Mindestlöhne für Köche???? Was muss ich verdienen???
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 24.10.2005 |
ich weiß vor einer Woche habe ich noch gefragt ob ich den Meister machen soll oder nicht und jetzt das. Ich fühle mich wie so viele Köche ausgenutzt, unterbezahlt und \"ans Bein gepisst\". Also meine Frage ist was verdient ein Jungkoch (3. Gesellenjahr) so im Schnitt??? Also ich komme aus Kleve/Niederrhein (NRW) bin 23 Jahre alt und meine das knapp Danke derjungeKoch |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 25.05.2004 |
Hallo Junger Koch. Ich sehe das wie du! Sauerei sowas
Gibts keine anderen Möglichkeiten? Andere Restaurants? Ich meine da verdient man ja an einem Imbiss mehr Also wenn ich dich richtig verstehe bist du ausgelernt? Hast also eine Lehre gemacht und arbeitest seit 3Jahren auf dem Beruf? Weisst du, ich würde den Job trotzdem mal annehmen und mich weiter5 umsehen in der Zwischenzeit. Kannst dann ja immer noch absagen oder in der Probezeit abspringen Bei uns ists eben auch so, dass viele Ausländer in die Küche kommen, weil die billiger sind Ich würde den Job annehmen und weitersehen. Gibts vielleicht die Change dort aufzusteigen? Oder eher weniger? Ich sag dir was, in unserer Klasse sind über die Hälfte der Köche abgesprungen und haben sich weitergebildet oder umgeschult. Auch ich habe in den Verkauf gewechselt. Es ist einfach schwer im GGW einen Lohn zusammenzubekommen für eine ganze Familie Ich sag dir was, ich habe erst richtig freude am Kochen bekommen, seit ich hier mitlese und seit ich zuhause alles in Ruhe für meine Liebsten zaubern kann. Wenn ich deren erstaunten zufriedenen Gesichter sehe und ich mir auf die Schultern klopfen kann Hmmm hast du dir schon mal überlegt auf ein Schiff zu gehen? Ein Kolege hat das gemacht und ist restlos begeistert! Einmal machte mir der Kochberuf so richtig spass. Ich ging als Saisonier in die Schweizer Berge an ein Skiwinterort. War toll und ein ganz anderes sehr edles Kochen. SELIG SEI, DER EINE SAHNETORTE GESCHENKT BEKOMMT |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 13.11.2003 |
@ derjungekoch,
lt. Tarifvertrag NRW: Tarifgruppe 4 - Arbeitnehmer/in mit Tätigkeiten, die erweiterte Kenntnisse oder Fähigkeiten und längere Erfahrung hirin erfordern ab 01.04.05 Brutto € 1.343,41 Tarifgruppe 5 - Arbeitnehmer/in mit Voraussetzung, die über die Tätigkeit 4 hinausgehen, i.d.R. Berufserfahrung ab 01.04.05 Brutto € 1.405,23 Tarifgruppe 6 - Arbeitnehmer/in mit eigener Verantwortung innerhalb allgem. anweisung ab 01.04.05 € 1.475,28 Tarifgruppe 7 - Arbeitnehmer/in mit erweiterten Fachkenntnissen und erhöhter Verantwortung ab 01.04.05 Brutto € 1.581,40 Für alle gilt: Regelarbeitszeit momnatl. 169 Std. Achte auf die Ausführungen im neuen Vertrag. LG tabita |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
@all
generell kann man das eigentlich nicht verallgemeinern. kommt immer auf die qualifikation oder die stundenzahl an. bei mir im betrieb gehen die stunden je nach koch von 169 bis 220 stunden im monat. das drückt sich natürlich auch im bruttogehalt aus. ein kleiner tipp an dich junger koch! du denkst du bist gut! du hast ja bestimmt irgendwelche gehaltsvorstellungen. sprich doch mit deinem neuen arbeitgeber darüber, arbeite vielleicht mal dort ein, zwei tage umsonst zur probe, damit er deine einsatzfähigkeit sieht. eine andere möglichkeit wäre, im vertrag gleich einen höheren bruttobetrag nach beendigung der probezeit festzulegen. das ist für beide seiten fähr, den wer kauft schon gerne die katze im sack! lg uli |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 24.10.2005 |
Ja sicher habt ihr alle Recht,
es ist ja so das ich dem Betrieb nur einen 1/2jahres Vertrag habe der jetzt bald verlängert werden soll bzw kann. ich muss 173,5 Std arbeiten dazu kommen im Schnitt nochmal 40-50 Überstunden. Also zu Dir Uli ich habe mich und meine einsatzfähigkeit unter beweis gestellt. Läuft ja auch alles super nur der Lohn stimmt für die Leistung nicht. und bei der tarifgruppe 4 wäre ich ja bei knapp 7,75€/Std. Weiß ja nicht ist nicht viel für die Arbit die weir leisten Gruß derjungekoch |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
ach ja... das thema hatte wir hier schon öfftes, ich will ja nicht philosophieren, aber hier in deutschland beist sich leider die katze in schwanz. die gäste schauen immer mehr auf den preis im lokal/restaurant etc... und der inhaber muß rechnen.. läuft der laden gut, ist es eigentlich kein problem. ein koch der im schnitt 1500 € brutto verdiend kostet den arbeitgeber mit arbeitgeberzulagen, urlaub, krankheit etc über 2000 € im monat, das heißt der koch muß mindestens ... rechnen wir mal alle köche, spüler im betrieb zusammen und kommen vielleicht auf eine personalkostensumme von 10000 € dann muß diese küche übers jahr 480.000 € Küchenumsatz machen, damit sich die kosten rechnen.
in den skandinavischen ländern, frankreich, schweiz etc verdienen die köche besser! aber die gäste akzeptieren auch preise von 20-30 € pro hauptgang .... wie gesagt, da beist sich wiedermal bei uns die katze in schwanz. zumal auch viele ausländer die preise drücken... frau und oma in der küche, schwager am tresen, bruder im service...alles in die familienkasse und die hälfte nur fürs finanzamt. dann funktioniert... leider lg uli |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 15.11.2004 |
da muß ich jetzt auch mal meinen senf dazu geben!!!!!!!!!!!
hallo erstmal @ all @junger koch: sag mal wo hast du eigentlich gelernt, das du jetzt, nach 5 jahren in der gastro, immer noch nicht weist das wir mit die ärmsten schweine in D sind. versteh mich bitte nicht falsch will dich nicht dissen! aber mir hat man in der lehre von anfang an gesagt das ich erstmal ein paar jahre durch die weltgeschicht muß und erfahrungen sammeln bevor ich geld verdienen kann. ich habe momentan eine durchschnittliche arbeitszeit von 12! stunden am tag. ok ich bin auch momentan in der gourmet küche tätig und selber schuld. da braucht man auch so viel zeit. aber hey du bist doch noch jung, kuck dir die welt an! solange du unter 30 bist bekommst du überall auf der welt fast ohne probleme ein visum und wenn du dann 30 bist kannst du auf nette erfahrungen zurückblicken und dir irgendwo nen ruhigen job in ner kantine oder so suche, wo du dann deine geregelten arbeitszeiten hast. und mal ganz ehrlich ich wüßte nicht was ich mit mehr freizeit, als ich sie jetzt habe, anfangen soll. ich hab nämlich mein hobby zum beruf gemacht....... naja, aber ich glaube das ist alles ne einstellungsfrage. mir geht halt einer ab wenn ich einen teller rausgeben kann, der eigentlich zu schade zum essen ist. dann ist mir auch egal ob ich dafür 8 oder 16 stunden in dem puff stehe und die mise jeden tag neu mache, denn a la minute ist unsere stärke - nur frisch ist geil!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! MfG der Germanchef Köche regieren die Welt!!! |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 13.04.2005 |
Hallo junger Koch,
nur mal die Grundsatzfragen : Wo ist Du und wo trinkst Du? Wo wohnst Du? Wer zahlt und reinigt Deine Arbeitsklamotten? Sollte bei allen Fragen rauskommen, dass das auch noch zu Deinen Lasten geht, wirst Du vielleicht wirklich ausgebeutet. Andernfalls solltest Du anfangen zu rechnen. Kaertle |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 10.06.2004 |
@schnuebi
\"Ich meine da verdient man ja an einem Imbiss mehr !\" Woher beziehst Du denn Deine fundierte Kenntnis ? Nenne mir doch bitte mal den Imbiss, ich wäre durchaus an einer Nebenbeschäftigung interessiert. Gruß momu17
...Und aus dem hässlichen Entlein wurde...eine hässliche Ente...... |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 19.08.2005 |
Hallo Momu,
ich habe als nicht gelernte Köchin schon 9€ die Stunde verdient, es kommt darauf an wie Du Dich verkaufst und was Du kannst, und wie oben schon erwähnt, wieviel dem AG möglich ist zu zahlen. Mein Tip an derjungekoch, Europa ist groß, Du bist jung, was hält Dich? Koch ist nicht der einzige unterbezahlte Job! Und an den Ausländern liegt es auch nicht. Es liegt an den Lohnnebenkosten, Steuern.......usw. Ich bin selbst AG und kann ein Liedchen davon singen, wie es ist trotz Bombenumsätzen am Ende nicht viel übrig zu haben. Also auf auf, junger Koch, wie wäre es mit Saisonarbeit, auf den Inseln in D oder im Ausland, oder in der Schweiz zur Wintersaison ich habe mich im Schwarzwald z.B. dumm und dämlich verdient. Wenn Du gut bist wird sicher auch gut gezahlt. Lass den Kopf nicht hängen es geht immer weiter. Grüßchen meike |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 25.05.2004 |
@momu:
Naja fundierte Kenntnis ist es nicht. Ich komme aus der Schweiz und finde hier, dass ein schlechtbezahlter Koch gleichviel wie an einem Imbiss verdient. Wie es in D ist weiss ich nicht. Hier verdient ein Schlechtbezahlter Koch ca.10Euro die Stunde. Also 15Franken. Und in einem Imbiss verdient man das locker. Dort kommt auch noch das Trinkgeld dazu. SELIG SEI, DER EINE SAHNETORTE GESCHENKT BEKOMMT |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 24.10.2005 |
Moin @ all,
Und hier mir ist das egal wie lange ich in der Küche stehe \"Ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht\" @Kaertle - ich esse und trinke im Betrieb muss aber alles bezahlen zu Personalpreisen (aber ehrlich gesagt kann ich mir besser selbst nen Kaffee kaufen und da aufbrühen komme ich günstiger weg) - ich schlafe noch bei Hotel Mama von daher sind die Kosten auch nicht SOOOOO hoch - also zahlen musste ich die Klamotten selbst aber gereinigt werden sie nach langem betteln vom AG Naja danke für eure Meinungen auch wenn nicht glaube das es in ein paar Jahren besser wird ich sehe das ja an Kollegen die älter sind Gruß derjunge Koch |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 05.11.2005 |
Hallo Junger Koch,
ich weiß wovon redest,deshalb folgender Vorschlag: Verzichte auf die teure Meisterausbildung und schau daß Du Deinen Ausbilder machst.Die meisten Chefs stellen die Meister nur wegen ihrer Ausbildereignung einSagt natürlich keiner.Auszubildende sind billiger.Es ist doch so,daß ein guter Lehrling schon innerhalb eines halben Jahres fit in seinem Bereich ist,in dem er angelernt wird,meistens schon eher. Wenn du Deinen Ausbilder hast(kostet glaub ich 800,-€,wird auch manchmal bezuschußt),kannst Du auch Dein Geld verlangen.Du hast natürlich dann auch die verantwortung für deine Schützlinge. Den Meister kann man immer noch machen oder beim Bund evtl.,kostenlos glaube ich. Alles Gute! Wilma2 |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
ich glaubs nicht... toller vorschlag wilma2...
