gerade noch ins Spital bringen, jetzt wird er natürlich verklagt... |
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![]() Mitglied seit 09.11.2007 |
Salut
Wer mich Fragt in der Gastronomie ist nichts mehr zu holen Da Kannst du nur der beste sein oder Pleite gehen. Nettes résumé. Gluecklicherweise aber vollkommen falsch. In der Gastronomie kann man auch in Deutschland noch richtig gutes Geld verdienen. Sei es als Angestellter oder aber Eigentuemer/Paechter. Und gerade der 5-10€ Bereich hat doch die groessten Zuwachsraten.........zweistellig 2011. Man sollte sich vieleicht nicht von den diversen Sendungen wie Rosin, Rach usw verrueckt machen lassen. Dort werden Ausnahmefaelle gezeigt. Nette und witzige Abendunterhaltung. Nicht mehr. Der Gastronomie geht es aber im grossen und ganzen nicht schlechter als anderen Handwerksbetrieben, und das angebliche "Personalproblem" geistert schon seit Jahrzehnten durch die Branche. Eigentlich wuerde die Gastrobranche mal einen Fernsehbeitrag verdienen der mit diesen ganzen Mythen aufraeumt. Von wegen 14 Stundentage sind die Regel, kein Urlaub, schlechtes Einkommen, etc etc etc Dieses ewige gejammere und lamentieren geht einem naemlich tierisch auf den Senkel. |
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![]() Mitglied seit 14.11.2008 |
hallo
wir argumentieren aus Deutschland, die französische Mentalität ist eher eine andere. |
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![]() Mitglied seit 09.11.2007 |
Salut,
ich glaube da kann ich auch fuer meine deutschen Kollegen sprechen. Unsere Praktikanten kommen ja aus diversen Hotelfachschulen in Deutschland, und wir kennen und treffen ja auch regelmaessig deutsche Restaurantbetreiber, Besitzer und Paechter. Die aktuellen Sendungen lassen uns glauben die gesamte Gastrobranche liegt am Boden. Harte Zeiten, Krise, keiner geht mer aus zum essen usw usw usw. Was fuer ein quatsch. Auch in Deutschland wird noch richtig gutes Geld in der Gastronomie verdient, und der Branche geht es garnicht so schlecht wie uns die diversen Sendungen vorgaukeln wollen. Genausogut koennten die diversen Sender ueber egal welchen anderen Handwerksberuf berichten. Nun ist es aber so, dass nun mal nur wenige davon traeumen sich irgendwann mal als Dachdecker, Fliesenleger oder Heizungsbauer selbstaendig zu machen. Aber jeder Hansel der gerade seine "Kochseele" entdeckt hat, will natuerlich mit seinen 20.000€ Startkapital die lokale Gastrowelt revolutionnieren. Machbar ist das, und die positiven Beispiele fehlen ja auch nicht. Es gibt richtig gute Erfolgstorys in Deutschland. Die sind nun aber fuer die Medien nicht wirklich interessant. Es ist doch viel mehr Show irgendeinen ehemaligen Fernfahrer bei seiner Pleite zu begleiten als einen erfolgreichen Jung-Gastronom aus Koeln, Hamburg, oder Muenchen der plant einen zweiten oder dritten Laden aufzumachen. Und gerade in Deutschland gibt es eine unheimlich junge, interessante und kreative Gastroszene die staendig in Bewegung ist. Aber Leider rutscht die Welt der Gastronomie immer weiter in das Land der Legenden, Mythen und Sagen. Da wird von absoluter hingabe zum Beruf gesprochen, der Liebe zum Produkt, und dem Respekt vor dem Erzeuger. Man, man, man .......... erstaunlich dass der Sektenbeauftragte da noch nicht eingeschritten ist. Gastronomie ist grundsolides einfaches Handwerk. Und jeder Tischler, Schlosser, KFZ-Mechaniker etc etc etc hat es auch nicht leichter. Im Gegenteil. |
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![]() Mitglied seit 14.02.2005 |
Da wird von absoluter hingabe zum Beruf gesprochen, der Liebe zum Produkt, und dem Respekt vor dem Erzeuger. Man, man, man .......... erstaunlich dass der Sektenbeauftragte da noch nicht eingeschritten ist. meine Gratulation, du sprichst wahre Wörter relativ gelassen aus!! Genau so ist es - aber lass dem TV und der Gemeinde davor doch ihre Märchen! jepp!! |
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![]() Mitglied seit 27.03.2002 |
@Goutatout
Selten Unterschreibe ich hier im CK etwas ,deinen Kommentar Unterschreibe ich sehr gerne . lg annelore |
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![]() Mitglied seit 14.11.2008 |
Das auswärtige Essen ist kein Gebrauchsfaktor, sondern Luxus.
