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Hallo
meine Tochter ist nun in der 5. Klasse. Morgen stehen 2 Stunden Religion auf dem Stundenplan. So... wir sind ohne Konfession, d.h. ja ohne Reliunterricht. Dachte ich.... dachte ich aber falsch. Die ganze Klasse, ob ev. oder kath. oder Muslimisch ( oder wie auch immer das heisst ) MUSS zusammen Reliunterricht machen. Und genau diesen macht eine Lehrerin die Normal den Kath. Unterricht abhält. Das wäre eine Zwang- Pflicht- Veranstaltung an der die Kinder alle teilnehmen müssen bei der auch ARbeiten u.s.w geschrieben werden. Kennt sich da jemand mit aus ob das so richtig ist ? Die Schule meinte das meine Tochter daran teilnehmen MUSS , ich aber einen Antrag stellen kann das sie nicht benotet wird. Ich finde das alles bisschen eigen. Und was ich machen kann ? Und für die ganz kritischen muss ich schon vorab sagen das meine Tochter da auch nicht hin will, und ja ich habe sie vor die Wahl gestellt..... nix zu machen.... Viele Grüße
Susanne |
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Hallo
kein Plan bei uns in Niedersachsen MUSSTEN auch ALLE dran teilnehmen... find auch nicht das das großartig schädlich ist und man sich damit nen Zacken aus der Krone bricht. Auch wenn man keine konfession hat schadet es ja nicht sich über die Religion anderer Mitmenschen Wissen anzueignen. Ab siebte Klasse gabs dann für die konfessionslosen und Muslime den Ethikunterricht Liebe Grüße Daina |
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Hallo
bei uns in NRW nehmen auch ALLE Kinder teil...warum auch nicht. Das gehört zum "normalen" Lehrplan dazu... Das Euer Kind Konfessionslos ist, dafür kann ja niemand (außer Ihr, warum auch immer, ist ja jedem selber überlassen) Glaubst Du das deinem Kind eine Meinung "aufgedrängt" wird?? Warum möchtest Du sie befreiefn?? VG Nanca |
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hallo!
nein, harmlos ist das nicht. verlange vom schulamt den lehrplan, schau dir genau an, was in die seele deines kindes hineinsuggeriert wird. lg gb |
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Hallo
weil die da auch beten.... ich könnte bedingt damit leben wenn nicht ein Lehrer damit beauftragt wäre der Katholische Werte vermitteln könnte oder würde. Dann sollte auch ein konfessionsloser das unterrichten. Wir haben hier viele verschiedene Konfessionen an der Schule, da fällt mein Kind nicht auf dabei , und wie Nanca schon schreibt "unsere Sache" Viele Grüße
Susanne |
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Also oft werden soziale Fragen im Religionsunterricht besprochen.
z.B. Schwangerschaftsabbruch, sterbehilfe, Sekten usw usf. Also es wurden da eigentlich nicht mit der Bibel um sich geworfen. mfg Ano |
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gb.... wenn das Ernst gemeint ist mit Seele, dann ist es genau DAS was ich meine
Viele Grüße
Susanne |
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Dann soll deine Tochter halt nicht mitbeten
Liebe Grüße Daina |
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Huhu,
ich komme auch aus Niedersachsen und bei uns gibt es getrennten Religionsunterricht (evangelisch, katholisch und Werte und Normen). Ich bin evangelisch und nehme auch am evanglelischen Religionsunterricht teil. Meine Schwester aber, ist auch evangelisch, macht aber Werte und Normen, weil sie ab der 10ten Klasse keine Lust mehr auf Religionsunterricht hatte. Doch sie musste nach einiger Zeit feststellen, dass sich die Themen im Unterricht von Religion und Werte und Normen sehr ähneln. Es fehlt halt nur das ganze "Bibelkram". Aber im heutigen Religionsunterricht geht es immer häufiger um Themen wie Liebe und Partnerschaft, Klassengemeinschaft, Kulturen in verschieden Ländern... wir haben z.B. gerade das Thema Suizid behandelt. Ich denke von daher ist es eigentlich egal, welcher Relion man angehört, oder ob man überhaupt einer angehört. In meiner Klasse sind auch drei Schuler, die gar keine Religion haben und die machen trotzdem den normalen evangelischen Religionsunterricht mit! Lg Schokobon01 |
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@grumbirn
Machst du das in anderen Fächern auch? |
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Biste dir da Sicher? Wir haben das nie im Unterricht gemacht. mfg Ano |
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achso und wir haben im Religionsunterricht noch nie gebetet!!! sowas hab ich auch voher noch nie gehört
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Also im Religionsunterricht beten hab ich jedoch auch noch nue was von gehört
Liebe Grüße Daina |
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Hallo,
als zwar nicht von sowas Betroffene, aber doch am Thema Interessierte, habe ich eben mal gegoogelt. Demnach sollen wohl die Erziehungsberechtigten über eine Abmeldung des Kindes vom Religionsunterricht selbst entscheiden können; alternativ ist dann ein Ethikunterricht zu besuchen. Gefunden mit dem 3. Treffer unter den Stichworten "Hessen Religionsunterricht Pflicht"; allerdings ist der leider ohne Datumsangabe. Viele Grüße - Allegro Die Sterne .... die sind Gott außerordentlich gut gelungen. Zitat aus dem Film "Das Beste zum Schluss" |
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Aber wenn kein Ethik angeboten wird?
Ich kenne es das es erst ab Siebte angeboten wird Liebe Grüße Daina |
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Genau Allegro
soweit war ich auch schon da wir 6 Klassen der Jahrgangsstufe 5 haben und die ersten schon den Reliunterricht hinter sich haben weiss ich das mit dem beten. Da es auch Unterschiede zu den Bundesländern gibt fragte ich ja extra nach Hessen ! Hier machen die nämlich das Vater unser und son anderes Gedönse durch. Alle andere Themen werden in anderen Unterrichtsfächerun durchgenommen. Viele Grüße
Susanne |
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Also bei meinen Kindern wird im Unterricht nicht gebetet.
Außerdem werden schon "Sachen" aus der Bibel behandelt, aber ich sag mal, "Konfessionsübergreifend" und das finde ich klasse... Mal ein Beispiel: Die Kids sollten OSTERN beschreiben...warum wieso weshalb Lt. meiner Tochter kamen ganz ganz viele unterschiedliche "Meinungen, Ansichten usw." dabei raus. Meine Tochter ist evangelisch,geht aber gerne in die katholische Kirche (mit Freunden,odder Oma)...Mein Mann und ich "fördern oder behindern nichts" Also, was ich damit sagen möchte... laß Dein Kind "laufen" Das es ohen Konfession ist, ist ja erstmal Eure Entscheidung gewesen.... VG Nanca |
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Nunja das "Vater unser" ist ja kein Beinbruch
Mein bester Freund ist auch konfessionslos... aber das Vater unser kann er... Vorteilhaft wenn man auf Beerdigungen und Hochzeit ist Liebe Grüße Daina |
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Hallo ...
ich finde das jetzt nicht so dramatisch ... fertig. Das wäre mir jetzt keinen großen Aufreger wert ... Lieben Gruß
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Hallo Nanca,
nee ..ich lasse hier nix laufen ! Das hat mitunter Gründe auf die ich hier nicht näher eingehen werde ! Ich finde es unmöglich das man in etwas hineingezwungen wird was man nicht möchte. So.. ich drehe mal den Spieß um..... 20 Kinder in der Klasse... davon 17 Muslimische die den Koran haben. Lehrer entscheiden das nur Muslimischer Unterricht stattfindet. Demzufolge müssen dann die Mädchen Kopfbedeckung tragen. Was macht ihr mit euren Evangelischen Kindern ? Setzt ihr ihnen Kopfbedeckung auf und schickt sie zum Unterricht ? Viele Grüße
Susanne |
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Moin,
bei uns war Religion auch Pflichtfach, nicht konfessionsgebunden. Wir haben z.B. die wichtigsten großen Religionen durchgenommen. Ich finde das auch sehr sinnvoll, die wenigstens mal kennenzulernen. Und die meisten (studierten) Religionslehrer sind nach meiner Meinung auch in einer Religion gläubig, daher das Interesse für das Fach. Auch wenn die Lehrerin normalerweise katholischen Religionsunterricht erteilt, sollte sie trotzdem auch überkonfessionell unterrichten können. Gruß Hekia |
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Na ja...
Es verlangt im ev-/kath. Religionsunterricht ja auch keiner, dass alle ein Kreuz um den Hals tragen. Man kann Dinge auch aufbauschen. Sieh es als Beitrag zur Allgemeinbildung, sprich mit deinem Kind über deine Sichtweise der Dinge und gut ist. LG Dag |
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Hallo,
die erste Entscheidung die ein junger Mensch in Deutschland eigenständig treffen darf, ist die Religionsfreiheit. Wenn ich mich recht erinnere darf jeder ab dem 14 Lebensjahr seine Religion selber wählen. Wenn also nicht in der Schule frühzeitig angefangen wird die Möglichkeiten (alle) aufzuzeigen, wo sonst. LG, Carco |
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Susanne dein vergleicht hinkt
Wir sind in Deutschland an deutschen Schulen und da wird der Religionsunterricht in Ev oder Kath. abgehalten ich mochte früher auch kein Englischunterricht und wurde hineingezwungen Liebe Grüße Daina |
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Hallo Saane
da wir Deine Gründe ja nicht wissen, können wir nur vom "normalen Menschenverstand" ausgehen, (nicht böse gemeint). Hineingezwungen hast DU dein Kind, oder war es Ihre Entscheidung??? Und mein Kind geht auf eine normale deutsche Schule....wo bestimmt kein Kopftuchzwang herrschen wird.... Dein Kind soll auch nicht "Katholisch" werden,oder??? VG Nanca |
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Carco *daumenhoch*
Liebe Grüße Daina |
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Hallo,
ich hab mal ein bißchen gegoogelt und bin bei schule.bistumlimburg.de fündig geworden. Demnach habt ihr ein Recht auf Ethikunterricht. Ich zitiere "Verordnung über den Ethikunterricht Vom 14. Juni 1995) (ABI. S. 440) (Auszug) § 1 Einrichtung des Ethikunterrichts (1) Ethikunterricht ist in den Klassen, Jahrgangsstufen, Schulstufen, Schulzweigen, Abteilungen und Schulformen einzurichten, in denen Religionsunterricht angeboten wird. Die Einrichtung setzt voraus, das 1. die Zahl der nach § 2 zur Teilnahme verpflichteten Schülerinnen und Schüler der Verordnung über die Festlegung der Anzahl und der Größen der Klassen, Gruppen und Kurse in allen Schulformen vom 3. Dezember 1992 (ABI. 1993 S. 2) entspricht, 2. Lehrkräfte zur Verfügung stehen, die dieses Fach nach § 3 unterrichten können. Es können jahrgangsübergreifende Lerngruppen gebildet werden. Die Kontinuität des Unterrichtsangebots ist zu gewährleisten. § 2 Pflicht zur Teilnahme (1) Zur Teilnahme am Ethikunterricht sind alle Schülerinnen und Schüler verpflichtet, die bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres aufgrund einer Entscheidung ihrer Eltern, danach aufgrund eigener Entscheidung von einem eingerichteten Religionsunterricht abgemeldet sind oder sich nicht für eine Teilnahme an einem eingerichteten Religionsunterricht entscheiden." Hoffe, damit kannst du was anfangen. Gruß Inga |
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Noch ein kurzer Nachtrag
Weiter oben auf der Seite findet man aus der Hessischen Verfassung: "Artikel 58 Über die Teilnahme des Kindes am Religionsunterricht bestimmt der Erziehungsberechtigte. Kein Lehrer kann verpflichtet oder gehindert werden, Religionsunterricht zu erteilen." |
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Hallo,
Saane, das ist was anders. Wir leben hier in einer christlich geprägten Kultur, nicht in einer muslimischen. Wir feiern christliche Feste, ihr habt bestimmt auch euer Weihnachten, das Kind bekommt Geschenke, oder übergeht ihr das komplett? Du bekommst auch an christlichen Feiertagen deinen Lohn oder Zuschläge, auch wenn du keiner Kirche angehörst. Und du musst auch sicher nicht an Pfingstmontag oder Ostermontag oder Weihnachten arbeiten als ob es ein normaler Werktag wäre, nur weil du keiner Kirche angehörst und nur die Katholiken oder evangelischen Kirchenmitglieder haben Feiertag. Wir leben hier in einer christlich geprägten Kultur, ob wir wollen oder nicht, es ist so. Den Spieß umdrehen passt also nicht. LG Piri |
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Ich unterschreibe voll bei Piri
Nanca Man sollte nicht immer nur SICH sehen, sondern mal ein wenig ins allgemeine "horchen" VG Nanca |
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Du möchtest nicht, dass dein Kind mit Religion bzw. Religionsunterricht in Berührung kommt. Ist okay, ist deine Entscheidung. Aber was machst du, wenn dein Kind Interesse daran hat? Wenn es sich in einer kirchlichen Gemeinschaft wohl fühlt? Willst du es ihm dann verbieten?
