Checkliste für eine gute Ausbildung zum Koch
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![]() Mitglied seit 27.01.2005 |
ich verfolge den Thread \"Kochausbildung\" als interessierte, aber branchenfremde Mutter eines 13-jährigen Burschen, dessen Wunsch es ist, eine Ausbildung zum Koch zu machen und der demnächst auch sein erstes einwöchiges Praktikum machen wird. Weitere Praktika werden folgen. Ausbildung in Sternerestaurants oder auch in Kochschulen wurde allgemein andiskutiert, für mich als Mutter wäre es wichtig, Beurteilungskriterien für einen guten Ausbildungsplatz zu finden. Es soll ein möglichst umfassendes Gesamtbild entstehen, das den Betrieb als Organisation und in seinem Ablauf, die Ausbilderpersönlichkeit, das Produkt, Ausbildungsinhalte und Durchführung berücksichtigt. Gleichzeitig möchte ich auch fragen, wie kann man als Eltern sein Kind im Hinblick auf ein bestmögliches Ergebnis auf eine Ausbildung zum Koch vorbereiten und es durch die Ausbildung begleiten? Ich freue mich eine angeregte Diskussion und viele wertvolle Hinweise. Vielen Dank und liebe Grüße Madato |
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![]() Mitglied seit 15.11.2004 |
moin........
du bist ja mal ne geile mama!!!!!! willst du das wirklich?! dein kind in die gastro schicken............... aber naja wenn du und er es wollen bitteschön. als erstes schick den kleinen in jeden ferien in die küche damit er sich schon mal dran gewöhnt dann zu arbeiten wenn die anderen an den see gehen und spaß haben. dann wird er auch merken was seine richtigen freunde sind und was nicht. wer nämlich etwas länger in der gastro ist der wird bald sehr wenige freunde haben und die arbeiten meist in der gastronomie. dann schau dir die betriebe an in den du den kleinen schicken willst. gibts irgendwelche auszeichnungen(aral schlemmer atlas, varta führer, gault millau oder michelin um bloß mal einige zu nennen). wie schauts denn im restaurant aus. gibts dort immer wieder verschiedene(also häufig wechselnde) bedienungen. wie alt sind denn die ausbilder und die ausgelernten. ganz wichtig ist der hygienezustand(guter tip: so wie es in den toiletten ausschaut siehts auch meist im rest des hauses aus). dann mal mit dem ausbilder reden engagiert er sich auch ausserhalb des betriebes in seinem beruf also ist er mitglied in der prüfungscommision, ist er im vdk - verband der köche deutschlands - hat er kontakte zu anderen hotels oder gaststätten wo der kleine eventuell mal praktikas ausser haus machen könnte. hat er oder nimmt er an wettbewerben teil. dann kannst du mal in die berufsschule fahren und dort mal den lehrern sprechen wie sich denn die lehrlinge über den betrieb geäußert haben. apropos berufsschule. nehmen denn die lehrlinge an irgendwelchen meisterschaften teil - kreismeisterschaften, rewe pokal, flach pokal usw. dann würde ich auch mal mit dem ausbilder sprechen wie es denn mit der einhaltung des ausbildungsrahmenplanes ist. kommt der lehrling auch wirklich(falls vorhanden) in alle abteilungen wie z.b.: lager und restaurant. für mich ist es wichtig das ein koch auch weis wie es vor dem pass abgeht. denn der service hat manchmal auch viel zu tun. naja wie du siehst gibts viel arbeit für dich. aber nochmal ganz ehrlich. du willst ihn nicht wirklich in die gastronomie schicken? oder? mfg der germanchef Köche regieren die Welt!!! |
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![]() Mitglied seit 19.09.2006 |
Hallo madato,
Germanchef hat eigentlich alles schon gesagt, was wirklich wichtig ist das er ein Praktikum macht und da sieht wie es in der Küche aussieht. Mach ihm auch klar dass er dann aber auch sehr viele Freunde verlieren wird, weil er dann arbeiten muss wann die andern frei haben, aber wenn er Koch werden will muss man da durch. Es gibt Tage in der Küche da läuft alles, dann kommt man strahlend heim und freut sich, aber es wird auch Tage geben da klappt nix und du wirst zu sau gemacht weil eben nix klappt, da solltest du ihm auch gleich sagen das alles nach der arbeit wieder ob ist und er nichts nach hause schleppen sollte. Dann wünsche ich deinem Sohn viel Spaß in der Gastronomie. Simon |
