die Mutti meiner Freundin totkrank, Ihr Mann macht Probleme...bitte Eure Meinung dazu!
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![]() Mitglied seit 03.12.2003 |
Meine liebe Freundin hat es im Moment sehr schwer. Ihre Mutter liegt im Krankenhaus und so wie es ausschaut nicht mehr lange leben. Sie ist am ganzen Körper zu mit Krebs, und hatte vor 4 Monaten schon gesagt bekommen das es nicht mehr lange geht. Jetzt ist es so, dass sich der Krebs schon sehr weit verbreitet hat, innerhalb kurzer Zeit. Sie bricht nur noch, egal ob Sie trinkt oder isst. Bekommt jetzt auch schon Morvium und schläft nur noch und ist ganz daneben. Die Nieren sind auch schon so gut wie weg, von der Milz und der Leber ganz zu schweigen. Die letzt Zeit hat sie Ihre Mutter zuhause gepflegt. Jetzt möchte Sie eben jeden Tag ins Krankenhaus zu Ihr. Nur Ihr Mann sieht das nicht so richtig ein und möchte lieber zu Freunden oder auf einen Hochzeitstag von Freunden als sich um seine 1 1/5 Jahre alte Tochter zu kümmern, wenn meine Freundin im Krankenhaus ist. Am Samstag war es ganz schlimm, er meinte nur \"in diesen sauren Apfel muß sie beissen\". Ich finde dass unmöglich. Er möchte eben ausgehen und nicht die ganze Woche zuhause sitzen. Natürllich ist meine Freundin total fertig, ist immer am heulen. Ich bin Ihre Trauzeugin gewesen und strebe nun an, mich mal mit Ihrem Mann zusammen zu setzen und im mal ein paar Worte zu sagen. Was meint Ihr dazu? Soll ich mal mit Ihm reden oder mich raus halten. Aber das Problem ist, dass die beiden sich nicht mehr unterhalten, nur noch angiften? Meiner Freundin wäre es recht wenn ich das machen würde, habe aber Zweifel ob er sich nicht überfahren fühlt. Komme ansonsten ja super mit Ihm aus. Habe eben das Gefühl wie wenn die beiden vor einer Explosion stehen und ohne Hilfe nicht mehr auskommen. Was würdet Ihr machen? Bin Euch sehr dankbar für jede Antwort! LG Elke |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hallo,
natürlich kannst Du mit ihm reden, wenn deine Freundin sich das wünscht. Aber was Du eigentlich ausrichten? Ein dermaßen rücksichtsloses Verhalten zeugt nicht von einer einigermaßen gesunden Beziehung. Da liegts ganz schön was im Argen, vermute ich. Aber schön, daß Deine Freundin so eine gute Freundin wie Dich hat. Sei weiterhin für sie da, lass sie sich ausheulen ...... Kannst Du das Kind vielleicht stundenweise betreuen? Dann hat sie zumindest einen Stressfaktor weniger ..... Grüße Rosine |
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![]() Mitglied seit 16.08.2004 |
Hallo,
ich glaub jeder würde in so einer Situation mit diesem Mann reden!!!Aber ich muss Rosine schon recht geben: Das klingt nicht nach einer harmonischen Beziehung!! Der Mann ist wahrscheinlich noch nicht reif für so eine Beziehung, geschweige für eine Ehe: Ok, es kann auch sein, dass er sich überfordert fühlt und deshalb die Flucht ergreift.......aber warum passt er nicht auf sein Kind auf?? Die Hauptsache ist doch, du bist für deine Freindin da, wenn sie dich braucht! Grüße Ami |
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![]() Mitglied seit 02.03.2002 |
Mädels,
jetzt haut mal bitte nicht gleich alle kollektiv auf den Mann. Viele Männer tun sich schwer mit solchen Situationen und können ihre Gefühle nicht zeigen, geschweige denn sich verbal äussern. Und gerade die Nähe und das Bewußtsein von Krankheit und Tod lässt vielleicht in ihm nun einen verstärkten Drang nach Leben, Aktivitäten und Ausgehen aufkommen. Und zum anderen....so provozierend das im ersten Augenblick jetzt klingen mag...: das Familienleben muss auch weiter gehen..... irgendwie. Also bitte: nicht nur Verständnis für die Freundin zeigen... und schon gar nicht aus diesem einen Sachverhalt auf die Ehe der beiden schließen. Das wäre einfach vermessen. Gruß Brigitte |
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![]() Mitglied seit 03.12.2003 |
Hallo Ihr beiden!