Im Prinzip hast du deinem Kind ja auch deine Entscheidung aufgezwungen. (nicht böse gemeint Ich sehe den Religionsunterricht als Teil der Allgemeinbildung. Die Kinder lernen religiöse Symbole kennen und begegnen den Weltreligionen. Wenn sie beispielsweise beim Thema Islam eine Moschee besuchen (wir haben das gemacht, war sehr interessant) und Teile des Korans lesen, dann gehört das wesentlich in diesen Bereich der Religion. Ebenso gehört das Vater unser als elemtarer Bestandteil zum Christentum. Später werden allgemeine Themen behandelt: Das eigene Ich, Liebe und Freundschaft, Sterbehilfe, Tod und Trauer, Abtreibung etc. Aber: Diese Themen werden auch alle im Fach Werte und Normen durchgenommen.... LG |
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hi,
ich kann Saanne verstehen, religionsunterricht ist der groesste humbug den es gibt. die schule ist zum LERNEN da, und sollte nicht dafuer missbraucht werden, kinder mit stories aus einem 2000 jahre alten maerchenbuch zu fuettern. statt 2 stunden reli sollten sie lieber eine deutsch- und mathestunde mehr im lehrplan aufnehmen. frag doch mal beim schulamt nach, die werden dir sicher sagen koennen, wie die gesetzeslage ist. wir wurden damals zum ethikunterricht gezwungen, die note kam aber auf ein extra blatt (nicht aufs zeugnis), das hiess dann fuer uns, das schwaenzen zwar mit einer sechs geandet wurde, aber hat eh keine rolle gespielt. also sind wir zum teil einfach nicht hingegangen. gruss, beere |
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hallo!
es ist lüge zu behaupten, man könne als katholischer religionslehrer neutral über andere religionen berichten, weil kathoilisch zu sein die wertung enthält, zur einzigen wahren religion zu gehören. lg gb |
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@ gb
woher meinst Du das zu wissen?? VG Nanca |
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@nanca
wer den gültigen katechismus liest, sieht es geschrieben. gb |
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Aha
und der gilt dann bei jedem katholischen Lehrer?? Nanca |
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ich sage JA !!
Viele Grüße
Susanne |
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Es gibt auch weniger verbissene katholische Religionslehrer, die das ganz nicht so bierernst nehmen und auch mal neben dem Weg schauen
Liebe Grüße Daina |
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Sag mal Saane feiert ihr Weihnachten und wenn ja warum?
Feiert ihr Ostern und wenn ja warum? Feiert ihr Pfingsten und wenn ja warum? Liebe Grüße Daina |
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@ Diana
Gute Frage Meistens werden solche Feiertage mitgenommen (klar sind es rechtliche Feiertage, also arbeitsfreie Tage), aber trotzem werden sie gefeiert... VG Nanca |
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Warum traust Du deiner Tochter nicht zu, sich selber eine Meinung zum Thema Religion zu bilden ?
Ich komme aus einer absolut unreligiösen Familie, habe am kath. Unterricht teilgenommen, mich irgendwann für Ethik entschieden.....und später, in der Oberstufe einen ganz grandiosen Religionsunterricht (alle Weltreligionen) erhalten. Religiös bin ich bis heute nicht, aber trotz allem überlasse ich meinen Söhnen die Entscheidung, sich für Religion zu interessieren oder es eben bleiben zu lassen. Ich kann da nur in gewisse Richtungen "anleiten", mehr nicht. Das ist meine Vorstellung von Toleranz. |
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ich mochte früher auch kein Englischunterricht und wurde hineingezwungen<< bei mir war es Physik ... ... nach meiner tiefen (nicht-religiösen ... was war ich froh, als ich es in der Oberstufe abwählen konnte .... ... ich habe es zwar danach nie wieder gebraucht ... aber umgebracht hat es mich jetzt auch nicht, dass ich mich damit rumgeärgert habe ... und das eine oder andere ist doch als Allgemeinbildung hängen geblieben ... ******************** Den Religionsunterricht sehe ich genauso ... im Reliunterricht hat noch niemand ''Glauben'' gelernt ... entweder er hat ein Interesse dahingehend, dann entwickelt er einen Glauben, oder er hat keinen ... aber irgendwie ''ins Hirn infiltriert'' wurde der Glauben so noch keinem - im Gegenteil ... Nach meiner Erfahrung weckt Schul-Religionsunterricht eher das kritische Hinterfragen und ''in-Frage-stellen'' etlicher als religiöse Tatsachen und Wunder dargestellten Prozesse (brennender Dornbusch, unbefleckte Empfängnis etc) ... und wenn ich zuhause sowieso nicht dran glaube, dann kann ich doch prima jedes Thema, welches im Religionsunterricht dran kommt, in Frage stellen und den eigenen ''Nicht-Glauben'' dem Kind gegenüber untermauern ... Ich erinnere mich, das wir in der Oberstufe echt tolle Diskussionen in der Klasse hatten, in denen wir z.B. Darwinismus und biblische Entwicklungslehre gegenüberstellten, die Weltreligionen verglichen usw ... wir haben soviel gelacht ... es war toll ... Lieben Gruß
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Guten Abend,
jetzt hab ich mich gerade extra kurz eingeloggt und dann hatte Daina schon ähnliches geschrieben, was ich sagen wollte... Religionslehrer/innen sind nicht immer erzkatholische Schrullen, wie du sie dir vielleicht vorstellst. Ist ja nicht so, dass die Kinder direkt von einem katholischen Priester unterrichtet werden. Einer unserer besten Freunde studiert katholische Theologie, ist aber allgemein an Religionen sehr interessiert und ich würde ihm wirklich zutrauen, den Religionsunterricht so zu gestalten, dass nicht nur strenger "Bibelkram" unterrichtet wird. Abgesehen davon frage ich mich auch: Gibt es bei euch kein Weihnachten, kein Ostern? Ich habe in der siebten Klasse Religion abgewählt, weil es ging und ich den Lehrer doof fand. Da musste ich (neben dem schriftlichen OK meiner Eltern) auch zum Direktor und ihm das erklären, natürlich diplomatischer als gerade beschrieben. Ich schließe mich denen an, die sagen, dein Kind soll sich das Ganze erstmal anschauen und ihr solltet euch mit Kommentaren dazu zurückhalten. Vielleicht findet sie es ja doch toll, dann ist das eben so (Meine Nichte wollte absolut zum Kommunionsunterricht und fand es toll, so dass sie kurz vor der Kommunion noch getauft wurde!) oder sie findet es blöd und dann könnt ihr immer noch überlegen, wie sie da dann "raus kommt". Aber eben doch möglichst ohne Beeinflussung. Lieber Gruß, ennamey |
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Oh, und jetzt waren nach Daina natürlich noch mehr Kommentare da - ich bin zu langsam...
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Diese Festtage wurden auch schon vor der Christianisierung des Abendlandes gefeiert, oder wo glaubt wer, kommt der Tannenbaum, der Osterhase her? Hier und heute wird die Frage, ob am Religionsunterricht teilgenommen werden muss, wohl nicht geklärt werden können. Liebe Grüße Tatzlwurm |
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Hallo,
nach einem gründlichen Studium des Lehrplanes für Religion haben wir uns für das Fach Ethik entschieden. Der Lehrplan war extremst einseitig, andere Religionen als das Christentum fanden nur als Randnotiz Platz. Im Lehrplan für Ethik sah das ganz anders aus. Gruß Silphion |
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HI,
lass Deine Kinder im Unterricht bis sie 14 sind. Dann sollen sie selbst entscheiden. Ab 14 bin ich vom Gesetzgeber her berechtigt zu sagen ich will die oder die Religion. Oder halt keine. Dann würde ich zur Schulleitung gehen und drauf verweisen, das es in D die Religionsfreiheit gibt und sie die Entscheidung akzeptieren sollen. lg mayordomus |
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Etwas wollte ich noch fragen.
