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Fernbeziehung ... ja oder nein?

Vom 12.08.2009 11:26 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

cookilein Küchenjunge


Mitglied seit 09.05.2007
22 Beiträge (ø0,01/Tag)
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Hallo ... weiß gar nicht ob dieses Thema hier her gehört ... würde aber gerne mal eure Meinung dazu hören!

Mein Mann und ich haben uns vor 4 Jahren kennen und lieben gelernt. Vor 2 Jahren sind wir dann zusammen gezogen und haben schließlich vor kurzem geheiratet. Soweit alles in Ordnung.

Anfang des Jahres kam er an, dass er doch noch einen Platz für eine Ausbildung ergattern konnte (seit seinem Studiumabbruch arbeitete er in einem großerem Unternehmen im Bereich Clearing) ... diese "Ausbildung" findet überwiegend in Nürnberg, aber auch in Bremen statt. Wir wohnten aber in unser großzügigern Wohnung in Hannover. Vom finanziellen Standpunkt waren drei Standorte nicht zu halten. Also sind wir mitlerweile dort ausgezogen und in mein Elternhaus zurückgezogen. Der Umzug von meinem Mann nach Nürnberg steht nun kurz bevor. Er zieht dort in ein Zimmer als Untermieter (wäre auch für Bremen der Fall).

Ich bin mitlerweile ziemlich verzweifelt!!! Die Vorstellung für die nächsten 3 Jahre eine Wochenendehe zu führen (jedes Wochenende können wir uns dabei nicht einmal sehen, da die Kosten zu hoch sind) sind einfach schrecklich. Dazu kommt, dass ich mich absolut unwohl in meinem Elternhaus fühle in dem auch noch meine Großeltern wohnen. Dauernt werden wir/ich kontrolliert ... wie ich die Wäsche aufhänge ... wieviel Wasser wir verbrauchen ... wann wir Besuch bekommen .... wenn wir uns mal ne Pizza kommen lassen wird gleich von Geldverschwendung gesprochen ... wir müssen jetzt Puschen tragen .... usw.

Vor unserem Umzug hat mir mein Mann die Wahl gelassen, mit nach Nürnberg zu kommen. Habe mich dann aber dagegen entschieden (haben in Hannover ja auch einige Pflegefälle in den Familien, vielleicht hatte ich auch einfach Angst vor dem Ungewissen). Weiß nun, dass war ein großer Fehler.

Meine Frage nun: "Wie habt Ihr Fernbeziehungen in der Ehe erlebt? Wie seid Ihr damit klar gekommen?"

Bin grad ziemlich verzweifelt, weil ich einfach nicht weiß, ob ich unter den angegebenen Aspekten, hier "alleine" wohnen bleiben kann! Bzw. wie kann ich meiner Familie klar machen, uns/mich endlich in Ruhe zu lassen? Gespräche gab es schon viele. Versprechen folgten die allerdings meist nur 1-2 Tage hielten. Meist reagierten Sie jedoch eher beleidigt und mir/uns wurde Undankbarkeit vorgeworfen.

Für Eure Antworten bin ich Euch sehr dankbar!
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Vom 12.08.2009 11:35 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

grisou Sternekoch


Mitglied seit 16.12.2003
29.288 Beiträge (ø9,49/Tag)
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Fernbeziehungen funktionieren nur dann, wenn absolutes Vertrauen herrscht & beide Teile eigenständige, unabhängige Persönlichkeiten sind...

dann kanns sehr gut funktionieren - ich habe sehr gute Erinnerungen an mein ersten beiden Ehejaare, in denen wir sogar mit Kleinkind getrennte Wohnsitze "jongliert" haben - meine Tochter lebt auch 900km von ihrem Freund entfernt und sieht ihn nur alle 6-7 Wochen - das funktioniert auch sehr gut...

wenn du dich bei deinen Eltern nicht wohlfühlst kann ich dir nur empfehlen, dringend eine andere Lösung zu suchen - mir wäre da der allerkleinste Wohnraum lieber...

man kann solche Trennungsphase auch gut für sich selbst nutzen - etwas für seinen Beruf tun, mal wieder alte Freundschaften gut pflegen - und sich um gute & intensive Kommunikation mit dem Partner in der Ferne kümmern... Na!
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Vom 12.08.2009 11:43 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

dKugel  Suppenkoch


Mitglied seit 29.04.2004
4.665 Beiträge (ø1,58/Tag)
Steht denn die Option, mit nach Nürnberg zu ziehen noch ?
Hast du denn in Hannover Arbeit, oder kannst du dich evtl. doch noch für einen Mitumzug entscheiden ?

doris
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Vom 12.08.2009 11:47 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Pixie74 Kaltmamsell


Mitglied seit 27.03.2009
1.047 Beiträge (ø0,9/Tag)
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Hallo Cookilein,

ich kann Dich verstehen, hatte auch über 1 1/2 Jahre eine Fernbeziehung und das ist so gar nicht mein Ding.
Allerdings bin ich auch der Meinung, wenn's nicht anders geht, aus beruflichen oder welchen Gründen auch immer, muss man einfach mal die Zähne zusammenbeißen und da durch.
Und wenn es zeitlich absehbar ist, ist es m.M. nach auch irgendwie auszuhalten.
Schließlich dient es in Eurem Fall ja der Fortbildung Deines Mannes und das Ende ist ja wahrscheinlich auch absehbar, oder?

Was anderes ist die Wohnsituation in der Du Dich gerade befindest. Ich wohne zwar auch mit meinen Eltern im gleichen Haus, aber in meiner eigenen Wohnung und da lassen die mich auch in Ruhe. Und ich kann auch machen, was ich will. Wie ist das denn bei Euch, abgetrennte Wohnungen oder habt ihr nur ein oder mehrere Zimmer für Euch? Oder auch Küche und Bad?
Beim Wasserverbrauch könnte man ja noch regeln, dass Du das zahlst und gut ist, aber der Rest...schwierig. Wenn's da keine Einigung gibt, würde ich wie grisou auch schreibt, den kleinsten Wohnraum vorziehen - und wenn's nur ein WG-Zimmer wäre für die Zeit.

