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G8- Abi nur für die Elite?

Vom 06.02.2012 11:33 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

derwauzi Kartoffelschäler


Mitglied seit 17.11.2007
2.224 Beiträge (ø1,34/Tag)
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Hallo!

Warscheinlich wie jedes Jahr kommt das Thema auf den Tisch. Na!

Die Empfehlungen sind bei uns nun raus. Und mein Sohn dürfte, könnte. Allerdings eher knapp über 2.0 Durschnitt.
Er will auch.

Aber hier in BaWü grasieren ja richtige Horrorberichte über das G8.

Z.B.:
Wenn das Kind nicht von ganz alleine alles macht, schafft es das nicht
Die Kinder sind nur noch am Büffeln und haben keine Freizeit mehr.
Manche Kinder haben vor lauter Büffeln keine Zeit mehr für Freunde.
Ein Kind muss ganz heiss auf lernen sein um es zu schaffen.

Der Rektor des Gymnasium hat den Ruf einer Eliteschule dementiert mit der Begründung:
"Wir wissen, dass die Kinder nicht als fertige kleine Genies zu uns kommen. Vieles muss da noch gelernt und geübt werden." Z.B. Selbstorganisation.

Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass da nur Platz für Selbstläufer ist.

Vielleicht können einige von euch berichten wie ihr das angegangen seid.
Wie habt ihr gelernt? Täglich häppchenweise, oder vor den Arbeiten?

Wir lernen seid der zweiten Hälfte der dritten Klasse direkt vor Mathe. Bei den anderen frage ich immer: "Kannst du das?" und wenn er "ja" sagt, vertraue ich darauf. Hat bis zur dritten auch immer super geklappt.
Nun in der Vierten lernen wir auf die Arbeiten direkt - so ein Tag davor.
Ich sage immer - wir lernen und büffeln nicht. Bisher hat das auch gerreicht. Aber ich denke auf dem G8 muss man schon zulegen. Ich würde nur gerne wissen, wie schlimm es dann wirklich wird, wenn man keinen Einserschüler hat. Was denn nun?

Ganz wichtig wären mir dabei Meinungen von Eltern die keine kleinen Genies haben. Na!
Ist nicht böse gemeint. Ich wäre auch froh wenn meiner so ein Durchläufer wäre.

Liebe Grüße
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Vom 06.02.2012 11:45 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

jienniasy Chefkoch-Moderator Sternekoch


Mitglied seit 11.06.2006
10.628 Beiträge (ø4,88/Tag)
Hallo Wauzi ...

ich habe derzeit 2 auf dem Gymnasium ... 10. Klasse und 11. Klasse (Q1) ... beide G8 ...

Beide ''normalbegabt'', also keine Kinder, denen alles zufällt, sondern sie müssen beide pauken, damit es mit guten Noten klappt ...

Die Große macht genau soviel, wie unbedingt notwendig ist ... Lebensmotto: ''mit einer 3 kann man doch zufrieden sein" ... und die kommt auch trotz G8 relativ ''entspannt'' durchs Gym ...

Sie lernt jeden Tag ein bisschen ... Vokabeln ''konsequent jeden Tag'', das aber schon seit der 5. Klasse (und in den sprachlichen Fächern ist auch mehr als 'ne 3 drin Na! ) ....

Die Kleine paukt sich krumm und schief ... für sie ist eine 2 ''eine schlechte Note'', kommt es dazu, wird noch mehr gepaukt (ich versuche hier immer, zu bremsen - klappt aber leider gar nicht ...

Meine Einschätzung ist, dass das Gymnasium auch bei G8 zu schaffen ist, ''aber'' was stimmt, ist, dass es mehr geworden ist ...

Ich empfinde es schon so, das die Kinder heute deutlich mehr Stress haben, als wir früher ... aber zu schaffen ist es auch, wenn man kein Genie ist ...

Was heute nicht mehr so gut funktioniert, ist die ''Das Kind ist ja nicht dumm, das ist nur faul'' - Theorie ... damit läuft man (nach meiner Beobachtung) über kurz oder lang auf Grund, "Intelligenz allein, kombiniert mit Faulheit'' reicht nur bei den allerwenigsten, um erfolgreich durchzukommen

... Lernen gehört dazu, aber wer es schafft/lernt, sich richtig zu organisieren, hat auch noch Freizeit übrig ...

Lieben Gruß
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Vom 06.02.2012 11:53 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

gata Smutje


Mitglied seit 16.10.2006
683 Beiträge (ø0,33/Tag)
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Hallo,

bei uns ( Sachsen ) gab und gibt es von jeher NUR G8. Das ist zu schaffen. Tun muss man natürlich was, Freizeit/Hobbys sind aber trotzdem noch möglich - hängt ein bisschen von den täglichen Fahrzeiten ab.

ÖG gata
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Vom 06.02.2012 11:53 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

derwauzi Kartoffelschäler


Mitglied seit 17.11.2007
2.224 Beiträge (ø1,34/Tag)
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Ach jienniasy, das deckt sich ganz genau mit dem Bericht von meinen Nachbarn, deren Enkel auch das Abi gemacht haben. Die Kleine büffelt, da sie ja einen Durschnitt von 1,5 haben will und der Große hat es auch relativ entspannt mit einer drei gemacht.

Habe auch schon gehört, dass sich gerade ganz viele Mädels selbst enorm unter Notendruck setzen.

Unser Gymnasium hat sich übrigens seit G8 immer damit beschäfftig den Unterricht zu optimieren. D.h. In den ersten Klassen keinen Nachmittagsunterricht. Lieber eine Stunde täglich mehr.
Der Rektor berichtete über rückläufige Rückstellungsquoten im Gegensatz zu G9.

Klingt doch schonmal ganz gut.
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Vom 06.02.2012 11:53 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Third Suppenkoch


Mitglied seit 17.01.2002
746 Beiträge (ø0,2/Tag)
Hi derwauzi,

tja, meiner Meinung nach ist G8 echt doof.

Mein Ältester hat letzten Sommer Abi nach G9 gemacht, das war viel entspannter als G8, welches sein Bruder zeitgleich hinter sich gebracht hat.

G9 war entspannter, die Lehrer waren entspannter - alles lief viel besser.

Bei G8 waren alle verunsichert, auch die Lehrer. Der Lehrplan wurde nicht zusammengestrichen, alles blieb beim alten. So wurde der Druck für die G8ter von allen Seiten angezogen. Mein Sohn hat die ganze Schulzeit gelitten und hat jetzt im Sommer 3 Kreuze gemacht weil er alles hinter sich hatte. Nun hat er (und auch sein Bruder) 1 Jahr Auszeit um sich zu erholen und die Nase vorm Studium in andere Digne zu stecken. Er macht ein Bundesfreiwilligenjahr.

Mein dritter Sohn hatte nach der 8.ten keine Lust mehr auf Schule gehabt, hat das Gymnasium verlassen und beginnt jetzt im Sommer eine Ausbildung.

Ich kann also mitreden. Meiner Meinung sollte man entspannt an die Sache ran gehen. Lernen wann es nötig ist, evtl. auch mal Eigenverantwortung zulassen und abwarten was passiert. Ohne Eigeninitiative läuft ohnehin nichts und man kann als Eltern ohnehin irgendwann nicht mehr helfen. Bis dahin müssen die Schüler kapiert haben, dass sie selbst zuständig sind. Bis zur 10. Klasse kommt es bei Jungs ohnehin nur auf "Durchhalten" an, der Knoten platzt meist erst später. Wir haben also immer nur zugesehen, dass die Jungs nicht sitzen bleiben. Ein Glanzabi haben beide zwar nicht, aber konnten eben auch noch Freunde treffen.

In der Oberstufe sah es allerdings manchmal anders aus. Lernen bis nachts um 0.30 Uhr kam durchaus mal vor. Meine Erfahrung ist, dass es auf den gewählten Schwerpunkt ankommt. Mein Ältester hatte den künstlerisch/musischen Zweig mit Kunst/Deutsch und musste deutlich weniger tun als mein Sohn im naturwissenschaftlichen Zweig mit Mathe/Physik. Zusätzlich sind die Anforderungen der Lehrer unterschiedlich, bzw. manche unterstützen besser (zB bei Seminararbeiten).

Es ist also immer noch auch ein bisschen Glück dabei. Wir haben es jedenfalls geschafft 2 Kinder durchs Abi zu bringen und da bin ich echt stolz drauf. Schule hat zumindest bei uns immer die ganze Familie betroffen und jetzt mit 2 Schulkindern weniger geht es uns viel besser :)

Also nicht den Mut verlieren! Wenn Dein Kind will, dann versucht es auch.

Liebe Grüße
Third
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Vom 06.02.2012 11:54 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

eumex209 Küchenjunge


Mitglied seit 12.08.2006
356 Beiträge (ø0,17/Tag)
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Hallo,

mein Kind geht mittlerweile in die 5. Klasse des Gym. in Bayern. War schon immer recht selbständig was lernen und Hausaufgaben erledigen anbelangt. Schaffte den Übertritt mit 2,0. Empfehlung der Klassenlehrerin war jedoch nicht das Gymnasium. Kind wollte aber unbedingt das Gym. besuchen.
Das Tempo in allen Fächern ist enorm! Der Notenschlüssel ist entsprechend streng. Derzeit sind eigentlich alle Noten um mindestens eine Stufe schlechter. Ist alles kein Beinbruch aber wenn beim Kind trotz der ständigen Bemühungen kein Erfolg dabei rausschaut, demotiviert das doch schon (das Kind vor allem).
Wir als Eltern werden ein waches Auge auf die weiteren Entwicklungen haben und bei Bedarf sicher auch einen Schulwechsel (Realschule) in Betracht ziehen. Dafür ist es jetzt sicher noch zu früh.

