Vater ohne Religion-Mutter ist katholisch-Kinderproblem?
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![]() Mitglied seit 31.03.2003 |
Wer kann mir da weiterhelfen? LG stecs |
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![]() Mitglied seit 27.07.2005 |
Hi,
na, ich würde sagen, dass nur sprechenden Menschen geholfen werden kann Wer von euch kann/darf das denn entscheiden? Du, Sie oder ihr beide zusammen? Liebe Grüße, Schnecke |
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![]() Mitglied seit 05.01.2010 |
Hallo!
Darf ich fragen was Du dagegen hast dass das Kind getauft wird? Es schadet doch nicht! Und wenn die Mutter gläubig ist kann ich ihren Wunsch sehr gut verstehen. Ohne Argumente gegen die Taufe wirst Du die Mutter kaum überzeugen können. LG Mina |
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![]() Mitglied seit 26.06.2009 |
Hallo,
schonend geht da nicht, meiner Meinung nach. Das müßt ihr ausdiskutieren. Aber mich wundert es immer wieder, dass Leute sich erst über solche Dinge austauschen, wenn sie schon Kinder haben. Und dann feststellen, dass da ganz unterschiedliche Überzeugungen da sind... Grüßle, Dimond |
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![]() Mitglied seit 27.07.2005 |
Naja, Dimond, manch einer hat ja seine Nachkommen nicht geplant, und schon gar nicht miteinander
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![]() Mitglied seit 09.11.2005 |
Moin Ich denke,mit der (nicht stattfindenden)Taufe ist die Sache eh nicht abgehakt; eine christliche Mutter die wert auf die Taufe legt dürfte ihr Kind auch im christlichen Sinne erziehen; willst du das auch unterbinden? Ich denke auch,besserjetzt taufen lassen und das Kind kann später immer noch aus der Kirche austreten als dass es nicht getauft ist und mühsam dann Taufe etc. nachholen muss. Wobei ich in meiner Berufszeit durchaus auch katholische Geistliche "kennen gelernt" habe die grundsätzlich Kinder nur dann tauf(t)en wenn die Eltern(katholisch) getraut waren oft wurde das ganze dann gleichzeitig gemacht Gruß mamirah |
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![]() Mitglied seit 26.06.2009 |
Dann ist Taufe ja oder nein wohl das geringste Problem, Schneckchen!
Grüßle, Dimond |
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![]() Mitglied seit 10.01.2006 |
Hallo
nunja da du Single bist, wirst du dich wohl nicht durchsetzen können Ich gehe von der Version aus... getrennt leben, gemeinsames Kind, Kind bei Mutter Jedoch frag ich mich auch ob man über das Thema nicht schon vorher spricht bevor Kinder da sind, bevor man Kinder in die Welt setzt sollte man doch schon wissen was man selbst und der Partner für Einstellungen hat. Zur Taufe direkt kann ich dir kein Gegenargument liefern, denn wie gesagt es schadet nicht.. und ein gläubiger Mensch wird auch kein Gegenargument gelten lassen. Liebe Grüße Daina |
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![]() Mitglied seit 21.02.2011 |
Hallo!!
Ich finde das hier sehr verwunderlich!! Aus deinem Anfangstext geht ja nicht hervor, ob du mit der Kindsmutter zusammen bist oder nicht.. meine Meinung dazu ist: entweder ihr habt die Schwangerschaft gemeinsam erlebt und habt euch ja wohl auch ab und an unterhalten. Von dem her müsste doch über solche Überzeugungen mal geredet worden sein, sich gegenseitig der Standpunkt erklärt worden sein, Kompromisse geklärt, wo man bereit wäre oder warum man so denkt etc etc.. und solltest du überraschend erfahren haben, dass du ein Kind hast, finde ich es etwas komisch, dass du dich jetzt hier so einmischen möchtest, wo die Mutter die Schwangerschaft und alles alleine durchgestanden hat, da hättest du bei mir gar nichts zu melden, tut mir leid.. LG |
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![]() Mitglied seit 03.04.2007 |
Hallo,
ich sehe das so wie Mina und Dimond. Ich glaube allerdings kaum, dass eine praktizierende Katholikin es akzeptieren wird, dass ihr Kind nicht getauft wird. LG Ciperine |
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![]() Mitglied seit 05.01.2010 |
Hallo!