Wenn ihr so gegen den Religionsunterricht seit, Steht ihr dann auch im Restlichen Leben dazu? Bei einem Trauerfall, werdet ihr bestimmt nicht in die Kirche gehen. Bei den größeren "Massakern" sind doch plötzlich soooviele da die noch nie eine Kirche von innen gesehen haben. Und wenn ihr mal Hilfe braucht. Gebt ihr mir euer Wort, dass ihr zu keiner Einrichtung gehen werdet, die einen christlichen Träger hat? mfg Ano |
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Mein Sohn hätte sicher auch gerne Latein abgewählt, weil er den Lehrer doof fand! Religionsunterricht in der Schule heißt doch heute nicht, das die Kinder religiös im Sinne eine Konfession unterrichtet werden, ähnlich dem Katechismusunterricht, den ich noch erleben durfte. Heute ist es doch eher ein heranführen und informieren über die verschiedenen Religionen, gerade wenn es sich um konfessionsübergreifenden Unterricht handelt. Und wenn die Lehrerin auch katholische Religion unterrichtet, heißt dies ja noch lange nicht, dass es sich hier um katholischen Religionsunterricht handelt. Ich denke, es schadet einem Kind nicht, wenn es über die verschiedenen Religionen und auch ethische Aspekte informiert wird. Gerade wenn es Kinder mit so verschiedenen religösen Hintergründen zusammen Themen aus den verschiedenen Religione und auch ethische Aspekte "erlernen" und darüber diskutieren können, erweitert es doch ungemein den Horizont. Ist in meine Augen für die gegenseitige Toleranz nur förderlich. Wenn du wegen des religösen Hintergrundes der Lehrerin bedenken hast, dann würde ich das Gepräch mit ihr suchen und mir von ihr erläutern lassen, was und wie der Religonsunterricht abläuft. Hier würde ich mich auch nicht scheuen, meine Bedenken zu äußern. Das ist sicher hilfreicher als Empöung in einem Kochforum, in dem niemand an den schulischen Gegebenheiten etwas ändern kann. LG Anne Courage ist gut, aber Ausdauer ist besser. Theodor Fontane |
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Hallo,
der allereinfachste Weg ist, sich mal mit der Lehrerin zu unterhalten, bzw. sie zu einem Elternabend einzuladen. Dann kann man doch offen über die Bedenken reden. Danach ist man mit Sicherheit ein Stück schlauer. Lehrpläne sind nämlich das eine, was ein Lehrer dann daraus macht, das andere. Solange nur Kenntnisse über Religionen vermittelt werden , ist alles in Ordnung. Erst wenn der Glauben eingeübt werden soll, musst du eingreifen. So weit ich weiß, wird das heute so aber nicht mehr gemacht. Ich denke mal, dass deine Befürchtungen unbegründet sind, wenn deine Tochter da nicht an besonderes Exemplar von Lehrerin geraten ist. Man kann das durchaus auch als Bereicherung sehen: Ohne gewisse Grundkenntnisse der christlichen Religion kann man große Teile der abendländischen Kultur nicht wirklich verstehen. Denk doch nur an die Bedeutung von Religion in Kunst, Literatur, Musik und Architektur. Der Haken mit dem Ethikunterricht ist in deinem Fall sicher, dass einfach kein Lehrer dafür da ist oder zu wenig Schüler. Dann muss er nicht angeboten werden.Meine (protestantische) Tochter war auf einem katholischen Gymnasium. In der fünften und sechsten Klasse fehlte ein evangelischer Religionslehrer. Also wurde die Klasse gemeinsam von einem katholischen Lehrer unterrichtet. Der hat mit denen einen hervorragenden Unterricht gemacht, da gab es gar nichts zu meckern. Meine Tochter hat in dieser Zeit die großen Weltreligionen so gründlich kennengelernt, dass sie dieses Wissen nie mehr vergessen hat. Außerdem den Aufbau der Bibel und sie haben in der Zeit alle Fragen diskutiert, die die Kinder bewegt haben. Aber nie sind die in Glaubensfragen in eine Richtung gedrängt worden. Das war aber auch wirklich ein hervorragender Lehrer, ein echter Glücksfall. Es gab damals einen Elternabend, bei dem er sagte: Ich unterrichte Wissen, nicht Glauben. Ich denke, es lohnt sich, eurer Lehrerin erstmal eine Chance zu geben. Wenn da was läuft, was dir nicht passt, kannst du auf jeden Fall das Gespräch suchen. mfg Salvy Gelatine - Maschine - Standard - Pubertät - die Speise - eklig - riesig - Haken - gar nicht ... |
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Tja nun, ich war in der siebten Klasse, 14 Jahre alt - da fand ich den Religionsunterricht halt doof und der Lehrer war echt richtig blöde. Das heißt ja nicht, dass ich es gutheißen würde, dass Kinder alles Unliebsame abwählen. Gottseidank (
Ach ja, später habe ich den Religionsunterricht wieder gewählt, weil der neue Ethik-Lehrer echt unter aller Sau war. Der ging gar nicht und der Meinung bin ich auch heute noch (nach 13 Jahren). Da hatten meine Eltern aber nix mehr mit zu tun, das konnte ich völlig allein entscheiden. Aber das hat ja nun mit dem Thema nicht sooo viel zu tun. Guten Abend, ennamey - die Latein tapfer durchgehalten hat und nicht generell etwas gegen Lehrer hatte. |
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Hallo,
ach so, ja: Wir hatten in dieser Zeit auch ausgesprochen interessante Diskussionen bei Tisch. mfg Salvy Gelatine - Maschine - Standard - Pubertät - die Speise - eklig - riesig - Haken - gar nicht ... |
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§124 NSCHG: "(2) Über die Teilnahme am Religionsunterricht bestimmen die Erziehungsberechtigten. Nach der Vollendung des 14. Lebensjahres steht dieses Recht den Schülerinnen und Schülern zu. Die Nichtteilnahme am Religionsunterricht ist der Schulleitung schriftlich zu erklären."
Und, vor allem §7 (2) GG: "2) Die Erziehungsberechtigten haben das Recht, über die Teilnahme des Kindes am Religionsunterricht zu bestimmen." Das heißt im Klartext, dass in keinem Bundesland irgend ein Kind gezwungen werden kann, gegen den Willen der Erziehungsberechtigten (bzw. gegen den eigenen Willen nach Erreichen der Religionsmündigkeit) am Religionsunterricht teilzunehmen. Ein Problem stellt dies dar an Bekenntnisschulen, wie sie z.B. in einigen Teilen Niedersachsens bestehen (bereits in der Grundschule). Hier müssten die betreffenden Kinder eine staatliche Schule besuchen. @Ano: O nein! Solange dieser christliche Träger von Staat, Steuermitteln und Beiträgen finanziert wird, nehme ich diese Einrichtungen selbstverständlich in Anspruch. Wo findet man denn ein Krankenhaus, das KEINEN christlichen Träger hat? LG UTee |
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Hallo,
wie schon oben öfters berichtet wurde werden im Unterricht Themen wie Abtreibung, Suizid etc. besprochen...das erweitert die Denkweise und den Horizont...und vielleicht auch ein bischen Allgemeinbildung. Was ist denn so verkehrt daran? Ich finde es schlimm, wenn einem 10 jährigen Kind diese Möglichkeit von vornherein genommen wird. LG sterzi |
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danke! Die Kirchen bekommen jedes Jahr MILLIARDEN an steuergeschenken vom Staat. Wenn die christlichen Träger so nächstenliebend wären wie sie immer tun, würde zumindest die katholische Kirche sich vom Reichtum des Vatikans finanzieren, statt vom Steuerzahler. Die 5 Milliarden Euro könnten viel besser an anderer Stelle eingesetzt werden. Katholische Kirche und den Schwachen helfen ist doch nur Schein. Aber dazu ist wahrscheinlich Religionsunterricht da, den Kindern vorgaukeln, die Kirchen würden sich zum Wohle der Allgemeinheit aufopfern. gruss, beere |
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Ich finde es ganz toll was hier alles zusammen gekommen ist. Leider sind viele Antworten meiner Meinung nach am Thema vorbei.
Es geht nicht grundsätzlich nur um Reliunterricht sondern um andere Faktoren die ich im EP auch erörtert hatte. Auch gibt es von Bundesland zu Bundesland abweichungen. Ich fragte nach Hessen.... Entweder habe ich es überlesen oder es kam wirklich nichts dazu. Ich für mch habe beschlossen es hierbei zu belassen. Ich habe per KM viele Nachrichten erhalten die mich nicht nur bestätigen in meiner Meinung, die aber auch viel Kritik brachten, aber sehr informativ waren. Danke euch für eure Meinungen hier Viele Grüße
Susanne |
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beere,
in vielen anderen Ländern gibt keine Kirchensteuer....da zahlen die Bürger selbst.....und wenn sie in ein Krankenhaus kommen, sind dann Angehörie die dann den Patienten mit der Grundversorgung versorgen. Leider fusionieren viele christliche Krankenhäuser und werden zu GmbH`s .....ohne Vitamin B haperts auch an der Versorgung.....aber das ist erst der Anfang. sterzi |
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dass man KEINEN Religionunterricht besuchen muss, galt zumindest in Bayern schon vor fast 50 Jahren!
Ich würde mit allen Mitteln um dieses Recht für meine Kinder kämpfen. gwex |
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gwex,
trefflicher geht`s nicht...danke |
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jetzt zeig mir doch mal die statistik, die das belegt ... gruss, beere |
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ich meinte logischerweise das Recht, dass die Kids NICHT den Religionsunterricht besuchen müssen!
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Bei Wikipedia ist nachzulesen, dass Eltern ihr Kind per Erklärung an die Schulleitung vom Religionsunterricht abmelden können.Ist ja auch eigentlich richtig so. Bleibt aber die Frage, wie die Schule dann ihrer Aufsichtspflicht genügen wird. Wird kein Ersatzfach angeboten, wird deine Tochter wahrscheinlich in während der Zeit des Unterrichts in irgendeine andere Klasse gestopft.
mfg Salvy Gelatine - Maschine - Standard - Pubertät - die Speise - eklig - riesig - Haken - gar nicht ... |
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Susanne, ich habe das Grundgesetz zitiert! Da kann sich auch eine hessische Grundschule nicht drüber hinwegsetzen. Die Auskunft, die du erhalten hast, ist falsch.
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Ja, gwex, uns hat man in unserer Kindheit noch laufen lassen. Heute werden Lehrer wegen Verletzung der Aufsichtspflicht verklagt, weil sie ein Kind vor die Tür gestellt haben. Zumindest hier bei uns (in Hessen) treibt das manchmal tolle Blüten.
mfg Salvy Gelatine - Maschine - Standard - Pubertät - die Speise - eklig - riesig - Haken - gar nicht ... |
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sterzi, du glaubst doch hoffentlich nicht ernsthaft, dass die hiesigen Krankenhäuser mit der Kirchensteuer gesponsort werden???
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>>Aber dazu ist wahrscheinlich Religionsunterricht da, den Kindern vorgaukeln, die Kirchen würden sich zum Wohle der Allgemeinheit aufopfern.<<
war das bei dir im Reliunterricht so? Bei mir war das nämlich nie so, dass die Kirche in irgend einer Form glorifiziert worden wäre... im Gegenteil ... Wir sprachen drüber, wie viele Kriege durch die Religion (und JA, auch und gerade die christliche Kirche) in die Welt gebracht wurden, den Ablasshandel, die Inquisition .... Religionsunterricht zeichnet mit dafür verantwortlich, das ich unbequem bin und in Frage stelle .... Ich habe seltenst mal gefehlt ... aber das die Kirchen als große Wohltäter dargestellt wurden, müsste dann wirklich in den zwei, drei Malen, die ich in meiner gesamten Schulzeit gefehlt habe, durchgenommen worden sein .... Lieben Gruß
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Huhu,
wenn mich als Kind irgendwer zu Religionsunterricht gezwungen hätte, dann hätte ich geschwänzt. Auch als zehnjähriges Mädchen. Ein Interesse an Religion kann und sollte man nicht aufzwingen und es gibt auch eine negative Religionsfreiheit. Wenn jemand meinen künftigen Kindern Themen wie Sterbehilfe, Abtreibung und Suizid aus kirchlicher Sicht (und somit als unverzeihliche Sünden) als Sünden nahebringen möchte, dann werde ich dagegen Sturm laufen. Denn es ist nich Sache der Kirche, in einem säkulären Staat einem Kind die eigenen Werte zu vermitteln. Und das Argument, dass man als Kind auf anderen Unterricht auch keine Lust gehabt hätte oder einem der Besuch eines uninteressanten Fachs nicht geschadet hätte, finde ich einfach schwach. mir hat e auch nicht geschadet, dass meine Mutter mit Alkohol gekocht hat, als ich noch klein war. Dennoch finde ich es unglaublich unvernünftig, wenn nicht gar gefährlich. Ja, mir ist bewusst, dass der Vergleich hinkt. Aber nur, weil einem selbst etwas nicht schadet, muss das nicht auch für andere gelten. Ich persönlich würde zusehen, alle mir lieben Menschen aus einem irgendwie gearteten Religionsunterricht herauszuholen. Ich bin gespannt, ob Saannes Tochter wirklich zu diesem Unterricht gezwungen werden kann. |
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Hallo!