Nach der Beschneidung der Absetzbarkeit von "Einladungs-Kundenessen" sieht es in D. nicht mehr so toll aus, weil, das ist Fakt, die Lokale im mittlern und oberen Segment sind häufig leer. Etwas besser haben es die, die einem Hotel angeschlossen sind. Ich erinnere Bach-Bühler- ist das Essen?- da war das 1. Restaurant mager besucht, das Bistro war ausgebucht. So scheints auch hier mit Frankfuter Hof zu sein, der Einkauf geht mindestens für 2 Restaurants, ob das japanische im UG. da angeschlossen ist, weiss ich nicht. das lässt sich vermutlich betriebswirtschaftlich besser handeln. gruß mo |
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![]() Mitglied seit 09.11.2007 |
Salut les amis
Na dann schauen wir uns doch mal an was heute Mittag durch die Presse ging. Passt richtig zum hier diskutierten Thema. business-panorama.de/news.php?newsid=121977 Ich glaube einen Presselink darf man hier zum Thema posten........ oder? Wenn nicht, einfach mal nach Der Artikel wurde heute in allen grossen Onlinepresseangeboten unter identischem Titel veroeffentlicht. Vieleicht kann man also doch in der Gastronomie Geld verdienen. Ja, ja....... ich weiss. Es reicht geraaaaade so zum ueberleben. |
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![]() Mitglied seit 14.02.2005 |
ach die knappe Viertel Million Betriebe in D stehen doch alle am Rande des Bankrotts - was wissen denn die Profis!! Schließlich klärt uns Herr Rach und die "Küchenprofies" allwöchentlich zur Genüge auf!
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![]() Mitglied seit 14.11.2008 |
na dann gucken wir mal, wies 2012 weitergeht, Dein Artikel weist keine Steigerung aus.
hier sind die Mosch-mosch Japaner auf dem Vormarsch, genau wie Vapiano die haben eine Mittagsgeschäft, eher preiswert in welcher Sparte das Rekordplus eingenommen wird, ist mir schleierhaft.. |
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![]() Mitglied seit 09.11.2007 |
Richtig, schauen wir mal wie es denn 2012 weitergeht.
Und spaetestens in den Osterferien sehen wir dann wieder die armen Deutschen Gastronomen in ihren Q7, R8, Cayenne und X5 bei uns vorfahren. |
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![]() Mitglied seit 14.11.2008 |
die sind nur geleast....
musst Du mal gucken... |
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![]() Mitglied seit 14.11.2008 |
Was an Kosten übrigbeleibt, wenn man das absetzen kann. Kennst Du das deutsche Steuerrecht?
Ich vermute ja. gruß mo |
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![]() Mitglied seit 09.11.2007 |
Ja ich kenne die Steuerrechtlichen Moeglichkeiten in Deutschland.
Deshalb lebe ich ja jetzt auch in Frankreich. Nein, mal im Ernst. Seien wir doch froh dass es in Deutschland gerade so richtig brummt. Selten genug sind solch gute Nachrichten ja. Die Eingangsfrage von Commi_Simon war ja eher sehr generell gestellt. Vieleicht auch ein bischen zu generell und blauaeugig. Aber natuerlich ist in der Gastronomie noch Geld zu verdienen. Sonst wuerde es ja keiner mehr machen. Ist es schwer in der Gastronomie Geld zu verdienen? ............ nicht schwerer oder anspruchsvoller als in jedem anderen Beruf auch. Man muss endlich aufhoeren zu denken, Gastronomie wuerde besonders kompliziert, anspruchsvoll oder schwer sein. Was unser taeglich Brot ist..........ist fuer so manch anderen Handwerksbetrieb "Pille-Palle" Aber es wird ja immer so getan als ob 14 Stundentage, miese Bezahlung, etc etc etc absoluter Standard in unserer Branche sind. Dann hoert man diese Standardphrasen: Ein Koch muss seinen Beruf und die zu verarbeitenden Produkte lieben, man muss dazu geboren sein um im Servicebereich zu arbeiten, Dienstleistung ist nun mal nicht einfach usw usw usw. Und das ist doch traurig.........oder? Dieser ganze Bullshit