Danke für Eure Antworten. Ich habe auch schon länger das Gefühl, das hier was nicht stimmt. Aber ich finde hier muß mal geredet werden. Zuerst würde ich Ihn mal fragen, was los ist. Er ist immerhin 36 Jahre alt und ich kann mir sein Verhalten absolut nicht erklären, so was hätte ich nie und nimmer von Ihm erwartet. Zuerst soll er mal reden, was in Ihm vorgeht. Es gibt ja bestimmt Dinge die Ihm sauer aufstossen. Wenn ich mir dann mal seine Sache angehört habe, werde ich dementsprechend reagieren. Aber in jedem Fall sein Verhalten in dieser Sache nicht gut heisen. Ich glaube der merkt nicht, wie schlecht es Ihr geht. Es gibt bestimmt unausgesprochene Probleme bei den beiden. Diese Situation aber ist echt extrem. Habe mir gedacht, das dann mal nachdem ich mit Ihm gesprochen habe, sich die beiden mit mir und meinem Mann (der kann sehr beruhigend auf Menschen wirken) zusammensetzten. Ich denke das die beiden alleine im Moment nicht reden können und viele Dinge dann nicht mehr sachlich sehen können. Ich verstehe ja auch, das man mal seine Freiräume braucht. Aber es ist seine Tochter, seine Frau die Unterstützung braucht. Wenn er ein Leben lang seine Freiheit möchte, dann hätte er sich dass vorher überlegen müssen, und eben keine Kinder in die Welt setzen. Verstehe das alles nicht, habe ich mich so getäuscht in Ihm? Bin echt heilfroh, als meine Mutti vor fast 9 Jahren gestorben ist, sich mein Mann total verständnissvoll verhalten hat. Ich kann Euch sagen, das war eine sehr harte Zeit und wir hatten keine Kinder im Spiel. Ist alles nicht so einfach hier, dass kann ich Euch sagen... LG Elke |
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![]() Mitglied seit 03.12.2003 |
Hallo Brigitte,
im Grunde hast Du recht. Deshalb möchte ich ja erst mal seine Sicht sehen, wissen was da abgeht, weil ich eben mir nicht erklären kann was da abgeht. Ich versuche auch es vielleicht so zu sehen wei Du schreibst, aber ich kann trotzdem auch dann so ein Verhalten nicht akzeptieren. Sowas kann auch dann schnell eine echte handfeste Krise werden, aus der die beiden dann nicht mehr rausfinden. In diesem Fall finde ich, könnte er sich zurück nehmen und sie nicht so verletzen und im Stich lassen. Da habe ich leider kein Mitleid mit Ihm. Der Hammer kommt aber jetzt noch. Habe eben von Ihr erfahren, dass er doch echt gefragt hat, wie dass denn nun mit dem Haus ist, was Ihrer Mutter gehört. Die gute Frau ist noch nicht untererm Boden, liegt im Sterben und der redet schon vom Haus.... krass oder? Sie hat doch jetzt ganz andere Sorgen. Bin echt sehr durcheinander Gruß Elke |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
@Brigitte:
hier haut keiner kollektiv auf den Mann. Und es geht auch nicht um das Bewußtsein von Krankheit oder Tod, sondern um die Betreuung des gemeinsamen Kindes, wenn ich das richtig verstanden habe. Leben, Aktivitäten und Ausgehen kann man sicherlich damit verbinden. Niemand verlangt von ihm, in Sack und Asche zu gehen oder die kranke Schwiema täglich zu besuchen. Sorry, aber in meinen Augen ist das unreifes, rücksichtsloses Verhalten. Grüße Rosine |
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![]() Mitglied seit 16.08.2004 |
@Brigitte:
Da muss ich Rosine wieder recht geben. Vorallem wenn er jetzt schon davon spricht, was mit dem Haus der Mutter ist!OK, ich bin nicht verheiratet und grad mal 20 (hab also nicht von der Welt gesehen), aber sogar ich weiß, dass so ein Verhalten nicht zu akzeptabel ist. wer weiß wie sich das ganze auf das Kind auswirkt?? Grüße ami |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Ich habe geglaubt, dass die heutigen jungen Frauen selbstbewußter sind als wir damals- Aber leider doch nicht.