so... was wollt ihr denn? geld verdienen ohne viel dafür zu leisten? armes deutschland sag ich nur. seine position im berufsleben muß man sich erarbeiten. wer gleich am anfang *viel geld* verdienen will, arbeitet als alleinkoch etc .... aber er verdient in 20 jahren nicht viel mehr im verhältniss. macht ne ordentliche berufsausbildung, sucht euch betriebe in denen ihr was lernen könnt, seid angagiert, macht euren meister, bildet euch kontinuierlich weiter .... dann seid ihr irgendwann in der lage, euch die jobs auszusuchen, ihr bestimmt euer gehalt und wer es nicht zahlen will odeer kann, hat pech gehabt... der bekommt euch nicht. ab einer bestimmten gehaltsgruppe/position sind die stellen immer dünner gesäht... ohne meister und fundierte ausbildung und werdegang sind die nicht zu haben. lg uli |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 15.11.2004 |
servus........
@ Ulli: YO!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Köche regieren die Welt!!! |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 05.11.2005 |
Meine lieben Herren Kollegen,
warum kann ich den Jungkoch nicht mal von seinen Möglichkeiten unterrichten. Ihr wißt doch selber alle wie es überall aussieht.Natürlich soll er seine Erfahrung machen,aber müssen denn alle Jungen wegziehen ins Ausland? Wer sagt denn,daß die alle wiederkommen. Schaut Euch doch bitte um,ganze Familien gehen ins Ausland. Es gibt viele Köche,die sich die selbe Frage stellen,wie Jungkoch.Warum soll es sich der Junge unnötig schwer machen,vielleicht hat er auch Recht auf ein geregeltes würdevolles Leben in der Gastronomie. Es ist wichtig,daß man den jungen Köchen auch mal ihre Perspektiven zeigt,das würde sie echt motivieren zum Weitermachen. Wilma |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
@willma
ich habe nicht vom ausland geredet, ich habe gesagt das eine fundierte aus- und weiterbildubng wichtig ist, um auch in zukunft anständiges geld zu verdienen und einen gesicherten arbeitsplatz zu besitzen. dazu gehört aber, das man die ersten jahre auch finanziell kleinere brötchen backen muß, ers zahlt sich später doppelt aus! wenn man jung ist, noch bei muttern wohnt etc.. (s.o) fällt dies alles leichter, meisterprüfung natürlich auch.... später wenn fmilie etc dazukommt, ist dies alles problematischer. also, jungköche... auch wenns schwerfällt und andere in eurem alter mehr verdiejnen, bildet euch... die zukunft wird es euch danken mit sichern arbeitsstellen und guten gehältern. lg uli |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 19.08.2005 |
Jungkoch, wenn Dein Bruder in der Ausbildung mehr verdient als du, im glaube ich 3. Gesellenjahr, wenn du nach der \"Meisterdiskussion\" diese Frage stellst, ...............dann.....mein lieber solltest Du vermutlich umschulen. Sei mir nicht böse, ich habe ausser der Privaten Ausbildung zur Kosmetikerin keine Ausbildung, habe jedoch im Hotelfach immer übertariflich verdient. Also, nimm bitte die Zügel in die Hand und jammere nicht, wie gesagt, klar haben es dir viele gesagt - aber die Welt ist wirklich groß, nutze sie.....
grüßchen meike |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 05.11.2005 |
Hallo noch mal,
Jungkoch:Beherzige meinen Vorschlag mit dem Ausbilder,und weiterbilden kann man sich nicht nur wenn man den Meister macht. Ich war die letzten sieben Jahre selbständig(bin 32)und mußte mich jeden Tag aufs Neue weiterbilden(sonst wären mir nähmlich die Gäste ausgeblieben)oder mußte mir was einfallen lassen,daß die Gäste kommen.(gutbürgerlich) Für einen Hungerlohn in der Gastronomie als gelernte Köchin dazu stehen(in Deutschland!)für andere,da kann ich mich auch selbständig machen.Weitergebildet habe ich mich ständig aus Büchern,Zeitschriftenu.s.w.,das habe ich auch in meiner Lehrzeit so gemacht,da uns mein Chef nur das nötigste gezeigt hat(was für den Betrieb reicht)und habe dann nachgekocht(aus dem Hering). Als Frau hat man es in der Küche etwas schwerer,es besteht ja die Gefahr einer Schwangerschaft.Ich bin vor meiner Selbständigkeit beruflich rumgereist,aber das geht auch ganz schön ins Geld.Ich bin jetzt hier im schönen Oberbayern gelandet,und hier gibt es leider auch keine gut bezahlte Arbeit mehr.Die,die was verdienen wollen,gehen nach Österreich(Nettoverdienst bei 5,5Tagewoche ca.1ooo,-€,verpflegung meistens frei,als normaler Koch)oder nach München.Doch hier unten kosten die Wohnungen oder Zimmerchen ne Menge). Du kannst ja mal eine Saisonstelle ausprobieren,gerade jetzt wird in Österreich eine Menge gesucht für die kommende Skisaison.Etwas Luftveränderung tut schon mal gut,man wird auch mit einer tollen Landschaft manchmal entschädigt. Ich weiß,daß ich mich hier bei einigen Kollegen ins Fettnäpfchen gesetzt habe.Es gibt Köche,die sind nur mit ihrem Beruf verheiratet,aber es gibt manchmal noch was anderes.Die meisten halten sich für unersetzlich,doch jeder ist ersetzbar(hatte mir mal ein ehemaliger Küchenchef gesagt(war Meister),als die Grenzen zu Tschechien aufgingen) Das wollte ich nähmlich auch nicht glauben. Ich denke,daß ich mein Lehrgeld gezahlt habe. Wilma |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 24.10.2005 |
Ach wisst ihr Leute es ist ja nicht so das ich nicht gerne Koch bin. Ganz im Gegentum ich habe wie hier schon gesagt wurde mein Hobby zum Beruf gemacht. Es ist ja uach nicht das ich mich nicht weiterbilden will oder tue ich versuche auch alles mögliche mitzunehmen. Ob es Theorie in der Betreibsführung oder praktische Sachen in der Küche sind. Ich versuche alles mitzunemen was geht. Und Auslandserfahrung habe ich ja auch schon. Sicher werden jetzt wieder jede Menge Antworten kommen das das nicht reicht aber ich war schon ein Jahr in Florida/USA und habe da für Millionäre(<------ will nicht angeben) gekocht.
