Wie bringt man Kinder dazu mit jemandem zu spielen?
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![]() Mitglied seit 26.03.2003 |
Kann ich irgendetwas tun um ihm zu helfen neue Freundschaften zu knüpfen? Ihm sagen, wie er sich verhalten soll oder was er sagen kann oder sonst irgendetwas um andere Kinder dazu zu bringen mit ihm zu spielen. Ok, ich bin nur die Tante, aber ich spiele viel mit ihm und auch mit seinen Freunden. Seine Mama kümmert sich natürlich auch besonders lieb um ihn im Moment, aber vielleicht kann man noch mehr tun. Es geht jetzt schon über einen Monat so und es bricht mir das Herz wenn er jeden Tag traurig zurück kommt und sagt, dass niemand mit ihm spielen will. Einfach abwarten kann man auch, aber wenn jemand einen guten Tipp hat wie ein fünfjähriger in einer Gruppe akzeptiert und besser aufgenommen wird, wäre ich sehr dankbar. Hat jemand einen Rat? Liebe Grüße Pilger |
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![]() Mitglied seit 29.06.2005 |
Im Kindergarten sagst Du ??? ich würde mal das Gespräch mit den Mitarbeitern da suchen, vielleicht haben die mehr Chancen ihn bei den anderen zu intregrieren, vielleicht liegt es ja auch an ihm und man weiß es selber nicht ???
LG Siggi |
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![]() Mitglied seit 06.07.2001 |
Hallo Pilger,
vielleicht könnte seine Mutter mal mit den Erzieherinnen im Kindergarten darüber reden, wie sie die Sache sehen. Es sind ja wahrscheinlich diejenigen, die am ehesten Einfluß nehmen könnten. Ansonsten fällt mir nur ein, dass dein Neffe mal versuchen sollte einen oder mehrere zu sich einzuladen (falls er das nicht schon getan hat), damit sich die Kinder besser kennen lernen. Du könntest ja dann mithelfen, dafür zu sorgen, dass es ein spannender Nachmittag ist. Gruß Sia |
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![]() Mitglied seit 02.06.2011 |
Hallo,
was sagt er denn als Grund, warum niemand mit ihm spielen will? Gibt es schon feststehende Gruppen, gibt es Kinder, auf die er sich "eingeschossen" hat als potenzieller Spielpartner und die einfach nicht wollen? Oder ist er einfach zu schüchtern, auf jemand zuzugehen? Oder bestimmt er gerne? Ich würde vorschlagen, dass man das auch mit der Erzieherin bespricht. Vielleicht kann sie beim Angebot drauf achten und etwas " arrangieren". Oder sich mal ihn und ein anderes Kind zum Puzzeln schnappen. |
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![]() Mitglied seit 06.11.2007 |
Hallo,
als erstes würde ich mal mit den Erziehern reden, ob das wirklich so ist, dass niemand mit ihm spielen will, oder ob er etwas "übertreibt"/ er das für sich subjektiv so empfindet, eben weil er es anderes gewohnt war . Das ist jetzt wirklich nicht böse gemeint! Meine kleinere Tochter hat auch mal eine zeitlang behauptet, sie sei im Kiga immer alleine, niemand wolle mit ihr spielen usw.usw. Als ich das bei den Erziehern ansprach, waren die total verdattert und haben mir glaubhaft versichert, das sei so nicht der Fall. Mal ganz davon abgesehen, dass sie durchaus oft mit Kindern spielte, hatte sie wohl auch so manches Mal Schwierigkeiten, sich auch mal "unterzuordnen", also zu akzeptieren, dass es nicht nur nach ihrem Kopf geht Wenn auch die Erzieher sagen, er sei aussen vor, oder es ihnen einfach noch nicht aufgefallen ist: sie für die Situation sensibilisieren, so dass sie ein Auge drauf haben und vielleicht Spielsituationen auch mal leicht forcieren . Desweiteren könnt Ihr ja vielleicht etwas wie eine Kennenlern-Party bei Euch zu Hause machen, für die Ihr ein paar Kinder einladet, und dann ein paar Spiele mit ihnen macht etc., so ähnlich wei eine Geburtstags-Party nur ohne Geburtstag / Geschenke LG marina02 |
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![]() Mitglied seit 26.03.2003 |
Vielen lieben Dank für die schnellen und guten Antworten. Das hilft mir schon weiter.