Wünsch Dir starke Nerven und alles Gute!
LG
Linda
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Vom 12.08.2009 11:48 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Moonlight76 Küchenjunge


Mitglied seit 14.04.2008
443 Beiträge (ø0,29/Tag)
Hallo,

ich führe jetzt seit fast 8 Jahren eine Fernbeziehung. Entfernung knapp 200km. Wir haben das Glück, daß wir uns jedes Wochenende sehen. Wechseln uns mit dem Fahren ab. Klar ist das finanziell schwierig, aber bei uns machbar.
Wir verzichten sonst auf vieles und halten das Geld zusammen.

Ich kann grisou nur recht geben. Ohne blindes Vertrauen klappt das nicht. Ist dieses aber vorhanden funktioniert es gut.
Klar gibt es Tage an denen ich abends zu hause sitze und ihn gerne bei mir hätte. (Ich empfehle eine Festnetzflatrate Lachen ). Auf der anderen Seite ist es auch manchmal sehr schön, daß ich meine Ruhe habe, meine Freiheit und auch mal ohne auf jemanden Rücksicht nehmen zu müssen machen kann was ich will.

Alles hat Vor- und Nachteile und wenn es bei euch eine absehbare Zeit ist, würde ich mir nicht allzu viele Gedanken machen.
Natürlich wird es schwer. Gerade am Anfang, da ihr jetzt zusammen wohnt ist die Umstellung riesig, aber die Zeit vergeht nachher so schnell.

Und wenn das in Hannover so schlimm für Dich ist, dann ziehe doch entweder mit nach Nürnberg oder mit nach Bremen. Da würde ich entscheiden wo er häufiger ist. Dann ist die Trennungsphase noch kürzer und Du bist aus der Überwachung raus. In der Familie kannst ja sagen, daß wenn er fertig ist, ihr wieder zurück kommen würdet und das nur die Übergangslösung ist.

Ich drück Dir auf jeden Fall die Daumen, daß alles gut wird und mach es wie grisou schon geschrieben hat. Nutze die Zeit für Dich, Deine Freunde und Hobbies. Sitz bloß nicht allein rum und warte, daß die Zeiger auf der Uhr sich bewegen.

LG
Moon
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Vom 12.08.2009 11:49 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

keni28 Suppenkoch


Mitglied seit 26.10.2004
2.895 Beiträge (ø1,04/Tag)
Wir hatten das während der Bundeswehrzeit meines Mannes. Es war auch schön mal in der Woche was alleine zu machen, im Fernsehen zu gucken was man will, zu kochen was man will und wann man will. Am Wochenende wenn Göga dann da war war es schön, aber auch anders, weil man plötzlich wieder "2" war. Andererseits macht man dann am Wochenende nur die Sachen die schön sind, also z.B. nicht Wäsche bügeln, Hausputz usw. und hat wirklich viel Zeit füreiander.
Bei uns war es aber zusammengerechnet nur ca. 1 Jahr. Als er dann wieder ganz daheim war, mussten wir uns wieder beide etwas aneinander gewöhnen aber das ging ganz schnell.
Lg keni
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Vom 12.08.2009 11:49 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Hinnerk1810 Sternekoch


Mitglied seit 26.10.2006
10.469 Beiträge (ø5,13/Tag)
@ Grisou

Pfeil nach rechts Fernbeziehungen funktionieren nur dann, wenn absolutes Vertrauen herrscht & beide Teile eigenständige, unabhängige Persönlichkeiten sind... Pfeil nach links

Dem ist im Grunde nichts hinzuzufügen, bzw. kann auch als Begründung geliefert werden, warum so viele derartige Beziehungen in die Brüche gehen.

Das ist, cookilein, kein Unken, sondern entspricht den Gegebenheiten.

BG Hinnerk
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Vom 12.08.2009 11:55 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Pixie74 Kaltmamsell


Mitglied seit 27.03.2009
1.047 Beiträge (ø0,9/Tag)
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... und einfach war die Zeit für mich nicht, aber ich würd das jederzeit wieder so machen (ich musste aus beruflichen Gründen pendeln). Es ist ja nicht nur der Freund, der dann nicht da war sondern auch die Freunde/-innen und Familie, auf die ich während der Woche verzichten musste und am Wochenende war dann auch oft wenig Zeit für andere.... trotz alledem: die Erfahrung hab ich einfach gemacht und im Nachhinein betrachtet war das auch gut so.

Könntest Du denn nach Nürnberg ziehen oder ist das eher ungünstig (wg. Job oder so)?

LG
Linda
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Vom 12.08.2009 11:58 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

cookilein Küchenjunge


Mitglied seit 09.05.2007
22 Beiträge (ø0,01/Tag)
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Derzeit bin ich arbeitslos, habe aber auch schon angefangen Bewerbungen auch nach Nürnberg zu schicken.

Leider war damals nur die Option offen, mit Ihm nach Nürnberg zu gehen und dabei in Kauf zu nehemn das ich dort von Zeit zu Zeit für einige Wochen alleine dort bin(wenn er in Bremen ist)

ODER

in Hannover zu bleiben, dann aber ins Elterliche Haus einzuziehen (müssen da keine Miete bezahlen nur die Nebenkosten)

Streitigkeiten mit meiner Familie gab es schon immer. Dachte nur nicht, dass sie so schlimm werden. Daher meinte mein Mann zu mir, vor unserem Umzug:"Wir warten erstmal Weihnachten ab, wenn es dann immer noch nicht geht, kommst du halt nach." Zum derzeitigen Zeitpunkt kann ich also noch nicht hier wieder ausziehen.Habe deshalb schon meine Freundin gefragt, ob ich, sobald mein Mann in Nürnberg ist, immer wieder für einige Tage bei Ihr schlafen kann.
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Vom 12.08.2009 12:03 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

cookilein Küchenjunge


Mitglied seit 09.05.2007
22 Beiträge (ø0,01/Tag)
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Wir haben ne eigene Wohnung für uns ...drei Zimmer Küche, Bad. das Hilft nur leider nix. Ständig wird halt geklingelt. Mal soll man sich selbstgebackenen Kuchen abholen (denn wir nur nehmen, damit keiner Beleidigt ist) ... oder es wird sich beschwert., dass man nicht jeden Tag HALLO sagt.
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Vom 12.08.2009 12:06 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

jienniasy Chefkoch-Moderator Sternekoch


Mitglied seit 11.06.2006
10.628 Beiträge (ø4,88/Tag)
Hallo cookilein,

wir hatten das erste Jahr vor unserer Hochzeit und dann noch ein Jahr danach Fernbeziehung, weil ich zur Ausbildung 200 KM weg musste und mein Mann (nochmal 200 KM von zuhause, aber in die andere Richtung) studierte ...