Aber hier wurde ja auch schon gesagt das das mit der Meisterschule schwerer wird sobald man lediert ähm verheiratet ist und Kinder hat. Sicher ist das richtig nur was sollen die Köche denn noch so alles machen???? 1. Tag und Nacht schuften für eien Hungerlohn 2. Ins Ausland gehen und weiterlernen 3. Erst mit 30-35 nach der Frau fürs Leben sehen???? Was soll ich denn machen wenn ich mit meiner Freundin so glücklich bin das ich nicht unbedingt ins Ausland will???? Man hat sowieso keine Zeit für die Freundin und dann soll ich noch ins Ausland. \"Schatz wir sehen uns dann ja schon nächstes Jahr wieder????\" Was soll ich denn machen sie zum Teufel schicken und sagen Schatz komm mal in zehn Jahren wieder dann habe ich ich VIELLEICHT Zeit für Dich. Klar wollen die Leute heut zu Tage einfach gut und billig und viel essen. Ich bin ja vielleicht noch zu jung aber es kann ja nicht sein das man die Jungköche so ausnutzt. Und \"Was wollt ihr denn viel Geld und nichts dafür leisten????\" Das ist lachhaft ich habe in dem Restaurant angefangen mit einem Küchenchef und einem \"alten Hase\" über mir. Kurz vor der Eröffnung ist der aber der eine Geselle ausgefallen somit waren wir nur zu zweit (306Std im 1. Monat). Aber dann ist ja auch noch der Küchenchef von selbst gegangen. Da stand ich plötzlich alleine da. Und jetzt bin ich mit einem 24jährigen in der Küchenführung. Müssen alles machen von Bestellung über Mise en place und Küchenorganisation. Und jetzt wird hier gesagt das wir nichts dafür tun wollen. Und meine Frage war was muss ich als Koch in so einer Pos verdienen??? Aber ich sehe schon es gibt nicht viele die einen Jungkoch verstehen. Vielleicht stößt dieser Beitrag jetzt ja zu großem Gelächter bei den großen Köchen da oben aber jetzt wisst ihr wenigstens warum ich solche Fragen stelle. Gruß derjungekoch |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
@jungkoch
ich kann hier nur von mir ausgehen... bei mir verdient ein koch (siehe oben je nach stundenzahl und vertrag) zwischen 1500 und 2400 € im Monat. Essen, Getränke frei (nur versteuert) und die Arbeitswäsche wird gestellt bzw gewaschen. weihnachtsgeld und urlaubsgeld gibts keins, kann sich vielleicht wieder ändern wenn bessere zeiten kommen. stundenerfassung exakt mit stempeluhr, überstunden werden in freizeit umgewandelt. Trinkgeld wird anteilig bar ausbezahlt. urlaubanspruch nach tarif. so, reicht dir das fürs erste? lg uli |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Uli, haste schon eine Bewerbung im Postfach liegen
best susa ____________________________________________ Let me play the lion too. |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
einige susa, grins...
aber ich mach erstmal langsam mit einstellungen, wahrscheinlich erst im frühjahr wieder. wir sind im moment zu acht ... 3 köche (1 freelancer), 3 lehrlinge (1./2./3. Lehrjahr) 2 küchenhilfen/spülern und 1 praktikant in der küche ... der rest falls benötigt wird mit freiberuflichen köchen bzw leiharbeitsfirmen je nach bedarf aufgefüllt. lg uli |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 20.12.2003 |
Hallo Zusammen!
Wenn ich das alles so lese kann ich eigentlich froh sein, daß ich meinen ehemaligen \"Traumberuf\" doch nicht erlernt habe, sondern nur als Hobby ausübe. Für den angegebenen Stundenlohn würde ich noch nicht einmal den Wecker stellen um aufzustehen. Eine Frechheit ist das für einen so angesehenen und fleißigen Berufstand! Zum Thema die Gäste schauen auf das Geld: Klar schaue ich auf das Geld, bzw. Preis- Leistungsverhältnis, aber wenn ich in die bessere bzw. gehobene Gastronomie ghe, dann darf ich nicht auf das Geld schauen sonder auf meinen Teller! Oder ich lasse es bleiben und gehe in die 08/15 Ausflugskneipe und haue mir ein Mega-Panatschnitzel für 7 Euro rein, welches wie eingeschlafene Füße schmeckt. Ciao, Thomas ------------------------ Besser gut gelebt als reich gestorben! |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 24.10.2005 |
@ Uli Ja sowas reicht mir wollte ja hier nicht klagen über Arbeitszeiten (naja vielleicht ein bisschen aber nur auf Bezug auf die Bezahlung)
Also bei uns ist es so ich verdiene - 1.200€(brutto)/Monat das entspricht etwa 6,92€/Std(brutto) was wiederrum - 895,90€(netto)/Monat und 5,16€/Std(netto) sind. - Urlaub habe ich 25 Tage. - Ich muss 173,5Std/Monat arbeiten - Trinkgeld wird von jeder Servicekraft (Vertrauen!!!) mit der Küche bar auf die Hand geteilt - Überstunden werden in Freizeit gelten gemacht <--- was bei 2 Köchen nicht möglich ist So und jetzt setzen wir uns bald zusammen um den Vertrag zuverlängern. Ich wollte nur wissen was ich bei den Verhandlungen so fordern kann. Und ganz ehrlich eine Sicherheit hat man nirgendwo nur bei dem Laden angestellt zu sein \"KANN\" ein Lebensjob sein. Danke für eure ganzen Zuschriften Gruss derjungekoch |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 04.11.2005 |
@Jungkoch
Es bringt mich wirklich an den Rand der Verzweifelung zu lesen, wie wenig ihr armen Schweine verdient. Warum zahle ich eigentlich einer ungelernten Bürohilfe mit ein bißchen Verstand unterm Pony 7,50€ NETTO die Stunde??? Das kann ja wohl nicht wahr sein. Was ist da los im Lohngefälle?? Da ich nicht nur Hobbymäßig koche, sondern als Nebenbeschäftigung mit Immobilien spiele ( Gruß Micha P.S.: Kontaktaufnahme bitte per KN |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 27.03.2002 |
Hallo Jungkoch
Ich kenne jemanden der hat aus Gründen die du so anführst sein Beruf alls Koch an den Nagel gehangen , Hmmmmmmm nur jetzt tut es ihm Leid ,das er alls Jungkoch mit wenig Verdienst nicht durchgehalten hat Es ist also ein Ding mit zwei Seiten LG annelore Non, je ne regrette rien ... |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 28.11.2005 |
hallihallo ..also um mal auch was dazu zu schreiben ...ich bin auch frisch ausgelernt habe aber den standpunkt das man schon gerecht seiner Leistung Geld verdienen kann und soll...klar steht ein studierter besser im Gehaltraster als ein Facharbeiter wobei man sich du Leistung und Eignung gut bezahlen lassen kann. Wenn man zudem auch flexibel ist geht es schon das man mehr als 900Euro Gehalt bezieht schau dich um in Österreich sucht Gastronomie wie verrückt ...kommst rum und schwupp wenn du älter bist bekommste wenn du sesshaft wirst auch mehr als vorher...kenn aber auch Leute die sind Meister und bekommen weniger als ich der Jungkoch ist ...kommt auf den Betrieb an ...*hehe* und an die Eignung (auch Alter) das spielt aber wiederum mit dem System Deutschland..Steuerland ein Rolle. Achso ja also wenn du Mut hast und was mache willst ...vermittle dich gerne zu einer guten Chance...1 Jahr Griechenland als Alleinkoch ab 3000€ netto musst aber mehr als nur Schnitzel braten können. ...aber nicht das was du denkst ...
|
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Mann
Ich glaube, von einem Profi kann man auch erwarten, dass er seine Gedanken ein wenig sortiert und sie nachvollziehbar zu Papier oder Tastatur bringt. best susa ____________________________________________ What is your nationality? - I´m a drunkard.