Ich weiß jetzt ein bisschen was ich tun kann. Es ist eine gute Idee mal die Erzieherinnen zu fragen wie sie das sehen. Ob es wirklich so ist und ob sie was tun können. Was man sehen kann ist, dass er eindeutig sehr darunter leidet. Er ist richtig verstört und unglücklich wenn er nach hause kommt und will nicht mehr in den Kindergarten gehen. Er kann sich sehr gut ausdrücken, besonders wenn es um Gefühle geht und ihm was nicht passt. Manchmal verdreht er auch gerne mal die Tatsachen, aber das tut er normalerweise nur wenn er was verbrochen hat und es nicht zugeben will. Er ist nicht grummelig und traurig, wenn es ihm eigentlich gut geht. @nachtvogel Im neuen Kindergarten haben die Kinder schon alle ihre kleinen Grüppchen und Freundeskreise gebildet und nehmen ihn nicht mit auf. Ich denke nicht, dass er sich auf jemanden eingeschossen hat, aber es ist möglich. Er hatte im alten Kindergarten eine Busenfreundin, die in diesem Jahr eingeschult wurde. Ich bin mir sicher, dass er sie sehr vermisst. Vielen Dank Liebe Grüße Pilger |
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![]() Mitglied seit 02.06.2011 |
Hallo,
vielleicht spielt dann auch bisschen die Angst mit, dass er niemand findet als "Ersatz"? |
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![]() Mitglied seit 20.02.2004 |
Hi,
wenn sich im Gespräch mit den Erzieherinen herausstellt, dass es tatsächlich so ist, können Sie ihm vielleicht erlauben sein Lieblingsspielzeug (Bagger, Auto o.ä.) mitzubringen. Vielleicht interessieren sich dann die anderen Kinder auch für ihn, weil er ein neues Spielzeug dabei hat. Grüße |
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![]() Mitglied seit 26.03.2003 |
@ nachtvogel
du hast recht, die Tatsache, dass er keinen Ersatz für sie findet spielt bestimmt eine Rolle. Ich würde es jetzt nicht als Angst bezeichnen, aber das sie nicht da ist stört ihn sicherlich. Sie sind Nachbarn und sehen sich jetzt nicht mehr jeden Tag, aber immer noch regelmäßig. LG Pilger |
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![]() Mitglied seit 06.05.2009 |
Hallo,
einen Tipp habe ich nicht für dich- aber man muss sich doch wundern, wie grausam-nee, gemein würde wohl besser passen- Kinder sein können. Liebe Grüße Anneliese |
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![]() Mitglied seit 26.03.2003 |
Stimmt Anneliese,
Kinder sind echt gemein und grausam. Mal sind sie Opfer und mal Täter. Kindergarten ist ne harte Welt. LG Pilger |
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![]() Mitglied seit 04.08.2011 |
Hallo,
lad doch (die Mutter Hab ich häufig zwischendurch in der KiTa-Zeit bei meinen Jungs gemacht und es hat immer viel Spaß gemacht. War auch gut um mit anderen Eltern in Kontakt zu kommen ... nicht so zwischen Tür und Angel wie beim Elternabend, oder bringen und abholen an der KiTa. Einfach anrufen oder ansprechen, einen Tag vorschlagen ... bisschen Material einkaufen, Kekse, Kaffee, Kakao anbieten ... fertig. Und danach: Großputz LG |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hallo Pilger
ehrlich gesagt würde ich die Sache nicht einseitig sehen... Die Mutter soll mit den erzieherinnen sprechen. Evtl. fällt es Deinem Neffen auch schwer sich auf die neuen Freunde einzulassen. Vllt. kann er gut schauspielern. Natürlich ist es schwer sich in einer neuen Gruppe einzufenden, aber eine Möglich keit gibt es immer Viel Glück VG Nanca |
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![]() Mitglied seit 26.03.2003 |
Liebe Nanca!