Ich denke, dieses Thema hat eigentlich zwei Seiten. Die eine ist, dass die Schule hier gegen das Grundgesetz in Bezug auf die Religionsfreiheit verstößt. Weiter oben ist die Rede von 6 5. Klassen - also locker 120-180 Schüler. Wenn es nicht gerade eine Schule in kirchlicher Trägerschaft ist, bezweifle ich doch stark, dass bei dieser Anzahl Kinder nicht genug konfessionslose bzw. Angehörige anderer Glaubensgruppen zusammenkommen, um einen Ethikunterricht abzuhalten! Wirkt auf mich eher wie Bequemlichkeit in Bezug auf die Organisation seitens der Schule (Reli scheint ja auch im Blockunterricht stattzufinden und nicht ganzjährig, oder?). Das geht irgendwie gar nicht, denn die Religionsfreiheit ist eines unserer Grundrechte und gegen die darf keine Schule verstoßen. Da würde ich als Mutter dem Direktor aber deutlich meinen Unmut kundtun und eventuell sogar höhere Stellen einschalten, weil geht einfach gar nicht... Die andere Seite ist der Religionsunterricht an sich und die Sorgen, die die TE dabei hat. Diese Sorgen sind bei modernem Reliunterricht wirklich unbegründet. Ich bin jetzt schon 8 Jahre aus der Schule raus und schon in meiner kompletten Schullaufbahn war Religionsunterricht absolut kein Glaubensunterricht. Es war allgemeinbildender Unterricht, der alles andere als geschadet hat. Selbst "Bibelkram" ist nicht zwingend mit Glaube verknüpft. Die Bibel ist der weltweite Bestseller schlechthin und wird, wie salvy schon schrieb, in diversen Bereichen des (kulturellen) Lebens immer wieder aufgenommen. Ich finde, dass es gerade auch dem Atheismus sehr zuträglich ist, wenn man sich mal genau damit beschäftigt, woran man da eigentlich nicht glaubt ;). Und auch in der weiteren Schullaufbahn schadet es nicht, wenn man z.B. im Deutschunterricht bei Goethes Faust oder so ein bisschen religiöses Hintergrundwissen hat. Reliunterricht hat nichts mit kirchlicher Indoktrination zu tun, sondern ist eher ein allgemeinbildendes Fach. GLG, Elphi |
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hallo,
ich bin der ansicht, glauben ist privatsache und hat in einer verpflichtenden schule nichts zu suchen. im rahmen des geschichtsunterrichts waere allerdings eine einordnung der verschiedenen religionen in den geschichtlichen und kulturellen kontext mehr als wuenschenswert. sich ueber werte, normen, ethik gedanken zu machen, ist richtig, aber sollte eben nicht ideologisch gesteuert sein, dazu gibt es im uebrigen den philosophieunterricht. und um die entstehung der welt zu verstehen, tja, da haben wir die naturwissenschaften. es ist im uebrigen gut und schoen, dass der religionsunterricht an oeffentlichen, verpflichtenen schulen kein zwang ist, aber ihr glaubt doch nicht ernsthaft, dass ein zweitklaessler freiwillig fuer zwei (mir waers lieber, es wuerde in der zeit musik unterrichtet) stunden pro woche aus der klasse genommen werden will... als einziger.... beste gruesse h. |
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Hallo,
@Saanne: handelt es sich bei der Schule um eine Gemeinschaftsschule, oder um eine konfessionelle Schule? LG Monika |
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Oja! Da stimme ich unbedingt zu! Zu diesem Zweck habe ich die Bibel durchgelesen und da sträubte sich mir des öfteren das Gefieder! Das sollten gerade Gläubige mal tun und nicht nur die verharmlosten Kurzfassungen kennen! "Denn sie wissen nicht, was sie glauben" ist der Titel eines äußerst lesenswerten Buches von Franz Buggle. Es enthält im Anhang Hunderte von "Stellen" aus der Bibel dazu. |
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Nun, das "Auge um Auge, Zahn um Zahn" stammt aus dem Alten Testament. Das ist ein Geschichtsbuch und für Christen nicht maßgeblich, da zählt das Neue. Die Bibel wird interpretiert und nicht wortwörtlich genommen. Das machen höchstens ein paar fundamentalistische Splittergruppen. Das will ich hier jetzt aber nicht vertiefen, das gehört ja eigentlich nicht hierher.
Nur den einen Hinweis noch: Die eigentliche Glaubensunterweisung findet nicht in der Schule statt. Dazu ist Kommunion- und Konfirmationsunterricht da. mfg Salvy Gelatine - Maschine - Standard - Pubertät - die Speise - eklig - riesig - Haken - gar nicht ... |
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Hallo
Genau! Und deshalb sträuben sich mir die Nackenhaare, wenn es als nicht schlimm empfunden wird, wenn die Kinder das "Vater unser" beten. "Dein Wille geschehe"....schaut euch mal die Bibelstellen an, welchen Willen dieser "liebe Gott" denn hat. Es gibt durchaus Bibelstellen, in denen deutlich wird, dass er nicht der "gütige Vater" ist. Bei uns wird im katholischen Religionsunterricht auch gebetet und der Unterricht wird teils durch kath. Priester und Gemeindereferenten erteilt. Und erst vor Kurzem hat dieser den Kindern mit der Hölle gedroht, wenn sie nicht "lieb" sind. Kirche und Religion sind Privatsache und haben in einer staatlichen Schule nichts verloren. Religion als Unterrichtsfach sollte generell durch Ethikunterricht ersetzt werden. Liebe Grüße Oelemaedi
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Guten Morgen,
ich kann zur Frage der Verpflichtung zur Teilnahme am Religionsunterricht leider nix beitragen Aber ich möchte ganz kurz von mir berichten: Ich bin ja ein Kind der DDR und wie die meisten hier daher konfessionslos. Nach dem Wechsel unseres Schulsystems damals wurden bei uns ab der 10. Klasse Ethikunterricht, wahlweise evangelische oder katholische Religion angeboten. Also es waren schon Pflichtfächer, aber man konnte natürlich zwischen den 3 Angeboten wählen. Da wir 3 Klassen waren, von denen die meisten Schüler konfessionslos waren, war der Ethikunterricht innerhalb kürzester Zeit überfüllt. Ansonsten ist unsere Gegend hier eher evangelisch, auch dieser Kurs war dann also gut gefüllt. Da hab ich mir praktischerweise gedacht, ich mache einfach mal katholische Religion. Meine Eltern hatten sich auch kurzzeitig Sorgen gemacht, ABER: aus Mangel an Lehrkräften für katholische Religion hatten wir einen Vikar als Lehrer. Es war ein jüngerer, aufgeschlossener Mann, mit dem wir die herrlichsten Diskussionen hatten. Ich glaube, es war für ihn mindestens genauso interessant und aufschlussreich wie für uns. Am liebsten hat er sich mit den Schülern unterhalten, die so gar nichts für die Religion übrig hatten LG |
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Also, ich war auf zwei kirchlichen Schulen, wobei ich aus einem sehr unchristlichen Elternhaus komme (die Intention meiner Eltern bei dieser Schulwahl hatte nichts mit dem Glauben zu tun, sondern sie wollten, daß ich ein Mädchengymnasium besuche, und die gibt es nun mal jedenfalls in unserer Gegend nur in kirchlicher Trägerschaft), und habe einige Religionslehrer und dreizehn Jahre Religionsunterricht erlebt. Sämtlicher Religionsunterricht zeichnete sich dadurch aus, daß eine sehr kritische Auseinandersetzung mit der Religion erfolgte, indoktriniert wurden wir in keiner Weise. Wenn ich mir heute anschaue, wie wenig Ahnung viele Menschen von religiös konnotierten Dingen haben, und dazu gehören nun einmal aufgrund der Vormachtstellung der Kirche über Jahrhunderte viele Bereiche des Allgemeinwissens, kann ich nur sagen, zum Glück habe ich den Religionsunterricht besucht und habe daraus einiges davon mitgenommen. Und als genau das würde ich bei meinen eigenen Kindern den Religionsunterricht auch einstufen, als Chance, das Allgemeinwissen zu verbreitern und zudem das Diskutieren zu üben. Daß Kinder wegen des Religionsunterrichts zu treuen Anhängern der Kirche werden, halte ich für ausgeschlossen. Und außerdem schadet es nichts, die Argumentation des Feindes zu kennen
Ob es rechtlich in Ordnung ist, Religionsunterricht an einer staatlichen Schule verpflichtend zu machen, weiß ich nicht, wahrscheinlich nicht. Übrigens habe ich Anfang der vierten Klasse umzugsbedingt die Grundschule wechseln müssen und in der neuen Schule - keine kirchliche Schule - wurde morgens bei unserer Klassenlehrerin vor Unterrichtsbeginn gebetet und zwar so richtig "katholisch", mit Kreuzzeichen machen vorneweg und so. Im nachhinein wundere ich mich ja, daß da keine Eltern eingeschritten sind. Das war nämlich wirklich nicht okay, neunjährige Kinder dazu zu verpflichten, "im Namen des Vaters, des Sohnes usw." jeden Morgen einen bestimmten Gott anzurufen... Viele Grüße, Jana |
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Hallo Saanne,
Unterstützung auch von mir - ich würde das nicht auf sich beruhen lassen! Erzählst Du uns, wie die Sache ausgeht? Ich habe insgesamt ein knappes Halbjahr am Religionsunterricht einer deutschen Schule teilgenommen, bevor ich ihn fluchtartig Richtung Ethikunterricht verlassen habe. Rückblickend kann ich sagen: die einzige Phase in meiner Schullaufbahn, in der ich so etwas wie Ausgrenzung erfahren habe. Soviel zum Thema "das schadet schon nicht". Ich frage mich immer, warum der offensichtliche Weg, dieses und vielleicht noch ein paar andere Probleme zu lösen, nicht gegangen wird: unkonfessioneller Ethikunterricht als Pflichtfach von der ersten bis zur letzten Klasse. |
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Hallo
Jaaaa Liebe Grüße Oelemaedi
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Wo gibts denn sowas? Liebe Grüße Daina |
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Hallo
Im Saarland Liebe Grüße Oelemaedi
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Die sind da erzkatholisch, oder?
Liebe Grüße Daina |
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Bei uns (Abijahrgang 99) wurde auch Schulgebet gesprochen, jeden Morgen, mit Aufstehen und so. Und es hingen natürlich Kruzifixe in allen Klassenzimmern. Ob das heute in Bayern immer noch so ist?
Jana, eine Langzeitwirkung meines Ausflugs zu den Protestanten ist, dass ich bis heute Teile des Glaubensbekenntnisses aufsagen kann - das wurde dort nämlich auswendig gelernt und abgefragt. Auf dieses "Wissen" könnte ich gut verzichten! Für mein Studium waren tatsächlich Kenntnisse der Religions- und Philosophiegeschichte sehr hilfreich, die hatte ich erfreulicherweise aus unserem sehr guten Ethikunterricht. |
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Hallo
Zum Teil, ich zum Beispiel nicht Aber die Grundschule meiner Tochter findet immer einen Grund, Gottesdienste abzuhalten. Bei der Einschulung meiner Tochter vor 4 Jahren bekamen alle Kinder dieses Kreuz auf die Stirn. Dabei waren einige konfessionslose Kinder, Zeugen Jehovas und Muslime. Ich habe mich bei der Rektorin darüber beschwert und bekam die Antwort: "Darüber haben wir uns noch nie Gedanken gemacht." Liebe Grüße Oelemaedi
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Nunja bei uns gabs auch Einschlungsgottesdienst, aber da wir hier überweigend EV sind, war das nicht so wild
Liebe Grüße Daina |
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In jedem Kindergarten, von dem ich hier weiß, wird mindestens einmal im Jahr die Noah-Arche-Story thematisiert. Die Kinder basteln Archen, malen Tiere, schneiden aus, machen Rollenspiele etc. pp. Alles im Zeichen eines Gottes, der Noah und seine Familie und die lieben Tiere rettet.
Kein Wort davon, dass derselbe Gott gleichzeitig alle anderen Menschen ersäuft. |
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"aber da wir hier überweigend EV sind, war das nicht so wild"
Daina, zu dieser Ansicht gelangt man in erster Linie, wenn man Teil der Überwiegenden ist. |
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Poutine damit war gemeint, das die Kinder weder mit Weihwasser beträufelt wurden noch ein Kreuz vor Ihrer Brust zeichnen mussten.