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![]() Mitglied seit 27.01.2005 |
Hallo Germanchef, hallo Simon,
vielen Dank für die informativen Antworten! Ja, es ist schon lange der Berufswunsch meines Sohnes und ich sehe meine Aufgabe ihn beim Erlernen und Erfahrung sammeln zu begleiten und zu unterstützen. Ich halte nichts davon einem Kind Berufswünsche \"zu seinem Wohle\" auszureden. Es muss letztendlich selbst seinen Weg gehen und zu seinen Entscheidungen stehen. Als 6-Jähriger wollte mein Sohn Restaurantkritiker Zu einigen Punkten: Im Thread Kochausbildung wird eher negativ von Sternerestaurants geschrieben. Welche Vorteile haben Auszeichung. Ich sehe: -Erfüllung von Standards und Kriterien die, diese Gastroführer anlegen. Welche sind diese, die nicht nur einen Blick aufs Produkt sondern hinter die Kulissen zulassen? - fachliche Bandbreite - Bekanntheitsgrad, Rückschlüsse Dritter auf das Ausbildungsniveau (z.B. bei Bewerbungen) - Kontakte und Empfehlungen über Ausbildungsbetrieb für weiteren Werdegang Wie sieht eine gesunde und gute Mischung aus? Welche Rückschlüsse kann man ziehen? Meinst Du die Prüfungskommission für die Gesellenprüfung? Welche anderen Verbände gibt es? Was sagt es aus? Ist es üblich, auch Praktika während der Ausbildung zu machen? Mein Sohn hat noch Zeit bis zum Beginn der Ausbildung, hier könnte man auch schon Praktika bzw. Ferienjobs vermitteln. Kontaktdaten der örtlich zuständigen Berufsschule habe ich schon im Internet gefunden. Eine freie Schulwahl gibt es, nehme ich an, nicht. Geht die Teilnahme an Wettbewerben von den Schulen aus oder auch vom Ausbildungsbetrieb? Vor dem Pass? Da bin ich branchenfremd! Ich kann mir vorstellen, dass es der Übergang von Küche zu Service ist. Bin ja Betriebswirtin und sehe auch die Notwendigkeit, dass ein Koch den gesamten Betriebsablauf kennt und sich über seine Aufgabe und ihre Wirkung und Abhängigkeiten im Gesamtgebilde bewusst ist. Vielen Dank und einen schönen Sonntag! LG Madato |
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![]() Mitglied seit 13.04.2005 |
Mahlzeit,
aus meiner Sicht würde ich folgendermaßen vorgehen: Vorspeisen, Suppen, Desserts alles regelmäßig wechselnd , frische Produkte saisonal angepasst ( z.Bsp keine Pfifferlinge im Februar oder Karpfen im Mai) sieht er wie es wirklich ist. germanchef beschrieben , und das einhalten des Lehrplans. Nachfrage bei aktuellen Azubis. viel Druck überhaupt gibt. bedenken. Verbandsmitglieder, Prüfer und sonstige Vereinsmeier haben meist damit viel um die Ohren, und deshalb weniger Zeit für Ihren Betrieb und noch weniger für ihre Azubis. Ist für mich nicht positiv. Alter, egal ob jung oder alt, ist keine Qualifikation. Es gibt super ausbildende junge Küchenchefs , und auch sehr erfahrene , ältere Top-Ausbilder. Germanchef nimms mir nicht übel, aber eine gute Putzfrau, die die Toiletten vorbildlich in Schuss hält, sagt doch nichts über die Qualitäten des Küchenchefs aus, der wahrscheinlich damit gar nichts zu tun hat. Ansonsten wünsche ich viel Glück, und Glückwunsch dem künftigen Koch zur Mutter Kaertle |
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![]() Mitglied seit 15.11.2004 |
moin........ zum thema alter hatte ich nicht das alter des ausbilders sonder eher das alter der ausgelernten gemeint. sind die köche alle sehr jung dann wird die küche meist auf dem absoluten lohnminimum gefahren(klar commis - jungköche - sind billiger als demichefs oder chef de parties). wenn du aber auch etwas ältere köche da hast dann ist auch etwas mehr erfahrung in der küche man kann von mehreren leuten was lernen als nur vom ausbilder. die ersten wettbewerbe im leben eines kochs gehen meist von der schule aus - kreismeisterschaft zum beispiel - alle anderen sind dann auf eher freiwilliger basis.... @kaertle: magst du schon recht haben mit der super putzfrau. aber wenn du nen chef hast der etwas hinterher ist dann konrolliert er die arbeit der putzfrau ebenso wie die arbeit des küchenchefs. also ist meine meinung - öffentliche hygienebereiche in ordnung dann sind die geschlossenen hygienebereiche auch ok....... mfg der germanchef Köche regieren die Welt!!! |