|
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 27.03.2002 |
Susa
\"patsch \" LG annelore Wer genug hat ,ist satt |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 12.08.2004 |
Hallo Jungkoch,
zum Thema Niedriggehälter als Koch kann ich leider nichts sagen, bei mir ist Kochen nur ein Hobby. Aber dass man durchhalten muss, bis man Geld verdient, ist nicht nur bei Köchen so: Ich habe z.B. Physik studiert, und bis zur Diplomarbeit (so mit 26 Jahren) verdient man da gar nix, hat aber dafür Kosten, bis zum Ende der Doktorarbeit (ca 30 Jahre) verdient man dann aber dafür schon auf dem Niveau eines Jungkochs! Ab 30 darf man sich dann aber darauf freuen, die nächsten 10 Jahre mit Zeitverträgen nach BAT IIa über die Runden zu kommen, ohne Garantie auf eine Festanstellung (oder man wandert zur Industrie ab, dann fragt man sich nur, wieso man Physik studiert hat). Von den Arbeitszeiten/Urlaubszeiten redet man mal besser gar nicht, denn die meisten Experimente laufen im Schichtbetrieb 24h/24h, meist hat man das Glück, der einzige Experte zu sein..., von der Familienplanung reden wir da besser mal gar nicht Also, ich finde, man muss die Kirche schon im Dorf lassen, so schlecht sind in dem Hinblick die Gehälter für 8 Stunden Zwiebelschneiden auch nicht Zu meiner Ehrenrettung muss ich sagen, dass ich das Ganze in der Schweiz durchlaufen habe, da wird besser bezahlt, aber eine Basis-Pizza ist auch unter 20 CHF (~13 Euro, ohne Getränke) nirgends zu bekommen, 1-Zimmer-Studios kosten 700 Euro aufwärts. Hier in Genf bekommen z.B externe Wissenschaftler einen Zuschuss, falls sie weniger als 2800 CHF (~1800 Euro) verdienen, da man damit in der Gegend kaum überleben kann. Wenn man jung mehr verdienen will, müsste unsere Gesellschaft bereit sein, im Alter weniger zu verdienen, aber solange man die Genuss/Lebensstandardschraube permanent nach oben drehen will (wieso ist nie jemand mit dem zufrieden, was er hat?) - solange wird das wohl ein Wunschdenken sein... Gruss, raist |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 23.08.2003 |
Hallo,
dann will ich auchmal meinen Senf dazugeben. Es ist sicher erschütternd, wie wenig lt. Tarif in der Gastro gezahlt werden. Aber ich denke, wenn man am Ball bleibt, gibt es nach ein paar Jahren Erfahrung auch eine gute Chance realistische mittlere Gehälter zu erreichen, die auch bei anderen Berufsgruppen erreichbar sind. Zumindest kenne ich einige Köche, die das gut geschafft haben. Gut, die meisten haben entweder eine eigene Wirtschaft gepachtet oder sind zum. Küchenchefs.... Das Gehalt dürfte so in etwa meinem entsprechen, vielleicht 10-20% darunter, aber dafür halt freie Verpflegung. Einige bessern ihr Gehalt mit Catering auf, wo ich auch ab und an mitmache.... Zu durchaus realistischen Stundensätzen, die ich auch bekommen würde, wenn ich stattdessen programmieren würde. Wohlgemerkt: Bin Hobbykoch! Kein Profi! Gut, ich schleppe auch einige Kunden an. Aber die restlichen Köche werden auch realistisch entlohnt, also schon so um die 30€/Stunde. Ist allerdings auch Süddeutschland. Kopf hoch und entweder durchhalten oder umschulen! Die Chancen sind vorhanden, du mußt sie nur nutzen und deine Karriere aktiv vorantreiben. D.h. Weiterbildungen, Praktika, wasauchimmer dir einfällt. Und ja, es ist hart! Aber in anderen Branchen geht es dir auch nicht besser! Vielleicht verdient man etwas mehr, aber Geld ist wahrlich nicht alles! Glaub mir, ich weiss wovon ich rede! Grüße madB |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 12.08.2004 |
Und noch als Nachtrag zu meinem obigen Posting hier der typische Witz aus meiner Branche:
Was sagt ein Physiker ohne Job zu einem Physiker mit Job? \"Eine Currywurst mit Pommes bitte!\" Also ihr seht, auch ich kann in Zukunft mein Hobby durchaus noch zum Beruf machen (müssen) Gruss, raist |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 18.04.2002 |
Hi zusammen !
ich kann nicht meckern was ich hier lese. aber viellelicht sollte mal in der Gastronomie gestreikt werden.Wie in der IG Metall. Die Tarif Verträge sind doch total veraltet. Ich arbeite hier in Deutschland für eine Ausländische Firma. Und verdiene über 2.000 Brutto. |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 24.01.2006 |
versuchs im ausland, oder als grenzgänger.
ich arbeitei in der schweiz und wohne in dtl. in 0min bin ich auf arbeit 2600 Euro/brutto sind nicht schlecht. kostet aber überwindung so weit weg zu ziehen. muß jeder selber wissen. ich habs nicht bereut. vs cu |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 24.01.2006 |
in 10 minuten auf arbeit.
|
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 20.01.2006 |
Hallöle @ all
So ich als Ossi *gg* Möchte auch ma was zu sagen Ich habe seit letztes jahr ausgelernt und wurde auch Übernommen. Ich habe als Jungfacharbeiter 6,24€ Stundenlohn gehabt. Mein Vertrag besagte auch das ich nur 170 std bezahlt werde. (überstunden werden im Winterabgebummelt) Also hatte ich mit Abzügen ca 840€ Dafür bewegen sich manche nichma aus den Bett Naja halb so schlimm da alle hir bei uns eh nich so die Kohle haben war es immer ruhig. Bis der Chefe dieses jahr auf die idea kam das essen von 12-16 Uhr auf 50% zu setzen und es war jeden Tag gerammelt voll ca 140 Plätze pima daumen haben wir zu ZWEIT Da soll sich ma einer beschweren der über 1000 Netto haben |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 15.02.2005 |
Und noch ein kleiner Gag aus meiner Branche ...
Es ist ganz einfach, es zu einem kleinem Vermögen zu bringen - man muss nur mit einem großen anfangen Gerald |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 28.11.2005 |
So nun schreibe ich mal nochwas dazu...ist doch spannend oder? Dreht sich doch eh alles ums Geld. Also man sollte schon als Facharbeiter ordentlich bezahlt werden. Klar ist es vom Lebensstandard und Kosten zu Leben unterschiedlich. Wenn ich aber ca.500€ Miete zahle kann ich nicht für 800€ arbeiten gehen. Benzin usw. ist auch nicht billig wer dann noch 50km mit dem PKW fahren muss. Gute Nacht.
Man will sich doch auch was kaufen können. Oder?? Klar alles wird teurer (sagt man) manches ist offensichtlich preiswerter geworden. Im TV kam doch letztes ne Sendung das eigentlich ne Menge billiger geworden sein \"soll\" (glaube Stern TV mit Günni Jauch) *wenn ich nicht lache* Besser kann man die Leute nicht verarschen oder?! Toll das der Weichspüler der Marke XY um 18% preiswerter geworden ist - wenn das Benzin im Vergleich 30% teuer wird...Weichspüler brauch man ja auch immer und überall Ich weiss ja nicht..es soll auch Leute geben die studieren und studieren wunder was tolles und beziehen über Tausend Euro Bafög. ALG2 Bezieher die nebenbei Schwarz noch nen Tausender verdienen. Bänker die noch ne Million auf nen schwarzes Konto schieben. Aber Leute die wirklich was aus sich machen wollen fangen am Existenzminimum an ...dieses System ist wie für uns gemacht oder besser...jeder das was er verdient. |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 31.01.2006 |
Hi!
bin neu hier...musste mich jetzt anmelden... hatte mein Vorstellungsgespräch bei einer rieeesen Firma die Restaurants, Catering usw hat... werde dort als Koch anfangen, meine schulausbildung ist gleichwertig mit einer Lehre, habe im Zivildienst 1 Jahr lang gekocht, und auch einige Praktika als Koch gehabt, im Prinzip liegts mir im Blut. Trotzdem fang ich dort mal anscheinend von null an...gut die müssen erst sehen was ich kann, seh ich schon ein. Aber für ca 48 Wochenstunden 1000 Euro netto ist doch schon seehr wenig, was meint ihr? Kleidung muss ich mir selbst besorgen, und Ausstattung auch, sprich werde mir vorerst mal Billigmessern von Fissler zulegen und in eine tasche packen. ich hoffe mal dass da noch einiges drin ist, hätte schon eher 1500 Euro erhofft....ist echt traurig wie wenig ein Koch im Gegensatz zu einer Bürokraft zB verdient, obwohl die Bürokraft doch meist Sa+So frei hat und jeden Tag eine feste fixe Arbeitszeit. |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 15.11.2004 |
seeervus.........
@aboutchris: wovon trämst du denn alter? ich bin seit 10 jahren ausgelernt und verdiene 1200 netto als chef patissier und da willst du schon 1500 haben?! lerne erst mal was, sieh etwas von der köchewelt und dann kannst du sagen das du mehr geld haben willst.......... nicht böse gemeint, ist halt meine meinung................. MfG der Germanchef Köche regieren die Welt!!! |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 31.01.2006 |
hast schon recht Germanchef, ich wusste ja auch immer dass man in der Küche schlecht verdient, aber es passt in der Relation zur Servicekraft einfach überhaupt nicht. Chef patissier 1200 netto? find ich echt schlimm....und da wundert sich die Gastronomie dass das PErsonal kommt und geht wie die Post. Es passt einfach für die körperlich und geistig anstrengende Arbeit das Gehalt nicht, nicht zu vergessen dass keine fixen Arbeitszeiten sind und auch Spät und Wochenenddienst. da dürfen Friseure und Co echt nich jammern.