EV ist ja schon etwas lockerer als Kath. Utee* naja dann hätte man auch erwähnen müssen warum der Gott alle anderen ersäuft hat Liebe Grüße Daina |
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Hi,
Bei mir war es ähnlich wie bei Jana - katholische Grundschule und katholisches Gymnasium, aber meine Eltern sind nicht religiös. Es waren halt die besten Schulen hier in der Gegend. Ich habe 13 Jahre Religionsunterricht gehabt. Davon viele Jahre bei einer Nonne. Und was wurde da besprochen? Verschiedene Religionen und deren Feste, Themen wie Abtreibung, Sterbehilfe u.ä. Gebetet habe ich selbst auf der Ordensschule im Religionsunterricht nie. Ich bin selbst nicht besonders gläubig, aber der Unterricht hat mir sehr geholfen, andere Religionen und auch Kulturen zu verstehen und die Hintergründe von verschiedenen religiösen Festen zu verstehen und respektieren zu lernen. Vielleicht wäre es nicht schlecht, wenn der ein oder andere sich mal mit den verschiedenen Religionen auseinandersetzen würde - denn dann fällt es viel leichter zu verstehen, dass letztendlich die Menschen dahinter doch viel gleicher sind, als man vorher gedacht hat. Natürlich hat man in Deutschland das Recht darauf, nicht am Religionsunterricht teilzunehmen. Ich finde allerdings, dass Eltern die Pflicht haben, ihren Kindern eine freie Meinungsbildung über Themen wie Religion zu ermöglichen und ihnen nicht die Möglichkeit nehmen sollten, die Allgemeinbildung zu erweitern. Selbstverständlich gibt es auch die Möglichkeit, sämtlichen kirchlichen Einrichtungen fern zu bleiben und sämtliche auch nur annähernd religiöse Feste (selbstverständlich inkl. Weihnachten und Ostern) zu meiden. Aber dann tue man das doch bitteschön ohne großes Geschrei und Geprügel auf andere - man selbst will ja auch nicht "zur Religion gezwungen werden". Es gibt übrigens durchaus auch Krankenhäuse ohne christlichen Träger. Wenn du ernsthaft der Auffassung bist, dass deine Kinder seelischen Schaden nehmen, wenn sie am Religionsunterricht teilnehmen, dann musst du sie davon freisprechen und mit den sich daraus ergebenden Konsequenzen (Teilnahme an einer anderen Unterrichtsstunden wegen Aufsichtspflicht, Ethikunterrich, ...) leben. Ich würde aber an deiner Stelle mal versuchen darüber nachzudenken, ob du damit deinen Kindern nicht auch Chancen nimmst. Liebe Grüße, Schnecke |
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...ach ja, übrigens werden auch im Alltag häufig Zitate aus der Bibel verwendet, von denen viele Menschen gar nicht wissen, dass diese dort ihren Ursprung haben. Auch hier könnte "Wissen über den Feind" also von Vorteil sein.
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Hallo
Und wer einen dieser Kleinen, die an mich glauben, zum Abfall3) verführt, für den wäre es besser, dass ihm ein Mühlstein an den Hals gehängt und er ins Meer geworfen würde. Wenn dich aber deine Hand zum Abfall verführt, so haue sie ab! Es ist besser für dich, dass du verkrüppelt zum Leben eingehst, als dass du zwei Hände hast und fährst in die Hölle, in das Feuer, das nie verlöscht. «Markus 9.42-9.43» So, ne? Liebe Grüße Oelemaedi
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Hallo Sanne,
ich kann dich sehr gut verstehen. Das Gleiche Problem hatten wir auch. Ist ein ständiger Kampf. Anfangs haben wir Dario am Releunterricht teilnehmen lassen. Bis so besch***** Hausaufgaben kamen, wie "schreib Gott einen Brief" Dario wollte Gott aber nichts schreiben, hat gewisse Hausaufgaben nicht machen wollen und ich habe ihn auch nicht dazu gezwungen. Also gab es eine schlechte Note. Ich habe dann durchgesetzt, das er nicht mehr am reli Unterricht teilnimmt. Zuerst hatte man mir versichert, das es ein wertfreier, rein infomativer Unterricht sei. Das war leider nicht so. In der weiterführenden Schule konnte man wählen Ethik oder evangl, bzw Kath. Religion. Soweit si gut, bis in der 7. Ethik wegfiel und Religion Zwang wurde. Auch hier haben wir uns das erstmal angeschaut und dann, da sich mehrere Eltern aufgeregt haben, einen Widerspruch beim rektor eingelegt und ihn vom Relo-Unterricht abgemeldet. Zu unserem Unverständnis haben einige Eltern, die Anfangs auch kein Reliunterricht wollten, sich damit abgefunden und es doch nicht als so schlimm empfunden. Aber nach einigem Hin- und Her haben wir Eltern und Elternvertreter dafür gesorgt, das der Reliunterricht wieder vom Stundenplan verschwindet. Leider ist Religionunterricht, in den Schulen nicht wertfrei und informativ. Und glaubensbezogenen Unterricht ist einfach gegen unserer atheisstischen Überzeugung. Was sagen denn die Eltern der muslimischen Mitschüler dazu??? Ich kann euch nur raten, tut euch zusammen, beruft einen Elterabend ein und wehrt euch. Liebe Grüße dariosmama |
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hi,
das sollten sich mal die Christen zu Herzen nehmen, die hier auf denen rumpruegeln, die ihre Kinder vor der Indoktrination bewahren wollen..... gruss, beere |
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Weißt du, Beere, ich bin ganz sicher die letzte, die irgendjemanden zu irgendwas zwingen will. Vielleicht liest du mein Posting mal vernünftig, anstelle mich zu beleidigen.
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Und ich verweise auf den guten alten Saul, der die göttliche Anweisung bekam, nicht nur den besiegten Feind abzuschlachten, sondern komplett auch dessen Frauen und Kinder und Vieh. Saul hat das Vieh lieber behalten und schon wurde er ersetzt, weil Gott nicht gefallen hat, dass er nicht alle abgeschlachtet hat wie angewiesen ... Etwas harmloser die "Gerechtigkeit" Gottes beim Betrug des Esau. usw. usf. ... |
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Da sist aber sehr Pauschlisiert Ich hatte einen wertfreien und informativen Reli-Unterricht Und Beere nur weil du eine andere Meinung hast und sagts Gott gibt es nicht musst du andere hier nicht beleidigen Liebe Grüße Daina |
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Versuch, einer Zusammenfassung: Religion ist in den meisten Ländern (auch in Hessen) ordentliches Lehrfach. Niemand kann zur Teilnahme am Religionsunterricht gezwungen werden, für Kinder unter 14 Jahren treffen die Eltern die Entscheidung. Ab einem Alter von 10 Jahren muss ein Kind dazu gehört werden, ab 14 trifft es alle Entscheidungen das Bekenntnis betreffend allein, da haben auch Eltern kein Mitspracherecht mehr. Ersatzunterricht als Fach Ethik muss in Hessen nur angeboten werden, wenn genügend Schüler und Lehrkräfte vorhanden sind. Genaue Auskünfte erhält man beim jeweils zuständigen Schulamt.
mfg Salvy Gelatine - Maschine - Standard - Pubertät - die Speise - eklig - riesig - Haken - gar nicht ... |
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Hallo
So sehe ich das auch. Das kann man doch in einem allgemeinen Ethikunterricht wunderbar verwirklichen, oder nicht? Dafür muss mein Kind aber nicht das "Vater unser" oder das Glaubensbekenntnis auswendig lernen. Die Betonung liegt auf auswendig lernen. Gebete werden monoton runtergerasselt ohne jemals über deren Inhalte zu sprechen. Liebe Grüße Oelemaedi
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Ich wiederhole das gerne nochmal: Ich habe in den ganzen Jahren im Unterricht nicht einmal gebetet. Ich kann heute so gerade das Vater unser und das Ave Maria. Sonst nix. Mir ist auch niemand bekannt, der den Relgionsunterricht damit verbracht hat, seitenweise Gebete und Verse auswendig zu lernen.
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Schließe mich schneckchen an.
Ich kann Vater unser, Glaubensbekanntnis, 10 Gebot und den 23ten Psalm..... aber das hab ich im Konfirmandenunterricht gelernt und nicht in der Schule Liebe Grüße Daina |
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Definitiv nicht in ganz Bayern. Ich kann mich nicht erinnern, dass bei meinen Kindern (eingeschult 1997 und 1999) jemals ein Schulgebet gesprochen wurde, weder in der Grundschule noch an den weiterführenden Schulen. Es gab auch zur Einschulung keinen von der Schule organisierten Gottesdienst, in der Grundschule kann ich mich an gar keinen Gottesdienst erinnern. Die weiterführenden Schulen haben immer zum Schuljahressanfang und -ende zu ökumenischen Gottesdiensten eingeladen, aber die Teilnahme war selbstverständlich für ALLE Schüler freiwillig. Ich glaube, wenn es anders gewesen wäre, wären wir auch auf die Barrikaden gegangen. Aber das ist wohl der Vorteil der Großstadt. Wobei ich einem konfessionsübergreifenden Religions- und Ethikunterricht nicht negativ gegenüber stehe, im Gegenteil, Religionen gehören zu unseren Gesellschaften und die Schüler sollten die Chance haben, sich damit kritisch auseinandersetzen zu können. Aber dies ist natürlich eine Frage der inhaltlichen Gestaltung des Religionsunterrichts. LG Anne Courage ist gut, aber Ausdauer ist besser. Theodor Fontane |
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...und ich im Kommunionsunterricht.
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Hallo,
ich halte meine Ausagen nicht für Pauschal. Zumindest nicht, was meine Erfahrungen angeht. Das es sicher Schulen gibt, die das super hinkriegen, Religionuntericht so zu gestalten, das über alle Religionen informiert wird, ohne in einer bestimmten Richtung abzugleiten, steht außer Frage. Und das Wissen über Religionen und auch die Gefahr der Sekten, gehört auch meiner Meinung nach, zur Allegemeinbildung. Wir haben leider, an den 3 Schulen, die Dario besucht hat, die Erfahrung gemacht, das der Unterricht nicht wertfrei ist. Und wir haben den Lehrern immer erstmal eine Chance gegeben. Und Dario durfte mitentscheiden. LG Dariosmama |
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Kleines Schneckchen, schön, wenn es bei Euch so lief. Wie gesagt, meine Erfahrung (bayrische staatliche Schule in den Neunzigern) war eine ganz, ganz andere. Aber selbst wenn der "Religionsunterricht" anderswo so toll und offen gestaltet ist - warum nicht den letzten Schritt weiter gehen und direkt konfessionslosen Unterricht daraus machen? Dann hätten alle was davon, auch die kleinen Christenmenschen!
In unserem (wie gesagt tollen) Ethikunterricht wurden die Welreligionen übrigens theamtisiert, aber weitaus mehr Raum wurde der Philosophie gelassen. Ich finde ja auch, dass ein bisschen Wissen über die Weltreligionen zum Beispiel beim Pub Quiz sehr hilfreich sein kann, aber die Auseinandersetzung mit philosophischen Strömungen ist doch gewinnbringender, sagt mir mein humanistisches Bilfungsideal. Daina, ich möchte aber auch nicht bei den Protestanten mitbeten, ok? |
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Es wird NIEMAND zum beten gezwungen, wenn andere beten hält man halt seine Klappe und betet nicht, wo ist das Problem.
Aber Religionsunterricht komplett abzuschaffen und einfach Ethikunterricht anzubieten, hätte ich auch kein Problem mit, dann gibts solche Diksussionen jedenfalls nicht und keiner hat ne Ausrede irgendwo irgendwen befreien zu wollen Liebe Grüße Daina |
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öhm Sorry... meine natürlich Mund, nicht Klappe
Liebe Grüße Daina |
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Bilfung, naja, Ihr wisst schon!