@ Mamirah: Das gibt's aber auch bei evangelischen Pfarrern. Da wird man vor der Taufe eben schnell im Nebenraum getraut. Aber Du hast recht, es könnte ein Problem werden. Hängt vom örtlichen Pfarrer ab. LG Mina |
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![]() Mitglied seit 10.01.2006 |
Streuselchen aber es geht aus seinem Profil hervor, sofern dieses stimmt... UND
Dann würde man schreiben.. "Meine Frau/meine Freundin/meine Partnerin" Liebe Grüße Daina |
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![]() Mitglied seit 27.07.2005 |
Ich halte es für eher unwahrscheinlich, dass ein halbwegs vernünftiger Geistlicher einer alleinerziehenden katholischen Mutter (ich interpretieren den Profiltext des TE mal so), die ggf. auch das alleinige Sorgerecht hat, verwehren wird, das Kind taufen zu lassen. Das Kind kann ja zumindest nach "moderner" Auffassung nix dafür und es kann auch niemand gezwungen werden, zu heiraten. Zumindest theoretisch.
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![]() Mitglied seit 10.01.2006 |
Schneckchen.. leider gibt es genug nicht halbwegs vernünftige Geistliche
Liebe Grüße Daina |
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![]() Mitglied seit 27.07.2005 |
Ich weiß, deswegen schrieb ich ja "theoretisch". Einer von denen hat meine Tante und meinen Onkel im Grunde gezwungen kirchlich zu heiraten. Dem ist nämlich schon beim vierten Kind, das für den evangelischen Kindergarten angemeldet wurde, aufgefallen, dass die Eltern nicht kirchlich verheiratet sind. Das wurde dann bei der Taufe des fünften Kindes erledigt
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![]() Mitglied seit 05.04.2008 |
moin,
ich bin dafür, Betroffene selbst entscheiden zu lassen. Mein Sohn hat sich eine Woche vor der Konfirmation taufen lassen (und war nicht der Einzige dabei) VG Jörk |
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![]() Mitglied seit 27.07.2005 |
Naja, umentscheinden kann sich das Kind ja immer noch. Getauft werden heißt ja nicht dass man Zwangsgläubig ist. Gibt natürlich immer noch die Möglichkeit, welcher Religion auch immer beizutreten oder dem ganzen Programm abzuschwören.
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![]() Mitglied seit 30.08.2006 |
Huhu,
also ich kann dich als Papa schon irgendwo verstehen. Ich (selbst Mutte) würde es auch nicht gutheißen, wenn mein Kind getauft wird und ggf. sogar noch ein religiöser Aspekt in die Erziehung fließt (das muss ja nicht zwangsläufig so sein, wie viele "ich-weiß-nicht-was-Pfingsten-ist-Eltern zeigen, die Taufe und Konfirmation trotzdem mit Getöse feiern Die Sprüche á la "Ist doch nicht so wild, lass die Mutter doch" finde ich auch unpassend. Würdet ihr es denn auch "egal" finden, wenn euer Kind buddhistisch, muslimisch oder sonst wie aufwächst? Wahrscheinlich nicht, oder? Aaaaber: sofern ihr nicht das gemeinsame Sorgerecht habt und/ oder gemeinsam erzieht (!), kann der Mutter diese Entscheidung wohl nicht abgesprochen werden. Ich würde es dennoch auf sanftem Wege probieren und mit ihr sprechen. Ohne eine Diskussion über Religion vom Zaun zu brechen würde ich ihr mitteilen, dass ich es als Vater nicht gutheiße das Kind taufen zu lassen und dem Kind selbst die Entscheidung einer eventuellen Religionszugehörigkeit überlassen möchte. Viele Grüße, Jelly Wenn dir das Wasser bis zum Hals steht, solltest du den Kopf nicht hängen lassen!
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![]() Mitglied seit 05.01.2010 |
Hallo!
Ich finde auch, das man selbst entscheiden sollte. Dafür ist es aber auch wichtig seine Möglichkeiten zu kennen. Als ungetauftes Kind bekommt man einfach nicht so viel vom Gemeindeleben mit. Wenn das Kind später austreten möchte kann es das immernoch tun. Eine Taufe ist ja kein Brandmal o.Ä. was ihm auf ewig negativ anhängt. LG Mina |
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![]() Mitglied seit 08.01.2007 |
Hi!
An deiner Stelle würde ich das Kind taufen lassen! Überleg mal, wenn es in die Schule kommt und alle haben Religionsunterricht und das Kind DARF nicht dran teilnehmen! Kinder sind ziemlich grausam und würden es womöglich hänseln und es als Aussetzigen behandeln. Oder denk mal daran, wenn seine Mitschüler zur Kommunion kommen und die vielen Geschenke bekommen...wie würde dein Kind reagieren?? Später kann das Kind doch immer noch entscheiden, was es will! So würde ich es machen... LG |
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![]() Mitglied seit 26.06.2009 |
Joerk, das wäre natürlich ein Kompromiss, für den dann aber beide bereit sein müßten. Aber wenn man in der Lage wäre, auf dieser (vernünftigen) Ebene miteinander zu reden, dann müßte man sich bei solchen Fragen wohl kaum hier Tipps holen.
