Mein Sohn der Stubenhocker
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![]() Mitglied seit 05.02.2005 |
ich mache mir ein wenig Sorgen um meinen Junior (11), das Kerlchen ist einfach nicht rauszukriegen. Wenn es nach ihm ginge wuerde er die ganze Zeit vor dem Rechner oder irgendeiner Spielekonsole verbringen. Da er dieses waerend der Woche aber nicht darf hockt er rum, langweilt sich und nervt ziemlich Im Sommer isses zu Heiss, im Winter zu Kalt, mal zu nass dann zu Trocken. Manchmal *erpresse* ich ihn sogar schon: "entweder du gehst raus oder waescht ab"! DANN geht er auch raus, klingelt aber nach 1 Stunde schon wieder. Freunde hat er zwar, aber der eine will auch dauernd nur rein, wenn er hier nicht reindarf muss er oh Wunder nach Hause, jedes Mal. Fuer Sport ist mein Sohn auch grade nicht zu haben, er hat Jahrelang Kampfsport gemacht. Dort haben wir ihn nu abgemeldet weil es ihm keinen Spass mehr macht und wir ihn dazu ja auch nicht zwingen wollen. Seufz, was soll ich nur machen?? Mache mir echt Sorgen irgendwie. Bitte Hilfe. LG |
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![]() Mitglied seit 26.05.2008 |
Hallo! Du machst dir zu Recht sorgen, denn dein Sohn muss an die frische Luft und vor allem auch unter Gleichaltrige.
Du schreibst, dass er während der Woche nicht an PC und Spielekonsole darf. Könntest du nicht einen Kompromiss schließen? Z.B für jede Stunde, die er draußen verbringt, darf er auch unter der Woche 30 Minuten an den PC. LG |
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![]() Mitglied seit 05.02.2005 |
Den Kompromiss haben wir schon fuer gute Noten, das wuerde dann zu viel werden
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![]() Mitglied seit 11.03.2005 |
hoerstels Idee gefällt mir auch. Manchmal erreicht man wirklich nur mit "Erpressung" sein Ziel Liebe Grüße Angelika
Ach ja, Büffelmozzarella, den kenn ich. Das tut den Tieren ja so grauenhaft weh, wenn man den da pflückt. (Horst Lichter)
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![]() Mitglied seit 30.01.2007 |
Hallo,
es könnte sich fast um meinen Sohn (12) handeln Zum Glück macht er noch Sport zwei Mal in der Woche. Aber oft hat er nach der Schule gar keine Lust, sich noch mit Freunden zu treffen. Keine Ahnung warum . Wenn es dann schon mal länger wieder her ist, dass er sich getroffen hat, "nötige" ich ihn schon fast, die Kumpels mal anzurufen. Oft ist das aber auch schwierig, weil seine Freunde auch in unterschiedlichen Vereinen sind und meistens dann Training haben, wenn Junior Zeit hat. Oder halt umgekehrt. Da ich früher aber genauso war (und Göga ebenso) mache ich mir noch nicht sooo viele Gedanken. Er geht ja auch alleine raus und spielt (wie momentan) im Schnee. Ich denke, es regelt sich von allein in den nächsten Jahren. Ich war auch erst ab 14/15 nur noch zum Schlafen zu Hause. Wenn er sich überhaupt nicht Freunden treffen würde, dann würde ich mir mal Gedanken machen, warum das so ist. Aber er beschäftigt sich halt stundenlang in seinem Zimmer. Gerade hat er seine Playmo-Sachen wieder mal herausgekramt, die schon in der Abstellkammer waren. Ansonsten spielen wir auch gerne zusammen irgendwelchen Gesellschaftsspiele. LG Kerstin |
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![]() Mitglied seit 26.05.2008 |
Hallo! Er wird ja nicht jeden Tag eine Klassenarbeit schreiben, für die er gute Note bekommen könnte!
Aber wenn das nicht in Frage kommt, würde ich mit ihm über das Thema auch gar nicht mehr diskutieren. Er m u s s an die frische Luft! Erkläre iihm, warum das so wichtig ist und schmeiß ihn wenigstens für eine Stunde täglich raus! Vielleicht lässt er sich ja auch darauf ein, wenigstens mit dir zusammen einen langen Spaziergang oder eine Radtour zu machen, wobei ihm dann allerdings weiterhin der Umgang mit Freunden fehlen würde. lg |
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![]() Mitglied seit 10.10.2004 |
Hallo
zum Glück ist mein Sohn da noch flexibel (12) er geht gerne mit seinen Freunden bei uns in den Garten und spielt Basketball oder Fussball - momentan ist unser Teich zugefroren da spielen die Jungs Stockhockey und sind super glücklich.... Ich habe klare Ansagen was die PC und TV Zeit betrifft 30 min PC oder PSP und max 1 Std TV am Tag - wenn viel für die Schule zu tun ist fällt auch mal eins oder beides weg oder wenn er Sport hat und spät heim kommt.... Am Anfang war das schwer weil er einfach nicht wusste was er tun soll..... ich bin hart geblieben wir spielen oft zusammen Bretto- o. KArtenspiele, er malt oder bastelt ab und zu, liest sehr viel oder hört Hörbücher und spielt dabei mit LEgo oder mit seinen Wrestlingfiguren oder wirft Dart oder so.... mit seinen Freunden drehen die dan auhc mal draussen Videos und verkleiden sich cool oder machen lustige Clips.... das hält sie beschäftigt und sie sind draussen. Mein Sohn hilft auch beim Kochen und wenn er viel draussen war dann darf er sich das Essen aussuchen auch wenn es Pfannenkuchen zum Abendbrot gibt.... das ist dann egal.... LG Twinkle |
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![]() Mitglied seit 16.01.2008 |
Hallo,
ich habe auch so einen Stubenhockersohn, der hat zwar genügend Freunde, weill mit denen aber immer drinnen spielen. Such mit und für Deinen Sohn unbedingt nen neuen Sportverein, dann gibt es weinigstens 2 Nachmittage, in denen er sich aktiv entspannen kann und auch für den körperlichen Ausgleich ist gesorgt. Meine Beiden machen jeder was je 2x die Woche und schon hält sich das sitzen vor Konsole und co ganz von allein in Grenzen. Gruß pingi |
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![]() Mitglied seit 05.02.2005 |
Hallo,
danke fuer die Antworten. Wir sind im Fitness Studio angemeldet, mein Sohn auch und da geht er mindestens 2 mal die Woche mit uns hin. Aber das is ja auch nicht Sinn der Sache, ich moechte das er mit Freunden unterwegs ist, nicht mit uns. Also nicht NUR Ich habe da ein ziemlich uebles Zukunftsbild fuer meinen Sohn, wenn ich an meinen Schwager denke, der war genauso als Kind (ist 12 Jahre juenger als mein Mann und ich habe ihn als 9 Jaehrigen kennengelernt) und ist jetzt mit ueber 20 NUR drin, nie geht er weg, bekommt Besuch, sein Leben spielt sich nur im Zimmer vorm PVC ab, da bekomme ich es echt mit der Angst zu tun. Wenn ich meinen Sohn fuer eine Stunde rausschmeisse hab ich immer das Bild vor Augen das er in irgendeiner Ecke hockt und drauf wartet das er wieder rein "darf". Sportlich interessiert ihn im Moment nichts, und da wir auch nicht motorisiert sind sind einige Vereine nicht leicht zu erreichen und auf 1 Stunde U-Bahn hat er keine Lust! |
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![]() Mitglied seit 10.10.2004 |
Hallo
bei dem Wetter kann man doch irgendwo Schlittschufahren -wäre das nichts??? Gibt es irgendetwas was Ihr anschauen könntet draussen - interessieren Ihn Tiere oder so??? LG Twinkle |
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![]() Mitglied seit 30.08.2006 |
Hallo!