Sei wachsam, beobachte dein Kind und sprich auch mit der Klassleitung.
Mittlerweile kann man mit jedem Bildungsabschluss einen nächsten, höheren erwerben. Auch ein Hauptschulabschluss degradiert niemanden automatisch zum "Looser". Es gibt eben auch Kinder, die mit 10 Jahren noch nicht reif für einen solchen "Drill" sind.

Chiao, und viel Erfolg bei der Schullaufbahnwahl.
LG, eumex209.
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Vom 06.02.2012 11:58 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

jienniasy Chefkoch-Moderator Sternekoch


Mitglied seit 11.06.2006
10.628 Beiträge (ø4,88/Tag)
@Wauzi:

wenn ihr euch für das Gymnasium entscheiden solltet, und es an eurem Gymnasium nicht angeboten wird (an der Schule meiner Töchter ist die erste Schulwoche NUR dafür reserviert) ... dann schau mal privat nach ''Methodenlernen'' (wenn du nichts findest, kann ich dir einen Link schicken) ...

Es geht dabei darum, ''wie'' man am effizientesten lernt, wie man sich organisiert, wie man sich das Leben erleichtert ... das hat meinen Kindern die Schulzeit deutlich erleichtert, ganz einfache ''Tricks'', die aber wirklich gut sind ...

Lieben Gruß
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Vom 06.02.2012 12:05 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

derwauzi Kartoffelschäler


Mitglied seit 17.11.2007
2.224 Beiträge (ø1,34/Tag)
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Jienniasy: Werde ich heute abend gleich mal danach schauen. Danke für den super Tipp. Da kann man ja jetzt schon langsam mit anfangen denke ich. Na!
Zudem bin ich froh und erleichtert, dass ich nicht alleine mit der Frage nach einer guten Lernmethode dastehe.
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Vom 06.02.2012 12:10 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

salvy  Chefkoch


Mitglied seit 15.08.2007
13.849 Beiträge (ø7,92/Tag)
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Hallo Wauzi,

lass dich nicht ins Bockshorn jagen. Erkundige dich, wenn möglich, bei Eltern, die sowohl Erfahrung mit G9 als auch mit G8 haben. Dann wirst du hören, dass es die meisten Kinder trotzdem schaffen. Es trennt sich allerdings auch viel schneller als vorher die Spreu vom Weizen. Früher gab es das sogenannte "Quarta-Abitur". Damals wurde üblicherweise in der 7. Klasse die zweite Fremdsprache eingeführt, und da zeigte es sich dann, welche Kinder damit an ihre Grenzen gelangt waren. Heute sieht man das dann einfach schneller, was ja nicht unbedingt schlecht ist.

Richtig ist, dass stetig gelernt werden muss. Es gibt viel mehr Fächer, mehr Stunden am Tag, da bleibt wenig Luft, um Lücken aufzuarbeiten. Wenn dein Sohn aufmerksam im Unterricht ist und gewöhnlich den Stoff auch gleich versteht, ist doch alles gut (kleine Ausnahmen kommen natürlich immer mal vor). Dass man zuhause noch etwas das Management übernimmt, dafür sorgt, dass die Hausaufgaben ordentlich gemacht werden und man hilft, dass alles beieinander ist, das ist in dem Alter doch noch normal, das dauert noch eine Weile, bis die Kinder das alleine können.

Wenn dein Sohn aber nur deshalb gute Noten hat, weil du konsequent mit ihm lernst, ihm den Lehrstoff nochmal aufarbeitest und richtig mit ihm paukst, dann sieht das schon etwas anders aus. Und wenn er dann eigentlich auch nicht gerne in die Schule geht, am Stoff eigentlich gar nicht interessiert ist, bei den Hausaufgaben Theater macht, weil er damit alleine auch schon leicht überfordert ist, dann überlege dir gut, ob du ihm das Gymnasium zumuten willst. Wie gesagt - ich spreche nicht davon, dass das mal vorkommt, sondern dass es meistens so läuft.

mfg
Salvy


Silvester - Gelatine - Maschine - Standard - Pubertät - die Speise - eklig - riesig - Haken - gar nicht ...
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Vom 06.02.2012 12:15 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

salvy  Chefkoch


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ich sehe gerade, dass von den Noten gesprochen wurde: Auf dem Gymnasium ist es völlig normal, dass die Noten schlechter werden. Da sitzt doch dann nur noch die Bestenauswahl zusammen in der Klasse. Logisch, dass es auch da dann wieder eine Spitze, ein Mittelfeld und die Nachhut gibt. Eine Drei ist auf dem Gymnasium als Note völlig in Ordnung, darauf muss man die Kinder vorbereiten. Das sind die ja aus der Grundschule schließlich nicht gewöhnt. Das war aber auch zu meiner eigenen Schulzeit anno tobak schon so. Ich habe manchmal auch den Eindruck, dass ein Teil des Druckes, der auf den Kindern lastet, nicht aus der Schule, sondern von den Eltern kommt.
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Vom 06.02.2012 12:23 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

derwauzi Kartoffelschäler


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Tja, die Panikmache ist hier inzwischen so weit fortgeschritten, dass einige Eltern ihre Kinder trotz eindeutiger Gymempfehlung lieber auf die Realschule schicken. Habe in einem Focusbericht gelesen, dass dieses Verhalten am meisten auf BaWü und Bayern zutrifft.
Deshalb frage ich ja euch, weil hier doch oft "leicht" übertrieben wird. Na!

Die Bewertung meines Sohnes waren immer super bis auf den kleinen Punkt, dass er sich manchmal von Mitschülern ablenken lässt und manchmal ohne Strecken reinruft. (Das müssen wir ihm abgewöhnen- das ist klar). Wobei es sich zuhause schwierig gestaltet einem Kind das Reinrufen im Unterricht abzugewöhnen. Wir sagen es ihm nun eben. In der Klasse machen es eben einige und dann machen die anderen mit.
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Vom 06.02.2012 12:28 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

derwauzi Kartoffelschäler


Mitglied seit 17.11.2007
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Salvy: Es ist manchmal unglaublich, was Eltern tun um ihre Kinder schon in der Grundschule die Wege zu ebnen. Ständiges Anreiten beim Lehrer. Selektieren der Spielkameraden, auch Wünsche neben wem ihr Kind in der Schule zu sitzen hat. usw.
Das ham wir alles irgendwie verpasst. Welt zusammengebrochen

Zum Anreiten beim Lehrer, sei vielen geraten die ihr Kind auf der GU haben. Ein enger Kontakt zum Lehrer wird oft erwünscht. Na!
Das wusste ich z.B. nicht. Ich dachte eher, das würde nerven.
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Vom 06.02.2012 12:30 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Finlon Hendlgriller


Mitglied seit 05.01.2010
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Hallo!

Allgemein kann ich dazu leider nichts beitragen, aber Salvys letztes Posting finde ich sehr wichtig! Für mich ist auf dem Gymnasium bei der ersten Drei in einer Klassenarbeit eine Welt zusammengebrochen. Klar, heute lache ich darüber, aber in der fünf war das für mich so schlimm, hatte an der Grundschule immer viele Einsen und ein paar Zweien, nur in Sport eine Drei.

LG Mina
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Vom 06.02.2012 12:36 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

derwauzi Kartoffelschäler


Mitglied seit 17.11.2007
2.224 Beiträge (ø1,34/Tag)
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Und wie ging es weiter Mina? Würde mich interessieren.
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Vom 06.02.2012 13:03 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

dagdag Kaltmamsell


Mitglied seit 19.06.2002
3.767 Beiträge (ø1,04/Tag)
@gata

Es geht nicht darum, ob man nach 8 oder 9 Jahren Abi macht.
Es geht darum, dass Stoff, der bisher in 9 Jahren gelehrt wurde, nun in 8 Jahren durchgezogen wird.

Und dass der Stoff in den verschiedenen Bundesländern unterschiedlich ist....das ist in unserem föderalistischem System nun mal so.

Von daher hinken diesbezüglich viele Vergleiche, die hier angestellt werden Na! .

@all

In meinen Augen ist es z.B. keine gute Idee, mit der 2. Fremdsprache (meist Französisch oder Latein) schon in der 6. Klasse zu beginnen.
Überhaupt die Neuerung, die Mittelstufe in der 7 und die Oberstufe in der 10 zu starten....da fehlt mir bei vielen Kindern die Reife.

Mein älterer Sohn (er wiederholt gerade die 8) ist ein sehr ruhiger, introvertierter Typ. Für ihn ist es auf dem Gymnasium nicht einfach, da großen Wert auf mündliche Mitarbeit und Gruppenarbeit gelegt wird.
Schwierig für ein Kind, dass eher still ist, und lieber alleine arbeitet.

Mein Kleiner hingegen ist in der 6. Klasse, schriftlich eher so lala, aber eben ungeheuer zielgerichtet - und wenn man dem sagt, du mußt dich viel melden....dann macht der das eben und dementsprechend sind die Noten auch gut.

Die Kinder müßen eben lernen, dass der Schritt zwischen Grundschule und Gymnasium schon ein harter ist.
Die Umstellungen, die da auf sie zulommen sind schon groß, vielen Lehrern sind individuelle Schwächen auch schlicht und ergreifend egal.

Ist halt auch ein Schritt Richtung erwachsen werden - und das ist bekanntlich auch mit manchmal negativen Erfahrungen verbunden.

LG
Dag YES MAN
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Vom 06.02.2012 13:16 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

laurinili  Hendlgriller


Mitglied seit 23.02.2005
5.777 Beiträge (ø2,18/Tag)
Hallo,

hab ja selber einen G8ler (Bayern) zu Hause. Inzwischen 7. Klasse. Also wenn ich mir den Stundenplan anschaue ..... an 5 Tagen jeweils 6 Unterrichtsstunden bis 13 Uhr, 13:30 h zu Hause,aller-spätestens 16 Uhr fertig mit Hausaufgaben inkl. Lernen. Er hat ganz oft gar keine Hausaufgaben auf .....

ok. 2. Fremdsprache in der 6. Klasse ist und bleibt heftig.