Für mich klingt es eher danach: Eltern nicht verheiratet und vermutlich inzwischen schon wieder getrennt. Sorgerecht höchstwahrscheinlich bei der Mutter und Stecs will wissen, inwiefern er da jetzt Einfluß nehmen kann. Und da würde ich sagen: so gut wie gar nicht (und die Taufe ist hier das geringste Problem, wie oben schon erwähnt). Grüßle, Dimond |
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![]() Mitglied seit 31.03.2003 |
Hallo,
danke für die rege Beteiligung. Vielleicht noch etwas zur Aufklärung: Der Vater lebt mit der Mutter in einer sehr harmonischen Beziehung zusammen. Das Kind ist noch nicht geboren, sondern erst unterwegs. WIr hatten das Thema aber mal angeschnitten. Ich will nicht, das sich die Kirche in unsere Beziehung einmischt. Meine Freundin ist streng katholisch erzogen, ihre Familie sind sehr gläubige Katholiken. Überall an den Wänden hängen Heiligenbilder usw. Das geht mir dann doch zuweit, meiner Freuindin zuliebe gehe ich schonmal Sonntags in die Kirche, aber nur als Begleitperson... LG stecs |
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![]() Mitglied seit 31.03.2003 |
@ Daina
Habe meinen Status im Profil geändert LG stecs |
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![]() Mitglied seit 08.01.2007 |
Warum sollte sich die Kirche in eure Beziehung einmischen??
Macht doch ne Pro und Contra Liste und entscheidet dann gemeinsam! Und lass dich von ihrer Familie nicht beirren... Wenn sich schon nicht die Kirche in eure Beziehung einmischen soll, dann lass es auch nicht zu, dass sich die Familie einmischt, weil sie ja so hochkatholisch ist! |
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![]() Mitglied seit 26.06.2009 |
Na, dann sollte es doch möglich sein, einen vernünftigen Kompromiß zu finden! Wie wäre es damit: Kind wird nicht getauft, wird aber mit in die Kirche genommen und nimmt später am Reliunterricht teil, damit es weiß, wofür oder wogegen es sich entscheidet.
Es wird aber wahrscheinlich noch öfter Probleme dieser Art geben, vor allem, wenn deine Freundin streng religiös erzogen wurde. Grüßle, Dimond |
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![]() Mitglied seit 08.11.2004 |
Solche Fragen klärt man trotzdem sinnvollerweise, bevor man ein Kind in die Welt setzt. Es ist ja nicht nur die Taufe.
Viele Grüße, Jana |
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![]() Mitglied seit 31.03.2003 |
allo Uschie,
mit Kirche einmischen meinte ich, das wir katholisch leben. Es ist schon nicht einfach, wenn ein Teil der Familie streng gläubig ist. LG stecs |
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![]() Mitglied seit 05.01.2010 |
Hallo!
"Die Kirche" wird sich vermutlich nicht weiter in eure Beziehung einmischen. Wie gesagt, austreten kann das Kind immer, eine nachträgliche Taufe ist natürlich auch möglich, aber es ist komplizierter. Wenn die Mutter katholisch ist wird das Kind sowieso (auch) religiös erzogen, ob mit Taufe oder ohne. Und es ist für Kinder ohne Konfession echt nicht leicht in Schule und Kindergarten, da ist "Heidenkind" noch einer der netteren Sprüche. Inwiefern meinst Du denn könnte die Taufe dem Kind schaden? LG Mina |
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![]() Mitglied seit 05.01.2010 |
Hallo!