Ich kann nur sagen, wie es bei mir war ...

Wir haben uns von Wochenende zu Wochenende gehangelt.

Ich denke schon, das wir beide gefestigte Persönlichkeiten waren, und auch das Vertrauen ineinander war da ... und trotzdem litt ich sehr unter Einsamkeit.

Ich vermisste den Menschen, mit dem ich zuvor 2 Jahre lang wirklich jede freie Minute verbracht hatte, ganz schrecklich. Auch das tägliche telefonieren linderte den Trennungsschmerz für mich nicht.

Es ging dabei nie um Vertrauen oder um Verlustängste, sondern wirklich um die fehlende Nähe ... ich bin ein Mensch, der Nähe einfach braucht, um sich wohlfühlen zu können.

Für mich war es keine schöne Erfahrung, und mir ist damals klar geworden, dass ich meinem Mann überall hin folgen würde (und wenn es nach Timbuktu ist!) um mit ihm zusammen sein zu können.

So kam es dann später auch.
Erst zogen wir nahe der Uni, in der er studierte, zusammen, später kauften wir im Umland ein Haus.

Ich liebe unser Haus ... aber wenn Herr Jienniasy hier seinen Job verlieren würde, und woanders arbeiten müsste, würde ich es - ohne mit der Wimper zu zucken - verkaufen, und auch meinen Job (den ich sehr gern mache) sofort an den Nagel hängen (bzw mir dort, wo Herr Jienniasy hin muss, einen neuen suchen).

Damals war Wochenendehe für uns eine Notwendigkeit - es ''ging'' halt nicht anders, und so konnte ich diese Tatsache über den Kopf auch klären, indem ich mir immer wieder sagte: ''Es muss halt sein, die Zeit geht auch vorbei''.

Ich kann mir heute für mich keine Wochenendehe mehr vorstellen - und ich will das auch nicht mehr.

Lieben Gruß
\"\"
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Vom 12.08.2009 12:10 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Dusk-Dark-Dawn Kaltmamsell


Mitglied seit 21.04.2004
426 Beiträge (ø0,14/Tag)
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Hallöchen,

also ich denke, es wäre das beste für dich, mit ihm nach Nürnberg zu gehen. Da biste dann zwar zwischendurch einige Wochen allein, aber hast wenigstens eine Wohnung in der du dich wohlfühlst.

Wenn das finanziell funktioniert bei euch, würd ich das so in Angriff nehmen.

Und vielleicht funktioniert es dann auch mit dem Job dort.

Ich finde Fernbeziehungen zwar nicht optimal, aber lebe auch seit einigen Jahren in einer 650 km-Fernbeziehung und muss sage, dass ich auch ganz gkücklich sein kann, wenn ich abends was für mich mache - allein Fernsehen schaue etc.
Das ist jedoch typabhängig.

Grüße
DDD
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Vom 12.08.2009 12:13 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Dusk-Dark-Dawn Kaltmamsell


Mitglied seit 21.04.2004
426 Beiträge (ø0,14/Tag)
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achja Jienniasys Post kam erst als ich getippt habe.

Das denke ich ist der Unterschied.
Mir ist Nähe nicht so wichtig - zumindest die körperliche Nähe.
Sie ist für mich nicht maßgeblich dafür, dass ich glücklich bin oder eine glückliche Beziehung führe.

Ich bin einfach ein Mensch der seinen Freiraum braucht und ich würde auch, wenn wir zusammen leben, viel allein unternehmen - mir eigene Hobbys suchen.

Das ist genau das was ich meinte mit typabhängig.
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Vom 12.08.2009 12:20 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

jienniasy Chefkoch-Moderator Sternekoch


Mitglied seit 11.06.2006
10.628 Beiträge (ø4,88/Tag)
@Dusk-Dark-Dawn:

genau so isses (deswegen schrieb ich ja auch ''ich kann nur sagen, wie das bei mir ist'' Na! )

Wem Nähe nicht so wichtig ist, der kann es wirklich an der Vertrauensfrage festmachen ...

Wenn ich dem Partner vertraue, dann klappt das schon ...

nur ... wenn es um die Nähe geht, das zusammensein, woran es hängt ... dann nützt das größte Vertrauen in den Partner nichts, man leidet trotzdem still (oder laut) vor sich hin...

Ich bin übrigens noch heute so.

Ich klammere zwar nicht an meinem Mann, ich mache auch gern mal was mit den Mädels (meinen Freundinnen) ohne ihn ... und er mit seinen ''Jungs'' ohne mich Na! ...

... aber ich brauche z.B. morgens beim aufwachen jemanden neben mir, dem ich ''Guten Morgen'' sagen kann ... sonst ist mein Tag schon gelaufen Na!

Lieben Gruß
\"\"
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Vom 12.08.2009 12:20 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

grisou Sternekoch


Mitglied seit 16.12.2003
29.288 Beiträge (ø9,49/Tag)
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ich glaube auch nicht, dass es nur mit dem Freiraum zusammen hängt - man muss einfach auch alleine leben können - das kann nicht jeder...

ich kanns, meine Tochter kanns auch - und auch wenn ich die "Ferne" nicht fürs Ideale halte - ich kam gut damit klar...vorausgesetzt, es fand eine intensive Kommunikation statt, die mir das Gefühl gab, zumindest in Gedanken beisammen zu sein.