Und noch mal auf den Einwand an Gata: Da ich in Jena groß geworden bin und auch noch intensive Kontakte dahin pflege ... nein, man kann die Schulbildungssysteme einfach nicht miteinander vergleichen, das fängt bereits in der Grundschule an. Meine Schwester hat nur den Kopf geshcüttelt, als Sohnemann in der 4. Klasse (Übertrittsjahr) war.

LG Laurinili
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Vom 06.02.2012 13:30 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Elphi Suppenkoch


Mitglied seit 28.01.2010
3.994 Beiträge (ø4,69/Tag)
Hallo!

Ich bin von der 5. bis Ende 1. Halbjahr 11. Klasse in Thüringen zur Schule gegangen. 12-Jahre-System seit jeher, nach der Wende vom Lehrplan her an Bayern orientiert, mathematisch-naturwissenschaftliches Gymnasium.

Die neuen Bundesländer, die damals ihr 12-Jahre-Abi beibehalten wollten, bekamen dafür enorme Auflagen, damit sie das durften. Ich glaub, ich hatte damals einen ganz extremen Jahrgang erwischt. Bei uns wurde das sogenannte Seminarfach mit der dazugehörigen Arbeit eingeführt. Allerdings nicht in der "Schmalspurvariante", wie es inzwischen vielerorts üblich ist, so mit einer etwas größeren Langzeithausaufgabe in einem bestimmten Fach. Geplant war für uns, dass wir:
a) in der 10. Klasse im Seminarfach mit einer Wochenstunde das wissenschaftliche Arbeiten lernen,
b) uns in dieser Zeit bereits ein Thema suchen,
c) dieses Thema mindestens zu 2 Schulfächern zuzuordnen sein musste (also fächerübergreifend),
d) es nicht nur eine Zusammenstellung von bereits Erforschtem sein sollte, sondern eigene Ansätze und Aspekte enthalten sein mussten,
e) wir einen schulexternen Betreuer (z.B. Dozenten an Unis) finden mussten und
f) nach dem Einreichen der schriftlichen Arbeit das ganze noch vor einem Kolloqium aus Lehrern und dem gewählten Experten vorgestellt und verteidigt werden musste.

Das war der eine Hammer, mit dem man uns "geärgert" hatte, damit wir in 12 Jahren mit der Schule fertig werden durften. Hinzu kam dann noch, dass wir ja eine Mindeststundenzahl schaffen mussten, insgesamt genau so wie pro Fach. Das endete mit dem Wahnsinn von 17 (!!!) verschiedenen Unterrichtsfächern am Ende der 10. Klasse. Schließlich wurde jedes neue Fach beibehalten, nichts mit halbjährlichem Wechsel oder so. Was dazu kam, blieb bis zur 10. auch auf dem Stundenplan.

Mündliche Noten waren zudem auch ziemlich irrelevant. Die Gesamtnote setzte sich aus mindestens einer Klassenarbeit pro Halbjahr, mehreren angekündigten schriftlichen Leistungskontrollen und unangekündigten schriftlichen und mündlichen LKs zusammen - in jedem einzelnen Fach! Selbst in "Nebenfächern" hatte ich selten pro Schuljahr weniger als 7-8 Noten. Und das, wie gesagt, bei 17 verschiedenen Fächern.

Es war also so, dass wir eigentlich ständig lernen, Hausaufgaben machen, Dinge vor- und nachbereiten mussten. Allein schon, weil ja jederzeit eine unangekündigte Leistungskontrolle drohen konnte.

War das nun schlimm? Nö. Wir hatten trotzdem Freizeit, ich war zum Beispiel locker 3 Nachmittage die Woche bei meinem Pflegepferd damals. Und ganz ehrlich: mit diesem Druck, der aber komplett ohne Panik bei Eltern und Lehrern stattfand, hab ich eigentlich sehr gut gelernt! Eben weil man irgendwie immer und stetig was tun musste. Das ist letztendlich leichter, als wenn es immer so ein Auf und Ab zwischen Lern- und Ruhezeiten ist. Quasi Gewöhnungssache ;). Und nein, überarbeitet hat sich dabei auch keiner von uns ;). An ca. 2 Nachmittagen die Woche hatten wir mal so bis 16 Uhr, manchmal auch bis 18 Uhr Schule. Blieben aber 3 Nachmittage, wo spätestens um 14 Uhr Schluss war, plus Wochenenden (aber die brauchte man nur, wenn man es unter der Woche zu sehr hat schleifen lassen). Und zwischen 14 und 21/22 Uhr = Schlafenszeit sind eine Menge Stunden, in denen man was tun kann, selbst mit Hobbys ;).

Von daher verstehe ich wirklich dieses ganze Bohei um G8 nicht. Denn ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass das wirklich so viel stressiger sein soll als es bei uns damals war. Ich glaub, das Hauptproblem sind nicht die Lehrpläne oder die verkürzte Zeit, sondern die panischen Eltern und Lehrer, die das ganze dramatisieren. Wie gesagt, in Thüringen war es schon immer so. Da hat niemand über die "armen, gestressten Kinder" diskutiert und uns groß bemitleidet. Dadurch haben wir einfach getan, was getan werden musste und gut war.

Übrigens, nach Umzug bin ich dann bis zum Abi in Niedersachsen zur Schule gegangen, 13 Jahre bis Abi, angefangen im zweiten Halbjahr der 11. Klasse. Dort ist nichts, aber auch gar nichts in diesem Halbjahr passiert im Unterricht! 1/3 der Schüler hat fröhlich das Schuljahr im Ausland verbracht, der Rest hat daheim in den Klassenräumen gechillt, zusammen mit den Lehrern. Kam mir nach dem strengen Thüringer System zumindest so vor. Das mag ja alles entspannter sein. Aber ist es auch sinnvoll?

GLG, Elphi
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Vom 06.02.2012 13:41 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

kochine Tellerwäscher


Mitglied seit 07.03.2010
63 Beiträge (ø0,08/Tag)
Hallo,

@Elphi, ich selbst habe noch ein ganz "normales" G9 Abi in Bayern gemacht und fand es gut.

Ich hätte aber auch nichts gegen G8, wenn denn die Lehrpläne durchstrukturiert wären.

Mein Sohn macht jetzt G8 und ich bin in der FK Bio/Chemie (als beratendes Mitglied) und mir zieht es jedesmal die "Schuhe aus", wenn ich die chaotischen Lehrplanverhältnisse mitbekomme. Nichts baut aufeinander auf, wir geben mal kurz dem GK und dem LK einen neuen Namen (die heißen jetzt GA und EA), wir kürzen ein paar Stunden hier und geben ein paar woanders dazu und erfinden somit das Rad neu.
Es ist wie immer hier in D´land, wir machen alles nach/mit, siehe Bachelor/Master-Studium, Inklusion, etc. aber alles ohne Sinn und Verstand.

Beim Thema Schule könnte ich jedesmal Welt zusammengebrochen und bin Verdammt nochmal - bin stocksauer

LG

Kochine
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Vom 06.02.2012 13:43 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

gata Smutje


Mitglied seit 16.10.2006
683 Beiträge (ø0,33/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
@ Dagdag: Sachsen kann man insofern schon eher mit BW und Bayern vergleichen:

Suchbegriff: Die neue PISA Studie Deutsche Schul-Probleme weiter ungelöst (2. Eintrag)
und
Suchbegriff: Studie Bayern und Baden-Württemberg an der Spitze
^links vom admin entfernt^
zum Beispiel bei der Pisa-Studie zu sehen.

LG gata
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Vom 06.02.2012 13:47 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

dagdag Kaltmamsell


Mitglied seit 19.06.2002
3.767 Beiträge (ø1,04/Tag)
@Elphi

Es wurde doch schon mehrfach erwähnt, dass die G9-Lehrpläne vollkommen andere waren.
Und wenn man da jetzt hingeht und schlicht und ergreifend den Stoff, der für 9 Jahre bestimmt ist, in 8 Jahre hineinstopft - dann geht das einfach nicht gut.

Hinzukommt, dass man es tunlichst vermeiden sollte, die eigene Schulzeit mit der heutigen zu vergleichen.

Die ist nicht zwangsläufig schlechter oder besser - aber eben anders Na! .

Auch in meiner Zeit war die mündliche Note mehr oder minder irrelevant.
Heute ist das in Gymnasien aber anders.

Da ist es schon wichtig, dass Schüler mündlich mitarbeiten, sonst geht die Note ratzfatz in den Keller.
Für Laberköppe wie mich wäre das damals traumhaft gewesen - gab's aber nicht.
Und mein armer, schweigender Sohn muß jetzt sehen, wie er weiter kommt Na! .
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Vom 06.02.2012 13:55 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

dagdag Kaltmamsell


Mitglied seit 19.06.2002
3.767 Beiträge (ø1,04/Tag)
@gata

Es behauptet ja auch niemand, dass eure Systeme schwächer oder schlechter seien. Das steht hier ja nicht zur Debatte.

Es geht u.a. eben darum, dass z.B. in NRW 9 Jahre Stoff (teilweise anderer Stoff als in anderen Bundesländern) nun in 8 Jahre Schule gezwängt werden.

Das ist ein Problem - nicht die Frage ob 8 oder 9 Jahre Schule. ich denke, das ist den meisten egal.

Wobei man sich auch hier die Frage stellen sollte, was man zum Teufel mit oft 17-Jährigen Abiturienten will....
Und das finden nicht nur Eltern und Kinder schlecht - frag mal die Lehrer, was die davon halten.