Am katholischen Reli-Unterricht dürfen Ungetaufte leider nicht teilnehmen. Und Du selbst musst doch nicht katholisch leben. LG Mina |
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![]() Mitglied seit 02.04.2005 |
Hallo
ganz ehrlich glaube ich , dass da die Taufe dein geringstes Problem ist. Denkst du wirklich die Kirche mischt sich in die Erziehung deines Kindes ein. Eine Taufe ist ein Willkommen in der Gemeinde. Für das Baby sonst nichts. Weder kommt der Pfarrer zu dir nach Hause noch prüft er wie und ob ihr in den nächsten Jahren euer kind chrtistlich erzieht. Wer sich wohl eher in die Belange der Erziehung einmischen wird, wird wohl die liebe Familie sein, wenn sie so streng katholischist. Das ganze sollte eher wohl eine Grundsatzdiskussion über Erziehung mit der Familiel der Mutter sein und der Mutter selber, als ne Überlegung ob die Taufe sein soll oder nicht. Gruß Tiffany I never met a calorie I didn`t like |
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![]() Mitglied seit 26.06.2009 |
Nun, wenn jemand überzeugter Atheist ist, meint er wahrscheinlich schon, dass Taufe (und religiöse Erziehung) schadet. Dass es für ein "Heidenkind" schwieriger in Kindergarten und Schule ist, kann ich eigentlich nicht erkennen, da es davon inzwischen so viele gibt (die ja nicht unbedingt ungläubig sind!), außer man wohnt vielleicht im tiefsten Bayern auf dem Lande.
Grüßle, Dimond |
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![]() Mitglied seit 31.03.2003 |
Hallo Mina,
bei uns in der Gegend sind fast alle Kinder ohne Konfession und daher wird es auch kein Heidenkind sein ;) Ich möchte einfach, das das Kind selst entscheidet, welche Religion es mal haben wird. LG stecs |
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![]() Mitglied seit 08.09.2008 |
Hallo
In unseren Bekanntenkreis ist es andersrum: Mutter will nicht taufen der Vater schon. Die Kleine ist nun 4 Jahre alt und NICHT getauft. Sie wollte nicht mit dem Argument, das Kind soll sich später mal selber entscheiden ob sie getauft werden will oder welche Religion ihr zusagt. Soweit sogut, aber, im Kindergarten lernt sie nun die ganzen "Geschichten" und Bräuche rund um Weihnachten, Ostern, Pfingsten,.. .Sie freut sich wenn das Christkind kommt, der Osterhase die Eier versteckt usw. In der Schule wird sie dann nicht beim Reli Unterricht dabei sein, ob sie das dann versteht? Außerdem hat ihr noch keiner von einer anderen Religion auch nur erzählt oder erklärt. Das finde ich halt dann schon sehr halbherzig, da taugen ihre Argumente nichts. lg Margit |
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![]() Mitglied seit 06.04.2010 |
Hallo
Also sooooooo waaahnsinnig katholisch kann deine Freundin ja wohl nicht sein, wenn sie unverheiratet ein Kind erwartet....! Gruzz - Zinemin |
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![]() Mitglied seit 31.03.2003 |
Hallo Margit,
Religion wird bei uns nicht gelehrt. stecs |
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![]() Mitglied seit 21.06.2009 |
Hi,
die Großeltern erwarten quasi bestimmte Dinge. Taufe, Kommunion, Firmung, wenn sie ganz heavy sind, das das Kind Messdiener wird (heutzutage auch weibliche). Schwierig, sich da als Tochter welche das Kind erwartet dagegen zuhalten. Zumal sie auch katholisch drauf ist. Brauchst halt stichhaltige Argumente dagegen. Sprich ihr gegenüber einfach mal die Bedenken an. Ich persönlich finde es Unsinn, was so die Kirche von sich gibt. Ich trete ja auch keinem Verein bei, den ich unsinnig finde; aber es sind halt oft die erwartungenda. Man macht das so und Punkt. lg mayordomus |
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![]() Mitglied seit 31.03.2003 |
Also wird unser Kind getauft werden. Ihr habt einen Atheisten überzeugt
Danke für eure Argumente. stecs |
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![]() Mitglied seit 02.06.2011 |
Hallo,
mich würde interessieren, wie die Familie auf die Bekanntgabe der Schwangerschaft reagiert hat? Lief es unter " Sünde" ( da in wilder Ehe gezeugt) oder freuen sie sich? |
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![]() Mitglied seit 05.01.2010 |
Hallo!