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![]() Mitglied seit 27.01.2005 |
Hallo,
Vielen Dank für die Komplimente! Das duale Ausbildungssystem hat den Vorteil der Praxisnähe andererseits kann die Qualität der Ausbildung sehr schwanken und nicht jeder Ausbilder ist ein guter Personalführer. Das macht es für Eltern auch wichtig einen genauen Blick auf die möglichen Ausbildungsbetriebe zu werfen, weil man ja seinen Kindern nicht zufällig sondern schon bewusst einen möglichst guten Start ins Berufsleben geben möchte. Mit der Entscheidung gibt man ja auch schon ein wenig den weiteren Weg vor. Zu den Toiletten. Perfekte Toiletten, müssen nicht notwendigerweise bedeuten, dass die Qualität der Küche gut ist, umgekehrt kann der Koch in seinem Bereich sehr gut sein, auch wenn der Sanitärbereich etwas nachlässig behandelt wird. Meiner Ansicht nach ist es aber eine Aufgabe der Geschäftsleitung, dass in jeder Abteilung die Unternehmensziele und -standards erfüllt werden. Altersstruktur: Ich habe hier in unserer kleinen Stadt einen guten Überblick über die Gastronomie. Ein Betrieb mit gehobener und gepflegter Gütbürgerlichkeit hat leider einen Koch (ehemals Stern in anderem Restaurant), bei dem ich damit rechne, dass er in den nächsten Jahren in Ruhestand gehen wird und dann erst mal sicher gestellt sein muss, dass das Niveau der Küche weitergeführt wird. Wie groß soll ein Betrieb ungefähr sein, bzw. was wäre die Mindestmitarbeiterzahl in der Küche? Wenn Ihr von reiner Sterneküche abratet, wäre aber ein Betrieb, z.B. ein kleiner Hotelbetrieb, der beides, Sterneküche und gehobene, gutbürgeliche Küche anbietet geeigneter? Die Argumente zur Verbandstätigkeit leuchten ein. Ein Punkt, der mir noch einfällt ist der Blick, der vom Betrieb nach außen geworfen wird, z.B. die Weiterentwicklung des Betriebes wie auch die Fortbildung der Ausbilder. Lieber Gruß Madato |
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![]() Mitglied seit 13.04.2005 |
@ Köcheanzahl:
Als ganz gut empfinde ich den Mittelweg: 1 Küchenchef, 2-3 Ausgelernte, 3 Azubis. Im Bezug auf das Alter hat da natürlich der Germanchef recht. Wenn die ausgelernten Köche nicht alle bei 22 J. liegen. Sind einige älter, kennen und können sie meist auch mehr, sprich man kann auch von ihnen einiges lernen. Sterneküche ist Sterneküche und die Essen werden auch in diesem Haus aus einer Küche kommen, wenn es kein Riesenschuppen ist. Man muss nicht grundsätzlich davon abraten, trotzdem wäre ich sehr vorsichtig, außer Du kennst die Betreiber. Du kannst mir per KM ja den Betrieb nennen und schicke Dir die Antwort retour. Die Fortbildung der Ausbilder stellt sich, falls überhaupt vorhanden , sehr selten nach außen dar. Das ist meist auch eine Frage des persönlichen Engagements der jeweiligen Person, sehr selten auf Betreiben des Arbeitgebers. Nicht wenige bilden sich auch dadurch weiter, dass sie immer wieder neue ,ausgelernte Köche einstellen, die von ihren vorherigen Arbeitsstätten \"etwas mitbringen\" . LG Kaertle |
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![]() Mitglied seit 27.01.2005 |
Auch nicht schlecht! Zeigt, dass neue Mitarbeiter als Bereicherung gesehen werden und sich durchaus einbringen können. Ich möchte gerne noch mal auf die Sterneküche zurückkommen. Warum ist sie zu speziell? Wird bei ihr nicht auch alles vermittelt, was für eine erfolgreiche Ausbildung wichtig ist? Ich habe (aus Laiensicht!) bei traditionelleren Betrieben eher die Befürchtung, dass einige Inhalte nicht gelehrt werden können, weil sie nicht abgedeckt werden. Liege ich mit der Vermutung falsch? Mir ist natürlich klar, dass ich auf der Suche nach dem bestmöglichen Ausbildungsplatz die örtlichen Begebenheiten berücksichtigen muss. Kaertle, vielen Dank für dein Angebot! Ich werde, wenn es konkreter wird gerne darauf zurückkommen. LG Madato |
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![]() Mitglied seit 15.11.2004 |
moin........