Wenn sie das Gefühl hat, dass er sie nicht unterstützt bzw. sich nicht so verhält, wie man das von einem Partner oder Ehemann erwarten kann in solch einer Situationt, dann stimmt das auch, und sie sollte sich Gedanken darüber machen, ob das der richtige Mann für sie ist. Manchaml muß man Umwege gehen, um den passenden Mann zu finden. LG Pepi |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
.... menno, was ein sch *** thema ..... ich hatte gerade eine Autopanne .... wer kam sofort? ... Göga !!!! ... als Gögas Papa starb (er war lange vorher krank...) .... ... als mein Hund gestorben ist ..... (auch lange krank vorher)... auf wen kann ich mich verlasssen, wenn nicht auf Göga? auf wen kann er sich verlassen, wenn nicht auf mich ????? Und umgekehrt? in diesem Sinne ... Rosine |
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![]() Mitglied seit 20.06.2003 |
Hallo Elke,
deine Freundin ist bestimmt froh, eine Freundin wie dich zu haben. Wenn die beiden sich gut kennen, lass doch vielleicht erstmal deinen Mann mit dem deiner Freundin reden. So von Mann zu Mann. Meistens ist es doch einfacher mit jemandem gleichen Geschlechts zu reden als wie mit einer/m, der einen \"sowieso nicht versteht\". Gruß Suzi |
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![]() Mitglied seit 09.01.2004 |
Hallo,
ob wohl hier schon jemand mit dem Mann geredet hat ? Eine Freundin der Mann....hmmm schwer sich ein Urteil darüber zu bilden, findet ihr nicht auch ? Na ja..... LG Sanny |
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![]() Mitglied seit 19.11.2003 |
Hallo Elke,
deine Freundin steckt wirklich in einer schwierigen Situation. Rede mit ihrem Mann, wenn sie es möchte und wenn man überhaupt mit ihm reden kann. Ansonsten kannst du deine Freundin massiv unterstützen, indem du Zeit für sie hast, ihr zuhörst und ihr zwischendurch mit dem Kind hilfst. Die ziemlich offensichtlichen Probleme in der Partnerschaft muß sie ansonsten selber lösen. Ich kam mir beim Lesen der Geschichte vor wie in einem schlechten Film, der sich für mich wiederholt hat. Ich war vor einigen Jahren in einer ähnlichen Situation, weil meine Eltern beide gleichzeitig im KH lagen und mein Mann meinte, daß ich doch neben Vollzeitjob, zwei Haushalten, Krankenbesuchen noch locker den Haushalt und den Schriftverkehr für sein Geschäft nebenbei wie sonst versorgen könnte. Zum Glück sind meine Eltern beide wieder gesund und mein Mann ist inzwischen mein EX! Ich wünsche deiner Freundin viel Kraft in dieser Zeit, liebe Grüße, Pebbles |
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![]() Mitglied seit 03.12.2003 |
Guten Morgen Ihr Lieben!
Bin etwas durch den Wind. Eben hat mich meine Freundin angerufen und mitgeteilt, das heute Nacht um 1:00 Uhr, Ihre Mutti gestorben ist. Im Prinzip ist es gut das die liebe Frau erlösst ist. Ich werde jetzt erst mal nichts zu Ihrem Mann sagen, ich hoffe mal er sützt Sie und steht Ihr bei. Aber irgendwann werde ich sicherlich etwas wegen dem Verhalten über die Aufsicht mit seiner kleinen Tochter sagen. Das finde ich nach wie vor unerwachsen von Ihm. Danke Euch für Eure Hilfe und Antworten. LG Elke |
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![]() Mitglied seit 29.08.2003 |
Es wird schwer sein,dieses Vehalten des Ehemannes zu vergessen.
Bei einer sterbenden Mutter sollte man mehr Verständnis vom \"Partner\"? erwarten,oder sieht er in ihr nur die Haushälterin, die ihm zur Verfügung steht? Bei so einem Verhalten kann ich Pebbles gut verstehen. |
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