achja, und da ich Österrecher bin kann ich gut und gerne sagen dass s Gehaltsmäßig genauso besch..eiden ist wie in germany....Ausnahme sind die typischen Saisonstätten wie Skiiorte usw, nur hat man da eben auch 15 Stunden Tage, die Bezahlung wirkt extrem, aber man teilt winzige Zimmerchen und arbeitet fast doppelt soviele Stunden. In der Schweiz kommen uns die Verdienste extrem vor, aber wie schon erwähnt wurde ist die Erhaltungsbasis von wohnen und essen auch doppelt so hoch. Ist echt oft Glückssache. |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 12.08.2004 |
Hallo,
meld mich auch noch mal zu dem Thema, auch wenn man es nicht ewig aufwärmen sollte. Aber: Wenn das Gehalt eben entsprechend niedrig ist, sollte man versuchen, am richtigen Ende zu sparen. Und die Liste der Topkandidaten für sinnlose Geldverschwendung ist bei mir: * Handy! * Pay-TV * Internet (allein die 3 machen bei niedrigen Gehältern oft 10%-20% oder mehr vom Nettolohn aus, wozu braucht man denn das??) * Ratenkredite (ganz schlecht: Konsumschulden. Besser sparen und kaufen wenn man das Geld zusammen hat, anstatt dauernd 15-20% mehr für Produkte zu bezahlen als notwendig. Oft könnte man sogar bei Direktkauf auch noch entsprechend handeln und mehr sparen). * Die Kleinigkeiten: CDs, DVDs, die Currywurst an der Ecke usw., , für die man mal so leicht und locker 50-100 Euro pro Monat ausgibt (5-10% von 1000 Euro!!) Also: Ich sag damit nicht, dass man sich diese Sachen nicht zulegen soll, aber wenns finanziell halt nicht so dicke ist, dann sollte man da zuerst sparen und vor allen Dingen genau überwachen, wo das Geld hingeht. Wenn halt normalerweise 30% oder mehr für die Miete draufgehen, dann tun weitere 20% für kaum genutzten Luxus verdammt weh. (der Nutzwert eines Handys liegt meiner Meinung nur knapp über einer Telefonzelle, und das PLV ist deutlich schlechter). Wann immer man solche Fixausgaben in sein Budget aufnimmt, sollte man überprüfen, wo man dann Abstriche machen muss... So kann man sich trotzdem seinen \'persönlichen Luxus\' erlauben. Gruss, raist |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 11.01.2006 |
Hallo! Nun auch noch mein Senf dazu,ich bin seit 13 Jahren in diesem Job unterwegs (mit der Lehre), habe Lohntechnisch von ganz klein bis mittelmäßig gearbeitet, unser Job ist eine Einstellungssache, mache ich es leidenschaftlich oder einfach nur weil es mein Job ist? Ich arbeite im Monat locker bis zu 240 Stunden, rein Vertragsmäßig könnte ich nach 8 Stunden gehen, aber hier ist meine Einstellung zum Job einfach anders und erlAUBT MIR DIES NICHT.Ich bin Küchenchefin und könnte nach getaner Arbeit das Aufräumen meinen Untergeordneten überlassen, aber mitgehangen, mitgefangen und so machen wir alles zusammen bis zum schluß! Ich verdiene laut Vertrag bei einer 40 Stunden Woche 1600,-€ brutto, bei den vielen Überstunden komme ich da auf einen Stundenlohn von nicht mal 7,-€, wäre meine Arbeitszeit geregelt hätte ich einen Stundenlohn von 9,-€ und zerquetschten! Die Überstunden werden bei uns auf einem Stundenkonto gelistet und nach Möglichkeit(eher selten) abgefeiert! Die Frage ist wie bereits gesagt, mache ich den Job um einfach überhaupt was zu tun oder weil er mir Spaß macht? Bei mir ist es Letzteres. Grüße Cindy |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 19.02.2006 |
Hallo!
Stundenkonto??? Also bei uns nennt man das Karierestunden! |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 01.03.2004 |
bin im 2ten jahr nach meiner Ausbildung (hotelfachschule) und verdien 1400 € netto hab Unterkunft und 3 Mahlzeiten pro Tag und nächstes Jahr würd ich 1600 € netto bekommen. komm aus österreich und hab 54 stunden pro woche bei 6 tagen
|
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 22.02.2006 |
hallo @ all.
erst einmal zum germanchef ich kann dir nur beipflichten.dem jungenkoch kann ich nur anraten das weite zu suchen und zwar so schnell wie möglich.und zu beuscherl eine meisterprüfung machen?heute ? zeit und geldverschwendung.heutzutage wird doch kaum noch ein meister eingestellt.überqulifiziert lautet das zauberwort.es kann sich in deutschland doch kaum noch einer leisten.jungerkoch finde dein spezialgebiet mach dich darin fit und erobere die welt .in fast allen englischsprachigen ländern sind wir deutschen köche sehr gern gesehen .liegt wahrscheinlich an der esskultur im mutterland.merke dir köche gibt es genug nur gute köche sind selten. lg aus cairns/australien andree |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 28.11.2005 |
so also da meldet ich mich mal wieder zurück...klar ist es Einstellungssache...der Beruf Koch ist entweder ein Job...oder man mach es zudem noch mit Leidenschaft. Gehalt spielt dabei aber auch eine Rolle. Wenn man einen guten Chef hat bekommt man auch dementsprechendes Geld. Tarif sollte ein Anhaltspunkt sein wobei veraltet bla bla aber eben so ungefähr. Alles andere liegt auch an Staat und seinen Abgaben...klar würden viele auch mehr geben aber es geht nicht wenn 1/3 Abgaben sind und wer selbstständig ist weiss was ich meine.
Viele stellen sich immer Summen vor die jenseits von gut und böse sind ...wenn ich Jungkoch bin und 1500Euro Netto haben würde....ich würd mich schämen ganz ehrlich. Das ist einfach total unbegründet. Das Geld muss man erstmal erarbeite bzw. verdienen !!! Stell dir das nciht so leicht vor in diesem Sinne Gute Nacht P.S. Man lebt nicht um zu arbeiten, sondern arbeitet um zu leben (zum Thema unnützes Geldausgeben - raist |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 01.12.2004 |
Also ich will mal meine Erlebnisse im Winter in Österreich schildern:
Arbeitsort Skigebiet, Restaurant mit 230 Sitzplätzen plus Aussengastronomie Küche 6 Leute Spüle 4 Leute Theke 2-4 Leute Service 17 Leute Bezahlung sehr gut oder so gut dass bei uns ein deutscher Jungkoch sich als Spülkraft einstellen lässt weil er dort Netto € 1200.00 verdient bei 48 Std./Woche und zusätzlich freie Kost und Logis hat. Zusätzlich werden alle Überstunden/Nachtzuschläge/Feiertagszuschläge bezahlt. Ein Jungkoch verdient in Österreich ab € 1400.00 Netto bei 48 Std./Woche und zusätzlich freie Kost und Logis hat. Zusätzlich werden alle Überstunden/Nachtzuschläge/Feiertagszuschläge bezahlt. Allerdings erwartet man von einem Jungkoch (auch von einem Deutschen) das er auch etwas kann und nicht bei der Aufgabe ein Mousse au Chocolat herzustellen fragt: \"Wo ist das Pulver dafür\" Aussage des österreichischen Chefkochs (seit 17 Jahren in dem Betrieb) \"ich habe während meiner ganzen Tätigkeit noch keinen deutschen Jungkoch gehabt der vom ersten Tag an seine Aufgaben in der Küche selbständig erledigen konnte Das dass Lohnniveau in Deutschland so tief ist liegt auch an der teilweise schlechten Ausbildung der Leute. Bei mir haben sich schon Leute mit abgeschlossener Ausbildung beworben. 1.Fall Beiköchin mit Abschluss, 3 Jahre Berufserfahrung und hat noch nie in der Küche am Herd gestanden und ein Rumpsteak gemacht (wie geht das?) 2.Fall Beikoch mit Abschluss, 1 Jahr Berufserfahrung beim Studium der Speisekarte habe ich ihm gesagt das wir alle Saucen frisch herstellen. Grosses Staunen, weil er noch nie Sauce Bolognese, Zigeunersauce, Jägersauce hergestellt hat. Schnitzel schneiden, panieren unbekannt weil nur TK Produkte verarbeitet. Da habe ich dann halt eine Hauswirtschafterin aus Ostdeutschland eingestellt mit der ich sehr zufrieden war. Mein Tip an Kochlehrlinge und Jungköche: Nehmt auch mal Kochbücher in die Hand und schreibt euch Rezepte auf, sammelt Rezepte und fragt in den Betrieben auch nach ob man mal etwas anderes auf einer Tageskarte anbieten darf (nicht nur immer Schnitzel, Schweinebraten u.s.w.) Und hier noch der Link zur Website des Arbeitsamtes in Österreich www.ams.at/neu/ es warten tausende von Jobs auf euch. Tip für Arbeitslose Die Arbeitsagentur bezahlt die Anreise bis zur Deutsch/Österreichischen Grenze Fahrkarte für die Bahn oder Cash wenn man selber fährt. Übrigens auch in der Schweiz können Deutsche arbeiten, ist heute nicht mehr kompliziert und die Verdienstmöglichkeit ist auch sehr gut. Monatsverdienst für Jungkoch liegt so etwa bei Brutto CHF 3200 bis 3500 |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 31.01.2006 |
bin auch aus Österreich, und habe meine letzte Stelle als Jungkoch aufgegeben weil die Bezahlung mit der gebrachten Leistung einfach nicht übereinstimmte. Habe schon mehrere Jahre gehobene Küchen und Restauranterfahrung, aber das hat mir den Job als Koch jetzt wirklich verdorben.