sternelehrlinge bekommen beigebracht wie man ein mille feuille von jacobsmuscheln und bulgour baut, wie man zucker zu spiralen zieht und wie man mit gaaanz teuren produkten umgeht. ist ja an und für sich nicht schlecht. aber ziel der gesellenprüfung ist es das der auszubildende beweist das er die grundkenntnisse des kochhandwerks beherscht. und die sternegastronomie hat nun mal nix mehr mit grundkenntnissen zu tun....... mfg der germanchef Köche regieren die Welt!!! |
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![]() Mitglied seit 04.12.2006 |
Mahlzeit,
Wie viele von den Leuten die auf die Sternekueche meckern haben den schon mal wirklich in so einem Laden gegessen oder gearbeitet? Fuehle da Schwingungen der Missgunst...... Sternekueche ist bedingt ok, bestes Beispiel ist Schuhbeck in Muenchen, da gibts fuer das Ganze Haus nur einen Azubi in der Kueche, und das solang bis er ausgelernt hat, also kuemmern sich alle wirklich um ihn/sie, aber das sind die Ausnahmen, ich wuerde mein Kind, stehe vor der selben Herausforderung, Nicht in einem kleinen Laden schicken, evtl wirklich ein gutes Kettenhotel in einer groesseren Stadt, erstens, da ist er nicht allein, zweitens, da da so viele Middle Management Manager jeden Tag in Meetings irgendwelche Erguesse von sich geben (muessen, grinsss), gibt es sicher einen riesigen azubidevelopementplan, und keinen Aerger, sondern alles schoen Scheduled, also geplant, wie die Durchfuehrung ist steht auf einem andren Blatt, wenn Sterne dann Schuhbeck, oder gesponsorte Laeden, d.h. der Chef kann rausknallen was er lustig ist und nicht Ruecksicht nehmen meussen auf Pacht, Lohnkosten etc., da wird dein kind auch nicht abgewichst, wie ich es von den kleineren Gutbuergerlichen Laeden kenne und leider immer wieder hoere, aber schau dir die Leut einfach an, es gibt ueberall die Ausnahme, die dann wieder die Regel bestaetigt, der Kleine muss sich wohl fuehlen und du auch, soll heissen du musst einfach das Gefuehl haben das jemand Verantwortung uebernimmt. Bist ne klasse Mutti Love & Peace Christian |
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![]() Mitglied seit 24.12.2004 |
Hi,
Ich habe jetzt 2,5 Jahre von 3 Jahren Ausbildung hinter mir. Dazu kommen zwei Betriebswechsel zuerst Großbetrieb mit gehobener Gastronomie > Ausbilder in der Prüfungskommision , macht an Wettbewerben mit, hat einen Namen , 6 Azubis, eigentlich von denen alle 3 Monate einer gegangen ist. Zuletzt hatten wir und auch jetzt ist da kein Azubi mehr im ersten Lehrjahr, vier haben angefangen. Ich hab nach 2 Jahren abgebrochen. Ich bin am Druck zerbrochen, hab angefangen mich zu fragen ob ich mir den falchen Job ausgesucht hab und hatte Selbstmordgedanken *kein Scherz *. Außerdem hab ich mir nicht mehr zugetraut in der gehobenen Gastronomie bestehen zu können, was jetz zum Glück wieder der Fall ist. Dann bin ich in einer Pommesbude gelandet wo Köche gearbeitet haben die halbherzig ihre Arbeit verrichten, und die keinen Qualitätsanspruch haben. Ich hab nach 4 Monaten das Handtuch geworfen. Dann hab ich mir geschworen nie mehr eine Küche von innen sehen zu wollen. Das ging aber nicht einzuhalten, weil ich nichts anderes in meinem Leben will und kann als zu kochen. Jetzt bin ich in einem kleinen Betrieb mit experimenteller Küche, und einer Köchin gelandet + Aushilfen. Ich bin ihr einzigster Azubi. Sie ist sehr engajiert , ich natürlich auch.. Ich bin voll zufrieden und kann mir auch vorstellen dass ich nach der Prüfung da bleibe. Hier meine Tips/Erfahrungen::::: - Desto besser der Laden desto