Gänsestopfleber
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![]() Mitglied seit 09.07.2003 |
wie lange kann man eine frische selbst gemachte Gänsestopfleber aufbewahren????? Ich habe sie schon sehr oft gemacht und meist ist sie innerhalb von 2-3 Tagen aufgegessen da ich die Terrine aber dieses mal zur weitern verarbeitung für ein anderes Rezept brauche, bin ich mir nicht sicher wie lange vorher ich sie machen kann?? Und bitte keine Beiträge über das für und wieder von Stopfleber LG Pewe |
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![]() Mitglied seit 14.06.2004 |
Wenn Du die Gänsestopfleber selber machst, dann laß doch die Gans einfach noch ein paar Tage länger leben.
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![]() Mitglied seit 09.07.2003 |
wie etwas weiter unten in meinem Beitrag zu lesen ist meine ich natürlich eine
GänsestopfleberTERRINE LG Pewe |
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![]() Mitglied seit 21.07.2003 |
hallo pewe
die arme gans lg angelika |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Wenn alle Fleischkomponenten der Terrine gut durchgegart sind, dann ist sie etwa 5 Tage haltbar, länger würde ich sie aber nicht verwahren.
Vielleicht machst Du für das zweite Rezept nochmal eine neue Terrine sicher ist sicher. best susa ____________________________________________ Brown shoes don\'t make it (Frank Zappa) |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
@pewe
wie susa schopn sagt..in einem guten kühlschrank sind 5 tage kein problem. für manche rezepte kannst du sie zum weiterverarbeiten auch einfrieren lg uli
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![]() Mitglied seit 09.07.2003 |
Danke Uli
Ich will für nächsten Samstag dein Rezept \"Torte von Apfel und Gänsestopfleber mit Portweingelee\" machen und da ich keine Reste habe muss ich wohl vorher eine frische machen. Für den \"Rest\" finden sich dann schon Abnehmer. Danke auch an Susa LG Pewe |
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![]() Mitglied seit 03.10.2004 |
@Uli:
Wäre es möglich mal nen Link zu dem Rezept \"Torte von Apfel und Gänsestopfleber mit Portweingelee\" hier reinzustellen, hört sich sehr gut an. Hab noch so viel Gänseleber hier eingefroren, daß ich unbedingt mal wieder was machen muß. Frenchfan |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Heisst Pewe auch Uli ?????
best susa ____________________________________________ Brown shoes don\'t make it (Frank Zappa) |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
grins..susa..keine ahnung aber hier nochmal das rezept:
Gänsestopflebertorte mit Apfel-Mousse und weißem Portweingellee erstmal die gänsestopfleberterrrine gänsestopfleber putzen, von allen adern und sehnen befreien und über nacht mit süßwein, madera, cognac, weißem und etwas rotem portwein marinieren. terrinenform mit dünnem grünem speck auslegen, die marinierten leberstücke fest einschichten, mit dem überhängenden speck verschließen und im wasserbad oder kombidämpfer 1,5 bis 2 stunden bei 60 grad garen. kalt stellen. Tip: ich wickel die terrinenform recht straff vor dem garen mit klarsichtfolie ein, so spar ich mir das beschweren. so nun zur torte. als erstes einen briocheboden backen. rezept: 4o g hefe mit 60 ml lauwarmen wasser aufschwemmen 100 g mehl einrühren und gehen lassen 900 g mehl 100 g zucker 25 g salz 500 g weiche butterwürfel auf die masse geben und bei raumtemperatur ne halbe stunde ruhen lassen. 480 g Vollei zugeben und alles verkneten den teig dünn ausrollen und bei 200 grad 10 minuten backen. (am besten den teig schon am vortag zubereiten, damit die hefe besser gehen kann) den gebackenen boden mit scheiben von der gänsestopfleberterrine belegen und glattstreichen.