Wir haben viele Eltern von Freunden und Schulkollegen von den Kindern gekannt und haben mit denen dann gemeinsam etwas unternommen. Somit waren die Kinder draußen und wir haben auch unseren Spaß gehabt. Auch unter der Woche haben wir uns öfter getroffen und waren zB. radfahren oder im schilaufen. lg Elisabeth |
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![]() Mitglied seit 09.09.2008 |
Hallo Pegasus,
vielleicht hilft es ja, wenn Du mit ihm und evtl auch einem Freund zusammen rausgeht. Du willst, das er sich bewegt, da hast Du ja auch recht. Wenn Du aber zu Hause bleibst könnte das ein Zeichen für ihn sein, das toben und spielen an der frischen Luft nicht so wichtig ist. Grüße Rebekka98 |
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![]() Mitglied seit 26.05.2008 |
Hallo pegasus!
Ich kann gut vorstellen, dass du das Bild deines armen verstoßenen Sohnes vor dir hast, der in einer Ecke sitzt, und darauf wartet, dass er wieder rein darf. Vielleicht tut er das anfangs auch, aber irgendwann wird ihm das zu langweilig sein, und er schaut sich etwas um. Vielleicht trifft er dabei ja sogar auf andere Kinder! Unternimm bitte etwas, du hast ja immerhin deinen Schwager als abschreckendes Beispiel vor dir! LG |
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![]() Mitglied seit 19.01.2007 |
Hallöchen,
mal noch eine andere Frage: Ab wann "hockt" dein Sohn denn drinnen? Ich finde, das sollte auch noch beachtet werden- unser 11-Jähriger kommt z.B. erst 16.00-16.30 Uhr nach Hause, hat bis dahin u.a. auch draußen getobt und will zu Hause erstmal "chillen" (ausruhen sagt man heutzutage wohl nicht mehr in dem Alter Finde ich auch in Ordnung- wäre dies aber schon ab Mittag der Fall, müsste man sich schon was einfallen lassen.... LG messie |
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![]() Mitglied seit 30.01.2007 |
Hallo,
leidet denn das Kind darunter, nichts mit seiner Zeit anfangen zu können oder mehr Du? Fühl Dich bitte nicht angegriffen, aber es gibt halt die Sorte Kinder, die lieber alleine in ihrem Zimmer oder in der ganzen häuslichen Umgebung rumbröseln und nicht jeden Tag Lust auf viele Freunde haben. Auch das sind zufriedene Kinder. Vielleicht brauchen manche Kinder einfach länger, um richtig dicke Freunde zu finden, die sich jeden Tag von früh bis spät sehen. Mein Sohn ist gerne alleine, auf was für Sachen er zum Spielen und Bauen kommt, ist manchmal echt klasse. Er hat eine wahnsinnige Fantasie dabei. Klar, trifft er sich auch mit Freunden und übernachtet auch gerne woanders. Aber dann ist er auch gerne tagelang für sich. Da nützt dann mein Zureden auch nicht viel. Solange das alles kein Dauerzustand ist, sich nicht mit Kumpels zu treffen, lasse ich ihn. Wenn dann allerdings der letzte Besuch länger her ist, sage ich schon etwas. LG Kerstin |
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![]() Mitglied seit 03.01.2009 |
Hallo
Wie steht es mit Skaten ? Vielleicht gibt es Jungen in der Nachbarschaft,die skaten .Da geht mein Sohn bei fast jedem Wetter raus. Sie haben sich Rampen gebaut oder fahren mit dem Rad / Bus zu einer Bahn. LG Bratschenfee |
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![]() Mitglied seit 09.11.2007 |
Hallo, pegasus,
das kenn ich doch auch irgendwo her... PC und TV-Zeit begrenzen - ok, war bei meinem Sohn auch ein Muss. Du schreibst, er langweilt sich und nervt dann. Tja, wenn ER sich langweilt , ist das sein Problem, nicht deins. Du könntest dafür sorgen, dass er dich damit nicht nervt (z.B. hab ich meinem Sohn immer gesagt, was im Haushalt noch getan werden muss - der hat nicht mehr genervt), und es ist nicht schlimm, wenn sich ein Kind mal selber mit seiner Langenweile auseinander setzen muss - es ist erstaunlich, wie kreativ die Kinder dann werden! Und was das Draußen-spielen angeht, was würde er denn gern tun? Da schließ ich mich meinen Vorrednern an: an die frische Luft muss er! LG Inessi |
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![]() Mitglied seit 05.02.2005 |
Hallo,
also ab wann er zuhause hockt?? Wenn er Schule hat kommt er heim, isst und macht Hausaufgaben... und hockt drinnen. Rausgehen wie gesagt nur bei Erpressung (Gott wie das klingt @ Kerstin, ich glaube ICH habe ein Problem damit, er fuehlt sich wohl, aber ich mochte nicht das er sich zu einem Asozialem Mann entwickelt der sich mit seinen Mitmenschen nicht unterhalten kann und nichts mit ihnen anzufangen weiss. Lust hat Sohnemann zu nichts ausser halt zocken und TV schauen. Schwimmen tut er gern, er darf auch schon allein, nur seine Freunde nicht und ich kann aus gesundheitlichen Gruenden nicht so oft mit ihm dorthin. Ich habe ja irgendwie die Hoffnung das es nur eine Phase ist und das bald vorbei geht, aber da gibt es ja auch keine garantie drauf. Ich weiss, super schwer zu verstehen. |