Wenn Du die Pisa-Studie anführtst, sagt das nichts über G8 oder G9 aus, sondern generell etwas über die Qualität des Stoffes, der vermittelt wird/wie vermittelt wird.
Schliessslich unterscheiden sich die einzelnen Lehrpläne der Fächer in den Bundesländern teilweise doch sehr.
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Vom 06.02.2012 13:59 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

jienniasy Chefkoch-Moderator Sternekoch


Mitglied seit 11.06.2006
10.628 Beiträge (ø4,88/Tag)
ich denke, genau das ist der Punkt, der immer übersehen wird:

>>Es behauptet ja auch niemand, dass eure Systeme schwächer oder schlechter seien. Das steht hier ja nicht zur Debatte.

Es geht u.a. eben darum, dass z.B. in NRW 9 Jahre Stoff (teilweise anderer Stoff als in anderen Bundesländern) nun in 8 Jahre Schule gezwängt werden. <<


In den Bundesländern, in denen es schon immer G8 gab, waren die Lehrpläne auch auf G8 ausgelegt ... d.h. der Stoff war auch in 8 Jahren zu bewältigen und baute ''logisch'' aufeinander auf ...

... das kann man von den ''von G9 auf G8 frisch umgestellten'' Bundesländern leider nicht sagen ...

davon ab halte ich den Föderalismus im Bereich ''Schule'' für das größte Verbrechen an Schülern überhaupt ... Schule sollte eine Bundes-Einheitliche-Sache sein ... so wie es jetzt läuft, ist es Mist und bleibt es Mist ...

Sorry Wauzi für das OT

Lieben Gruß
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Vom 06.02.2012 14:02 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

bender Sternekoch


Mitglied seit 17.01.2002
15.114 Beiträge (ø3,99/Tag)
Nicht, dass ich kein Mittleid hätte, aber mein 11tes von 13 Schuljahren war ein absolutes Faulenzerjahr. Und nicht nur für mich. Für die paar, die ein Auslandsjahr gemacht haben oder anderweitige ausserschulische Bildungsangebote wahrgenommen haben war es ideal, aber für viele war es einfach nur ein "verlorenes" Jahr von der Bildungsseite her.
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Vom 06.02.2012 14:05 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

jienniasy Chefkoch-Moderator Sternekoch


Mitglied seit 11.06.2006
10.628 Beiträge (ø4,88/Tag)
@Bender:

meine 11 war (offen zugegeben) auch sehr entspannt ...

das Problem heute ist auch nicht die 11.te, oder das diese plötzlich und aus heiterem Himmel so anstrengend geworden wäre im Verhältnis zu früher ...

das Problem ist der Druck, der in der fünften, sechsten, siebten und achten deutlich höher ist, denn hier wird der Stoff komprimiert ohne Sinn und Verstand ... ab der 9. geht es dann wieder (so meine Beobachtung)

Meine Große ist ja jetzt in der 11 ... und da ist das Pensum durchaus ''angemessen''

Lieben Gruß
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Vom 06.02.2012 14:20 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

dagdag Kaltmamsell


Mitglied seit 19.06.2002
3.767 Beiträge (ø1,04/Tag)
@bender

Die 2. Fremdsprache wird inzwischen in der 6 unterrichtet.
Die Unterstufe währt nur noch 2 anstatt 3 Jahre/die Oberstufe beginnt schon in der 10.
In Chemie wird Stoff, der früher in der 9 gemacht wurde, nun in der 8 gegeben.
In Physik soll in der 7 der Stoff vermittelt werden, der früher Stoff der Klasse 9 war.

Zusätzlich werden heute Schüler eher früher als später eingeschult, d.h. sie sind im Durchschnitt fast ein Jahr jünger, wenn sie auf die weiterführende Schule kommen als vor ca. 20 Jahren.

Da kommen Dinge zusammen, die für ein effektives Lernen eher ungünstig sind.
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Vom 06.02.2012 14:30 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

angie17 Sternekoch


Mitglied seit 12.02.2002
5.804 Beiträge (ø1,54/Tag)
Hallo,

mein Neffe macht G8 in Brandenburg. Er ist 17 und ein guter bis sehr guter Schüler. Er findet die langen Schultage schon stressig, besonders, wenn man durch Krankheit mal auf einen Schlag sehr viel Stoff versäumt und den dann nachholen muss.

Übrigens, noch etwas off-topic: Ich finde es schon erstaunlich, wie unterschiedlich der Abiturnotenspiegel in den einzelnen Bundesländern ausfällt - so gibt es Bundesländer, in denen nur rund 12% Schüler einen Abischnitt von unter 2,0 hatten, und andere, die mit satten 22% aufwarten konnten (hatte allerdings nur Zahlen von 2007 zur Hand) ...

LG Angie
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Vom 06.02.2012 14:42 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

PiNkeRose Kaltmamsell


Mitglied seit 20.03.2004
1.676 Beiträge (ø0,56/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
Hallo,

bei meinen Mädels im Bekanntenkreis (Abi-G8) hört mein allgemein mehr Gejammer als früher.
Mit Aussagen wie, "ich kann nicht Trainieren, weil ich für's Abi Lernen muss!" BOOOIINNNGG.... Jajaja, was auch immer! . Geht's noch???
Oder sie beschweren sich, dass sie auf ihrer eigenen Abipartys nicht gehen dürfen (Ausweiskontrolle) oder schon um 24 Uhr gehen müssen. Desweiteren stehen einige Schulkids wohl heut zu Tage am Wochenende mit Wecker auf um zu Lernen... BOOOIINNNGG....
Und die Kids, die mit 17 das Abi in der Tasche haben, wissen nicht wie es weiter gehen soll: Studieren wollen sie noch nicht (fühlen sich zu jung), eine Ausbildung wollen sie auch nicht machen (wofür habe ich Abi gemacht...) und Aupair dürfen sie noch nicht machen. Nun ja, ganz schön bescheuert irgendwie.

Bei mir (Gym G9) war damals alles tierisch entspannt. Meistens hatten wir nur 6h Schule pro Tag und das auch in der Oberstufe. Ok gut. Mal Sport 9./10. Stunde und Chemie 7./8. Stunde oder so..
Und klar, musste man ab und an mal Lernen und es wurde viel Selbstständigkeit gefordert. Aber überarbeitet habe ich mich nicht gefühlt. Sich auf dem Boden wälzen vor Lachen

Und das fühle ich mich heute noch immer nicht. Aber in meinem Studium gibt es ganz viele "Jammerlappen". Ich denke, dass kommt auch ein bischen auf die Persönlichkeiten an, wie viel Stress man sich machen möchte und es kommt eben nicht ausschließlich auf die Gegebenheiten an.

Lieben Gruß,
PiNky
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Vom 06.02.2012 14:44 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

cocinera56 Küchenjunge


Mitglied seit 13.09.2011
179 Beiträge (ø0,69/Tag)
Hi,

in NRW war ursprünglich geplant, bis Kl.10 fast alles zu lassen (Stoff sollte gestrafft werden), wie es ist und "nur" die Oberstufe auf zwei Jahre zu verkürzen ( also 10+2 statt 9+3 ). Das wäre auch gut machbar gewesen - s.o. Bender u. a., die die 11. als locker/überflüssig bezeichnen. Und es hätte vor allem den Druck von den Kleinen genommen, so dass der frühere Beginn der 2. Fremdsprache nicht so gravierend gewesen wäre.
Aber der Regierungswechsel nach der Landtagswahl hat damals innerhalb von vier!! Wochen alles bereits Geplante für die Umstellung auf G8 umgeworfen mit der Folge, dass jetzt viele Brüche und Ungereimtheiten (z.B. Abschlussprüfung Kl. 10 auch am Gymn.,obwohl die dann schon in der Oberstufe sind Jajaja, was auch immer! !) Schülern und uns Eltern nerven.

Die unendliche Geschichte wird weitergehen, weil jedes Bundesland ja die Fehler der anderen Länder und Bundesländer erstmal nachmachen muss.

Tschüß, Cocinera56
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Vom 06.02.2012 15:48 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