geistert seit den 70ern durch die Koepfe, und ist einfach nicht auszumerzen. Das ganze natuerlich untermauert von den verschiedenen Erzaehlungen der Fernsehkoeche aus ihrer Jugend, reisserischen Fernsehreportagen, und natuerlich den diversen "Restaurant-Rettungssendungen" Die diversen Berufe in der Gastronomie sind aber mittlerweile anscheinend doch so interessant geworden, dass fast 60% unserer deutschen Praktikanten mitllerweile mit einem Abi zu uns kommen. Das war noch vor einigen Jahren eine absolute Ausnahme. Also, sei es Angestellter, Arbeiter, Inhaber oder Paechter.......... ja man kann richtig gutes Geld in der Gastronomie verdienen. Nicht? .......... dann machst Du irgendwas falsch. |
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![]() Mitglied seit 19.09.2006 |
Hallo,
wow das das noch so aktuell das Thema ist. Ich sehe es nun so, man kann verdienen. Man darf nur nicht so blauäugig sein. Was man halt bei den Sendungen sieht ist wirklich müll. Verdreckte Küchen und wirklich keine Ahnung von Gastronomie. MAn muß doch heute nicht mal Kochen können, es gibt doch heute wirklich gute Convincens (leider). Was ich leider auch merke ist das die Leute nicht mehr so auf Qualität schauen sondern nur noch auf die größe was ist auf dem Teller, was leider schade ist. Gruß Simon |
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![]() Mitglied seit 14.02.2005 |
dem Punkt würde ich deutlich widersprechen - es ist eher ein gegenteiliger Trend feststellbar. Natürlich ist die Bandbreite der Gastronomie so breit, das alles machbar ist. Für die G. gilt das was für alle Gewerbe gilt, wer sein Handwerk beherrscht UND FÜR und nicht GEGEN den Markt arbeitet, der kann sehr wohl ein lohnendes Einkommen erziehlen. Das Problem ist nur allzu oft, dass einer der beiden Voraussetzungen nicht erfüllt werden. Das passiert Profis - aber insbesondere Amateuren/Quereinsteigern, die nur von dem "Traumjobgedöns" benebelt werden, aber von den spartenspezifischen Besonderheiten absolut keine Ahnung haben (können). Als kleines Beispiel - hier in der Kleinstadt in der ich wohne, gab es eine Ausschreibung für ein kleines Cafe/Lokal, zentral gelegen, von etwa 10-15 Gastrobetrieben in unmittelbarer Umgebung umringt. Es haben sich 19 !! Gastronomen darum beworben, den Zuschlag bekam ein Bewerber, der zusammen mit dem Inhaber nun etwa 1/4 Mio investiert! Anscheinend ist doch Potential in der Gastro. |
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![]() Mitglied seit 19.09.2006 |
Hallo gwexhauskoch,
naja will dir net wiedersprechen aber schau doch mal bitte hier in den Forums, da wird doch nur noch gesagt das Profis Chemie nehmen und die Hausfrauen (sorry kein schimpfwort) alles besser können, aber hier fragen warum sie z.B die Sahne nicht so Luftig bekommen wie beim Konditor. Wenn du dann sagst das die Konditoren einfach die besseren Maschienen haben glaubt dir das doch keiner. Mit Gastro kann man Geld verdienen, aber wenn ich seh was manche Gastronomen anbieten wirds mir echt schlecht da kannst de selber in die Metro fahren und den selben Grusch holen und hast die gleiche Qualität. So ist das leider. Gruß Simon |
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![]() Mitglied seit 14.11.2008 |
hi
die Einlage ist nicht wirklich gross, eher lächerlich. Der Kredit ist abgedeckt durch die Immobilie. Keine Ahnung wo diese Investition stattfindet...aber unter den Kleinstädten gibts ja auch Unterschiede... |
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![]() Mitglied seit 09.11.2007 |
Das schoene an der Gastronomie ist ja, dass sie so vielfaeltig ist. Diese Vielfalt erlaubt es jedem Betrieb seine ganz spezifische Kundschaft aufzubauen. Denn so verschieden wie der Anspruch, Geschmack und die Erwartungshaltung, sind auch die Betriebe.