(den tortenring natürlich nicht vergessen) für das apfel-mousse: 150 g apfelwürfel(etwas zitrone wegen der farbe) 1 schalotte 125 ml geflügelfond 50 ml sahne, salz, pfeffer, zucker 100 ml geflügelfond 50 ml apfelsaft 4 blatt gelantine 125 g angeschlagene sahne schalotten und apfelwürgfel in etwas butter anschwitzen, geflügelfond und sahne zugeben und das ganze auf ein drittel einkochen. im mixer pürieren, den restlichen geflügelfond, die eingeweichte und in apfelsaft aufgelöste gelantine zugeben und abschmecken. kurz vor dem anziehen die sahne unterziehen und die masse auf den vorbereiteten tortenboden geben. im kühlschrank anziehen lassen und in der zwischenzeit den portweingellee zubereiten. 75 ml läuterzucker(1:1) 100 ml weißwein 250 ml weißen port 50 ml sherry cream 50 ml calvados 50 ml apfelsaft 8 blatt gelantine nun eine dünne schicht porteingellee auf das angezogene apfel-mousse geben und wieder kaltstellen. gänsestopflebermousse: 100 g weichgeschmortes kalbfleisch 125 ml portweingellee 125 ml gänsefond 200 g gänsestopfleberterrine im heißen zustand im mixer pürieren 50 g nußbutter lansam einlaufen lassen, 2 bl. eingeweichte gelantine zugeben, mit salz, pfeffer und etwas trüffelöl abschmecken. 150 ml angeschlagene sahne unterheben und die masse wiederum auf das gestockte portweingellee in die tortenform füllen. wieder kaltstellen und nach dem anziehen noch einmal mit dem porteingellee begiesen. macht zwar etwas arbeit, aber es ist die mühe wert. ihr könnt das ganze auch in herzform, trapezform oder ähnliches machen, ganz nach lust oder verfügmaren formen lg uli
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
ich stell mich in die Ecke und schäm mich
best susa ____________________________________________ Brown shoes don\'t make it (Frank Zappa) |
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![]() Mitglied seit 06.06.2002 |
Wow!
Und jetzt muss ich nur noch meine Familie davon überzeugen, dass das faaaast keine Arbeit macht und ich das locker vor Weihnachten zubereiten kann und dann Heiligabend einfach nur mitbringe... Familie, nicht den Hauseigenen, der wäre nicht das Problem *seufz* Gruß, Tin _____________________________________________________________ Wer es so sieht, ist Svoboda. (Max Frisch) |
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![]() Mitglied seit 28.10.2003 |
Überzeug sie, Tin, es lohnt sich. Ich habe das Rezept schon gemacht. Lieben Gruss Els\'chen ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Lesen gefährdet die Dummheit! |
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![]() Mitglied seit 03.10.2004 |
@ Uli:
Vielen Dank, hört sich nach ca 3 Tagen Arbeit in der Küche an, um anschließend in 15 min verspeist zu werden, aber ich werd´s mal versuchen |
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![]() Mitglied seit 09.07.2003 |
Ich werde euch dann berichren wieviele Stunden ich für diese Rezept gebraucht habe *grins*
LG Pewe |
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![]() Mitglied seit 11.11.2003 |
Hallo und Hilfe,
würde gerne eine Gänseleberterrine zubereiten und habe versucht eine Stopfleber zu finden. Habe bisher jedoch entweder entsetzte oder milde lächelnde Blicke aber keine Tipps erhalten, wo ich sie bekomme, ach ja ich wohne im Rhein Main Gebiet. Ich hoffe nun, dass jemand hier weiß, wo ich \"legal\" und ohne böse Blicke und Verwünschungen hier oder sonstwo eine kaufen kann Ich zähle auf euch Liebe Grüße Susanne |
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![]() Mitglied seit 13.08.2003 |
Hallo Susanne, im Frischeparadies bekommst Du sie mit Sicherheit!
