Rezept für Holzkohle-Öl
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![]() Mitglied seit 23.11.2004 |
Ich bin auf der Suche nach einem Rezept für Holzkohleöl um Selbermachen..... Wer hat damit Erfahrung, in welchem Verhältnis Öl und Holzkohle ?? LG Euer Sumi1201 Essen ist ein Bedürfnis, genießen ist eine Kunst. François VI. Duc de La Rochefoucauld (1613 - 1680) |
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![]() Mitglied seit 27.01.2005 |
Holzkohleöl kenn ich gar nicht. Unter Google findet man auch nichts. Kann man damit braten und schmeckt dann das Gebratene wie vom Holzkohlegrill?
Wär ja genial. Wenn ja, gibts das evt. zu kaufen? Gruß McS |
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![]() Mitglied seit 23.11.2004 |
Hallo Ihr lieben,
zu kaufen gibts das nicht. Muß man schon selber machen. Ist von Adrian Ferran \"el Bulli\" Spanien Mal sehen ob jemand das Rezept kennt. Gruß Euer Sumi1201 Essen ist ein Bedürfnis, genießen ist eine Kunst. François VI. Duc de La Rochefoucauld (1613 - 1680) |
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![]() Mitglied seit 06.06.2002 |
Hallo Sumi,
evtl. würde es sich für Dich ja lohnen, das Kochbuch von Adrià anzuschaffen.... nein, mal im Ernst, was macht der mit diesem Öl? \"Würzen\", also aromatisieren? Gruß Tin _____________________________________________________________ Oh, der Einfall war kindisch, aber göttlich schön. (Schiller) |
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![]() Mitglied seit 06.06.2002 |
Ha! Ich hab doch was dazu gefunden....
\"Die parrillada de verduras besteht aus sieben Streifen warmer Gelatine, und jeder trägt einen anderen Geschmack: von Zwiebel, rotem Paprika, grünem Paprika, Staudensellerie, Rettich, Karotte, grünem Spargel. Darüber ein wenig Holzkohlenöl. Holzkohlenöl? Sonnenblumenöl, mit Holzkohle aromatisiert. Es duftet nach Sommer und einem Grillfest am Strand. Und mit jedem Stückchen Gelatine, das auf der Zunge zergeht, kommt die Erinnerung an die dicken Stücke Paprika und Karotte und Sellerie wieder, die spanische Gastgeber auf den Rost legen, wenn sie für ihre Freunde grillen. Pures, intensives Aroma.\" ... so stand es in der Zeit... Gruß Tin _____________________________________________________________ Oh, der Einfall war kindisch, aber göttlich schön. (Schiller) |
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![]() Mitglied seit 11.12.2003 |
mhhh, dann frag ich mich natuerlich schon ein wenig, warum man sich dann nicht direkt von seinen spanischen freunden gemuese auf den grill legen laesst, anstatt wabbelige gelatine zu sich zu nehmen...
ok, ist etwas ketzerisch, aber ich bin so hin- und hergerissen, was diese art von essen anbelangt. einerseits sehr neugierig und andererseits doch eher dem authentischen zugewandt. spannend ist es allemal, dinge mal anders zu praesentieren, ich erinnere nur an beuscherls blutwurstparfait, an meine tomaten, mozarella, gelée herzen, ganz harmlos rosa aber teuflisch scharf... ratlose gruesse h. |
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![]() Mitglied seit 23.11.2004 |
Hallo Ihr lieben,
@henriette26 ich denke es ist auch sehr wichtig skeptisch zu sein, denn nur so geht man nicht zu offen daran. Man sollte es aber auf keinen Fall ablehnen. Ich habe in einem anderen Fred bereit meine Meinung dazu geschrieben.... Ich denke Ferran möchte seinen Gästen die Augen verbinden beim Essen und deswegen Serviert er seine Gerichte in einem neuen Kleid um die ganzen Sinne auf den Geschmack zu legen. Und genau das finde ich faszinierend wenn Du etwas ist was anders aussieht aber wenn Du es Schmeckst wirst Du von Deinen Sinnen überrollt und wenn das passiert hat man als Koch doch ein Ziel erreicht oder ?? Ich denke ich werde es Testen und dann meine Meinung kippen oder ich verfalle dem ganz.... aber .....es geht auch nichts über ne Bockwurst mit Kartoffelsalat Aber es geht um das Holzkohleöl Gruß Euer Sumi1201 Essen ist ein Bedürfnis, genießen ist eine Kunst. François VI. Duc de La Rochefoucauld (1613 - 1680) |
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![]() Mitglied seit 06.08.2004 |
Da wir gerade beim Thema sind: war eigentlich schon einer von euch im el bulli? Wenn ja, wie wars?!