Stecs, ich verstehe dass Du Deinem Kind die freie Wahl lassen willst. Fährst Du mit ihm zur Synagoge, zur Moschee, zum Tempel, zu Kirchen diverser christlicher Konfessionen, USW.und das regelmässig, damit es eine Vorstellung von allem bekommt? Und was ist mit Mama, Oma und Opa, die Sonntags in die Kirche gehen und das Kind geht nicht mit, wie erklärst Du das? Wird das Kind Weihnachten feiern und Ostereier suchen oder nach Mekka pilgern? Wie erklärst Du ihm so etwas? Als kommerzielle Dinge? Als Märchen? Inwiefern schränkt es die Entscheidungsfähigkeit des Kindes ein wenn es getauft wird? Es gibt dann einfach nur eine Religion, die es auf jeden Fall von innen kennen lernen darf. LG Mina |
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![]() Mitglied seit 28.01.2002 |
Huhu,
"Heidenkind"?? Wo lebt ihr denn? Schon in den frühen achtzigern waren in meiner Klasse konfessionslose Kinder, die sich aussuchen durften, ob sie am evangelischen oder katholischen Religionsunterricht teilnehmen wollten. Mein Mann und ich sind mittlerweile auch beide konfessionslos, und wenn wir ein Kind hätten (oder mal eins haben sollen), dann würde es sicherlich nicht getauft werden. Und eine Taufe in allen Ehren, "die vielen Geschenke zur Kommunion" sind der denkbar schlechteste Grund. Wobei ich schon verstehen kann, dass eine gläubige Person gerne ihr Kind getauft haben wollte. Wenn man Mann katholisch wäre und ihm die Taufe wichtig wäre, dann könnte von mir aus auch das Kind getauft werden - unter der Voraussetzung, dass das Ganze nicht fundamentalistisch ausartet. Aber dann hätte ich ihn ja auch nicht geheiratet LG kalimera |
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![]() Mitglied seit 24.03.2008 |
stecs,
deine Partnerin und deren Familie würden es dir nie verzeihen, wenn du dich der Taufe widersetzen würdest. Vermutlich haben sie schon genug am "unehelichen" Kind zu knabbern. Klärt doch mal, ob der Pfarrer denn unter den Umständen taufen würde. Wir sind nicht kirchlichn getraut, da ich "ungläubig" bin. Als die Taufe anstand kam die Pastorin zu uns nach Hause und hat sich dann nach einem Gespräch "entschieden", dass sie unser Kind tauft. Ich habe ihr erklärt, dass ich nicht glaube aber einer "religiösen" Erziehung nicht im Wege stehen würde (Immerhin sind die 10 Gebote doch ganz nützlich). Meinem Sohn habe ich in den Folgejahren auch immer mal wieder meinen Standpunkt klargemacht. In der Schule nimmt er am Ethikunterricht teil - nicht jedoch am Religionsunterricht (ist hier in Norddeutschland tatsächlich freiwillig, es wird auch keiner scheel angesehen). Seit kurzem geht er zum Konfirmantenunterricht der Kirche, es gefällt ihm gut dort. Entscheiden kann es sich später selbt, wenn er von beiden Seiten und durch eigenständiges Denken genug "Informationen" hat. Gruß Lollo |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Moinmoin,
bei uns war's umgekehrt und ich habe nachgegeben. Heute, wo die Kinder erwachsen sind, sehe ich das eher mit gemischten Gefühlen. Beide konnten auf die selbe kath. Grundschule gehen, wo ihre Freunde hingingen. Beide wollten später auf's kath. Gymnasium, weil ihre Freunde hingingen. Beide haben in Kindergarten (natürlich auch kath.) und Schule bis zum Abi kath. Religionsunterricht gehabt und die üblichen kirchlichen Sonderveranstaltungen der Schule besucht. Beide gingen zur Kommunion und zur Firmung. Das war's an kath. Erziehung. Zu Hause wurde das alles von mir in Gesprächen relativiert, wobei ich hauptsächlich auf die Fragen der Kinder eingegangen bin. Tochter ist noch katholisch, hat aber nicht kirchlich geheiratet, Sohn ist aus Kirche ausgetreten, weil er ebenfalls ungläubig ist. Damit hat er allerdings gewartet, bis er aus diesem Umfeld hier weggezogen ist. Wenn ich's noch einmal zu tun hätte, würde ich die Kinder nicht mehr taufen lassen. Gerade die scheinbaren gesellschaftlichen "Nachteile", die sie zu erleiden hätten, würden mich darin bestärken. Ich bin da inzwischen kompromissloser geworden. LG UTee |
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![]() Mitglied seit 16.12.2003 |
sprecht euch aus, macht euch im gemeinsamen Gespräch für euch selbst (und für den Partner) klar, was euch euer jeweiliger Standpunkt bedeutet...
Glaubensfragen sind ein Thema, bei dem euch kein Forum helfen kann - da müsst ihr durch Reden (und Suchen) schon selbst EUREN Weg finden... |
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![]() Mitglied seit 28.01.2010 |
@Utee: Ich könnte mir aber vorstellen, dass deine Kinder gerade durch diese "zweigleisige" Erziehung wirklich bewusste Entscheidungen in Bezug auf ihre Religionszugehörigkeit (oder eben gerade nicht ;)) treffen konnten. Bei den meisten Menschen läuft es doch so, dass ziemlich unkritisch übernommen wird, was die Eltern denken und wollen - egal in welche Richtung.