Ich schau mal nach, ob ich nähere Angaben finde! lg biggi _______________________________________ Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert |
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![]() Mitglied seit 13.08.2003 |
schau mal hier. Diese Adresse habe ich von Petra bekommen! Wir waren vorige Woche in dem Kölner-Laden. Einfach klasse, was es alles gibt, ich brauchte z.B. ausgelöste Wachtelbrüste! Dort wirst Du fündig. Im Leverkusener Raum bekam ich z.B. auch keinen Saibling - im Frischeparadies gabs ihn!
lg biggi _______________________________________ Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert |
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![]() Mitglied seit 06.06.2002 |
Hallo noch mal,
Gänsestopfleber kann man auch bei Bosfood online bestellen, damit habe ich gute Erfahrungen gemacht. Gruß, Tin _____________________________________________________________ Wer es so sieht, ist Svoboda. (Max Frisch) |
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![]() Mitglied seit 11.11.2003 |
Danke für die Tipps, @ JordiTin du kannst bosfood empfehlen? Na dann werde ich die mal ausprobieren, das ist natürlich das Einfachste @biggi Danke auch dir Werde berichten wie es war Gruß Susanne |
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![]() Mitglied seit 09.07.2003 |
@ frenchfan
Ich habe diese Torte letzte Woche gemacht und sie ist einfach nur genial. Nochmals DANKE an Uli Den Aufwand hatte ich mir viel schlimmer vorgestellt. Man braucht einfach nur Zeit um diese ganzen Schichten hinzubekommen. Ich habe vormittags die ersten 3 Schichten gemacht und am späten nachmittag die anderen 3 Schichten. der aufwand hat sich auf jeden fall gelohnt, war nur ein bisschen viel. Ich werde jetzt mal versuchen den Rest einzufrieren. LG Pewe |
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![]() Mitglied seit 30.09.2005 |
wie ergeben sich die so sehr unterschiedlichen Garzeiten bei der Stopfleber in den verschiedenen
Rezepten. In vielen Kochbüchern liegt die Garzeit bei ca. 40 Min.? Best Bewa |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Ohne genaue Kenntnis des Rezeptes kann man das nicht so pauschal beantworten. Allerdings mochte man früher die Leber eher durch. Insgesamt hängt es auch von der Größe des Stückes ab.
40 mn erscheint mir aber eigentlich immer zuviel. best susa ____________________________________________ Here´s looking at you, kid. |
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![]() Mitglied seit 18.11.2002 |
Hallöchen...
Werde jetzt für meinen Beitrag sicher gelyncht, aber trotzdem.... vielleicht sollten sich mal all jene die Gänsestopfleber lieben einen Bericht ansehen wie sie hergestellt wird....., die armen Tierchen, so was von grausam... Nix für ungut ciao cioccolatina |
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![]() Mitglied seit 06.06.2002 |
... liebe cioccolatina,
wir hatten diese Diskussion hier schon öfter als genug, ich teile Deine Meinung zwar nicht, kann sie aber nachvollziehen und akzeptieren. Umgekehrt möchte ich Dich bitten, zu akzeptieren, dass es Menschen gibt, die Gänseleber, Hummer, Froschschenkel und Austern (hab ich was vergessen?) mögen, zubereiten und essen und genau in diesem Forum darüber diskutieren - über die Zubereitung. Und ansonsten ... können wir in der Plauderecke die Diskussion gerne fortsetzen, dann sollten wir aber auch über Hühnereier, Putenschnitzel, Schweinesteaks und TK-Garnelen aus dem Discounter reden Nicht für ungut Gruß Tin _____________________________________________________________ O teach me how I should forget to think.. (Shakespeare) |
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![]() Mitglied seit 31.03.2003 |
Hallo Tin,
Du hast die Schnecken vergessen. Übrigends bin ich Deiner Meinung. LG stecs |
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![]() Mitglied seit 06.06.2002 |
*Mist*!
Wo Du Recht hast ... Gruß Tin die heute mittag total unprofessionell und vegetarisch Pellkartoffeln, Spinat und wachsweiche Eier gegessen hat ... _____________________________________________________________ O teach me how I should forget to think.. (Shakespeare) |
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![]() Mitglied seit 18.11.2002 |
Hallöchen Tin!