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![]() Mitglied seit 26.02.2004 |
Hallo pegasus
ich glaub, ich bin jetzt ein ganz schlechtes Beispiel, aber ich war auch so ein Fall Aber ich denke, ein einigermaßen ordentlicher Mensch bin ich trotzdem geworden. Bloß zu meiner Zeit lief halt nachmittags im Fernsehen das Testbild und von Computern wusste ich noch nichtmal, dass es so was gibt. Ich hab unheimlich viel gelesen, (was man ja im Sommer sogar draußen hätte tun können, aber neeee , zu heiß etc - die Argumente kommen mir alle bekannt vor) Ich denke mal, du wirst das ganze bloß bis zu einem gewissen Grad beeinflussen können, es steckt auch viel Veranlagung drin, und wenn dein Sohn mit euch ins Fitnessstudio geht, bewegt er sich ja zumindest Und Freundschaften lassen sich auch nicht erzwingen, ich bin heute auch noch so, dass ich eigentlich sage, ich habe nur 2 Leute, die ich als wirklich gute Freunde betrachte, das andere sind liebe, nette Bekannte aber nicht mehr Außerdem fühle ich mich mit mehr als 3 fremden Menschen in einem Raum zusammen unwohl. (Habe aber trotzdem familie, Beruf und ein in meinen Augen erfülltes Leben Ich weiß, das war nicht unbedingt das, was du jetzt hören wolltest, wollte dir aber etwas Mut machen, dass noch nicht alles verloren ist LG krabbelkaefer |
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![]() Mitglied seit 30.01.2007 |
@pegasus:
das, was krabbelkaefer geschrieben, meinte ich, dass es halt zufriedene Kinder (damals war der Käfer ja noch eins Gib Deinem Sohn noch Zeit. Manches erledigt sich von allein. Wie gesagt, ich habe auch erst spät angefangen, meine Bude zu verlassen und mich mit meiner damaligen Clique zu treffen (bei Wind und Wetter, auch bei eisigen Temperaturen waren wir draußen. Meine Eltern haben mich für verrückt erklärt!!) Wenn er gerne schwimmt, melde ihn doch im Schwimmverein an, wenn der Weg nicht unzumutbar lang ist. Dort findet er vielleicht auch neue Freunde. Mir tut es auch oft leid, wenn Sohnemann so oft alleine spielt. Aber er fühlt sich wohl dabei und dann kann ich mir den Mund fuselig reden, er möchte dann keinen sehen. LG Kerstin |
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![]() Mitglied seit 26.05.2008 |
Hallo pegasus und Kerstin!
Ich finde, zwischen euren beiden Kindern besteht ein großer Unterschied: Kerstins Sohn beschäftigt sich anscheinend sehr gut und ist dabei äußerst kreativ. Dafür braucht er eben ab und zu seine ruhe, auch vor Freunden. Pegasus schreibt aber, dass ihr Kind sich langweilt und nervt, wenn er weder PC noch Playstation hat. Also fühlt er sich in meinen Augen alles andere als wirklich wohl. LG |
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![]() Mitglied seit 28.09.2008 |
hallo,
hab grad mal in eurer diskursion geschnüffelt und werde gleich mal beim krabbelkäfer unterschreiben. auch ich saß lieber zuhause in meinem zimmer (und ich hatte kein tv, abgesehen davon ging das programm erst 17 uhr mit "Ein Colt für alle Fälle los" lg schnatti |
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![]() Mitglied seit 30.01.2007 |
Wahrscheinlich hat Sohnemann schon gelernt, dass ich nicht sein Pausenclown bin und deshalb beschäftigt er sich und überlegt im Vorfeld, was er machen kann, damit Mama nicht wieder ihr "Programm" abspult
Jedes Mal, wenn er öfter ankam und über Langeweile klagte, habe ich meterweise Vorschläge gemacht, was er tun könnte. Immer die gleiche Antwort: Kein Bock!! Keine Lust!!! Nö, ist öde!! ...... Gut, dachte ich dann, dann mach halt gar nichts. Dann verzog er sich in sein Zimmer und irgend etwas ist ihm dann doch eingefallen und er war plötzlich lautstark in seinem Zimmer zu Gange. Also, geht doch! Vielleicht sind ihm meine Vorschlage auch mal zu langweilig geworden und er kommt deshalb nicht mehr so häufig an und mault. Aber es gibt natürlich auch Phasen, in denen er sich selbst im Weg steht und alles ist einfach ätzend. LG Kerstin |
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![]() Mitglied seit 10.02.2006 |
Hallo, das könnten die Vorboten der Pubertät sein.