Man kann es sich gerade in Studienzeiten und auch im Berufslebens nicht immer aussuchen - und ich muss zugeben, dass ich auch heute nicht einfach alles zusammenpacken und wegen einiger Monate oder einem Jahr einem Partner hinterherziehen würde...
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Vom 12.08.2009 12:23 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

cookilein Küchenjunge


Mitglied seit 09.05.2007
22 Beiträge (ø0,01/Tag)
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Leider bin ich ein Mensch, dem die Nähe zu seinem Partner sehr wichtig ist. Hätte ich mir früher auch nie vorstellen können was ich jetzt schreibe...aber ich kann echt nicht einschlafen, wenn ER nicht da ist. Tagsüber komm ich auch ganz gut alleine klar, nur Abends ...wenigstens Nachts....brauche ich seine Nähe. Kann daher jienniasy sehr gut verstehen!!!
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Vom 12.08.2009 12:25 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

grisou Sternekoch


Mitglied seit 16.12.2003
29.288 Beiträge (ø9,49/Tag)
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warum bist du denn dann nicht direkt mitgezogen ???
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Vom 12.08.2009 12:26 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Ametyst Suppenkoch


Mitglied seit 03.11.2005
2.568 Beiträge (ø1,07/Tag)
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Hallo!

Ich sehe das wie Dusk-Dark-Dawn - es ist sicher vom Typ abhaengig. Wer auch mal mit sich alleine gluecklich ist, der schafft eine Fernbeziehung. Ein anderer, der nicht so na sagen wir mal eigenstaendig ist, haette damit sicher Probleme.

Ich habe ein Jahr lang eine Fernbeziehung gefuehrt, Deutschland - Schottland. Das ging auch. Ich bin da allerdings auch wie Dust-Dark-Dawn was die Naehe betrifft. Ich war auch in der Zeit zwischen den Wiedersehen sehr gluecklich und habe ich mit mir selbst und meinen Freunden beschaeftigen koennen Na! Letztendlich habe ich dann allerdings irgendwann doch meine Sachen gepackt. Und heutzutage freue ich mich mal auf die Tage/Abende, wenn ich alleine bin - das vermisse ich naemlich! na dann...

Wenn Du allerdings der Typ bist, der schon jetzt sagt, dass eine Fernbeziehung fuer Dich wohl nichts ist, dann traue Deinem Gefuehl. Zieh' nach Nuernberg! Wenn Du in Hannover eh keine Arbeitsstelle aufgeben musst, was haelt Dich denn dann?! Zurueckgehen kannst Du immer, wenn es in Nuernberg nicht klappt, aber einen Versuch ist es doch wert? Was hast du denn zu verlieren? Und wenn er nur ab und zu mal in Bremen ist, dann laesst sich das doch ueberstehen? Ich wuerde nach Nuernberg gehen, zumal Du ja 'zu hause' wohl nicht so richtig gluecklich bist?

Viele Gruesse!
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Vom 12.08.2009 12:27 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

==Brigitte== Chefkoch


Mitglied seit 02.03.2002
30.345 Beiträge (ø8,11/Tag)
cookilein,

die Antwort hast du dir doch schon selbst gegeben:


Pfeil nach rechts Vor unserem Umzug hat mir mein Mann die Wahl gelassen, mit nach Nürnberg zu kommen. Habe mich dann aber dagegen entschieden (haben in Hannover ja auch einige Pflegefälle in den Familien, vielleicht hatte ich auch einfach Angst vor dem Ungewissen). Weiß nun, dass war ein großer Fehler. Pfeil nach links

Zum Glück gibt es auch Fehler, die noch korrigierbar sind!
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Vom 12.08.2009 12:31 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Bine66  Hendlgriller


Mitglied seit 30.09.2003
1.946 Beiträge (ø0,62/Tag)
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Hallo Cookilein,

ich denke, dass Dir die Fernbeziehung nicht so viel ausmachen würde, wenn DEIN Wohnumfeld in dieser Zeit intakt, ok oder besonders gut wäre. Die Frage nach der Fernbeziehung sehe ich daher als fast geklärt an, aber nicht, wie DU es zuhause schaffst.

Also wäre für mich das Heilmittel in dieser Frage der Auszug von zuhause und dementsprechend der "Mitzug" mit Deinem Mann! Schlechter als jetzt kann es Dir offensichtlich nicht gehen, also würde ich den Sprung wagen, mir was Neues aufbauen (Wohnung, Arbeit etc.) und die Zeit, in der Dein Mann dann in Bremen ist, so gut es geht alleine (und zwar alleine ohne Deine FAMILIE) am neuen Wohnort genießen.

Mein Mann und ich hatten (allerdings damals schon mit unseren ersten zwei Kindern) über 6 Jahre eine Fernbeziehung und es hat uns, der Beziehung oder den Kindern nicht geschadet.

Nur MUT!

LG

Bine66
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Vom 12.08.2009 12:32 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

keni28 Suppenkoch


Mitglied seit 26.10.2004
2.895 Beiträge (ø1,04/Tag)
Woran ich gar nicht mehr gedacht hatte, Herr keni musste beruflich auch mal eine ganze Zeit ca. 120 km von uns weg arbeiten, da waren wir schon zu viert. Er ist jeden Tag zwischengefahren, aber das ging auf Dauer nicht, zeitlich und auch finanziell nicht. Dann zog er sehr kostengünstig schon mal an den Arbeitsort und kam nur am Wochenende. Da wurde er dann aber so ein bisschen - wie soll ich sagen - verzogen. Ich brauch bis Montag dieses und jenes und die Wäsche soll fertig sein. Da mussten wir dann klare Absprachen treffen. Ich die ganze Woche Haus, Job, Kids und riesen Garten, er Job und am Abend frei und dann Wochenende. Am Ende haben wir unser damaliges Haus aufgegeben und sind ihm hinterhergezogen. Die beste Entscheidung die wir je getroffen haben - wir sind hier so zufrieden - für uns alle und für unsere Ehe. Man wird wirklich bequem.
LG keni
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Vom 12.08.2009 12:35 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

laurinili  Hendlgriller


Mitglied seit 23.02.2005
5.777 Beiträge (ø2,18/Tag)
Hallo,


möchte euch jetzt mal "meine Geschichte" erzählen.
2001 haben wir unsere Heimat Thüringen verlassen, auch in Richtung Nürnberg Na! wegen der Arbeit. Unser Sohn war 2 Jahre und wir wollten auf keinen Fall eine Fernbeziehung.

