Wie kriegt man die Angst in den Griff wenn Sohnemann seine erste Autofahrt unternimmt???
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![]() Mitglied seit 19.11.2005 |
ich fange so gut wie nie ein Thema an aber im Moment muss ich mir das einfach vom Herzen schreiben. Mein Kindi hat sein erstes Auto bekommen und fährt jetzt 130 km über die Autobahn in seine Wohnung. Er ist 18 und wohnt schon alleine weil wir wegziehen mussten aus beruflichen Gründen. Da er eine tolle Ausbildungsstelle hat ist er dort wohnen geblieben. Ich sitze jetzt hier und habe die helle Panik, mir ist richtig schlecht. Eigentlich bin ich gar nicht so eine Glucke, bin selber mit 18 Jahren durch die Gegend gefahren ohne mir Gedanken zu machen. Aber jetzt bin ich die Mutter und habe eine Riesenangst, dass ihm was passieren könnte. Geht oder ging es euch auch so? Gewöhnt man sich dran? Muss man einfach alle Gedanken wegschieben? Ich habe das Gefühl ich werde für den Rest meines Lebens nur noch Angst haben. Heulende Grüsse Sabine |
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![]() Mitglied seit 24.10.2007 |
Hi,
das ist das gleiche, wie wenn sie das erste Mal mit dem Fahrrad zur Schule gefahren sind, oder das erste Mal zu Fuß die freundin besucht haben. Je öfter sie wieder heile nach hause kommen, desto mehr schwindet die Angst. Kennst du doch alles. LG von Minosch,die das gut nachfühlen kann! |
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![]() Mitglied seit 20.06.2007 |
Hallo,
da schließ ich mich ganz Minosch an. Dieses mulmige Gefühl lässt mit der Zeit nach. Manchmal wirds wieder schlimmer, wenn er sich verspätet. Mein Sohn lacht dann nur. Er könne doch fahren, kein Problem Mama. LG partyeinhorn |
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![]() Mitglied seit 17.12.2005 |
Hallo,
ich verstehe dich total, mein Sohn fährt schon ein paar Jahre, am Anfang war es jedes mal die Hölle für mich. Heute geht es, aber ab und an wenn die Straßen im Winter glatt sind oder es Stürmt und Regnet. Aber da müssen die armen Mütter durch. Gruß Sylvi |
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![]() Mitglied seit 06.12.2006 |
Hallo,
kann ich gut nachfühlen. Unsere Tochter hat im letzten Jahr mit 17 den Führerschein gemacht und fährt wirklich sehr gut. Aber seit sie 18 ist und ohne uns fahren darf, kriege ich auch Magengrummeln wenn sie unterwegs ist Vor allem bei diesem Wetter, wenn es morgens neblig ist und schon etwas glatt. Aber das wird sich mit der Zeit wirklich besser ! Ich denke, wichtig ist einfach die Angst nicht auf die Kinder zu übertragen. Ich denke dann immer an mich, wie ich war als ich endlich Auto fahren durfte und mein Vater das z.B. ganz cool hingenommen hat. Etwas Angst bleibt immer, das ist doch normal. aber wie minosch schon gesagt hat, es gibt immer wieder diese Augenblicke, wo man echt loslassen muss und sich selber hinten anstellen muss, obwohl man doch am liebsten mal eben bei der Freundin anrufen würde, ob die Tochter gut angekommen ist Verabrede doch einfach, dass Dein Sohn eine Sms schickt, wenn er da ist. Dann bist Du beruhigt. Meine Tochter hat das diese Woche alleine angeboten, fand ich gut. Also, Kopf hoch, da müssen wir wohl alle durch und wir werden nicht die letzten sein l.g. backegern |
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![]() Mitglied seit 14.06.2007 |
Hallo Sabine,
deine Frage interessiert mich auch brennend; mein Ältester macht gerade den Führerschein und wird ab Januar dann wohl mit dem Auto unterwegs sein. LG Susanne |
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![]() Mitglied seit 19.11.2005 |
Danke für die tröstenden Worte. Ich weiß auch vom Kopf her, dass diese Angst wohl weniger wird oder fast ganz verschwindet aber mein Bauch sagt mir im Moment was anderes.