Ich habe das bei der Tochter einer Freundin erlebt. Irgendwann hat sich das wieder gelegt. Ich würde auf jeden Fall feststellen, ob diese Antriebsarmut mit dem Computerkonsum zu tun hat. Wenn ja, ist das Verhalten bedenklich. Es ist schwierig eine Ferndiagnose zustellen. Auf jeden Fall bis Du eine Mutter, die sich darüber Gedanken macht und die sich kümmert. Das ist der Anfang einer Lösung des Problems. Alles Gute für Euch Courgette |
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![]() Mitglied seit 05.02.2005 |
Hallo,
damals als unser Sohn geboren wurde haben wir die Option Pubertät abgewaehlt Eure Vorschlaege klingen alle ziemlich gut, nur leider kann ich ihn ja nicht zwingen Skateboard zu fahren, oder Fussball zu spielen wenn er nicht mag. Auf jeden Fall werd ich ihn rauswerfen, jeden Tag wenns sein muss. Ich hab ja auch Hoffnung das er irgendwann merkt das frische Luft nicht beisst! Lg |
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![]() Mitglied seit 30.01.2007 |
Gibt es keinen Rodelberg bei Euch in der Nähe, zu dem er gehen könnte??
Dort sind bestimmt andere Kinder, mit denen er Schlitten fahren kann oder eine Schneeballschlacht machen kann. LG Kerstin |
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![]() Mitglied seit 05.02.2005 |
Hallo Kerstin,
Wir haben sogar das Glueck einen Rodelberg direkt vor der Tuer zu haben, jeden Tag tummeln sich die Kinder dort und ich stehe oft am Kuechenfenster und schaue zu. Aber mein Sohn moechte nicht rodeln Habe ihn einen Tag rausgeschmissen mit den Rutschschuesseln und er hat 1 Stunde nur gesessen und den anderen Kindern zugesehen. 2 mal ist er beim Aufstehen ausgerutscht und hat sich langgelegt, da wars dann vorbei und er kam nach Hause. Wenn ich da an meine Kindheit denke, da hat mama immer aus dem Fenster gerufen wenn wir reinsollten, meistens 3 mal oder so |
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![]() Mitglied seit 30.01.2007 |
Ach menno, das ist aber schade für Deinen Sohn.
Da tut einem das Mutterherz weh Soll ich Dir mal meinen Sohn zuschicken?? Was genau möchte er denn so den lieben Tag machen, wenn er die Wahl hätte? LG Kerstin |
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![]() Mitglied seit 05.02.2005 |
Ja schick mal Wenn er die Wahl haette wuerde er nur Gameboy spielen, am Pc hocken oder sowas. Ab und an liest er auch mal seine Zeitschriften die wir ihm kaufen. Is echt nicht einfach zur Zeit, vielleicht sind wir auch grade dabei es ueberzubewerten?? Ich weiss das echt nicht. Vielleicht sollten wir erstmal noch beobachten und ihn lassen?! grummel |
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![]() Mitglied seit 21.03.2006 |
Hallo!
Ich denke, dein Sohn sollte die Erlaubnis haben, jeden Tag eine halbe Stunde mit seiner Konsole zu spielen. Bei uns war das früher der Fernseher und mit der halben Stunde bin ich als Kind gut klar gekommen und war zufrieden. Aber das ist natürlich deine Entscheidung! Mal was anderes...liest dein Sohn? Manche Bücher können durchaus die Motivation schaffen, rauszugehen und "Abenteuer zu erleben". Aus eigener Erfahrung könnte ich dir da die Fünf Freunde von Enid Blyton (die Original-Bände, nicht die neuen Auflagen) oder z.B. Tom Sawyer empfehlen. Ich habe im Alter deiner Sohnes Lager gebaut, die Wälder erkundet und Bandenkriege ausgefochten. Wer seine Kindheit in der Wohnung verbringt, verpasst eine ganze Menge! LG, Marion |
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![]() Mitglied seit 19.07.2007 |
Hallo Pegasus,
was habt Ihr ihm denn vorgemacht? Seid Ihr, also seine Eltern, viel draussen? Spazieren, im Urlaub wandern oder skifahren oder was-weiß-ich? Vielleicht hat er es nicht anders gelernt? Das ist wirklich nicht böse gemeint. Wie reagiert er denn, wenn Ihr mal rausgeht? Mit rausgehen meine ich im Übrigen nicht Fitnessstudio. Oder bist Du mal mit ihm zusammen rodeln gegangen? Ich muss bei solchen Beschreibungen immer daran danken, dass viele 7-jährige nicht mal rückwärts laufen können, und das macht mir Sorge. Dazu passt auch, dass er sich zwar einerseits auf dem Rodelberg nicht viel bewegt hat, andererseits aber zweimal hinfiel. Oder hat er nach einer Stunde zuschauen doch angefangen, sich zu bewegen? Vielleicht hat er auch auf Toben mit den anderen Kindern auch keine Lust, wenn diese regelmäßig draussen sind und dadurch einfach viel trainierter und geschickter? Diese Art von Geschicklichkeit lernt ein Kind leider nicht im Fitnessstudio. Wie gesagt, nur Denkanstöße, keine Kritik, dazu fehlt mir ja auch der Hintergrund. Viele Grüße, Obstbaum |
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![]() Mitglied seit 05.02.2005 |
Hallo,