zizibee Küchenjunge


Mitglied seit 21.04.2006
240 Beiträge (ø0,11/Tag)
Meine Tochter geht auf die Realschule, ebenfalls in BW, und ebenfalls wie der Sohn der TE mit einem Schnitt von knapp über 2,0 in der Grundschulempfehlung. Sie wollte ursprünglich ebenfalls aufs Gymnasium, hat dann aber die Realschule vorgezogen, nachdem sie bei mehreren engen Freunden gesehen hat, wie es deren Kindern auf dem Gymnasium ging, die hatten da allerdings bereits die Klassen 7 und 8 beendet, d.h. die ersten beiden Jahrgänge RegelG8. Die ersten dieser Kinder machen dieses Jahr Abitur, als Teil des DoppelJahrgangs.
Bei meiner Tochter ist es so, daß ihre Stärke ganz eindeutig im mathematischen, naturwissenschaftlichen, technischen Breiech liegen und Sprachen ihre absolute Schwäche sind. Das haben auch die Noten in der Grundschule gezeigt, die sehr uneinheitlich waren. Uns wurde damals von verschiedenen Leuten geraten, das Kind mit diesen Vorzeichen auf die Realschule zu geben, und heute würde ich sagen, daß es gut so war, damals war ich nicht so wirklich überzeugt, mir wäre das Gymnasium lieber gewesen, ich war auch auf dem Gymnasium und bin sehr gerne dort zur Schule gegangen. Ihre Freundin, bei der es umgekehrt lag, Durchschnittsnote gleich, sprachlich stark aber Mathe schwächer, ist auf dem Gymnasium, kommt mit, liegt aber notenmäßig eher im unteren Mittelfeld, meine im obersten Viertel.
Nicht nur bei iherer Freundin, sondern bei allen Kindern, die ich kenne auf dem Gymnasium wird generell das Wochenende und oft die Ferien zum Aufarbeiten genutzt, bzw. für die notwendigerweise anzufertigenden Referate. Ab Klasse 8 werden die außerschulischen Sachen wie Sport oder Musik stark eingeschränkt, viele geben sie ganz auf oder fehlen häufig bei Proben bzw. Training, weil Schule geht vor, ganz klar. Es sind jedes Jahr mehr Kinder, die sich gegen den Konfirmandenunterricht entscheiden, weil sie die Zeit dafür nicht haben, sondern den freien Nachmittag (Unterricht ist Mi. nachmittag und da haben hier alle 8. Klassen frei) zum Lernen brauchen, in der katholischen Nachbarpfarrei sieht es beim Firmunterricht nicht besser aus, und das sind alles Kinder, die über Jahre regelmäßig zum Kindergottesdienst gekommen sind. Das muß jede Familie selbst entscheiden, wie weit sie das mittragen möchte oder kann.
Seit meine Tochter auf der Realschule ist, wurde jedes Jahr in der Klassenstufe 8 eine neue, zusätzliche Klasse gebildet, die nur aus Kindern besteht, die vom Gymnasium kommen. Das reicht nicht aus, es müssen Kinder abgewiesen werden, aber es ist raumtechnisch nicht möglich, mehr als diese eine Klasse zusätzlich einzurichten und alle anderen Klassen bis zum absoluten Anschlag aufzufüllen, bzw. eigentlich wird gemixt, alte und neue Schüler durcheinander, bis auf die bilinguale (Englisch)Klasse. Die restlichen müssen auf dem Gymnasium bleiben, und sich irgendwie durchwursteln oder werden, wenn nicht mehr anders möglich, zur Hauptschule durchgereicht. Die anderen beiden Realschulen hier am Ort füllen nur auf, weitere Klassen sind dort nicht möglich, die Schulen sind nur zweizügig, "unsere" ist vier- bzw. fünfzügig.
Letztlich kann ich nur raten, genau hinzusehen, sich auch die in Frage kommenden Realschulen mal anzusehen, die Programme sind da, wie am Gym auch, doch durchaus unterschiedlich, und dann die Entscheidung zu treffen, die für das Kind am besten ist. Es ist, gerade in BW, nur eine Entscheidung für die nächsten 6 oder 8 Jahre, nicht über Abitur oder nicht. Die beruflichen Gymnasien führen heute nicht mehr zum Fach- sondern generell zum Vollabitur, und als Realschüler hat Du eine ungleich größere Chance, dort angenommen zu werden, wenn man einigermaßen gute Noten mitbringt, als mit mittelmäßigen vom Gymnasium, wobei die Zahl der Gymnasiasten dort ohnehin gedeckelt ist.

Liebe Grüße Claudia
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Vom 06.02.2012 16:22 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Mane Hendlgriller


Mitglied seit 19.01.2002
3.510 Beiträge (ø0,93/Tag)
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hallo,

okay...es wird niemandem hier weiterhelfen,aber ich bin froh das meine Tochter hier in SL-H G9 macht.An unserem Gym. wurde dann auf G8 umgestellt,es kam zu Protesten,mittlerweile können sich die Eltern der Schüler zwischen beiden Varianten entscheiden und ich kenne viele die sich jetzt beim 2. Kind für G9 entschieden haben.

Wenn ich sehe das im 11. Jahrgang meine Tochter nahezu jede Woche 5-7 Stunden ausfallen,seit Schuljahresbeginn!!! frage ich mich allerdings schon wie es denn bei G8 laufen soll/kann?

lg Mane Na!
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Vom 06.02.2012 16:49 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

eschbenlaub Suppenkoch


Mitglied seit 19.06.2009
2.368 Beiträge (ø2,2/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
Wenn das so dramatisch wäre, wie Du es in Deinen Foren liest, wären die G8-Jahrgänge in Bayern inzwischen leer, weil alle durchgefallen wären oder sich hätten runterstufen lassen.

Nicht schleifen lassen. Das ist beim G8 wichtiger als vorher, weil aufholen noch schwerer fällt.
Ansonsten kann man ein Kind mit Gymnasialempfehlung weiterhin da hingeben.
Ich würde darauf achten, dass die Schule gut geführt ist, dass wenig Stunden ausfallen, man sich Mühe gibt, Lehrpläne sinnig umzusetzen, bzw. die Lehrer dies überhaupt tun Achtung / Wichtig

Und dass sie nicht trainieren können, weil sie aufs Abi lernen müssen, haben meine Schulkollegen im letzten Jahrtausend auch schon erzählt. ...

ESCH
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Vom 06.02.2012 17:03 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

laurinili  Hendlgriller


Mitglied seit 23.02.2005
5.777 Beiträge (ø2,18/Tag)
wie gesagt, mein Sohn macht gerade G8 in der 7. Klasse.

_Aber um die Thread Überschrift mal ins Visier zu nehmen. "Früher" hat doch nur Abi gemacht, wer auch wirklich studieren wollte. Heute Wichtige Frage bestimmt nicht mehr
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Vom 06.02.2012 17:09 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

angie17 Sternekoch


Mitglied seit 12.02.2002
5.804 Beiträge (ø1,54/Tag)
Pfeil nach rechts _Aber um die Thread Überschrift mal ins Visier zu nehmen. "Früher" hat doch nur Abi gemacht, wer auch wirklich studieren wollte. Heute bestimmt nicht mehr Pfeil nach links

Das variiert auch nach Bundesland und Schule. Das Gymnasium meiner Nichte und Neffen in Brandenburg besuchen sehr viele Schüler, die von vornherein gar kein Abitur, sondern nur einen 10. Klassen-Abschluss machen wollen.

Und in manchen Bundesländern wollen die Bildungspolitiker möglichst eine hohe Gymnasiasten/Abiturientenquote vorweisen können - wer von den Schülern dann das Abi tatsächlich mit annehmbarer Note schafft und auch noch studiert, ist dann wieder eine andere Frage ...
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Vom 06.02.2012 17:17 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Anne-Isabell  Chefkoch


Mitglied seit 03.06.2007
9.819 Beiträge (ø5,39/Tag)
Pfeil nach rechts Aber um die Thread Überschrift mal ins Visier zu nehmen. "Früher" hat doch nur Abi gemacht, wer auch wirklich studieren wollte. Heute bestimmt nicht mehr Pfeil nach links

Um es mal ein wenig abzuwandeln:
Von denen, die heute studieren erwirbt ein großer Teil sein Abi bzw seine Zulassung zur Hochschule/Universität nicht an einem Gymnasium.


LG Anne

Courage ist gut, aber Ausdauer ist besser. Theodor Fontane
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Vom 06.02.2012 17:17 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

jienniasy Chefkoch-Moderator Sternekoch


Mitglied seit 11.06.2006
10.628 Beiträge (ø4,88/Tag)
>>"Früher" hat doch nur Abi gemacht, wer auch wirklich studieren wollte. Heute Wichtige Frage bestimmt nicht mehr <<

das liegt aber unter anderem auch daran, dass die Zugangsvoraussetzungen zu den Berufen sich geändert haben ....

Viele Berufe, die vor 30, 40 Jahren mit Hauptschulabschluß / Realschulabschluß erlernt werden konnten, setzen heutzutage statt Hauptschulabschluss mindestens den Realschulabschluß, und statt Realschulabschluß mindestens das Fachabi, lieber noch das Abitur voraus ...

Selbst wenn man von vorn herein eigentlich einen Beruf anvisiert hat und nicht studieren will, kann es sein, dass man das Abi braucht, um überhaupt eine Chance zu haben ...

Lieben Gruß
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Vom 06.02.2012 17:17 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Monikaaaa Smutje


Mitglied seit 28.04.2009
979 Beiträge (ø0,87/Tag)
Hallo wauzi,

mein Sohn hat vor 2 Jahren Abi gemacht, meine Tochter macht es dieses Jahr ( NRW, beide G 9 ).

Meine jüngste Tochter ist jetzt in der 10 ( G 8 ). Den meisten Stress hat die Kleinste, obwohl sie die Beste in der Grundschule, mit der strengsten Lehrerin, war.

G 8 empfinde ich als Wahnsinn, wer sich das ausgedacht hat........

Aber es haben jetzt nun alle diese Bedingungen, und ich denke, es wird noch so einiges nachgebessert werden müssen. Also lasst euch davon nicht abschrecken.

Es bleibt allerdings nicht viel Zeit mehr für Hobbies, denn irgendwann müssen die Kinder auch mal chillen.


LG Monika
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Vom 06.02.2012 19:25 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

morgaine0767 Chefkoch


Mitglied seit 04.04.2005
9.787 Beiträge (ø3,75/Tag)
Hallo,
hier in Bayern hört man unterschiedlichstes.
Kommt wohl auf die Schule und auf das Kind an. Auf dem Land ist es natürlich schlimmer als in der Stadt, weil die Wege von und zur Schule länger sind.
Während die einen Kinder wie früher lernen müssen und dann natürlich Probleme haben, weil sie jetzt länger in der Schule sind und dann nicht nur Hausis für 6, sondern für 7 Fächer haben, gibt es Kinder, wo das alles genau so lässig läuft wie früher.
Jedenfalls bin ich froh, dass ich meine Tochter auf die Realschule geschickt habe. Mit einem Schnitt von 2,5 kann sie in einer Art Auffangklasse das wichtigste wiederholen und dann die 11. und 12. auf dem Gymnasium machen, falls sie nicht auf die Bos oder Fos geht.
Sollte bei Euch in ähnlicher Form auch gehen
Bedenke bei Deiner Entscheidung auch eins - es kommen Zeiten, bei denen die Kinder Null Bock auf Nix haben und die Noten ziemlich absacken können.
lg
morgaine
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Vom 06.02.2012 19:35 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Geli2 Smutje


Mitglied seit 17.04.2002
759 Beiträge (ø0,21/Tag)
Hallo,

ich bin froh, dass meine Tochter das Abitur erst nach 13 Jahren macht (Gesamtschule, und jetzt bitte keine Diskussionen über Gesamtschulen, wir haben zwischenzeitlich das Zentralabitur!!).