Ich fürchte Du hast den Sinn meines Kommentars etwas missverstanden. Damit meinte ich, dass mein Neffe sowohl dieser Gemeinheit mal zum Opfer fällt, als auch manchmal selbst ausübt. Er kann nämlich auch gemein sein, er ist da nicht besser als die anderen Kinder. Das hält sich normalerweise ganz gut die Waage zwischen seinen Freunden. Nur ist er im KG gerade in einer ungünstigen Situation. Und die Tatsache, dass es ihm schwer fällt sich dort einzugliedern ist nicht "evtl" sondern genau das Problem weswegen ich nach konkreten Möglichkeiten frage ihm zu helfen. Er wird ja wohl nicht der erste Junge sein der sich dabei nicht so geschickt anstellt. Hab ja hier schon einpaar sehr gute Ideen gehört. Aber ich werde seiner Mutter nicht sagen was sie machen soll. Ich werde höchstens mal was vorschlagen und mich dann zum spielen und betreuen anbieten wenn sie seine Freunde einladen will. Mich so richtig einzumischen habe ich nicht vor. Aber gute Ratschläge von Euch anzuhören und sie vorzuschlagen finde ich gut. LG Pilger |
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![]() Mitglied seit 17.10.2005 |
Hallo Pilger,
wie wär's denn, wenn die Mama ihn eine Weile ganz, ganz früh im Kindergarten abliefert? Dann sind ja meistens noch nicht viele Kinder da und es bleibt genügend Zeit, schon mal mit jemandem "warm" zu werden, bevor die "Konkurrenz" eintrifft. Dann ist es nicht er, der zu der "geschlossenen Gesellschaft" kommt, sondern andersrum. Neu zugezogene Kinder wurden bei uns meistens mit einem oder zwei Kind(ern) aus so einer festen Gruppe in eine Spielecke geschickt, der Rest der "Clique" mußte in der Zeit malen oder sowas. Das hat immer gut geklappt. Gruß, JustMe |
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![]() Mitglied seit 20.03.2004 |
Hallo,
ich kann mich nur weiderholen. 1.) Erzieherin um Rat fragen 2.) Kinder aus der KiTa die Tage einladen 3.) Sohn als erstes in der KiTa abliefern 4.) Mit anderen Eltern Kontakt knüpfen und sich nachmittags auf dem Spielplatz mit deren Kindern verabreden. Lg |
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![]() Mitglied seit 26.03.2003 |
Danke für die super Zusammenfassung Pinkerose!
Das werde ich bei Gelegenheit mal vorsichtig vorschlagen. LG Pilger |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hallo Pilger
Ich wollte gar nicht den Satz von dir kommentieren... War wohl ein Mißverständnis. Und vorschreiben sollst Du der Mutter natürlich auch nix. VG Nanca |
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![]() Mitglied seit 26.03.2003 |
Danke für Eure guten Ratschläge!
Es war tatsächlich so dass mein Neffe nicht mit jedem spielen wollte. Die anderen Kinder waren nicht wirklich nett zu ihm, aber er war auch nicht netter. Im alten Kindergarten war er schon seit 4 Jahren, jeder kannte ihn und er hatte einen festen Stand. Es war hart noch mal ganz unten anzufangen, aber er hat sich inzwischen etwas angepasst und hat auch einen Freund gefunden bei dem er nachmittags manchmal spielt. Er findet den Kindergarten immer noch nicht so toll, er fühlt sich dort nicht so wohl und möchte am liebsten zuhause bleiben. Aber das geht natürlich nicht. Auf jeden Fall ist er zu hause wieder gut gelaunt und benimmt sich wie früher. Er war ja eine Zeitlang total verstört, das ging den ganzen Tag so und auch am Wochenende. Jetzt ist er wieder normal. Deshalb gehe ich davon aus, dass es im Kindergarten erträglich für ihn ist. Also Danke noch mal an Alle. Liebe Grüße Pilger |
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