Werde nur noch kurz was dazu sagen bezüglich der Dinge die du aufgezählt hast und es dann bleiben lassen. Versprochen! Keine Sorge, wenn ich mich schon an solchen Dingen stoße, dann kannst du dir auch sicher sein, dass ich kein Fleisch oder Eier beim Disconter kaufe, wäre sonst wohl ein riesiger Widerspruch. Ich verurteile nicht die Tatsache, dass Fleisch oder sonstiges gegessen wird und Tiere dafür sterben müssen, esse selber ab und zu Fleisch und Fisch. Ich bin nur der Meinung, dass ,wenn Tiere schon geschlachtet werden und ein kurzes Leben haben, sie doch ein Anrecht auf ein würdiges Leben und keinen qualvollen Tod haben. Und bei all den Essmöglichkeiten, die es in unseren Breiten gibt, finde ich es nicht gut so was zu unterstützen, denn allein die Kunden bestimmen den Markt und demzufolge auch, wie Tiere gehalten werden, oder?! P.S. (Eier kommen von unseren Hühnern, Fleisch von eigenen Kühen, die ihr Leben lang weiden dürfen und die Fische fischt mein Göga aus Naturseen in unserer Gegend, .... das nur falls jetzt wieder allerhand bissige Kommentare kommen sollten So, und viel Spaß noch beim Kochen ciao cioccolatina |
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![]() Mitglied seit 06.06.2002 |
... ich unterschreib\'s ja weitestgehend, aber bitte ... Plauderecke ...
Gruß Tin mit Bio-Tafelspitz im Topf, Eiern von glücklichen Hühnern im Kühlschrank und Berlepsch-Äpfeln vom Bauern zwei Dörfer weiter im Obstkorb ... zufrieden _____________________________________________________________ O teach me how I should forget to think.. (Shakespeare) |
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![]() Mitglied seit 09.07.2003 |
LG Pewe Der Weise aber entscheidet sich bei der Wahl der Speisen nicht für die größere Masse, sondern für den Wohlgeschmack. - Epikur - |
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![]() Mitglied seit 18.06.2003 |
Stimmt, nach Portweingelee und schon hat man ihn |
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![]() Mitglied seit 27.06.2010 |
@uli nochmal zum Rezept bitte: wie "entnervst" du die Leber? Ich habe ein paar mal nach verschiedenen Rezepten Foie Gras gemacht, aber das hat mich selbst so entnervt (weil ich am Ende nur noch matsch oder kleine Stücke hatte), dass ich sie jetzt einfach drinlasse und halt vorm essen rausziehe (nicht besonders elegant, aber geschmacklich macht es keinen Unterschied). Und dann habe ich ein Problem mit dem marinieren. Als ich Alkohol und Cognac verwendet habe, war das Endprodukt viel zu alkohol-lastig (Da ich im Kühlschrank und Vakuum mariniert habe, hat die Leber alle Flüssigkeit aufgenommen). Wie mariniert man sie richtig? Vielen Dank!