Convenience zu verteufeln bezeichne ich als etwas zu kurzsichtig. Es gibt heute absolute Top-Produkte, viel besser als ein mittelmaessiger Koch sie selbst zubereiten koennte. Das heisst aber nicht, dass die Kunden anspruchsloser geworden sind........im Gegenteil. Man muss heute wirklich differenzieren. Man kann ausgehen zum Essen weil man einen richtigen Feinschmeckerabend verbringen moechte. Tolles Diner, "subtiles" und "neues" erleben und erschmecken. Man kann aber auch mit seinen Kumpels Junggesellenabschied in einem der XXL Restaurants feiern, oder aber einen Kinoabend in einem der Erlebnisgastronomiebetriebe beginnen/beenden. Das ist alles "Gastronomie" in Deutschland. Hier in Frankreich ist das ein bischen anders. Man wuerde mich auslachen wenn ich mich als Gastronom oder meine Laeden als "gastronomique" bezeichnen wuerde. Ich bin ein "restaurateur" François, mein Teilhaber und Partner hingegen den ihr an seinem gebrochenen Deutsch in seinen Beitraegen unter "unserem" Pseudo hier erkennt darf sich mit diesen "Titeln" schmuecken. Und jetzt koennen wir auch ein bischen ueber das "Geld verdienen" hier reden. Denn als François seinen ersten Stern bekam, brauchte er auch frisches Kapital. Garnicht so leicht bei seinen damals wirklich "miesen" Bilanzen. Tolles Restaurant, grossartiges Essen, auf Wochen ausgebucht......... aber eben kein Geld in der Kasse. Die laufenden Betriebskosten frassen ihn foermlich auf. Seitdem wir seine und meine doch so grundverschiedene Welten "zusammengebracht" haben, funktioniert alles bestens. Er profitert von meinen guten Einnahmen, hohen Margen und niedrigen Kosten, .......... ich profitiere von einem Exklusivrecht seinen "guten Namen" zur Vermarktung meiner Brasserien zu verwenden. Und ich habe ueberhaupt kein Problem damit zuzugeben, dass ca. 80% meiner Karte aus Convenience besteht. (uebrigens wird die Kennzeichnung von TK, SV, Konserven und Convenience auf der Speisekarte hier bald Pflicht wenn der Gesetzvorschlag von dem Abgeordneten Siré durch die assemblée kommt.) Im Gegensatz zu vielen meiner Kollegen, unterstuetze ich diesen Vorschlag. Er wuerde vieles erleichtern, keine Endlosen Diskussionen mehr mit Gaesten, mehr Transparenz fuer den Kunden, und vor allem endlich die seit langem verdiente Anerkennung der Zulieferindustrie. |
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![]() Mitglied seit 19.03.2009 |
Hallo
Was ich leider auch merke ist das die Leute nicht mehr so auf Qualität schauen sondern nur noch auf die größe was ist auf dem Teller, was leider schade ist Kann ich nicht bestätigen, eher das Gegenteil. Siehe auch Bio-Boom. Das spricht eigentlich schon für sich. Gruß Frank |
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![]() Mitglied seit 14.11.2008 |
hallo
durch Kenntnis einer aufgemotzten Szene (Zenzakan Ffm), die eine Bühne gibt für Neureiche, die nichts vom Essen verstehen.. Beispiel-Sushi mit Erdbeersauce.- glaube ich, dass die Bewertung von Restaurantessen auf verschiedenen Ebenen basiert. Ein paar Sushi mit viel Reis und wenig Fisch kosten hier als Vorspeise 30 Euro. gruß mo das Ambiente ist sehr professionell mit diversen Lounges etc und Beleuchtungsdelikatessen... |
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![]() Mitglied seit 14.11.2008 |
ach ich habe den Nebel vergessen, der mit serviert wurde...
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![]() Mitglied seit 19.03.2009 |
als François seinen ersten Stern bekam……. … Tolles Restaurant, grossartiges Essen, auf Wochen ausgebucht......... aber eben kein Geld in der Kasse.
fast unglaublich. Leute mit Auszeichnungen dieser Liga haben in der Regel Fachleute die sich um die Zahlen kümmern. .......... ich profitiere von einem Exklusivrecht seinen "guten Namen" zur Vermarktung meiner Brasserien zu verwenden. Klug. uebrigens wird die Kennzeichnung von TK, SV, Konserven und Convenience auf der Speisekarte hier bald Pflicht wenn der Gesetzvorschlag von dem Abgeordneten Siré durch die assemblée kommt.) Dank für Info , wusste ich nicht. Er wuerde vieles erleichtern, keine Endlosen Diskussionen mehr mit Gaesten, mehr Transparenz fuer den Kunden, und vor allem endlich die seit langem verdiente Anerkennung der Zulieferindustrie. Scheinbar interessieren sich die Leute doch noch, ob gekocht oder hmm wie nennen … frisch weiterverarbeitet wird? Kenne diese Produkte aber auch nicht. Kann also nicht mitreden. Ohne es aber negativ zu meinen, (Respektiere auch deinen Erfolg) könnte ich mich persönlich vermutlich nicht anfreunden, weil offen gesagt zu dem Essen das hier geschickt wird, ich mit meinem Namen dahinter stehen möchte und nicht, wie du es nennst, vor allem endlich die seit langem verdiente Anerkennung der Zulieferindustrie. Werbung zu machen. Natürlich nur meine Meinung als winzig Koch mit winzigem Restaurant. Zum Thema Da wird von absoluter