In diesem Zusammenhang möchte ich euch aber etwas zu lesen geben, was mich persönlich sehr berührt und in meiner damaligen Entscheidung bekräftigt hat!!

zeit.de/2011/22/DOS-G8/seite-1

Ihr müsst natürlich noch dreimal das "w" davor setzen, denn es ist ja kein Link oder so, nicht wahr?

Gruß
geli2
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Vom 06.02.2012 21:50 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

asterix313 Kartoffelschäler


Mitglied seit 29.04.2003
571 Beiträge (ø0,17/Tag)
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Hallo!

Hier: auch BaWü, 5. Klässler auf dem G8.
Ich glaube, mit den Horrorberichten ist es wie mit den Negativbewertungen bei Hotels: die negativen bewerten eher als die positiven, also die Horror-G8-Stories hört man eher als die, wo es rund läuft.
Hier hat die Realschule 2 Schulstunden mehr pro Woche als das Gymnasium in der Klasse 5 und 6, und auch die Realschüler müssen ranklotzen, auch da kriegt man nix hinterhergeworfen.
Im nächsten Schuljahr starten ja einige Schulen dank grüner Regierung wieder mit G9, schau mal, ob ein Gymnasium in der Nähe von Euch ist. Bei uns ist nix - in Tübingen sinds gleich 3 (3xw.kultusportal-bw.de/servlet/PB/show/1358495/Gesamtliste_Starterschulen.pdf)
Bei uns ist das Gymnasium viel strukturierter und macht z.B. auch eine Lernen-lernen-Einführung und lässt die Schüler ankommen, die Realschule rennt gleich richtig los. Frag doch mal gezielt bei Realschuleltern nach, ob da alles in Butter ist, oder ob es da auch Kritik gibt, evtl. kennst Du Eltern,die Kinder auf beiden Schulen haben.
Es sind mehr Hausaufgaben als in Klasse 4, bei uns war aber auch im 2. Halbjahr der 4. gar nichts mehr los und das mehr an Hausaufgaben liegt auch an den Doppelstunden, klar dass dann mehr auf ist, wenn das Fach nur 3 Mal die Woche "dran" ist (dafür mit Doppelstunden).
Bei uns gibt es Gymnasien, die die 2. Fremdsprache vorziehen auf 5.2, DAS finde ich völlig daneben. Die Kinder müssen ja erstmal lernen, wie man in Englisch Wörter schreibt, ausspricht und auch neue Wörter lernt, und dann noch gleich mit der 2. Sprache loslegen?
Hier gab es auch mehrere Kinder, die mit Schnitten von 1,5 auf die Realschule gehen. Also wenn man mit 1,5 und absoluter Lehrer-Empfehlung nicht aufs Gymnasium geht, wann dann?
Ich hab auch immer gehofft, dass das G8-Theater vorbei ist, bis der Grosse soweit ist na dann...
BOS oder FOS gibt es in BaWü nicht, entweder runter auf die Realschule oder durchhalten bis 10 und dann aufs berufliche Gymnasium (die wohl aber nicht wirklich gerne und viele vom Gym. nehmen).
LG Asterix
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Vom 06.02.2012 21:55 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

asterix313 Kartoffelschäler


Mitglied seit 29.04.2003
571 Beiträge (ø0,17/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
übrigens hab ich den Artikel in der Zeit auch gelesen (nach unserer Entscheidung) und das finde ich ja shcon schlimm.
Bei uns gehen 2 Sportarten, ein Instrument, viel draussen Spielen und noch eine AG und Freunde treffen locker... und auch bei den Freunden!
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Vom 08.02.2012 19:44 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

apfelringe12 Tellerwäscher


Mitglied seit 10.07.2009
34 Beiträge (ø0,03/Tag)
Hallo,

ich bin auch in Baden-Württemberg auf dem Gymnasium und imersten Jahrgang, der diesen März G8 Abitur macht. Ich kann nur sagen, dass G8 anspruchsvoll ist, G9 aber auch. Ich bin mit 1,8 von der Grundschule gegangen und hatte bis jetzt noch nie ernsthafte Probleme.
Bei uns gab es viele, die in der 5. Klasse schon als kleine Genies und als Hoffnung der Nation galten und mittlerweile auf die Realschule wechseln mussten. Bis zur Oberstufe ändern sich die Verhältnisse, ehemalige Einserkandidaten schaffens nicht und Schüler, die früher eher schlecht waren, strengen sich an und sind neu motiviert.

Ich hatte in der fünften Klasse auch einmal die Woche bis 17.05 Uhr Unterricht, also schon viel, aber auch das war machbar.
Dass man gar keine Zeit mehr für Freunde oder Hobbies hat ist nicht wahr, man muss sich seine Zeit einfach einteilen, aber das muss man wohl auch in der Haupt- und Realschule.

Viele Fähigkeiten, die man fürs Gymnasium braucht, lernt man dort auch. So z.B.
- Selbstorganisation
- die Motivation, länger an einem Projekt zu arbeiten
- Kommunikationsfähigkeiten etc.

Aber auch diese Sachen kommen erst in Mittel- und Oberstufe und bis dahin ist man für gewöhnlich auch reif dafür.

Ich an Deiner Stelle würde dein Kind aufs Gymnasium schicken,
1. weil er es will und
2. weil viel Panik und Angst gemacht wird, die nicht unbedingt berechtigt ist.

G8 ist nur was für die Elite, wenn man Schnitte von 1,0 - 1,4 erwartet. Alles andere kriegt auch der Durchschnittsschüler hin- wenn er will...


Liebe Grüße
Verena
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Vom 08.02.2012 20:13 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Jonimaus Smutje


Mitglied seit 22.09.2007
398 Beiträge (ø0,23/Tag)
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Hallo,

ich hab 2 Jungs in Bayern auf dem Gymnasium. Klasse 6 und 8. Neulich kam ein Elternbrief, in dem über die Leistungserhebungen usw. informiert wurde. Darin stand "in der Unterstufe wird von den Kinder 1,5 bis 2 Stunden Beschäftigung mit Schule erwartet, in der Mittelstufe 3 Stunden". Wie soll das gehen? Beide haben bis jetzt nur einen Tag bis 16.15 Uhr Schule, als Buskinder kommen sie um Viertel nach 5 heim. Herrgott, da haben die mehr als einen 8-Stunden-Tag hinter sich. Sport sollen sie treiben, möglichst noch was Musisches, soziale Kontakte pflegen, Zeitungen austragen....

Mein Großer war einer, dem alles zuflog. Gelernt hat er nichts. Ging wunderbar bis zur siebten Klasse. Da hat er leider den Knall nicht gehört. Die Folge: In der Achten ist er durchgefallen. Sollte er jetzt bis zur Zehnten noch eine Runde drehen müssen, bleibt ihm die Hauptschule.
Mit meinem Kleinen lerne ich jeden Tag abgeshen von Hausaufgaben mindestens eine Stunde.

Eine sehr nette Lehrerin sagte mal zu mir: "Kinder durchs G8 zu bringen, ist ein gemeinsames Eltern-Kind-Projekt, dass von beiden Seiten irre viel Disziplin erfordert."

LG
Joni
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Vom 08.02.2012 20:42 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Gemüsesalatfresserin Küchenjunge


Mitglied seit 24.01.2008
122 Beiträge (ø0,08/Tag)
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Hallo,

ich denke ebenfalls, dass den Kindern viel abverlangt wird, vor allem bei so einem langen Schultag. Freizeit darf einfach nicht zu kurz kommen, auch weil dann der Ausgleich fehlt und dementsprechend werden die Noten dann auch schlechter.

Trotzdem finde ich Sätze wie zB "in der Unterstufe wird von den Kinder 1,5 bis 2 Stunden Beschäftigung mit Schule erwartet, in der Mittelstufe 3 Stunden" völlig überzogen. Das ist eventuell die Idealvorstellung vom Schulleiter, mehr aber auch nicht. Ich selbst habe Abitur in einem gemischten Jahrgang (also gleichzeitig G8 und G9) gemacht und kann sagen, dass niemand aus meinem Jahrgang regelmäßig so viel gelernt hat. Natürlich gibt es Ausnahmen, aber es ist keinesfalls die Regel.

Meiner Meinung nach ist G8 allgemein kein schlechtes Konzept, aber es ist wirklich schlecht umgesetzt, vor allem weil die Kinder in der Unterstufe viel zu viel Nachmittagsunterricht haben. Man könnte den Lehrplan auch anders gestalten. Es haben ja schon einige geschrieben, dass die 11. Klasse früher sehr locker war. So sehe ich das auch. Ich war zB nie in der 11. Klasse (war in der Zeit im Ausland) und bin als ich wieder kam direkt in die 12. gegangen. Probleme hatte ich überhaupt nicht.

liebe Grüße
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Vom 09.02.2012 09:49 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

derwauzi Kartoffelschäler


Mitglied seit 17.11.2007
2.224 Beiträge (ø1,34/Tag)
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Hallo zurück

und ersteinmal herzlichen Dank für die vielen Antworten. Damit kann man sich schon ein relativ gutes Bild machen, dass es ganz bei einigen ganz verschieden läuft. Dass es unter Umständen ein Kind und Elternprojekt wird, darauf haben wir uns schon eingestellt. Auch schon auf Nachhilfe, denn ich bin die ultimative Matheniete. Ich hasse Mathe wie die Pest und von mir aus könnten sie es abschaffen. *ups ... *rotwerd*
Immerhin habe ich es geschafft, es manchmal innerlich zähneknirschend vier Jahre vor meinem Sohn zu verbergen, und zu vermitteln:
"Schau mal wie spassig Mathe ist!" Welt zusammengebrochen
Ich weiss ja nicht, was für Lehrbücher ihr habt, aber bei uns waren schon in der dritten Klasse Methoden dabei, wo sich die Eltern gegenseitig angerufen haben um zu fragen, was die nun von einem wollen und selbst ratlos darüber gebrütet haben. Lächeln
Total verquert eben.