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![]() Mitglied seit 21.02.2006 |
Hallo,
dazu habe ich grade einen Blog geschrieben, wie ich es mache: sieh mal hier LG Youtas _____________________ Arachibutyrophobie - Angst, dass Erdnussbutter am Gaumen klebenbleibt |
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![]() Mitglied seit 16.09.2004 |
Hallo,
1. Leber bei Zimmertemperatur verarbeiten, dann zieht sich's besser. So wie's bei Youtas abgebildet ist: Nicht zuuu pingelig sein und nicht den allerkleinsten Äderchen nachspüren. Und dann spielt auch die Qualität der Leber eine Rolle. 2. Auch wenn man "nur" mit Schüssel oder Beutel ohne Vakuum arbeitet ist mir die Marinierdauer vieler Rezepte zu lang. Und im Vakuum wirkt jede Marinade noch intensiver. Alkoholmenge reduzieren und vor allem Marinierdauer deutlich verringern. Aber man muss nicht mit Alkohol marinieren. Beim Garen kann man auch noch parfumieren. (wie bei Youtas Viele Grüße Matthias |
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![]() Mitglied seit 27.06.2010 |
Danke Euch, bin ein ganzes Stück weitergekommen und hab grad wieder mal eine im Garer, nur ein paar Stunden mariniert diesmal. Noch was: Ich verwende für meine foie gras die Gewürzmischung quatre epice, laut ein paar Elsässern muss es rein... Wenn man die Leber aber in größeren Stücken macht und nicht mixt, ist das nicht besonders ästhetisch weil sich das Gewürz nicht auflöst, sondern aufschwimmt und als kleine schwarze Punkte in und auf der Foie Gras bleibt. Irgendwelche Erfahrungen hiermit? Und was mir noch nicht ganz klar ist ist das beschweren. Muss man das machen? Und wenn ja wann, beim marinieren oder beim garen?
Danke nochmal für die Tipps! JC |
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![]() Mitglied seit 07.07.2008 |
Bonsoir,
die Topqualiten werden per se “entnervt” angeboten....Billigware kann wirklich ein Desaster sein...Foie gras bei Zimmertemperatur ist eine ziemlich matschige Angelegenheit.. wenn man sich an dunklen Punkten stoert....gibt auch Rezepte ohne Quatre-épices.... LG Ornellaia |
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![]() Mitglied seit 27.06.2010 |
Wow Mädels... Ich habe jetzt zwar viel lesen müssen, aber keine Antwort auf meine Fragen bekommen. Dieser Thread lag 7 Jahre brach bis ich meine Frage stellte und jetzt kommt plötzlich eine Armee von Tierschützern auf... Ich habe selber auf einer Farm im Perigord gearbeitet und selber Gänse gestopft und ich habe kein Trauma davon bekommen (habe auch auf deutschen Bauernhöfen gewohnt und fand es viel grausamer wie die mit ihren Kühen, Schweinen und Hühnern umgingen als die Franzosen mit den freilaufenden Gänsen, die einmal täglich zwangsgefüttert wurden und ansonsten im Sonnenschein rumspazierten). Die Diskussion ist doch lächerlich. Wenn jemand ein Problem hat wie Hühner oder Schweine gehalten werden, muss er diese ja nicht essen und kann aktiv gegen die Haltungsweisen kämpfen und z.B. Vegetarier sein. Andere dafür anzugreifen ist zwar legitim, aber doch bitte nicht in einem Forum in welchem es ums Kochen geht. Was soll denn das bringen? Glaubt Ihr wirklich, Ihr könnt auf diese Art und Weise hier jemanden davon überzeugen keine Foie gras mehr zu esen? Schreibt ihr solche Beiträge auch in anderen Foren mit Hühner- oder Schweinefleischgerichten?