Natürlich ruft er an wenn er angekommen ist. Das ist auch für ihn selbstverständlich aber die Zeit bis der Anruf kommt ist so furchtbar!!!!! Ich lenke mich schon dauernd mit Internet ab, kann mich aber auf nichts richtig konzentrieren. *heul* Liebe Grüsse Memme-Sabine |
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![]() Mitglied seit 26.05.2008 |
Hallo Sabsa,
ich kann Dich total gut verstehen. Das habe ich aber noch vor mir. Im Moment fährt meiner nach der Schule immer ein bisschen mit Jungs rum, die schon den Führerschein haben....ein bisschen cruisen. Ich krieg hier zu Hause die Anfälle, wenn ers mir erzählt. Aber.....wie wars denn bei uns? Wie es wohl unsere Eltern empfunden haben? Ich weiss, das hilft Dir nicht. Aber Du hast Leute, die mit Dir fühlen. LG |
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![]() Mitglied seit 18.05.2006 |
Hallo Sabsa,
du Arme! Ich kann es dir schon nachfühlen - mein Ältester (22) hat sich grade auf dem Weg zu seinem 200km entfernten Studienort gemacht, und der Jüngere (18) kam grade an "Mama, kann ich dein Auto haben?" Zusätzlich zu den Tipps meiner Vorschreiberinnen möchte ich dir raten: Versuch dir ganz glasklar darüber zu werden, dass du mit deiner Angst und Sorge NICHTS, aber auch GARNICHTS verändern oder verhindern kannst von dem, was geschieht. Höchstens dein eigenes Leben (und vielleicht auch das deines Kindes) kannst du dir vergällen ... LG bluemoon |
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![]() Mitglied seit 10.05.2008 |
Hallo, für diese Tipps bin ich auch dankbar. Ich habe auch richtige Panikattacken wenn mein Sohn Autofährt. Dabei macht er es gut, er fährt umsichtig und vernünftig. Aber vor allem, wenn er auf der Autobahn unterwegs ist, halte ich es kaum aus. Manchmal habe ich wirklich Alpträume deswegen - ich kann das hier gar nicht beschreiben!
Nun habe ich dir gar keinen guten Rat gegeben, liebe Sabsa, sondern bin einfach auf den Zug mit aufgesprungen. Tut mir leid! LG Micky |
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![]() Mitglied seit 13.06.2004 |
Hallo Sabsa,
ich fühle mit dir Letzte Woche hat meine Tochter das Sicherheitstraining beim ADAC gemacht. Fand ich ja sehr gut. Aber hin über die Autobahn mitten im morgendlichen Berufsverkehr und abends erschöpft (nach dem Kurs) wieder bei Dunkelheit zurück. Ich war vielleicht froh, als endlich der Schlüssel sich in der Haustür drehte. Wenn ich allerdings daran denke, dass mein Sohn auch autofahren wird, dreht sich jetzt schon mein Magen um. Wenn er genauso fährt wie er radelt, dann Mitfühlende Grüße schickt dir angelika63 |
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![]() Mitglied seit 19.11.2005 |
Hallo,
@Mickey, also das kann ich ja jetzt gut nachfühlen. Ansonsten bin ich nicht so der ängstliche Typ, daher konnte ich mit dieser Panik gar nicht umgehen. @all, er hat gerade angerufen und ist heil angekommen. *uff* Jetzt gehts mir kurzfristig besser. Danke für die seelische Unterstützung. Grüsse Sabine, jetzt ohne Magenschmerzen |
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![]() Mitglied seit 25.02.2006 |
hallo mamas
ich bin am freitag in den genuss gekommen mit meinem sohn ne längere strecke fahren zu müssen.--300kms-- durch den schwarzwald bei regen und schnee, mit einem nagelneuen auto. er fuhr klasse mein sohn in den kurven hatte ich als mal angst, weit gefehlt nix isch passiert. gerutscht sind wir mal weils glatt war mehr nicht. kann ich euch nur empfehlen macht ne fahrt mit euren kindern. gruß lene |
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![]() Mitglied seit 10.05.2008 |
Ja, lene, ich weiß ja, dasss er es gut macht. Ich fahre auch mit ihm Auto......
Sabine, genieße den restl. Tag. Es stimmt schon, wir haben es nicht in der Hand. LG Micky |
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![]() Mitglied seit 11.05.2004 |
hallöchen,
ich kann dich sooooo gut verstehen.... aber die angst wirst du nicht wegreden können, sie ist und bleibt da. wir haben mit unserem sohn vereinbart, dass er, sobald er an seinem ziel angekommen ist, so schnell wie möglich (natürlich am besten sofort) eine sms schickt oder anruft, damit wir wissen, dass alles ok ist. das klappt auch ganz gut, aber die angst, es könnte was passieren, sitzt mir auch ständig im nacken. mitfühlenden gruß vom bienchen |
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![]() Mitglied seit 08.12.2004 |
Hallo,