Anne, ja, das war natürlich auf dem platten Land, und dann war es genau in der Zeit des Kruzifix-Urteils; ich kann mir gut vorstellen, dass das ein Jahrzehnt später anders aussah, vor allem in München. Der Vorteil: ach, war das zu meiner Zeit einfach, eine kleine Rebellin zu sein! |
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Da gibt es auf der einen Seite Lehrer, die den Religionsunterricht gern mit missionarischem Eifer lehren
Auf der anderen Seite sind da die Lehrer, die versuchen Religion allgemeiner (religionsübergreifend) zu vermitteln. Die versuchen, das Positive aus einer Religion zu vermitteln, was beim christlichen Glauben Werte wie z.B. Nächstenliebe sein sollten Ich hatte das Glück, an solche Lehrer zu geraten. Aber egal, an welche "Sorte" Lehrer man gerät, sollte man doch im Elternhaus beginnen, Kinder dazu anzuregen, Dinge kritisch zu hinterfragen. Wer im Geschichtsunterricht mal einen handfesten Nazi als Lehrer hatte, oder eine Lehrerin, die aufgrund ihrer Beziehungsproblematik, die Jungs in ihrer Klasse als "zukünftige Monster" bezeichnet (im Nachhinein natürlich ironisch gemeint Da macht es keinen Sinn das Kind auszuschliessen; es muß lernen, auch mit solchen Situationen - mit Hilfe der Eltern - klar zu kommen. LG Dag |
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"Aber Religionsunterricht komplett abzuschaffen und einfach Ethikunterricht anzubieten, hätte ich auch kein Problem mit, dann gibts solche Diksussionen jedenfalls nicht und keiner hat ne Ausrede irgendwo irgendwen befreien zu wollen"
Meine Rede - die offensichtliche, einfachste, beste Lösung. Naja, nach der Revolution werde ich das auf jeden Fall als erstes einführen! |
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Also meinetwegen kann man das Kind nennen wie man will. Ob Religionsunterricht oder Ethik, das ist mir schnurzpiepegal. Da schließe ich mich Daina an
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Hallo
Bei uns wird im katholischen Religionsunterricht definitiv gebetet. Das "Vater unser" wurde abgehört und benotet. Es wurden Tests geschrieben, in denen Bibelstellen gedeutet werden sollten (3. Klasse Grundschule!). Weil die Kinder das nicht konnten, sollte die ganze Klasse eine vier aufs Zeugnis bekommen. Es ist ja schön, wenn es auch anders läuft. Doch bei uns ist das leider nicht der Fall. Meine Kinder besuchen freiwillig den evangelischen Religionsunterricht, der dem Ethikunterricht sehr nahe kommt. Liebe Grüße Oelemaedi
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Oho, ich glaube, damit können wir so langsam zur Abstimmung kommen!
"Die Abschaffung des konfessionellen Religionsunterrichts an deutschen Schulen zugunsten eines konfessionell ungebundenen Ethikunterrichts als Pflichtfach für alle Klassen wird hiermit beschlossen. Diese Verordnung tritt zum Schuljahr 2011/2012 in Kraft. Die Unterzeicheten Chefkoch Abt. Familie und Kinder" Mensch, da haben wir so kurz vor Wochenende ja noch richtig was weggearbeitet! LG |
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Hallo
Zu schön um wahr zu sein Liebe Grüße Oelemaedi
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Haben sie das nicht mal vor einigen Jahren in Berlin versucht? Hab ich aber ganz aus den Augen verloren. Die Kirchen waren vehement dagegen, erinnere ich mich.
Ich bin für eine Grundgesetzänderung! |
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Die Unterzeicheten Chefkoch Abt. Familie und Kinder" Ob sich der liebe Gott allerdings von solchen menschlichen Gesetzen am Wirken hindern lässt, ist dann noch sehr die Frage! LG Angie |
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Religionsunterricht in Deutschland
Also: Die Tochter muss da nicht hin. Falls sie es aber vorzieht, da hinzugehen, weil sie lieber in der Klasse bleibt oder aus anderen Gründen dahingehen will, musst du dir auch keine Kopf machen. Würde die befürchtete Indoktrination tatsächlich stattfinden und funktionieren, wären die Kirchen überall proppenvoll. Ich halte es für wirklich unwahrscheinlich, dass deine Tochter durch diesen Unterricht "Schäden" an ihrer "Seele" nehmen könnte. mfg Salvy Gelatine - Maschine - Standard - Pubertät - die Speise - eklig - riesig - Haken - gar nicht ... |
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Bei uns war es so, dass die Kinder nach Hause kamen und mit mir ab und zu besprechen wollten, was sie in Reli gerade gelernt hatten. Da war es natürlich einfach, das alles zu relativieren. Insofern hat der Unterricht ihnen tatsächlich nicht geschadet.
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@Angie Das sind genau die Sätze, die in meine Augen FÜR Ethikunterricht und GEGEN Religionsunterricht sprechen! LG Anne Courage ist gut, aber Ausdauer ist besser. Theodor Fontane |
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Liebe Saane,
leider kann ich Dir nicht in der Sache helfen, aber ich möchte Dir den Rücken stärken. Zuerstmal: Ich bin evangelisch aber gefühlt konfessionslos. Grundsätzlich stört es mich nicht, wenn alle gemeinsam Reli haben würden. Was mich aber stören würde, wäre wenn wirklich der Fokus aus Katholischen Werten liegen würde. Beispiel Vater unser. Wenn das Vater unser quasi wie ein Gedicht behandelt werden würde- man lernt es, weil es die Basis der christlichen Betsarbeit ist- wird abgefragt und dann lernt man aber auch etwas aus dem Muslimischen Bereich oder aus der Thora. Wäre für mich so in Ordnung. Nicht in Ordnung wäre es für mich, wenn das Vater unser jedes Mal gebetet werden würde und so wie bei uns damals in jeder Stunde ein christliches Lied singen muss. Natürlich ist das Wissen über Religionen Teil der Allgemeinbildung und ich bin auch der Meinung, dass das vermittelt werden muss. Aber es war nicht toll- dass das immer so war: Das sind wir und das sind die anderen. Wenn es Lernstoff ist, dann sollte es doch bitteschön Neutral sein - zumindest wenn man keiner dieser Religionen angehört. Grüßle |
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Salvy, saanne hat es doch eingangs schon geschrieben: "das meine Tochter da auch nicht hin will, und ja ich habe sie vor die Wahl gestellt..... nix zu machen...."
Aber nur, weil sie nicht in den Religionsunterricht will, musst Du doch ihre Seele nicht gleich in Anführungszeichen stellen. Angie, pass bloß auf, nicht dass ich den lb. Gott hier in einem Abwasch noch mit abschaffe! |
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Vater unser auswendig lernen und dann benoten-
was ist daran anders, als ein Gedicht auswendig zu lernen und das wird dann benotet? Worin unterscheidet sich die Interpretation einer Bibelstelle von der eines Buches? |
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Dass man "Seele" in Anführungszeichen stellt, ist für einen Atheisten ganz normal, wenn er sich christlicher Nomenklatur bedient. Soll heißen, dass man dieses Wort benutzt, aber mit Distanz, weil man nicht hinter dem Inhalt steht.
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Hallo,
Utee, ob in Berlin tatsächlich ernsthaft die Überlegung stattfand, den Religionsunterricht abzuschaffen, ist mir nicht bekannt. Es war auf jeden Fall umgekehrt so, dass es Elterninitiativen gab, die sich intensiv darum bemühten, den Eltern/Schülern eine Wahlmöglichkeit zwischen Religions-oder Ethikunterricht anzubieten. Seit einigen Jahren ist Ethik ja Pflicht, und zwar auch für diejenigen Schüler, die freiwillig den Religionsunterricht besuchen....das wurde als unnütze Doppelbelastung empfunden. Sie sind damit aber nicht durchgekommen. Ich habe als Kind am evangelischen Religionsunterricht teilgenommen und es zwar nicht wirklich als verkappte Gehirnwäsche wahrgenommen...allerdings wurde damals im Grunde auch nicht wirklich etwas über andere Religionen im Vergleich vermittelt. Das ist heute sicherlich anders. Den katholischen Unterricht, noch dazu in wirklich erzkatholischen Regionen, könnte ich mir aber schon als sagen wir mal vorsichtig bemüht richtungsweisend und eben nicht neutral vermittelt vorstellen...sicher kommt das auch immer auf den einzelnen Lehrer an. Aus meiner Sicht hat Religionsunterricht in der Schule nichts verloren, da sollte es andere Institutionen neben den Eltern geben. Und das Argument Physik, Latein und ähnliches hätte man auch als sinnlos erachtet und dennoch lernen müssen, ist nicht wirklich eines, wenn man bedenkt, dass dort der Hintergrund wissenschaftlich fundiert und belegt ist....Religion an sich ist lediglich eine Glaubenssache, es gibt keinerlei Beweise und wird es auch nie geben. Bei Ethik als Fach geht es allgemein um ganz andere Inhalte, auch wenn im Zuge dessen dann auch die unterschiedlichen Religionen vorgestellt werden...schon allein, um Respekt und Toleranz vermittelt zu bekommen. Daher empfinde ich dieses fach durchaus als sinnvoller. Ob es dem Kind schadet oder nicht, am Religionsunterricht teilzunehmen, spielt doch an der Stelle überhaupt keine Rolle. Wenn die Eltern entscheiden, das Kind vom Religionsunterricht auszuschließen, was ihr gutes Recht ist, dann sollte das auch nicht versucht werden zu boykottieren. Ich würde auf jeden Fall dagegen angehen. LG ...die ohne Zopf |
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Hallo
was ist daran anders, als ein Gedicht auswendig zu lernen und das wird dann benotet? Das ist für mich schon ein Unterschied, ob ich für etwas bete, also möchte, dass dies eintritt oder ein Gedicht auswendig lerne. Wobei es natürlich schön ist, wenn auch über den Inhalt des Gedichtes geredet wird. Das bekommen die Deutschlehrer aber auch in aller Regel hin. Naja, für ein Grundschulkind finde ich die Interpretation eines Bibeltextes etwas schwierig. Vor allem wenn die Interpretation den Vorstellungen des Lehrers entsprechen soll. Aber es soll natürlich schon solche Überflieger geben, die das können Liebe Grüße Oelemaedi
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Sehr richtig. Wenn ich einen Bibeltext interpretiere, dann meist sehr anders, als es diesen Intentionen entspricht. Das kann kein Grundschulkind leisten. |
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Sagen wir mal so: Christlich basierter Religionsunterricht kann schon ein sehr nützliches Instrument sein, wenn der Lehrer selbst daran glaubt, was er da vermittelt. Schließlich braucht der Heilige Geist ja zu einem großen Teil das Transportmittel "Wort", um zu wirken. Und wie soll jemand an einen Gott glauben, von dem er nie gehört hat? Natürlich kann so etwas auch im Ethikunterricht geschehen, auch wenn der Lehrer bemüht ist, alle Religionen und Philosophien gleichberechtigt nebeneinander zu stellen. Auf der anderen Seite: Auch wenn jemand nie als Kind einen Religionsunterricht besucht oder im Elternhaus von Gott im christlichen Sinn gehört hat, so kann dieser Jemand doch z.B. durch eine Trau- oder Beerdigungspredigt, die er höflich als Gast mithört, so von Gott ergriffen werden, dass er sich dem einfach nicht mehr verschließen kann. Sowas gab's und gibt's immer wieder - Gesetze hin oder her ... das meinte ich eigentlich mit meiner obigen Bemerkung! LG Angie |
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Der Heilige Geist, Angie, ist ein höchst menschliches Konstrukt. Er wirkt hauptsächlich durch sehr frühkindliche Indoktrination in christlichen Elternhäuser, christlichen Krippen und Kindergärten. Später ist es sehr schwer, diese Prägung zu durchbrechen: man glaubt halt, was sie einem eingetrichtert haben, hinterfragt möglichst nichts und geht Diskussionen mangels Interesse und Argumenten möglichst aus dem Weg.