Falls es also nicht zuviel verlangt ist, könnte mir jemand bitte einen link zu einem detaillierten rezept empfehlen, in welchem idiotensicher die verschiedenen Schritte erklärt werden, z.B. wann man wie und warum das ganze beschweren muss? Dafür sind doch die Foren hier oder? Die gestrige foie gras ging etwas in die Hose, weil das Fett nicht aufgeschwommen ist und ich es daher nicht abschöpfen konnte. Geschmacklich ist sie allerdings doch genial geworden! Und vielen Dank an youtas und MatthiasH für die konstruktiven Beiträge! JC |
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![]() Mitglied seit 09.11.2007 |
Hallo,
Gepresst wird die Terrine immer nach dem garen. Wobei pressen eigentlich der falsche ausdruck ist. Es genuegt die Foie Gras etwas zu beschweren bevor man sie in die Kuehlung gibt. Allerdings tritt bei Topfrischer Ware nur sehr wenig Fett aus. Je frischer die Leber, desto weniger Fett. Bei einer 1kg Terrine z.B. hast du nach dem Beschweren und erkalten eine ca 5-6mm dicke Fettschicht auf der Terrine. Nicht mehr. Wenn die nicht gegarte Leber laenger gelagert wird, velieren die Zellen die Faehigkeit das Fett zu halten. Heisst.......... es tritt beim garen immer mehr Fett aus. Wie man auf den Photos von Youtas erkennen kann, war das absolute B-Ware. Haematome in der "frischen" Leber, und reichlich Fettaustritt in den Glaesern. Ich persoenlich mag keine 4 épices in der Foie Gras. Salz (14g/kg) und Pfeffer (1.5g/kg) und vieleicht einige Traenen Sauternes reichen. Ist ja schliesslich keine ordinaere Pâté. Auch die Temperatur zum garen ist bei mir viel niedriger. Ungefaehr 70/75° im Ofen, Kerntemperatur ungefaehr 56° Der Zeitpunkt ist uebrigens ideal um sich diese Leckerei fuer die Festtage vorzubereiten, denn eine Terrine sollte nach dem garen noch einige Tage (1 Woche) ruhen damit sie gut Durchziehen kann. Also, euch allen eine frohe Adventszeit. Ob mit oder Ohne Foie Gras, .......... vegetarisch oder sogar Vegan. |
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![]() Mitglied seit 15.08.2009 |
Darf ich mal die Profis was fragen: Wie viel kostet eigentlich ein Kilogramm Gänsestopfleber oder Entenstopfleber ?
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![]() Mitglied seit 14.02.2005 |
frische ganze Gänsestopfleber im Laden in F letzte Woche um die 35€ - sicher keine absolute Spitzenqualität.
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![]() Mitglied seit 09.11.2007 |
Das ist ein top Kilopreis fuer Gaensestopfleber. Richtig guenstig.
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![]() Mitglied seit 09.11.2005 |
Moin Was macht ihr mit dem (abgeschöpften) Fett? Erkalten lassen und z.B. für Sauerkraut etc.verwenden? Also Richtung Schmalz? Oder wegtun? Gruß mamirah
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![]() Mitglied seit 09.11.2007 |
Gute idee die Plauderecke,
leider haben die verschiedensten Gluecklichesser aber mittlerweile verstande, dass die jaehrlichen .......von ihnen eroeffneten Antistopfleber-Beitraege aber niemanden interessieren. Die liest kein Mensch, und da postet auch keiner. In ihrem Frust haben sie also entschieden die Fachforenbeitraege zu entern. Ich beantworte hier jetzt noch eine PM (Michaela) zur Qualitaet. (Interessiert sicherlich alle........ausser Gluecklichesser) Wie schon gesagt, ist das Schlachtdatum das wichtigste. Je frischer, desto weniger Fettverlust. Wenn ihr die rohe Stopfleber vakuumverpackt kauft, achtet darauf dass die Farbe gleichmaessig ist. Keine Haematome, kein Saft, kein Blut. Die Leber sollte auf gar keinen fall zu fest sein. Zu feste Stopfleber ist meistens broeselig. Stopfleber eignet sich uebrigens auch hervorragend zum Zubereiten in der Pfanne. Einige Sekunden auf jeder Seite, Salz........Pfeffer. Warm wird sie oft mit Fruechten serviert. (Aepfel, Beeren, oder einem lauwarmen Kompott) Auch dunke Saucen lassen sich ganz hervorragend mit Stopfleber montieren. Und wenn nach den Feiertagen noch was uebrigbleibt. Stopfleber in die Pfanne, Champignons, ein wenig Huehnerbruehe und Sahne..........und dann die Pasta darin schwenken. Lecker. |