seeehr großes, prominentes Unternehmen in Wien und international, Koch verdient bei 50 Wochenstunden(wenn viel Aufträge anstehen werden es auch 60 Stunden) 1000-1400 Euro netto. Das richtige Geld schafft man wenn man an den Speciel events mitarbeitet, die muss man jedoch NEBEN den 50 Stunden machen, sprich man arbeitet sich wenn man Geld braucht zum Krüppel bzw verdient bei den 50 standardstunden weniger als jede kleine Sekretärin/Verkäuferin. Dass in Österreich soooviel mehr verdient wird in der Gastronomie als in Deutschland lasse ich dahingestellt...natürlich verdient man mehr wenn man nicht 40 sondern 50+ Stunden hat. Das ist genauso wenn man immer hört: auf Kreuzfahrtschiffen verdient man soooviel! naja, bei 60 Stunden dann 1500-2000 Netto auch in Starpositionen zu haben ist reell, denn mit 2 Jobs verdient man an Land dasselbe. Gut man spart an Board die Unterbringung und das Essen, dafür ist man aus dem Leben gerissen. Dass deutsche Köche so unselbstständig sind würde ich nicht mal sagen, jeder wäre schüchtern im nicht eigenen Land, und manche Arbeitsgeber halten leider auch nichts davon ihre Leute einzuarbeiten sondern nehmen alles als selbstverständlich und stellen sie ohne große Erklärungen gleich hin. Dass dagegen oft nur Packerlsaucen und Co bekannt sind kenne ich, grausam....da sieht man eben wieder wie verschieden die Auffassung einer Kochausbildung bzw der zu erfüllenden Kriterien bei einer Prüfung sein müssen. und in der Schweiz verdient man zwar massig, dafür kosten Unterkunft und Nahrung auch das doppelte! für mich war es seit Kindheitstagen DEER Traumberuf, aber die Realität im Geiz ist Geil-System der Schnellebigkeit lässt einen davon abkommen, wenn schon ein so wichtiger und harter beruf, dann muss das Geld stimmen damit man sich die weniger Freizeit schön gestalten kann. |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 28.11.2005 |
Hallihallo ! Bravo meinem Vorredner ist nichts mehr hinzuzufügen ausser
Und wenn ihr keinen guten Jungkoch findet stellt euch doch nen einheimischen guten Koch ein Ein Küchenteam entsteht eben erst wenn sich alles gut einarbeitet das ein oder andere zeigen und wenns klappt versteht man sich innerhalb kürzester Zeit -blind. Also nicht jammern handeln !! MfG Superpeter123 |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 07.08.2004 |
Germanchef hat total Recht.
Ich habe mit 27 Jahren in einem 4 Hauben Betrieb in Wien 1000Euro verdient. Aber auch nur weil ich es Nochmal wissen wollte was ich kann und habe dabei auch nicht aufs Geld geschaut. Um in unserem Beruf mehr Geld zu fordern muß man eben mal Zeugnisse und auch gratis Probetage bieten, damit sich der Chef ein Bild machen kann wie \" Gut\" man ist. HOITS MESSER GROD ! ! ! |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 07.06.2008 |
So Leutz,
kurz zu mir. Ich habe vor 11 Jahren mit diesem Beruf angefangen und das mit 360 Mark / Monat. Jedes Jahr gab es 20 (!) Deutsche Mark dazu. Ergo: Im 3. LJ hatte ich 400 DM / 200 € . Ich hatte überhaupt keinen Bock auf diese Scheisse und fühlte mich eines besseren berufen. Doch mit jedem Bissen von all den Leckereien änderte sich mein Style und ich begann das zu geniessen. Nach meiner guten Ausbildung (1sternMichelin) und Paar Pünktschen Gault Milaut, jobbte ich mich über Wasser und musste die folgenden 7(!) Jahre lernen was Konsum bedeutet. Das ein Auto teuer ist..... den Wert des Lebens in Euro zu messen. übrig war immer nur ein dickes MINUS ! Doch das Leben war cool. Warum? Weil ich mich gut verkauft habe. Immer und immer wieder. Auch wenn ich einige mal auf die Schnauze gefallen bin, habe ich weiter gemacht. Mehr wissen, lernen, essen........ aufhören zu rauchen, sparen...effizienter zu wirtschaften. Im Beruf wie im Privaten. Der Weg ist das Ziel. Bist du das auch wert was du verdienst? Das Ergebniss: Ich verdiene 2700 Euro netto, habe ne Traumfrau mit Verstand, kann essen was ich will und muss mir ständig anhören: ...oh ! So einen schönen Koch habe ich noch nicht gesehen. Und wisst ihr was? Wollt ihr mein Geheimniss wissen? Meinen Plan vom Glück? Okay, los gehts. Ich habe andere mehr respektiert wie mich selbst. Bin durch die gröbste Scheisse in der Gastro gewandert und habe jedes Fettnäpfchen mitgenommen. Ich habe gelernt Danke zu sagen. ... ja, das lernt man wenn man wenig hat. ... und? Ich habe nie viel für meine Arbeit verlangt. Egal ob 12 h/ Tag oder nur 8. Ich fuhr mit dem Fahrrad. War ein Vorbild. Streng, korrekt und manchmal ein Arschloch. Meine Erfahrung: Nicht wenig. Woher diese Motivation? Ganz einfach. Nur gerade aus! Abstürzen kann jeder. Verdiene Geld! Ich habe den ganzen verdammten Beitrag gelesen und kenne nur eine Antwort: Wem es nicht passt der soll gehen. Gastronomie passiert im Herzen. Wer für die Gastronomie lebt, der kann auch von der Gastronomie leben! Lang lebe der Genuss von korrekten Speisen, guten Rohstoffen und lang lebe die Tradition! post scriptum: ...nach diesem Beitrag weiss ich auch was ich euch bezahlen werde. sil vous plait |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 31.05.2008 |
@ Tabita, beachte auch das das Bundesarbeitsgericht (Sitz in Erfurt) per Urteil "Gesetz" geschaffen hat in dem entschieden wurde das der Lohn- und Gehaltstarifvertrag um 20% unterschritten werden darf wenn eine Partei nicht dem Verband angehört, das heißt das der Lohn- und Gehaltstarifvertrag nur volle wirkung hat wenn der Arbeitgeber dem DEHOGA und der Arbeitnehmer der NGG angehört. Tarifverträge sind nicht generell für alle Arbeitnehmer allgemeinverbindlich, nur wenn die Tarifvertragsparteien einen entsprechenden Antrag beim Bundesarbeitsminister stellen. In meinem Fall (BW) ist nur der Manteltarifvertrag allgemeinverbindlich, die anderen TV nur für Mitglieder der NGG wenn Arbeitgeber im DEHOGA ist, das sind in Baden- Württemberg dann der Lohn- und Gehaltstarifvertrag und der Tarifvertrag zur betrieblichen Altersvorsorge die für alle anderen wegfallen.
Aber, wer etwas verhandlungsgeschick und selbstbewusstsein hat ist sich bei Lohnverhandlungen im klaren das Fachkräfte für die Gastronomie absolute Mangelware sind, das heißt der Arbeitnehmer hat gute Chancen Löhne deutlich über Tarif z verhandeln. Ich sprech aus erfahrung, ich suche 2 Köche und einen Sous Chef und es ist nicht einfach jemand zu finden. Das Problem ist aber auch das von 10 Köchen 8 nichts bringen wollen. |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 01.12.2004 |
@Topianer, finde es toll, dass auch nach über 2 1/2 Jahren in diesem Forum immer noch Beträge geschrieben werden.
Du sprichst mir aus der Seele. Bin 2005 nach Österreich gegangen und bleibe auch hier. Unsere Hotels suchen verzweifelt gute Köche und finden tut man beinahe nichts. Der heimische Arbeitsmarkt kann das fehlende Personal nicht erbringen. Die Stellensuchenden die bei der Bundesagentur f. Arbeit auch angegeben haben das sie ins Ausland gehen würden habe ich regelmässig kontaktiert. Die meisten Antworten dann, ich möcht aber nicht in einem Hotel/Restaurant arbeiten sondern am liebsten in einem Krankenhaus, Altenheim oder nur da wo es abends frei gibt. Auch mit 48 Std. Woche haben viele ein Problem (wobei in Österreich jede Std. über 40 mit 50% Zuschlag bezahlt wird, Feiertage mit 100%. Die Aussage von Topianer: 8 von 10 Köchen bringen nichts kann ich nur bestätigen. Denn solange in D Köche ihre Ausbildung an der Autobahnraststätte mit Abschluss machen können und den gleichen Brief in der Hand halten wie einer der in einem Restaurant oder Hotel gelernt hat, wird man immer wieder nur Pfeiffen bei den Bewerbern dabei haben (s. auch meinen Beitrag weiter oben). Auszug davon: Beikoch mit Abschluss, 1 Jahr Berufserfahrung beim Studium der Speisekarte habe ich ihm gesagt das wir alle Saucen frisch herstellen. Grosses Staunen, weil er noch nie Sauce Bolognese, Zigeunersauce, Jägersauce hergestellt hat. Schnitzel schneiden, panieren unbekannt weil nur TK Produkte verarbeitet. Als Anmerkung zum Gehalt in Österreich: Kost und Logis ist beinahe immer frei und muss in Österreich auch nicht versteuert werden was dann so ungefähr Netto und Steuerfrei zusätzlich mit 500 bis 600 Euro zum Chash ausbezahlten und eigentlich dazugerechnet werden muss. |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 09.06.2008 |
Hi zusammen,
ich habe bis vor kurzem studiert, aber festgestellt, dass nicht Lehrer sein mein Ding ist - sondern kochen. Jetzt habe ich auch eine Lehrstelle angeboten bekommen im Schindlerhof in Nürnberg (falls den jemand kennt). Meine Freundin macht sich jetzt aber Sorgen, ob ich mal in der Lage sein werde, eine Familie zu ernähren. Was ich hier an Gehältern so lese, ist ja nicht überragend (nicht falsch verstehen - ich will nicht reich werden, nur ein ordentliches Auskommen für mich & die Meinen haben...). Wie sind da so eure Erfahrungen? Liebe Grüße |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 01.12.2004 |
Hallo,
ich kann dir nur folgende Empfehlung abgeben. Mach deinen Lehrer und Koch und unterrichte anschliessend an einem Berufskolleg angehende Köche. Nebenher in einem Restaurant als Koch aushelfen und du hast einen sicheren Job, kannst kochen und anderen noch was beibringen. Gruß aus Tirol |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 31.05.2008 |
Hallo,
das gute ist das Nebenbeschäftigungen wenn sie sich mit der Arbeitszeit vereinbaren lassen zu hauf zu finden sind. Ich habe die Erfahrung gemacht das wenn jemand Lust auf den Beruf hat ordentliche Gehälter verdient werden können, jedoch gibt es viele Gastronomen die nur Tarif bezahlen und mal locker 4 Stunden am Tag mehrarbeit abverlangen ohne extra Geld, das ist dann aber sache der Angestellten, ich arbeite nicht für umsonst. Tarif heißt auch die Stunden nach Tarif. Verhandeln kann wer kann in der Gastronomie doch recht gut. Wer was kann kann auch Geld verdienen, aber das ist nicht die Norm. Koch muss man leben. Gruß Topianer |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 27.05.2008 |
da dieser thread offiziell wiederbelebt wurde , wollte ich auch ein paar gedanken sammeln.