auch ich kann Dich mehr als nur gut verstehen!!!!!! Meine Große hat mittlerweile seit über 3 Jahren den Führerschein, trotzdem geht es mir immer noch so. Seit Sommer hat sie eine Ausbildungsstelle und fährt jeden Tag 100 km über die Autobahn. Und jetzt kommt der Winter...! Auch ich habe Panik, wenn sie mal nicht - nach MEINEN Berechnungen - pünktlich nach Hause kommt. Daß sie manchmal ungehalten reagiert, wenn ich sie dann sofort auf dem Handy anrufe, kann ich ja verstehen! Schließlich ist sie 21 - da darf man schon mal einige Minuten später kommen...! Unsere "Kleine" hat seit letztem Februar den Führerschein. Sie fährt nicht so oft und so viel wie die Große, aber wenn sie fährt, stehe ich auch unruhig am Fenster und warte, daß sie ENDLICH wohlbehalten um die Ecke biegt! Zeitungsartikel, in denen es um Unfälle mit jugendlichen Fahrern geht, lese ich nicht mehr.....! Ich glaube, diese Angst werden wir Mütter NIE los werden! Alles Gute für Euch! Es tut immer wieder gut, zu hören bzw. zu lesen, daß man mit dieser Angst nicht alleine ist! LG Anja |
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![]() Mitglied seit 04.05.2006 |
hallo
über solche ängste muss man sich hinweg setzten auch unser söhne fahren seit längerem auto und auch motorrad, der kleine hatte auch schon mehrere unverschuldete unfälle, aber die angst drf einen nicht beherrschen,sonst macht man sich das leben unnötig schwer. ich denk immer,wenn ich nichts höre ist alles gut!! gruss und allzeit gute fahrt gruss suse |
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![]() Mitglied seit 11.12.2003 |
hallo,
um die sicherheit des fahranfaenger zu erhoehen: gute fahrschule, sicheres auto und dem fahranfaenger ein sicherheitstraining spendieren. und natuerlich dem fahranfaenger einbleuen, dass jegliche art von drogen am steuer tabu sind wenn das alles gegeben ist, gutes glas wein einschenken (nicht dem fahranfaenger) und sich einen schoenen abend machen und auf den anruf warten.... wir koennen sie nicht in watte packen, aber so gut wie moeglich auf das eine oder andere vorbereiten... beste gruesse h. |
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![]() Mitglied seit 27.12.2005 |
Hallo,
ein paar Gedanken hatte ich mit auch als gemacht. Aber so einen Angst hatte ich nie. Bevor Tochter den Führerschein hatte musste ich sie zur Arbeit fahren und abholen, was auf Grund der Entfernung und dem kleinen Bruder den ich etweder zur Oma bringen oder minehmen musste, kein Vergnügen war. Als sie dann endlich ihren Führerschein hatte war ich einfach nur froh und erleichtert. Es kommt alles wie es kommen soll. Wenn was passieren soll, dann passiert es ohnehin, ob wir vor Angst eingehen oder locker bleiben, wir änderen es eh nicht. Von daher bringt die Angst gar nichts, einfach locker bleiben vereinfacht das Leben. Es wird dieZeit kommen, da weiß man nicht mehr wo sie hinfahren und man bekommt auch keine Nachricht mehr wenn sie angekommen sind. LG Piri |
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![]() Mitglied seit 10.05.2008 |
Die Vernunft in meinem Hirn tickt genauso. Aber da ist immer noch mein Gemüt, und das tickt leider anders.
Ich hatte früher immer meine Schwiegermutter belächelt und nicht verstanden, dass jemand sich soooooo große Sorgen macht und bei jedem Tatütata meint, es geht um den eigenen Sohn. Das bekomme ich jetzt zurück. In unsere Gegend sind im letzten Jahr viele schwere Unfälle passiert, die kann ich gar nicht übersehen, auch wenn ich die Zeitungsberichte nicht lese. LG Micky |
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![]() Mitglied seit 19.11.2005 |
Ist bei mir doch auch so. Klar, der Verstand sagt, dass man nichts verhindern kann. Genauso kann er mit dem Rad verunglücken oder wenn er über die Strasse geht...aber das Herzchen meint was anderes.
Dazu kommt noch, dass vor 5 Jahren mein Cousin mit 33 Jahren mit dem Motorrad tödlich verunglückt ist, unverschuldet. Eine Autofahrerin hat ihm die Vorfahrt genommen und er ist übers Auto geflogen. Das sitzt schon wie ein Stachel im Fleisch. Ich traue meinem Sohn auf jeden Fall zu umsichtig zu fahren, ich bin ja auch ein paar Tage mit ihm gemeinsam gefahren und er fährt wirklich gut, aber andere Fahrer machen auch mal Fehler und das kann dann so enden. Mit der Zeit wird es schon werden, aber so ganz entspannt werde ich wohl nie sein.... Grüsse Sabine |
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![]() Mitglied seit 10.05.2008 |
Sabine, mein Cousin eben auch, da haben wir wohl unser Trauma abbekommen! Ich wünsche dir auf jeden Fall, dass du zumindest etwas lockerer werden kannst beim Thema Autofahren!
LG Micky |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hallo,
kann da auch gut mitfühlen,unser Kleiner fährt auch seit ca. 4 Wochen alleine, und besonderst schlimm ist es wenn man dann wieder von Unfällen hört wo so junge Leute beteiligt sind. Man macht sich sofort Gedanken wenn sie nicht pünktlich zu Hause sind. Unser Sohn ruft dann an oder schreibt ne SMS, wenn es später wird, denn er weiß dass ich zu Hause sitzte und warte. LG Loni |
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