ich nehme Euch Eure Fragen nicht uebel, dazu poste ich ja hier Ich war frueher oft mit ihm rodeln, Schnee ist mein Revier :D Auch Schneeballschlachten hatten wir jede menge. Jetzt bin ich nicht mehr so viel draussen, das hat aber Gesundheitliche Gruende. Urlaub waren wir immer irgendwo am Meer, sind viel Spazieren gegangen, also er kennt es. Das mit der koerperlichen Geschicklichkeit koennte durchaus sein. Beim Mannschaftssport ist er meist leider ziemlich weit hinten, da wo man sich nicht bewegen muss :D dafuer ist er in der Schule in den Pausen sehr aktiv, weiss also das er es KANN. Unser Rodelberg hat einen kleinen Zaun aus Holzpfosten, super zum sitzen. Wir haben ihm 2 Schuesseln zum rutschen mitgegeben und die Kinder haben sich die ausgeliehen. 1 mal ist er aufgestanden weil er zu seinem Freund wollte der am Rodeln war... Rums. Das 2. mal hat jemand ihn gefragt wo er wohnt und er hats gezeigt und lag dann gleich wieder. das liegt aber weniger daran das er ungeschickt ist, sondern der Berg war nurnoch aus Eis, alle sind dort am laufenden band auf die Nase gegangen, auch diverse Mamas und Papas War richtig lustig da zuzuschauen. |
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![]() Mitglied seit 27.12.2005 |
Hallo,
ich kann mich erinnern, dass ich in dem Alter genauso war. Wir hatten damals zwar noch keine Computer, aber Bücher. Und ich war eine leidenschaftliche Leseratte. Meine Mutter sagte oft zu mir, ich soll nicht so viel lesen, das verdirbt die Augen. Und ich soll rausgehen. Gut ging ich dann auch, aber mit Buch. So saß ich dann irgendwo in den Feldern und las da weiter. Wieder zu Hause habe ich dann halt Geschichten erzählt, bei wem ich war, dann war sie glücklich. Von daher finde ich, dass "rauswerfen" gar nichts bringt. So mit 15 oder 16 hat sich das dann bei mir radikal geändert, da hieß es dann zu Hause: Kannst du nicht mal daheimbleiben? Bei meiner Tochter war es nicht anders, auf einmal war sie nur noch unterwegs, auch so mit 15/16. Sohnemann hat jetzt auch die Stubenhockerphase, Er chattet viel mit Freunden. Ich habe mich auch schon ins Zimmer gestellt und in die Webcam gefragt, ob die Kinder sich nicht mal lieber richtig treffen würden und Vorschläge gemacht. Da kam dann von allen ein freundliches "Guten Tag Frau "Piri". Und wenn ich mal überlege sind das morgens eine halbe Stunde, der Heimweg von der Schule nochmal knapp eine halbe Stunde und die beiden Pausen, also insgesamt schon 1 1/2 Stunden frische Luft. So wenig ist das also gar nicht, wo die Kinder draußen sind. Und das bei Wind und Wetter. Das ändert sich von ganz alleine wieder, bis du sagst: "Kannst du nicht mal daheim bleiben?" LG Piri |
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![]() Mitglied seit 07.04.2002 |
Hallo!
pegasus, so schlimm ist es wirklich nicht, wenn er halt keine Lust hat derzeit. Menschen sind halt verschieden, und nur weil die Eltern Sportfans sind, muss der Sohn es nicht auch sein. Vielleicht kann er mit seinen Freunden derzeit einfach nicht viel anfangen. Was mich viel mehr beunruhigen würde, ist, dass er mit sich selber nichts anzufangen weiß. Ganz ehrlich, sieh seine "Frischluft-Unlust" mal als Chance, dass er DA was dran ändert. Wer nämlich sich mit sich selber langweilt, der landet wirklich entweder am PC bzw. Fernseher oder sucht sich mit der Zeit viele "Freunde", aber nur wegen der "action". Das aber kann dazu führen, dass er sich auch die falschen Freunde sucht. Gibt wirklich genug Leute, die ständig irgendwie unterwegs sind, nur um nie mit sich selber allein zu sein. Ganz ehrlich, genau die Gefahr sehe ich bei vielen der Kinder, die ständig irgendwas vorhaben, dauernd Termine - Marke: Mein Kind ist vielseitig interessiert. Klar, ist es. Nur - mal zu sich selber kommen ist nicht. Die haben mit jedem anderen mehr Kontakt als mit sich selber. In den nächsten Jahren wird so viel an Veränderungen auf deinen Sohn zukommen, da wird sich vermutlich auch das wieder ändern. Achso, und "rauszwingen" würde ich ihn auf keinen Fall. Er wird dann nämlich irgendwo zähneknirschend rumhängen, bis diese üble Pflicht erledigt ist, und frag lieber nicht, wer da u. U. außer ihm rumhängt. Übrigens wirkt es erfahrungsgemäß nicht besonders "lustfördernd", wenn man zu etwas gezwungen wird. Wie weit ist eigentlich sein Schulweg? Gruß Kyri - Im Übrigen meine ich, dass wir eine KM-Export-Funktion brauchen. |
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![]() Mitglied seit 05.02.2005 |
Moin Moin,
habe gestern mit Herrn pegasus gesprochen und wir sind ueberein gekommen das wir ihn erstmal nicht mehr rauszwingen wollen, trotzdem werd ich nicht aufhoeren ihm diverse Vorschlaege zu machen. Hier in hannover gibt es das Aqualaatzium und ich waere bereit seinem Freund die Fahrt und den Eintritt plus Pommes zu bezahlen, aber er darf nicht allein Sein Schulweg ist ueber 3 km, deswegen hat er von der Schule eine Schuelerkarte fuer den Bus bekommen. Jetzt bin ich erstmal eine Woche nicht zuhause, also nicht wundern wenn meine Antworten ein wenig dauern Danke Euch allen fuer die Anteilnahme und die Tips. Lg |
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![]() Mitglied seit 10.11.2007 |
Hallo,
frag ihn, ob er ein Instrument lernen will. Cello oder E-Gitarre oder sowas. Das ist eine sinnvolle Beschäftigung. Oder ob er zu den Pfadfindern will lg |
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![]() Mitglied seit 26.07.2007 |
Hallo!