Tja, seine neue Arbeitsstelle bestand (besteht) aber zu 95 % aus Montage. Meist München. Ist zwar nicht weit weg, er war aber eben nicht da. Und da stand ich da: keine Freunde, "nur" Schwiegerfamilie, 2jähriges Kind, keine Arbeit .... Welt zusammengebrochen nein, das war keine schöne Zeit. Langsam aber sicher habe ich mir ein neues Umfeld aufgebaut.

2008 waren wir dann der Meinung, Genug mit Montage. Mann hat sich eine neue Arbeitsstelle gesucht und gefunden und war plötzlich jeden Morgen und jeden Abend da. Papa und Sohn sind nicht zurecht gekommen und ich stand hilflos dem gegenüber. Kleines Bsp. ich schaue im TV ne Liebesschnulze, er will eine Angel-DVD schauen. Also: wer schaut wo und was?
Anderes Bsp.: Mein Sohn und ich sind Morgenmuffel (zumindest 6 Uhr in der Früh Sich auf dem Boden wälzen vor Lachen ) ich schlürfe schweigend meinen Kaffee und er frühstückt. Mein Mann sitzt gegenüber und trällert die Lieder mit .... Welt zusammengebrochen
Was ich sagen will, diese 1000 Kleinigkeiten können dann verdammt unüberwindbar werden. Das Ende vom Lied ... er hat 2009 wieder in seiner alten Firma angefangen. Jetzt sind wir wieder glücklich und nutzen ganz intensiv das kurze Wochenende.

So kann es also auch sein.



Liebe Grüße
laurinili
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Vom 12.08.2009 12:51 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

carrara  Sternekoch


Mitglied seit 21.02.2007
22.486 Beiträge (ø11,69/Tag)
Hallo,

ich kann nur aus Erfahrung sagen, dass wir über 8 Jahre eine Fernbeziehung hatten - problemloser und einfacher als das anschließende Zusammenleben Sich auf dem Boden wälzen vor Lachen

LG Carrara

Auch das beste Werkzeug kann mangelndes Know-how nicht ersetzen!
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Vom 12.08.2009 13:21 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

jienniasy Chefkoch-Moderator Sternekoch


Mitglied seit 11.06.2006
10.628 Beiträge (ø4,88/Tag)
>>problemloser und einfacher als das anschließende Zusammenleben<<

... ich denke aber, das ist ''normal'' ...

schließlich entwickelt sich jeder in dieser Zeit weiter ...

... und sich dann (wieder) aufeinander Einzulassen, aufeinander zu zu Bewegen...

... die eigenen Eigenheiten und auch die des Anderen (auch die - teilweise - ''neu entwickelten'' Eigenheiten) muss man dann erstmal im Zusammenleben ''unterbringen'' - das ist auch so, wenn man dem Ende der Fernbeziehung entgegenfiebert ...

Schwierig fand ich auch:

Solange wir eine Fernbeziehung hatten, haben wir so gut wie gar nicht gestritten ...

Nachdem wir (wieder) zusammenlebten, mussten wir erstmal eine Streitkultur (denn auch adäquat ''streiten-können'' muss gelernt sein) entwickeln ...

... denn vieles, was am Wochenende zwar ''störte'' war uns Beiden nicht soooo wichtig, als dass es sofort angesprochen wurde, um es zu klären (wer will schon die wenige kostbare Zeit mit streiten vertrödeln?)

... im Alltag wurden diese Dinge dann aber ''wichtig''... und wir mussten uns ''neu zusammenraufen''.

Lieben Gruß
\"\"
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Vom 12.08.2009 13:26 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

semmelknöderl Chefkoch


Mitglied seit 26.09.2006
10.304 Beiträge (ø4,98/Tag)
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Hallo Cookie,

mich interessiert, ob du arbeitest? Wahrscheinlich schon, oder? Wie sähe es in Nürnberg mit Arbeit für dich aus? Ich meine, du mußt ja nicht gleich mit nach Nürnberg ziehen, aber evtl. suchst du da mal nach Jobs und wenn du dort was hast, dann könntet ihr euch ja immer noch eine gemeinsame Wohnung suchen.

Ich finds eigentlich ein bisserl komisch, dass du nicht mit wolltest (du wirst die Pflegefälle ja nicht alle alleine betreuen, oder?) wenn du jetzt so verzweifelt bist, dass er nun geht. Das war ja von Anfang an klar. Ich hatte mir gedacht, du wolltest sicher auch nicht wegen deinem festen Job oder so. Aber wenns nur wegen der Familie ist (in der du dich eh nicht wohl fühlst), dann verstehe ich das nicht wirklich.

LG
Knöderl
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Vom 12.08.2009 13:27 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

jienniasy Chefkoch-Moderator Sternekoch


Mitglied seit 11.06.2006
10.628 Beiträge (ø4,88/Tag)
@Knöderl:

derzeit ist sie Arbeitslos und schreibt fleissig Bewerbungen

(das schreibt sie in ihrem zweiten Beitrag in diesem Thread Na! )

Lieben Gruß
\"\"
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Vom 12.08.2009 13:30 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

semmelknöderl Chefkoch


Mitglied seit 26.09.2006
10.304 Beiträge (ø4,98/Tag)
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Ach so,

na dann würde ich aber welche nach Nürnberg schreiben, ist ja dann doch prima möglich. Der Rest kommt dann schon, denke ich.

Aber sie säße eben nicht in der ungeliebten Familie und hätte Männe weiterhin um sich...

LG
Knöderl
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Vom 12.08.2009 13:45 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Patzi  Chefkoch


Mitglied seit 19.10.2002
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Pfeil nach rechts
na dann würde ich aber welche nach Nürnberg schreiben Pfeil nach links Das macht sie doch..... Na!

PS: Nürnberg ist schön..... Lachen




Liebe Grüße von Patzi
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Vom 12.08.2009 13:45 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

chica*  Sternekoch


Mitglied seit 20.10.2003
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¡Hola!

Ich denke das Problem ist nicht unbedingt die Fernbeziehung sondern das derzeitige Umfeld. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich das ändern wird wenn dein Freund weg ist, möglicherweise wirst du dann noch mehr kontrolliert und gegängelt. Mein Rat: schreib viele Bewerbungen nach Nürnberg und schau, dass du so schnell als möglich ausziehen kannst.