Da finde ich es eigentlich sehr bereichernd, wenn ein Elternteil überzeugter, informierter Christ und der andere überzeugter, informierter Atheist ist. Wenn es deswegen innerhalb der Familie nicht zu Streitigkeiten, insbesondere zwischen den Eltern, kommt, kann das durchaus eine recht positive Sache sein, eben damit die Kinder bewusste Entscheidungen treffen können und differenzierte Informationen "aus beiden Lagern" bekommen. Und die Kindstaufe ist ja wirklich eher eine nette Tradition, um das Kind willkommen zu heißen. Ja, mit kirchlichem "Überbau", aber doch auch eine schöne Feier in den ersten Lebensmonaten. Die Konfirmation/Firmung wurde doch auch gerade deshalb eingeführt, weil eigentlich das erst der Moment ist, wo der Mensch sich selbst und bewusst für oder gegen Glaube, Kirche und Religion entscheidet (kann ein Baby schließlich noch nicht). GLG, Elphi |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Ich finde es eher ärgerlich, denn ich halte diese Festivitäten für reine Strategie, den Nachwuchs von Anfang an fest an die Kirche zu binden und das in einem Alter, in dem Kinder natürlicherweise unkritisch und leicht beeinflussbar sind. Nicht jedes Kind hat einen Elternteil, der informierter Atheist ist. Und glaubst du tatsächlich, dass Kinder von 13, 14 Jahren sich selbst und bewusst gegen etwas entscheiden können, mit dem sie von Anfang an indokriniert wurden?
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![]() Mitglied seit 28.01.2010 |
Ja. Genau so, wie sie sich für etwas entscheiden können, mit dem sie bis dahin kaum in Kontakt gekommen sind. Ich bin Jahrgang '84 und wurde entsprechend 1998 konfirmiert. In Weimar, Thüringen. Meine Klasse am Gymnasium war an meiner Schule die erste, wo eine komplette Klasse für den Religionsunterricht zusammenkam. Religion war damals einfach kein Thema für viele, weder Eltern noch Schüler, bedingt durch die Nachwehen der DDR-Zeit. Und trotzdem saßen bei uns im Konfi-Unterricht dann ein paar Teenies, die sich einfach so, von sich aus, nicht mal durch Freunde, für Kirche, Glaube und Co. interessiert haben. Die den Konfi-Unterricht besucht haben, um sich zu informieren und zu entscheiden, ob es was für sie ist. Einer davon wurde dann kurz vor der Konfirmation noch getauft und hat sich ganz bewusst dafür entschieden. Und wenn es so rum geht, warum sollte es anders herum nicht funktionieren? Und selbst, wenn mit 13, 14 die Entscheidung noch zu arg von den lockenden Geschenken gesteuert wird, so hat man doch mindestens bis zum Berufseintritt, wo die Kirchensteuer fällig wird, keinerlei Nachteile davon, Mitglied in einer Gemeinde zu sein. Sprich, wenn man es später anders sieht, bleibt immer noch der Austritt, man "verpflichtet" sich mit Taufe und Konfirmation zu gar nichts. Ist ja nicht so, als wären die Landeskirchen Psycho-Sekten, denen man sein ganzes Hab und Gut geben muss und die einen verfolgen und massiv unter Druck setzen, wenn man nicht mehr mitspielen will ;). GLG, Elphi |
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![]() Mitglied seit 26.11.2007 |
"ich möchte dass das Kind einmal selbst entscheidet"
hab ich hier irgendwo gelesen -> um dem Kind eine wirkliche Entscheidung zu ermöglichen müsstest man dann mit ihm in die Kirche, in die Moschee, in die Synagoge, Hindutempel, ... gehen und ihm die verschiedenen Religionen erklären. viele Grüße, kekseva |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Stimmt, heute nicht mehr.
Ich bin auch mit 14 konfirmiert worden und war sehr gläubig (und das kam nicht von meiner Familienerziehung her!). Ich habe das einfach nur ernst genommen und war überzeugt. Mit 16 war ich dann sehr wissbegierig und habe mit informiert und begann zu hinterfragen. Mit 18 habe ich die Konsequenzen gezogen. Und wie viele Leute gibt es, die einfach alles so übernehmen, wie sie es als Kind beigebracht bekamen? Die so konditioniert sind, dass sie nicht einmal wagen, ernsthaft drüber nachzudenken oder gar zu diskutieren? In meinem gesamten Freundeskreis ist kein einziger dazu bereit. Oder in der Lage. |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Mein erster Satz bezog sich auf den letzten von Elphi.