Ich kann Deine Sorgen gut verstehen. Mi geht es ähnlich. Mein Sohn ist zwar erst 9, aber er geht auch nicht raus. Manchmal denke ich, er ist zu faul, sich anzuziehen. Er kann sich den ganzen Nachmittag im Kreis drehen und Löcher in die Luft gucken. Wenn ich dann frage, ob ihm langweilig ist, sagt er "Nein" Ich glaube, er ist von der Schule und den Hausaufgaben einfach "platt". Nur ist es dann in den Ferien tatsächlich langweilig. Ich habe auch keine Lust, die ganze Zeit den Animateur zu machen. Tja, ich hoffe, in diesem Fred auch noch ein paar gute Tipps zu bekommen. LG Silvia |
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![]() Mitglied seit 05.02.2005 |
Hallo,
er lernt Gitarre. LG |
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![]() Mitglied seit 16.12.2003 |
Ich glaube, austoben will jedes Kind, doch manche haben sie es einfach verlernt
also es gibt da schon so charakterliche Unterschiede - früher wie heute - ich war ein "Stubenhocker", habe mich aber nie gelangweilt... es nützt nichts Kinder zu irgendwas ZWINGEN zu wollen - Sportverein mag nicht jeder (ich habs gehasst... selber Musik machen ist doch ne ganz tolle Beschäftigung - ich würde ihn dazu motivieren, sich Freunde einzuladen mit denen er vielleicht gemeinsam auf den Gitarren zupfen kann... slts Grisou Ich kann mir meine Eltern und Grosseltern nicht aussuchen - das, was ich esse aber schon" (Dr Serge Hecberg, zum Thema Gene & Gewicht)) |
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![]() Mitglied seit 07.04.2002 |
pegasus, na also, er lernt Gitarre, hat also ein Hobby - und damit viel mehr als so mancher seiner Altersgenossen.
Du, ganz ehrlich, ich würd mal aufhören, ihm Vorschläge zu machen. Wenn er weiß, dass ihr seine Interessen fördert, wird er sich schon melden. Vielleicht muss er erst mal seine eigenen Interessen finden, ehe er sie dann umsetzt. Ich muss die ganze Zeit an diesen einen Loriot denken Supersilvi, vielleicht geht im Kopf deines Sohnes eine ganze Menge vor. Sieht man ihm halt nicht an. Gibt Leute, die schreiben, während sie dusslig vor sich hin starren, einen halben Roman im Kopf fertig. - Im Übrigen meine ich, dass wir eine KM-Export-Funktion brauchen. |
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![]() Mitglied seit 10.11.2007 |
Hallo,
mit "austoben" meinte ich nicht in erster Linie rumrennen und einen Verdacht auf Hyperaktivität provozieren Stubenhocker-Dasein ist nicht verwerflich, nur wenn einem dann außer Computerspielen nichts anderes einfällt, dann ist das nicht so toll... Vielleicht kannst du ihn auch in der Küche mehr mithelfen lassen? lg |
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![]() Mitglied seit 16.12.2003 |
ja - die Krux sehe ich auch in der Computerspiel-Fixierung...
die Dinger sind wirklich sehr verführerisch - Kinder kommen da oft aus der Faszination nicht mehr raus (selbst als Erwachsener verdaddelt man ja leicht mehr Zeit damit als man eigentlich will) ich habe immer versucht in Richtung "lade doch mal wieder Freunde" ein zu drängen - selbst wenn sie dann gemeinsam "daddeln" - slts Grisou Ich kann mir meine Eltern und Grosseltern nicht aussuchen - das, was ich esse aber schon" (Dr Serge Hecberg, zum Thema Gene & Gewicht)) |
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![]() Mitglied seit 01.10.2008 |
Hallo,
ich finde das jetzt nicht so schlimm, wenn er lieber drin ist, als draußen, jeder hat andere Interessen und Vorlieben. Wenn ihr ihn rauszwingt vergrößert sich seine Abneigung dagegen vielleicht nur noch und dann habt ihr nichts gewonnen. Auch das Langweilen finde ich nicht so furchtbar, manchmal braucht man das einfach. Ich mach jetzt einfach mal einen Vorschlag jenseits des main stream: Lass ihn mit Computer und Konsolle spielen, in seiner Freizeit, soviel er will. Am Anfang wird er das ziemlich intensiv machen und übertreiben, aber mit der Zeit wird es sich normalisieren und sogar langweilig werden. Das wäre dann der richtige Zeitpunk mit Vorschlägen für alternative Beschäftigungsmöglichkeiten, außerdem ists dann nicht mehr so kalt. Eine andere Idee wäre ein Jugendhaus oder -club, falls es bei euch so etwas gibt. Da wäre er dann ja erstmal drin (vielleicht haben die sogar ne Konsole) aber wenn er da dann erstmal ihn einer Clique ist, wird er schon mit rausgehen, wenn die anderen das machen. Er scheint ja auch noch kein richtiges Hobby gefunden zu haben, also hilf ihm doch (weiterhin) auf der Suche. Wenn ihr erstmal etwas gefunden habt, dann ist es gleich viel leichter damit auch Aktivitäten zu verknüpfen die draußen stattfinden. Z.B. Kinder die gerne im zimmer experimentieren, lassen sich vielleicht durch das Buch "Die Wald-Werkstatt: Spannende Experimente in der Natur" nach draußen locken. Da du sagst er mag gerne Computer, also warum nicht Computer, Internet, Spiel, mit Draußensein verknüpfen? Kennst du Geocaching (z.B. www.geocaching.de)?Das ist im Prinzip ne elektronische Schnitzeljagd. Im Internet gibts Cache-Beschreibungen, manchmal einfach nur die Koordinaten, manchmal kleine Rätzel, manchmal mehrere (das is der Computer- und Drinnen-Teil), und dann muss man mit Hilfe eines GPS-Empfängers den "Schatz" finden (das ist der Draußen-Teil). Wenn man ihn gefunden hat (da gibts tatsächlich versteckte Kistchen), dann darf man aus den "Cache" (also dem Schatz) etwas rausnehmen, wenn man dafür etwas anderes reinlegt. Hinterher kann man dann auch wieder im Internet eintragen, dass man den Cache gefunden hat. Also im Prinzip ein Computerspiel im Freien. Allerdingsbrauchts dafür einen GPS-Empfänger, gibts aber auch schon ganz günstig. Vielleicht wär das ja was? Grüß' Bocüs |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hi,
ich war ein Stubenhocker, mein ältester Enkel ist es auch. Schwiegertochter schickt ihn raus, das Kind muß ja mal an die frische Luft, und nach ein kurzen Zeit kommt er rein und fragt: war ich jetzt lange genug draußen. Aber vielleicht fährt er ja gerne Fahrrad (na, jetzt nicht gerade) oder Rollblades , dass man ihn so rauslockt. Die Menschen sind eben unterschiedlich. Der jüngste Enkel z. B. hält sich am liebsten draußen auf. Gruß Pepi |
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![]() Mitglied seit 13.06.2008 |
Hallo!