höher ist der Druck für den Azubi und desto höher sind die gestellten Anforderungen. - Je nachdem wie die Produktpalette des Ladens ist, wird sein können nach der Lehre sein, - In \"gutbürgerlichen Läden\" lernt man Grundkochkenntnisse aber keine Erweiterten z.B. was eine Terrine ist, oder wie man Jakobsmuscheln brät. - Jeder Sterneladen hat Angst seinen Stern zu verlieren und die Angst darf dein Sohn mitspüren - Er muss sich entscheiden: will er ein großer werden, oder ist er zufrieden wenn er Schnitzel mit Bratkartoffeln schicken kann? - wenn er wie ich ne perfektionistische Veranlagung hat , schick ihn in die gehobene Gastronomie , sonst wird er unglücklich. - in kleinen Läden wird \"meistends\" nicht so gut ausgebildet wie in großen, weil Personalmangel herscht und alles was geht auf den Azubi verlagert wird - in großen Läden gibts genug Personal und man lernt wirklich kochen und nicht wie man den Keller putzt - sorg dafür dass er in nem Laden anfängt, wo saisonal gekocht wird weil das heißt dass es ne \"frische küche\" ist und regelmäßig neue Karte anlaufen meiner Meinung nach dein Part::::: - Bügel seine Kochjacken, pack ihm seine Tasche, koch für ihn wenn er frei hat, - steh ihm bei so gut du kannst - schmeiß ihn wenn er frei hat zügig aus dem Bett, damit er seine freizeit nicht verschläft und mit freunden rumhängen und abschalten kann, - wenn du der Meinung bist das er an der Lehre zerbricht, mach ihm so schnell du kannst einen Termin für einen Psychologen klar. (hab festgestellt das das 1/2 Jahr dauert) Ich möchte dir Lob aussprechen dafür dass du so eine angajierte Mutter bist und wünsche dir und deinem Sohn alles gute!!!! Mfg Simtec |
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![]() Mitglied seit 27.01.2005 |
Hallo,
Christian und Simtec, vielen Dank für Eure Beiträge. Tut mir leid, Simtec, dass Du da durch musstest. Der positive Aspekt ist, dass Du gestärkt aus dieser Erfahrung weitergegangen bist. Genau diese Erfahrung möchte ich meinem Sohn doch ersparen. Eine Ausbildung sollte im Idealfall doch etwas planmäßiger und ohne störende Ausbildungswechsel ablaufen. Wenn mein Sohn mal in einen Betrieb wie den von Dir geschilderten kommen sollte, wünsche ich ihm das mit mehr persönlicher Stärke und Reife als er sie als junger Mensch schon haben kann. Man sieht an Euren Beiträgen wie wichtig Personalführung ist. Selbst wenn man in großen Unternehmen wie großen Hotelketten Personalmanagenment in der Theorie professioneller angeht, Führungsstandards und -werkzeuge implementiert hat, müssen diese in jeder Abteilung verstanden und gelebt werden. Aus eigener Erfahrung in anderen Branchen weiß ich, dass dies nicht immer der Fall ist. Hier hilft sicher auch der von Germanchef empfohlene Kontakt zur Berufsschule. Die schwarzen Schafe, also Betriebe mit problematischer Personalführung und hoher Fluktuation sind ja bekannt. Simtec, Dein Katalog ist sehr hilfreich und zeigt, dass sich mein Sohn über sich selbst und seine Wünsche und Ziele im Klaren sein muss. Genau dabei möchte ich ihm helfen, um auch den richtigen Weg zu finden. Er soll die Grundlagen lernen und dabei nicht stehenbleiben. Das entspricht auch nicht seinem Wesen. Er will sich auf alle Fälle weiterentwickeln. Du schreibst es, Christian: Er muss sich wohlfühlen und das Gefühl haben in den richtigen, fördernden, verantwortunsbewussten Händen zu sein. Ich möchte mich bei allen Mitschreibern bedanken. Ihr seid klasse! Es hat sich ist ein toller Thread entwickelt, der nicht nur mir sondern sicherlich auch anderen Eltern und zukünftigen Azubis hilft. Liebe Grüße Madato |