Saludos chica \"\"

\"\"
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Vom 12.08.2009 13:46 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

semmelknöderl Chefkoch


Mitglied seit 26.09.2006
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Na also,

wißt ihr, wenn hier nur die Hälfte an Infos drin steht, kann ich das ja nicht riechen. Ich hab den anderen Thread nicht gelesen, im Gegensatz zu Euch. Aber dann verstehe ich das Gejammer erst recht nicht...

LG
Knöderl
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Vom 12.08.2009 13:51 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Patzi  Chefkoch


Mitglied seit 19.10.2002
6.596 Beiträge (ø1,88/Tag)
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Semmel, guck mal hier: Pfeil nach rechts 12.08.2009 11:58. In diesem Post steht, dass sie z. Zt. arbeitslos ist, aber bereits Bewerbungen nach Nürnberg schreibt.... Na!




Liebe Grüße von Patzi
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Vom 12.08.2009 13:51 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

renimo  Suppenkoch


Mitglied seit 18.07.2005
19.026 Beiträge (ø7,59/Tag)
Hallo!

Pfeil nach rechts Leider bin ich ein Mensch, dem die Nähe zu seinem Partner sehr wichtig ist. Pfeil nach links

Warum denn "leider"? Das ist doch schön, wenn man das sagen kann. Lächeln Man zieht doch irgendwann zusammen, damit man dem Partner auch im "Alltag" nahe sein kann oder? Sonst könnte ja jeder für sich wohnen bleiben. Das tun übrigens auch immer öfter Menschen, die glauben, dass ZU VIEL Nähe ihrer Beziehung nicht gut tut, die ihre "Freiheit" brauchen und das nicht hinbekommen, wenn sie unter einem Dach leben. Die zeigen sich halt dann überwiegend nur ihre Wochenendgesichter. Na! Das ist ja auch ok. Aber ich denke mal, dass DU nicht zu denen gehörst und einfach gern bei Deinem Mann wohnen würdest. Na!
Nach allem was Du erzählt hast, (auch die Probleme mit Deiner Familie...das geht im Grund ja gar nicht...) würde ich einfach schauen, dass ich so schnell wie möglich zu meinem Mann komme. Na! Abstand zu Deiner Familie ist glaube ich im Moment bedeutend wichtiger, als der zu Deinem Mann!! Berede das mit ihm, sicher findet Ihr eine Lösung.


LG renimo

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Wer nie genießt wird ungenießbar

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Vom 12.08.2009 13:52 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

carrara  Sternekoch


Mitglied seit 21.02.2007
22.486 Beiträge (ø11,69/Tag)
@ Knöderl,

es gibt doch nur diesen thread zum Thema.

@ Chica
ich sehe es wie du; das Problem liegt nicht (oder nur zum Teil) in der Fernbeziehung sondern am derzeitigen Umfeld.

LG Carrara

Auch das beste Werkzeug kann mangelndes Know-how nicht ersetzen!
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Vom 12.08.2009 13:54 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

semmelknöderl Chefkoch


Mitglied seit 26.09.2006
10.304 Beiträge (ø4,98/Tag)
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Aha,

ja danke, aber ich lese mir nicht immer alles komplett durch. Bei einem langen Thread ist mir das zu arbeitsintensiv. Sich auf dem Boden wälzen vor Lachen

Aber gut, mehr kann sie ja momentan eh nicht tun, denn immerhin tut sie ja was.

LG
Knöderl
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Vom 12.08.2009 13:58 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

grisou Sternekoch


Mitglied seit 16.12.2003
29.288 Beiträge (ø9,49/Tag)
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also bei renimo klingst das so, als brächten die, die mit Fernbeziehungen klarkommen, keine "Nähe"...

seh ich nicht so - YES MAN

es gibt eben nur Menschen, die auf Distanz Nähe aufbauen können - Andere brauchen dagegen die körperliche Nähe...da gibts für mich kein besser oder schlechter - das ist Charaktersache - oder wie immer mans nennen will...

auf jeden Fall ist es ungut, in einer Fernbeziehung zu leben wenn man damit nicht klar kommt - da würde ich dann auch alles dran setzen, um das zu ändern...
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Vom 12.08.2009 14:02 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

renimo  Suppenkoch


Mitglied seit 18.07.2005
19.026 Beiträge (ø7,59/Tag)
Pfeil nach rechts also bei renimo klingst das so, als brächten die, die mit Fernbeziehungen klarkommen, keine "Nähe"... Pfeil nach links

da hast Du mich flasch verstanden grisou. Na! Ich meinte nur, weil sie schrieb "leider" ist ihr die Nähe zum Partner sehr wichtig. Na!

Dein letzter Satz bringt die Sache eigentlich auf dem Punkt grisou! Na!


LG renimo

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Wer nie genießt wird ungenießbar

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Vom 12.08.2009 14:12 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

matzi85 Küchenjunge


Mitglied seit 28.01.2008
393 Beiträge (ø0,25/Tag)
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Hallo cookilein,

ich habe auch fast 2 Jahre eine Fernbeziehung gehabt. Und ich würde es nie wieder tun. Er hat im Ausland Nachtschicht gemacht und daher war Skypen/Tele. auch nur selten drin,da verschiedene Tagesabläufe.

Am Wochenende haben wir uns auch kaum gesehen. Denn er kam Freitag morgens nach Hause und hat sich je nach dem morgens oder frühen mittag hingelegt zum schlafen. Tja und ich hatte entweder Früschicht oder bin mittags los. Also schon mal kein sehen. Samstags musste ich fast immer von 10 -20.45 arbeiten,damit ich in der Woche Früschicht hatte wegen meiner kleinen. Also dann war der Samstag auch wieder gelaufen. Ja Sonntag war auch nicht besser ,da er Fußball spielte war der halbe Tag auch wieder weg. Montag war auch nicht besser ich hatte immer Frühschicht. Ja und dann wenn ich nach Hause kam lag er schon im Bett zum schlafen.Gegen 18.00 Uhr ist er dann wieder los. Das war das Wochenende HAR HAR HAR zum Heulen .