Zu dem Beitrag von Obstbaum: Ich möchte die Vorbildfunktion der Eltern für ihre Kinder kommentieren. Meine (alleinerziehende) Freundin hat 2 Kinder. Ein Junge, der ist jetzt 9 und eine Tochter, die ist 5. Der Junge ist pegasus' Sohn sehr ähnlich: Er spielt -selbst wenn seine beste Freundin da ist- lieber mit seinem Nintendo. Er meinte, sie würden sich abwechseln und als das nicht funktioniert hat, hat er allein weitergespielt... Er kann sich ohne ein technisches Gerät auch nicht allein beschäftigen.. Das Mädchen ist das komplette Gegenteil: Sie würde am liebsten den ganzen Tag draußen verbringen und kann sich sehr gut allein beschäftigen. Als ich zu Besuch war, wollten so ziemlich alle zum Abenteuerspielplatz gehen. Der Junge hatte seine Freundin da, die auch unbedingt mit wollte. Nur er selbst nicht. Wir mussten ihn zwingen sonst wäre er alleine zu Hause geblieben mit PC und Konsolen-Verbot Nun ja... da die Zwei Geschwister sind, haben sie ähnliche Einflüsse seitens der Mutter. Sie haben sich jedoch in komplett andere Richtungen entwickelt. Viel Erfolg, pegasus, für deinen Sohn bei der Interessensuche! LG wasserschildkroete |
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![]() Mitglied seit 19.07.2007 |
Na, Gottseidank gibts immer jemanden, der jemanden kennt, dessen Ex-Arbeitskollegen sein Schwager dessen Cousine Kinder hat, bei denen alles ganz anders ist...
Ist ja auch sooo ein tolles Argument: "Nein, ICH kenn aber jemanden, da ists anders, also sind alle bisherigen Erfahrungen falsch, egal wie oft sie gemacht wurden, weil beim Bekannten ists ja schließlich nicht so." Für mich eine Argumentationslinie, die eigentlich keine ist, sondern nur ein Totschlagargument im schlechtesten Sinne. "Ich kenne jemanden, der hat mal Heroin genommen und hat von selber wieder aufgehört und ist gesund, so schlimm kanns also gar nicht sein!" "Früher wussten wir Mütter nicht, dass es spezielle Keime gibt, die das Baby im Bauch gefährden können, haben alles gegessen und ICH HABE trotzdem 3 gesunde Kinder, also alles Quatsch" "Früher gabs keine Gurte in den Autos, ich bin trotzdem nciht tödlich verunglückt, was soll also das ganze Getue mit den Gurten?" etc. pp. Wasserschildkröte, ich mein das nicht böse, aber denk mal über diese Art der Argumentation nach und zu welchem Ziel sie führen soll. Natürlich gibt es immer Ausnahmen, natürlich haben Kinder auch schon bei der Geburt einen eigenen Charakter, aber ebenso natürlich und unbestritten ist, dass Kinder Erwachsene nachahmen - und zwar nicht nur im Kleinen, sondern sie lernen auch, wie man sein Leben managen könnte und werden es vielleicht übernehmen. Ich habe auch einen guten Freund, der als Kind von seinem Vater verprügelt wurde, trotzdem würde er niemals schlagen - trotzdem ist familieninterne Gewalt dort am häufigsten anzutreffen, wo es bereits die Eltern als Kinder nicht anders lernten. Da ändert auch mein guter Freund nichts daran, bei dem es eben anders ist. Mit Dir einig bin ich, dass nicht immer alles gleich an den Eltern liegen muss, wenn das so rüberkam, es war nicht so gemeint. Aber wo willst Du denn anfangen, nach Ursachen zu suchen? Natürlich fragt man erstmal, wie es so daheim ablief (was mir Pegasus ja auch nicht übel nahm), und da es daran offensichtlich nicht lag, kann man weiterschauen. Erst wenn alle externen Einflußfaktoren abgefrühstückt sind, würde ich es auf den Charakter schieben - was natürlich auch der unbequemste Weg ist. Grüße, Obstbaum |
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![]() Mitglied seit 13.06.2008 |
Hallöchen!
Obstbaum: Bei diesem Thema kann man argumentativ am Besten mit Statistiken aufwarten. Ich habe im Zuge eines Studiums viele kennengelernt und diese besagten, dass nicht die Eltern sondern die Peer Group den größten Einfluss auf die Jugendlichen hat. Natürlich spielen die Eltern auch noch eine Rolle aber eine weitaus Kleinere als bisher angenommen. Dass du die Problemstellen abarbeiten wolltest, hatte ich nicht aus dem ersten Beitrag heraus gelesen und deshalb mal ein Gegenbeispiel (wie es in der Mathematik üblich ist) angeführt. Hast ja recht, eine Statistik wäre bei diesem Thema angebrachter gewesen. Allein am Charakter der Kinder wollte ich das Verhalten übrigens auch nicht festmachen. Ich hatte gar keinen Grund angegeben, aus welchem sich das Verhalten ableiten ließe. Ich bin wie du der Ansicht, dass es mehrere Ursachen hat. Also jetzt auch nur nicht alles auf die Peer Group schieben wasserschildkroete |
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![]() Mitglied seit 12.02.2002 |
Hallo,
vielleicht käme er auf den Geschmack, wenn er einen Hund hätte? Dann hätte er wenigstens einen vernünftigen Grund, rauszugehen. Ich konnte es früher auch nicht leiden, "nur so" an die frische Luft gesetzt zu werden. Aber spazieren ging und gehe ich gern. Und mit einem bewegungsfreudigen Hund und vielleicht noch einem Freund, der ebenfalls Hundebesitzer ist, macht das evtl. auch Deinem Sohn Spaß? LG Angie |
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![]() Mitglied seit 19.07.2007 |
Hallo Wasserschildkröte,
jetzt "kommen wir zusammen", gut argumentiert. Ja, Statistiken finde ich in solchen Fällen besser und glaube Dir gern, dass gerade auch die Peer Group wichtig ist. Ich mag es nur nicht, wenn - außerhalb der Mathematik - in einem so komplexen Bereich ständig versucht wird, durch ein Gegenbeispiel die Wirkungen auf alle anderen Menschen zu negieren ("Der Bekannte eines Arbeitskollegen hat einen Sohn, der hat die Trennung der Eltern super verkraftet. Scheidung kann also gar nicht so schlimm sein für Kinder", Du weißt, was ich meine. Wenn mein Post teilweise etwas heftig wirkte, tut mir das auch leid. (PMS Danke für Deine Geduld und Deine super Begründung! Obstbaum. |
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![]() Mitglied seit 26.10.2004 |
Guten Morgen, hab nicht alles lesen können - falls mein Tip schon dabei war - sorry.