jeder hat hier auf seiner seite irgendwo recht . auch wenn ich am wenigsten den ungelernten koch verstehen kann , denn 1500€ sind eigentlich oberste maxime , wenn du als GELERNTER Koch nicht gerade in einer touristen hochburg arbeitest. den reellen verdienst muss man sich selber pushen . im sommer zieht meine freundin nach london , einfach so .... blitzankündigung im januar , nachdem wir erst im juni letzten jahres zusammengezogen sind. jetzt wird es auch bei mir knapp ... muss in den sauren apfel beissen und für den august direkt nen vorschuss abholen. wir leben alleine , hier in aachen .... 440€ miete zzg. nebenkosten von um die 150€ . ich verdiene genau 500€ + um die 20€ (unregelmäßiges) trinkgeld... hänge mitten im prüfungsstress und habe dummerweise meinem jetzigem betrieb ( als ein symbolisches danke an meinen küchenchef ) den laufenden und den nächsten monat angeboten. das heisst meinen ersten mietabschlag als alleinmieter wird von meinem lehrlingsgehalt abgezogen. 500-550 € ( toll nicht ?) das sind sachen , da musste durch ... vorallem ist hier ein zuverlässiger lebenspartner wichtig ( mit anderen worten = vor dreißig gar nicht groß planen + am besten einen partner aus der branche .... am anfang ist es leicht gesagt , doch meist ist es der partner der abspringt .... jeder vereinsamt für sich ) doch ich sehe alles positiv .... diese monate nagen so richtig an meiner selbstständigkeit ... wenig geld , alleine wohnend , kein führerschein mehr , nebenbei die einkäufe als küchenchef-schoßhündchen mit erledigen ... und irgendwann zeit für freunde, frisör , haushalt etc. finden. ins ausland zieht es mich nicht , da bin ich zu feige für . nennt mich masoschist , doch ich habe so entschieden und habe damals zugunsten meiner (noch) freundin auf 1 jahr florida verzichtet .... jetzt habe ich den salat und muss ihn selber wieder aufessen. die löhne sind alle verhandelbar ... wir haben im vorrigen betrieb einen commis unter vertrag bekommen , der alleine wegen seiner abschlussprüfung einen schönen batzen geld bekommen hat . gerade frisch mit der lehre fertig aus einem 20 couvert-betrieb .... top gardemanger und prüfungsabschluss bester ( allerdings saß sein küchenchef im prüfungsausschuss , seither sind nur leute aus diesen betrieb mit einer 1 belohnt worden , welch ironie .... aber das ist ein anderes thema ) .... ein halbes jahr später war die luft raus .... jetzt hatte er das fünffache an couverts .... musste die einkäufe selber managen und 2-3 lehrlinge beaufsichtigen .... fazit : rauswurf , betriebswechsel .... etc. ich schweife total ab .... ich wollte damit nur sagen , das sich vitamin b besser auszahlt , wer nicht mit guten zahlen aufkreuzt muss eben ganz tief in die kniee gehen um den arsch des chefs zu küssen , doch ist die erfolgskurve bei guten leistungen auch schneller auf den weg nach oben , als man denkt. ausserdem werden immer und überall köche gesucht ... ich sehe es bei uns . mein küchenchef und ich , ein angelernter mann aus sri lanka , der aber auch nach 20 jahren berufserfahrung noch nichts kochen kann. sämtliche praktikanten/festangestellten/lehrlinge/beiköche/trickbetrüger und schaumschläger haben sich seither die klinke in die handgedrückt .... in der not frisst der teufel fliegen und nun wird ein unpünktlicher nichtsnutz bezahlt , der alles kann und doch nichts kann und eine ziggi nach der anderen im keller raucht. da tut es mir umso mehr weh , wenn ein gelernter koch daran denkt aufzugeben , denn die branche braucht junge leute und keine lustlose quereinsteiger mehr.... ich persönlich habe die nase voll von denen . ausserdem nehme ich mir einen satz sehr zu herzen : man "LERNT" erst nach der ausbildung. |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 10.06.2008 |
Hallo Jungkoch,
ich bin 37 und hab den kochberuf vor 10 jahren an den nagel gehängt. es war nicht mein traumjob, ich mußte aus meiner sicht ja was lernen. ganz ohne abschluß wäre für mich auch nicht gut gewesen. du mußt bei diesem beruf idealist sein, wo geld, familie und freizeit an zweiter stelle kommt. das traf bei mir nicht zu. jetzt arbeite ich im hamburger hafen und verdiene 19 euro die stunde. viel urlaub und weihnachtsgeld. bin glücklich und habe eine familie und viel freizeit und muß nicht aufs geld gucken ;) du bist noch jung, aber warte nicht zu lange was du willst. das soll kein vorschlag sein, sondern ich war nur in einer ähnlichen lage wie du lg ex-koch |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 04.12.2006 |
Moin,
kannst du was, heisst das leider noch nicht dass du dich gut verkaufen kannst, aber selbst das ist lernbar,......., immer mehr agenturen suchen im kundenauftrag Arbeitskraefte, die uebernehmen auch die Gehaltsverhandlungen fuer dich, wenns was serioeses ist auch kostenfrei. Und da sind nicht immer nur noch die Grossbetriebe dabei, ansonsten check doch rolling Pin, Hotelstellenmarkt etc. die haben schon im Berwerbungsformular einen Gehaltsfilter........., das hilft Ansonsten, hilft dir wirklich nur ein gesunder idealismus Liebe Gruesse christian |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 16.08.2007 |
Habe es schon mal irgendwo rein geschrieben, wer sich gut verkauft, bekommt vielleicht anfangs gutes Geld, wer gut Kocht bekomt es dauerhaft.
Je wichtger du für ein Unternehmen bist umso attraktiver das Gehalt. Ich habe nun in eingen Läden gekocht, von Gourmet bis Alleinkoch /Gourmet lief es immer "geregelt" mit allem drum und dran als Alleinkoch bekommste das "mindeste" und noch was unter der Hand (was für mich immer ein Dorn im Auge war) und in manchen Läden läufste deine Kohle ganz nach bis du irgendwann mal vor Gericht muss um es überhaupt zu kommen. Verdienst du mehr, will dein Arbeitgeber auch mehr von dir - es steht aber selten gesunden Verhältnissen gegenüber was aber leider schon fast normal in Kochdeutschland ist. Ich habe seit Februar für mich eine Entscheidung getroffen, die ich bis heute nicht bereue. Ich habe die Sterne und Gourmet/a la Carte Küche verlassen und mich einer Systemgastrofirma angeschlossen in der ich geregelte Arbeitszeiten habe, Betriebsrat vorhanden ist, ich nicht länger arbeiten muss als auf dem Dienstplan steht, ich Weihnachtsgeld und Urlaubsgeld bekomme und ich auch mal krank zu Hause bleiben kann da es genug Personal gibt, ich an Sonn und Feiertagen frei habe und mein Geld (ein klein wenig über Tarif aber das war mir klar und egal) pünktlichst um den 29. rum mein Geld auf dem Konto habe. Zudem bekomme ich sogar Waschgeld. Nun kann man behaupten "dann biste kein Koch aus Leidenschaft" aber das kann mir egal sein, ich weiß es ja besser das ich auch mit dem Herzen immer gekocht habe aber irgendwann war der Punkt bei mir erreicht wo ich mir sagte, so kann ich niciht mein Leben lang arbeiten, nie mit meiner Freundin einen Urlaub planen, Freunde besuchen, teils mehr als 12 Std. in der Küche (oft, sehr oft 10-12 Tage am Stück) und dann immer alles bewältigen zu müssen, egal was kommt (vorallem an Weihnachten o. Sylvster - mehr Personal dafür gabs natürlich nicht). Ich bin KOCH aus Leidenschaft aber auch ein Mensch und als solcher möchte ich nicht mein ganzes Leben der Gastro schenken, dafür ist es mir zu wertvoll und ich habe zuviele Köche kennen gelernt die mehrmals geschieden waren, Alkoholprobleme hatten oder sonstige schwerwiegende Probleme aufgrund der Arbeit und Arbeitszeiten hatten aber geniale Köche waren - was ich werden wolllte und will ist da nicht schwer zu erraten denn nur die wenigsten werden ein Witzigmann oder Wohlfart. Der Rest kommt früher oder später hier her und eröffnet einen solchen T (der übrigens interessant ist) Liebste grüße |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 27.05.2008 |
@zooom1 spitzen beitrag .... bin zwar gerade erst aus der lehre raus , habe aber direkt so entschieden .... zwar keine richtige firma im klassischem sinne , aber eine solide arbeit , familiär und drei tage frei , für wein , weib und gesang.