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![]() Mitglied seit 19.09.2006 |
Hallo Madato,
ich sehe das so ich habe in keiner Sterneküche gelernt und das finde ich gut so. Was die da kochen kann er dann immer noch lernen, wie Germenchef schon gesagt hat sollte man in der Lehre eine gute Grundausbildung bekommen. Mein Chef meinte eh mal:\" Das Kochen lernst du eh erst nach der Lehre, hier wird dir nur der Grundstein gelegt.\" Hoffe das dein Sohn eine gute ausbildung bekommt und dann mal ein ganz großer wird. Simon |
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![]() Mitglied seit 24.12.2004 |
hi,
ja er muss mit genug Selbstbewusstsein an die Sache gehen. Wenn du denkst dass du etwas schaffst wozu du eigentlich nicht im Stande bist dann hast du auch die theoretische Chance es zu schaffen. Ich denke es gibt Läden wo \"als Azubi nur gearbeitet wird\" und Lehrküchen. In den letzteren , d.h. meinem ersten Betrieb wird daraus wert gelegt, dass Azubi´s gut ausbildet werden. Der erste Betrieb nimmt ihn in erster Linie weil er die billigste Arbeitskraft ist. Und in Lehrküchen lernt man System und mit dem Kopf & den Händen arbeiten. Versuche ihn vorab zu einer starken Persönlichkeit zu formen die Kritikfähig ist.... Wichtig ist auch: er muss es schaffen zu den Leuten eine persönliche \"leicht private\" Beziehung aufzubauen. Weil wem bringst du es schöner bei, dem sypathischen oder dem unsympathischen Menschen? - das ist menschlich. Mein Chef meinte heute zu mir , dass die Leute die \"durch die Scheiße gegangen sind\" eher etwas werden als Leute die locker gehalten wurden. Nur: der Preis den man in der Lehre zahlt, ist hoch, und wenige sind bereit ihn für eine \"\"schlechte Ausbildung zu zahlen\" - weil es ein Verlustgeschäft ist. Alles gute!!! Phillip |
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![]() Mitglied seit 23.03.2010 |
@madato,wow, da hab ich aber mal was ganz altes ausgegraben
lg Gabi |
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![]() Mitglied seit 13.09.2005 |
Guten Morgen.
Das meiste wurde ja schon ausführlich beschrieben, es gab nur einen Satz der in meinen Augen eindeutig Falsch ist, aber immer wieder gerne genannt wird. In diesem Falle von CommiSimon über das was man in der Sternegastronomie lernt: " Was die da kochen kann er dann immer noch lernen". Das ist leider nicht Richtig, oder zumindest nur selten und dann schwer. Das Lernen wäre sicherlich möglich, aber man bekommt in höhere Ebenen wenn man zu niedrig anfängt einfach keinen Fuß mehr rein. Das sieht man nicht nur bei SterneGastronomie und Nichtsternegastronomie, selbst wenn man nur "einen Stern aufsteigen will", also immer in einem ein Sterne Laden gearbeitet hat und dann versucht in einen "2sterner" zu kommen, ist es verdammt hart. Zumeist bleibt man dort (zumindest von der Art) "wo man herkommt". a2_beys Ausführungen klingen zwar hart, scheinen mir aber keinenfalls unrealistisch und selten. Ich selbst Liebe und lebe für die TopGastronomie, aber mein Kind würd ich so einen Blödsinn NIEMALS machen lassen... |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
@gafi, schreib madato lieber eine KM, kann gut sein, dass sie hier nicht mehr reinschaut. Ich hab sie aber vor ein paar Tagen hier im noch online gesehen.
lg susa ________________________________________________________________________ Experience is simply the name we give our mistakes. (Oscar Wilde) |
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Henglein
Rama Cremefine