hingabe zum Beruf gesprochen, der Liebe zum Produkt, und dem Respekt vor dem Erzeuger. Gestehe ich, dass ich mich noch nicht in das Rind verliebt habe die ein Filet Liefert. Ist auch sicher anders gemeint. Beginnend (simpel ausgedrückt) mit abgehängtes, diese erst wirklich gute Ware richtig auf den Punkt zu brutzeln, eine nette Beilage dazu. Möglich nett angerichtet der Kunde (je nach Klientel) schon unterscheiden oder bewerten kann und hier auch bereit ist ein paar € mehr zu geben. Gastronomie ist nichts für Leute die denken man hier schnell reich werden kann. Wie in „allen“ selbstständigen Berufen dauert es Jahre um hier langsam stück für stück, langsam vermögen aufzubauen. Beginnend der Bank nicht nur Monats-Journale sondern gute Bilanzen vorzuweisen und ist harte Arbeit. Wir sind hier in einem Koch-Forum oki. Da geht es eben um unser Thema. Zu selbstständig sein …… egal welcher Branche, wird kein vernünftiger Mensch sagen es einfach ist. Ganz im Gegenteil. Zu den TV-Soups. Immerhin….. auch eine Leistung, mit verdreckten Küchen, Tüten aufschneiden, TK etc. berühmt zu werden. Gute „negativ“ Werbung. Ob hier in der Gastro noch Geld zu verdienen ist? zumindest scheint die Obere Liga, sei es Zermann, Tsubeck oder Goletto sich mehr in TV zu bewegen als eigentlich am Herd stehend in Ihren Betrieben, von denen die Gäste das eigentlich denken. bzw. erwarten. Gruß Frank |
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![]() Mitglied seit 14.11.2008 |
hallo
nur zu den Fachleuten, die sich um die Zahlen kümmern- wie stellts Du Dir das vor? Was kostet das ? Also das ist mal eher realitätsfremd, glaub mir das.- macht aber nichts, ist ein guter Denkansatz, wenn man mehr investieren will. gruß mo |
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![]() Mitglied seit 09.11.2007 |
Ich denker jeder halbwegs serieuse und erfolgorientierte Gastronom leistet sich die sehr nuetzlichen Dienste eines guten Steuerberaters. Unabhaengig von groesse des Restaurants, Umsatz und Anzahl der Beschaeftigten.
Diese koennen einem auch bei diversen Finanzierungen helfen. Kontakte herstellen, Kreditangebote von diversen Banken einholen, und diverse Finanzierungsmodelle durchrechnen, praesentieren, und eventuel empfehlen. Um Geld zu verdienen, muss man eben meistens erstmal Geld ausgeben. Ein guter Steuerberater ist aber eine durchaus sinnvolle und meistens sehr rentable Investition. Jedem sein Metier. |
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![]() Mitglied seit 14.02.2005 |
in diesem Fred zeigt sich mal wieder, wie gefährlich Viertelstwissen (max.) von Berufsfremden ist. In einem anderen Thread hier wurda ja diskutiert, wie die Chancen von Queereinsteigern in der Gastro sind, betrachtet man die Diskussion von Profis und Anderen hier, wird meine Skepis im anderen Fred in meinen Augen handfest untermauert.
gwex |
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![]() Mitglied seit 14.11.2008 |
hallo
berufsfremd heisst nicht, nicht selbststständig. da sind steuerliche Probleme die selben. Gefährlich würde ich das Wissen von Kräutergärtnern nicht bezeichnen... heute wäre ein Gruß mit einem Vogel, vielleicht dem Rotkehlchen angezeigt... -Gruß mo. |
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![]() Mitglied seit 15.03.2002 |
Oh ja- sogar richtig viel Geld. Man darf nur kein Essen verkaufen VG EVA |
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![]() Mitglied seit 19.08.2008 |
"Kann ich nicht bestätigen, eher das Gegenteil.
Siehe auch Bio-Boom. Das spricht eigentlich schon für sich. " denke, dass liegt auch an den ganzen xxl-sendungen und der menschlichen eigenschaft mit dem finger auf andere zu zeigen und sagen zu können "so sind wir aber nicht" das traurige allerdings ist, dass viele scheinbar nicht mitbekommen wie sich der trend in die andere richtung bewegt und immernoch glauben mit riesenschnitzel die kundschaft zu locken... ich mein... riesenschnitzel und ähnliches hat doch auch einfach nur funktioniert weil es für die leute neu war. dann wirds mal probiert und man stellt fest "aha, ein großes schnitzel". das wars dann auch schon wieder und man kann sich weitere besuche sparen |
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![]() Mitglied seit 07.07.2008 |
Bonsoir,
Goutatout hat ( leider) wahre Worte gesprochen...bin mir auch sicher, dass die meisten Menschen gut aufgearbeitete und veredelte Convenienceprodukte nicht erkennen.... Convenience wird in den besseren Gastro auch nie “pur ”auf den Teller geknallt... da kann das Biohuhn durchaus mit frischem Biogemuese ( schon kuechenklar geliefert ) und einer aufgepeppten Conveniencesauce daher kommen.... LG Ornellaia |
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![]() Mitglied seit 19.03.2009 |
dass die meisten Menschen gut aufgearbeitete und veredelte Convenienceprodukte nicht erkennen.