Als er ein Angebot aus der Schweiz bekam habe ich gleich gesagt ich komme mit. Denn das wollte ich mir nicht mehr antun. Ich bin dann ca nach 2 Monaten zu ihm gezogen. Aber meine Vorraussetzungen waren für mich das ich eine Arbeit hatte und das die Umgebung für die kleine stimmte.

Achja wir haben vorher in der Wochendbeziehung viel mehr gestritten als jetzt. Weil ich am We immer alles perfekt haben wollte,was natürlich nicht immer klappte.

Tja jetzt sind wir hier und glücklich.



LG matzi
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Vom 12.08.2009 14:32 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

ute1973 Smutje


Mitglied seit 13.01.2009
406 Beiträge (ø0,33/Tag)
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Hallo,

es klingt weniger nach Fernbeziehung pro- contra, sondern in meinen Augen nach
"Wie kann ich den Streß mit der Familie lösen"

Vorschlag nach Nürnberg nach zu ziehen kam ja bereits häufiger
-Vorschlag in Hanover eine eigene Wohnung oder bei seinen Eltern, ist vielleicht auch eine Lösung wenn du dort dein Umfeld behalten möchtest. WG-Zimmer war ja auch schon bei den Beiträgen.
-Vorschlag Bremen ist noch nicht gewesen. Er ist ja auch regelmäßig dort- und der Verbindung nach H ist auch per Auto und Bahn zu realiesieren.
-Was will dein GöGa machen wenn er mit der Schule fertig ist? Hat er dann schon feste Vorstellungen -Firmen Zusagen,
damit ergibt sich die Möglichkeit das du dorthin vor ziehst und vielleicht schon mal dort ein soziales Umfeld aufbaust.

Alles müßt ihr für euch rausfinden, was sagt er zu dem Streß mit der Familie? Unterstützt er dich?

Ute
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Vom 12.08.2009 14:54 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Dimond Kaltmamsell


Mitglied seit 26.06.2009
1.299 Beiträge (ø1,22/Tag)
Hallo,

ob eine Fernbeziehung gut geht oder nicht hängt, wie schon oben beschrieben, vor allem vom gegenseitigen Vertrauen ab. Und ich denke, es muß schon irgendwie die Option da sein, in der Zukunft mal zusammenzuziehen. Hatte selbst sechs Jahre eine Fernbeziehung, seit vier Jahren wohnen wir nun zusammen und haben letztes Jahr geheiratet. Aber diese sechs Jahre waren gegen Ende schon eine harte Zeit, in der wir manchmal gezweifelt haben. Irgendwann habe ich beschlossen, jetzt ziehen wir zusammen oder es ist aus. Zum Glück habe ich dann ganz in der Nähe auch meinen Traumjob gefunden. Einer muß dann halt nachgeben oder einen kleinen Kompromiss eingehen (aber das muß man ja auch sonst manchmal in einer Beziehung).

Cookilein, für mich klingt es so, als würde dich in Hannover eh nicht allzuviel halten. Du hast keinen Job, die Wohnsituation ist eher unglücklich...dagegen hast du in Nürnberg vielleicht neue Jobchancen und ihr habt eure Wohnung für euch alleine. Klar, dein Mann ist immer mal wieder einige Zeit in Bremen, aber wenn du einen Job hast, vielleicht auch ein Hobby, findest du in Nürnberg schnell Anschluß und wirst dich nicht alleine fühlen.

Und noch was ganz allgemeines: mach dich nicht abhängig davon, ob dein Mann Zeit hat für dich oder nicht. Leb auch dein eigenes Leben, bau dir einen Freundeskreis auf, pflege deine Hobbies, engagier dich beruflich... dann verkraftest du auch mal eine zeitlang eine Fernbeziehung.

Grüßle, Dimond.
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Vom 12.08.2009 14:59 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

semmelknöderl Chefkoch


Mitglied seit 26.09.2006
10.304 Beiträge (ø4,98/Tag)
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Danke Dimond!

Sehr schön geschrieben.

Ich hab auch einen Mann, der von Montag bis Freitag nicht zu Hause ist, manchmal auch übers Wochenende weg muss. Und ich genieße beides, die freie Zeit, die ich mir einteilen kann wie ich mag und die Zeit, wenn Männe wieder da ist.

Verzweifelt bin ich allerdings nie, er kommt ja immer wieder heim und Urlaub hat er auch. Na! Aber wir vertrauen uns auch zu 100 %!

LG
Knöderl
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Vom 12.08.2009 15:20 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Limonata Suppenkoch


Mitglied seit 23.10.2008
3.033 Beiträge (ø2,31/Tag)
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Ach cookilein,
Fernbeziehungen sind doch gar nicht so schlimm, jedenfalls nicht, wenn der Zeitrahmen absehbar ist. Ich hatte zweieinhalb Jahre Fernbeziehung, als mein Lebensgefährte, mit dem ich zusammen wohnte, in einer anderen Stadt Arbeit fand.

Mittlerweile leben wir gottseidank wieder zusammen, aber irgendwie war di Fernbeziehung auch eine tolle Zeit. Wir haben jeden Tag miteinander telefoniert und uns wissen lassen, wie es uns geht, was wir erlebt haben usw, das ist ein Ritual, was wir vorher gar nicht mehr so gepflegt hatten, wenn man zusammen lebt, lebt man doch oft auch alltäglich nebeneinander her. Jetzt leben wir längst wieder zusammen und schätzen es viel mehr als vorher, dass wir zusammen einschlafen, aufstehen, frühstücken, eben Alltag teilen. Lachen

Mach's beste draus. Sich vor Sehnsucht verzehren ist immer noch besser als sich irgendwann nebeneinander langweilen. Lachen

Grüße
Limo
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Vom 12.08.2009 15:35 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

cookilein Küchenjunge


Mitglied seit 09.05.2007
22 Beiträge (ø0,01/Tag)
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Vetrauen ist nicht das Problem in unserer Beziehung. Sicherlich, meine Freunde sind hier in Hannover, und die würde ich schon arg vermissen. Aber auch andernorts kann man neue Freunde finden...z.B. bieten Kirchen Kurse an ...usw. da hab ich mich schon erkundigt.