Ich finde es auch dreist, den Eltern unter die Nase zu reiben wieviele Stunden sie ihren Sprössling zu schulisch zu fördern haben.
Auch das, denke ich, wird von Kind zu Kind verschieden sein.

So wie Apfelring es schon angemerkt hat, bin ich fast der Überzeugung, dass es bei vielen Kindern mit dem Übertritt 50 zu 50 steht.
Bei uns ist so mancher Grundschüler dabei, der sich schon so abrackern musste für supergute Noten, dass man sich des längeren schon fragt wie lange das noch gut geht.
Bei uns im Gymnasium sind die Berichte, was Lernen betrifft, je nach Lehrer ganz unterschiedlich. Eine Bekannte hat nun zwei Jungs die je solche Lehrer haben, die fast keine Hausaufgaben aufgeben und nur die Arbeiten bekannt geben auf die gelernt werden muss.
Ein Mädchen einer anderen Bekannten muss jedoch zwei Stunden Hausis machen und dann noch lernen. Auf der gleichen Schule.

Was uns definitiv erspart wird in den ersten Klassen ist der Nachmittagsunterricht. Dafür haben sie jeden Tag sieben Stunden.
Der Rektor sagte, dass sie damit ihre Schule G8optimiert haben und damit die besten Erfahrungen gemacht haben.
Nun haben wir auch in der Nähe noch zwei Starterschulen in Aussicht die vielleicht wieder G9 anbieten werden. Aber da muss er etwas weiter fahren und kennt auch keinen. Der Reiz bei dem einen liegt darin, dass es ein musisches Gymnasium ist.

Na, wir werden sehen. Wir haben gesagt, wir warten ab wie die Noten bis zur Anmeldung in den Klassenarbeiten werden. Bis dahin schreiben sie noch mind. vier. Das wird dann unser Richtwert sein, ob er sich mit etwas Lernen noch steigert, oder so bleibt wie gehabt. Beim Lernen reicht ihm bisher der kleine Schubs vor den Arbeiten. Also direktes Vorbereiten.

Würde er jedoch eine überraschende Talfahrt hinlegen, werden wir uns es sicher anders überlegen.

Danke mal für die vielen Antworten. Es hat mir schon sehr geholfen meine Zweifel zu nehmen.

LG
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Vom 09.02.2012 09:52 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

derwauzi Kartoffelschäler


Mitglied seit 17.11.2007
2.224 Beiträge (ø1,34/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
Ach ja, Nachhilfe natürlich dann, wenn es notwendig werden würde. Immerhin sind wir drauf vorbereitet. Na! Bis jetzt braucht er selten Hilfe.
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Vom 09.02.2012 11:38 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

salvy  Chefkoch


Mitglied seit 15.08.2007
13.849 Beiträge (ø7,92/Tag)
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Mit dem "Eltern-Kind-Projekt" ist ja wohl mehr gemeint, dass die Eltern noch mehr als unter G9 darauf achten müssen, dass die Rahmenbedingungen stimmen. Dass das Kind von Anfang an seine Aufgaben erledigt, dass Ruhe und Zeit zum Lernen da ist und es nicht mit außerschulischen Aktivitäten überfordert wird, dass Eltern darauf achten, dass Lücken nicht groß werden, sich also einfach genug kümmern. Ganz sicher schreibt keine Schule den Eltern vor, wieviele Stunden sie mit ihrem Kind lernen müssen. Das soll das Kind auch unter G8 alleine.

Wauzi, wenn du Mathe nicht kannst, dann darfst du das gerne zugeben. Keiner kann alles gut, und das ist auch für dein Kind dann leichter, wenn es das weiß. Gut möglich, dass ihm das irgendwann Spaß macht, dich in Mathe abzuhängen. Und wenn es mal klemmt, sind dafür doch eigentlich Klassenkameraden da, die man fragen kann. Die können sich das untereinander doch oft viel besser erklären.

Ich will es nochmal betonen: Überlasst die Einsen und Zweien den paar Überfliegern in der Klasse. Wenn eure Kinder auf dem Gymnasium Dreien und Vieren heimbringen, ist da nichts dabei. Man muss doch immer in der eigenen Liga spielen. Selbst wenn "mal" ne Fünf heimkommt, ist das noch kein Drama, nur eine Warnung. Wenn die Erwartungen und der Druck zu hoch werden, läuft man am ehesten Gefahr, dass das Kind total dichtmacht und nach unten durchrutscht. Wenn jedes kleine Detail auswendig gelernt werden soll, kapituliert das arme Kind irgendwann vor der Stofffülle und es sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. Und es kommt ja nicht nur drauf an, viel zu wissen, sondern man muss das Gelernte vor allem im Kopf richtig einsortieren, sonst nutzt es nichts.

Was sich von G9 zu G8 nach meinen Informationen nämlich gar nicht geändert hat, ist die Tatsache, dass in der Oberstufe die Karten nochmal neu gemischt werden. Da muss der Schüler nämlich nicht zeigen, welche Details er alle in Grund- und Mittelstufe gelernt hat, sondern ob er gelernt hat, sich selbst zu managen, selbst zu denken, Wichtiges von Unwichtigen zu unterscheiden, und die gelernten Methoden optimal einzusetzen. Und siehe da, so mancher bis dahin höchst mittelmäßige Schüler läuft plötzlich zur Hochform auf, während die eine oder andere frühere Leuchte im Mittelfeld landet.
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Vom 09.02.2012 11:44 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

jienniasy Chefkoch-Moderator Sternekoch


Mitglied seit 11.06.2006
10.628 Beiträge (ø4,88/Tag)
Salvy, das ist heute auch noch nicht anders ...

großer Vorteil ist halt auch, das man in der Oberstufe sein Profil wählt ... und einige ''ungeliebte Fächer'' abwählen kann ...

wenn man den Schwerpunkt auf die Fächer legt, die einem gut liegen, klappt es auch mit dem Zeitmanagement besser ... und auch mit den Noten ....

Wobei das ''sich selbst managen''-können-sollen schon deutlich früher als in der OS verlangt wird ... so jedenfalls meine Erfahrungen damit.

Lieben Gruß
\"\"
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Vom 09.02.2012 11:49 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

derwauzi Kartoffelschäler


Mitglied seit 17.11.2007
2.224 Beiträge (ø1,34/Tag)
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Salvy: Lachen Das mit den dreien und vierern werden wir so sehen. Entgegen aller Panikmache und Berichte von den Überfliegern. Uns reicht auch ein Durschnittsabbi.

Letzens habe ich gerade im Spiegel gelesen, dass es momentan absolut in der Regel ist sich beim Abi und Studium gegenseitig abzuhängen und immer besser und besser zu sein.
Wie Jienniasy es bei ihrer Kleinen geschrieben hat muss man inzwischen die Kinder und Studenten eher bremsen.

Hat letztens jemand die Studentin bei Jauch gesehen?
Die hatte gemeint in Hamburg wäre mit einem Schnitt über 1, 5 nix zu holen.

Aber wenn ich mich so umhöre ist der Bericht im Spiegel wieder so eine Verallgemeinerung, die man nicht auf aller Länder münzen kann.
Wir haben auch Bekannte, die mit einem dreier Abi zu was kommen. Wenn auch nicht in der allerersten Liga.


Das ist schon irre, oder?

LG
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Vom 09.02.2012 12:07 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Elphi Suppenkoch


Mitglied seit 28.01.2010
3.994 Beiträge (ø4,69/Tag)
Pfeil nach rechts Hat letztens jemand die Studentin bei Jauch gesehen?
Die hatte gemeint in Hamburg wäre mit einem Schnitt über 1, 5 nix zu holen. Pfeil nach links

Ich hab das nicht gesehen. Allerdings sollte man bei solchen Aussagen bedenken, dass momentan ganz besondere Verhältnisse unter den Abituriennten herrschen. Da gibt es doppelt so viele Abgänger, weil die letzten G9er und die ersten G8er jetzt gleichzeitig fertig werden. Zudem wurde die Wehrpflicht abgeschafft. Sprich, der Run auf Studien- und Ausbildungsplätze ist momentan viel größer als sonst. Und natürlich haben dann die mit schlechteren Durchschnitten ERSTMAL das Nachsehen, logisch (NC heißt ja nichts anderes, als dass der letzte Student, der zugelassen wurde, diesen Schnitt hat, sprich, dass für die zur Verfügung stehenden Plätze ausreichend mit Bewerber mit diesem oder einem besseren Schnitt zur Verfügung standen -> mehr Bewerber, mehr hohe Schnitte).

ABER: Bis dein Sohn Abi macht, geht da noch viel Zeit in's Land. Zeit, in der sich vieles ändern und vor allem wieder entspannen kann. Ja, bei zulassungsbeschränkten Studiengängen war es ohne Wartesemester auch vor dieser Extremsituation schon schwer, mit einem Schnitt schlechter als ca. 2,0 direkt reinzukommen. Aber eine Berufsausbildung im Vorfeld gilt als Wartesemester, ebenso ein soziales Jahr oder der Bundesfreiwilligendienst. Sprich, im Zweifel macht man eben erst mal was anderes, bevor es an die Uni geht. Und dann klappt das auch gut mit schlechteren Schnitten (und oftmals sogar mit mehr Motivation, weil man über diese Beschäftigungen im Vorfeld viel genauer weiß, was man will und wo das hinführt!).

GLG, Elphi
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Vom 09.02.2012 12:13 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Neu_Lollo Suppenkoch


Mitglied seit 24.03.2008
2.524 Beiträge (ø1,65/Tag)
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Hallo,
nur am Rande,
ist es nicht verrückt, dass die Kinder nun in ein Schuljahr weniger bis zum Abi haben
und das gesparte Jahr dann in Wartesemestern abbummeln (müssen)????