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![]() Mitglied seit 05.09.2005 |
Hi,
ich denke, daß die Kinder selbst in der Lage sind zu entscheiden. Ich habe damals als einziges evangelisch getauftes Kind in einem katholischen Dorf gelebt. Das war schon so, daß als ob ich nie getauft worden wäre. Mit der 'falschen' Konfession gilts Du als Kind in einem rein katholischen Dorf schon als konfessionslos. Ich habe mich ganz bewusst später gegen die Konfirmation ausgesprochen und wurde dann zwangskonfirmiert (von den Eltern erzwungen, nicht vom Pfarrer, der stand dann eher sprachlos daneben und hat auf den Wunsch meiner Eltern gehandelt!). Mit 20 Jahren bin ich aus der Kirche ausgetreten. Das habe ich aber schon als angehende Konfirmantion so entschieden. Liebe Grüße, Olli Eine dösende Katze ist das Abbild perfekter Seligkeit. Jules François Félix Fleury-Husson, (1820 - 1889) |
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![]() Mitglied seit 15.08.2007 |
Hallo,
die vielen Beispiele zeigen, dass das Kind so oder so selbst entscheidet, egal ob getauft oder nicht. Vielleicht ist es aber noch etwas schwerer, sich für etwas zu entscheiden, das einem nie wirklich vermittelt worden ist. Andererseits kann die Entscheidung eines religiös Erzogenen gegen seine Kirche ihn in ziemliche Konflikte stürzen, je nach dem, wie repressiv die Religion rübergebracht wurde. Vermutlich hat letzterer sich aber intensiver mit diesen Fragen auseinandergesetzt. In diesem Fall hier ist die Taufe möglicherweise der bessere Weg. Einfach, weil das für die Mutter und ihre Familie so wichtig ist. Die würden im Zusammenleben mit dem Kind etwas vermissen und das Verhältnis hätte immer einen Schatten. Ich kann mir vorstellen, dass die dann noch viel massiver versuchen würden, das Kind zu beeinflussen. Der atheistische Vater hat im Laufe der Jahre viele Möglicheiten, interessante Diskussionen mit dem Kind zu führen. Bequem ist das eher nicht, weil er seine eigene Position auch immer wieder hinterfragen muss. Ich sehe das nicht negativ, wenn von beiden Seiten das Thema mit Fingerspitzengefühl, Toleranz und gegenseitiger Achtung behandelt wird. mfg Salvy Gelatine - Maschine - Standard - Pubertät - die Speise - eklig - riesig - Haken - gar nicht ... |
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![]() Mitglied seit 16.12.2003 |
"In meinem gesamten Freundeskreis ist kein einziger dazu bereit. Oder in der Lage."
dann hast du einen sehr speziellen Freundeskreis, utee - oder eine besonders selektive Wahrnehmung... ich diskutiere als Nichtchrist gerade mit gläubigen Menschen sehr viel über Religion, Betonung liegt auf: "Diskussion", heisst: ich will sie von nix überzeugen, sie mich auch nicht - wir interessieren uns aber für unsere gegenseitigen Gedanken & Standpunkte... nicht diskutieren kann ich allerdings mit diesen Wischiwaschi-Christen, die das sind, weils halt praktischer ist, getauft zu sein - ohne wirkliche Überzeugung - die haben meist schlicht nix Interessantes zu ihrem Glauben zu sagen...weil sie nicht wirklch einen haben... das ist übrigens auch die einzige Gefahr, die ich bei Kindertaufen sehe: dass man ohne Überzeugung dabeibleibt, weils halt so schön praktisch ist, Austreten ist zu anstrengend (und die Leut könnten reden)... aber wer wirklich ne eigene Meinung hat der denkt schon über seinen Glauben nach, auch wenn er schon als Kind getauft wurde - und schafft es auch, Konsequenzen zu ziehen, wenn er nicht mehr mit seiner Kirche einverstanden ist - im Moment ists ja eher Mainstream, aus der Kirche auszutreten ...da erledigt sich dannauch der Punkt "die Leut könnten reden"... |
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![]() Mitglied seit 27.07.2005 |
Nun lasst es mal gut sein. Der werdende Vater hat sich ja schon seine Meinung gebildet.