Eure Beiträge haben mich zum Nachdenken annimiert (warum ich mich damals gegen Nürnberg entschieden habe)...Es gibt für nichts im leben Garantien - Leider...dass war, denke ich, auch das Problem.

Der gedanke an eine Fernbeziehung war von Anfang an ein Graus für mich. Das wußte mein Mann auch. Er sieht auch, wie schlecht es mir damit geht, dass er sich auf diese Stelle beworben hat ...und nun auch bekommen hat.

Er hat mir gesagt, wenn ich nicht möchte das er geht, dann sagt er dort die Stelle ab. Darauf habe ich Ihm klar gemacht, dass ich Ihm NIEMALS sagen würde, die Stelle dort abzusagen, denn ich bin davon überzeugt ...irgendwann würde er mir Vorwürfe machen, diese Chance wegen mir sausen gelassen zu haben. Darum lasse ich das auch!!!Ich will nicht, dass das irgendwann vielleicht mal zwischen uns steht.

Wenn ich jetzt gehe, und es klappt in Nürnberg nicht, dann kann ich nicht mehr so ohne weiteres zurück. Außerdem haben wir in unser beider Familien, wie schon oben angedeutet, 2-3 Pflegefälle....und wenn mein Mann weg ist, übernehme ich den gesetztlichen Betreuerposten von meinem Mann gegenüber seiner Großmutter ganz...und dann halt noch die eigenen Familienpflegefälle, für die zumindest ab und zu eingekauft werden muß und sich mit Ämtern auseinander gesetzt werden muß.

Ich glaube, ich fühle mich viel zu vielen Personen gegenüber verpflichtet. Will es halt allen recht machen.
...dreiteilen müsste man sich....
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Vom 12.08.2009 15:58 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

renimo  Suppenkoch


Mitglied seit 18.07.2005
19.026 Beiträge (ø7,59/Tag)
Pfeil nach rechts Will es halt allen recht machen. Pfeil nach links

mach es vor allem DIR recht!


LG renimo

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Wer nie genießt wird ungenießbar

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Vom 12.08.2009 16:04 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

jienniasy Chefkoch-Moderator Sternekoch


Mitglied seit 11.06.2006
10.628 Beiträge (ø4,88/Tag)
Sei mir nicht böse, cookilein ... aber Betreuer für die Oma kann auch jemand anderes werden (im Zweifelsfall auch jemand vom Gericht bestelltes, wenn es sonst niemand aus der Familie machen kann) ...

Und auch für die anderen Pflegefälle (Einkaufen/Behördengänge) kann man eine Lösung finden (sofern man wirklich will) ...

Für mich klingt das ein bisschen nach ''Alibi'', warum du ''nicht von Hannover weg kannst''...

Wenn man wirklich will, dann findet man auch Wege ... auch wenn es Mühsam ist.

Lieben Gruß
\"\"
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Vom 12.08.2009 17:12 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

laurinili  Hendlgriller


Mitglied seit 23.02.2005
5.777 Beiträge (ø2,18/Tag)
Hallo,

"Die Kunst, es allen Recht zu machen ist eine Kunst, die niemand beherrscht"

Liebes Cookilein, in aller erster Linie musst du dich dabei wohl fühlen. Und wenn die Sehnsucht nach deinem Mann so stark ist, pack Deine Koffer und zieh nach Nürnberg. Wie Jienniasy schon schreibt, Betreuerpersonen können an andere Personen weitergegeben werden und deine Freunde in Hannover .... wenn es echte Freunde sind, halten diese zu dir.
Wie ich weiter oben beschrieben habe, ich hatte es auch nicht leicht und von meinen ach so vielen Freunden ist nur noch eine Hand voll geblieben, aber das sind wirkliche Freunde.
Suche dir also schnellstmöglich einen Job in Nürnberg, wenn du nicht weißt wo, ich helfe dir gerne. Wohne ganz in der Nähe von N.




Liebe Grüße
laurinili
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Vom 12.08.2009 17:34 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Mariluna Chefkoch


Mitglied seit 11.07.2008
4.689 Beiträge (ø3,31/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
Hallo,

ich unterschreibe dick und fett bei Laurinili!

Für meinen Teil möchte ich (bis auf ein paar unverzichtbare Geschäftsreisen)
nicht getrennt von meinem Mann leben.

Und ich würde ihm auch an jeden Platz der Welt folgen,
bedingungslos.

LG
Mariluna
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Vom 12.08.2009 23:53 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Moustgeuger Kaltmamsell


Mitglied seit 13.10.2007
425 Beiträge (ø0,25/Tag)
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Hallo Cookilein,

auch ich bin der Meinung von laurinili. Mein Mann und ich haben 1.5 Jahre ein Fernbeziehung gefuehrt. Er in UK und ich in D. Wir wussten beide von Anfang an, dass wir beide das auf Dauer nicht wollten. Also habe ich nach 1.5 Jahren meine Tochter und meine Koffer gepackt und bin nach UK gezogen. Jetzt leben wir schon seit 2 Jahren hier und es war die richtige Entscheidung. Viele Menschen waren damals enttaeuscht von mir, haben mich als egoistisch und unueberlegt beschimpft, vorallem meine Familie, aber ich bin trotzdem gegangen. Ich habe mich fuer meinen Mann entschieden. Ich finde, man muss einfach Prioritaeten setzen. Du musst fuer Dich selbst entscheiden, was das Wichtigste fuer dich ist. Und fuer deine pflegebeduerftigen Familienmitglieder kann jemand anderes als Betreuer eingesetzt werden. Du kannst dich nicht zerteilen, fuer alle dasein und es allen Recht machen. Wichtig ist, was gut ist fuer Dich und deinen Mann und darueber musst Du nachdenken. Wenn ich Du waere, wuerde ich mir einen Job suchen in Nuernberg und dort hinziehen. Deine oberste Prioritaet solltest Du und dein Mann sein und das musst Du auch deiner Familie klarmachen. Ich weiss, dass das schwierig ist und bestimmt auch einige enttaeuscht sind. Aber das wird immer so sein. Man kann es nicht allen Recht machen.

Viel Glueck!

LG aus Southampton

Heike
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