Gruß Lollo
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Vom 09.02.2012 12:16 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

angie17 Sternekoch


Mitglied seit 12.02.2002
5.804 Beiträge (ø1,54/Tag)
Pfeil nach rechts Letzens habe ich gerade im Spiegel gelesen, dass es momentan absolut in der Regel ist sich beim Abi und Studium gegenseitig abzuhängen und immer besser und besser zu sein. Pfeil nach links

Dazu ein aktuelles Erlebnis in einem kleinen Café am letzten Schultag vor den Winterferien, in dem ich unfreiwillig das Gespräch einiger Gymnasiastinnen am Nachbartisch belauschte:

"Also, die aus der Nachbarklasse sind ja wohl voll arrogant. Die sagen doch zu uns glatt: 'Was - ihr habt keinen Zeugnisschnitt von 1,3, sondern nur 1,9? Dann braucht ihr wohl Nachhilfe!'"

Wenn solch eine Haltung nun verstärkt durch G8 gefördert werden sollte, finde ich das schon bedenklich. Eltern, Lehrer und auch Mitschüler dürfen nie vergessen, dass der Erwerb von Kopfwissen nicht alles ist, dass man auch mit durchschnittlichen Noten später seinen Mann / seine Frau stehen kann, wenn die "soziale Intelligenz" stimmt.

LG Angie
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Vom 09.02.2012 12:47 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Elphi Suppenkoch


Mitglied seit 28.01.2010
3.994 Beiträge (ø4,69/Tag)
Pfeil nach rechts ist es nicht verrückt, dass die Kinder nun in ein Schuljahr weniger bis zum Abi haben
und das gesparte Jahr dann in Wartesemestern abbummeln (müssen)???? Pfeil nach links

Jein ;). "Abbummeln" geht ja, wie oben geschrieben, mit durchaus interessanten Tätigkeiten. Und zwischen Lernen für die Schule und Lernen für's Studium mal ein Jahr "Pause" mit irgendeiner Form von sozialem Engagement oder sonstigem machen zu können, das ist doch eigentlich eine sehr schöne Sache :). Wann im Leben hat man schließlich sonst noch so leicht die Möglichkeit, einfach mal ein Jahr Auszeit mit dem, was man schon immer mal ausprobieren wollte, zu nehmen :)?

GLG, Elphi
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Vom 09.02.2012 17:37 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

derwauzi Kartoffelschäler


Mitglied seit 17.11.2007
2.224 Beiträge (ø1,34/Tag)
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Ich sehe das mit dem Abbummeln auch anders. Vom Kindergarten aus haben wir einen Erziehungslehrgang zum Gordentraining fast gesponsert bekommen. Klar hat es noch etwas gekostet, aber es war bezahlbar.
Die Leiterin war eine hochkarätige Psychologin (deshalb so teuert Na! )

Sie hat sogar ausdrücklich beführwortet, dass sich die Kinder nach dem Studium ersteinmal "die Hörner" abstoßen sollten, weil viele sich nicht wirklich im Klaren sind was sie werden wollen.
So hat sie selbst viel mehr Jahre als nur eines für ein Jurastudium "verbummelt" weil es von zu Hause so gewünscht war.
Sie meinte, es war wie im Tran und mitgenommen hat sie fast nichts bis sie ihre Berufung fand, Psychologie zu studieren.
Und das war es, das war sie mit Haut und Haaren und damit hat sie es auch mit totaler Begeisterung zu etwas gebracht.

Sie findet also so eine Selbstfindungsphase überhaupt nicht schlecht. Allerdings nur wenn die Eltern dafür nicht übermäßig finanziell bluten müssen.
Ein Studium zu finanzieren sollte ihrer Ansicht nach aus reichen. Na!

@Angie: Genau um diese soziale Intelligenz ging es bei dem Lehrgang. Sie sei so gefragt wie noch nie. Wenn ich aber dein Beispiel lese, frage ich mich ob das wirklich so stimmt. Kann ja nicht sein, wenn es bei manchen nur noch um Zensuren und Leistung geht. Was denn nun?

@Elphi: Klar, hoffe ich, dass sich das irgendwann wieder entspannt. Na!

LG
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Vom 09.02.2012 17:42 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

derwauzi Kartoffelschäler


Mitglied seit 17.11.2007
2.224 Beiträge (ø1,34/Tag)
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Oh- peinlich. Also, wenn es jemanden interessiert das Erziehungstraining, der kann unter Gordon mal googeln.
Nicht Gorden - das war falsch von mir geschrieben. *ups ... *rotwerd*

Ist ganz interessant, aber auch teilweise gewöhungsbedürftig.
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Vom 09.02.2012 21:33 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

friederikeheinzelfrau Tellerwäscher


Mitglied seit 13.02.2011
51 Beiträge (ø0,11/Tag)
An deiner Stelle würde ich mir die Äußerungen hier herauspicken, die wirklich von BW sprechen, also dich betreffen. G8 wird sehr unterschiedlich umgesetzt in den Ländern. Bayern klingt wirklich übel, aber hier in BW ist es nicht so schlimm, wenn auch sicher nicht perfekt. DIe Lehrpläne SIND abgespeckt, auch wenn es mehr sein könnte, die meisten SChulen geben sich Mühe mit einer sinnvollen Verteilung der Gesamtstundenzahl über die Schulzeit des Einzelnen, mit einer behutsamen Aufnahme der Fünftklässler usw. Probiert es aus!
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Vom 09.02.2012 21:38 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

friederikeheinzelfrau Tellerwäscher


Mitglied seit 13.02.2011
51 Beiträge (ø0,11/Tag)
Ergänzung: der Notenschnitt ist schon aussagekräftig. Probleme bekommen so 2,5-Kinder, deren Eltern sie in der GS schon mit Nachhilfe und viel Triezen auf diese Grenze gepusht haben. Noch ein Hinweis ist, ob dein Sohn sich selbst halbwegs organisieren kann und z.B. mit KA-Vorbereitung zu Hause klarkam, wenn er lernen musste. Unsere Schüler haben noch genug Zeit für außerunterrichtliche Aktivitäten - ausgenommen die echt Überforderten, aber die gab es auch vorher. Unsere Realschule ist nicht voll mit Wechslern aus dem Gymi, sondern u.a. mit Kindern mit überzeugter Gymnasialempfehlung, deren Eltern sie (unnötigerweise) schonen wollten.
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Vom 09.02.2012 21:57 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Neu_Lollo Suppenkoch


Mitglied seit 24.03.2008
2.524 Beiträge (ø1,65/Tag)
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das G8 ist geschaffen worden, damit der Nachwuchs früher für die Wirtschaft verfügbar ist, bzw. viele Nachbarländer für das Abi auch nur 8 Jahre vorgesehen haben. Wenn dann aber kein Studienplatz verfügbar ist, ist doch die ganze Änderung sinnlos.

Ich gönne jedem ein Findungsjahr nach dem Abi und vor dem Studium. Ein solche Jahr Freiheit kommt so schnell nicht wieder. Aber Sinn des G8 war ja nicht, danach ein Jahr Freizeit zu haben.

Gruß Lollo
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Vom 09.02.2012 22:08 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

dariosmama Chefkoch


Mitglied seit 29.07.2003
7.543 Beiträge (ø2,34/Tag)
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Hallo,
also mein Sohn (14) macht auch G8 (seinerzeit freiwillig gewählt. Zu derzeit konnte man wählen, ob G8 oder G9.
Allerdings kommen wir aus S-H.
Es ist entspannter als gedacht. Lernen tut er eigendlich nur für Latain und Alt-Griechisch.
Ne zeitlang brauchte er Mathenachhilfe. Aber nur weil mal kurz gehakt hat und ich ihm nicht helfen konnte.

Hier war die 2. Fremdsprache (Latein) in der 5., dann in der in der 8ten die 3. (wahlweise Griechisch oder Französisch).

Heftiger wird es jetzt werden, wo sie die 10. überspringen und es direkt von der 9. in die 11. geht.
Da wird weitaus mehr abverlangt.

Aber ich denke, runterstufen kann man immer, den Sprung doch wieder rauf, also Abi nachzuholen, ist deutlich schwieriger.

Mache wählen hier auch lieber die Gesammtschule, wo man später noch die möglichkeit hat, das Abi zu machen. Man ist dann nicht gleich festgelegt.

Liebe Grüße
dariosmama
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Vom 11.02.2012 21:21 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

derwauzi Kartoffelschäler


Mitglied seit 17.11.2007
2.224 Beiträge (ø1,34/Tag)
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@frederike: Vielen Dank für deine Antworten. Das bestärkt mich wirklich in der Entscheidung.
Ich habe hier auch schon die Beiträge von BaWü bevorzugt herausgepickt, da ich auch gehört habe, dass die Methoden wie das G8 geschafft werden sollen sehr stark voneinander abweichen können. Je nach Bundesland.

Hier tendieren auch viele Eltern eher dazu ihre Kinder eher auf die Realschule zu schicken wenn sie eine Gymnasialempfehlung haben.
Wenn nun ein Kind wirklich nicht mag, verstehe ich das auch ein wenig.
Aber bei manchen Eltern klingt dann doch oft durch, dass sie kein Bock haben sich den "Stress" anzutun.
Wie weit das Kind da beeinflusst wird kann man sich denken.
Die Eltern sagen ja schon zu ihren Kids: "Da musst du aber lernen und büffeln. Und dann hast du keine Zeit mehr für deine Freunde."

Andererseits lässt sich jetzt der Trend erkennen, dass Kinder mit deutlicher Hauptschulempfehlung nun doch lieber auf die Real geschickt werden. Denn Hauptschule soll es dann doch nicht sein.
Und nun wo die Grundschulempfehlung nicht mehr bindend ist, kann ja jeder es tun und lassen wie er will.

Warum verstehe ich nicht, denn teilweise haben hier die Hauptschulen wirklich einen guten Ruf, weil sie sich sehr für ihre Schüler engagieren und einsetzen.

LG
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