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![]() Mitglied seit 15.08.2007 |
Sind sid grundsätzlich dazu nicht bereit oder in der Lage? Oder sind sie vielleicht nicht bereit, darüber mit dir zu diskutieren? mfg Salvy Gelatine - Maschine - Standard - Pubertät - die Speise - eklig - riesig - Haken - gar nicht ... |
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![]() Mitglied seit 17.07.2006 |
Mein Mann ist konfessionslos, ich bin evangelisch. Vor unserer Hochzeit war das natürlich bei uns ein Thema, ob wir kirchlich heiraten und ob wir unsere Kinder taufen lassen.
Mein Mann war strikt gegen eine Taufe (mit dem Argument, das Kind sollte später selbst entscheiden), ich war für eine Taufe bzw. habe eigentlich auch darauf bestanden, dass unsere Kinder getauft werden. Das Problem war: ich hatte keine rationalen Gründe für meine Ansicht, denn: Glauben ist ja nun mal nichts rationales. Nach längerer Diskussion wurde meinem Mann klar, wie wichtig mir das ist, und hat zugestimmt. Ich befürchte, jedes konfessionsverschiedene Paar muss seinen eigenen Weg finden, wie in manchen Dingen vorgegangen wird. Einen wirklich hilfreichen Tipp kann ich daher nur insofern geben: darüber reden und Verständnis aufbringen für den anderen. Wir haben übrigens auch kirchlich geheiratet. Es war nicht ganz einfach, einen Pfarrer zu finden, der uns traut (obwohl evangelisch - es wäre einfacher gewesen, wenn mein Mann "wenigstens" katholisch wäre). Bei dieser Entscheidung hat uns beiden sehr geholfen, mit der Pfarrerin vorher sehr ausführlich über das Thema "Kirche" und "Glauben" zu reden. Ich bin meinem Mann sehr dankbar, dass er sich darauf eingelassen hat. Und der Pfarrerin bin ich sehr dankbar, dass sie seine Meinung respektiert hat und nicht versucht hat, in in irgendeiner Weise zu "bekehren". |
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![]() Mitglied seit 14.08.2008 |
das war bei meinem eltern auch so, mutter katholish, vater konfessionslos. in der schule hatte ich damit nie probleme, ich konnte mir aussuchen ob ich in den katholischen, evangelischen oder konfessionsloses unterricht will, nachdem ich den der konfessionslosen total langweilig fand bin ich dann zu den evangelischen gegangen....
bin jetzt immer noch nicht getauft, mittlerweile 24, nicht sicher ob ich mich jemals taufen lassen werde... lg |
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![]() Mitglied seit 24.10.2003 |
Hallo,
das ganze Thema hatte ich vor 10 Jahren in eben der beschriebenen Konstellation, nur mit dem Unterschied, dass meine Familie zwar katholisch ist, aber nicht so streng wie hier beschrieben. Ich selber stehe auch mit der katholischen Kirche in vielen Punkten auf Kriegsfuß, sehe sie rein als Institution, die meinen Glauben (leider in vielen Punkten mehr schlecht als recht) repräsentiert. Aber der christliche Glaube ist vorhanden. Mein Mann ist überzeugter Atheist, was er nicht sehen, greifen kann ist für ihn Humbug. Trotzdem sah er ziemlich bald, was mir der Glaube bedeutet, wie ich im Alltag damit umgehe und wie er mir in manchen Situationen hilfreich sein kann. Und so vereinbarten wir, unsere Tochter taufen zu lassen, und ich "darf" sie an den christlichhen Glauben heranführen. Töchterchen weis, dass Papa nicht gläubig ist und hat es so akzeptiert. Mein Mann (ist er für mich auch ohne Trauschein) hält sich bei dem Thema einfach raus, lässt aber vor allem auch keine abfälligen Kommentare dazu los. Inzwischen ist die Maus 10 Jahre alt, hatte letztes Jahr Erstkommunion, bei dessen Vorbereitung sie mit Feuereifer dabei war und auch versuchte Papa zu bekehren Übrigens stellten wir mit der Taufe bei uns mehrere Dinge auf den Kopf, denn unser Stadtpfarrer war der Meinung die Kinder müssen alle in der hiesigen Stadtpfarrkirche in die örtliche Kirchengemeinde aufgenommen werden. Wir liessen sie aber in der Heimat meines Mannes in einer kleinen Waldkapelle taufen, die mit uns 15 Personen voll war. Das war richttig schön, und gefiel sogar meinem Mann... Es geht vieles, wenn man mit den richtigen Argumenten vernünftig miteinander spricht und kompromissbereit ist. Liebe Grüße, und alles Gute für Eure Zukunft mit dem Zwerg, sistrella |
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Henglein
Rama Cremefine



