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Hallo
Genau so isses Liebe Grüße Oelemaedi
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Ich überlege jetzt gerade: Auf Antrag wird die Tochter nicht benotet - meint möglicherweise den Antrag, mit dem die Eltern ihr Kind vom Religionsunterricht befreit werden. Die Schule muss aber ihrer Aufsichtspflicht genügen und parkt möglicherweise die befreiten Kinder - im Religionsunterricht? Das wäre natürlich arg daneben. Ruf beim Schulamt an!
mfg Salvy Gelatine - Maschine - Standard - Pubertät - die Speise - eklig - riesig - Haken - gar nicht ... |
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Hallo
Das ist übliche Praxis bei uns. Da die Schulrätin aber selbst ehemalige Religionslehrerin (kath.) ist, stößt man da leider auf taube Ohren. Liebe Grüße Oelemaedi
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Im Rahmenplan für hessische Grundschulen steht auch eine interessante Abhandlung über den katholischen Religionsunterricht.
Da steht übrigens an einer Stelle auch, dass immer mehr Schüler erst im katholischen Religionsunterricht an den Schulen das Beten erlernen. Angie, wenn jemand durch eine Beerdigungspredigt stark ergriffen wird, dann sicher nur deshalb, weil der Mensch da vorne seine Rede rhetorisch besonders gut gehalten hat....man kann natürlich immer etwas mehr hineininterpretieren. |
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Huhu,
kenn das von dem Grossen etwas anders.....Kinder ohne Glauben und Katholische und Evangelische Kinder hatten Religion und die Ausländer aus welchem Land auch immer hatten in der Zeit Muttersprachlichen Unterricht. Aber warum sollten sie auch nicht alle solch einen Unterricht haben? Schaden kanns bestimmt nicht....anfangs war es so das die Kinder ohne Glauben zum Schlittschuh laufen gefahren sind. Da hab ich mal beim Elternabend mein Mund aufgemacht und auch von einigen Seiten bestätigung bekommen....denn welches Kind hat noch Bock auf Unterricht wenn andere ihren Spaß haben, wir sind dann zum Schulleiter und er hat es eingesehen. Wurde auch geändert. War in der Grundschule....1. Klasse. Liebe Grüße, Iris
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Genauso ist es auch im Biologieunterricht: Man muss den Schülern nur regelmäßig genug eintrichtern, dass sie vom Affen abstammen, dann glauben sie es am Ende selber, hinterfragen möglichst nichts und gehen Diskussionen mangels Interesse und Argumenten möglichst aus dem Weg. Dabei ist diese angebliche Tatsache genausowenig bewiesen wie die Existenz des Heiligen Geistes. In Ergänzung an Poutines Antrag fordere ich deswegen: "Die Schule möge ab sofort im regulären Biologieunterricht (!) dem Darwinschen Modell das des 'Intelligent Design' gleichberechtigt zur Seite stellen, also wertfrei unterrichten!" So, und das alles noch kurz vor dem Wochenende ... LG Angie |
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Da hab ich mal beim Elternabend mein Mund aufgemacht und auch von einigen Seiten bestätigung bekommen....denn welches Kind hat noch Bock auf Unterricht wenn andere ihren Spaß haben, wir sind dann zum Schulleiter und er hat es eingesehen. Wurde auch geändert. War in der Grundschule....1. Klasse. Ein wirklich starkes Stück! <ironiean> Sperrt doch die glaubenslosen am besten in den kalten Keller und ärgert sie ordentlich. Dann sehen sie mal, was sie haben könnten, wenn sie den Religionsunterricht mitmachen" <ironieaus> Ich finde das unmöglich. |
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Hallo
Nein Utee, am besten gleich in die Hölle mit den Ungläubigen Liebe Grüße Oelemaedi
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Angie, Intelligent Design hätte in meinem Curriculum durchaus Platz. Im Ethikunterricht. Thema Epistemologie, Lehreinheit Pseudowissenschaft und Esoterik.
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AUch wenns Ironie ist... davon war hier kein Stück die Rede
Aber fair ist es wirklich nicht das die einem zum Unterricht müssen und die anderen Schlittschuhlaufen gehen oder ähnliches Liebe Grüße Daina |
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Hallo
Was ist schon fair, Daina? Meine Tochter wurde von den Kommunionkindern zutiefst bedauert, dass sie nicht so viele Geschenke bekommt Liebe Grüße Oelemaedi
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Außerdem, Daina, bedenke, dass Ihr dafür in den Himmel kommt. Wenn wir erst mal da unten sitzen und schwitzen, ist Essig mit Schlittschuhlaufen.
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Was soll daran NICHT fair sein? Entweder IST einem der religiöse Glaube, der dem eigenen Kind vermittelt werden soll, wichtig...dann wäre es mir egal, ob andere in der Zeit eine Freistunde haben... oder aber er es ist es eben nicht, dann kann ich überlegen, ob ich meinem Kind die zusätzlichen Stunden nicht erspare.
Wenn man so wenig Motivation hat, dass man einem anderen etwas missgönnen muss, dann kanns ja nicht so wichtig sein. Neid ist gerade für so ein Fach sicher die falsche Grundvoraussetzung. Wo bleibt da die vielbeschrieene Toleranz? Ich find solch eine Einstellung schlimm, Iris. LG ...die ohne Zopf |
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Liebe Grüße Daina |
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Ich hatte zum Beispiel in der Oberstufe aufgrund verschiedener Erkrankungen eine absolute Sportbefreiung. Ergo: kein Sportunterricht. Da mein Stundenplan so böd gebaut war, dass ich nichts anderes belegen konnte, hatte ich eben dann, wenn die anderen Sport hatten, Freistunden. War das fair? Sicherlich nicht. Aber was wäre eine bessere Lösung gewesen? Mich in der Turnhalle sitzen lassen?
LG sasse |
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Jeder hat die Möglichkeit sich abzumelden. So what? |
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Ihr wisst schon das wir in dem Fall von 6-7jährigen sprechen?
WIe soll ein Kind das bitteschön verstehen? Murat und die Konfessionlose Lisa dürfen draußen Schlittschuhlaufen und ich muss mir was von David und Golliath und Noah anhören. In der Grundschule gabs bei uns übrigens Reli-Unterricht für alle, und in der OS auch... erst in der weiterführenden Schule gabs verschiedene Unterrichtsformen. Liebe Grüße Daina |
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Freizeitaktivitäten während der Zeit, wo die anderen Mitschülern den Religionsunterricht haben, finde ich auch nicht fair. Der Vergleich mit der Sportbefreiung in der Oberstufe hinkt ja wohl dermaßen, da will ich echt nicht drauf eingehen.
@oelemaedi: Ist klar....und später sicher auch von den evangelischen Kindern, weil die zur Konfirmation beschenkt worden sind, nicht wahr?!?! |
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Nein Fair ist es nicht, aber im Leben ist vieles nicht fair.
An der Schule meines Sohnes gab es zu wenig Ethiklehrer, da fiel der Ethikunterricht auch für viele Klasse in vielen Jahrgangsstufen einfach aus! Die Kinder hatten auch Freistunde, war aber erst am Ende der Mittelstufe so (9./10.Klasse). In der 11.Klasse fand er dann am Nachmittag statt, vormittags waren kein Lehrer dafür verfügbar. Religionsunterricht war weiterhin am vormittag. Wen wunderte es da, dass in der 9. und 10 .Klasse ganz viele für Ehtik angemeldet waren, in der 11.Klasse waren dann wieder viele dieser Schüler sich für den Religionsunterricht anmeldeten LG Anne Courage ist gut, aber Ausdauer ist besser. Theodor Fontane |
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Ja,genau das muss das Kind verstehen lernen...genauso wie die Tatsache, dass Murat bei den gefeierten Kindergeburtstagen nicht die Gummibärchen essen darf, weil seine Religion den Genuss von Schweinefleisch verbietet.
Der Umkehrschluss, dass Murat zum katholischen Unterricht gewzungen wird, weil die christliche Mutter es nicht schafft, ihrem Kind die Wichtigkeit des Religionsunterrichts des eigenen Glauben zu vermitteln, ist dann also besser? |
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Hallo
Ich hatte das ironisch gemeint. Meiner Tochter war das piepegal, Hauptsache, sie musste nicht zur Schule. Bemerkenswert finde ich nur, was das Wichtigste für die Kommunionkinder war: die Geschenke Liebe Grüße Oelemaedi
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Hallo
ups: nicht zur Kirche Liebe Grüße Oelemaedi
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Und für deine Tochter ist an Weihnachten - feiert ihr doch sicher auch - WAS das Wichtigste? Kinder eben...
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Dann sollte der gute Darwin der Gerechtigkeit halber jedoch auch in den Ethikunterricht wandern! Denn die Basis seines Modells - es gibt keinen Gott und alles hat sich nach dem Zufallsprinzip weiterentwickelt - ist ja mitnichten eine bewiesene naturwissenschaftliche Tatsache, sondern immer noch bloße Hypothese - und dazu auch noch zutiefst weltanschaulich gefärbt! Warum sollte diese Hypothese also den Vorrang haben, im Biologieunterricht angesiedelt zu sein, und Intelligent Design wird getrennt in Ethik unterrichtet? Nee - entweder beides in Bio oder beides in Ehtik, wenn man's ganz korrekt haben will ... LG Angie |
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Hallo,
"Die Schule möge ab sofort im regulären Biologieunterricht (!) dem Darwinschen Modell das des 'Intelligent Design' gleichberechtigt zur Seite stellen, also wertfrei unterrichten!" " Ich mußte eben auf den Kalender schauen. Doch, 21. Jahrhundert. Nächstens kommt noch einer daher, der neben dem heutigen astronomischen Weltbild auch noch das geozentrische im Unterricht haben möchte - ganz wertfrei natürlich Gruß Silphion |
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Wenn man die Religionsstunden ans Ende des Schultages legte, dann wäre das alles überhaupt kein Problem. Aber das ist Absicht: Die Schüler SOLLEN teilnehmen.
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Ach so, der Glaube ist wichtig, aber nur solange, wie die konfessionslosen gezwungen sind, sich das Zeug auch anzuhoeren .... |
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das wurde bei uns im biounterricht sogar versucht (land brandenburg) - unsere biolehrerin hat im abi erst mal lange anlauf genommen und uns die lehrvorgaben gezeigt in denen wirklich stand, das sie den unwissenschaftlichen kram wenigstens erwaehnen muss ... und das auch halb im ernst - ehrlich, die klasse hat selten so gelacht. |
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Ach so, der Glaube ist wichtig, aber nur solange, wie die konfessionslosen gezwungen sind, sich das Zeug auch anzuhoeren .... Also, da jetzt nen sinnvollen Zusammenhang zu basteln, das fällt schwer. *Ironiemodusan*Daran wird sicher meine jahrelange "Indoktrination" Schuld sein. *Ironiemoduswiederausweilironienichtjederversteht* Aber das macht nix, ich bin jetzt eh raus, das wird mir langsam einfach zu unsachlich. |
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Beere ich hoffe du wirst nicht dazu gezwungen Weihnachten und Ostern zu feiern und hast es in deinem Leben abgeschafft.