Sehe ich nicht so. Der Trend geht deutlich die Kundschaft Kritischer wird. Und das ist gut so. Es wird wieder frisch gekocht. Eigentlich Standart sein sollte. Gruß Frank |
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![]() Mitglied seit 09.11.2007 |
Salut,
Es wird und wurde schon immer frisch gekocht. Aber es kpmmt auf die Betriebsstrukturen an. Ich glaube kaum, dass eine Kueche mit 100% Frischware bei uns moeglich ist. Je nach Standort arbeiten zwischen 8 und 14 Koeche in unseren Brasserien. 35 Sundenwoche, 2 freie Tage. In der Hochsaison gehen bei uns mittags zwischen 300 und 500.......... abends zwischen 500 und 850 Essen raus. Da hat schon manchmal der Fischlieferant schwierigkeiten uns ueberhaupt mit der bestellten Menge Muscheln zu beliefern. Eines der wenigen Produkte die "frisch" geliefert wird. Fisch, Gemuese und Fleischpreise sind viel zu variabel um ueberhaupt gesund kalkulieren zu koennen bei diesen Mengen. Und natuerlich auch hier wieder die qualitaets und Lieferprobleme. Natuerlich gibt es auch Restos hier die 100% Frische Ware verwenden. François ist aber wahrscheinlich eines der besten Beispiele hier, dass damit die Wirtschaftlichkeit sehr variabel wird. Und variabel ist ein Wort welches ich nicht hoeren moechte in meinen Betrieben. Und wenn man sich mal so im Jahr auf den verschiedenen Messen umsieht, sind die Zeiten der schlechten Convenience wohl eher vorbei. Die Hersteller bringen jedes Jahr Neuigkeiten, auf Top-Niveau raus. Convenience hat nichts mehr mit dem "Kantinenimage" zu tun, Convenience ist heute nicht nur salonfaehig geworden, sondern sogar richtig gut. Und wenn ich mir mal so gerade die Vorschlaege meiner Kuechenchefs fuer die Saisonkarte 2012 ansehe, so scheint Convenience auch die Kreativitaet zu foerdern........... anstatt sie zu toeten wie man immer wieder faelschlicherweise hoert. Beides kann coexistieren. Frische und Convenience sind heute keine Gegensaetze mehr, sondern koennen sich gekonnt, kreativ und vor allem sehr geschmacksvoll ergaenzen. Und erlauben mit einfachsten Mitteln eine extremst genaue Kalkulation, sicherung der Qualitaets und Hygienestandards. Koeche und Gastronomen die Convenience verteufeln, kennen meistens nur die wirklich schlechten Produkte, und/oder haben sich nie mit den anderen beschaeftigt. Weder mit den Produkten, noch mit den diversen Zubereitungstechniken etc. |
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![]() Mitglied seit 14.11.2008 |
hallo
wenn ich Deine Nachricht richtig verstanden habe, kannst Du die NIchtqualifikation Deiner -Eurer- Köche durch die neuen Produkte des Convenience ausgleichen? gruß |
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![]() Mitglied seit 24.03.2008 |
nun ja. bei MC Donald klappt das doch auch. M.E. sind da keine Köche am Werk und alles ist vorgefertigt und von Jedermann "kochbar". Vielleiht ist irgendwann ja auch Herr Maggi wieder salonfähig.
Gruß Lollo, die gerade in einem kleinen, feinen Lokal essen war, welches mit ein 8 Tischen für ttl. 20 Personen offenbar existieren kann. |
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![]() Mitglied seit 14.11.2008 |
seit wann, wie lang.. das sieht man immer wieder...