Ich drücke meinen Söhnen oft einfach die Pfandflaschen in die Hand und sage - bitte einmal wegbringen, das Geld dürft ihr behalten und das zieht auch. Unser Supermarkt ist ca. 10 Minuten entfernt, aber das reicht. Sie schnuppern dann hinterher noch durch den Laden um das Geld gleich wieder unter die Leute zu bringen. Aber sie waren draußen und unterwegs und haben selbständig was eingekauft. Ist doch auch nicht schlecht - und wenn du noch was einzukaufen hast - dann bringen sie es auch mit - 2 Fliegen mit 1 Klappe! LG keni |
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![]() Mitglied seit 17.11.2007 |
Hallo Pegasus!
Habe das meiste nun durchgelesen. Aber nicht alles. Mein Sohn ist nun sieben und es kommt sehr auf die Freunde an, wie die Aktivitäten so ausfallen. Gut, Rodeln macht er auch mit mir, aber so mit mir raus gehen- neee. Da muss ich schon ein tolles Programm bieten. Ansonsten kann er auch stundenlang zuhause hocken, spielen, Casetten hören. PC darf er noch nicht und Fernsehen erst abends. Was mich dann aber ärgert ist, dass er gerne zuhause rumhopst und tobt. Speziell abends. Deshalb nötige ich ihn auch öfters zum rausgehen. Wenn wir aktive Kinder treffen, klappt das wunderbar. Da ist er überall dabei. Aber wir kennen auch Stubenhocker. Und da ist er auch gleich dabei. Ich glaube, dass die Jungs einfach eher dazu neigen rumzuhängen. Vielleicht hat dein Sohn auch wirklich ein Problem mit seinen Freunden und hat daran zu nagen. Ein Freund der gleich heimgeht, wenn er nicht drinne sein kann ist ja auch nicht so toll. Das wird dein Sohn auch merken. Und wenn man sich am Schlittenhügel zweimal flach legt, wird ja auch gelacht. Vielleicht hat dein Sohn dahingehend ein Anschlussproblem -auch wenn er auf dem Zaun hockt- während andere mit seinen Tellern fahren. Mein Neffe ist gerade 15. Bei ihm genau das gleiche. Seine Kumpels sind eben auch alle so. So hat er auch keine aktiven Freunde. Was ich immer versuche ist, schon von mir aus viele Kontakte zu haben. Auch mit Leuten mit denen man was unternehmen kann. Wir sind sehr aufgeschlossen und unternehmungslustig und das merkt man auch an meinem Sohn. Er knüpft sehr schnell Kontakt. Ansonsten kannst du da leider nicht mehr machen. Vielleicht noch einen Verein ausprobieren, ob er da jemand kennenlernt. Aber man kann es eben nicht erzwingen. Liebe Grüße: Manu |
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![]() Mitglied seit 05.02.2005 |
Moin Moin,
habe grad die neuesten Beitraege durchgelesen, danke nochmals dafuer. Ein Hund kommt auch gar keinen Fall in Frage. Iich kann die Viecher nicht ausstehen, auch wenn mir gleich wieder auf den Kopp geklopft wird. Diese Option steht also absolut nicht zur Debatte Vereinsmaessig gibt es leider im Moment nichts was ihn interessiert. Heute hat mein Sohn Impftermin, werd den Arzt mal drauf ansprechen. Vielleicht gibt es ja eine Wundermedizin Lg |
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![]() Mitglied seit 12.02.2002 |
Und wie ist es mit dem Schulweg? Läuft er da, oder ist es zu weit (oder so nah, dass er nicht nennenswert Luft schnappt)? Ich laufe immer hin und zurück zu/von meiner Arbeitsstelle, das sind im flotten Tempo jeweils knapp 40 min - da habe ich gleich meinen Spaziergang weg und spare auch noch das Geld für den Bus ...
LG Angie |
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![]() Mitglied seit 05.02.2005 |
Guten Morgen.
Die Schule ist 3,5 km weit weg. Er faehrt mit dem Bus dorthin. In den Pausen aber ist er wenigstens agil und flitzt und rennt. Gestern beim Arzt kam nun auch noch raus dass das bengelchen hohen Blutdruck hat Seufz. Wuensche Euch erstmal einen schoenen Tag! |
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![]() Mitglied seit 24.10.2007 |
Hallo,
das mit dem hohen Blutdruck ist aber Mist. Ich wünsche euch alles Gute für die nächste Untersuchung. Unsere Tochter ist ähnlich wie dein Sohn, allerdings nur Phasenweise. Auch meine beiden Grossen fahren mit dem Schulbus und auch die Entfernung ist ähnlich. Bei gutem Wetter bringe ich die Kinder allerdings mit dem Fahrrad zur Schule. Alleine würde ich sie die weite Strecke nicht fahren lassen. So haben die Kinder eine Menge Bewegund und frische Luft vor und auch nach der Schule und auch mir tut (die doppelte Strecke) sehr gut. Ausserdem haben wir ein Jahresticket für den Zoo und das wird auch fleissig genutzt. LG |
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Henglein
Rama Cremefine



