muss dazu sagen , dass ich auch seit zehn jahren (vor der lehre) in der küche stehe und ich merke das , dass privat und gesundheitsleben darunter leidet. von daher : hut ab ! hat meiner meinung nach nichts mit leidenschaft/oder nicht zu tun . sondern eine sehr menschliche entscheidung , wir sind ja keine berge gemischtes hackfleisch , sondern menschen . |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 16.08.2007 |
So sehe ich das nämlich auch......ich habe es auch noch immer nicht bereut
War gestern auf einem Fussballtunier..........ohje, nur Gott weiss wann ich dass das letzte mal machen konnte. EM oder WM schauen, das kannte ich seit 98 nicht mehr. Weihnachten frei und Sylvester - mal schauen, kommt noch aber ich werde es genießen. Und die Bezahlung ist soooo schlecht auch nicht, hatte schon weniger für mehr arbeit. |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Mahlzeit!
Wer Koch wird weiß doch vorher welche Arbeitszeiten ihn erwarten! Verstehe nicht was das rum gejammere soll. Oder seit Ihr nur Köche geworden weil es nichts anderes gab? Das Problem ist die Einstellung! Wer Lust hat zu arbeiten und Einsatz zeigt verdient auch gutes Geld. Ich suche schon länger einen Koch für mein Restaurant, aber wenn es heißt Teller waschen ist das den meisten schon zuviel. Gibt aber nun mal kleine Restaurants wo sich eine zweite Kraft in der Küche nicht rechnet. Naja, muss jeder selber wissen und wer einen guten Job findet... Warum nicht. Gruß aus Berlin |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 08.10.2008 |
Mahlzeit...
auch ich kann mittlerweile auf ein paar jährchen gastronomie in weiß zurückblicken und sage nur eins... einmal Koch immer Koch. Das war immer mein traumjob und ist er auch heute noch. Aber wenn ich ehrlich bin, die bezahlung kontra Arbeitseinsatz ist wirklich miserabel. das wusste ich aber vorher schon, doch ich konnte mich damals wie heute nicht der magie der lebensmittel und deren verarbeitung entziehen. Trotz all den kontras hab ich mich diesem Beruf verschrieben und ich halte unseren berufsstand hoch und in ehren. Wenn Jungköche mit dem ihnen gebotenem nicht klar kommen, denke ich sollte sie es sein lassen. eigentlich ist es bis hierhin eh zu spät. man hätte sich vor der ausbildung erkundigen sollen und es dann gleich lassen. andere so wie ich z.b. haben sich da auch durchgekämpft, denn am ende siegt immer die leidenschaft zu diesem beruf. Ich mache das jetzt schon seit über 13 jahren und ich gehe immer noch freiwillig als erster in die Küche und verlasse sie meist als letzter, auch wenn ich heute kein Jungkoch mehr bin sondern der chef dieser Piratenbande. Ich muss wissen was in dem Laden läuft, vorn wie hinten damit ich mit dem Team zusammen die richtige Richtung wählen kann unseren betrieb und Brötchengeber in die schwarzen zahlen zu lenken und das geht halt nur mit viel einsatz leidenschaft spaß an der sache und dem nötigen Quäntchen können. Natürlich und da muss ich ehrlich sein, liegt auch mein privatleben total brach. Beziehungen scheiterten oftmals an diesem Beruf. Da fallen mir die alten sprüche aus der lehre ein : ein koch hat entweder eine aus der gastronomie oder keine, dagegen sollte man aber auch nicht vergessen : wer nicht heiß anfassen kann, kann auch nicht heiß lieben.. denkt doch mal an all die hübschen kellnerin mit denen ihr die jahre verbracht habt, die nächte, die partys und discobesuche... das macht natürlich ein geregeltes familienleben nicht wett aber es entschädigt doch für einiges. sicher sage ich man könnte uns mehr zahlen aber es wird einem arbeitgeber eben nicht leichtgemacht, ein Jungkoch zum beispiel der 1300€ brutto verdient, für den bezahlt der arbeitgeber 1900€... und das "nur" für einen Jungkoch. man sollte finde ich daher dem staat mehr druck geben das er es leichter macht arbeitnehmer zu bezahlen. trotzdem sage ich auch leute verkauft euch nicht unterpreis wenn ihr merkt ihr könnt was puscht die löhne das kommt uns allen zugute. das ist in jeder branche so. davon profitieren wir alle. um so mehr wir wieder die heimische wirtschaft stärken, um so besser geht es uns doch allen und ihr müsst nicht mehr z.B. die Dicountrindersteaks essen sonder ihr könnt wieder qualitativ hochwertige lebensmittel zu euch nehmen die selbstverständlich beim Kleinerzeuger um die ecke produziert wurden und nicht irgendwo in griechenland und dann 1000sende kilometer wieder hierher gebracht werden. das ist aber auf alle branchen umzumünzen. dadurch stärken wir die konjunktur in allem, arbeitsplätze, absatz, export, löhne usw. aber ich schweife vom thread ab. ich denke wer meint er könne woanders leichter schöner und vielleicht auch besser verdienen, der soll das doch bitte tun denn für so jemanden hat die große gastrofamilie wenig verwendung. wie in jedem beruf gerade im handwerk sollte die sorgfalt am gast vorne stehen. das zeichnet uns eigentlich aus und wer das auch noch mit herz tut, der wird hoffentlich dafür belohnt und das dann auch irgendwann mit nem guten gehalt. so denn Micha |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 04.01.2005 |
koch ist sicherlich ein sehr schöner beruf ... ebenso wie bäcker , konditor , friseur ..oder so
das große problem ist doch die bezahlung .. trotz aller leidenschaft ... für einen familienvater .. sagen wir mal 28 jahre alt .. zwei kinder .. frau ist hausfrau ... wird es immer schwieriger oder unmöglich eine familie mit nur 2100 euro brutto zu erhalten ... ein jungkoch , ledig , steuerklasse 1 hat netto bei 1300 euro doch gerade mal 850 euro in der tasche .. ./. auto wegen 25 km anfahrt zur arbeit .. evt. eigener wohnung ... notwendigen versicherungen .. ist da nicht viel .. wenn überhaupt übrig , ich denke der verfügbare mindest-netto-lohn sollte für ledige bei mind. 1500 euro netto liegen und bei verheirateten mit einem kind bei wenigstens 2500 euro ... das reicht dann wenigstens zum überleben ohne luxus |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 24.03.2006 |
Ohne mir das alles durchzulesen,
musst du 10€ netto verdienen,wenn du halbwegs gut kochen kannst. (Ich weiß aber nicht, wie die Gaststätte aussieht, wo du arbeitest) Schaun wir mal ! |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 21.10.2008 |
Hallo Ihr alle,
vom Leid geschüttelten Schwerstarbeiter und Würstelbrater,erstmal muss ich hinzufügen ;mann sollte wissen auf welchem Pfad man sch bewegt wen mann das Zelebrieren verschiedener Garstufen beherrschen will, glaubt ihr denn alle unsere grossen Meister hatten es leichter? Nein bei Gott nicht ! Erfolg basiert auf fundiertes Wissen welche mann sich erarbeiten muss,dazu gehört nun mal Schweiss und Fleiss und Engagement an der Materie( das sieht in der Praxis so aus dass Du mehr als 100 Prozent geben musst Um in den Olymp der Grossen Geldverdiener zu steigen). Nun mein Junger Koch wenn du ein Fundiertes Fachwissen besitzt, Selbst vertrauen hast,und wirklich gut bist dann bewirb dich bei den grossen Meistern im Ausland -wechsle in die ERSTE LIGA arbeite mit 2 oder 3 STERNE Köchen zusammen nimm Feinheiten,Materialkenntnis mit präge deine Karierre als Koch jetzt bevors zu spät ist, und dann beginne Geld zu zählen und nicht Überstunden! Also viel Erfolg |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
Dieser Thread wurde geschlossen, es ist kein Posting mehr möglich.

Henglein
Rama Cremefine




