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![]() Mitglied seit 19.03.2009 |
Hi @ll
Koeche und Gastronomen die Convenience verteufeln, kennen meistens nur die wirklich schlechten Produkte, und/oder haben sich nie mit den anderen beschaeftigt. Weder mit den Produkten, noch mit den diversen Zubereitungstechniken etc. Wir sollten sachlich bleiben. Wir sind hier in einem Kochforum wo jeder mitlesen kann, sei es Profi, Sternekoch, normaler Koch, und auch interessierte allgemein. Convenience ist nicht gleich Convenience und möglicherweise wir alle aneinander vorbeireden. Das Wort „Zulieferindustrie“ fiel. Das ist ganz was anderes, was bei deinen Mengen ganz anders zu bewerten und verstehen gilt. Das wissen aber auch nur Betriebe die mit solchen Mengen an Essen konfrontiert sind. Geht auch gar nicht anders, wobei hier die Zulieferung an Produkten verständlich für den Kunden definiert werden sollte und mit Sicherheit Top gewählt ist Kein Thema. du sagst selber… uebrigens wird die Kennzeichnung von TK, SV, Konserven und Convenience auf der Speisekarte hier bald Pflicht wenn der Gesetzvorschlag von dem Abgeordneten Siré durch die assemblée kommt.) Und das aus einem Land das sich weltweit, nicht nur mit hervorragendem Kochen, sondern mit dessen etablierter Kochsprache weltweit anerkannter Sprache von Köchen überall verstanden wird. Die Aussage…… Ich brauche auch keine Koeche die besonders Qualifiziert sind......... würde sich so mancher DE- Gastronom, und das mit allem Respekt, ……………“ nicht trauen hiermit, in Werbung zu gehen. Gruß Frank |
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![]() Mitglied seit 28.02.2012 |
Wenn man eine Gute Idee und ein gute Location bieten kann, kann man durchaus Geld mit Gastronomie Geld verdienen! Man muss es nur wollen!
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![]() Mitglied seit 26.10.2006 |
Moinsen,
in Torfhaus im Harz gibt's einen Laden namens "Bavaria Alm". Eine ziemlich große Einrichtung (die Bezeichnung "Restaurant" möchte ich mir hier verkneifen), die anscheinend immer gut besucht ist. Die würden wohl ohne Convenience Produkte, die man den Speisen deutlich anmerkt, überhaupt nicht klarkommen. Die Besucher scheintes aber nicht zu stören, dass das Niveau einer gut geführten Kantine nicht überschritten wird. Ich würde mal wagen es zu behaupten, dass mit diesen Läden tätsächlich Geld verdient wird. BG Hinnerk |
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![]() Mitglied seit 19.03.2009 |
Wenn man eine Gute Idee und ein gute Location bieten kann, kann man durchaus Geld mit Gastronomie Geld verdienen! Man muss es nur wollen!
Vermute du damit erfolg hast. ?? erörtere uns dein Konzept. Gruß frank |
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![]() Mitglied seit 19.03.2009 |
Die würden wohl ohne Convenience Produkte, die man den Speisen deutlich anmerkt,
Interessant. Wie merkt sich das an? Gruß Frank |
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![]() Mitglied seit 26.10.2006 |
@ Frank
In deinem Profil steht: Dann müsstest Du eigentlich wissen, wie "sich das anmerkt", oder hast Du da etwa nicht die Wahrheit gesagt? Ich gehe mal von Letzterem aus, denn anders ist Deine Frage nicht zu erklären. BG Hinnerk |
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![]() Mitglied seit 19.03.2009 |
Hallo zusammen
Ich denke wir reden nun langsam alle aneinander vorbei. Mancher redet von hochwertigen Convenience Produkten, andere von Tüten und Pulver, TK oder einfach nur schlechtes Essen. Jeder für sich selber entscheidet was er am Herd so treibt und seinen Gästen schickt. Geschmäcker bleiben eben verschieden. Sagte aber auch schon, dass ich zu den genannten „hochwertigen“ Convenience Produkten nicht mitreden kann, weil mich das bisher nicht interessierte, bzw. hier keine Anwendung findet. oder hast Du da etwa nicht die Wahrheit gesagt? Du kannst versichert sein dass weder im Profil oder am Herd geschummelt wird. Was bisher bzw. seit 22 Jahren dankend von der Kundschaft angenommen wird. Gruß Frank |
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![]() Mitglied seit 22.12.2011 |
Natürlich kann man in der Gastronomie noch Geld verdienen.