Ich bin ebenfalls raus.... Glauben hin oder her... aber den Glauben anderer Menschen als Mist/Zeugs/Quatsch/Müll hinzustellen ist einfach daneben...... und ehrlich konfessionslose Eltern die ihre Kinder nicht zum Reliunterricht schicken, zwingen ihren Kindern genauso ihren Glauben (den Glauben daran das das alles Quatsch ist) auf, wie sie behaupten das es im Reliunterricht geschieht. Kinder sollten selbst entscheiden ob sie sich der Religion zuwenden möchten oder nicht, und diese Entscheidung sollte mit ehrlichen Mitteln geschehen, indem sie die Religion erstmal kennenlernen und nicht indem ihnen eingetrichtert wird, das das alles Humbug ist. Das ist meine Meinung und dazu stehe ich. ich wünsche euch noch einen schönen Tag Liebe Grüße Daina |
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garnicht, man muss ja nicht teilnehmen. Das sollten dann bitteschön die Eltern den Kindern erklären, warum sie teilnehmen sollen. Aber bei einer ohnehin christlichen Erziehung doch kein Problem. Schließlich glaubt man an Gott und will auch viel erfahren. Da ist der Religionsunterricht doch genauso selbstverstänlich, wie der sonntägliche Kirchgang, oder? Liebe Grüße dariosmama |
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@utee
"Aber das ist Absicht: Die Schüler SOLLEN teilnehmen" schon ganz schön abgefeimt, nicht wahr?! Aber solche Sprüche wie die über Darwinismus usw. grenzen schon ein wenig an christlichen Fundamentalismus und so was ist nie gut. |
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Tja, und genau deswegen ist Ethikunterricht, bei dem es um das Kennenlernen ALLER Religionen und allgemeine Werte geht, dem reinen Religionsunterricht sicherlich vorzuziehen.
Ich bin jedenfalls froh, dass das so eingeführt wurde und man in Berlin nicht zum Religionsunterricht gezwungen wird, auch nicht an der Grundschule. LG ...die ohne Zopf |
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Ok, wenn Religionsunterricht für alle, dann bitte auch gleichmäßige Indoktrination in allen (und das ist ganz schön schwierig!) Glaubensgemeinschaften!
Dass das Abendland christlich geprägt ist, hat es einer jahrhundertelangen Gewaltherrschaft zu verdanken. Klar, dass man dann der Platzhirsch ist und jegliche Abweichlereien mit Argusaugen betrachtet und möglichst schon den Anfängen wehrt. Also frühkindliche Indoktrination, weil "wir hier eben christlich geprägt haben" und wer über den Tellerrand blickt, der soll dafür auch zahlen (ich hab mir jetzt der Wort "bluten" verkniffen). |
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nun ja, Angie, immerhin machst Du ja aus Deinem Fundamentalismus kein Geheimnis, das finde ich wenigstens ehrlich. Ich meine allerdings, in früheren Beiträgen von Dir gelesen zu haben, dass Du in irgendeiner Form universitär tätig bist - wie lebt es sich in diesem Widerspruch?
Allen Diskussionsverlassern ein schönes Wochenende und viel Spaß beim Schlittschuhlaufen - vom Wetter könnts ja hinkommen... Aber den Kirchgang am Sonntag nicht vergessen! LG |
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Was das Legen der Unterrichtsstunden ans Ende angeht....an unserer Grundschule war es so üblich, dass von den zwei Unterrichtsstunden in Religion jeweils eine am Ende oder in der 1. Stunde stattfand, so dass die Konfessionslosen dann einfach später kommen konnten. Die andere fand irgendwann mittendrin statt.
Ich denke, dass das organisatiosntechnisch auch nicht anders möglich wäre...bei den wenigen Katecheten, die ja doch eine ganze Reihe Klassen unterrichten müssen, können zwangsläufig nicht alle Stunden günstig am Anfang und Ende liegen. |
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>>Aber solche Sprüche wie die über Darwinismus usw. grenzen schon ein wenig an christlichen Fundamentalismus und so was ist nie gut.<<
nur für den Fall, dass du dich damit auf mein Posting weiter oben beziehst, dass wir im Religionsunterricht den Darwinismus der Biblischen Entstehungsgeschichte gegenüberstellten: Unser Religionslehrer räumte klar ein, das die Wissenschaft die von Darwin auf den Gallappagos-Inseln gemachten Beobachtungen belegt. Die Biblische Entstehungsgeschichte wurde uns nie als ''Wahrheit'' verkauft, sondern lediglich als das vorgestellt, was es ist: Das, woran die meisten Menschen, die sich als Christen bezeichnen, glauben .... Uns wurde nicht ''Glauben'' beigebracht, sondern Religion als Geschichte. Übrigens bei weitem nicht nur die Christliche Kirche ... sondern alle großen Religionen .... auch Naturreligionen haben wir vorgestellt bekommen .... Auch Abtreibungen, Sterbehilfe und Suizid wurde uns nie als ''Sünde'' oder was ''Verwerfliches'' vorgestellt .... Ich bin echt erstaunt, mit was für fiesen Relilehrern ihr euch rumgeschlagen haben müsst ... ich habe da echt nur gute Erfahrungen gemacht, daher ist mir vieles, was hier als ''Ablehnungsgrund'' für Reliunterricht genannt wird, absolut fremd ... Religion ist für mich immer ein Teil der Allgemeinbildung gewesen, auch -und gerade- wenn man an nichts glaubt. Um etwas ablehnen zu können, muss ich erstmal was drüber wissen. Lieben Gruß
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Ihr habt tatsächlich die Religionsgeschichte des Christentums gelernt? Oder die Bibel als Geschichtsbuch? |
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Hallo
hat sich ja viel hier getan seit gestern abend Nur mal zur Klarstellung noch... meine Tochter ist fast 11 Jahre und in der Förderstufe Klasse 5... Heute war Tag X... Nachdem ich gestern abend eine Mail an die Schulleitung noch schickte, war der Lehrerin zu Unterrichtsbeginn schon bekannt welche kinder nicht am Unterricht teilnehmen. Sie rief nur meine Tochter auf und stellte sie der Klasse so vor :( Worte meiner Tochter ) das Kind nimmt nicht am Unterricht teil, sie muss in der Klasse bleiben, hinten sitzen und darf keine !! Hausaufgaben machen. Für euch zur Info das sie nicht bevorzugt ist. hahahhaaaa was soll das denn Bitte ? Gut das ich ein fittes Kind habe die dann auch sofort aufstand und sich lächelnd nach hinten setzte. Lehrerin : magst du denn mit uns nicht noch den Anfang der Stunde machen indem wir Gott danken das wir alle gesund hier sind ? Ähm ja...... Mein Kind meinte das sie nun bisschen malt. Also.. mein Kind nach hinten malte.... die Lehrerin machte keinen Wertfreien Unterricht , denn sie versuchte auch ständig meine Tochter dazuzugewinnen indem sie sie fragte ob sie denn Fasten und Ramadan kennen würde. Ich habe heute morgen meiner Tochter gesagt das die Relibefreiung noch ein heisses Thema wäre und das sie sich mit 11 jahren keiner Diskussion mit der Schule stellen solle bis wir am Elternabend geklärt haben wie was läuft und 100% geklärt ist. Ich habe in vielen Postings gelesen das auch für viele Abtreibung in die kirchliche Richtung geht. Ich sehe das anders und finde das das in keinen Religionsunterricht gehört. Und so gibt es sehr viele Themen die in einem solchen Unterricht nicht 100% wertfrei behandelt werden. Ich sehe auch das andere Eltern die gleichen Probleme haben und das es bei mir kein Einzelproblem ist. Auch verstehe ich diejenigen die schreiben das IHNEN Reli nicht geschadet hat.... Gut ..es hat euch nicht geschadet. Ich rede auch nicht von körperlichem Schaden ...... aber diese Meinung und Einstellung die ich habe ist halt anders. Es dürfte auch noch ein kleiner Kampf werden weil mein Kind in der Klasse verweilen muss. Es wären hier die letzten beiden Unterrichtsstunden, sie hätte die Möglichkeit nach Hause zu gehen. Auch darin sehe ich Klärungsbedarf. Und es ist eine staatliche Schule , keinen Christlichen Träger !! Viele Grüße
Susanne |
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Ich sehe die Wertung von Religionsunterricht ähnlich wie Jienniasy.
Religion quasi als historisches Kulturgut. Und zwar jede Form von Religion. Und ich frage mich gerade, ob all jene, die die Gläubigen hier, so milde belächeln bis verarschen....ob all jene das ebenfalls mit Schreibern muslimischen Glaubens tun würden. Da scheint zum Thema Toleranz noch Lernbedarf zu bestehen... Gruß Dag |
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Das hätte ich jetzt auch so ungefähr geschrieben! Eine wirklich "wertfreie" Erziehung gibt es nicht! Jemand, der zu Hause nicht betet, nie zur Kirche geht und sein Kind nicht zum christlichen Religionsunterricht schickt, ist ja keineswegs "wertneutral", sondern hat seine feste Weltanschauung: eben die, dass es Gott nicht gibt! Und die Tatsache, dass sich nun so viele aufregen, dass aus diesem Grund im 21. Jh. "Intelligent Design" gerechterweise gleichberechtigt neben Darwin unterrichtet werden müsse, beweist mir nur einmal mehr den von Utee vorhin so treffend formulierten Satz: "Später ist es sehr schwer, diese Prägung zu durchbrechen: man glaubt halt, was sie einem eingetrichtert haben, hinterfragt möglichst nichts und geht Diskussionen mangels Interesse und Argumenten möglichst aus dem Weg. " In diesem Sinne noch ein schönes Wochenende! LG Angie |
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Meinst du, weil man da Angst vor terroristischen Anschlägen haben muss? |
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Jienniasy, dagdag et al., wie oft denn noch: Religionen im Unterricht dargestellt als weltanschauliche Strömungen, ja bitte, aber doch nicht durch die Linse und im Rahmen eines konfessionell gebundenen Religionsunterrichts! Was ist daran so schwer nachvollziehbar?
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@Angie:
"Später ist es sehr schwer, diese Prägung zu durchbrechen: man glaubt halt, was sie einem eingetrichtert haben, hinterfragt möglichst nichts und geht Diskussionen mangels Interesse und Argumenten möglichst aus dem Weg. " Das verstehe ich nicht: Deine Forderung beweist meinen Satz? Intelligent Design ist eine Weltanschauung. Darwins Evolutionstheorie ist reine Naturwissenschaft. Das eine ist Religion, das andere Wissenschaft. |
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"Konfessionslose Eltern die ihre Kinder nicht zum Reliunterricht schicken, zwingen ihren Kindern genauso ihren Glauben auf"
Das ist insoweit schon richtig....Eltern entscheiden bei der Erziehung und in allen anderen Dingen für das Kind, so lange es noch nicht alt genug ist, selbst Entscheidungen zu treffen. Das ist nicht nur ihr gutes Recht sondern sogar ihre Pflicht, die die meisten nach bestem Wissen und Gewissen wahrnehmen. Umgekehrt hat jedoch der Staat/die Schule aufgrund der Religionsfreiheit nun mal nicht das Recht, jemanden zum Reliiionsunterricht zu zwingen...da kann man sich nun drehen und wenden, wie man mag. Und im übrigen gibt es auch Menschen, die durchaus an Gott glauben, aber mit den Institutionen in Kirche und Islam nichts am Hut haben...und ich rede da nicht von Sekten. |
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Was daran ist jetzt genau nicht "wertfrei"?? Kannst du das bitte begründen? Außerdem steht oben nirgends, dass Abtreibung was mit Kirche zu tun hat, sondern das Themen des sozialen Lebens (u.a. auch Abtreibung und Suizid) im Unterricht behandelt wurden. Diese Themen werden im Ethikunterrciht übrigens auch unterrichtet. Oder geht es dir darum, dass du nicht willst, dass dein Kind überhaupt mit solchen Themen in Berührung kommt? Du willst uns also erzählen, dass man durch Religionsunterricht (egal ob konfessionslos wie bei uns in HH oder konfessionell wie bei euch) einen psychischen Schaden erleiden kann? Ja ne, ist klar! Miez |
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