Grüße von Leu |
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![]() Mitglied seit 28.11.2003 |
@Henriette
Du sprichst mir aus der Seele. Ich bekam mal von einem Schüler Adrian Ferrans einen Spargelschaum in einer Art Reagenzglas serviert. Auf der Zunge ist dieser Schaum sofort zusammen gefallen, aber hinterließ einen sehr intensiven Geschmack nach Spargel. Ich habe mich damals auch gefragt, warum dieser Aufwand, um meiner Zunge ein Essen vorzugaukeln, das dem Magen vorenthalten bleibt? So beeindruckend das Geschmackserlebnis auch war, letztenendes ist es Betrug. Es hat sicher viel Arbeit gekostet, dem echten Spargel das Aroma zu entlocken und in diesen zarten Schaum zu packen. Doch wie viel schöner ist das komplette Erlebnis? Einen genau auf den Punkt gegarten Spargel zu zerbeißen ist doch ein Fest für die tastempfindlichen Nerven im Mund und auf der Zunge. Warum wurde mir das vorenthalten? Und soll denn Essen nicht auch irgendwie satt machen? Die Spielereien des Herrn Ferran sind im Prinzip eine Perversion des Essens. Trotzdem würde ich gerne mal im El Bulli \"essen\". Hatte leider bisher nicht die Gelegenheit. Liebe Grüße, Thomas. |
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![]() Mitglied seit 06.06.2002 |
...seufz... kaio... bitte KEINE Links
Gruß Tin _____________________________________________________________ Oh, der Einfall war kindisch, aber göttlich schön. (Schiller) |
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![]() Mitglied seit 29.08.2004 |
Okay, nochmal *ohne* link zum restaurant amador:
Ich war kürzlich bei dem Adria-schüler Juan Amador in Langen essen. Extrem kreative küche, zumindest in den details anders als das meiste, was man sonst in besternten häusern bekommt. Ich bin bei der sog. molukularküche auch ein wenig hin- und hergerissen zwischen begeisterung und der frage, was das soll... Aber das Holzkohleöl fällt da nicht drunter - ist ja im grunde vom prinzip nix anderes als ewa zitronenöl oder estragonessig. Gemacht wird das, soweit ich weiss, ganz simpel: ein stückchen glühende kohle wird in (oliven)öl \"abgelöscht\". Amador verwendet es extrem sparsam (tropfenweise), z.b. zu gänseleber. Und ich glaube auch, dass zuviel davon die sache umkippen lässt. viel erfolg! gruß kaio |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hier ein Rezept für Holzkohleöl (falls es noch relevant ist):
Zutaten: 3 kg Brennholz der Steineiche 500 g Sonnenblumenöl -Das Holz anzünden und so lange brennen lassen, bis glühende Kohle entstanden ist. -Die Kohle in ein metallenes Gefäß legen und mit dem Öl begießen. -Mindestens 12 Stunden lang einweichen. -Das Öl durch ein feines Sieb gießen und 150 g Öl auffangen. Quelle: www.arte-tv.com/de/wissen-entdeckung/El_20Bulli/Rezepte_20von_20Ferran_20Adria/357886,CmC=357898.html Heißt dort Rauchöl, ist aber hoffentlich das was du meinst. |
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![]() Mitglied seit 23.11.2004 |
Hallo Ihr lieben,
@chedepartie vielen Dank das hört sich doch super an. Wird getestet und dann berichtet Danke nochmals Euer Sumi1201 Essen ist ein Bedürfnis, genießen ist eine Kunst. François VI. Duc de La Rochefoucauld (1613 - 1680) |
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![]() Mitglied seit 06.08.2004 |
Danke auch von mir! Aber woher bekommt man Brennholz der Steineiche?
Grüße von Leu |
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![]() Mitglied seit 03.04.2005 |
Hallo,
meint ihr eigentlich nicht das so was gesundheitsschädlich sein könnte? Ich weiß, man nimmt nur kleine Mengen davon, trotzdem hört sich das für mich irgendwie kreberregend an. viele Grüße, Fliegendreck |
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![]() Mitglied seit 07.05.2004 |
ich glaube nicht, dass das krebserregender ist als ein stück fleisch
oder wurst direkt vom grill. |
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