Als Gastronom muss man sich halt auf die Kundschaft einstellen. Und wenn man das Konzept konsequent und vor allem mit Liebe umsetzt, finden sich auch die passenden Gäste ein. Und als Angestellter ist es wirklich die Leidenschaft für den Beruf der zum Erfolg führt. Ein Koch oder anderer Handwerker/Dienstleister der sich mit seinem Beruf indentifizieren kann, wird (natürlich mit entsprechendem Geschick) immer ein gutes Ergebnis abliefern. Ein Schreiner, der mit Freude gutes Holz verarbeitet wird immer das Beste daraus herausholen. Genauso der Koch, der begeistert mit guten Produkten arbeitet. Allerdings kann ich Goutatouts Aussage zu den Bedingungen in der Gastro nicht ganz nachvollziehen. Ich persönlich steh da zwar nicht ganz schlecht da, aber ich kenn da auch mehr als genug Kollegen, die unter den oben genannten Bedingungen arbeiten. Ich weiß z.B. von einem Betrieb der allen Ernstes jemand für eine 7-Tage-Woche(!) bei einem Hungerlohn sucht. Und ob Du es glaubst oder nicht, es gibt echt Leute, die sowas machen. Die meisten Betriebe in denen ich gearbeitet habe gabs auch keine Überstunden vergütet. Der Urlaub, der sich am gesetzlichen Mindestmaß entlang bewegt ist auch eher die Regel. Dass bei dir vermehrt Abiturienten reinschneien, liegt weniger an den guten Bedingungen in der Gastro, sondern eher dass sich die Bedingungen in der Wirtschaft verschlechtert haben. Aber das führt jetzt am Thema vorbei. Ich weiß zwar nicht wie das in Frankreich gehalten wird... aber wenn Du davon berichtest mit unqualifizierten (billigen) Köchen zu arbeiten erscheint mir die Aussage etwas zwiegespalten. |
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![]() Mitglied seit 14.11.2008 |
Es gibt sowas wie einen natürlichen Ausgleich. mal ist mehr zu tun, mal weniger.
Mal gehen die Angestellten früher, dafür mal später, warum soll man das vergüten? Dass Du Dich über Menschen erhebst, die zu schlechteren Bedingungen arbeiten, statt faul auf der Haut zu liegen...sorry |
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![]() Mitglied seit 19.03.2009 |
@ Hinnerk
Die Gastro ist weder einfach oder sonst was. Ich persönlich orientiere mich anders. Wie Heute ein Gast sich die Mühe machte auf der Rückseite der hinterlegten Rechnung etwas zu hinterlassen. Was ich sagen möchte. Zuerst beginnt Kochen. Danach Geld. Umgedrehte Variable ist etwas für Träumer. Gruß Frank
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![]() Mitglied seit 22.12.2011 |
@Mojoverde:
Braucht ihr noch Leute? Also ich kann es an einer Hand abzählen, wann ich früher Feierabend hatte. Und warum man das vergüten sollte? Ganz einfach weil jede geleistete Arbeit vergütet werden soll. Ich lese irgendwie heraus, dass Du Arbeitgeber bist. Schon alleine die Aussage ich würde mich über Menschen erheben, die sich besser über den Tisch ziehen lassen sollen... Aber da wären wir ja wieder voll beim Thema: "Kann man mit Gastronomie noch Geld verdienen ??": Solange den Leuten ein schlechtes Gewissen gemacht wird und sie in die Ecke der Faulenzer zu stellen, nur weil sie wissen was sie wert sind, wird es nicht besser werden. Im Gegenteil. Da kann ich eigentlich nur provokativ fragen: Warum Du Dich darüber erhebst jemanden einen Verdienst zuzumuten von dem er nur schwer bis garnicht leben kann? Und dabei geht es nicht nur um die armen Seelen, die für ihr eigenes Recht nicht einstehen können, sondern auch um die Anderen denen es dadurch nur noch schwerer gemacht wird ihren gerechten Lohn einzufordern. Denn warum sollte ein Unternehmer einen "teuren" Koch einstellen, wenn man einfach nur abwarten muss, bis sich jemand zum Dumpingpreis finden lässt. |
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![]() Mitglied seit 14.11.2008 |
reg Dich ab, Du brauchst Dich nicht angesprochen zu fühlen...
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![]() Mitglied seit 19.03.2009 |
Also ich kann es an einer Hand abzählen, wann ich früher Feierabend hatte.
sondern auch um die Anderen denen es dadurch nur noch schwerer gemacht wird ihren gerechten Lohn einzufordern. eigentlich alles Schlagwörter, bzw Die Gastro als Beruf eigentlich gemieden werden sollte. Jeder der sich dazu entscheidet, kann sich über Dehoga und Tarife informieren. Uns ist allen klar dass die Personalkosten einen gewichtigen Anteil nehmen in unserer Kalkulationen. . Denn warum sollte ein Unternehmer einen "teuren" Koch einstellen, wenn man einfach nur abwarten muss, bis sich jemand zum Dumpingpreis finden lässt. Ich für Meinen Bereich meine, es schon auf den Betrieb ankommt. Spare ich am Personal, spare ich am falschen Platz und Lieferung zu Gästen. Wenn die Zahlen nicht passen, liegt es nicht am Personal. Eher an Konzept oder Chef. |
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Henglein
Rama Cremefine







