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![]() Mitglied seit 09.11.2007 |
Gibt es........... wenn auch nur sehr wenige. (keine in Frankreich) Das paradoxe an der franzoesischen Gesetzgebung ist ja, dass Stopfleber.......... von gestopften Gaensen und Enten kommen muss. Alternative Methoden zur Verfettung der Leber wie sie in Spanien, Bulgarien und Ungarn zum Teil angewendet werden, lassen die Franzosen derzeit noch nicht zu. Aber auch hier in Frankreich kann man nicht alle Betriebe ueber einen Kamm scheeren. Und jeder der schon mal Enten und Gaenseschaaren ueber das Feld rennen gesehen hat weil der "Gaveurwagen" kommt .......... versteht sofort, dass es keine Qual fuer die Tiere sein kann. Das stopfen dauert zwischen 2 und 3 Wochen. Keiner bestreitet dass es Betriebe mit absolut unzumutbaren Zustaenden gibt. Aber bei jeder Stopfleberdiskussion hier alle in einen Topf zu schmeissen. Nein. Stopfleber polarisiert, weil Jahrelang die schlimmsten Bilder durch die Medien gingen. |
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![]() Mitglied seit 22.06.2011 |
Super... das ist doch mal ein Beitrag, mit dem man etwas anfangen kann. Ganz ohne das stereotypische Gehabe oder Beleidigungen. Danke. :)
Im Gegensatz zum Thema "Qualzuchten" stützt sich meine Meinung zur Stopfleber auf etwas, was ich mit meinen eigenen Augen gesehen habe - auch, wenns nur ein kleiner Hof mit max. 30-40 Tieren war. Nein, es war nicht das, was PETA und Co. so zeigen... das sind größtenteils Extremfälle - auch wenn "extrem" in dem Fall wohl nicht immer "selten" heißt. Aber es sah auch keinesfalls nach "heiler Welt" aus, wie du es beschrieben hast. Ich werd jedenfalls nochmal Infos suchen, sowas lese ich nämlich zum ersten Mal. Der Mediziner in mir steht dem aber nach wie vor kritisch gegenüber... Schön, dass zumindest ich eine Kleinigkeit aus der... "Diskussion" mitnehmen kann. ;) |
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![]() Mitglied seit 09.11.2007 |
Nun ja, dass ein Mediziner bedenken hat, ein "krankes" Organ eines Tieres zu essen......... ist durchaus verstaendlich.
Auch die Abneigung gegenueber der Vorstellung, dass dieses "kranke" Organ so vom Menschen, Gourmet und Gourmand gewollt ist. Stopfleber kann .........und wird aber auch unter durchaus ethischen Gesichtspunkten hergestellt werden. Und das hervorragende ist........... wie so oft.......... der Kunde sieht und schmeckt durchaus den Unterschied. Da in diesem Bereich der Discountgedanke noch keinen Einzug erhalten hat, zaehlt der Qualitaetsgedanke immer mehr, wird zum wichtigen Verkaufsargument. Wo wir noch vor einigen Jahren 2005/2006 absolute Dumpingpreise aus den Ostblockstaaten gesehen haben, sind diese Produkte heutzutage vollkommen aus den Katalogen verschwunden. Mehrere grosse Ungarische Zuchtbetriebe wurden von den franzoesischen Gefluegelgiganten uebernommen, modernisiert die Mitarbeiter sensibilisiert. Da wo das stopfen frueher noch zwischen 30s und einer Minute gedauert hat, dauert es heute mit der pneumatischen Methode noch maximal 3sekunden, es wird nicht mehr trocken gestopft etc etc etc. Die Motalitaetsrate ist in den letzten Jahren stetig gesunken, und heute braucht sich kein Zuechter mehr verstecken............ nein, sie arbeiten sogar mit den grossen Universitaeten zusammen. Gemeinsames Ziel: Tierisches leiden vermeiden/mindern, Qualitaet sichern, etc. Das ist natuerlich bei einer Weltproduktion von fast 40.000 Tonnen nicht einfach. Da aber Frankreich 80% dieser Produktion abdeckt, sind die franzoesischen anstrengungen hier doch mehr als erwaehnens/begruessenswert. |
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Henglein
Rama Cremefine






































